AUTOHAUS
LISTLE GMBH
Stadtbergen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht der Autohaus Listle GmbH, Augsburg
A.
Darstellung des Geschäftsverlaufs und der
Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 wuchs die Weltwirtschaft um 2,7%
(Vorjahr: 3%), was nur leicht unter dem langfristigen Trend
ist. In der Eurozone entwickelte sich die
Wirtschaftsleistung nicht auf diesem Niveau und konnte nur
ein Plus von 0,5% verzeichnen. Trotz dem Sinken der im
Vorjahr sehr hohen Energiepreise schrumpfte der
Energiesektor im Berichtsjahr deutlich. Der private Konsum
litt weiterhin unter den hohen Inflationsraten und
steigender Zinsen. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflation
in der Eurozone bei 5,4%, was weiterhin deutlich über
dem Notenbankziel von 2,0% liegt. Die Europäische
Zentralbank hat daher auch im Jahr 2023 an ihrem Kurs der
geldpolitischen Straffung festgehalten und den Leitzins im
Laufe des Jahres um weitere 200 Basispunkte auf 4,5%
angehoben.
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland lag
gemäß des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im
Vorjahr. Auch hier dämpften die trotz
Rückgängen weiterhin hohen Preise sowie die
ungünstigen Finanzierungsbedingungen die Konjunktur.
Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom
enormen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.
Branchensituation
Im Jahr 2023 betrugen die Fahrzeugzulassungen 3,7
Millionen und nahmen somit gegenüber dem Vorjahr um
5,5% zu. Die Neuzulassungen von Pkw betrugen 2,84 Mio und
wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 7,3%
auf. Hierbei waren 48,5% mit einem alternativen Antrieb
ausgestattet, wobei die batteriebetriebenen Pkw um 11,4%
zunahmen und Plug-in-Hybride um 51,5% abnahmen. Nahezu ein
Drittel der neu zugelassenen Pkw war dem Segment der SUVs
zuzuordnen.
Der Marktanteil von Renault mit Dacia betrug im Jahr
2023 gemäß Kraftfahrtbundesamt bei den
Neuzulassungen rund 4,8% (VJ: 5,3%) und bei Hyundai 3,7%
(VJ: 4,0%). Die vorgenannten Marken weisen damit im Jahr
2023 weiterhin ein stabiles aber gegenüber dem Vorjahr
geringeres Niveau auf.
In der Zeit von Januar bis Juni 2024 war
gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei Hyundai ein
Rückgang an Neuzulassungen von 0,8 % und bei Renault
von 13,4% zu verzeichnen, wohingegen ein Anstieg bei Dacia
von 9,9 % zu vermerken ist.
Wie in den Vorjahren war auch im Berichtsjahr bei den
einzelnen Marken und Händlern ein intensiver
Wettbewerb gegeben. Weiterhin stellt die geringe
Eigenkapitalausstattung bei vielen Mitbewerbern ein
anhaltend großes Problem dar, das sich aufgrund der
Corona-Pandemie noch weiter verschärft hat.
Geschäftsverlauf und wichtige Ereignisse im
Geschäftsjahr
Um auf dem Automarkt konkurrenzfähig zu bleiben,
wurde im Jahr 2011 das Verkaufssortiment um die Automarke
Hyundai ergänzt, wobei sich nunmehr der Vertrieb zu
einem deutlich überwiegenden Anteil auf die Marke
Hyundai konzentriert. Zudem wurde der Online-Handel
ausgeweitet, was sich insbesondere während der
Corona-Pandemie und den daraus resultierenden
Kontaktbeschränkungen als positiv erwiesen hat.
Im Geschäftsjahr haben sich die Umsätze
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19.631 vermindert.
Dieser Umsatzrückgang ist hierbei
überwiegend auf niedrigere Pkw-Neuwagenverkäufe
zurückzuführen.
Darüberhinausgehende wichtige Ereignisse oder
Entwicklungen haben sich im Geschäftsjahr nicht
ereignet.
Das Jahresergebnis im Berichtsjahr beträgt
TEUR 752 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 220 gemindert. Die Geschäftsleitung bewertet
den Geschäftsverlauf vor dem Hintergrund der
derzeitigen Marktbedingungen als zufriedenstellend.
B.
Lage des Unternehmens
Vermögenslage
AKTIVA
|
Bilanz zum 31.12.2023
|
Bilanz zum 31.12.2022
|
Änderung zum Vorjahr
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Immaterielles
Anlagevermögen
|
2,2
|
0,0
|
4,6
|
0,0
|
-2,4
|
-52,2
|
Sachanlagen
|
3.661,8
|
11,7
|
2.542,9
|
9,4
|
1.118,9
|
44,0
|
Finanzanlagen
|
100,0
|
0,3
|
0,0
|
0,0
|
100,0
|
100,0
|
Vorräte
|
18.971,9
|
60,4
|
13.470,7
|
49,5
|
5.501,2
|
40,8
|
Forderungen
|
3.799,7
|
12,1
|
4.498,0
|
16,5
|
-698,3
|
-15,5
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
1.575,3
|
5,0
|
1.004,7
|
3,7
|
570,6
|
56,8
|
Flüssige Mittel /
Wertpapiere
|
3.252,5
|
10,4
|
5.655,6
|
20,8
|
-2.403,1
|
-42,5
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
28,1
|
0,1
|
14,1
|
0,1
|
14,0
|
99,3
|
Summe Aktiva
|
31.391,5
|
100,0
|
27.190,6
|
100,0
|
4.200,9
|
15,5
|
PASSIVA
|
Bilanz zum 31.12.2023
|
Bilanz zum 31.12.2022
|
Änderung zum Vorjahr
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Eigenkapital
|
15.928,2
|
50,8
|
15.175,9
|
55,8
|
752,3
|
5,0
|
Rückstellungen
|
1.257,4
|
4,0
|
973,1
|
3,6
|
284,3
|
29,2
|
Verbindlichkeiten
Kreditinstitute
|
12.111,0
|
38,6
|
7.209,2
|
26,5
|
4.901,8
|
68,0
|
Erhaltene Anzahlungen
|
134,5
|
0,4
|
60,1
|
0,2
|
74,4
|
124,0
|
Lieferantenverbindlichkeiten
|
663,1
|
2,1
|
1.196,3
|
4,4
|
-532,2
|
-44,5
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
1.297,3
|
4,1
|
2.576,0
|
9,5
|
-1.278,7
|
49,6
|
Summe Passiva
|
31.391,5
|
100,0
|
27.190,6
|
100,0
|
4.200,9
|
15,5
|
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen
und Sachanlagen waren Zugänge in Höhe von
TEUR 2.863 zu verzeichnen, welche überwiegend
(TEUR 2.585) PKW betreffen. Dem standen
planmäßige Abschreibungen von TEUR 817
gegenüber. Die Anlagenabgänge im Berichtsjahr
betrugen TEUR 929.
Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr
um TEUR 5.501 erhöht.
Die Forderungen sind um TEUR 698 gesunken und
die sonstigen Vermögensgegenstände sind um
TEUR 571 gestiegen. Die flüssigen Mittel sind um
TEUR 2.403 gesunken.
Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr
um TEUR 284 gestiegen. Hierfür ist der Hauptgrund
die Erhöhung der Rückstellungen für
Leasingverpflichtungen sowie die Bildung von
Steuerrückstellungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
haben sich um TEUR 4.902 erhöht und die
Lieferantenverbindlichkeiten sind um TEUR 532
gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um
TEUR 1.279 gemindert und die erhaltenen Anzahlungen
sind um TEUR 75 gestiegen.
Die Verbindlichkeiten bewegen sich in dem vom
Geschäftsverlauf bedingten Rahmen.
Finanzlage
|
2023
|
2022
|
2021
|
Jahresüberschuss
|
752.703,73
|
971.900,57
|
1.986.362,49
|
+ Abschreibungen auf das
Anlagevermögen
|
816.671,41
|
700.864,27
|
698.368,54
|
+ Veränderungen der
Pensionsrückstellungen
|
18.550,69
|
19.784,51
|
49.219,15
|
= Cash Flow
|
1.587.925,83
|
1.692.549,35
|
2.733.950,18
|
Der Cash-Flow hat sich gegenüber dem Vorjahr
von TEUR 1.693 auf TEUR 1.588 vermindert.
Die erforderliche Liquidität war stets
vorhanden. Der Bestand an flüssigen Mitteln zum
31.12.2023 betrug TEUR 3.253 (VJ: TEUR 5.656) bei
erhöhten Bankverbindlichkeiten von TEUR 12.111
(VJ: TEUR 7.209).
Die Fähigkeit, laufenden Zahlungsverpflichtungen
nachzukommen, war jederzeit gegeben.
Ertragslage
Der Umsatz reduzierte sich von TEUR 74.458 auf TEUR
54.828.
Der Rohertrag lag mit TEUR 9.076 über dem
Vorjahreswert von TEUR 8.353. Die Personalaufwendungen
betrugen im Berichtsjahr TEUR 3.921 und lagen damit
über dem Wert des Jahres 2022 (TEUR 3.649). Die
Abschreibungen sind mit TEUR 817 gegenüber dem
Vorjahr (TEUR 701) gestiegen. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von
TEUR 2.348 auf TEUR 2.710.
Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 752 unter dem
Vorjahreswert von TEUR 971.
Die Situation der Gesellschaft zum Zeitpunkt der
Aufstellung des Lageberichts war positiv, jedoch durch die
derzeitige wirtschaftliche Lage mit Inflation und
Zinssteigerung weiterhin beeinträchtigt.
Unternehmenssteuerung anhand nicht-finanzieller
Leistungsindikatoren
Neben den zuvor dargestellten finanziellen
Leistungsindikatoren beachten wir im Rahmen der
Unternehmenssteuerung grundsätzlich auch nicht
finanzielle Leistungsindikatoren. Zu diesen zählen die
interne Unternehmenskultur, Nachhaltigkeitsgesichtspunkte
und ein hohes Qualitätsmanagement bei beispielsweise
Wartungsaufträgen, sowie soziale und gesellschaftliche
Belange. Unsere Mitarbeiter erhalten regelmäßige
Schulungen und die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Gerne
bilden wir in unserem Unternehmen aus. Wir können
einen Großteil unserer Auszubildenden nach Beendigung
der Lehre in eine Festanstellung übernehmen. Zudem
kommen wir mit dem Angebot von Teilzeitstellen nicht nur
den betrieblichen Anforderungen, sondern auch den
Wünschen unserer Mitarbeiter nach einer besseren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach.
Wir können auf einen festen Kundenstamm
vertrauen und erhalten durch zufriedene Kunden
Weiterempfehlungen unseres Unternehmens.
C.
Risikomanagement und Berichterstattung über die
Verwendung von Finanzinstrumenten
Die Gesellschaft setzt im Wesentlichen Bankkredite,
Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten und
Forderungen als Finanzinstrumente im laufenden
Geschäft ein. Im Geschäftsbereich finanziert sich
die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien.
Das bewährte Finanz- und Risikomanagement der
Gesellschaft dient dabei der Absicherung gegenüber
finanziellen Risiken jeglicher Art. Die
Liquiditätsplanung wird laufend und engmaschig von der
Gesellschaft erstellt, um alle relevanten
Liquiditätszu- und -abflüsse zu steuern.
Damit die Gesellschaft laufend eine hohe
Liquidität zur Verfügung hat, hat der ehemalige
Gesellschafter dem Unternehmen Darlehen zur Verfügung
gestellt. Hierdurch ist der Einkauf auch mit geringerer
Fremdfinanzierung möglich.
Weiterhin wird die Geschäftstätigkeit im
Rahmen mehrjähriger Ergebnisplanungen erfasst, um
Risiken durch Preis- oder Zinsänderungen sowie
Ausfall- und Liquiditätsrisiken frühzeitig zu
identifizieren und geeignete Maßnahmen zur
Gegensteuerung einzuleiten.
Forderungsausfälle sind Ausnahmefälle.
Verbindlichkeiten werden von der Gesellschaft innerhalb der
vertraglichen Fristen beglichen.
Eine Standardisierung von Abläufen zum Zwecke
der Vermeidung von Risiken sowie der Abschluss von
Versicherungen ergänzen das Risikomanagementsystem der
Gesellschaft.
D.
Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren
wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und
Risikobericht).
Wie in den Vorjahren liegt das wirtschaftliche Risiko
der Gesellschaft unverändert in drei Sparten, die in
einer Gruppe zusammengefasst werden können. Dies ist
der nach wie vor äußerst fragile
Gebrauchtwagenmarkt, damit verknüpft der unmittelbar
darauf einwirkende Bereich der Leasingrückläufer
im Verbund mit den Rückgaben aus dem
Neuwagen-Finanzierungsbereich. Hinzu kam im Jahr 2020 die
Corona-Pandemie. Gleiches trifft auf den Ukrainekrieg zu
sowie auf die damit zusammenhängenden
Lieferengpässe bei Mikrochips, die Energiekrise und
die steigenden Kraftstoffpreise. Durch die steigende
Inflation und Zinsen müssen wir von einer
Kaufzurückhaltung von Seiten der Kunden in den
kommenden Monaten ausgehen und hoffen, dass sich die
Situation im Laufe des Jahres 2025 entspannt.
Unsere Branche ist weniger stark von den steigenden
Energiekosten betroffen. Wir müssen aber von auch
zukünftig höheren Kosten ausgehen und werden
versuchen, diese zum Teil weiterzugeben.
Zur Verminderung der o.g. Risiken ist ein
funktionierender Gebrauchtwagenmarkt mit einem konstanten
und stabilen Preisniveau unabdingbar. Aktuell werden zwar
noch hohe Verkaufspreise erzielt, allerdings werden die
Preise in den nächsten Monaten fallen, was man aktuell
schon beobachten kann. Im Neuwagenbereich sind die
Fahrzeugpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen und
die Nachlässe der Hersteller wurden
zurückgefahren. Dementsprechend können die
Verbraucher sich die Fahrzeuge zum Teil nicht mehr leisten
und fahren Ihre aktuellen Fahrzeuge weiter. Aktuell ist
aber festzustellen, dass die Nachlässe der Hersteller
wieder hoch gefahren werden, um die Verkaufsziele zu
erreichen.
Wie aus den o.g. Zulassungszahlen des
Kraftfahrtbundesamtes ersichtlich, sind die
Zulassungszahlen derzeit abnehmend. Dies scheint sich nach
derzeitiger Geschäftslage bei uns auch zu
bestätigen. Insbesondere aufgrund der starken
Kaufzurückhaltung werden wir im Jahr 2024 deutlich
weniger Fahrzeuge verkaufen als in den Jahren vor 2023.
Gegenüber 2023 ist mit einem leichten
Fahrzeugrückgang zu rechnen. Positiv ist die sehr gute
Werkstattauslastung.
Chancen könnten sich im gesamten PKW-Sektor
weiterhin durch den wachsenden EU-Binnenmarkt ergeben,
dürften sich jedoch überwiegend auf den
Gebrauchtwagenmarkt auswirken. Durch Re-importe ist
allerdings auch hier mit einem gewissen Preisdruck von
außen sowie entsprechender Konkurrenz zu rechnen.
Bestehenden und möglichen Risiken begegnen wir
generell mit unseren betriebswirtschaftlichen
Steuerungsinstrumenten, unserer aktuellen Liquiditäts-
und Investitionsplanung sowie detaillierten monatlichen
Reportings. Damit gelingt es uns, frühzeitig
gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen einzuleiten.
Durch die ebenfalls weiterbestehenden Schuldenkrisen,
verbunden mit einem hohen Zinsniveau, sind Belastungsproben
für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die
Weltwirtschaft für die Zukunft zu befürchten.
Sollte hier keine Lösungen gefunden werden,
könnte dies einen massiv negativen Effekt auf
jeglichen Privatkonsum und die meisten Unternehmensbranchen
nach sich ziehen. Aussagen zu möglichen Auswirkungen
sind hierzu nicht möglich.
Was die "VW-Abgasaffäre" bzw. die immer noch
laufende "Diesel-Affäre" für die Hersteller und
die Bereitschaft zur Neuanschaffung von PKWs anbelangt,
kann derzeit noch nicht final abgeschätzt werden. Nach
anfänglich großen Einbrüchen beim Verkauf
von Dieselfahrzeugen erholt sich gemäß
Kraftfahrt-Bundesamt seit dem Jahr 2019 der Dieselmarkt.
Die weitere Entwicklung hängt auch von den
zukünftigen Dieselpreisen ab.
Weiterhin sind keine einheitlichen Lösungen ohne
Zuhilfenahme von fossilen Treibstoffen klar und
zweifelsfrei erkennbar. Vor diesem Hintergrund bleibt die
Einführung der Elektrofahrzeuge, deren weiterhin sehr
verhaltene Akzeptanz am Markt sowie die Auswirkung auf
unsere Geschäftsentwicklung abzuwarten. Langlebige
Batterien, große Reichweiten und ein dichtes
Tankstellennetz mit kurzer Ladezeit als wohl erforderliche
Akzeptanzvoraussetzungen sind derzeit noch nicht in
ausreichendem Maße gegeben. Diese Entwicklung wird
weiterhin kritisch zu beobachten sein. Es bleibt
abzuwarten, welche Hersteller sich durchsetzen bzw. wie
hoch die erzielten Marktanteile sein werden. Hier sind wir
aber mit der Marke Hyundai sehr gut aufgestellt, wir haben
alle Antriebsarten inklusive Wasserstoff im Portfolio.
Aufgrund des steigenden Strompreises wird der Vorteil
gegenüber Verbrennern voraussichtlich in Zukunft nicht
mehr so attraktiv sein wie aktuell.
Zu den genannten Punkten ist eine abschließende
Prognose nicht möglich. Jedoch werden dies die
zentralen Punkte für die zukünftige Entwicklung
der Branche sein.
Wir rechnen damit, dass es zukünftig zu
Geschäftsaufgaben vieler Autohändler und somit zu
einer Konzentration in der Branche kommen wird. Dieser
Trend wurde durch die Corona-Krise noch beschleunigt.
Diesem Bereinigungsprozess versuchen wir entgegenzuwirken,
indem wir durch das Anbieten einer breiten Modellpalette
des Herstellers in Verbindung mit einer ausreichenden
Stückzahl der zum Verkauf bestimmten Modelle eine hohe
Kundenzufriedenheit erreichen.
In diesem schwierigen Umfeld werden wir sowohl die
kommenden Geschäftsjahre als auch die mittelfristige
Zukunft kritisch betrachten und Rückschlüsse
ziehen. Unerlässlich ist hierbei die flexible Reaktion
des vertretenen Herstellers auf die jeweiligen vom Markt
gestellten Anforderungen an das Vertriebsprodukt. Dies gilt
für vielfältige Entwicklungen wie z.B. im Bereich
der Abgasreduzierung, der Möglichkeiten zur
Treibstoffeinsparung bis hin zum Design und der
Werthaltigkeit. Insbesondere die Entscheidung
bezüglich der zukünftigen Energieträger wird
wichtig für die weitere Unternehmensentwicklung sein.
Die Berichterstattung zu den Chancen und Risiken
bezieht sich auf die Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt
der Erstellung des Lageberichtes.
Gemäß unserer Einschätzung wird das
Unternehmen aufgrund seiner gesunden Struktur die kommenden
Herausforderungen bewältigen können. Vor dem
Hintergrund der Unwägbarkeiten der diversen
Einflussfaktoren geht die Geschäftsleitung davon aus,
in den nächsten Geschäftsjahren trotz leichtem
Absatzrückgang gleichbleibende Umsatzzahlen zu
erzielen, welche in etwa auf dem Niveau des
Geschäftsjahres 2023 liegen. Es wird mit einem
positiven Jahresergebnis unter dem Wert von 2023 gerechnet.
Der im Vorjahreslagebericht prognostizierte Umsatz
auf dem Niveau des Jahres 2020 konnte um 7,7 %
übertroffen werden. Das Ergebnis lag um 6,8 %
über der Prognose. Gründe hierfür sind die
doch etwas bessere Marge und erfreulicherweise höhere
Umsatzzahlen als angenommen.
Augsburg den 30. September
2024
Fritz
Listle
Geschäftsführer
Oliver
Listle
Geschäftsführer
Andreas
Listle
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.764.040,74 |
2.547.490,37 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.208,00 |
4.626,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2.208,00 |
4.626,00 |
| II.
Sachanlagen |
3.661.832,74 |
2.542.864,37 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
20.945,00 |
35.092,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
394.628,00 |
228.048,00 |
| 3.
Geschäfts- und Vorführfahrzeuge |
3.210.330,00 |
2.241.387,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
35.929,74 |
38.337,37 |
| III.
Finanzanlagen |
100.000,00 |
|
| 1.
sonstige Ausleihungen |
100.000,00 |
|
| B.
Umlaufvermögen |
27.599.357,57 |
24.628.969,64 |
| I.
Vorräte |
18.971.861,73 |
13.470.657,53 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
48.841,89 |
41.167,09 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
18.923.019,84 |
13.429.490,44 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.374.982,21 |
5.502.746,84 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
3.799.744,59 |
4.497.978,50 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.575.237,62 |
1.004.768,34 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.252.513,63 |
5.655.565,27 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
28.130,26 |
14.177,69 |
| Aktiva |
31.391.528,57 |
27.190.637,70 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
15.928.158,90 |
15.175.955,17 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
64.000,00 |
64.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
15.111.955,17 |
14.140.054,60 |
| III.
Jahresüberschuss |
752.203,73 |
971.900,57 |
| B.
Rückstellungen |
1.257.453,82 |
973.051,56 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
468.998,04 |
450.447,35 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
78.004,32 |
|
| 3.
sonstige Rückstellungen |
710.451,46 |
522.604,21 |
| C.
Verbindlichkeiten |
14.205.915,85 |
11.041.630,97 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
12.110.964,61 |
7.209.232,33 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
12.110.964,61 |
7.209.232,33 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
134.576,37 |
60.096,63 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
134.576,37 |
60.096,63 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
663.088,68 |
1.196.299,76 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
663.088,68 |
1.196.299,76 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.297.286,19 |
2.576.002,25 |
| davon
aus Steuern |
182.741,16 |
1.644.945,40 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
3.936,27 |
5.765,16 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.297.286,19 |
2.576.002,25 |
| Passiva |
31.391.528,57 |
27.190.637,70 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
54.827.954,73 |
74.458.472,38 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
696.438,66 |
403.447,00 |
| 3.
Materialaufwand |
46.448.715,78 |
66.509.193,05 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
45.791.960,78 |
66.122.598,92 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
656.755,00 |
386.594,13 |
| 4.
Personalaufwand |
3.920.959,32 |
3.649.418,80 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.317.345,91 |
3.044.164,65 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
603.613,41 |
605.254,15 |
| davon
für Altersversorgung |
10.314,32 |
16.575,69 |
| 5.
Abschreibungen |
816.671,41 |
700.864,27 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
816.671,41 |
700.864,27 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.710.325,30 |
2.348.155,78 |
| 7.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
644,63 |
|
| 8.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
21.213,15 |
1.076,35 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
5.541,23 |
611,17 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
540.591,94 |
180.366,24 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
11.879,00 |
11.291,00 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
316.391,60 |
389.858,29 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
792.595,82 |
1.085.139,30 |
| 12.
sonstige Steuern |
40.392,09 |
113.238,73 |
| 13.
Jahresüberschuss |
752.203,73 |
971.900,57 |
Anhang
zum 31. Dezember 2023
Autohaus Listle GmbH
Kriegshaberstraße 58
86156 Augsburg
INHALTSVERZEICHNIS
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
III. Angaben zur Bilanz
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
V. Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB
i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB
VI. Sonstige finanziellen Verpflichtungen nach §
285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB
VII. Sonstige Erläuterungs- und
Angabepflichten
I.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Firma der Gesellschaft lautet Autohaus Listle
GmbH. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 86156
Augsburg, Kriegshaberstraße 58. Die Gesellschaft ist
im Handelsregister Augsburg unter HRB 7501 eingetragen.
Die Gesellschaft ist eine große
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267
Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß der §§ 242 ff. und
264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften
des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 2 HGB gewählt.
Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im
Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß
§ 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.
II.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig
angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte
unter der Annahme der Unternehmensfortführung
entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre)
bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen
angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden
Anschaffungsneben-kosten und Anschaffungskostenminderungen
berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände
werden linear entsprechend der voraussichtlichen
Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten
bis jeweils EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll
abgeschrieben.
Der Ansatz der Handelsware und der sonstigen
Vorräte erfolgte gem. § 253 Abs. 4 HGB zu den
Anschaffungskosten, dem niedrigeren Marktpreis bzw. den
niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder
dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die
Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die
übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses,
des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der
Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H.
ihres Nettobetrages wertberichtigt.
Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die
Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem
Zeitablauf.
Die Rückstellung für
Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis
versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den
Regelungen nach dem BilMoG durchgeführt. Dem Gutachten
liegen für die Bewertung folgende Annahmen zu Grunde:
a) Versicherungsmathematisches
Berechnungsverfahren PUC-Methode b) Sterbetafel
Heubeck-Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck
c) Zinssatz 1,82 % p.a. (Vj.: 1,78 % p.a.)
d) Fluktuationswahrscheinlichkeiten keine
e) Gehaltstrend nicht gehaltsabhängig
f) Rententrend 0,0 % p.a. (Vj.: 0,0 % p.a.)
Zum Abschlussstichtag erfolgte eine Verrechnung der
Verpflichtung mit zugunsten dem Mitarbeiter
verpfändeten Rückdeckungen.
Der Ausweis der Pensionsrückstellung erfolgt
durch Saldierung von Deckungsvermögen wie folgt:
|
2023
|
2022
|
Erfüllungsbetrag
gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB
|
664.567,00
|
645.604,00
|
./. Zeitwert
Deckungsvermögen § 246 Abs. 2 HGB
|
195.568,96
|
195.156,6
|
|
468.998,04
|
450.447,35
|
Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht
den Anschaffungskosten. Das Deckungsvermögen ist in
Form eines Festgeldes angelegt.
Die Versorgungszusage ist nicht von der
Bilanzierungsänderung gem. IDW RH FAB 1.021 betroffen,
da die Auszahlungsoption des Festgeldes nicht der
Auszahlungsoption der Zusage entspricht.
Der Rechnungszins entspricht dem durchschnittlichen
Marktzins der letzten 10 Geschäftsjahre.
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253
Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz nach
Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren
und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe
des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus
den vergangenen 7 Geschäftsjahren (1,74 %, Vj: 1,44
%) beträgt EUR 7.471. Dieser Betrag ist
gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer
vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem
notwendigen Erfüllungsbetrag.
Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung
auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als
Abzinsungssätze werden den Restlaufzeiten
entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der
vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der
deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.
Die Steuerrückstellungen bestehen für
erwartete Steuernachzahlungen (Körperschaft-steuer,
Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) für das Jahr
2023.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
III.
Angaben zur Bilanz
Die Darstellungund Entwicklung des
Anlagevermögens ergeben sich aus der Anlage zum
Anhang. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben
sich ebenfalls aus der Anlage (§ 268 II HGB).
Die sonstigen Vermögensgegenstände
enthalten Posten (Kautionen) in Höhe von EUR 10.000,00
(Vj: EUR 10.000,00) mit einer Restlaufzeit über einem
Jahr. Diese bestehen gegen Gesellschafter.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie
folgt zusammen:
|
31.12.2023
TEUR
|
|
31.12.2022
TEUR
|
Leasingverpflichtungen
|
287
|
|
81
|
Personalkosten
|
240
|
|
240
|
Aufbewahrungsverpflichtungen
|
8
|
|
8
|
Urlaub
|
71
|
|
81
|
Gewährleistungen
|
37
|
|
31
|
Abschluss- und
Prüfungskosten
|
52
|
|
52
|
Ausstehende Rechnungen
|
0
|
|
30
|
Sonstige
Rückstellungen
|
16
|
|
0
|
|
711
|
|
523
|
Verbindlichkeitenspiegel
|
Stand:
|
Restlaufzeiten:
|
|
31.12.2023
|
bis 1 Jahr
|
mehr als 1 Jahr
|
davon mehr
als 5 Jahre
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
|
12.110.964,61
(7.209.232,33)
|
12.110.964,61
(7.209.232,33)
|
0,00
(0,00)
|
0,00
(0,00)
|
Erhaltene
Anzahlungen auf
Bestellungen
|
134.576,37
(60.096,63)
|
134.576,37
(60.096,63)
|
0,00
(0,00)
|
0,00
(0,00)
|
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
|
663.088,68
(1.196.299,76)
|
663.088,68
(1.196.299,76)
|
0,00
(0,00)
|
0,00
(0,00)
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.297.286,19
(2.576.002,25)
|
1.297.286,19
(2.576.002,25)
|
0,00
(0,00)
|
0,00
(0,00)
|
|
14.205.915,85
(11.041.630,97)
|
14.205.915,85
(11.041.630,97)
|
0,00
(0,00)
|
0,00
(0,00)
|
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch Sicherungsübereignungen /
Eigentumsvorbehalte weitgehend abgesichert.
IV.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens betragen TEUR 172 (Vj.:
TEUR 176). Die Verluste aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens betragen
TEUR 123 (Vj: TEUR 7). Die Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen betragen
TEUR 26 (Vj.: TEUR 28).
Versicherungsentschädigungen betragen im Berichtsjahr
TEUR 49 (Vj.: TEUR 8). Die Erträge aus der
Auflösung von Einzelwertberichtigungen betragen TEUR 0
(Vj.: TEUR 10)
Forderungsverluste bestehen in Höhe von
TEUR 31 (Vj.: TEUR 45). Die Zuführung zu den
Einzelwertberichtigungen beträgt TEUR 18 (Vj.: TEUR
0).
Die sonstigen Zinsen und Erträge enthalten
Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen
in Höhe von EUR 5.541,23 (Vj.: EUR 611,17).
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten
Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen
in Höhe von EUR 11.879,00 (i.Vj.:
EUR 11.291,00). Davon entfallen auf die Aufzinsung von
Pensionsrückstellungen EUR 11.879,00 (i.Vj.:
EUR 11.291,00).
In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen
für Lagerwagenhilfen in Höhe von
EUR 363.051,77 (VJ.: EUR 96.547,10). Die
Lagerwagenhilfe ist in gleicher Höhe in den sonstigen
Erträgen erfasst.
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach
Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten
Märken gem. § 285 Nr. 4 HGB erfolgt nicht,
da sich diese untereinander nicht erheblich unterscheiden
und somit mit dieser Angabe kein Hinweis auf mögliche
Ergebnisrisiken geliefert werden könnte.
V.
Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB i.V.m.
§ 268 Abs. 7 HGB
Am Bilanzstichtag haben keine derartigen
Haftungsverhältnisse bestanden.
VI.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr.
3 und Nr. 3a HGB
Mehrjährige Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-
und Leasingverträgen für die zum 31.12.2023
bestehenden Verträge verteilen sich wie folgt:
Fälligkeit in 2024: TEUR 524 Gesamt in
TEUR 532
Weiterhin bestehen Rücknahmeverpflichtungen von
PKW mit einem Volumen von TEUR 1.317,23 (i.Vj.:
TEUR 368,60). Diese beziehen sich auf einen Zeitraum
von bis zu 60 Monaten.
Neue Leasingverträge wurden überwiegend im
Bereich Fahrzeugleasing abgeschlossen. Durch die
bestehenden Leasingverträge ist ein unkomplizierter
und zeitsparender Austausch der Leasinggegenstände
möglich. Bedeutende Risiken aus den getätigten
Leasinggeschäften liegen nicht vor.
VII.
Sonstige Erläuterungs- und Angabepflichten
Gesamthonorar Abschlussprüfer
Das Gesamthonorar für die Abschlussprüfung
der Gesellschaft beträgt im Wirtschaftsjahr
TEUR 18 (Vj.: TEUR 17) (§ 285 Nr. 17a HGB).
Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt 2023 sind durchschnittlich 61
(i.Vj.: 57) Mitarbeiter ohne Auszubildende beschäftigt
worden (§ 285 Nr. 7 HGB).
Davon entfallen auf:
|
2023
|
2022
|
Angestellte
|
33
|
31
|
Arbeiter
|
28
|
26
|
Geschäftsführung
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
Herr Fritz Listle, Kfz-Betriebswirt, Herr Oliver Listle,
Kfz-Betriebswirt und Herr Andreas Listle, Kfz-Betriebswirt.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den
Jahresüberschuss 2023 von EUR 752.203,73 in den
Gewinnvortrag einzustellen und diesen in Höhe von
EUR 15.864.158,90 auf neue Rechnung vorzutragen.
Augsburg, den 30. September
2024
Fritz
Listle
Geschäftsführer
Oliver
Listle
Geschäftsführer
Andreas
Listle
Geschäftsführer
Autohaus Listle GmbH
Kriegshaberstr. 58
86156 Augsburg
Mandant 1000
Anlagespiegel
Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Bilpos
Konto
|
Bezeichnung
|
Anschaffungskosten / Herstellungskosten
|
|
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2023
|
I.
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
27
|
EDV-Software
|
62.508,17
|
0,00
|
0,00
|
|
62.508,17
|
Summe
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
62.508,17
|
0,00
|
0,00
|
|
62.508,17
|
Summe
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
62.508,17
|
0,00
|
0,00
|
|
62.508,17
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
160
|
Bauten auf fremden
Grundstücken
|
59.374,77
|
0,00
|
0,00
|
|
59.374,77
|
176
|
Außenanlagen
|
17.904,86
|
0,00
|
0,00
|
|
17.904,86
|
Summe
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
77.279,63
|
0,00
|
0,00
|
|
77.279,63
|
2.
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
|
|
|
300
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
269.115,80
|
17.825,14
|
0,00
|
1.082,00
|
288.022,94
|
310
|
Technische Anlagen /
Außenwerbung
|
61.271,36
|
61.010,66
|
0,00
|
|
122.282,02
|
321
|
Vorführwagen (Pkw)
|
2.163.821,15
|
2.026.062,44
|
1.183.719,42
|
0,00
|
3.006.164,17
|
322
|
Eigene Vermietfahrzeuge
(Pkw)
|
1.401.926,36
|
558.800,90
|
365.387,21
|
0,00
|
1.595.340,05
|
380
|
Sonstige Transportmittel
|
198.951,79
|
929,85
|
0,00
|
|
199.881,64
|
400
|
Betriebsausstattung
|
9.407,02
|
8.128,03
|
0,00
|
|
17.535,05
|
420
|
Büroeinrichtung
|
187.336,81
|
66.830,77
|
0,00
|
9.290,50
|
263.458,08
|
440
|
Maschinen und
maschinelle Anlagen
|
344.209,26
|
89.574,56
|
0,00
|
|
433.783,82
|
450
|
Einbauten
|
162.256,60
|
0,00
|
0,00
|
|
162.256,60
|
480
|
Geringwertige
Wirtschaftsgüter
|
0,00
|
15.416,56
|
15.416,56
|
|
0,00
|
Summe
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
4.798.296,15
|
2.844.578,91
|
1.564.523,19
|
10.372,50
|
6.088.724,37
|
3.
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
|
|
|
|
290
|
Technische Anlagen und
Maschinen im Bau
|
17.964,87
|
17.964,87
|
0,00
|
|
35.929,74
|
499
|
Anzahlungen auf andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
20.372,50
|
0,00
|
10.000,00
|
-10.372,50
|
0,00
|
Summe
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
38.337,37
|
17.964,87
|
10.000,00
|
-10.372,50
|
35.929,74
|
Summe
|
Sachanlagen
|
4.913.913,15
|
2.862.543,78
|
1.574.523,19
|
0,00
|
6.201.933,74
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Sonstige Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
540
|
Übrige Sonstige
Ausleihungen
|
0,00
|
100.000,00
|
0,00
|
0,00
|
100.000,00
|
Summe
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
100.000,00
|
0,00
|
|
100.000,00
|
Summe
|
Finanzanlagen
|
0,00
|
100.000,00
|
0,00
|
|
100.000,00
|
SUMME
|
ANLAGEVERMÖGEN
|
4.976.421,32
|
2.962.543,78
|
1.574.523,19
|
0,00
|
6.364.441,91
|
Bilpos
Konto
|
Bezeichnung
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2023
|
I.
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
27
|
EDV-Software
|
57.882,17
|
2.418,00
|
0,00
|
|
60.300,17
|
Summe
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
57.882,17
|
2.418,00
|
0,00
|
|
60.300,17
|
Summe
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
57.882,17
|
2.418,00
|
0,00
|
|
60.300,17
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
160
|
Bauten auf fremden
Grundstücken
|
31.306,77
|
12.954,00
|
0,00
|
|
44.260,77
|
176
|
Außenanlagen
|
10.880,86
|
1.193,00
|
0,00
|
|
12.073,86
|
Summe
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
42.187,63
|
14.147,00
|
0,00
|
|
56.334,63
|
2.
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
|
|
|
300
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
188.427,80
|
26.567,14
|
0,00
|
|
214.994,94
|
310
|
Technische Anlagen /
Außenwerbung
|
50.241,36
|
8.439,66
|
0,00
|
|
58.681,02
|
321
|
Vorführwagen (Pkw)
|
672.191,15
|
438.125,44
|
446.190,42
|
0,00
|
664.126,17
|
322
|
Eigene Vermietfahrzeuge
(Pkw)
|
652.169,36
|
258.472,90
|
183.594,21
|
0,00
|
727.048,05
|
380
|
Sonstige Transportmittel
|
148.359,79
|
16.295,85
|
0,00
|
|
164.655,64
|
400
|
Betriebsausstattung
|
6.907,02
|
1.401,03
|
0,00
|
|
8.308,05
|
420
|
Büroeinrichtung
|
162.097,81
|
12.759,27
|
0,00
|
|
174.857,08
|
440
|
Maschinen und
maschinelle Anlagen
|
292.287,26
|
20.750,56
|
0,00
|
|
313.037,82
|
450
|
Einbauten
|
156.179,60
|
1.878,00
|
0,00
|
|
158.057,60
|
480
|
Geringwertige
Wirtschaftsgüter
|
0,00
|
15.416,56
|
15.416,56
|
|
0,00
|
Summe
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
2.328.861,15
|
800.106,41
|
645.201,19
|
|
2.483.766,37
|
3.
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
|
|
|
|
290
|
Technische Anlagen und
Maschinen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
499
|
Anzahlungen auf andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
Summe
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
Summe
|
Sachanlagen
|
2.371.048,78
|
814.253,41
|
645.201,19
|
0,00
|
2.540.101,00
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Sonstige Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
540
|
Übrige Sonstige
Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
Summe
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
Summe
|
Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
SUMME
|
ANLAGEVERMÖGEN
|
2.428.930,95
|
816.671,41
|
645.201,19
|
|
2.600.401,17
|
Bilpos
Konto
|
Bezeichnung
|
Buchwerte
|
|
|
|
|
|
|
Zuschreibung Wirtschaftsjahr
|
Stand 31.12.2023
|
Stand 31.12.2022
|
|
I.
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1.
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
27
|
EDV-Software
|
|
2.208,00
|
4.626,00
|
|
|
Summe
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
2.208,00
|
4.626,00
|
|
|
Summe
|
Immatrielle Vermögensgegenstände
|
|
2.208,00
|
4.626,00
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
160
|
Bauten auf fremden
Grundstücken
|
|
15.114,00
|
28.068,00
|
|
|
176
|
Außenanlagen
|
|
5.831,00
|
7.024,00
|
|
|
Summe
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschl. der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
20.945,00
|
35.092,00
|
|
|
2.
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
|
|
|
300
|
Andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
73.028,00
|
80.688,00
|
|
|
310
|
Technische Anlagen /
Außenwerbung
|
|
63.601,00
|
11.030,00
|
|
|
321
|
Vorführwagen (Pkw)
|
|
2.342.038,00
|
1.491.630,00
|
|
|
322
|
Eigene Vermietfahrzeuge
(Pkw)
|
|
868.292,00
|
749.757,00
|
|
|
380
|
Sonstige Transportmittel
|
|
35.226,00
|
50.592,00
|
|
|
400
|
Betriebsausstattung
|
|
9.227,00
|
2.500,00
|
|
|
420
|
Büroeinrichtung
|
|
88.601,00
|
25.239,00
|
|
|
440
|
Maschinen
und maschinelle Anlagen
|
120.746,00
|
51.922,00
|
|
|
450
|
Einbauten
|
|
4.199,00
|
6.077,00
|
|
|
480
|
Geringwertige
Wirtschaftsgüter
|
|
0,00
|
0,00
|
|
|
Summe
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
3.604.958,00
|
2.469.435,00
|
|
|
3.
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
|
|
|
|
290
|
Technische
Anlagen und Maschinen im Bau
|
35.929,74
|
17.964,87
|
|
|
499
|
Anzahlungen
auf andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsaustattung
|
0,00
|
20.372,50
|
|
|
Summe
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
35.929,74
|
38.337,37
|
|
|
Summe
|
Sachanlagen
|
|
3.661.832,74
|
2.542.864,37
|
|
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1.
|
Sonstige Ausleihungen
|
|
|
|
|
|
540
|
Übrige Sonstige
Ausleihungen
|
|
100.000,00
|
0,00
|
|
|
Summe
|
Sonstige Ausleihungen
|
|
100.000,00
|
0,00
|
|
|
Summe
|
Finanzanlagen
|
|
100.000,00
|
0,00
|
|
|
SUMME
|
ANLAGEVERMÖGEN
|
|
3.764.040,74
|
2.547.490,37
|
|
|
sonstige Berichtsbestandteile
gez.
Fritz Listle
Geschäftsführer
gez.
Oliver Listle
Geschäftsführer
gez.
Andreas Listle
Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Autohaus Listle GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Listle GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus
Listle GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit
diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung,
dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die Risiken
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, plane und führe
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinne ich ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
meines Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehe ich dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Ich erörtere mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung
feststelle.
Neusäß, den 30.
September 2024
Dipl.-Kfm.
Gunther Eppinger
Wirtschaftsprüfer
|