Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 200074
Eingetragen
2.10.1947
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Der An- und Verkauf sämtlicher Baubedarfsartikel einschliesslich aller Rohund Ausbaumaterialien sowie die Vornahme aller damit in Verbindung stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich bei anderen Unternehmen beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Florian Neubeck
seit 17.11.2025
Prokura
Dirk Busam
seit 25.10.2024
Geschäftsführer
Olaf Ludwig Knipping
seit 15.5.2024
Geschäftsführer
Jürgen Diebold
seit 5.10.2010
Prokura
Michael E. Wertheimer
seit 5.10.2010
Geschäftsführer
Rolf Wertheimer
seit 10.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wertheimer Beteiligungs-gesellschaft mbH
Germany
1.600.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

E. WERTHEIMER GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in Deutschland in 2009 um 5,0%. Dies war, als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise, die stärkste Rezession in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg. Im Baustofffachhandel verbuchten die 917 Unternehmen mit 2.140 Betriebsstätten einen Rückgang von 2,5%. Der deutliche Rückgang im Wohnungsneubau konnte nicht durch Modernisierung kompensiert werden. Der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe sank um 4,1%.

1.2. Umsatzentwicklung

E. Wertheimer GmbH konnte ihre Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr weiter steigern. Der Zuwachs ist v. a. auf die Übernahme des Geschäftsbetriebs der Elskamp GmbH & Co. KG, Bretten, der ab dem 1. Januar 2009 als Niederlassung Bretten geführt wird, zurückzuführen. Außerdem wurde im Juni 2009, als Ersatz für den Standort Bühl, in Achern ein Fachhandel- und Einzelhandelsmarkt eröffnet.

1.3. Geschäftsergebnis

Das Geschäftsjahr war im Wesentlichen geprägt durch einmalige Sondereinflüsse. Aufgrund des langen und harten Winters verzögerte sich die Eröffnung des neuen Standortes Achern um 2 Monate. Entsprechend erhöhten sich die Personalkosten aufgrund frühzeitiger Mitarbeiterakquirierung mit Qualifizierung für den neuen Standort. Auch die Werbekosten stiegen aufgrund der Eröffnungswerbung in Achern erheblich. Die Abschreibungen haben sich aufgrund der hohen Investitionen und deren degressiver Abschreibung deutlich erhöht. Der Rohertrag konnte aufgrund veränderter Sortimentsstruktur als auch verbesserter Einkaufskonditionen leicht gesteigert werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt aufgrund der hohen Einmalkosten der Standorteröffnung unter dem Vorjahresniveau.

1.4. Beschaffung

Die E. Wertheimer GmbH ist Gesellschafter der Einkaufskooperation hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe GmbH & Co. KG, Soltau. Außerdem profitiert die E. Wertheimer GmbH bei den Einkaufskonditionen und Rückvergütungen über den Firmenbund der Wertheimer-Gruppe und deren Mitgliedschaft in der strategischen Allianz SAH GmbH, Freiburg, von deren Einkaufsverhandlungen mit der Industrie.

Auch die Beteiligung der Holding Wertheimer GmbH & Co. KG bei der Süd-West-Allianz GmbH, Grabenstätt/Erlstätt, brachte in 2009 positive Auswirkungen bei den Rückvergütungen im Einzelhandel.

1.5. Investitionen

Für den neuen Standort in Achern wurden in 2009 erhebliche Neuinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung, PKW, LKW und Gabelstapler getätigt.

Bei den übrigen Standorten handelte es sich im Wesentlichen um Ersatzbeschaffungen in Höhe der laufenden Abschreibungen.

1.6. Personal

Zum Jahresende hatte die E. Wertheimer GmbH 232 (Vorjahr: 213) Mitarbeiter als Vollzeit- und Teilzeitarbeitskräfte sowie geringfügig Beschäftigte. Umgerechnet auf Vollzeitarbeitsstellen ergibt das eine Zahl von 202 (Vorjahr: 183). Hinzu kommen 19 (Vorjahr: 19) Auszubildende.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geordnet. Das Eigenkapital beträgt 48% der Bilanzsumme, es liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Anlagevermögen und ein Großteil der Warenvorräte sind durch Eigenkapital gedeckt.

Der Warenbestand erhöhte sich um 14,7%. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Neueinlagerung des Fachhandels- und Einzelhandelssortimentes am neuen Standort Achern zurückzuführen.

2.2. Finanzlage

Die Finanzlage ist gut. Zur Deckung des unterjährigen Finanzbedarfes stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung, die aber nur zum Teil, in Form von Euribor-Darlehen der Banken, Kontokorrentkrediten und Refinanzierungskrediten, genutzt wurden. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung höchstmöglichem Skonto beglichen.

2.3. Ertragslage

Das Jahresergebnis ist v.a. aufgrund der erhöhten Vorlaufkosten für den neuen Standort Achern gegenüber dem Vorjahr gesunken.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) rechnet weder 2010 noch 2011 mit einer Trendwende bei der rückläufigen Umsatzentwicklung. Nach einem bereits schwierigen Jahr 2009 wird für 2010 ein geringer Umsatzrückgang von 0,7% und für 2011 ein weiteres rezessives Jahr für die Bauwirtschaft erwartet.

Der lang anhaltende Winter hat die Bautätigkeit im ersten Quartal des Jahres 2010 beeinträchtigt. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten wollen wir - trotz stärkerem Wettbewerb - Marktanteile gewinnen. Des Weiteren wollen wir über weitere Kostensenkungen das Ergebnis verbessern.

Das Debitorenmanagement, mit Festlegung der Kreditrichtlinien für die Belieferung der Kunden, wird laufend den Marktgegebenheiten angepasst. Die Kreditwürdigkeit wird über Bankauskünfte, Kreditversicherungsauskünfte, Anfragen beim Verein Creditreform und anhand der IHK Schuldnerlisten laufend überprüft.

Die betriebsbedingten Risiken sind beim hagebau-Versicherungsdienst, Soltau, über eine Multi-Risk-Police versichert.

Eine Umsatz-, Ertrags-, Investitions-, Personal- und Liquiditätsplanung wurde für 2010 erstellt. Die erzielten Ergebnisse werden, aufgeteilt in Profitcenter, monatlich mit der Planung und dem Vorjahr verglichen. Diese Daten sind Basis zur ständigen Optimierung der Ertragslage. Vierteljährlich, bei Bedarf auch kurzfristiger, führt die Geschäftsführung mit den Ergebnisverantwortlichen Gespräche über die wirtschaftliche Situation und die Entwicklung der Kundenforderungen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende

Entsprechende Vorgänge sind nicht gegeben.

 

Baden-Baden, 27. April 2010

E. Wertheimer GmbH

Rolf J. Wertheimer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009

AKTIVA

  EUR Vorjahr
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.353.195,73 1.578
I. Sachanlagen 2.085.839,10 1.085
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.839,10 1.085
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.000,00 0
II. Finanzanlagen 267.356,63 493
1. Beteiligungen 267.356,63 248
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 245
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.244.114,98 9.588
I. Vorräte 5.830.605,46 5.085
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.359.199,67 4.430
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.841,95 4
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.356.357,72 4.426
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 54.309,85 73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.092,59 10
  12.601.403,30 11.176

PASSIVA

   
  EUR Vorjahr
TEUR
A. EIGENKAPITAL 6.027.616,73 5.493
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600
II. Gewinnrücklagen 3.800.000,00 3.800
III. Bilanzgewinn 627.616,73 93
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.468.202,00 2.457
C. VERBINDLICHKEITEN 4.105.584,57 3.226
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 606.755,90 269
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 160.276,50 121
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 78.924,15 80
4. Übrige Verbindlichkeiten 3.259.628,02 2.756
  12.601.403,30 11.176

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

  2009
EUR
2008
TEUR
1. Rohergebnis 15.594.653,36 11.477
2. Personalaufwand 9.405.711,51 6.880
a) Löhne und Gehälter 7.800.697,15 5.732
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.605.014,36 1.148
- davon für Altersversorgung: EUR 121.102,65 (Vorjahr: TEUR 112)    
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 662.906,12 237
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.691.771,37 3.320
  14.760.389,00 10.437
5. Erträge aus Beteiligungen 20.679,07 192
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.153,92 98
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.928,26 70
  -25.095,27 220
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 809.169,09 1.260
9. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 393
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 263.060,67 257
11. Sonstige Steuern 11.960,11 24
  275.020,78 281
12. Jahresüberschuss 534.148,31 586
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 93.468,42 1.975
14. Ausschüttung 0,00 -1.500
15. Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 -468
16. Vorabausschüttung 0,00 -500
17. Bilanzgewinn 627.616,73 93

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009

1 Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zum 31. Dezember 2008 war das Vermögen der Elskamp GmbH & Co. KG, Bretten, auf die E. Wertheimer GmbH angewachsen. Wegen der Weiterführung der Elskamp GmbH & Co. KG, Bretten, als Niederlassung Bretten ab dem 1. Januar 2009 sind die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnungen 2008 und 2009 nicht vergleichbar.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze vermindert.

Die Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 150,00 Euro und bis zu 1.000,00 Euro wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet, der linear auf 5 Jahre abgeschrieben wird. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis 150,00 Euro betragen, werden sofort als Betriebsausgaben erfasst.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden, ausgehend von den letzten Einstandspreisen, unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen durch Skonti und Boni bewertet. Nicht verkaufsfähige Artikel, beschädigte Ware sowie Ware, die einer geringen Gängigkeit unterliegt, werden unter Berücksichtigung besonderer Abschläge bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für Erlösschmälerungen und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen worden.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt ein Rechnungsfuß von 6% zugrunde. Die Sterbetafel 2005 G werden beim Ansatz berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem gleichen verbundenen oder beteiligten Unternehmen wurden gemäß § 387 BGB saldiert dargestellt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen mit Ausnahme einer Position innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 174 haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3.3 Eigenkapital

Der Bilanzgewinn von TEUR 93 wurde entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 23.06.2009 auf neue Rechnung vorgetragen.

3.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Es wurden gemäß § 387 BGB von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Bonusforderungen gegen Lieferanten in Höhe von TEUR 971 abgesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch die Sicherungsübereignung der Warenlager Baden-Baden und Bretten und die Globalzession von Forderungen A-Z gesichert sind, beträgt EUR 606.755,92.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse an den Standorten Baden-Baden, Lichtenau, Achern, Karlsruhe und Bretten im Baustofffachhandel in den Sortimenten Baustoffe, Holz, Fliesen/Natursteine, Sanitär, Fenster/Türen/Tore und mit Dienstleistungen sowie im Einzelhandel mit den Baumärkten in Baden-Baden, Lichtenau, Achern und Bretten. Es werden im geringen Umfang Umsätze mit französischen Kunden getätigt.

4.2 Rohergebnis

Das Rohergebnis enthält als wesentliche periodenfremde Erträge Rückvergütungen von Lieferanten aus Vorjahresumsätzen in Höhe von TEUR 145.

5 Sonstige Angaben

5.1 Haftungsverhältnisse

Die E. Wertheimer GmbH übernahm zur Absicherung eines Wechseldiskont-Kredits der Atala GmbH & Co. Fliesen- und Sanitärhandel KG, Berlin, eine unwiderrufliche Einlösungsverpflichtung und gesamtschuldnerische Haftung bis zur Höhe von EUR 562.421,06 für den Fall, dass fällige Akzepte von der Hauptschuldnerin nicht eingelöst werden.

5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  unter 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
1. Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen für Sachanlagen 20 32
2. Verpflichtungen aus Immobilien-Mietverträgen 1.982 7.930

5.3 Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Rolf J. Wertheimer

Erwin Wertheimer

Auf die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.4 Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl (ohne Geschäftsführer, ohne zur Berufsausbildung Beschäftigte) der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

Gewerbliche Arbeitnehmer 66
Angestellte 166
  232

5.5 Unternehmensbeziehungen

Die E. Wertheimer GmbH wird in den Konzernabschluss der Wertheimer GmbH & Co. KG, Baden-Baden, einbezogen.

 

Baden-Baden, 27. April 2010

E. Wertheimer GmbH

Rolf J. Wertheimer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.089.543,43 1.598.717,92 892.264,34 6.795.997,01
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 65.000,00 0,00 65.000,00
  6.089.543,43 1.663.717,92 892.264,34 6.860.997,01
II. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 247.857,59 19.499,04 0,00 267.356,63
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 245.302,80 0,00 245.302,80 0,00
  493.160,39 19.499,04 245.302,80 267.356,63
  6.582.703,82 1.683.216,96 1.137.567,14 7.128.353,64
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.004.457,62 662.906,12 892.205,83 4.775.157,91
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.004.457,62 662.906,12 892.205,83 4.775.157,91
II. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  5.004.457,62 662.906,12 892.205,83 4.775.157,91
  Buchwerte
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.839,10 1.085.085,81
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.000,00 0,00
  2.085.839,10 1.085.085,81
II. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 267.356,63 247.857,59
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 245.302,80
  267.356,63 493.160,39
  2.353.195,73 1.578.246,20

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der E. WERTHEIMER GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der E. WERTHEIMER GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 28. April 2010

BANSBACH SCHÜBEL BRÖSZTL & PARTNER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schuster, Wirtschaftsprüfer

Grams, Wirtschaftsprüfer

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND GEWINNVERWENDUNGSBESCHLUSS

Die Gesellschafterversammlung hat am 28. Juni 2010 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 festgestellt. Sie hat beschlossen, dass aus dem Bilanzgewinn von EUR 627.616,73 am 28. Juni 2010 EUR 600.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet werden und der verbleibende Betrag von EUR 27.616,73 auf neue Rechnung vorgetragen wird.

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