Bösen Service GmbHLiquidiert

40764 Langenfeld (Rheinland), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45498
Eingetragen
31.5.1989
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
der Vertrieb von Reformwaren, diätischen Lebensmitteln und biologischpharmazeutischen Präparaten.

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Karl Kircher
seit 29.6.2004
Geschäftsführer
Rolf Hinrich Kircher
seit 29.6.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bösen Service GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht 2014

Bösen Service GmbH, Langenfeld

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Unsere Haupttätigkeit besteht in erster Linie in der Belieferung von Reformhäusern und Fachmärkten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, mit Reform- sowie Nahrungsergänzungsprodukten.

Die Marktsituation im Geschäftsjahr 2014 war ebenso wie in den vorhergehenden Jahren dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Großhändler durch die Erhöhung von Rabatten bzw. Verlängerung von Zahlungszielen ihre Marktposition verbessern wollten. Als Mittelständler können wir dieser Entwicklung nur durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit begegnen.

Für das Geschäftsjahr 2014 hatten wir eine Umsatzsteigerung von ca. 2 % bis 3 % bei konstantem Wareneinsatz prognostiziert. Effektiv erhöhte sich der Umsatz um 1,4 % bei lediglich einer Wareneinsatzerhöhung um 0,1 %.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2014 hatten wir die Geschäftsführung wieder auf den Stand von 2013 zurück geführt. Die erwartete Reduzierung der überproportional gestiegenen Personalkosten des Jahres 2013 konnten im Jahre 2014 nicht wie erhofft zügig zurück geführt werden. Gegenüber dem Jahre 2013 ist nochmals eine Personalkostenerhöhung um 1,3 % in Bezug auf die Gesamtleistung eingetreten. Diese Personalkostenerhöhung ist dem erhöhten Serviceaufwand geschuldet, den wir gegenüber unseren Kunden anbieten, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

II. Lage des Unternehmens

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist nach wie vor darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen. Unsere Forderungen werden im Wesentlichen durch Bankeinzüge innerhalb der Zahlungsfrist vereinnahmt.

Durch den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr ist unsere Eigenkapitalquote um 5,9 % gesunken.

Unsere Verbindlichkeiten gliedern sich in langfristige sowie kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 33,4 % der Bilanzsumme. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um 11,4 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 24,7 % (Vorjahr 33,6 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Wenn und soweit ausnahmsweise kurzfristige Liquiditätsengpässe eingetreten sind, werden diese durch den Gesellschafter überbrückt.

Unser langfristiges Vermögen ist in vollem Umfang durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände übersteigen wie in den Vorjahren die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen 5,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr 8,7 %).

Trotz des erneuten Jahresfehlbetrages ist insgesamt die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens als stabil zu bezeichnen.

III. Nachtragsbericht

Im August 2014 hat der Wechsel in der Geschäftsführung stattgefunden. Die erhofften Lohnkostenreduzierungen konnten jedoch nicht vollständig im Geschäftsjahr 2014 realisiert werden.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens.

Um die positive Umsatzentwicklung des Unternehmens weiter zu forcieren werden wir die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Langfristig werden wir ein straffes Kostenmanagement im Focus haben, um die Ertragssituation des Unternehmens zu verbessern.

Darüber hinaus sind zur Zeit keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unser oberstes Ziel ist die Sicherung der Finanzierbarkeit des Unternehmens; strenges Kostenmanagement sowie die Erwirtschaftung positiver Jahresergebnisse.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht.

Dem stetig wachsenden Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite könnten wir auch weiterhin auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch permanente Qualitätskontrollen durch.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist weiterhin ausgeglichen. Etwaige Liquiditätsengpässe werden durch Gesellschafterseite überbrückt.

Die Gesellschaft begegnet Forderungsausfällen durch die Vereinbarung von Bankeinzügen. Zur Absicherung von Forderungen werden bei Bedarf Sicherungsübereignungen von Ladeneinrichtungen und Warenbeständen vereinbart.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Lieferantenkrediten und über die Kreditlinie bei der Hausbank.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden Finanzpläne erstellt, die zeitnah einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement, das ständig weiterentwickelt bzw. verbessert wird. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

III. Prognosebericht

In den Jahren 2015 ff. stehen wir großen Herausforderungen gegenüber. Die Reformhaus-Branche bietet zwar ein sehr großes Wachstumspotential, wird aber mittlerweile auch von den Discountern als Umsatzträger immer stärker in den Focus genommen. Diese Wettbewerbsverschärfung bietet andererseits den Unternehmen Chancen, die durch Qualität und Zuverlässigkeit punkten und sich dadurch von Mitbewerbern abheben.

Wir gehen davon aus, dass wir im Jahre 2015 keine nennenswerten Umsatzeinbrüche haben werden.

Im Bereich der Kosten, insbesondere der Personalkosten, wird es zu Einsparungen kommen werden.

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird in unserem Unternehmen nicht betrieben.

D. Bericht über Zweigniederlassungen

Es wird eine Zweigniederlassung in Hannover unterhalten.

 

Langenfeld, den 14.03.2014

die Geschäftsführer

gez. Dietmar Kircher

gez. Rolf Kircher

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 465.855,72 518.431,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.685,01 46.166,01
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 38.685,01 46.166,01
II. Sachanlagen 377.085,00 419.680,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.653,00 62.558,00
2. technische Anlagen und Maschinen 24,00 24,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.408,00 357.098,00
III. Finanzanlagen 50.085,71 52.585,71
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.085,71 30.085,71
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.000,00 15.000,00
3. Beteiligungen 5.000,00 7.500,00
B. Umlaufvermögen 5.643.617,93 4.939.582,81
I. Vorräte 2.263.514,34 1.896.467,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.368.976,67 3.039.757,11
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.368.976,67 3.039.757,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.126,92 3.358,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.631,05 4.940,51
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.124.104,70 5.462.955,04

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 574.215,51 838.760,42
I. gezeichnetes Kapital 86.919,62 86.919,62
II. Kapitalrücklage 680.000,00 680.000,00
III. Bilanzverlust 192.704,11 -71.840,80
davon Gewinnvortrag 71.840,80 109.980,11
B. Rückstellungen 35.658,71 21.730,40
C. Verbindlichkeiten 5.514.230,48 4.602.464,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.048.792,58 1.360.405,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.723.981,16 926.468,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 26.193,65 17.958,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 26.193,65 17.958,38
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.439.244,25 3.224.100,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.368.296,66 3.155.369,81
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.124.104,70 5.462.955,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 3.947.349,82 3.833.978,28
2. Personalaufwand 2.660.733,01 2.338.112,68
a) Löhne und Gehälter 2.189.310,63 1.918.914,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 471.422,38 419.198,35
davon für Altersversorgung 223.617,65 204.480,70
3. Abschreibungen 77.975,78 106.287,95
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 77.975,78 106.287,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.349.737,03 1.306.348,53
5. Erträge aus Beteiligungen 5,00 5,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 952,00 1.093,53
davon aus verbundenen Unternehmen 900,00 900,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.620,92 110.538,07
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -253.759,92 -26.210,42
9. außerordentliche Aufwendungen 600,00 0,00
10. außerordentliches Ergebnis -600,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,25 -2,37
12. sonstige Steuern 10.184,74 11.931,26
13. Jahresfehlbetrag 264.544,91 38.139,31

Ergebnisverwendung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
13. Jahresfehlbetrag 264.544,91 38.139,31
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 71.840,80 109.980,11
15. Bilanzverlust 192.704,11 -71.840,80

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

Bösen Service GmbH, Langenfeld

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten wird weiterhin mit 20 % abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB).

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 5.114,93 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: € 5.314,93).

Gegenüber Gesellschafter werden Forderungen in Höhe von € 21.849,92 (Vorjahr: € 8.087,96) ausgewiesen.

Entwicklung Anlagespiegel

Das Stammkapital in Höhe von € 86.919,62 ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage wird unverändert mit € 680.000,00 ausgewiesen.

Der Bilanzgewinn/-verlust hat sich wie folgt entwickelt:

Gewinnvortrag 01.01.2014 € 71.840,80
Jahresfehlbetrag € 264.544,91
Bilanzverlust 31.12.2014 € -192.704,11

Die sonstigen Rückstellungen betragen € 35.658,71.

Davon entfallen auf:

Prüfungskosten 2013 € 26.000,00
Beratungskosten € 2.600,00
Resturlaubsabgeltung € 7.058,71
€ 35.658,71

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeiten wurde ein unveränderter Zinssatz bis zum Tilgungsende unterstellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden abgesichert. Die übrigen Darlehen durch Sicherungsübereignung der

finanzierten Fahrzeuge.

Zum 31.12.2014 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

aus Raummietverträge mit einer Jahresmiete von € 153.939,00
aus Leasingverträgen 2015 € 13.374,84
2016 - 2018 € 30.568,84

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse unterbleibt mit Hinweis auf § 288 II Satz 2 HGB.

V. Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug:

  2014 Vorjahr
Angestellte 65 79
Aushilfen 48 40
113 119

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Herrn Dietmar Kircher (Kaufmann), Mettmann

Herrn Rolf Kircher (Kaufmann), Mettmann

Herrn Markus Kerres (Kfm. Angestellter), Amberg (15.10.2013 - 05.09.2014)

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 IV HGB.

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wird mit Verweis auf § 286 III HGB verzichtet.

 

Langenfeld, den 28.03.2015

die Geschäftsführer

gez. Dietmar Kircher

gez. Rolf Kircher

Anlagespiegel

Historische AK 01.01.2014 Zugang Umbuchung Abgang Umbuchung Abschreibungen Gesamt davon Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2014
I. Immaterielle Vermögenswerte            
1. Ähnliche Rechte und Werte 27.176,99 € - € - € 2.221,98 € 1.269,00 € 24.955,01 €
2. EDV Software 70.960,97 € 7.968,90 € - € 66.311,87 € 13.890,90 € 12.618,00 €
3. geleistete Anzahlungen 1.450,00 € - € - € 338,00 € 290,00 € 1.112,00
  99.587,96 € 7.968,90 € - € 68.871,85 € 15.449,90 € 38.685,01 €
II. Sachanlagen            
1.Wohnbauten 64.066,45 € - € - € 2.413,45 € 905,00 € 61.653,00 €
1. Technische Anlagen            
und Maschinen 84.032,98 € - € - € 84.008,98 € - € 24,00 €
2. Andere Anlagen, Betriebs-            
und Geschäftsausstattung 718.166,10 € 41.823,38 € 43.163,87 € 401.417,61 € 61.620,88 € 315.408,00 €
  866.265,53 € 41.823,38 € 43.163,87 € 487.840,04 € 62.525,88 € 377.085,00 €
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen            
Unternehmen 30.085,71 € - € - € - € - € 30.085,71 €
2. Ausleihungen an verbundene            
Unternehmen 15.000,00 € - € - € - € - € 15.000,00 €
3. Beteiligungen 7.500,00 € - € 2.500,00 € - € - € 5.000,00 €
  52.585,71 € - € 2.500,00 € - € - € 50.085,71 €
Endsumme 1.018.439,20 € 49.792,28 € 45.663,87 € 556.711,89 € 77.975,78 € 465.855,72 €

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 21.849,92 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.420.195,68 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 8.087,96 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.107.700,11 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2014 - 31.12.2014

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 3.749,08 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.12.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bösen Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Bösen Service GmbH den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Solingen, den 23. Dezember 2016

Woick & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.: Detlef Woick, Wirtschaftsprüfer

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