Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 6630
Eingetragen
17.8.1973
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Die Herstellung von und der Handel mit Diät-Lebensmitteln und Gesundkost.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Rocholl
seit 9.10.2025
Geschäftsführer
Armin Bischoff
seit 22.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Bremen
131.250 €
25.00%
Oberwil-Lieli, Schweiz
131.250 €
25.00%
Pforzheim
131.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wilhelm Egle GmbH

Pfaffenhofen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wilhelm Egle GmbH, Pfaffenhofen wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 27. März 2025 festgestellt.

 

Die Geschäftsführung

Vermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wilhelm Egle GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Egle GmbH, Pfaffenhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Egle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, 12. März 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heller, Wirtschaftsprüfer

Mutschler, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 328.926,08 8.314,23 0,00 0,00 337.240,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.559.741,83 0,00 0,00 0,00 2.559.741,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.819.619,35 267.251,09 223.987,30 131.602,65 1.994.485,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 148.421,65 0,00 0,00 -131.602,65 16.819,00
4.527.782,83 267.251,09 223.987,30 0,00 4.571.046,62
4.856.708,91 275.565,32 223.987,30 0,00 4.908.286,93
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 239.513,58 49.828,23 0,00 289.341,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.029.973,80 12.703,00 0,00 2.042.676,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.563.429,62 61.012,61 91.535,07 1.532.907,16
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.593.403,42 73.715,61 91.535,07 3.575.583,96
3.832.917,00 123.543,84 91.535,07 3.864.925,77
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Nutzungsrechte 47.898,50 89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 517.065,03 530
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.578,63 256
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.819,00 148
995.462,66 934
1.043.361,16 1.023

Gemäß § 276 HGB verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 11.067.405,41 11.742
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.524.871,68 2.499
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 645.259,77 639
3.170.131,45
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.543,84 150
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.103.892,36 7.118
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.156,35 45
12.384.411,30 1.381
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 187.349,12 389
7. Ergebnis nach Steuern -1.129.656,77 992
8. Sonstige Steuern 10.233,88 11
9. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -1.139.890,65 981

Lagebericht 2023

der Wilhelm Egle GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Struktur

Die Wilhelm Egle GmbH betreibt einen Versandhandel für gesunde und wertvolle Lebensmittel. Egle bietet ein Sortiment von genussvollen und gesunden Produkten aus dem Bereich Speiseöl, Suppen, Soßen, Biofertiggerichte und vieles mehr mit einem sehr hohen BIO Anteil. Nahezu sämtliche Umsatzerlöse werden mit Endverbrauchern vorwiegend im Inland sowie in Österreich erzielt.

2. Rahmenbedingungen und Marktumfeld

Makroökonomische Faktoren

Die allgemeine Wirtschaftslage im Jahr 2023 war geprägt von inflationsbedingten Preissteigerungen und einer moderaten Konsumzurückhaltung, die sich auf die Nachfrage nach nicht lebensnotwendigen Produkten ausgewirkt hat. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Wilhelm Egle GmbH stabile Ergebnisse erzielen, da das Interesse an den Produkten weiterhin hoch blieb und die Gesellschaft auf eine treue Stammkundschaft zurückgreifen kann.

Branchenspezifische Trends und Herausforderungen

Das wachsende Bewusstsein für Gesundheit und eine alternde Bevölkerung sorgen für einen anhaltend positiven Trend im Bereich des Egle Sortiments. Gleichzeitig fordern steigende Rohstoff- und Lieferkosten den Sektor heraus, was eine Erhöhung der Effizienz entlang der Wertschöpfungskette notwendig macht.

Wettbewerbssituation

Die Wettbewerbsintensität ist im Berichtszeitraum gleichgeblieben. Die Wilhelm Egle GmbH konnte im Marktumfeld durch Qualitätsversprechen und gezielte Kundenbindung ihre Position stabil halten.

3. Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

Die Gesundheitstrends und die steigende Nachfrage nach Präventionsprodukten wirkten sich insgesamt positiv auf das Geschäft der Wilhelm Egle GmbH aus. Die Inflation und Rohstoffverknappungen stellten jedoch operative Herausforderungen dar, die das Unternehmen durch Kostenmanagement ausgleichen konnte.

Operative Leistung

Das operative Ergebnis der Wilhelm Egle GmbH zeigte sich zufriedenstellend. Der Umsatz lag bei 22,3 Millionen Euro, was leicht unter den Erwartungen und dem Vorjahresumsatz von 23,8 Millionen Euro lag. Der Rohertrag erreichte 11,1 Millionen Euro, 5,8 % weniger als im Vorjahr, was insbesondere auf geringere Margen aufgrund der steigenden Einkaufspreise, sowie die nicht vorhandene Möglichkeit diese Preissteigerungen an unsere Kunden vollumfänglich weiterzugeben, zurückzuführen ist.

Wertberichtigungen und Forderungsverluste

Im Geschäftsjahr wurde eine wesentliche Wertberichtigung in Höhe von 2,0 Millionen Euro vorgenommen. Grund hierfür war ein uneinbringliches Darlehen, dessen Rückzahlung aufgrund der Insolvenz des Darlehensnehmers nicht erfolgte. Diese Wertberichtigung beeinflusste das Gesamtergebnis erheblich und stellt einen einmaligen Aufwand dar, der aus der Notwendigkeit resultierte, wirtschaftlich wertlose Forderungen aus der Bilanz zu eliminieren.

4. Ertragslage

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse verzeichneten einen Rückgang um 6,2 %, was primär durch eine geringere Nachfrage bei höherpreisigen Produkten sowie durch die allgemein zurückhaltende Konsumneigung bedingt ist. Die weiteren Erträge blieben stabil und umfassen Einnahmen aus Mahngebühren sowie aus zusätzlichen Dienstleistungen im Bereich Direktversand.

Kostenstruktur

Der Materialaufwand verringerte sich um etwa 6,7 % und belief sich auf 11,2 Millionen Euro. Die Personalkosten stiegen leicht auf 3,2 Millionen Euro, getrieben durch Erhöhungen im Bereich der Löhne und Sozialaufwendungen.

Ergebnis vor Steuern

Das Ergebnis vor Steuern betrug -1,32 Millionen Euro und war maßgeblich durch die Wertberichtigung für ein uneinbringliches Darlehen beeinflusst. Das operative Ergebnis vor dieser Wertberichtigung in Höhe von EUR 0,68 Mio. war stabil und entspricht den Erwartungen.

5. Finanzlage und Kapitalstruktur

Finanzierung und Liquidität

Die Liquiditätslage der Wilhelm Egle GmbH ist solide. Die Liquidität wurde durch eine konservative Finanzierungsstrategie und eine vorausschauende Liquiditätsplanung sichergestellt, was die finanzielle Flexibilität des Unternehmens gewährleistet.

Kapitalstruktur

Das Unternehmen verfügt über eine ausgewogene Mischung aus Eigen- und Fremdkapital, wobei die Schuldentragfähigkeit als stabil zu bewerten ist. Der Cashflow blieb trotz der Belastung durch die Wertberichtigung stabil und es wurden keine neuen Kredite aufgenommen.

6. Vermögenslage

Vermögensgegenstände

Im Anlagevermögen zeigte sich ein moderater Rückgang, während das Umlaufvermögen stabil blieb. Der Wert der Forderungen wurde durch die Wertberichtigung auf ein Darlehen beeinträchtigt, das aufgrund der Insolvenz eines Darlehensnehmers wertberichtigt werden musste.

Bilanzstruktur

Die Bilanzstruktur des Unternehmens zeigt eine stabile Vermögensbasis mit einem Schwerpunkt auf liquide Mittel und kurzfristigen Forderungen. Langfristige Vermögenswerte bestehen überwiegend aus Anlagen zur Unterstützung des operativen Geschäfts.

Die Bilanzsumme hat sich um EUR 1,4 Mio. verringert. Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Ein darin enthaltendes Darlehen wurde mit EUR 2,0 Mio. wertberichtigt und hat das Jahresergebnis entsprechend belastet.

Abschreibungen und Wertminderungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf 123.544 Euro, während die erwähnte Wertberichtigung das Ergebnis zusätzlich belastete. Die Bewertung erfolgte auf Basis der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB).

7. Chancen- und Risikobericht

Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken

Zu den Hauptrisiken zählen Rohstoffpreissteigerungen, Veränderungen im Konsumentenverhalten und Risiken durch Forderungsausfälle. Diese werden durch das Unternehmen regelmäßig überwacht und aktiv gesteuert.

Risikomanagement

Ein umfassendes Risikomanagementsystem sorgt für die Identifikation und Bewertung finanzieller und operativer Risiken. Regelmäßige Analysen ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen.

Chancenanalyse

Die zunehmende Bedeutung von gesunden Lebensmitteln bieten dem Unternehmen Chancen, die Marktposition weiter zu stärken. Durch Innovationen und Produktdifferenzierung ergeben sich weitere Wachstumsoptionen, sowie durch neue Märkte, wie z.B. in der Schweiz.

Unserer Einschätzung nach bestehen weiter keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Dasselbe gilt auch für die Gesamtbetrachtung aller Risiken. Es bestehen gleichwohl Verschiebungen zwischen den einzelnen Risikokategorien. Insgesamt sehen wir das Verhältnis der Chancen und Risiken für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres.

8. Prognosebericht

Zukünftige wirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Wilhelm Egle GmbH ein stabiles bis moderat wachsendes Marktumfeld. Die Herausforderungen durch Kostendruck und Rohstoffverfügbarkeit bleiben jedoch bestehen.

Ziele und Strategien

Zur Stärkung der Marktstellung sollen Effizienzprogramme in der Beschaffung und der Logistik intensiviert sowie die Online-Vertriebskanäle weiter ausgebaut werden. Die Optimierung der internen Abläufe bleibt ein strategischer Schwerpunkt.

Finanzielle Zielsetzung

Für 2024 plant das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse und einer leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses. Ein solides Ergebnis vor Steuern wird angestrebt, um die langfristige finanzielle Stabilität sicherzustellen.

Für 2025 plant die Geschäftsführung ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr mit einer weiteren leichten Steigerung der Umsatzerlöse und einer weiteren leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses

 

Pfaffenhofen, 12. März 2025

Jürgen Knecht, Geschäftsführer

Armin Bischoff, Geschäftsführer

Mathias Kollmann, Geschäftsführer

Gemäß § 327 HGB i.V.m. § 266 Abs. 1 HGB verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.898,50 89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 517.065,03 530
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.578,63 256
995.462,66
1.043.361,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.043.011,08 2.050
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.134.373,47 4.926
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.408.926,86 1.047
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.462,03 32
7.739.134,60 9.078

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 525.000,00 525
II. Gewinnrücklagen 934.544,14 934
II. Gewinnvortrag 6.532.852,55 5.552
IV. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -1.139.890,65 981
B. Rückstellungen 318937,86 384
C. Verbindlichkeiten 567690,7 701
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1
7.739.134,60 9.078

Offenzulegender Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches §§242 ff. und §§264 ff. aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Registerinformationen

Die Wilhelm Egle GmbH mit Sitz in Pfaffenhofen, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 6630 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital und allgemeine Verwaltungskosten werden hierbei nicht angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen sowie Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten bestehen nicht.

Von den Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 29) aus Steuern.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Sozialen Aufwendungen und Aufwendungen für die Altersversorgung entfallen TEUR 38 (Vorjahr TEUR 40) auf die Altersversorgung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein außerordentlicher Aufwand aus der Wertberichtigung eines Darlehens in Höhe von TEUR 2.000 enthalten.

Im Geschäftsjahr sind keine sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen mehr angefallen (Vorjahr TEUR 36).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres war durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 50
Angestellte 47
97
Auszubildende 5
102

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. war:

Herr Jürgen Knecht, Dipl.-Oecotrophologe (Uni), Sottrum; ebenfalls Geschäftsführer der Gesellschaft Versandhaus Jungborn GmbH, Achim

Herr Armin Bischoff, Keltern (ab 26. April 2023); ebenfalls Geschäftsführer der Gesellschaft Versandhaus Jungborn GmbH (Achim)

Herr Daniel Rudolf, Mittelbiberach (bis 2. Oktober 2024)

Herr Mathias Kollmann, Bienenbüttel (ab 2. Oktober 2024)

Weitere Angaben unterbleiben unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die Gesellschaft nimmt § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die Gesellschaft nimmt § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB in Anspruch.

 

Pfaffenhofen, den 12. März 2025

gez. Jürgen Knecht, Geschäftsführer

gez. Armin Bischoff, Geschäftsführer

gez. Mathias Kollmann, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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1 nahegelegene Organisation

  • Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie Tankstellen

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