Dresden Netz OHG

Dresden

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRA 10581
Eingetragen
20.12.2018
Branche
ElektrizitätsverteilungElektrizitätsübertragungGashandel durch Rohrleitungen

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
Dresdner Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dresden Netz OHG

Dresden

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Gesellschaftszweck der Dresden Netz OHG (kurz: DDN oder Gesellschaft) ist die koordinierte Nutzung, Erweiterung und Betreibung sowie einheitliche Verwaltung und Betrieb der bei den einzelnen Gesellschaftsmitgliedern sowie der Landeshauptstadt Dresden im Eigentum oder Besitz befindlichen Informationsnetze für Daten und Telekommunikation. Hierzu besteht mit der Landeshauptstadt Dresden ein entsprechender Kooperationsvertrag. Somit nimmt die Gesellschaft die Koordinierungsfunktion über die bei den städtischen Unternehmen und Einrichtungen in Eigentum oder Besitz befindlichen passiven Kommunikationsinfrastrukturen (Leitungsnetze) wahr. Diese Aufgaben werden im Geschäftsfeld Netzbetrieb erfasst. Die Gesellschaft als Infrastrukturdienstleisterin verfügt selbst über kein eigenes Eigentum an derartigen Anlagen.

Weiterhin agiert die Gesellschaft im Auftrag ihrer Gesellschafter sowie der Landeshauptstadt Dresden mit deren Organisationseinheiten und Beteiligungsunternehmen als Einkaufsgemeinschaft für Telekommunikationsdienste. Das heißt, bei Bedarf beauftragen die Teilnehmer an der Einkaufsgemeinschaft die DDN mit der Einholung und Bewertung entsprechender Angebote am Telekommunikationsmarkt. Nach erfolgter Zuschlagsentscheidung erteilen die Teilnehmer der DDN den Auftrag, die nachgefragten Leistungen über bestehende oder abzuschließende Lieferverträge zu bestellen. Hierzu besteht mit allen Teilnehmern eine entsprechende Vereinbarung.
Durch die Bündelung des Leistungsbezuges erzielt die Einkaufsgemeinschaft bessere Konditionen bei Preisen und Service, als sie jeder Teilnehmer einzeln erreichen würde. Dazu hält die DDN entsprechende Vertragsbeziehungen mit Anbietern öffentlicher Telekommunikationsdienste. Die über diese Verträge bestellten Telekommunikationsdienste werden regelmäßig mittels Marktstudien auf marktgerechte Konditionen geprüft und ggf. nachverhandelt oder neu vergeben. Diese Geschäftsvorfälle werden im Geschäftsfeld Einkaufsgemeinschaft erfasst.

Im Auftrag des Energieversorgers DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH (kurz: DREWAG) erfolgt die Beschaffung und Verrechnung von versorgungsnahen Dienstleistungen. Hierzu bestehen einerseits entsprechende Vertragsbeziehungen mit den Erbringern dieser Dienstleistungen sowie andererseits mit den Nutzern dieser Dienste. Diese Geschäftsvorfälle sind im Geschäftsfeld Versorgungsnahe Dienstleistungen erfasst.

Die kaufmännische Betriebsführung für die Gesellschaft wird über einen Dienstleistungsvertrag mit dem Gesellschafter DREWAG erbracht. Weitere Geschäftsbesorgungen sind Gegenstand eines Dienstleistungsvertrages über Beratungsleistungen mit beiden Gesellschaftern sowie Kooperationspartnern. Die Gesellschaft beschäftigt selbst keine eigenen Mitarbeiter.

2. Ertragslage

Es wird ein Jahresergebnis von TEUR 161 erreicht. Das geplante Jahresergebnis von TEUR 52 wird damit um TEUR 109 überschritten. Hauptsächlich ist dies auf die um TEUR 144 erhöhten Zinserträge zurückzuführen.

Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 28.768 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 29.249) leicht gesunken. Während die gestiegene Nachfrage an versorgungsnahen Dienstleistungen für die Netzgesellschaften der SachsenEnergie AG zu einem Anstieg der Erlöse führten, ist die wesentliche Ursache für die Senkung insgesamt der untererfüllte Plan des Stadtnetzprojektes im Geschäftsfeld Netzbetrieb. Seitens der Landeshauptstadt Dresden (kurz: LHD) wurden deutlich weniger Netzverstärkungen beauftragt, als für das Geschäftsjahr geplant waren.

Die versorgungsnahen Dienstleistungen wurden bereits vor der Umstrukturierung des Energiekonzerns über die DDN beschafft, zum Teil ergänzt durch am Markt bezogene Leistungen, und an die jeweiligen Nutzer verrechnet. Hierfür wurden die bestehenden Dienstleistungsverträge in 2023 aktualisiert und erweitert.

Der Gesamtumsatz des Jahres 2023 verteilt sich wie folgt auf die drei Geschäftsfelder:

Netzbetrieb TEUR 5.145 (Vj. TEUR 6.153)
Einkaufsgemeinschaft TEUR 914 (Vj. TEUR 813)
Versorgungsnahe Dienstleistungen TEUR 22.710 (Vj. TEUR 22.283)


Die Summe der betrieblichen Aufwendungen (Materialaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen) von TEUR 28.805 sinkt gegenüber 2022 (TEUR 29.257). Die wesentliche Ursache dafür ist auch hier der Auftragsrückgang des Stadtnetzprojektes im Geschäftsfeld Netzbetrieb.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist um TEUR 1.250 angestiegen. Auf der Aktivseite ist dies im Wesentlichen auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Der Bestand an flüssigen Mitteln ist um TEUR 67 auf TEUR 314 gestiegen.

Auf der Passivseite sind im Wesentlichen die Verbindlichkeiten um TEUR 562 sowie die Rückstellungen um TEUR 128 gestiegen. Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote belief sich per 31. Dezember 2023 auf 65,93 %.

4. Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens wurde im Betriebsjahr 2023 sichergestellt.

Das Ergebnis entspricht trotz des untererfüllten Planes im Rahmen des Stadtnetz-Projektes im Auftrag der LHD den Erwartungen.

Aufgrund dieses Ergebnisses ist die Eigenkapitalquote von 71,55 % im Vorjahr auf 65,93 % gesunken. Die Gesamtentwicklung der Gesellschaft ist gut.

5. Chancen- und Risikobericht

Organisation des Risikomanagement-Systems
Die Gesellschaft ist in das konzernweit organisierte Risikomanagementsystem des Gesellschafters DREWAG eingebunden.

Chancen
Alle Geschäftsfelder schließen mit einem positiven operativen Ergebnis ab:

Netzbetrieb TEUR 118 (Vj. TEUR 53)
Einkaufsgemeinschaft TEUR 29 (Vj. TEUR 27)
Versorgungsnahe Dienstleistungen TEUR 587 (Vj. TEUR 561)


Diese Ergebnisse stehen weitgehend im gleichen Verhältnis zum entsprechenden Umsatzerlös. Die Einlagen aus dem Verkauf des Teilgeschäftsfeldes "Netzbetrieb für Dritte" aus 2020 und das Geschäftsziel, kostendeckend zu arbeiten, sind eine solide Basis für den wirtschaftlichen Bestand der Gesellschaft.

Weitere Chancen zur positiven Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeiten ergeben sich aus der Einbindung und der Zusammenarbeit aller Gesellschaften im Konzern der Technischen Werke Dresden und der betreffenden Organisationseinheiten in der Stadtverwaltung der LHD.

Die folgenden Risiken sind absteigend nach ihrer Bedeutung sortiert dargestellt.

Beteiligungs- und Investitionsrisiken

Es sind derzeit keine Beteiligungsrisiken bekannt. Die Auswirkungen des Konzernumbaus auf die Gesellschafterrolle der DREWAG sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht abzusehen. Investitionsrisiken entfallen, da die Gesellschaft nicht selbst investiert und auch kein Anlagevermögen besitzt.

Preis und Marktrisiken

Die beschaffungsseitig gebundenen Vertragskonditionen werden mit ihren Preis- und Laufzeitrisiken weitgehend an die Besteller der nachgefragten Leistungen weitergegeben. Ein laufendes produktbezogenes Ertragsmonitoring verfolgt die entsprechende Margenentwicklung und ist bei kritischer Entwicklung Anlass für Nachverhandlungen mit dem beschaffungsseitigen Vertragspartner oder einer produktspezifischen Marktanalyse.

Kreditrisiken

Es bestehen keine wesentlichen Kreditrisiken. Es bestehen mit dem Gesellschafter DREWAG beiderseitige Kreditrahmenverträge mit konzerneinheitlichen Konditionen.

Finanzrisiken

Es bestehen derzeit keine Finanzrisiken.

Liquiditätsrisiken

Durch die Aufnahme in das Cash-Pooling des Gesellschafters DREWAG bestehen keine Liquiditätsrisiken. Es wird davon ausgegangen, dass die Einlage aus dem Verkauf des Teilgeschäftsfeldes "Netzbetrieb für Dritte" im Gesellschaftsvermögen verbleibt.

Operationelle Risiken

Die kaufmännische Betriebsführung wird in Dienstleistung durch den Gesellschafter DREWAG erbracht. Die dort geltenden Regelungen minimieren die operationellen Risiken.

Sonstige Risiken

Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal und lässt alle Geschäftsbesorgungen durch Personal der Gesellschafter bzw. Kooperationspartner erbringen. Die Einflussnahme auf die Personalentwicklung der betreffenden Dienstleister ist nur bedingt gegeben und birgt das Risiko der qualifizierten und kontinuierlichen Sicherstellung aller zum Geschäftsbetrieb erforderlichen Prozesse, insbesondere auch bei der Einführung der zukünftigen ERP-Softwarelösung SAP S/4 HANA für die Gesellschaft ab 2025.

Die Gesamtrisikolage kann als relativ sicher eingeschätzt werden.

6. Prognosebericht

Der im Dezember 2023 verabschiedete Wirtschaftsplan erwartet für das Jahr 2024 ein Jahresergebnis von rund TEUR 56.

Der Ausbau der Kommunikationsnetze wird weiterhin von der Erschließung der Messsysteme und Einspeisepunkte für die Netzgesellschaften des SachsenEnergie-Konzerns und von Anforderungen der Landeshauptstadt Dresden für die Netzanbindung von städtischen Objekten an das gemeinsame städtische Glasfasernetz im Rahmen des Projektes Stadtnetz 500+ getrieben (bis voraussichtlich Anfang 2025). Die Netzausbauplanung berücksichtigt den Infrastrukturausbau von DVB AG, Stadtentwässerung und der DREWAG sowie Straßenbauvorhaben der LHD. Diese Geschäftsvorfälle werden im Geschäftsfeld Netzbetrieb erfasst.

Der Bereich Einkaufsgemeinschaft wird auch im kommenden Geschäftsjahr von Konstanz geprägt sein sowie von dem durch die einzelnen Carrier vorangetriebenen Technologiewechsel (IP-Migration).

Der Leistungsbezug für die IP-Anbindung moderner Messsysteme oder dezentraler Energieeinspeiseanlagen der Netzgesellschaften (Geschäftsfeld versorgungsnahe Dienstleistungen) wird weiterhin als stark wachsend eingeschätzt, jedoch wird der Umsatzzuwachs durch regelmäßige Preisanpassungen auf einem moderat anwachsenden Niveau gehalten.

Der rasante Zuwachs an Datenübertragungsdiensten und der mit dem Stadtnetzausbau einhergehende kontinuierliche Anstieg des Netzbetriebes führen auch in den nächsten Geschäftsjahren zu moderat steigenden Umsatzerlösen und Aufwendungen für bezogene Leistungen.

 

Dresden, den 11. Juni 2024

Andreas Kotsch, Geschäftsführer

Dr. Rüdiger Jost, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen



I. Forderungen und sonstige Vermögens-



gegenstände



1. Forderungen aus Lieferungen und



Leistungen 606.174,69
1.458.377,71
2. Forderungen gegen verbundene



Unternehmen 10.616.287,91
8.836.836,81
- davon gegen Gesellschafter



EUR 9.131.109,86



(i. Vj. EUR 5.423.202,62)



3. Sonstige Vermögensgegenstände 277.842,88 11.500.305,48 422.237,45 10.717.451,97
II. Guthaben bei Kreditinstituten
314.389,64
247.495,87


11.814.695,12
10.964.947,84
B. Rechnungsabgrenzungsposten
1.239.512,43
839.450,45


13.054.207,55
11.804.398,29



P a s s i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
A. Eigenkapital

Kapitalkonto 8.606.799,75 8.446.073,96

8.606.799,75 8.446.073,96
B. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen 39.262,50 18.160,00
2. Sonstige Rückstellungen 126.156,24 19.150,00

165.418,74 37.310,00
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239.572,77 324.754,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.173.601,19 1.651.901,03
- davon gegenüber Gesellschaftern

EUR 777.752,52 (i. Vj. EUR 687.365,12) -

3. Sonstige Verbindlichkeiten 633.506,86 508.488,12
- davon aus Steuern

EUR 633.506,86 (i. Vj. EUR 508.488,12) -


3.046.680,82 2.485.143,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.235.308,24 835.871,04

13.054.207,55 11.804.398,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 2022

EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.768.314,63 29.248.767,26
2. Sonstige betriebliche Erträge 151.928,91 102.339,37
3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.034.729,32 28.607.924,65
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 770.196,10 648.631,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.444,17 18.189,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 3,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 117.036,50 62.244,00
8. Ergebnis nach Steuern 160.725,79 50.493,01
9. Jahresüberschuss 160.725,79 50.493,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1 Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Personenhandelsgesellschaft.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Dresden Netz OHG (kurz: Dresden Netz), Dresden im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRA 10581 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Kapitalanteile sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme einer Fortführungsprognose erstellt.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Vorsteuererstattungsansprüche von TEUR 83 (i. Vj. TEUR 203) können erst im Folgejahr geltend gemacht werden.

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der DVB in Höhe von TEUR 31 (i. Vj. TEUR 23) sowie gegenüber der DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH aus Darlehen in Höhe von TEUR 9.100 (i. Vj. TEUR 5.400).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der SachsenGigaBit in Höhe von TEUR 1.193 (i. Vj. TEUR 2.502), gegenüber der SachsenNetze in Höhe von TEUR 207 (i. Vj. TEUR 323) gegenüber der Dresden IT in Höhe von TEUR 58 (i. Vj. TEUR 31), gegenüber der DIGImeto in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 32) sowie gegenüber SachsenNetze HS.HD von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 525).

3.2 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.240 (i. Vj. TEUR 839) weist die in einer Summe gezahlten Beträge an die SachsenNetze GmbH für Bauvorhaben aus, die in den Folgejahren über die jeweilige Vertragslaufzeit mit dem Endkunden verteilt werden.

3.3. Rückstellungen

Steuerrückstellungen bestehen für Gewerbesteuer des Geschäftsjahres 2023. Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen sowie Kosten der Jahresabschlussprüfung.

3.4 Verbindlichkeiten

Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Berichtsjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.5 Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.235 (i. Vj. TEUR 836) weist die in einer Summe gezahlten Rechnungsbeträge vom Endkunden für Bauvorhaben aus, die in den Folgejahren über die jeweilige Vertragslaufzeit verteilt werden.

3.6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen nicht.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse


2023 2022

TEUR TEUR
Erlöse aus Netzbetrieb 11.164 11.582
Erlöse aus Datenübertragung 8.840 8.398
Erlöse kfm. Dienstleistungen 4.427 4.749
Erlöse aus Telefonie 4.021 4.202
Erlöse aus Internetdiensten 209 219
Erlöse aus Festverbindungen 107 98

28.768 29.248


5 Sonstige Angaben

5.1 Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen (§ 6b Abs. 2 EnWG)

Die wesentlichen Verträge mit verbundenen Unternehmen sind:

Gesellschaftsvertrag mit DVB AG und DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH

Kooperationsvertrag zur gegenseitigen Bereitstellung und Überlassung von Informationsnetzen mit SachsenNetze GmbH

Vereinbarung zum gemeinsamen Bezug von Telekommunikationsdiensten durch die Dresden Netz OHG mit u. a. DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, SachsenNetze GmbH und SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftraggeber

Dienstleistungsrahmenvertrag mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftraggeber mit 3. Nachtrag

Dienstleistungsrahmenvertrag mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftragnehmer à Vertragsübergang von SachsenNetze HS.HD GmbH an SachsenGigaBit GmbH ab 01/2021 mit 3. Nachtrag

Dienstleistungsrahmenvertrag mit SachsenNetze GmbH als Auftraggeber mit 4. Nachtrag

Dienstleistungsrahmenvertrag mit SachsenNetze GmbH als Auftragnehmer à Vertragsübergang von SachsenNetze GmbH an SachsenGigaBit GmbH ab 01/2021 mit 4. Nachtrag

Rahmenvertrag zum Bezug von TK-Leistungen mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftraggeber mit 3. Nachtrag

Rahmenvertrag zum Bezug von TK-Leistungen mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftragnehmer à Vertragsübergang von SachsenNetze HS.HD GmbH an SachsenGigaBit GmbH ab 01/2021 mit 3. Nachtrag

Rahmenvertrag zum Bezug von TK-Leistungen mit SachsenNetze GmbH als Auftraggeber mit 3. Nachtrag

Rahmenvertrag zum Bezug von TK-Leistungen mit SachsenNetze GmbH als Auftragnehmer à Vertragsübergang von SachsenNetze GmbH an SachsenGigaBit GmbH ab 01/2021 mit 3. Nachtrag

Leistungsschein 35 über kfm. Dienstleistungen mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftragnehmer mit Aktualisierung der Anlagen 3 und 4 (gültig ab 01.01.2023)

Leistungsschein 36 über kfm. Dienstleistungen mit SachsenNetze GmbH als Auftragnehmer mit Aktualisierung der Anlagen 3 und 5 (gültig ab 01.01.2023)

Leistungsschein 37 über kfm. Dienstleistungen mit SachsenGigaBit GmbH als Auftraggeber mit Aktualisierung der Anlagen 3, 4 und 6 (gültig ab 01.01.2023)

Leistungsschein 71 über die Nutzung von Telekommunikationsinfrastruktur mit SachsenGigaBit GmbH als Auftraggeber

Leistungsschein 72 über die Nutzung von Telekommunikationsinfrastruktur mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Auftragnehmer

Leistungsschein 73 über Pacht Übertragungstechnik mit SachsenGigaBit GmbH als Pächter mit Aktualisierung der Anlage 2 (gültig ab 01.01.2023)

Leistungsschein 74 über Pacht Übertragungstechnik mit SachsenNetze HS.HD GmbH als Verpächter mit Aktualisierung der Anlage 2 (gültig ab 01.01.2023)

Leistungsschein 75 über Verrechnung Telehausdienste von Dresden Netz OHG an SachsenGigaBit GmbH als Auftraggeber

Leistungsschein 76 Verrechnung Telehausdienste von SachsenNetze GmbH an Dresden Netz OHG mit SachsenNetze GmbH als Auftragnehmer

Rahmenvertrag TK-Linien über die Bereitstellung und Überlassung von TK-Linien an die SachsenGigaBit GmbH als Auftraggeber

Geschäftsbesorgungsvertrag mit SachsenGigaBit GmbH als Auftragnehmer

Vertrag über die Bereitstellung und den Betrieb von IP-Kommunikationsverbindungen mit DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH als Auftragnehmer

5.2 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 kein Personal.

5.3 Gesellschafter

Die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, Dresden und Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Dresden sind zu gleichen Teilen Gesellschafter der Dresden Netz.

5.4 Geschäftsführer

Die Gesellschafter führen die Geschäfte gemeinschaftlich. Zur Vertretung der Gesellschaft wurden Herr Dr. Rüdiger Jost und Herr Andreas Kotsch zum Geschäftsführer bestellt. Beiden Geschäftsführern wurde durch den Gesellschafter, in dessen Dienst sie die Geschäftsführung ausüben, eine Generalhandlungsvollmacht in den die Dresden Netz OHG betreffenden Angelegenheiten erteilt.

5.5 Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.

 

Dresden, den 11. Juni 2024

Dr. Rüdiger Jost, Geschäftsführer

Andreas Kotsch, Geschäftsführer

Angaben über die Zuordnungsregeln einschließlich Abschreibungsmethoden gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG


Die Dresden Netz OHG erstellt seit dem Geschäftsjahr 2020 auf Grund der Erbringung energienaher Dienstleistungen für die Netzbetreiber SachsenNetze GmbH und SachsenNetze HS.HD GmbH gemäß § 6b Abs. 3 EnWG interne Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen für die folgenden Aktivitäten:

Elektrizitätsverteilung

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors


Grundlage für die Erstellung der Aktivitätenabschlüsse Elektrizitäts- und Gasverteilung bildet der geprüfte Jahresabschluss der Dresden Netz OHG.

Zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Anhang (Anlage 1.3).

Gewinn- und Verlustrechnung der Aktivitäten

Die Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Tätigkeitsfelder basiert auf der Zuordnung der Einzelposten auf den Konten der Dresden Netz OHG. Über sachgerechte Kontierung wird in der Dresden Netz OHG eine direkte Zuordnung zu den Geschäftsfeldern sichergestellt. Die Geschäftsfelder lassen sich wiederum auf die Tätigkeitsfelder Elektrizitäts-, Gasverteilung und Sonstiges aufteilen. Soweit eine direkte Zuordnung der Kosten und Erlöse zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung durch Schlüsselung der Konten mit einem sachgerechten Schlüssel. Dies betrifft einen Großteil der Aufwandskonten sowie die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge sind über die Zuordnung der Einzelposten auf den einzelnen Konten direkt den Aktivitäten Elektrizitäts-, Gasverteilung und Sonstiges zugeordnet.

Die Kosten und Erlöse werden in der Dresden Netz OHG je Geschäftsfeld auf korrespondierenden Konten erfasst. Vor diesem Hintergrund werden die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Wesentlichen entsprechend der Verteilung der zugehörigen Erlöskonten kontenkonkret auf die Tätigkeiten aufgeteilt. Für einzelne Aufwandskonten erfolgt darüber hinaus eine direkte Zuordnung von Einzelposten. Dem Overheadbereich zuordenbare Aufwendungen sind über den Umsatzschlüssel der Dresden Netz OHG aufgeteilt. Ein untergeordneter Betrag für im Zusammenhang mit dem Geschäftsfeld Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) entstandene Aufwendungen ist anhand der Umsatzerlöse M2M der Dresden Netz OHG geschlüsselt.

Die Schlüsselung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf die Tätigkeiten Elektrizitäts-, Gasverteilung und Sonstiges erfolgt im Wesentlichen anhand der Umsatzerlöse der Dresden Netz OHG. Vereinzelt wird die direkte Zuordnung von Einzelposten sowie eine Schlüsselung anhand des korrespondierenden Erlöskontos vorgenommen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind der Tätigkeit Sonstiges zugeordnet.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind entsprechend der Verteilung der Summe aus Betriebsergebnis und Zinsergebnis auf die Aktivitäten geschlüsselt.

Aktivitätenbilanzen

Nachfolgend wird dargestellt, wie die Dresden Netz OHG die einzelnen Bilanzpositionen den Tätigkeitsfeldern zuordnet. Grundsätzlich erfolgt eine Zuordnung der Einzelposten je Sachkonto. Ausgewählte Bilanzpositionen werden nach demselben Schlüssel aufgeteilt wie die korrespondierenden Positionen in der GuV. Zudem kommen der Umsatzschlüssel und der Materialaufwandsschlüssel der Dresden Netz OHG sowie der Kapitalbedarfsschlüssel zur Anwendung.

Aktiva

Die Aufteilung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte über eine direkte Zuordnung der Einzelposten zu den einzelnen Aktivitäten. Auch ein Großteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde direkt über die Auswertung der Einzelposten aufgeteilt. Im Zuge der Harmonisierung der Tätigkeitsabschlüsse im Unternehmensverbund erfolgte für einen Teil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zudem eine Verteilung auf die einzelnen Tätigkeiten über den Umsatzschlüssel.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände sowie das Bankguthaben sind im Wesentlichen über den Umsatzschlüssel der Dresden Netz OHG auf die einzelnen Sparten aufgeteilt.

Die aktive Rechnungsabgrenzung ist anhand der Einzelposten zugeordnet.

Passiva

Aufgrund der Harmonisierung der Tätigkeitsabschlüsse im Unternehmensverbund erfolgt für die Zuordnung des Eigenkapitals die Verwendung eines Kapitalbedarfsschlüssels.

Die Rückstellungen sind überwiegend anhand der Einzelposten auf die Tätigkeiten aufgeteilt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden im Wesentlichen anhand der Einzelposten direkt den einzelnen Aktivitäten zugeordnet. Auch ein Teil der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird direkt über Einzelposten zugeordnet. Für die Verteilung des überwiegenden Teils der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen auf die einzelnen Tätigkeiten wird im Zuge der Harmonisierung der Tätigkeitsabschlüsse im Unternehmensverbund der Materialaufwandsschlüssel angewendet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten fast ausschließlich Steuerverbindlichkeiten, die anhand des Umsatzschlüssels der Dresden Netz OHG aufgeteilt werden.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die passive Rechnungsabgrenzung ist über die Einzelposten zugeordnet.

Schlüsselung

Soweit eine direkte Zuordnung der Kosten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung durch Schlüsselung der Konten, die sachgerecht und für Dritte nachvollziehbar sein muss.

Folgende Schlüssel werden für die Dresden Netz OHG als sachgerecht angesehen:

Schlüssel Umsatzerlöse Dresden Netz OHG 2023

Schlüssel Umsatzerlöse Machine-to-Machine-Kommunikation Dresden Netz OHG 2023

Schlüssel Verteilung korrespondierende Erlöskonten für Aufwandspositionen

Schlüssel Materialaufwand Dresden Netz OHG 2023

Kapitalbedarfsschlüssel

Schlüssel Betriebsergebnis+Zinsergebnis 2023

In den Aktivitätenbilanzen ergibt sich kein Kapitalverrechnungsposten. In Einhaltung der relevanten Verlautbarungen des IDW (u. a. IDW RS ÖFA 2) ordnet die Dresden Netz OHG zunächst sämtliches Aktivvermögen sowie die Rückstellungen und Verbindlichkeiten, soweit dies möglich ist, direkt zu. In einem zweiten Schritt werden Schlüsselungen für anteilig zuzuordnende Vermögensgegenstände oder Rückstellungen und Verbindlichkeiten angewendet.
Nach sachgerechter Zuordnung und Schlüsselung des Aktivvermögens und des Fremdkapitals erfolgte die Verteilung des Eigenkapitals der Dresden Netz OHG auf die jeweilige Tätigkeit entsprechend des Kapitalbedarfsschlüssels.

Bilanz zum 31. Dezember 2023
- Elektrizitätsverteilung -

A k t i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen



I. Forderungen und sonstige



Vermögensgegenstände



1. Forderungen gegen verbundene



Unternehmen 1.863.434,69
2.420.804,71
- davon aus Lieferungen und Leistungen



EUR 1.863.434,69



(i. Vj. EUR 2.420.804,71) -



2. Sonstige Vermögensgegenstände 140.965,76 2.004.400,45 203.714,40 2.624.519,11
II. Guthaben bei Kreditinstituten
159.508,05
119.407,87


2.163.908,50
2.743.926,98



P a s s i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 620.787,87 1.884.856,43
B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 71.470,64 27.399,19
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 75.758,38 68.544,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.074.476,94 517.800,05
- davon gegenüber Gesellschafter

EUR 372.820,06 (i. Vj. EUR 36.195,79) -

- davon aus Lieferungen und Leistungen

EUR 1.074.476,94 (i. Vj. EUR 517.800,05) -

3. Sonstige Verbindlichkeiten 321.414,66 245.327,25
- davon aus Steuern EUR 321.266,72 (i. Vj. EUR 245.327,25) -


1.471.649,99 831.671,36

2.163.908,50 2.743.926,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
- Elektrizitätsverteilung -


2023 2022

EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.595.829,81 14.111.479,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 267,77 16.906,21
3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.092.330,59 13.622.508,88
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 390.907,18 315.076,94
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 62.665,89 105.343,78
6. Ergebnis nach Steuern 50.193,92 85.456,01
7. Jahresüberschuss 50.193,92 85.456,01

Bilanz zum 31. Dezember 2023
- Gasverteilung -

A k t i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen



I. Forderungen und sonstige



Vermögensgegenstände



1. Forderungen gegen verbundene



Unternehmen 228.851,33
271.562,60
- davon aus Lieferungen und Leis-



tungen EUR 228.851,33



(i. Vj. EUR 271.562,60) -



2. Sonstige Vermögensgegenstände 17.312,23 246.163,56 26.017,42 297.580,02
II. Guthaben bei Kreditinstituten
19.589,43
15.250,19


265.752,99
312.830,21



P a s s i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
A. Zugeordnetes Eigenkapital 68.294,06 129.008,46
B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 8.948,14 1.179,98
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.004,96 19.975,27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 135.032,39 131.334,49
- davon gegenüber Gesellschafter

EUR 46.828,74 (i. Vj. EUR 4.622,74) -

- davon aus Lieferungen und Leistungen

EUR 135.032,39 (i. Vj. EUR 131.334,49) -

3. Sonstige Verbindlichkeiten 39.473,44 31.332,01
- davon aus Steuern EUR 39.455,27 (i. Vj. EUR 31.332,01) -


188.510,79 182.641,77

265.752,99 312.830,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
- Gasverteilung -


2023 2022

EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.792.536,76 1.802.249,72
2. Sonstige betriebliche Erträge 34,20 2.151,54
3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.771.514,23 1.784.011,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 49.081,32 41.449,16
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.817,75 -11.627,48
6. Ergebnis nach Steuern -15.206,84 -9.432,33
7. Jahresfehlbetrag -15.206,84 -9.432,33

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Dresden Netz OHG, Dresden
Vermerk über die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prü­fungs­ur­teile

Wir haben den Jahresabschluss der Dresden Netz OHG, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dresden Netz OHG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prü­fung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prü­fungs­ur­teile

Wir haben unsere Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver­ant­wortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung‌ durchgeführte Prü­fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prü­fung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prü­fung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prü­fung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prü­fungs­ur­teil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü­fungs­ur­teil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prü­fungs­ur­teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prü­fung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prü­fung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prü­fung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.


Wir haben unsere Prü­fung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prü­fung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG‌ zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.


Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prü­fung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prü­fung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Dresden, den 11. Juni 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rößler, Wirtschaftsprüfer

Schiermayer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

              
Der Jahresabschluss der Dresden Netz OHG zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. Dezember 2024 mittels Gesellschafterbeschluss festgestellt.

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