Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 3184
Vorher
CC Case Components GmbH
Eingetragen
29.12.1997
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit Beschlägen und Komponenten für Koffer und Gehäuse für das Vertriebsgebiet Europa mit Ausnahme Großbritanniens.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Lars Müller
seit 17.2.2022
Geschäftsführer
Dennis Marco Meertens
seit 15.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Penn Elcom Ireland Holdings Ltd.GBR
48.50%
Penn Elcom Ltd.GBR
46.50%
Penn Elcom GmbHEigenbeteiligung
5.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Penn Elcom Ireland Holdings Ltd.
United Kingdom
14.550 €
48.50%
Penn Elcom Ltd.
United Kingdom
13.950 €
46.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Penn Elcom GmbH

Emmerich am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Penn Elcom GmbH, Emmerich am Rhein

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die im Jahr 1997 als CC Case Components GmbH gegründete Penn Elcom GmbH ist ein Großhandelsunternehmen für Beschläge und Bauteile für Koffer und Gehäuse. Seit dem Jahr 2005 ist sie Teil der weltweit marktführenden Penn Elcom Group, die eigene Produktionsstätten in England und China unterhält.

Neben Griffen, Verschlüssen, Scharnieren, Rollen etc. sind Aluminiumprofile, beschichtete Holztafelware (als Baumaterial) und Schaumstoffe (zur Innenauskleidung) wesentliche Umsatzträger.

Das Vertriebsgebiet der Penn Elcom GmbH ist Europa inklusive der Türkei, ausgenommen Großbritannien und Irland.

II. Personalentwicklung

Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter ist mit 27 Personen im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Davon arbeiten 23 im Vertrieb und der Verwaltung, vier im Lager-/Versandbereich. Letztere erhalten je nach Bedarf Verstärkung durch bis zu 15 Leiharbeiter.

Diese Struktur ermöglichte es uns, schnellstmöglich auf einfließende externe Faktoren zu reagieren.

Die Personalstruktur ist schlank und vor allem durch die eingesetzten Leiharbeiter sehr flexibel.

III. Rechtliche Struktur

Das Unternehmen ist eine GmbH. Firmensitz und Ort der Geschäftstätigkeit ist Emmerich am Rhein.

IV. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft verfügt neben ihrem Firmensitz über keine weiteren Zweigniederlassungen.

Eine 100 %ige Tochtergesellschaft existiert in den Niederlanden. Darüber wird insbesondere der innerholländische Warenverkehr abgewickelt.

V. Forschung und Entwicklung

Die Penn Elcom Group investiert erhebliche Mittel in die Weiterentwicklung von Beschlägen, Bauteilen und Systemen für Koffer und Transportgehäuse (Flight Cases), sowie von 19-Zoll-Racking-Produkten.

Die Penn Elcom GmbH steuert ihr Markt-Knowhow und die Praxiserfahrung ihrer Mitarbeiter dazu bei.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft vor erheblichen Herausforderungen. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter etwa 21.000 Unternehmen stagnierte die Wirtschaft weitgehend.

Viele Unternehmen sahen sich, unter anderem bedingt durch den anhaltenden Ukrainekrieg, mit einer Kombination aus hoher Inflation, gestiegenen Energiepreisen und anhaltenden Lieferkettenproblemen konfrontiert, was die Investitionsbereitschaft dämpfte.

Die Nachfrage von Beschlägen und Bauteilen für Koffer und Gehäuse reagiert in der Regel auf die Entwicklungen in der Reise- und Transportbranche, welche wiederum von der allgemeinen wirtschaftlichen Wirtschaftslage abhängig sind.

Entgegen der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte sich das Unternehmen weiterhin positiv entwickeln.

II. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 hat sich die positive Unternehmensentwicklung fortgesetzt und führte zu steigenden Umsätzen.

Es konnten in den letzten Jahren neue Absatzmärkte im industriellen als auch medizinischen Bereich erschlossen werden, dieses erweitert unseren Markt deutlich.

Diese Absatzmärkte haben sich gefestigt und werden auch in 2024 und 2025 weiter zur Umsatzsteigerung beitragen.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir wieder an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Die monatlichen Umsätze erreichten Rekordniveau und wir verzeichneten das umsatzstärkste Jahr seit Unternehmensgründung.

Im gesamten Berichtsjahr konnten wir T€ 24.917 Umsatz erzielen, gegenüber T€ 22.696 im Jahr 2022. Dieses entspricht einem Zuwachs zum voran gegangenen Geschäftsjahr 2022 von knapp 9,8 %.

Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf T€ 2.568, nicht zuletzt durch Provisionen und Boni aufgrund des stark gestiegenen Umsatzes.

Der Jahresabschluss zeigt einen Gewinn von € 839.710,73.

Lagerbestände haben sich auf ein gesundes Maß eingestellt und langfristige Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen konnten beglichen werden. Dies minimierte unser Risiko deutlich.

2. Vermögens- und Finanzlage

Dem Anlagevermögen von T€ 2.814 stand zum 31. Dezember 2023 ein gezeichnetes Kapital von T€ 29, sowie Gewinnrücklagen von T€ 1.000 und ein Gewinnvortrag von T€ 2.987 zuzüglich des aktuellen Ergebnisses von T€ 840 gegenüber. Damit steigt das Eigenkapital auf T€ 4.855.

Der Wert der Vorratsbestände betrug zum Bilanzstichtag T€ 7.080 und liegt damit 31,2 % über dem Vorjahreswert von T€ 5.395.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.797. Diese entfallen auf Darlehen für in den Vorjahren erfolgte Investitionen in Gebäude und Einrichtung am Firmensitz.

Kontokorrent-Kredite werden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Parallel bestehen Guthaben auf Bankkonten und Kassenbestände in Höhe von T€ 322.

Die Forderungen aus Liegerungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.674, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 3.951.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 307. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen T€ 326.

Der Cash-Flow (definiert als Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr T€ 1.099 (Vorjahr: T€ 782).

Investitionen wurden in Höhe von T€ 72 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

Die Liquidität der Gesellschaft ist damit sichergestellt.

IV. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlicher Faktor für den Erfolg ist, abgesehen von der Qualität und der Konkurrenzfähigkeit der vertriebenen Produkte und deren ständige Verfügbarkeit, insbesondere die Qualifikation des Personals.

Es werden dauerhaft interne wie externe Fortbildungsmaßnahmen zur weiteren Qualifikation durchgeführt.

Die Kernmannschaft ist hoch motiviert und nimmt durch entsprechende Vereinbarungen am Erfolg des Unternehmens teil. Es besteht ein durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziertes Versorgungswerk zur betrieblichen Altersvorsorge. Die Fluktuation ist minimal.

V. Gesamtaussage

Unsere Umsatz- und Ertragsentwicklung im Berichtsjahr schätzen wir sehr positiv ein. Wir haben die Corona-Krise sehr gut überstanden und unsere Zahlen entwickeln sich nachhaltig positiv.

Für die Geschäftsjahre 2024 / 2025 und folgende wird ein Ergebnis zumindest auf dem Niveau von 2023 erwartet.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

C. Prognosebericht

Seit der Gründung konnte das Unternehmen in jedem Jahr Gewinne verzeichnen, der Umsatz hat sich bis 2019 verzehnfacht.

In den Geschäftsjahren 2021 und 2022 haben sich - nach dem Rückgang in 2020 - die Umsätze deutlich erholt.

Im aktuellen Berichtsjahr 2023 hat sicher der Absatz gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr deutlich gesteigert und wir erwarten auch zukünftig stabile Jahresergebnisse. Insoweit dürfen wir auch feststellen, dass sich unsere Vorjahresprognose erfüllt hat.

Wir gehen davon aus, dass sich die Umsätze in den Geschäftsjahren 2024 / 2025 und folgende weiter steigern und rechnen insbesondere im nächsten Geschäftsjahr mit dem stärksten Jahr seit der Unternehmensgründung.

D. Chancen und Risikobericht

Die Penn Elcom GmbH trägt der Komplexität von Chance und Risikobewertung durch systematische Planungs- und Controlling-Systeme sowie regelmäßige Überprüfung der Unternehmensrisiken Rechnung.

I. Risiken

Unsere Risiken sind im Wesentlichen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung verbunden: Konjunktur, Rohstoff- und Wechselkurspreise.

Das größte Risiko sehen wir weiterhin in einem Andauern des Ukraine-Krieges bzw. der damit verbundenen weltweit unkoordinierten Maßnahmen zur Beschaffung. Wir verzeichnen eine zunehmende Unkalkulierbarkeit von Lieferzeiten und Preisen für alle Rohstoffe und Handelsartikel. Teilweise brechen ganze Lieferketten mit unabsehbaren Folgen zusammen.

II. Chancen

Es zeigt sich, dass viele unserer Kunden aus dem Eventbereich sich erfolgreich neue Absatzgebiete suchen und damit auch zu unserem Nutzen der Krise trotzen. Das bestätigt unsere seit langer Zeit gehegte Einschätzung, dass der Markt unserer Kunden, die Flightcases-Hersteller, in den meisten europäischen Ländern noch nicht voll erschlossen ist. Dieser Markt dürfte weiterhin stetig wachsen. Als Zulieferer bewegt sich die Penn Elcom GmbH hier zudem in einem Nischenmarkt, der für potenzielle neue Konkurrenten eher uninteressant ist. Es spricht deshalb alles für eine weitere positive Entwicklung.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanzielle Vermögenswerte Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement.

 

Emmerich am Rhein, 15. Dezember 2024

gez. Lars Müller, Geschäftsführer

gez. Dennis Marco Meertens, Geschäftsführer

gez. Phillip John Stratford, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.814.360,55 3.139.112,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.885,00 130.009,97
II. Sachanlagen 2.791.475,55 2.991.102,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.623.703,00 2.707.867,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.772,55 283.235,18
III. Finanzanlagen 18.000,00 18.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 18.000,00
B. Umlaufvermögen 9.757.162,33 8.038.099,47
I. Vorräte 7.079.502,15 5.394.930,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.355.621,63 2.331.861,37
1. Forderungen gegen Gesellschafter 307.012,40 288.550,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.462,40
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.048.609,23 2.043.311,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 322.038,55 311.307,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.666,68
Summe Aktiva 12.638.189,56 11.177.211,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.855.432,01 4.015.721,28
I. ausgegebenes Kapital 28.500,00 28.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
2. eigene Anteile -1.500,00 -1.500,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 2.987.221,28 2.359.974,69
IV. Jahresüberschuss 839.710,73 627.246,59
B. Rückstellungen 1.153.259,88 930.698,00
C. Verbindlichkeiten 6.629.497,67 6.230.792,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.796.700,00 2.453.886,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 109.386,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.796.700,00 2.344.500,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 326.351,19 326.351,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 326.351,19 326.351,19
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.506.446,48 3.450.554,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.506.446,48 3.450.554,53
Summe Passiva 12.638.189,56 11.177.211,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.188.403,54 4.421.599,70
2. Personalaufwand 2.567.976,29 1.857.898,13
a) Löhne und Gehälter 2.342.122,86 1.603.853,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 225.853,43 254.044,86
davon für Altersversorgung 37.636,40 31.660,94
3. Abschreibungen 259.218,16 155.131,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 259.218,16 155.131,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.090.676,02 1.473.669,64
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 19.132,05 43.878,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.070,40 8.392,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.777,87 56.540,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 383.396,36 246.138,00
8. Ergebnis nach Steuern 853.429,24 640.614,80
9. sonstige Steuern 13.718,51 13.368,21
10. Jahresüberschuss 839.710,73 627.246,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Penn Elcom GmbH, Emmerich am Rhein

Firmenname: Penn Elcom GmbH
Firmensitz: Groenlandstraße 2
46446 Emmerich am Rhein
Handelsregistereintragung: Amtsgericht Kleve HRB 3184
am 29.12.1997

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss wurden die handelsrechtlichen Vorschriften über Ansatz und Bewertung unter besonderer Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen über Ausweis und Gliederung sowie Bewertungseinschränkungen beachtet.

Die Grundsätze der Bilanzklarheit und Bilanzkontinuität wurden beachtet. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Auf das Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuern wurde verzichtet.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen - vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Als Abschreibungsmethode kam im Wesentlichen die lineare Methode zur Anwendung.

Im Geschäftsjahr wurde das Wahlrecht angewendet, wonach geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellkosten bis € 800 sofort abgeschrieben werden können.

Die Finanzanlagen werden zum beizulegenden Wert - gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Abgängen - angesetzt.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 61.970,29 121.733,97 0,00 183.704,26
2. Geleistete Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände 121.733,97 -121.733,97 0,00 0,00
183.704,26 0,00 0,00 183.704,26
II. Sachanlagen
1. Bebaute Grundstücke und Geschäftsbauten 3.111.384,91 0,00 0,00 3.111.384,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 985.954,14 72.359,23 477.076,90 581.236,47
4.097.339,05 72.359,23 477.076,90 3.692.621,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 0,00 0,00 18.000,00
18.000,00 0,00 0,00 18.000,00
4.299.043,31 72.359,23 477.076,90 3.894.325,64
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 53.694,29 125.124,97 0,00 178.819,26
2. Geleistete Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
53.694,29 125.124,97 0,00 178.819,26
II. Sachanlagen
1. Bebaute Grundstücke und Geschäftsbauten 403.517,91 84.164,00 0,00 487.681,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.718,96 49.929,19 339.184,23 413.463,92
1.106.236,87 134.093,19 339.184,23 901.145,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.159.931,16 259.218,16 339.184,23 1.079.965,09
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 4.885,00 8.276,00
2. Geleistete Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 121.733,97
4.885,00 130.009,97
II. Sachanlagen
1. Bebaute Grundstücke und Geschäftsbauten 2.623.703,00 2.707.867,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.772,55 283.235,18
2.791.475,55 2.991.102,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.000,00 18.000,00
18.000,00 18.000,00
2.814.360,55 3.139.112,15

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen wurden in entsprechender Höhe vorgenommen, um die Forderungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von Forderungen Rechnung getragen.

Vom Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 2.356 (Vorjahr: T€ 2.332) sind T€ 2.067 (Vorjahr: T€ 2.043) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 289 (Vorjahr: T€ 289).

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 30.000. Vom diesem wurden die eigenen Anteile von nominal € 1.500 offen abgesetzt.

Die Gewinnrücklagen werden zum 31.12.2023 unverändert mit T€ 1.000 bilanziert. Der zum 31.12.2023 ausgewiesene Gewinnvortrag beträgt T€ 2.987.

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden mit dem Betrag angesetzt, der dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) entspricht.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden grundsätzlich nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB bewertet.

Für eine im Jahr 2008 eingegangene arbeitnehmerfinanzierte Versorgungsverpflichtung wird zum 31.12.2023 mit dem beizulegenden Wert - bei Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 1,82 % - von T€ 400 angesetzt. Bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt der Erfüllungsbetrag T€ 404. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 4 (Vorjahr: T€ 16) und ist ausschüttungsgesperrt.

Als Bewertungsverfahren für den handelsrechtlichen Ausweis wurde das Anwartschaftsbartwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, PUC) gewählt.

Der verwendete Rechnungszinssatz beruht jeweils auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck Köln 2018G.

Es besteht seit 2008 eine mittelbare betriebliche Altersversorgung über eine Unterstützungskasse. Wesentliche Fehlbeträge am Deckungskapital der Unterstützungskasse sind nicht zu berichten.

Die Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entsprechen den erwarteten Abschlusszahlungen 2023 und Vorjahre in Höhe von T€ 607.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

Euro
Gewährleistung 37.300,00
Rückstellung für Abschluss und Prüfung (2 GJ) 52.000,00
Personalbereich 14.500,00
Archivierungskosten 17.100,00
Betriebsprüfung 11.850,00
Ausstehende Rechnungen 10.000,00
Übrige 4.000,00
146.750,00

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.797 sind teilweise durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen besichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im üblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalten gesichert.

Hinsichtlich der Zusammensetzung und den Restlaufzeiten verweisen wir auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

davon Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
In Euro
bis zu 1 Jahr
In Euro
über 1 Jahr
In Euro
über 5 Jahre
In Euro
Gegenüber Kreditinstituten 1.796.700,00 547.800,00 1.248.900,00 0,00
Vj. (2.453.886,62) (657.186,62) (1.796.700,00) (11.750,00)
aus Lieferungen und Leistungen 3.950.506,76 3.950.506,76
Vj. (2.898.525,32) (2.898.525,32)
aus Steuern 68.610,62 68.610,62
Vj. (18.279,94) (18.279,94)
gegenüber Gesellschaftern 326.351,19 326.351,19
Vj. (326.351,19) (326.351,19)
sonstige Verbindlichkeiten 487.329,10 487.329,10
Vj (533.749,27) (533.749,27)
Summe 6.629.497,67 5.380.597,67 1.248.900,00 0,00
Vj. (6.230.792,34) (4.434.092,34) (1.796.700,00) (11.750,00)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 1.767 mittels Sicherungsübereignungen im üblichen Umfang besichert (Vorjahr: T€ 2.454). Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mittels Eigentumsvorbehalten im üblichen Umfang besichert.

Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Für Währungsumrechnung ist im Berichtsjahr ein Aufwand von € 19 entstanden. Dem stehen Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 24 gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nach unserer Einschätzung zum 31. Dezember 2023 nicht.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige Pflichtangaben

Im Berichtsjahr waren unverändert zu Geschäftsführern der Gesellschaft die Herren Dennis Marco Meertens, Kaufmann, Lars Müller, Kaufmann, sowie Phillip John Stratford, Kaufmann, ernannt. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel gemäß § 284 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 27 Mitarbeiter (Vorjahr: 26 Mitarbeiter).

Nachtragsbericht

Zum aktuellen Zeitpunkt (Dezember 2024) sind zwar Kostensteigerungen aber keine Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Eine wesentliche negative Beeinflussung des durch den Jahresabschluss vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Entwicklung des Unternehmens sind nicht erkennbar.

Der Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2023 ist einer gesonderten Gesellschafterversammlung vorbehalten.

 

Emmerich am Rhein, 15. Dezember 2024

gez. Lars Müller, Geschäftsführer

gez. Dennis Marco Meertens, Geschäftsführer

gez. Phillip John Stratford, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Penn Elcom GmbH, Emmerich am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Penn Elcom GmbH, Emmerich am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Penn Elcom GmbH, Emmerich am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 28. März 2025

A.V.A.T.I.S. Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.