VidaCura GmbH
Selbe AdresseSonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Reichenberger seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Andreas-Hartwig Kütt seit 17.6.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VidaCura GmbH (vormals: SCUR-Alpha 1227 GmbH)Regensburg (vormals: München)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des KonzernsDie VidaCura Gruppe ist ein Anbieter von stationärer Pflege und Seniorenbetreuung. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns konzentriert sich auf den Betrieb von Wohn- und Pflegeheimen, Seniorenresidenzen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie ambulanter Pflegedienste. Die VidaCura GmbH als Konzernobergesellschaft wurde im Jahre 2020 gegründet; der Konzern entstand im gleichen Jahr durch den Erwerb mehrerer (unmittelbarer und mittelbarer). Der Konzern nimmt über seine Tochtergesellschaften an seinen Standorten in Deutschland an der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung teil. Der Konzern hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt und ein positives EBITDA erzielt. Die Sicherung der Qualität und Wirtschaftlichkeit wird nach Einschätzung der Geschäftsführung durch fortlaufende Verbesserung der pflegerischen, operativen und sonstigen Prozesse gewährleistet. 2. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland wurde im Geschäftsjahr 2020 maßgeblich von der durch das SARS-Cov-2 Virus ausgelösten Pandemie beeinflusst. Erstmals seit 2009 gingen die wesentlichen Leistungsparameter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück. Nach den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 5,0 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Unter Berücksichtigung der verfügbaren Arbeitstage fiel der Rückgang mit 5,3 % sogar noch stärker aus. Die Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland ging im Dezember 2020 gegenüber dem Dezember 2019 um 1,6 % auf 44,6 Millionen zurück. Der Gesundheitsmarkt war von der durch das SARS-CoV-2 Virus ausgelösten Pandemielage besonders stark betroffen und entwickelte sich durchaus heterogen. Während die grundsätzlichen Entwicklungen - die Alterung der Bevölkerung, die dadurch zunehmende Häufigkeit von Pflegebedürftigkeit, die wachsende Zahl chronisch kranker Patienten, der medizinische Fortschritt sowie ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein - weiterhin in relevanter Weise zum Wachstum der Branche beitragen, hat die besondere Risikoposition von Gemeinschaftseinrichtungen und die hohe Gefährdung pflegebedürftiger Menschen durch Covid-19, die trotz zwischenzeitlicher Änderungen in den dominanten Varianten des SARS-CoV-2 Virus und verfügbaren Impfstoffe weiter besteht, die Rahmenbedingungen drastisch beeinflusst. b. Geschäftsverlauf des Konzerns Der Aufbau des Konzerns hat sich auch in 2021 entsprechend unseren Erwartungen entwickelt. Beteiligungen an fünf Unternehmen bzw. Unternehmensgruppengruppen wurden vollzogen; betreffend zwei weitere Unternehmen wurden Beteiligungsverträge abgeschlossen, aber noch nicht dinglich vollzogen. Bedingt durch die Pandemielage lag der operative Fokus in erheblichem Umfang auf dem Management der notwendigen Schutzmaßnahmen für unsere Bewohner und Mitarbeiter, inkl. der Organisation der Schutzimpfungen und von (Schnell-)Testungen. Die immer noch dynamische Lage mit Blick auf die aktuellsten Erkenntnisse zu den Übertragungswegen und Auswirkungen des Sars-CoV-2 Virus sowie der Regelungsmaßnahmen durch die zuständigen Fach- und Aufsichtsbehörden schlug sich in laufenden Anpassungen der Arbeitsprozesse und -abläufe nieder. Der konsolidierte Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 214.395 (VJ: TEUR 15.758), das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen (EBITDA) betrug TEUR 17.108 (VJ: TEUR 1.764). Die Zuwächse in Umsatz und EBITDA resultieren maßgeblich aus Effekten der zeitlichen Erstkonsolidierung beim unterjährigen Entstehen des Konzerns sowie der Erstkonsolidierung weiterer erworbener Unternehmen. Die durchschnittliche Belegung der von dem Konzern angebotenen Wohnplätze lag bei 84,4 % (VJ: 88,9 %). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einer Kombination von Belegungsrestriktionen im Zusammenhang mit den Covid-19 Pandemie, Veränderungen in der Zusammensetzung der angebotenen Wohnplätze sowie der erst beginnenden Belegung von neu eröffneten Einrichtungen im Konzern. Die Belegung der bereits 2020 betriebenen Häuser lag im Jahresdurchschnitt 2021 bei 89,8 %. Die operative Aussagefähigkeit der Belegung ist durch die Auswirkungen des "Pflegeschutzschirms", in dessen Rahmen pandemiebedingte Mindereinnahmen ausgeglichen werden, reduziert. Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des EBITDA entspricht der Prognose. Die Belegung bleibt, bedingt durch (i) die Eröffnung neuer Einrichtungen, (ii) Belegungsstopps aufgrund der Covid-19 Pandemie sowie (iii) die schwierige Gewinnung von Mitarbeitern, hinter den Erwartungen zurück. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 4.237 (Anzahl Mitarbeiter, VJ: 821). Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen großen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete herausragende Arbeit aus, gerade unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen und Anstrengungen des Jahres. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung im Jahr 2021 zufrieden. c. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das operative Geschäft des Konzerns wird im Wesentlichen durch die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA gesteuert. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein positives EBITDA in Höhe von TEUR 17.108 (VJ: TEUR 1.764) erwirtschaftet. Zur Ermittlung des EBITDAs wird auf die diesbezügliche Darstellung in der Kapitalflussrechnung verwiesen. Die durchschnittliche Belegung als nicht-finanzieller Leistungsindikator der von dem Konzern angebotenen Wohnplätze lag bei 84,4 % (VJ: 88,9 %). Bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ihren Angehörigen bedankt sich die Geschäftsführung für das in diesem schwierigen Jahr entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. 3. Lage des Konzernsa. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 konnte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 214.395 (VJ: TEUR 15.758) erwirtschaften. Der größte Teil der Umsatzerlöse entfällt auf Leistungen der stationären Pflege; geringere Anteile entfallen auf die Vermietung von Wohnraum, die Eingliederungshilfe, ambulante Pflege und sonstige arrondierende Dienstleistungen. Zur Erzielung des Umsatzes wurde ein Materialaufwand in Höhe von TEUR 24.538 (VJ: TEUR 2.102) eingesetzt. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2021 TEUR 118.003 (VJ: TEUR 8.051); aufgrund der anorganischen Wachstumsstrategie des Konzerns wird für das Geschäftsjahr 2022 ein erneuter Anstieg erwartet, so wie auch den Anstieg im Geschäftsjahr 2021 teilweise daraus bedingt war. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 62.720 (VJ: TEUR 5.517), davon TEUR 32.466 (VJ: TEUR 2.291) für Mieten. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beliefen sich auf TEUR 25.709 (VJ: TEUR 1.963). Die beschriebenen Zuwächse resultieren maßgeblich aus Effekten der zeitlichen Erstkonsolidierung beim unterjährigen Entstehen des Konzerns sowie aus der Erstkonsolidierung weiterer erworbener Unternehmen. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen und Leasing (EBITDA) beträgt TEUR 17.108 (VJ: TEUR 1.764). Zur Berechnung des EBITDAs wird auf die diesbezügliche Darstellung in der Kapitalflussrechnung verwiesen. In Summe konnte nach Einschätzung der Geschäftsführung in dem für die Beurteilungen relevanten Bereich des operativen Geschäfts die erwartete positive Geschäftsentwicklung erreicht werden. Die gute finanzielle Ausstattung des Konzerns ermöglicht es unter anderem, weitere Pflegeeinrichtungen in den kommenden Jahren aufzunehmen und attraktive Preise für die abgebenden Gesellschafter darzustellen. Die Konzerngesellschaften sind nach Einschätzung der Geschäftsführung im Pflegemarkt als zuverlässige und qualitativ hochwertige Träger bekannt. Dies bewegt Partner, den Konzern als qualitativ hochwertigen und finanziell stabilen Versorger auszuwählen. b. Finanzlage Die Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur der Konzernfinanzierung. Die Liquiditätslage des Konzerns und aller im Konsolidierungskreis enthaltenen Konzernunternehmen war im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Dies setzt sich auch weiter fort. Alle im Konsolidierungskreis enthaltenen Konzernunternehmen werden auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Der Konzern hat sämtliche nötigen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen aus dem operativen Cashflow finanziert. Im Laufe des Geschäftsjahres hat der Konzern größere Investitionen in die pflegerische und hauswirtschaftliche Ausstattung vorgenommen, mit dem Ziel, die Versorgung unserer Bewohner auf höchstem Niveau weiter zu gewährleisten. Zur Finanzierung weiterer Beteiligungserwerbe wurden weitere Fremdmittel in Höhe von TEUR 31.000 aufgenommen. Zusammen mit den bereits zuvor aufgenommen Fremdmitteln machen diese nunmehr 53,2 % (VJ: 42,7 %) der Bilanzsumme aus. Aufgrund der gegenwärtigen Zinsstruktur wurde bisher von Zinssicherungsgeschäften Abstand genommen. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Geschäftsjahr 2021 um TEUR 8.358 erhöht. c. Vermögenslage Der Anteil des Sachanlagevermögens an der Konzernbilanzsumme beträgt 4,6 % (VJ: 5,1 %). Die Geschäfts- und Firmenwerte stellen mit TEUR 219.330 (VJ: TEUR 210.484) den mit Abstand größten Posten auf der Aktivseite der Konzernbilanz dar. Der Bewertungsansatz der im Eigentum des Konzerns stehenden Grundstücke und Gebäude beträgt TEUR 575 (VJ: TEUR 6.353). Die Veränderung resultiert maßgeblich aus dem Verkauf eines Grundstückes an eine konzernfremde Partei. Das Vorratsvermögen betrug zum Geschäftsjahresende 2021 TEUR 546 (VJ: TEUR 452). Somit entfallen 0,2 % (VJ: 0,2 %) der Konzernbilanzsumme auf Vorräte. Lieferantenrechnungen werden grundsätzlich fristgerecht bezahlt. Im Verhältnis zum Konzernumsatz werden die Außenstände als gering angesehen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 10.437 (VJ: TEUR 5.712). Zahlungsausfälle waren nur in unbedeutender Höhe zu verzeichnen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen größtenteils gegenüber Bewohnern der Einrichtungen sowie verschiedenen Pflegekassen. Die beschriebenen Zuwächse resultieren maßgeblich aus der Erstkonsolidierung weiterer erworbener Unternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten unter anderem gewährte Darlehen, Forderungen gegen das Finanzamt, geleistete Anzahlungen, Nebenkosten und Mietsicherheiten. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen auf die Erstkonsolidierung weiterer erworbener Unternehmen zurückzuführen. Zum Geschäftsjahresende 2021 beträgt das Eigenkapital des Konzerns TEUR 89.547 (VJ: TEUR 106.527). Die Eigenkapitalquote ist bei einer Bilanzsumme von TEUR 294.245 (VJ: TEUR 261.599) mit 30,4 % (VJ: 40,7 %) solide und spiegelt die kaufmännische Vorsicht der Unternehmensführung wider. Der Rückgang der Eigenkapitalquote resultiert aus einer Mischung von Vergrößerung der Bilanzsumme sowie einem Rückgang des Eigenkapitals, der maßgeblich durch die gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen der Geschäfts- und Firmenwerte resultiert. Zum Bilanzstichtag bestanden Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 156.545 (VJ: TEUR 125.635); gleichzeitig betrug der Bestand an flüssigen Mitteln TEUR 33.144 (VJ: TEUR 24.786). Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. d. Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses Durch Veränderungen der Konsolidierungskreises in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 - entsprechend dem Geschäftsmodell des Konzerns - ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses 2021 gegenüber dem Vorjahr eingeschränkt. Die Veränderungen sind untrennbar mit Veränderungen der Einzelabschlüsse von sowohl 2020 als auch 2021 einbezogenen Unternehmen verbunden. Bei isolierter Betrachtung der in den Konzernabschluss 2020 einbezogenen Unternehmen, die keine Holdingfunktion erfüllen, ist ein leichter Anstieg der wesentlichen Leistungsparameter (Umsatz und EBITDA) sowie eine stabile Vermögens- und Finanzlange dieser Unternehmen festzustellen. 4. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDer zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht absehbare weitere Verlauf der Covid-19 Pandemie stellt einen zentralen Unsicherheitsfaktor für die weitere Entwicklung der operativen Tagesgeschäfts des Konzerns dar. Darüber hinaus steht der Konzern vor Herausforderungen, die aus den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Marktstrukturen resultieren. Hieraus ergeben sich für den Konzern Risiken, aber auch Chancen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Deshalb werden alle Entwicklungen, insbesondere der künftigen Finanzierung des Gesundheitswesens unter besonderer Beachtung der Pflege sowie arbeitsrechtliche Themen wie die Entwicklung der Personal- und Vergütungsvorgaben beobachtet. Um den Einfluss dieser Herausforderungen auf den Konzern bestmöglich zu lenken, werden regelmäßig Unternehmensdaten ausgewertet und analysiert, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Strategie der Geschäftsleitung auf gravierende Änderungen anpassen zu können. Hierzu werden die Controllinginstrumente und das Risikomanagement laufend fortentwickelt. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Der Konzern hat zur Steuerung der Geschäftsparameter verschiedene Controllinginstrumente eingeführt, wie z. B.
Die Bestandteile des Berichtswesen werden kontinuierlich entsprechend der unternehmerischen Herausforderungen, die den Konzern betreffen, weiterentwickelt. Chancen bestehen in dem gewachsenen, nach Ansicht der Geschäftsführung gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeiterstamm, der insbesondere das pflegerische Qualitätsmanagement und die Betreuung der Bewohner vor Augen hat. Die weitere Entwicklung der Konzerngesellschaften ist teilweise von politischen Entscheidungen beeinflusst. Die zunehmend alternde Bevölkerung entwickelt einen immer höheren Bedarf an pflegerischen Leistungen, wovon auch unsere Konzerngesellschaften profitieren. Die wesentlichen Risiken ergeben sich im System der gesetzlichen Pflegeversicherung aus den Refinanzierungsentscheidungen der jeweiligen Kostenträger sowie der zunehmend herausfordernden Gewinnung von Mitarbeitern, um die betriebenen Einrichtungen nachhaltig belegen zu können. Die im Juni 2021 durch Bundesregierung und Bundestag beschlossene Pflegereform wird viele Aspekte des Finanzierungssystems unseres Geschäfts beeinflussen; die genauen Auswirkungen lassen sich aufgrund vieler offener Fragen hierzu zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Insbesondere die Änderungen in der Vergütungsstruktur der pflegerischen Mitarbeiter aufgrund der Vorgaben des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz sowie Steigerungen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch inflationäre Tendenzen, Wertsicherungsklauseln in bestehenden Mietverträgen sowie steigende Energiekosten, die durch den andauernden Krieg in der Ukraine und die daraus folgende Konfliktlage mit Russland als für Deutschland maßgeblichen Exporteur von Energieträgern, insbesondere Gas, die im Rahmen der Verhandlungen mit den Kostenträgern zu refinanzieren sind, müssen hier bedacht werden. Kapitalisierungs- und Liquiditätsrisiken werden vor dem Hintergrund der soliden Eigenkapitalquote und diverser Unternehmensfinanzierungsmöglichkeiten als gering eingestuft. Die Entwicklung des Zinssituation wird beobachtet und die Möglichkeit von Zinssicherungsgeschäften laufend geprüft. Neben diesen grundsätzlichen Risiken stellt die COVID-19 Pandemie und die daraus folgenden Auswirkungen auf das Geschäft des Konzerns ein Risiko dar. Die Auswirkungen auf unseren im Gesundheitswesen tätigen Konzern sind zwar geringer als in anderen Branchen, die unmittelbar von bestimmten Schutzmaßnahmen (Schließungen Einzelhandel, Tourismus, Gastronomie) der zuständigen Behörden betroffen sind. Belegungsverbote hatten aber eine unmittelbare Auswirkung, die zu geringerer Belegung geführt hat. Die Sicherungsmaßnahmen für den Pflegesektor, die durch den Bundestag beschlossen wurden (insb. der sog. Pflegeschutzschirm) werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2022 die Risiken mitigieren. Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die COVID-19 Pandemie kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen, falls keine gegenläufigen Maßnahmen für den korrespondieren Zeitraum getroffen werden. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 hat jedoch gezeigt, dass der Konzern auch in der Lage ist, durch eigene Maßnahmen gegenzusteuern. Weiterhin ist die sehr gute Finanzausstattung des Konzerns ein wesentliches Element zur Sicherung der Position des Konzerns. Der Gesundheitsmarkt ist von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland weitgehend unabhängig. Die Verwerfungen durch die COVID-19 Pandemiehaben nach unserer Ansicht im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einen geringeren Einfluss auf die Lage des Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir, nicht zuletzt aufgrund neuer Beteiligungen und der anstehenden Refinanzierung der tariflichen Entlohnung der Mitarbeiter, einen gegenüber 2021 deutlich steigenden Umsatz bei vergleichbarer durchschnittlicher Belegung. Durch das erwartete Auslaufen des Pflegeschutzschirms und die geplante Neuregelung der Vergütung des Personals wird ein leicht rückläufiges EBITDA erwartet.
München, den 09. Juni 2022 VidaCura GmbH Die Geschäftsführer Dr. Arne Kues Andreas-Hartwig Kütt Fabian von Schilcher Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine AngabenDieser Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB und den ergänzenden Regelungen des GmbHG aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt in Euro. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Jahresabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021. Für die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Durch Veränderungen des Konsolidierungskreises in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 - entsprechend dem Geschäftsmodell des Konzerns - ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses 2021 gegenüber dem Vorjahr eingeschränkt. Die Veränderungen sind untrennbar mit Veränderungen der Einzelabschlüsse von sowohl 2020 als auch 2021 einbezogenen Unternehmen verbunden. Bei isolierter Betrachtung der in den Konzernabschluss 2021 einbezogenen Unternehmen, die keine Holdingfunktion erfüllen, ist ein leichter Anstieg der wesentlichen Leistungsparameter (Umsatz und EBITDA) sowie eine stabile Vermögens- und Finanzlange dieser Unternehmen festzustellen. II. Abgrenzung des KonsolidierungskreisesIn den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die VidaCura GmbH, Regensburg, Amtsgerichts Regensburg, HRB 18790, sowie 64 Tochterunternehmen einbezogen, bei denen ein beherrschender Einfluss durch das Mutterunternehmen besteht.
Bei mittelgroßen Kapitalgesellschaften wurde § 264 Abs. 3 HBG angewendet. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Als Zeitpunkt für die Erstkonsolidierung wurde der Erwerbszeitpunkt gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB gewählt. Ergeben sich aus der Erstkonsolidierung aktive Unterschiedsbeträge, so werden diese als Geschäfts- oder Firmenwert gezeigt und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben (§ 309 Abs. 1 HGB). Die Nutzungsdauer ist durch die Stabilität und Bestandsdauer der Branche der erworbenen Einrichtungen begründet. Die Nutzungsdauer ergibt sich im Schnitt aus den geschätzten Zeiträumen für die Tätigkeitsbereiche der erworbenen Einrichtungen. Ergeben sich aus der Erstkonsolidierung passivische Unterschiedsbeträge, werden diese im Jahr der Entstehung erfolgswirksam aufgelöst. Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital von vollkonsolidierten Tochterunternehmen sind nicht vorhanden. Bei der Schuldenkonsolidierung werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Konzernunternehmen verrechnet. Ergebniswirksame Aufrechnungsdifferenzen ergaben sich dabei nicht. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Erträge und Aufwendungen zwischen den Konzernunternehmen vollständig verrechnet. Zwischenergebnisse i.S.d. § 304 HGB sind nicht vorhanden. Die Beteiligung an der Hi!Care Personal GmbH wurde mit ihrem Beteiligungsbuchwert angesetzt. IV. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierung und Bewertung im Konzern erfolgen grundsätzlich einheitlich nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Wahlrechte wurden in der gleichen Weise ausgeübt wie bei der Muttergesellschaft. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen 2 bis 7 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die aktivierten Geschäfts- und Firmenwerte werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti sowie vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen werden planmäßig linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen für die Bauten 3 bis 30 Jahre, für technische Anlagen von 1 bis 20 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung von 1 bis 20 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr grundsätzlich sofort vollständig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Zu erwartende Forderungsausfälle sind durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Ausgaben, die Aufwendungen bzw. Einnahmen, die Erträge für einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Positionen werden entsprechend der Laufzeit der zugrunde gelegten Sachverhalte linear oder entsprechend dem Eintritt der zugrunde gelegten Sachverhalte erfolgswirksam aufgelöst. Das Aktivierungswahlrecht nach § 250 Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des um etwaige Preissteigerungen angepassten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind höchstens mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahre abgezinst. Zuwendungen Dritter zur Finanzierung von Investitionen in aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen. Sie werden jährlich in Höhe der Abschreibungen auf mit diesen Mitteln finanzierten Anlagegütern aufgelöst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzierung latenter Steuern in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen wurde gemäß § 274 HGB vorgenommen. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 2 Satz 1 HGB zur Bilanzierung aktiver latenter Steuerüberhänge wird dahingehend ausgeübt, auf den Ansatz von Überhängen zu verzichten. Sachverhalte, die zu passiven latenten Steuern führen würden, wurden auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften in zutreffender Höhe passiviert. Auf Ebene des Konzernabschlusses selbst wurden keine Sachverhalte, die zu latenten Steuern führen, identifiziert. V. Erläuterungen zur BilanzZur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist in Höhe von TEUR 5.697 (i.Vj. TEUR 3.921) in den Einzelabschlüssen der vollkonsolidierten Tochterunternehmen entstanden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig oder können innerhalb eines Jahres fällig gestellt werden. In Höhe von TEUR 379 (i.Vj. TEUR 283) bestehen sonstige Vermögensgegenstände, deren Fälligkeit größer als ein Jahr ist. Im Geschäftsjahr wurden - auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften aufgrund von Bewertungsunterschieden insbesondere im Bereich der Finanzanlagen zwischen Handels- und Steuerbilanz - passive latente Steuern in Höhe von TEUR 444 (i.Vj. TEUR 357) angesetzt. Es wurde dabei ein Steuersatz von 15,825 % zugrunde gelegt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen von Entgelten für Kapitalüberlassung, denen eine zukünftige Gegenleistung gegenübersteht, in Höhe von TEUR 3.757 (i.Vj. TEUR 4.329) enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren beträgt TEUR 25 (i.Vj. TEUR 125.103). Besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 156.545 (i.Vj. TEUR 125.635) und sind im Wesentlichen durch Anteilsverpfändungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Darlehen von Unternehmen, die mit Verkäufern von Tochterunternehmen verbunden sind. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.653 (i.Vj. TEUR 300). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.977 (i.Vj. TEUR 209) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten mit TEUR 86 (i.Vj. TEUR 56) eine Zuführung zu den passiven latenten Steuern. VII. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2021 bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Wesentlichen aus Miet- und Pachtverträgen:
Darüber hinaus bestehen zum Stichtag keine weiteren wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2021 wurden folgende Honorare vom Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfasst:
Derivative Finanzinstrumente Zum 31. Dezember 2021 waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand. Mitarbeiterzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern durchschnittlich beschäftigt:
Nachtragsbericht Im ersten Halbjahr 2022 bis zum Datum des Abschlusses wurden 3 weitere Unternehmensgruppen im Bereich der Altenpflege übernommen. Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Der Krieg wird nach unserer aktuellen Einschätzung den Geschäftsverlauf des VidaCura Konzerns nicht wesentlich beeinflussen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft erfolgte durch die Geschäftsführer:
Die im Geschäftsjahr 2021 tätigen Mitglieder der Geschäftsführung waren bei der Muttergesellschaft angestellt. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Beirat Die Gesamtvergütung des Beirats der Muttergesellschaft betrug im Geschäftsjahr TEUR 0. Befreiungen gemäß § 264 Abs. 3 Folgende Unternehmen sind von der Anwendung der §§ 264ff. gemäß § 264 Abs. 3 befreit: Name und Sitz der Gesellschaft Seniorenpflegeeinrichtung Villa Antika GmbH, Rosenfeld Seniorenpflegeeinrichtung Santa Isabella GmbH, Rosenfeld Seniorenzentrum Schöllbronn GmbH, Rosenfeld VidaCura Beteiligungs GmbH, München VidaCura Erwerbs GmbH, München Pichlmayr Pflegemanagement GmbH, Eggenfelden Pichlmayr Wohn- und Pflegeheime GmbH, Eggenfelden Pichlmayr Wohn- und Pflegeheim Verwaltungsgesellschaft mbH, Eggenfelden IP-Catering-GmbH, Eggenfelden IP-Service-GmbH, Eggenfelden Ambulante Pflege Pichlmayr GmbH, Eggenfelden Mundus Senioren-Residenzen GmbH, Berlin LiA Pflege GmbH, Gütersloh LiA Dienstleistungs GmbH, Gütersloh NOVITA GmbH, Schwabach NOVITA Verwaltungsgesellschaft mbH, Eggenfelden NOVITA Service GmbH, Eggenfelden NOVITA Seniorenzentrum Pfaffenhofen a.d. Ilm GmbH, Eggenfelden Vivat GmbH, Overath WH Care Holding GmbH, Garbsen WH Care Bad Bevensen GmbH, Garbsen WH Care Neuenkirchen GmbH, Garbsen WH Care Stelle GmbH, Garbsen WH Care Uelzen GmbH, Garbsen WH Care Osloß GmbH, Garbsen WH Care Bünde GmbH, Garbsen WH Care Georgsmarienhütte GmbH, Garbsen WH Care Bremen Hemelingen GmbH, Garbsen WH Care Porta Westfalica GmbH, Garbsen WH Care Bad Breisig GmbH, Garbsen WH Care Sereetz GmbH, Garbsen WH Care Weyhausen GmbH, Garbsen WH Care Steinhude GmbH, Garbsen WH Care Drochtersen GmbH, Garbsen WH Care Gnarrenburg GmbH, Garbsen WH Care Hammah GmbH, Garbsen WH Care Rethem GmbH, Garbsen Ergebnisverwendungsvorschlag der MuttergesellschaftDie Geschäftsführung schlägt vor, die Summe aus Jahresfehlbetrag (EUR -94.381.444,60) und Verlustvortrag (EUR -4.317,69) des Geschäftsjahres 2021 der Muttergesellschaft von insgesamt EUR -94.385.762,29 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 02. Juni 2022 VidaCura GmbH Die Geschäftsführer Dr. Arne Kues Fabian von Schilcher Andreas-Hartwig Kütt Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2021
Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VidaCura GmbH, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der VidaCura GmbH, Regensburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VidaCura GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Gesellschaft für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2020 und für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 29. Juni 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Lars Müller, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Kaufholz, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 29. November 2022 gebilligt. |
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