Spielhallen und Betrieb von Glücksspielautomaten
7.2018-Consulting GmbH + Co. KGLiquidiert
90491 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RUMA-Consulting GmbH + Co. KG(vormals: Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG)NürnbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2011INHALTSVERZEICHNIS
Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2011der Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG, NürnbergInhaltsübersicht
A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Trend zur Nische von nicht mehr lieferbaren und noch nicht lieferbaren Bosch-Erzeugnissen hat sich deutlich verbessert. Dies sehen wir als unsere Chance. Der Oldtimer-Bereich mit jährlichen Zuwachsraten von 20% ist nur ein Beispiel unserer Nischenpolitik. Der Sondermotorenbau (Schiffe, Notstromaggregate, Wasserpumpen, Wohnmobile, Kleinkraftwerke etc.) hat deutlich zugenommen. Wir sind hier für unsere Erstausrüster der einzige Lieferant der dafür benötigten Reihen-Einspritzpumpen mit adäquaten Reglern. Die Nischenpolitik von nicht mehr lieferbaren Erzeugnissen hat unsere Firmenphilosophie deutlich gestärkt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2011 um 2,1 Mio. EUR (-8,1%) zurückgegangen. Der Hauptgrund für diesen Umsatzrückgang liegt in der drastischen Preiserhöhung durch den Bosch-Vertrieb (AA) und die parallel erfolgten Kürzung unserer seit Jahrzehnten erhaltenen Sonderkonditionen für Firmenkunden. Dadurch mussten wir auf margenschwache Handelsumsätze verzichten. Die Tätigkeit als externer logistischer Dienstleister für einen Erstausrüster war 2011 wie schon in den Vorjahren der umsatzstärkste Erzeugnisbereich. Hier konnte der Umsatz um 0,5 Mio EUR (+11%) gesteigert werden. Damit konnten die ebenfalls konditionsbedingten Rückgänge im Bereich Diesel-Einspritzsysteme und Bosch-Service teilweise kompensiert werden. 3. Investitionen Im Jahr 2011 wurden wie im Vorjahr nur in geringem Maße Investitionen vorgenommen (ca. 220 TEUR). Es handelte sich dabei i. W. um Ersatzinvestitionen im technischen Bereich sowie neue Schnittmodelle. 4. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 129 Mitarbeiter beschäftigt, davon 56 gewerbliche, 42 kaufmännische, 21 Azubis und 10 Hilfskräfte. Der Personalabbau im Vergleich zu 2010 betraf hauptsächlich den Verwaltungsbereich (-5 Mitarbeiter), wogegen im Fertigungsbereich (-2 Mitarbeiter) nur ein geringer Rückgang zu verzeichnen war. Die Zahl der Auszubilden erhöhte sich um 2. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Die Anlagenintensität stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 14,7 % (Vj.: 12,2 %). Im Berichtsjahr war eine Abwertung im Bereich der Vorräte in Höhe von ca. 1,8 Mio EUR notwendig. Ohne diesen Effekt sind die Vorräte an fertigen Erzeugnissen und Waren um 0,7 Mio. EUR gestiegen. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen veranlasst durch Zukäufe von einem Erstausrüster, da im Laufe des Jahres 2011 zusätzliche Teile bevorratet werden mussten, um eine adäquate Kundenbelieferung trotz der sehr langen Lieferzeiten und Lieferausfälle aufgrund der Japan-Krise zu gewährleisten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben um rd. 800 TEUR abgenommen. Die darin enthaltenen Wertberichtigungen wurden um ca. 70 TEUR zurückgenommen. Die im Jahresabschuss 2010 ausgewiesene Forderung an Gesellschafter bestanden auch zum 31.12.2011. 2. Finanzlage Zur Finanzierung der vorübergehenden Ausweitung des Lagerbestandes wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der zugesagten Kreditlinien in Höhe von 6,5 Mio. EUR ausgeschöpft, die 2011 unverändert prolongiert wurden. Sofern Kredite nicht durch derivative Finanzinstrumente zinsgesichert waren, konnten wir von der günstigen Zinslage im Kurzfrist-Bereich profitieren. Der erwirtschaftete Jahresverlust wurde voll gegen das variable Eigenkapital des Gesellschafters verrechnet. Das Finanzergebnis (Zinserträge und ähnliche Erträge ./. Zinsaufwand) liegt mit 409 TEUR in etwa auf dem Niveau von 2010. 3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2011 wurde aufgrund der vorgenannten Sondereffekte ein Jahresverlust in Höhe von -1.899 TEUR erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse, als Ausgangsbasis der Ergebnisrechnung, sind um 8,1% auf 23,5 Mio. Euro zurückgegangen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Erhöhung des Anteil fertigungsintensiver Erzeugnisse von 66,1% auf 61,5 % reduziert. Trotz des Personalabbaus stiegen die Personalaufwendungen um 2,3% auf 5,1 Mio. EUR, da seit August 2011 höhere Tariflöhne und -gehälter ausbezahlt werden und Nachzahlungen für zeitweise ausgesetzte Tariferhöhungen stattfanden. Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind gegenüber 2010 um rd. 0,4 Mio. EUR (+14%) angestiegen. Die darin enthaltenen Leasingaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 150 TEUR auf 200 TEUR verringert, da der Leasingvertrag für die Lagerhalle zum 30.11.2010 ausgelaufen ist. Es sind jedoch hohe Einmalkosten durch das Ausbuchen mehrerer großer Forderungen angefallen. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresMit notariellem Kaufvertrag vom 07.05.2012 wurde die Koller + Schwemmer GmbH & Co KG an die Bosch-Gruppe verkauft und wird dort als 100%-ige Tochter weitergeführt werden. Der Betriebsübergang erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde zum 31.07.2012. D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft unter Beachtung von Chancen und Risiken1. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Aufgrund des unter Punkt C. aufgeführten Verkaufs der Firma an die Bosch-Gruppe zum 01.08.2012 werden keine größeren Veränderungen in den Geschäftsfeldern mehr vorgenommen. 2. Standortfrage Der unter Punkt C. erwähnte Verkauf von Koller + Schwemmer an Bosch umfasst auch die bisher gemieteten Immobilien. Eine Verlagerung von Unternehmensfunktionen an andere Standorte ist nicht geplant und im Hinblick auf das Geschäftsmodell wirtschaftlich nicht sinnvoll. Im Zusammenhang mit dem Betriebsgelände sind keine nennenswerten Gefahren zu erwarten. Eine Umwelthaftpflichtversicherung wurde durch Koller + Schwemmer abgeschlossen. 3. Allgemeine Risikobeurteilung Eine allgemeine Risikobeurteilung ist im Hinblick auf die Veräußerung entbehrlich. Die Koller & Schwemmer wird ihren rudimentären Geschäftsbetrieb in der Unternehmensberatung fortsetzen.
Nürnberg, im Juli 2012 Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG - Geschäftsführende Gesellschafterin -
Koller + Schwemmer Verwaltungs GmbH Geschäftsführer Rudolf Diesch Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2011 bis 31.12.2011
AnhangA. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Ansatz- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG ist eine Personengesellschaft und gilt im Sinne der §§ 264a i.V.m. 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die auf den Jahresabschluss angewandten Darstellungsgrundsätze wurden beibehalten. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren, angesetzt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu EUR 410,00 wurden voll abgeschrieben. Auf eine Fortführung des Sammelpostens wurde verzichtet. Vorräte Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden grundsätzlich mit den anteiligen Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten direkt zurechenbare Material- und Fertigungskosten. Es wurden notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst wurde, eingerechnet. Im Berichtsjahr war eine Abwertung in die Vorräte in Höhe von 1.777.000,00 Euro durchzuführen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditkostenrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag auf den Restbestand der Nettoforderungen in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Liquide Mittel Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 HGB aktiviert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem Durchschnittszinssatzes der letzten 7 Geschäftsjahre abzuzinsen. Wegen Geringfügigkeit wurde auf eine Abzinsung verzichtet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit Ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Angaben zu den Posten der BilanzAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind die folgenden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten:
ANLAGENSPIEGELzum Jahresabschluss 31.12.2011
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| Anschaffungskosten / Herstellungskosten | |||||
| Positionen des Anlagevermögens | 01.01.2011 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2011 |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | |||||
| 210.241,81 | 0,00 | 31.742,44 | 3.564,00 | 182.063,37 | |
| 2. geleistete Anzahlungen | 3.564,00 | -3.564,00 | 0,00 | ||
| Summe | 213.805,81 | 0,00 | 31.742,44 | 0,00 | 182.063,37 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken | |||||
| 1.717.022,83 | 31.802,50 | 31.802,50 | 1.717.022,83 | ||
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.600.473,78 | 211.267,91 | 460.845,44 | 2.350.896,25 | |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 51.650,97 | 87.713,33 | -31.802,50 | 107.561,80 | |
| Summe | 4.369.147,58 | 298.981,24 | 492.647,94 | 0,00 | 4.175.480,88 |
| Gesamtsumme | 4.582.953,39 | 298.981,24 | 524.390,38 | 0,00 | 4.357.544,25 |
| Buchwert | |||||
| Positionen des Anlagevermögens | kumulierte Abschreibungen | 01.01.2011 | 31.12.2011 | Abschreibungen | Zuschreibungen |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | |||||
| 166.557,39 | 47.336,56 | 15.505,98 | 35.097,58 | ||
| 2. geleistete Anzahlungen | 3.564,00 | 0,00 | |||
| Summe | 166.557,39 | 50.900,56 | 15.505,98 | 35.097,58 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken | |||||
| 1.013.285,76 | 794.053,71 | 703.737,07 | 122.119,14 | ||
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.862.042,48 | 550.037,74 | 488.853,77 | 269.267,88 | |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 51.650,97 | 107.561,80 | |||
| Summe | 2.875.328,24 | 1.395.742,42 | 1.300.152,64 | 391.387,02 | 0,00 |
| Gesamtsumme | 3.041.885,63 | 1.446.642,98 | 1.315.658,62 | 426.484,60 | 0,00 |
Eigenkapital
Die Einlage der Kommanditisten It. Handelsregister der Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG beträgt 3.000.000,00 EUR.
Der Stand des Eigenkapitals beträgt 34.000,28 EUR.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Haftungsverhältnisse
Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus der Übernahme von Bürgschaften im Sinne des § 251 HGB i.H.v. 11,54 Mio. EUR.
Davon entfallen rd. 10,45 Mio. EUR auf eine selbstschuldnerische Höchstbürgschaft für die Verbindlichkeiten eines strategischen Lieferanten.
Weitere anzugebende Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden nicht.
Mit einer Inanspruchnahme ist nach heutigem Stand nicht zu rechnen.
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL
zum Jahresabschluss 31.12.2011
der Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG
| Art der Verbindlichkeit | Restlaufzeit | davon gesichert durch Pfandrechte u. ähnliche Rechte | Art der Sicherheit | |||
| Gesamtbetrag | bis zu einem Jahr | Zwischen ein u. fünf Jahren | mehr als fünf Jahren | |||
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | ||
| A. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.371.314,82 | 5.683.814,82 | 687.500,00 | 0,00 | 3.000.000,00 | Für alle Verpflichtungen persönliche Bürgschaften des Gesellschafters. Im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell EDL Sicherungsübereignung Warenlager, Abtretung vertragl. Abnahmeverpflichtung. |
| B. Erhaltene Anzahlungen | 11.535,47 | 11.535,47 | 0,00 | 0,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten aus | 1.727.622,59 | 1.727.622,59 | 0,00 | 0,00 | ||
| Lieferungen und Leistungen | ||||||
| D. Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| 1. Gesellschaftern | 25.564,59 | 0,00 | 0,00 | 25.564,59 | ||
| 2. Übrige Verbindlichkeiten | 501.731,87 | 501.731,87 | 0,00 | 0,00 | ||
| Gesamtsumme | 8.637.769,34 | 7.924.704,75 | 687.500,00 | 25.564,59 | ||
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen folgende, nach § 285 S. 1 Nr. 3 HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
| Verpflichtungen aus
Leasingverträgen
(Jan.-Juli 2012) |
155.583,23 EUR |
| Verpflichtungen aus
Mietverträgen
(Jan.-Juli 2012) |
344.933,05 EUR |
| Vorauszahlungen für
Materialeinkäufe
(Jan.-Juli 2012) |
600.000,00 EUR |
| Prämie für
Zinsbegrenzungsgeschäfte CAP
(Ablösebetrag zum 31.07.2012) |
52.300,00 EUR |
Den jährlichen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über das Betriebsgrundstück, die gleichzeitig Aufwand darstellen, stehen in 2011 Grundstückserträge aus der Untervermietung des Grundstücks Röthensteig 25, 90408 Nürnberg, in Höhe von 41.937,60 EUR gegenüber
D. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Mit notariellem Kaufvertrag vom 07.05.2012 wurde die Koller & Schwemmer GmbH & Co. KG im Rahmen eines Asset-Deals veräußert.
Der Übergangszeitpunkt ist der 31.07.2012.
E. Sonstige Angaben
Anzahl der Arbeitnehmer
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Ø Jan.-Dez. 2011 beträgt
| Kaufmännische Mitarbeiter | 42 |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 56 |
| Hilfskräfte | 10 |
| zu ihrer Berufsausbildung beschäftigte Arbeitnehmer | 21 |
| 129 |
Steuerliche Außen-/Sonderprüfungen
Es hat eine steuerliche Außenprüfung für die Jahre 2004 bis 2007 stattgefunden. Die Ergebnisse des Prüfungsberichtes sind in den Jahresabschluss 2011 eingearbeitet.
Zusammensetzung der Geschäftsführung
Geschäftsführender Gesellschafter des Berichtsjahres ist:
|
Koller + Schwemmer Verwaltungs
GmbH, mit dem Geschäftsführer:
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Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind in dem aufgestellten Jahresabschluss enthalten. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt jedoch die Angabe.
Angabe gem. § 285 Nr. 9c HGB
Gegenüber dem Gesellschafter besteht eine Forderung in Höhe von 666.997,47 EUR.
Gesellschafter der Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG, Nürnberg
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Firma Koller + Schwemmer
Verwaltungs GmbH, Nürnberg
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Herr Rudolf Diesch
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Nürnberg, 30. März 2012
Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG
- Geschäftsführende Gesellschafterin -
Koller + Schwemmer Verwaltungs GmbH
Geschäftsführer Rudolf Diesch
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Koller + Schwemmer GmbH + Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, 27. Juli 2012
UNION AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dipl.Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer
Gerhard Weichselbaum, vereidigter Buchprüfer
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