Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie Tankstellen
Wilhelm Egle GmbH
Hauptstraße 47, 89284 Pfaffenhofen an der Roth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Rocholl seit 9.10.2025 | Geschäftsführer |
Armin Bischoff seit 22.5.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Egle GmbHPfaffenhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wilhelm Egle GmbH, Pfaffenhofen wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 27. März 2025 festgestellt.
Die Geschäftsführung Vermerk In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wilhelm Egle GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Egle GmbH, Pfaffenhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Egle GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, 12. März 2025 EY
GmbH & Co. KG
Heller, Wirtschaftsprüfer Mutschler, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Gemäß § 276 HGB verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Lagebericht 2023der Wilhelm Egle GmbH1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell und Struktur Die Wilhelm Egle GmbH betreibt einen Versandhandel für gesunde und wertvolle Lebensmittel. Egle bietet ein Sortiment von genussvollen und gesunden Produkten aus dem Bereich Speiseöl, Suppen, Soßen, Biofertiggerichte und vieles mehr mit einem sehr hohen BIO Anteil. Nahezu sämtliche Umsatzerlöse werden mit Endverbrauchern vorwiegend im Inland sowie in Österreich erzielt. 2. Rahmenbedingungen und Marktumfeld Makroökonomische Faktoren Die allgemeine Wirtschaftslage im Jahr 2023 war geprägt von inflationsbedingten Preissteigerungen und einer moderaten Konsumzurückhaltung, die sich auf die Nachfrage nach nicht lebensnotwendigen Produkten ausgewirkt hat. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Wilhelm Egle GmbH stabile Ergebnisse erzielen, da das Interesse an den Produkten weiterhin hoch blieb und die Gesellschaft auf eine treue Stammkundschaft zurückgreifen kann. Branchenspezifische Trends und Herausforderungen Das wachsende Bewusstsein für Gesundheit und eine alternde Bevölkerung sorgen für einen anhaltend positiven Trend im Bereich des Egle Sortiments. Gleichzeitig fordern steigende Rohstoff- und Lieferkosten den Sektor heraus, was eine Erhöhung der Effizienz entlang der Wertschöpfungskette notwendig macht. Wettbewerbssituation Die Wettbewerbsintensität ist im Berichtszeitraum gleichgeblieben. Die Wilhelm Egle GmbH konnte im Marktumfeld durch Qualitätsversprechen und gezielte Kundenbindung ihre Position stabil halten. 3. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die Gesundheitstrends und die steigende Nachfrage nach Präventionsprodukten wirkten sich insgesamt positiv auf das Geschäft der Wilhelm Egle GmbH aus. Die Inflation und Rohstoffverknappungen stellten jedoch operative Herausforderungen dar, die das Unternehmen durch Kostenmanagement ausgleichen konnte. Operative Leistung Das operative Ergebnis der Wilhelm Egle GmbH zeigte sich zufriedenstellend. Der Umsatz lag bei 22,3 Millionen Euro, was leicht unter den Erwartungen und dem Vorjahresumsatz von 23,8 Millionen Euro lag. Der Rohertrag erreichte 11,1 Millionen Euro, 5,8 % weniger als im Vorjahr, was insbesondere auf geringere Margen aufgrund der steigenden Einkaufspreise, sowie die nicht vorhandene Möglichkeit diese Preissteigerungen an unsere Kunden vollumfänglich weiterzugeben, zurückzuführen ist. Wertberichtigungen und Forderungsverluste Im Geschäftsjahr wurde eine wesentliche Wertberichtigung in Höhe von 2,0 Millionen Euro vorgenommen. Grund hierfür war ein uneinbringliches Darlehen, dessen Rückzahlung aufgrund der Insolvenz des Darlehensnehmers nicht erfolgte. Diese Wertberichtigung beeinflusste das Gesamtergebnis erheblich und stellt einen einmaligen Aufwand dar, der aus der Notwendigkeit resultierte, wirtschaftlich wertlose Forderungen aus der Bilanz zu eliminieren. 4. Ertragslage Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse verzeichneten einen Rückgang um 6,2 %, was primär durch eine geringere Nachfrage bei höherpreisigen Produkten sowie durch die allgemein zurückhaltende Konsumneigung bedingt ist. Die weiteren Erträge blieben stabil und umfassen Einnahmen aus Mahngebühren sowie aus zusätzlichen Dienstleistungen im Bereich Direktversand. Kostenstruktur Der Materialaufwand verringerte sich um etwa 6,7 % und belief sich auf 11,2 Millionen Euro. Die Personalkosten stiegen leicht auf 3,2 Millionen Euro, getrieben durch Erhöhungen im Bereich der Löhne und Sozialaufwendungen. Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern betrug -1,32 Millionen Euro und war maßgeblich durch die Wertberichtigung für ein uneinbringliches Darlehen beeinflusst. Das operative Ergebnis vor dieser Wertberichtigung in Höhe von EUR 0,68 Mio. war stabil und entspricht den Erwartungen. 5. Finanzlage und Kapitalstruktur Finanzierung und Liquidität Die Liquiditätslage der Wilhelm Egle GmbH ist solide. Die Liquidität wurde durch eine konservative Finanzierungsstrategie und eine vorausschauende Liquiditätsplanung sichergestellt, was die finanzielle Flexibilität des Unternehmens gewährleistet. Kapitalstruktur Das Unternehmen verfügt über eine ausgewogene Mischung aus Eigen- und Fremdkapital, wobei die Schuldentragfähigkeit als stabil zu bewerten ist. Der Cashflow blieb trotz der Belastung durch die Wertberichtigung stabil und es wurden keine neuen Kredite aufgenommen. 6. Vermögenslage Vermögensgegenstände Im Anlagevermögen zeigte sich ein moderater Rückgang, während das Umlaufvermögen stabil blieb. Der Wert der Forderungen wurde durch die Wertberichtigung auf ein Darlehen beeinträchtigt, das aufgrund der Insolvenz eines Darlehensnehmers wertberichtigt werden musste. Bilanzstruktur Die Bilanzstruktur des Unternehmens zeigt eine stabile Vermögensbasis mit einem Schwerpunkt auf liquide Mittel und kurzfristigen Forderungen. Langfristige Vermögenswerte bestehen überwiegend aus Anlagen zur Unterstützung des operativen Geschäfts. Die Bilanzsumme hat sich um EUR 1,4 Mio. verringert. Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Ein darin enthaltendes Darlehen wurde mit EUR 2,0 Mio. wertberichtigt und hat das Jahresergebnis entsprechend belastet. Abschreibungen und Wertminderungen Die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf 123.544 Euro, während die erwähnte Wertberichtigung das Ergebnis zusätzlich belastete. Die Bewertung erfolgte auf Basis der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). 7. Chancen- und Risikobericht Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken Zu den Hauptrisiken zählen Rohstoffpreissteigerungen, Veränderungen im Konsumentenverhalten und Risiken durch Forderungsausfälle. Diese werden durch das Unternehmen regelmäßig überwacht und aktiv gesteuert. Risikomanagement Ein umfassendes Risikomanagementsystem sorgt für die Identifikation und Bewertung finanzieller und operativer Risiken. Regelmäßige Analysen ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen. Chancenanalyse Die zunehmende Bedeutung von gesunden Lebensmitteln bieten dem Unternehmen Chancen, die Marktposition weiter zu stärken. Durch Innovationen und Produktdifferenzierung ergeben sich weitere Wachstumsoptionen, sowie durch neue Märkte, wie z.B. in der Schweiz. Unserer Einschätzung nach bestehen weiter keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Dasselbe gilt auch für die Gesamtbetrachtung aller Risiken. Es bestehen gleichwohl Verschiebungen zwischen den einzelnen Risikokategorien. Insgesamt sehen wir das Verhältnis der Chancen und Risiken für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres. 8. Prognosebericht Zukünftige wirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Wilhelm Egle GmbH ein stabiles bis moderat wachsendes Marktumfeld. Die Herausforderungen durch Kostendruck und Rohstoffverfügbarkeit bleiben jedoch bestehen. Ziele und Strategien Zur Stärkung der Marktstellung sollen Effizienzprogramme in der Beschaffung und der Logistik intensiviert sowie die Online-Vertriebskanäle weiter ausgebaut werden. Die Optimierung der internen Abläufe bleibt ein strategischer Schwerpunkt. Finanzielle Zielsetzung Für 2024 plant das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr mit einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse und einer leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses. Ein solides Ergebnis vor Steuern wird angestrebt, um die langfristige finanzielle Stabilität sicherzustellen. Für 2025 plant die Geschäftsführung ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr mit einer weiteren leichten Steigerung der Umsatzerlöse und einer weiteren leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses
Pfaffenhofen, 12. März 2025 Jürgen Knecht, Geschäftsführer Armin Bischoff, Geschäftsführer Mathias Kollmann, Geschäftsführer Gemäß § 327 HGB i.V.m. § 266 Abs. 1 HGB verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Offenzulegender Anhang 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches §§242 ff. und §§264 ff. aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Registerinformationen Die Wilhelm Egle GmbH mit Sitz in Pfaffenhofen, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 6630 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital und allgemeine Verwaltungskosten werden hierbei nicht angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen sowie Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten bestehen nicht. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 29) aus Steuern. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Sozialen Aufwendungen und Aufwendungen für die Altersversorgung entfallen TEUR 38 (Vorjahr TEUR 40) auf die Altersversorgung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein außerordentlicher Aufwand aus der Wertberichtigung eines Darlehens in Höhe von TEUR 2.000 enthalten. Im Geschäftsjahr sind keine sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen mehr angefallen (Vorjahr TEUR 36). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres war durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigt:
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. war:
Weitere Angaben unterbleiben unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Prüfungs- und Beratungsgebühren Die Gesellschaft nimmt § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Die Gesellschaft nimmt § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB in Anspruch.
Pfaffenhofen, den 12. März 2025 gez. Jürgen Knecht, Geschäftsführer gez. Armin Bischoff, Geschäftsführer gez. Mathias Kollmann, Geschäftsführer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen