Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 281274
Eingetragen
7.4.1993
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörEinzelhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Fahrrädern, Freizeit- und Sportartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GK-INVEST GmbH
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPEQ GmbH

Rudersberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Bilanz zum 30. Juni 2024

AKTIVA

30. Jun. 2024 30. Jun. 2023
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 46,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.533,00 536.760,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Warenbestand 1.397.481,16 1.162.518,55
2. geleistete Anzahlungen 93.097,36 80.020,75
1.490.578,52 1.242.539,30
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.986.869,74 1.758.921,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 584.721,25 583.846,13
3. sonstige Vermögensgegenstände 45.438,51 19.075,83
5.617.029,50 2.361.843,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 143.667,09 2.064.755,02
7.641.816,11 6.205.943,93

PASSIVA

30. Jun. 2024 30. Jun. 2023
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.600,00 2.600,00
III. Gewinnvortrag 1.215.822,62 1.215.822,62
1.243.987,21 1.243.987,21
B. ZUR DURCHFÜHRUNG DER BESCHLOSSENEN KAPITALERHÖHUNG GELEISTETE EINLAGE 435,41 435,41
C. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 201.939,00 344.655,00
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288.244,19 257.871,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.210.850,67 4.080.105,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 696.359,63 278.888,97
6.195.454,49 4.616.866,31
7.641.816,11 6.205.943,93

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.346.680,87 5.292.712,58
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 853.707,70 874.404,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 151.799,75 133.242,69
1.005.507,45 1.007.646,93
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 199.856,58 261.259,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.641.779,69 1.631.458,65
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.137,45 7.494,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 191.084,74 377.215,64
7. Ergebnis nach Steuern 1.318.589,86 2.022.626,48
8. sonstige Steuern 164,00 164,00
9. Aufwendungen aus Gewinnabführungsvertrag 1.318.425,86 2.022.462,48
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

SPEQ GmbH, Rudersberg-Steinenberg

A. Allgemeine Angaben

Die SPEQ GmbH mit Sitz in Rudersberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart Abteilung B unter der Nummer 281274 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des HGB - in der am Bilanzstichtag gültigen Fassung - und den rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei den Vorräten werden die Handelswaren zu Anschaffungskosten incl. Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - nach Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die gebildeten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Fremdwährungsumrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs (§ 256a HGB).

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Stand 30.06.2024 Stand 30.06.2023 größer 1 Jahr 30.06.2024 größer 1 Jahr 30.06.2023
T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.987 1.759 0 7
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 585 584 0 0
- davon gegen Gesellschafter 0 0 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 45 19 0 0
5.617 2.362 0 7

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr DM 50.000,00, was einem umgerechneten Betrag von EURO 25.564,59 entspricht. Die beschlossene Umstellung des Stammkapitals auf EURO und die Aufrundung um EURO 435,41 auf EURO 26.000,00 wurde noch nicht im Handelsregister eingetragen. In Höhe der auf die beschlossene Kapitalerhöhung geleisteten Einlage erfolgt ein Ausweis als Sonderposten. Die Rücklage in Höhe von EURO 2.600,00 sowie der Gewinnvortrag in Höhe von EURO 1.215.822,62 sind aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der GK-INVEST GmbH, Rudersberg unverändert.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 125, ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 52, aus Kosten der Jahresabschlussprüfung und Steuererklärungen in Höhe von T€ 17 sowie Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von T€ 8.

5. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

6. Haftungsverhältnisse

30.06.2024 30.06.2023
T€ T€
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde
Verbindlichkeiten und oder gesamtschuldnerische Mithaftung 417 0
davon besichert durch Bürgschaften 0 0

Das Risiko auf Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die verbundenen Unternehmen ihren Verpflichtungen in der Vergangenheit jeweils fristgerecht nachkommen konnten.

7. Außerbilanzielle Geschäfte

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat als Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Kfz/Betriebs- und Geschäftsausstattung/anderen Anlagen abgeschlossen.

Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Das Risiko aus diesen Geschäften resultiert aus der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 5 Jahren, die eine kurzfristige räumliche Veränderung/eine Reduzierung oder einen Austausch des Fahrzeugbestandes nicht ohne Weiteres ermöglicht.

Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung.

Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

30.06.2024
T€
fällig innerhalb eines Jahres 23
fällig nach mehr als einem Jahr 23
46

8. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

30.06.2024 30.06.2023
T€ T€
Verpflichtungen aus Mietverträgen mit unbestimmter Laufzeit p.a. 171 171
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 171 171

9. Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung des Wechselkursrisikos aus den Beschaffungsgeschäften schließt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente in Form von Swaps und strukturierten Produkten (Forwards) ab. Zum Stichtag bestehen folgende derivativen Finanzinstrumente:

Nominalwert im Abschlusszeitpunkt Beizulegender Zeitwert (Marktpreis)
TUSD TEUR
Währungsswaps + Devisentermingeschäfte 5.300,0 20,2
strukturierte Produkte (Forwards mit Laufzeiten von bis zu 27 Monaten, mit monatlichen Raten) 55.500,0 221,1

Der Marktpreis der strukturierten Produkte bezieht sich auf die noch ausstehenden Raten. Bei diesen derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um schwebende Geschäfte, die nicht aktiviert wurden. Dementsprechend existiert kein Buchwert.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung 32 50

2. Aufwendungen für Altersversorgung

Im Geschäftsjahr entstanden folgende Aufwendungen für die Altersversorgung:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Aufwendungen für Altersversorgung 2 2

3. Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung 50 17

4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen und von Gesellschaftern

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge aus verbundenen Unternehmen und von Gesellschaftern:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen 10 7
- davon von Gesellschaftern 0 0

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen und Gesellschafter

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält folgende Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen und Gesellschafter:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 69 50
- davon an Gesellschafter 69 48

F. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2023/2024 2022/2023
Angestellte 14 13

2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Günter Krauter, Kaufmann, Rudersberg.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der GK-INVEST GmbH, Rudersberg, einbezogen. Mit der GK-INVEST GmbH besteht ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag.

5. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rudersberg, 22. August 2024

Günter Krauter, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

Grundlage des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

Die SPEQ GmbH ist eine 100-% Tochter der GK-INVEST GmbH, Rudersberg, mit der eine Ergebnisabführungsvereinbarung besteht.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Sport- und Freizeitartikeln, hierbei insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von Helmen und Brillen mit innovativen Technologien, als auch von technischen, elektronischen Produkten sowie von Sport & Fitnessgeräten. Zu den Hauptkunden der SPEQ GmbH zählen die größten und bedeutendsten Einzelhandelsketten, welche sich international als Marktführer etabliert haben.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die verschärfte Nahostproblematik sowie die globalen Handelskonflikte belasten weiterhin die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringen große politische Unsicherheiten mit sich. Die Lieferkettenthematik und Unsicherheit im Energie- und Rohstoffsektor aufgrund der genannten Auseinandersetzungen wirkt sich ebenfalls negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Wirtschaftsentwicklung erwartet in seinem Frühjahrsgutachten 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) für 2024 lediglich um 0,2% und für 2025 von 0,9% bei einer Inflationsrate in 2024 von durchschnittlich 2,4% und in 2025 von 2,1%.

Für den Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,8% für 2024 und 1,5% für 2025.

Der IWF erhöht seine Prognose für die globale Wirtschaftsleistung für 2024 leicht auf jetzt 3,1% und für 2025 auf 3,2%. Die Weltbank taxiert ihre Erwartung für das Weltwirtschaftswachstum in 2024 auf 2,4% und für 2025 auf 2,7%.

Neben den großen weltpolitischen Entwicklungen beeinflussen auch die Zins- und Währungspolitik sowie das Inflationsgeschehen die wirtschaftliche Situation.

Bei der für die SPEQ GmbH relevanten Prognose für die Entwicklung des privaten Konsums geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Wirtschaftsentwicklung von einer Erhöhung im Jahre 2024 von 0,6% im Vergleich zum Vorjahr und einem Wachstum von 0,9% für 2025 aus.

Die SPEQ GmbH partizipiert weiterhin von dem hohen Niveau des Geschäftsvolumens der großen Einzelhandelsketten. Die langjährigen stabilen Geschäftsbeziehungen in Verbindung mit einer Vielzahl an Aktivitäten lassen auch in Zukunft eine positive Marktstellung erwarten. Der Trend zu Qualitäts- und Markenprodukten im Discounter-Markt kann durch die qualitativ hochwertige Produktpalette der SPEQ auch die nächsten Jahre genutzt werden.

III. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023/2024 lag hinsichtlich des Umsatzes 23,1% unter dem Niveau des Vorjahres und 1,6% über der Prognose. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung war um 34,8% geringer als im Vorjahr, dafür um nahezu 35,2% über der Prognose.

Von dem Jahrhunderthochwasser in Rudersberg vom 02. auf den 03. Juni 2024 ist auch die SPEQ GmbH betroffen. Die Geschäftsräume im Erdgeschoss können seitdem nicht mehr benutzt werden und die Tätigkeiten werden bis zur Beendigung der Sanierungsmaßnahmen im Obergeschoss des Gebäudes unter provisorischen und beengten Bedingungen ausgeübt. Die Priorität liegt in der Aufrechterhaltung des geordneten Geschäftsbetriebs, was bislang erfolgreich gelang und gleichermaßen bis zur Wiederherstellung der ursprünglichen Räumlichkeiten zu erwarten ist. Die Aufwendungen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind durch einen umfangreichen Versicherungsschutz gedeckt.

- Ertragslage

Das Rohergebnis exklusive der sonstigen betrieblichen Erträge hat sich im Vorjahresvergleich von TEUR 5.157 um TEUR 968 bzw. -18,8% auf TEUR 4.189 reduziert.

Die Personalaufwendungen haben sich zum Vorjahr um TEUR 2 auf TEUR 1.006 geringfügig reduziert (0,2%). Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 14 (Vj: 13) Mitarbeiter.

Die Abschreibungen des Anlagevermögens haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 261 um TEUR 61 auf TEUR 200 verringert.

Das Verhältnis der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Rohergebnis zeigt sich mit 39,2 % zum Vorjahresverhältnis von 31,6 % höher. Wesentliche Auswirkungen auf diese Entwicklung hatte dabei die Steigerung der Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Provisionen.

- Finanzlage

Der vereinfachte Cashflow (Periodenergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr 2023/24 TEUR 1.518 gegenüber TEUR 2.284 im Vorjahr.

Die Finanzierung erfolgte v. a. über Bankkredite. Die Zinsaufwendungen verringerten sich von TEUR 377 im Vorjahr auf TEUR 191 im Geschäftsjahr 2023/2024.

Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 bestehen wie im Vorjahr keine kurz- bis mittelfristigen Bankkredite bei den Hausbanken.

- Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SPEQ GmbH beträgt zum 30. Juni 2024 TEUR 7.642 (Vj: TEUR 6.206). Der am Bilanzstichtag bestehende höhere Bestand am Vorratsvermögen (+ EUR 0,25 Mio.) und an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ EUR 3,2 Mio.) bei einem geringeren Finanzbestand (- EUR 1,4 Mio.) führte zum Anstieg der Bilanzsumme.

Zum 30. Juni 2024 beträgt das Eigenkapital aufgrund der Ergebnisabführung an die GK- INVEST GmbH unverändert TEUR 1.244. Relativ betrachtet hat sich die Eigenkapitalquote auf Grund der beschriebenen Erhöhung der Bilanzsumme auf 16,3 % (Vj. 20,0 %) verringert.

Das Vermögen an immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen verringerte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 391 (Vj: TEUR 537).

- Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, Betriebsergebnis und Umsatzrendite.

- Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verwendet als Finanzinstrumente im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kontokorrentvereinbarungen bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind absolute Einzelfälle. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und, soweit vereinbart, unter Inanspruchnahme von Skonto bezahlt.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Geschäftsleitung eine konservative Risikopolitik. Erkennbare Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aufgrund der Abwicklung des wesentlichen Warenbezugs in US-Dollar spielt die Sicherung der Wechselkurse eine wichtige Rolle. Wechselkursschwankungen des US-Dollars und erforderlichenfalls anderer Währungen werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert, die mit den Warenbezugsgeschäften in Korrelation stehen.

- Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Produktentwicklung wird auf konstant hohem Niveau gehalten. Teilweise erfolgt die Vergabe von Entwicklungsaufträgen an Dritte.

- Prognosebericht

Die SPEQ GmbH wird in 2024/2025 wie in den vergangenen Geschäftsjahren wieder ein solides positives Ergebnis erwirtschaften, das auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung vom Ergebnis 2023/2024 deutlich abweichen wird.

Wie bereits im Geschäftsverlauf geschildert ist die die SPEQ GmbH von dem Jahrhunderthochwasser in Rudersberg vom 02. auf den 03. Juni 2024 betroffen. Durch die schnelle Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs erwarten wir keine maßgeblichen Auswirkungen auf die zukünftige Geschäfts-entwicklung. Die zu erwartenden Aufwendungen am Inventar sind durch entsprechende Versicherungen gedeckt. Für eventuelle Folgen für den wirtschaftlichen Erfolg besteht eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Die Schadenshöhen können derzeit noch nicht beziffert werden.

Die zu erwartenden Umsatzerlöse werden sich auf ähnlichem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 bewegen bei deutlich verringertem Rohertrag. In der Folge wird auch mit einer merklich geringeren Umsatzrendite gerechnet.

Zum Berichtszeitpunkt sind ca. 80% der geplanten Umsätze durch verbindliche Aufträge unterlegt.

Die Liquidität des Unternehmens ist im Planungsjahr 2024/2025 gesichert. Zum Berichtszeitpunkt bestehen nicht ausgeschöpfte Kreditlinien in Höhe von über 10 Mio. EUR.

- Chancen- und Risikobericht

Die Beurteilung der Entwicklung des USD-Kurses für die nächsten 12 Monaten gestaltet sich extrem schwierig. Das für importlastige Unternehmen vorhandene Risiko eines stärker werdenden Dollars wird durch Sicherungsgeschäfte aufgefangen. Über die Sicherungsgeschäfte hinausgehende Volumen müssen jedoch via Preiserhöhungen an den Markt weitergegeben werden um erfolgsmindernde Wirkungen zu vermeiden.

Neben den beschriebenen Unsicherheiten der Entwicklung der Weltwirtschaft mit der Gefahr weltweiter Handelsdifferenzen sowie dem latenten Währungs- und Zinsrisiko sind derzeit keine weiteren Faktoren bekannt, die die Umsetzung des geplanten Geschäftsvolumens für das Geschäftsjahr 2024/2025 gefährden könnten. Alternative Liefer- und Produktszenarien finden daher gesteigerte Beachtung.

Bei der Finanzplanung wird davon ausgegangen, dass seitens der Hausbanken wie in den Vorjahren die kurzfristigen Kreditlinien zur Finanzierung des operativen Geschäftes bereitgestellt werden.

Chancen für eine überplanmäßige positive Entwicklung können sich aus der weiteren Erschließung von Kunden im Inland sowie auf den internationalen Märkten ergeben. Spezielle Risiken könnten sich aus dem Wegfall von einzelnen Großkunden ergeben, die nicht kurzfristig zu substituieren sind.

 

Rudersberg, den 22. August 2024

Günter Krauter, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SPEQ GmbH, Rudersberg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der SPEQ GmbH, Rudersberg, bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPEQ GmbH, Rudersberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

Wir haben den Jahresabschluss der SPEQ GmbH, Rudersberg, bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPEQ GmbH, Rudersberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und des Lageberichts zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 22. August 2024

KMS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer

Philipp Lupp, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2024

Am 04.04.2025 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 festgestellt.

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