Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
DGD Stiftung gGmbH
Stresemannstraße 22, 35037 Marburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simone Klaas seit 15.12.2025 | Prokura |
Thorsten Kilian seit 15.12.2025 | Prokura |
Gotthard Lehner seit 31.5.2023 | Prokura |
Martin Montowski seit 15.5.2023 | Prokura |
Sebastian-Kurt Spies seit 15.5.2023 | Prokura |
Gotthard Lehner seit 15.5.2023 | Prokura |
Anke Berger-Schmitt seit 15.5.2023 | Prokura |
Abir Giacaman seit 15.5.2023 | Prokura |
Torsten Schulte seit 15.5.2023 | Prokura |
Claudia Dr. Fremder seit 21.9.2020 | Geschäftsführer |
Hubertus Josef Jaeger seit 21.9.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
DGD Stiftung | 86.84% |
| 13.16% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DGD Stiftung gGmbHMarburg an der LahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben 1. Die DGD Stiftung gGmbH hat ihren Sitz in Marburg/Lahn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Marburg unter der Nummer HR B 1060 eingetragen. 2. Der Jahresabschluss der DGD Stiftung gGmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Für die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie für den Anlagennachweis wurde von dem Wahlrecht gemäß § 1 Abs. 3 KHBV Gebrauch gemacht und die Bilanz nach Anlage 1 zur KHBV, die Gewinn- und Verlustrechnung nach Anlage 2 zur KHBV und der Anlagennachweis nach Anlage 3 zur KHBV gegliedert. 3. Der Jahresabschluss wurde unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses durch Verrechnung des Jahresfehlbetrages mit den Gewinnrücklagen aufgestellt. 4. Die Gesellschaft ist nach § 291 HGB von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird von dem Mutterunternehmen, der DGD-Stiftung, Marburg, aufgestellt und offengelegt. 5. Zum 01.01.2024 soll die Lungenklinik Hemer als weiterer Teilbetrieb der DGD Stiftung gGmbH in die DGD Stadtklinik Hemer gGmbH ausgegliedert werden (Ausgliederung zur Aufnahme durch Übertragung auf einen bestehenden Rechtsträger nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 6. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte nach gegenüber dem Vorjahr unveränderten Grundsätzen. 7. Die Bewertung der immateriellen Anlagegegenstände und des Sachanlagevermögens wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen einem und 50 Jahren. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, hat die Gesellschaft die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG durch Sofortabschreibung in Anspruch genommen. Von den Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wird dabei wegen nachrangiger Bedeutung der hierbei betroffenen Vermögensgegenstände abgewichen. 8. Geringwertige Anlagegüter wurden zum Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagennachweis als Abgang behandelt. 9. Die zur Finanzierung des Anlagevermögens bewilligten Fördermittel und sonstige Investitionszuschüsse wurden entsprechend § 5 Abs. 2 und 3 KHBV erfolgsneutral bilanziert. Die hierzu ausgewiesenen Sonderposten entsprechen den Restbuchwerten der in dieser Weise finanzierten Anlagegegenstände. 10. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Der Ansatz der darin enthaltenen Beteiligung an einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts entspricht dem Stand des Kapitalkontos. 11. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten beziehungsweise mit niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Im Rahmen der Bewertung unfertiger Leistungen sind notwendige Abwertungen im Rahmen verlustfreier Bewertung berücksichtigt. 12. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um angemessene Wertberichtigungen, bilanziert. 13. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. 14. Seit 2017 wird (anteilig für einen abgegrenzten Teil der Versorgungsberechtigten aus dem Bereich der KZVK Rheinland-Westfalen) das Wahlrecht zur Bildung der Rückstellung für mittelbare Verpflichtungen ausgeübt. Die Rückstellung wurde wie im Vorjahr als Erfüllungsbetrag nach § 253 HGB auf Basis des Barwertes für die, zur Finanzierung der von der KZVK erwarteten Unterdeckung, künftig erhobenen Stärkungsbeiträge ermittelt. Hierbei kam der obige Rechnungszins von 1,82 % zum Ansatz. Der nach § 253 Abs. 6 HGB anzugebende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 10. 15. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von zukünftigen Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Hierbei kamen Zinssätze zwischen 0,99 % und 1,73 % zur Anwendung. 16. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen 17. Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttoanschaffungswerten sowie die Entwicklung der Abschreibungen geht aus dem Anlagenachweis (Blatt 8 und 9) hervor. b) Finanzanlagen 18. Angaben zum Beteiligungsbesitz:
c) Forderungen an Gesellschafter 19. Die Forderungen betreffen den Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband e. V., Marburg, resultierend aus Ansprüchen aus einem Anteil der Lungenklinik Hemer an einer vom Gesellschafter zentral getätigten und auf diese lautende Geldanlage (T€ 665) und laufendem Verrechnungsverkehr (- T€ 9). d) Forderungen und Verbindlichkeiten an bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen 20. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände. Die Verbindlichkeiten betreffen sonstige Verbindlichkeiten. e) Eigenkapital 21. Die anderen Gewinnrücklagen veränderten sich wie folgt:
Gemäß dem fortwirkenden Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Juni 2005 hinsichtlich der Ergebnisverwendung der DGD-gGmbH wird der Jahresfehlbetrag auf lfd. Rechnung vorgetragen. f) Sonstige Rückstellungen 22. Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich zum überwiegenden Teil auf Verpflichtungen gegenüber Personal, u.a. aus noch nicht in Anspruch genommenem Urlaub und Überstunden, Jubiläumsgeldern sowie der zweiten Rate der Jahressonderzahlungen nach AVR. g) Verbindlichkeiten 23. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Fälligkeiten auf:
2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 24. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. Sonstige Angaben 25. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Aus Mietverträgen für unbewegliche Vermögensgegenstände ergeben sich jährliche Mieten in Höhe von T€ 194 (davon gegenüber dem Gesellschafter T€ 80). An Miet- und Leasingverpflichtungen für bewegliche Vermögensgegenstände bestehen insgesamt T€ 260. 26. Darüber hinaus hat die DGD-gGmbH eine selbstschuldnerische Bürgschaft für Forderungen von kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen gegen die Radiologie Sachsenhausen GmbH (verbundenes Unternehmen) aus deren vertragsärztlicher Tätigkeit abgegeben. 27. Mittelbare Versorgungsverpflichtungen bestehen für die Zusatzversorgung der Mitarbeiter (Umlagesatz i. H. v. 6,5 % bei der EZVK Darmstadt (zuzüglich 1,6 % Sonderzahlung) und 6,0 % bei der KZVK Rheinland-Westfalen (jeweils inklusive Eigenbeteiligung); Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter im Geschäftsjahr: T€ 30.635). 28. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden Honorare an den Abschlussprüfer für folgende Leistungen aufgewendet:
29. Organe der DGD Stiftung gGmbH:
30. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet und von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 31. Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB lagen nicht vor. 32. Konzernzugehörigkeit Die DGD Stiftung gGmbH gehört zum Verbund der DGD-Stiftung, Marburg/Lahn. Die DGD-Stiftung erstellt einen Konzernabschluss, in den alle wesentlichen verbundenen Unternehmen einbezogen werden (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Die Gesellschaft ist nach § 291 HGB von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird von der Konzernmutter aufgestellt und offengelegt. 33. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind oder Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 34. Anzahl der Arbeitnehmer (Vollkräfte) im Jahresdurchschnitt:
Marburg, den 27. Mai 2024 DGD Stiftung gGmbH Dr. Claudia Fremder, Geschäftsführerin Hubertus Jaeger, Geschäftsführer Anlagennachweis
Lagebericht 2023I. Allgemeine Angaben zur Geschäftsgrundlage Die DGD Stiftung gGmbH, Marburg/Lahn, hat ihre operativen Krankenhausbetriebe (Teilbetriebe) des Krankenhauses Sachsenhausen, des Diakonie-Krankenhauses Wehrda und der Klinik Hohe Mark mit allen Aktiva und Passiva unter Zurückbehaltung der Grundstücke nebst aufstehenden Gebäuden, Außenanlagen und technischen Anlagen sowie unter Zurückbehaltung einzelner Sonderposten und Verbindlichkeiten zum 01.01.2022 als eigenständige Gesellschaften ausgegliedert. Zum 01.01.2024 soll die Lungenklinik Hemer als weiterer Teilbetrieb der DGD Stiftung gGmbH in die DGD Stadtklinik Hemer gGmbH ausgegliedert werden (Ausgliederung zur Aufnahme durch Übertragung auf einen bestehenden Rechtsträger nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG). Zum Bilanzstichtag betrieb die Gesellschaft neben der Lungenklinik Hemer noch die Fachklinik Haus Immanuel als rechtlich unselbstständige Einrichtung, eine Rehabilitationsklinik für suchtkranke Frauen mit 60 Betten zzgl. 12 Plätzen für Begleitkinder. Im April 2023 wurde außerdem das DGD Mutter-Kind-Zentrum "Rückenwind" eröffnet, welches als einzige Klinik in Nordbayern eine gemeinsame Mutter-Kind-Therapie bietet. Die neue Einrichtung, die zum Teilbetrieb der Fachklinik Haus Immanuel gehört, bietet Platz für zwölf Mütter, die eine Entwöhnungsbehandlung in einer Suchtrehabilitationseinrichtung abgeschlossen haben, mit bis zu 16 Kindern. Die Kinder werden im klinikeigenen Kindergarten, dem "Kindernest" betreut. Durch diese Erweiterung in Form eines branchenweit innovativen Therapiekonzepts für Mütter und Kinder sichert sich die Einrichtung ein überregionales Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Wettbewerbern. Des Weiteren erbringt die DGD Stiftung gGmbH Management- Organisations-, Beratungs- Verwaltungs- sowie Serviceleistungen in Bezug auf Finanzierungs- und Förderungsfragen und die Übernahme von Betriebsführungs- und Bereichsleitungsfunktionen für Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens der gesamten Einrichtungen im DGD-Verbund. In diesem Zusammenhang unterstützt und begleitet die Gesellschaft mit ihren Leistungen die Verbesserung, Entwicklung und Optimierung der Prozesse in den Einrichtungen. Die DGD Stiftung gGmbH ist weiterhin Gesellschafterin von mehreren medizinischen Versorgungszentren nach § 95 SGB V, die als eigenständige Gesellschaften betrieben werden. Davon haben drei ihren Sitz in Hemer und zwei ihren Sitz in Frankfurt. Darüber hinaus ist die DGD Stiftung gGmbH Gesellschafterin einer Einrichtung zur Behandlung von schwerpflegebedürftigen stationären Patienten, insbesondere mit Beatmungspflicht. Gesellschafter der DGD Stiftung gGmbH sind die DGD-Stiftung (86,84 %) sowie der DGD e.V. (13,16 %). II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliches und rechtliches Umfeld Entgegen den Erwartungen der deutschen Wirtschaft auf eine mögliche ökonomische Erholung in 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Das Wachstum fiel infolge der weiterhin massiven Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, spürbar durch die damit einhergegangene Energie-Krise und der weiterhin hohen Inflation (+ 5,9 % im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber dem Vorjahr), für die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland deutlich geringer aus. Hinzu kamen wie im Vorjahr Material- und Lieferengpässe sowie steigende Preise in nahezu allen Wirtschaftssegmenten. Auch der Fachkräftemangel nahm weiteren Einfluss auf diese Entwicklung. Die wirtschaftliche Leistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, das waren +0,7% mehr als im Vorjahr und erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser zeigte sich auch im Geschäftsjahr 2023 bundesweit sehr angespannt. Seit der Corona-Pandemie haben sich die Behandlungszahlen der Krankenhäuser deutlich verringert, was unter anderem mit Erlösverlusten einherging. Gleichzeitig wurden die Krankenhäuser durch die weiteren Auswirkungen und damit einher gegangenen Bürokratielasten zahlreicher Gesetzesänderungen und Neuauflagen deutlich belastet. Fast 80 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland erwarten für das Jahr 2023 ein negatives Jahresergebnis. Nur noch sieben Prozent der Kliniken werden einen Jahresüberschuss erzielen. Lediglich die verkürzten Zahlungsziele der Kostenträger auf fünf Tage aus dem Corona-Entlastungspaket der Regierung wirkten sich weiterhin positiv auf die Liquidität aus. Zusätzlich belasteten inflationär bedingte Kostensteigerungen im Bereich der Personal- und Sachkosten die wirtschaftliche Situation von Gesundheitseinrichtungen enorm. Die nach § 26f KHG gewährten Energiekostenhilfen für Krankenhäuser führten dabei nur zu einer geringen Kompensation gestiegener Kosten. Erschwerend ist nach wie vor die unzureichende Betriebskostenfinanzierung durch das DRG-System. Die Vereinbarung der Landesbasisfallwerte auf Landesebene berücksichtigt nur anteilig Tarifsteigerungen, wenn diese über den bundeseinheitlich vorgegebenen Veränderungswert hinausgehen. Die Differenz zwischen Veränderungswert und einer vorgegebenen Tarifrate werden grundsätzlich nur hälftig berücksichtigt, was dazu führt, dass die Lohnsteigerungen nicht vollständig refinanziert werden können. 2. Geschäftsentwicklung Ertragslage Nachfolgend stellen wir die Ertragslage in zusammengefasster Form dar:
Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.304 auf T€ 76.519 erhöht. Das Betriebsergebnis verringerte sich um T€ 3.829 auf - T€ 2.354. Der Erhöhung der betrieblichen Erträge um T€ 10.050 stehen Aufwandssteigerungen von insgesamt T€ 13.879 gegenüber. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich geringfügig von T€ 927 auf T€ 941 erhöht. Personalaufwand Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 7.562 (d.s. 20,2 %) auf T€ 45.014 erhöht. Die Personalkostenquote hat sich von 66,6 % im Vorjahr auf 71,9 % im Berichtsjahr erhöht. Materialaufwand Die Materialaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 21,3 % bzw. absolut um T€ 4.313 erhöht. Insgesamt entfallen von einem Gesamtaufwand in Höhe von T€ 24.576 T€ 21.436 auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs,- und Betriebsstoffen. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Steuern Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Steuern haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.392 (d.s. 48,6 %) auf T€ 10.370 erhöht. Finanz- und Beteiligungsergebnis Das Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.126 auf T€ 793 verbessert. b) Finanzlage Eine ausreichende Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 durchgehend gewährleistet. Kapitaldienste wurden im Berichtsjahr vertragskonform geleistet. c) Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 17.851 erhöht. Auf der Vermögensseite erhöhten sich insbesondere die Forderungen an verbundene Unternehmen um T€ 14.599 auf T€ 32.519. Die Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht haben sich um T€ 5.445 auf T€ 2.332 verringert. Die liquiden Mittel erhöhten sich um T€ 2.426 auf T€ 8.227. Auf der Finanzierungsseite haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 8.720 auf T€ 37.448 und die Sonderposten aus Fördermitteln und Zuschüssen um T€ 9.748 auf T€ 68.680 erhöht. das Eigenkapital um T€ 1.561 auf T€ 103.219 und die verringert. Die Vermögensstruktur wird überwiegend durch das Anlagevermögen bestimmt, das 76,7 % (Vorjahr: 81,4 %) der Bilanzsumme ausmacht. Vom Umlaufvermögen entfallen als wesentliche Posten T€ 44.840 auf die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Die Finanzierungsseite ist geprägt durch die eigenen Mittel (Eigenkapital und Sonderposten). Diese betragen zum Bilanzstichtag 73,2 % (Vorjahr: 75,4 %) des Gesamtkapitals. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.561 auf T€ 103.219 durch den Verlust in 2023 vermindert. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 48,3 % im Vorjahr auf 43,9 % im Berichtsjahr. Die eigenen Mittel von zusammen T€ 171.899 (Eigenkapital und Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens) decken zu 95,4 % das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) ab. d) Investitionen und Finanzierung Insgesamt wurden im Berichtsjahr T€ 10.417 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen getätigt: Zugänge im Bereich immaterielle Vermögensgegenstände betreffen neu angeschaffte Software. Die Zugänge bei den Grundstücken und Gebäuden betreffen mit T€ 244 den Neubau des Bettenhauses in der Lungenklinik Hemer und mit T€ 125 den Neubau des Mutter-Kind-Hauses einschließlich des Kindergartens in Hutschdorf. Die Zugänge bei den Einrichtungen und Ausstattungen betreffen im Wesentlichen mit T€ 1.177 die Lungenklinik Hemer und mit T€ 390 den Neubau des Mutter-Kind-Hauses einschließlich des Kindergartens in Hutschdorf. Bei den Zugängen aus Anzahlungen und Anlagen im Bau entfallen T€ 384 auf den Neubau des Bettenhauses in der Lungenklinik Hemer, T€ 1.363 auf das Mutter-Kind-Haus einschließlich des Kindergartens in Hutschdorf und T€ 1.728 auf das Neubauprojekt in der DGD Klinik Hohe Mark gGmbH. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung a) Risiken Nachfolgend sehen wir folgende Risiken für unser Unternehmen: Kostenentwicklung Bei Kostensteigerungen von rund 2-5% p.a. beim Personal und 2-5% p.a. bei den Sachkosten muss neben notwendigen Kostenreduzierungen ein jährliches Wachstum erzielt werden. Einsparpotentiale durch die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und Umstellung auf papierlose Datenverwaltung lassen sich nur sukzessive realisieren. Krankenhausfinanzierung Der Gesetzgeber beabsichtigt weiterhin die Stärkung der Ambulantisierung sowie die Einführung von einer speziellen sektorengleichen Vergütung (Hybrid-DRG). Demnach ist zu erwarten, dass die Finanzierung für in diesen Bereich fallenden und von Krankenhäusern erbrachten Leistungen nicht kostendeckend sein wird und zunehmende Streichungen bzw. Nicht-Anerkennungen stationärer Leistungen weitere Unterfinanzierungen entstehen lassen werden. Das verkürzte Zahlungsziel für Krankenhausrechnungen nach § 415 SGB V und § 4 Abs. 6 KrhWwSV auf fünf Tage wird bis zum Ende des Jahres 2024 beibehalten. Sollte keine dauerhafte Beibehaltung dessen erfolgen, würde das für alle Krankenhäuser in Deutschland zum Teil erhebliche Liquiditätsverluste bedeuten. Im Jahr 2023 sind die Kosten insbesondere in den Bereichen Lebensmittel, Dienstleistungen und Energie inflationär bedingt massiv gestiegen. Der Landesbasisfallwert 2023 konnte diese erheblichen Preissteigerungen aufgrund fehlender gesetzlicher Regelungen nicht rückwirkend ausgleichen, ebenso können sie nicht im Landesbasisfallwert 2024 aufgeholt werden, was sich entsprechend in der wirtschaftlichen Entwicklung der Krankenhäuser niederschlägt. Am 10. Juli 2023 haben Bund und Länder Eckpunkte für eine grundlegende Krankenhausfinanzierungsreform vereinbaren können, die auf Grundlage einer Empfehlung der vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzten "Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung" fußt. Im Zentrum dabei stehen die Rücknahme der Bedeutung von DRG-Fallpauschalen, die Einführung einer Vorhaltekostenfinanzierung sowie der Implementierung von Leistungsgruppen, welche den Krankenhäusern je nach Erfüllung von noch zu bestimmenden Qualitätsvoraussetzungen zugewiesen werden sollen. Ein erster Referentenentwurf des sog. Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz liegt mittlerweile vor. Die abschließende gesetzliche Regelung wird im Verlauf des Jahres 2024 erwartet. Diese empfohlene Neuordnung des Leistungsangebots wird zu erheblichen Veränderungen in der gesamten Krankenhauslandschaft führen. In diesem Zusammenhang wird es von der Umwidmung von einstigen Krankenhäusern in sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen bis zum Wegfall von ganzen Fachabteilungen und Schließungen von ganzen Krankenhäusern kommen. Das Land Nordrhein-Westfalen und seine Krankenhäuser sind durch die vom Bundesland initiierte neue Landeskrankenhausplanung ein planerischer Vorreiter zum Thema Krankenhausreform. Erste Simulationen von Leistungsgruppen und Gespräche mit der zuständigen Bezirksregierung sowie den Kostenträgern zeigen auf, welche Leistungsangebote unter Berücksichtigung der Wettbewerber fortgeführt werden können. Die Fokussierung auf die erbringbaren Leistungsgruppen erfordert neben der notwendigen Einhaltung und Erfüllung von Qualitätsvorgaben unter Umständen zusätzliche Ressourcen. Dabei wird qualifiziertes und verfügbares Personal zur Schlüsselressource. Andererseits wurde deutlich, von welchen Leistungsangeboten man sich perspektivisch aufgrund von geringen Fallzahlen und fehlenden Qualitätsvoraussetzungen trennen muss. Da die Gesetzgebung noch nicht abschließend verabschiedet wurde, sind die damit verbundenen finanziellen Risiken bzw. Chancen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Ferner plant das BMG ein Krankenhaus-Transparenzgesetz, welches den Krankenhäusern die Veröffentlichung weiterer umfang- und detailreicher Informationen zum Leistungsgeschehen und der personellen Ausstattung der Einrichtung auferlegen wird. Nach Ablehnung des Gesetzes durch die Länder im Bundesrat wurde der Vermittlungsausschuss angerufen. Eine grundsätzliche Zustimmung der Länder ist u.a. davon abhängig, dass der Bund zusätzliche Finanzmittel im Rahmen eines sogenannten Vorschaltgesetzes für die Krankenhäuser zur Verfügung stellen soll. Die damit einhergehenden finanziellen Risiken bzw. Chancen sind daher zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Ukraine-Krieg und Nah-Ost Konflikt Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 lassen sich neben erheblichen humanitären Auswirkungen mittelbare und unmittelbare Konsequenzen auf die globale Wirtschaft erkennen. Neben der bereits genannten Inflation von durchschnittlich 5,9% in 2023, sind vor allem die Energiepreise angestiegen und konnten durch Rettungsschirme für Krankenhäuser (§ 26f KHG) und Einrichtungen der Altenhilfe (§ 154 SGB XI) nur teilweise kompensiert werden. In fast allen Sachkosten- und Dienstleistungsbereichen zog der Anstieg der Energiekosten eine deutliche Preissteigerung nach sich. Durch den ausgebrochenen militärischen Konflikt in Israel haben die geopolitischen Risiken weiter zugenommen. Nachlaufende negative realwirtschaftliche Effekte (z.B. Beeinträchtigungen von Lieferketten und Medikamentenverfügbarkeiten), die den Sektor belasten können, sind jedoch nicht auszuschließen. Wie sich die Situation weiterhin entwickelt, ist gegenwärtig nur schwer abschätzbar. Je länger der Ukraine-Krieg anhält, desto stärker könnten die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der DGD Stiftung gGmbH entwickeln. Fachkräftemangel Sowohl der regionale als auch überregionale Wettbewerb um Fachkräfte dominierte auch im Berichtsjahr 2023 und nahm maßgeblichen Einfluss auf die Personalgewinnung sowie Personalbindung. Wenngleich die globale pandemische Lage im Geschäftsjahr abklang, so trug sie dennoch zuvor dazu bei, dass der Bedarf an medizinisch-pflegerischem Personal weltweit weiter anstieg. Maßnahmen wie die Generalisierung der Pflegeausbildung können aktuell und mittelfristig die Lage nicht entspannen, sodass auch in den nächsten Jahren das Risiko des Fachkräftemangels fortbesteht. Viele Pflegekräfte verlassen trotz erheblicher Gehaltssteigerungen die Branche und zu wenige neue Nachwuchskräfte können gewonnen werden. Die demografische Entwicklung der Bevölkerung verschärft die Situation. Durch das Fehlen von qualifiziertem Personal im Gesundheitswesen steigt der Rückgriff auf kostenintensivere Leihkräfte zunehmend an. Als christlich-diakonisch ausgerichteter Krankenhausträger begegnet der DGD diesen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt durch wirksame Mitarbeiterbindung und -gewinnung sowie einer werteorientierten Führungskultur. b) Chancen Chancen Neben den beschriebenen Risiken müssen vor allem sich bietende Chancen thematisch betrachtet werden. So z. B. die strukturierte Personalgewinnung, aber auch Telematik, Digitalisierung, Risiko- und Qualitätsmanagement und Datenschutz sind auch in 2024 Themen von hoher Bedeutung für die Gesellschaft. Zentralisierung Im Konzern wird die Zentralisierung weiterhin vorangetrieben. Wirtschaftlichen Herausforderungen begegnen wir durch eine stärkere interne Zentralisierung sekundärer Prozesse im Sinne einer strukturierten Organisationsentwicklung. Durch die Etablierung und Weiterentwicklung einer Vielzahl von zentralen Diensten in der DGD Stiftung gGmbH wird die Fachexpertise einerseits erhöht, Standardisierung geschaffen und die Vernetzung im Verbund andererseits gestärkt. Digitalisierung Die Digitalisierung im Krankenhaus schreitet weiter voran und revolutioniert auch die Krankenhauslogistik. Denn die Digitalisierung von Daten und Informationen sowie deren Verarbeitung nimmt in vielen Krankenhausbereichen weiter zu. Elektronische Patientenakten und automatisierte Bestandsverwaltung ermöglichen eine schnellere und effizientere Patientenversorgung. Echtzeit-Überwachung und Prozessoptimierung steigern die Patientensicherheit und verbessern die Arbeitsabläufe im Krankenhaus. Immer mehr Geräte und Objekte sind digital miteinander verbunden. Neue Trends wie Telemedizin und virtuelle Konsultationen ermöglichen es den Ärzten, ihre Patienten auch aus der Ferne zu behandeln und zu überwachen. Die Digitalisierung in der Krankenhauslogistik ist ein ständig wachsender Bereich. Neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz (Kl) können in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, die die Krankenhauslogistik effizienter, sicherer und patientenorientierter gestaltet. Personalgewinnung Die Führungs- und Unternehmenskultur des DGD als diakonisch-christlicher Dienstgeber ist geprägt von christlichen Werten und dadurch für die Gewinnung neuer Mitarbeitenden, ihrer Entwicklung und Bindung sehr wesentlich. Außerdem trägt sie erheblich zum Erfolg vielfältiger Maßnahmen bei. Auch im Geschäftsjahr 2023 war der Wettbewerb rund um Fachkräfte branchenweit sehr präsent. Um eine hohe Versorgungsqualität für unsere Patienten sicherzustellen, gewährleisten unsere Führungskräfte eine angemessene Arbeitsplatz- und Arbeitsablaufgestaltung in sämtlichen Bereichen. Die Mitarbeitenden haben über digitale Lernplattformen und viele Präsenzschulungen Zugang zu einem umfassenden Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. 2. Prognose Für das Jahr 2024 ist die Ausgliederung der Lungenklinik Hemer als Teilbetrieb der DGD Stiftung gGmbH in die DGD Stadtklinik Hemer gGmbH (Ausgliederung zur Aufnahme durch Übertragung auf einen bestehenden Rechtsträger nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG) anvisiert. Unter Berücksichtigung des vorgenannten Ausgliederungstatbestands dieses Teilbetriebes prognostizieren wir für die DGD Stiftung gGmbH in 2024 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis (- 14 T€). Alle entstehenden Kosten durch die Erbringung von diversen Dienstleistungen an die Konzerneinrichtungen der DGD-Stiftung werden von den dienstleistungsempfangenden Einrichtungen refinanziert. Die Fachklinik Haus Immanuel wird aufgrund der Angebotserweiterung durch das Mutter-Kind-Zentrum "Rückenwind" mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber 2023, jedoch trotzdem einem Jahresfehlbetrag von 62 T€ abschließen. Im Ergebnis sind unter anderem Anlauf- und Finanzierungskosten aus dem Bau und der Inbetriebnahme des Gebäudes berücksichtigt. Der Fokus liegt im nächsten Jahr weiterhin deutlich auf der wirtschaftlichen Sicherung unserer Einrichtungen vor dem Hintergrund von erwarteten weiteren Kostensteigerungen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen weltweit gestalten, auch insbesondere aufgrund von weltwirtschaftlichen Krisen im Nah-Ost-Konflikt oder der Ukraine. Durch deren Komplexität und Dynamik ist es sehr herausfordernd und unsicher, differenzierte Vorhersagen in Bezug auf die Auswirkungen der Gesellschaft zu treffen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir jedoch davon aus, dass keine wesentlichen Unsicherheiten bezüglich der künftigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft vorliegen und somit keine Bestandsgefährdung besteht.
Marburg, den 27. Mai 2024 Dr. Claudia Fremder, Geschäftsführerin Hubertus Jaeger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DGD Stiftung gGmbH, Marburg/Lahn: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DGD Stiftung gGmbH, Marburg/Lahn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DGD Stiftung gGmbH, Marburg/Lahn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Marburg, den 27. Mai 2024 GBZ
Revisions und Treuhand AG
Boller, Wirtschaftsprüfer Trenker, Wirtschaftsprüfer |
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