SW Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Uebach seit 5.2.2026 | Prokura |
Patrick Lass seit 5.2.2026 | Prokura |
Sebastian Wurm seit 18.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sebastian Wurm | 47.00% |
Werner Wurm | 25.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prime Drilling GmbHWendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Prime Drilling GmbH hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den weltweiten Vertrieb von horizontal gesteuerten Bohranlagen (HDD) spezialisiert. Diese hochmodernen Anlagen sind essenziell für die grabenlose Verlegung von Pipelines und Rohrleitungen unter Hindernissen wie Flüssen, Autobahnen und Bahndämmen. Mit einer Bandbreite von 25 t bis 600 t Zugkraft bietet das Unternehmen Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von Bohranlagen in Schlüsselprojekten zur Verlegung von Glasfaser- und Wasserleitungen sowie insbesondere von Stromkabeln. Diese Anwendung trägt wesentlich zum Ausbau von Stromnetzen für erneuerbare Energien bei. Weitere Anwendungen finden sich im Pipelinebau für die Öl- und Gasindustrie, wobei das Hauptaugenmerk in Europa auf den erneuerbaren Energien liegt. Zukünftige Anwendungsgebiete werden sich auch in Projekten für Wasserstoff- und Flüssiggaspipelines finden. Mit diesem breiten Anwendungsspektrum können die Anlagen von Prime Drilling GmbH weltweit eingesetzt werden. Die Prime Drilling GmbH agiert nicht nur als Hersteller einzelner Komponenten für das Horizontal Directional Drilling Verfahren (HDD), sondern zeichnet sich auch als Systemanbieter von schlüsselfertigen Komplettanlagen, einschließlich umfassendem Zubehör, aus. Das Geschäftsmodell beruht auf dem Aufbau und der Pflege langfristiger Kundenbeziehungen. Viele der Kunden begleiten die Gesellschaft bereits seit über zwei Jahrzehnten, was die Fähigkeit unterstreicht, nachhaltige Partnerschaften zu etablieren. Ziel ist es nicht, einmalige Geschäfte abzuwickeln, sondern Kunden über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich zu unterstützen. Die globale Kundenbasis bietet dabei nicht nur eine geographische Diversifikation, sondern auch eine Absicherung gegen marktspezifische Schwankungen. Darüber hinaus ermöglicht das Engagement in ständige Innovation die Erschließung neuer Kundenkreise und stärkt die Position im Markt. Die Prime Drilling GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter der Nummer HRB 7320 eingetragen. Sämtliche Kernbereiche des Unternehmens, einschließlich Entwicklung, Verwaltung und Fertigung, sind zentral am Standort Wenden angesiedelt. Auch die Steuerung der Vertriebsaktivitäten erfolgt direkt vom Hauptsitz aus, was eine effiziente Koordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen gewährleistet. 2. Forschung und Entwicklung Innovative Produkte sind ein entscheidender Faktor für den anhaltenden Erfolg der Prime Drilling GmbH. Um die Qualität und Funktionalität der Produkte kontinuierlich zu gewährleisten, unterziehen die technischen Experten der Gesellschaft neue Entwicklungen regelmäßig einer eingehenden Prüfung auf Kompatibilität und Integration mit bestehenden Modulen. Diese sorgfältige Überprüfung minimiert Risiken, die mit der Einführung neuer Produkte verbunden sind. Ein wesentliches Element der Forschungs- und Entwicklungsstrategie ist der regelmäßige Dialog zwischen den Servicemitarbeitern, den Kunden und der Entwicklungsabteilung. Dieser Austausch ermöglicht es, Kundenwünsche effizient in die Produktion zu integrieren und stellt sicher, dass eventuelle Probleme schnell und effektiv gelöst werden können. Um die hohe Qualität und Innovation der Produkte auch in Zukunft zu gewährleisten, ist die Gesellschaft gemäß ISO 9001:2015 zertifiziert. Diese Zertifizierungen werden jährlich überprüft, was die Einhaltung der qualitätsorientierten Prozesse und Standards weiterhin sicherstellt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und den Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. (Quelle: VDMA e.V., Geschäftsbericht für 2023) 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 begann für die Prime Drilling GmbH etwas verhaltener als im Vorjahr, verbesserte sich jedoch kontinuierlich in der zweiten Jahreshälfte. Auf Jahresbasis konnte das Vorjahresniveau bei der Gesamtleistung aufgrund von zwei fertiggestellten Anlagen, die auf Kundenwunsch erst im Januar 2024 ausgeliefert wurden, nicht ganz erreicht werden. Dies führte zu einer Ergebnisverschiebung ins Geschäftsjahr 2024. Dennoch führte die positive Entwicklung im zweiten Halbjahr zu einem sehr guten Auftragseingang. Durch erfolgreiche Kundenakquise in Europa konnten die Produktionskapazitäten für 2024 vollständig ausgelastet werden. Die weltweiten Lieferengpässe reduzierten sich im Jahr 2023 deutlich, sodass der Geschäftsbetrieb nahezu normal verlaufen konnte. Dies entlastete die Einkaufssituation und ermöglichte eine Reduktion der Vorräte. Die Vorräte wurden im Verhältnis zum Umsatz überproportional um ca. 15 % (TEUR 1.383) abgebaut. Dank optimierter Einkaufspolitik konnte das Jahresergebnis gegenüber 2022 deutlich verbessert werden, und trotz der Ergebnisverschiebung wurde ein positives Ergebnis von TEUR 12,6 erreicht, verglichen mit TEUR -843,6 im Vorjahr. Der bereits vor einigen Jahren beschrittene Weg hin zu alternativen Antriebskonzepten hat sich positiv entwickelt und führte zu anhaltenden Folgeaufträgen, was die Zukunftsfähigkeit und zunehmende Bedeutung dieser Entwicklung für das Geschäft unterstreicht. Die Wettbewerbsstärke der Prime Drilling GmbH wird maßgeblich durch die hohe Innovationskraft, den kompetenten Service und die erfolgreichen Neuentwicklungen geprägt. Während das Unternehmen sich kontinuierlich weiterentwickelt und die Marktposition ausbaut, werden stets die Stärken und Anforderungen der Kunden im Fokus gehalten. Diese Ausrichtung ermöglicht es, sich deutlich von den Wettbewerbern abzuheben. Prime Drilling betrachtet jeden Kunden individuell und geht gezielt auf deren einzigartige Wünsche und Anforderungen ein, wodurch ein Markt bedient wird, der für die Wettbewerber nur schwer zugänglich ist. Diese Fähigkeit, in Verbindung mit den zuvor genannten strategischen Anpassungen, stärkt nicht nur die Position am Markt, sondern ermöglicht es auch, den Kunden maßgeschneiderte, effiziente Lösungen anzubieten. Gegensätzlich zu einer allgemein gedämpften Entwicklung im Maschinenbau, folgte bei der Prime Drilling GmbH eine starke und erwartungsgemäß gute Aufwärtsentwicklung. Angefeuert durch einen starken internationalen Auftragseingang sowie durch den kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energien in Europa, gewinnt dieser Markt zunehmend an Bedeutung und bietet vielversprechende Perspektiven für die Zukunft. In den USA verlief die Marktentwicklung stabil und entsprach den Erwartungen. Die politischen Rahmenbedingungen lassen für 2023 und 2024 keine signifikanten Umsatzsteigerungen erwarten. Nichtsdestotrotz bleibt das Geschäft mit Ersatzteilen kontinuierlich stark, was nicht nur zu einem gleichbleibenden Umsatz beiträgt, sondern auch den fortlaufenden Kundenkontakt sichert. Diese Konstanz im Ersatzteilgeschäft ist ein wichtiger Faktor für die langfristige Kundenbindung und -zufriedenheit in einem sich stetig wandelnden Marktumfeld. Die Marktentwicklung in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum, einschließlich Australien, verlief wie prognostiziert. Während für Afrika in den kommenden Jahren nur eine begrenzte Kaufkraftentwicklung erwartet wird, gibt es im asiatisch-pazifischen Raum weiterhin positive Signale. Insbesondere in Australien haben verstärkte Vertriebsanstrengungen zu einer bemerkenswerten Steigerung der Nachfrage geführt. Diese Entwicklung bestätigt nicht nur den Erfolg der gezielten Vertriebsstrategie, sondern schafft auch optimistische Aussichten für die zukünftige Präsenz und das Wachstum in dieser dynamischen Region. 3. Lagebericht Die Geschäftslage der Prime Drilling GmbH wird weiterhin maßgeblich vom operativen Geschäft bestimmt. a) Ertragslage: Die wesentliche Einnahmequelle sind die Herstellung und der Verkauf von Bohranlagen. Durch die zusätzliche Vermietung weiterer Anlagen zur Überbrückung von Lieferzeiten konnte man die Ertragslage weiter stärken. Zudem generiert der Ausbau des After-Sales-Bereichs zusätzliche Einnahmen. Im ersten Halbjahr 2023 war die Auftragslage relativ ruhig, wohingegen sie sich im zweiten Halbjahr deutlich verbesserte. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 13,80 % erhöht. Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt TEUR 12,6. Der Materialeinsatz beträgt 47,40 %. Der Rohertrag (Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand) verbesserte sich um TEUR 110,2 auf TEUR 7.524,9. Die Struktur der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Relativ gesehen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 635,0 gesunken. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die hohen Messekosten der "Bauma" von 2022 weggefallen sind. Prime Drilling beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr nur moderat um TEUR 69,3 gestiegen. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die Personalintensität nun 36,01 %. b) Finanzlage Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Anteil der Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt nur noch 5,65 % (Vj. 22,69 %). Die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie lag jederzeit im vereinbarten Rahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,37 % (Vj. 2,98 %) der Bilanzsumme. Die Fertigung der Anlagen wird durch entsprechende Anzahlungsvereinbarungen mit den Kunden finanziert. Große Finanzierungslücken werden so vermieden. Die Finanzlage ist solide und stabil. Die Gesellschaft ist solvent und konnte vom Geschäftsjahr 2023 eine gute Finanzlage in das Jahr 2024 übertragen. Alle Konten werden innerhalb der vereinbarten Linien geführt. Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten der Gesellschaft können zu jedem Zeitpunkt erfüllt werden. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.781 (Vj. TEUR -2.540). Der Cash-Flow aus laufender Investitionstätigkeit beträgt TEUR 253 (Vj. TEUR -564). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 148 (Vj. TEUR -284). c) Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 20,96 % (Vj. 22,54 %) gekennzeichnet. 57,15 % (Vj. 60,12 %) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 4,97 % (Vj. 7,19 %). Die Kundenforderungen verminderten sich im Jahr 2023 um TEUR -414,5 auf TEUR 662,7. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 67,45 % (Vj. 59,97 %) gekennzeichnet. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden der Cash-Flow sowie der Umsatz pro Mitarbeiter herangezogen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stammt aus den auf Erlöserzielung ausgerichteten zahlungswirksamen Tätigkeiten des Unternehmens sowie sonstigen Aktivitäten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, und ergibt sich damit insbesondere aus dem Produktions-, Verkaufs- sowie dem Servicebereich. Er resultiert regelmäßig aus Geschäftsvorfällen, die in das Jahresergebnis einfließen. Zum Bilanzstichtag konnte ein positiver Cashflow erzielt werden. Bei den Mitarbeitern ist ein Geschäftsführer mitgezählt. Die Prime Drilling GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 79 Mitarbeiter. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt ca. TEUR 202 (Vj. 179) TEUR und hat sich zum Vorjahr erhöht. III. Prognosebericht 1. Allgemeine wirtschaftliche Einschätzung Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das IFO-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Die deutsche Maschinenproduktion verfehlte ihr Vorjahresniveau in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 um preisbereinigt 7,2 Prozent. Das hohe Minus von 8,3 Prozent allein im ersten Quartal mag zwar überraschen. Doch es ist nahezu deckungsgleich mit dem Ergebnis des VDMA-Prognosemodells vom Herbst 2023. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. (Quelle: VDMA e.V., Geschäftsbericht für 2023) 2. Prognose für Prime Drilling Das Unternehmen hat die Einführung des neuen ERP-Systems im Geschäftsjahr 2024 fast vollständig umgesetzt. Ziel ist die komplette Verbindung sämtlicher Unternehmensbereiche. Durch die Vernetzung aller Betriebsvorgänge werden die Prozesse und Abläufe effizienter und kostenbewusster. Durch diese Modernisierungs- und Digitalisierungsinvestition werden die Prozesse im gesamten Unternehmen schlanker und transparenter gestaltet. Prime Drilling fokussiert sich in den folgenden Jahren auf die digitale Transformation in allen Wertschöpfungsbereichen. Die Investitionen dienen einer ganzheitlichen Betrachtung von Produkten und Vorgängen. Das Unternehmen plant mit der modernen ERP-Software, Ressourcen zielgerichtet einzusetzen, Geschäftsprozesse neu zu definieren und den Informationsfluss im gesamten Unternehmen in Echtzeit zu synchronisieren. Ein zeitgemäßes ERP-System ist daher einer der wichtigsten Hebel für den Digitalisierungserfolg im Unternehmen. Aufgrund der guten Auftragslage in 2024 erwartet man einen Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich und eine deutliche Ergebnisverbesserung mindestens auf das Niveau vor der Covid-Krise. Die Auftragsbücher sind sehr gut gefüllt und auch für das Jahr 2025 sind bereits einige Anlagen in der Vorplanung. Die Finanzstruktur der Prime Drilling erweist sich nach wie vor als sehr stabil. Es werden keine negativen Prognosen erwartet. Die Zukunftsaussichten sind sehr positiv. Die Kooperation mit Großbanken im Auslandsgeschäft konnte auch im Jahr 2024 gewinnbringend und projektfördernd genutzt werden. Das Dokumentengeschäft in 2024 konnte aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu jederzeit kundenspezifisch, flexibel und schnell umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit basiert auf einem partnerschaftlichen Verhältnis, indem beide Partner die schwankenden Phasen eines projektbasierten Maschinenbaugeschäfts verstehen und entsprechend unterstützend handeln. Aufgrund der Auftragslage im Geschäftsjahr 2024 sind die Fertigungsteams ausgelastet. Man erwartet für 2024 steigende Umsatz- und Ergebniszahlen. Unverändert erwartet man eine Fokussierung der Umsätze insbesondere auf Europa, aber auch weiter in Bezug auf Australien. Man geht davon aus, dass die asiatischen Länder nur einen marginalen Umsatzanteil ausmachen werden. Aufgrund des Ukraine-Krieges ist der russische Markt aktuell nicht relevant. Zusammenfassend erwartet man im Geschäftsjahr 2024 erhöhte Umsätze, wobei die Kosten moderat steigen werden. Es bleibt festzuhalten, dass Prime Drilling durch die angesprochenen Maßnahmen seine Unternehmensstruktur stärken konnte. Im Zusammenhang mit der Einführung des ERP-Systems und der damit einhergehenden Strukturierung bestehender Prozesse, positioniert man sich strategisch für zukünftige Herausforderungen und Chancen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Wirtschaftssanktionen und Embargos zählen weiterhin zu den Risiken. Bislang konnten jedoch nur bedingt negative Auswirkungen aufgrund von Sanktionen festgestellt werden. Für einzelne Handelsembargos liegen der Gesellschaft weiterhin Genehmigungen des Bundesamts für Ausfuhrkontrollen vor. Weiterhin werden die Exportspezialisten regelmäßig geschult und die Gesellschaft ist Mitglied im VDMA e.V., wodurch man einen gesamtheitlichen Überblick zu Märkten und Prognosen erhält. Eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden ermöglichte in der Vergangenheit Individuallösungen für Einzelprojekte. Man geht davon aus, diesen Trend auch zukünftig fortschreiben zu können. Die Gesellschaft erachtet das Risiko von Strafzahlungen aufgrund behördlicher Verstöße als sehr gering, da alle Aufträge vor Abschluss strengen Compliance-Maßnahmen unterzogen werden. Das Risiko des Forderungsausfalls ist unverändert gering. Die Gesellschaft betreibt ein strenges und effizientes Forderungsmanagement. Die regelmäßige Prüfung der Bonität neuer und bestehender Kunden ist obligatorisch. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in Folge nachgegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Da die Verkäufe fast ausschließlich in Euro abgewickelt werden, ist das Währungsrisiko von geringer Bedeutung. Weitere Risiken können sich aus unerwarteten Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind. Der andauernde Ukraine-Krieg muss weiterhin als latentes Risiko eingestuft werden, hat jedoch mittlerweile keinen merklichen Einfluss mehr auf das Tagesgeschäft. Lieferketten funktionieren wieder und die Beschaffungszeiten haben sich normalisiert. Die in der Krisenphase angelegten Sicherheitslagerbestände können nach und nach abgebaut werden. 2. Chancenbericht Ähnlich wie in den Chancenberichten der Vorjahre, gilt die Nutzung erneuerbarer Energien als zukunftsweisender Trend. Die von Prime Drilling entwickelten Anlagen bedienen diesen Markt. Die Innovationskraft von Prime Drilling ist folglich eine der größten Chancen des Unternehmens. Die einmalige Fähigkeit, sämtliche Kundenanforderungen sowie Projektbesonderheiten individuell und zeitgleich effizient zu lösen, ist die Kernkompetenz des Unternehmens. Investitionen in gut ausgebildetes und hoch motiviertes Personal erhalten den Unternehmenskern. Das Fachpersonal der Prime Drilling ist darauf spezialisiert, durch innovative Lösungsfindungen ständig neuen Fortschritt zu generieren. Die flachen Hierarchien und kurzen Berichtslinien ermöglichen eine offene und transparente Kommunikation. Ideen können schnell und direkt mit den Verantwortungsträgern diskutiert werden. Dank schneller und transparenter Kommunikation kann das Unternehmen flexibel auf veränderte Marktsituationen reagieren. Die agilen Umweltbedingungen bieten dem Unternehmen folglich mehr Chancen als Risiken. Die Langlebigkeit der Produkte sowie der 24/7-Service und die weltweite Erreichbarkeit unterscheiden Prime Drilling ebenfalls deutlich von den wenigen Mitbewerbern. Die Ingenieure und Techniker ermöglichen es, dass nahezu jedes Projekt der Kunden verwirklicht werden kann. Gleichzeitig kann man flexibel und schnell auf mögliche Marktkrisen oder Marktwechsel reagieren. Durch den Ausbau des After-Sales-Bereichs ergeben sich neue Chancen für das Unternehmen. 3. Gesamtaussage Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die bereits im Jahr 2022 eingeleiteten Strukturierungsmaßnahmen eine solide Grundlage für die Zukunft geschaffen haben und sich bereits in 2023 und 2024 positiv auswirken. Trotz des aktuellen, gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeldes blickt das Unternehmen optimistisch in die nächsten Jahre. Die gute Auftragslage stimmt optimistisch für die beiden kommenden Jahre 2024 und 2025. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Gesellschaft verfügt über einen langjährigen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten, insbesondere durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem größten Teil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zusätzlich informiert man sich bei neuen Geschäftsbeziehungen über die Bonität der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Währungssicherungsgeschäfte. VI. Bericht über ZweigniederlassungZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Wenden, den 01. September 2024 Sebastian Wurm BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt und werden in Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 HGB aktivisch von den Vorräten abgesetzt, sofern in den Vorräten ein entsprechender Gegenwert für diesen Auftrag aktiviert wurde. Die verbleibenden Anzahlungen auf Bestellungen werden unter Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie wurden mit dem Nennbetrag bzw. abgezinsten Barwert angesetzt. Einzelne Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde unverändert zum Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungen wurden die im Geschäftsjahr 2023 geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf Aufwendungen im Folgejahr entfallen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 5). Angabe zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer beläuft sich auf TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 291). Die Forderungen wurden insgesamt mit 1,0% verzinst, sind nicht besichert und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Angabe zu Forderungen bzw. Vermögensgegenständen die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 438 (Vorjahr: TEUR 899), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Sie betreffen im Wesentlichen Ansprüche der Gesellschaft auf die Erstattung von Ertragssteuern. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die für Gewährleistungen (TEUR 120), für Überstundenkonto der Mitarbeiter (TEUR 240), für Urlaub (TEUR 162) und für übrige Rückstellungen (TEUR 99). Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte und Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Grundschulden: Grundschulden für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.300 eingetragen. Die gesicherten Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 754. Bürgschaften und Garantien: Darüber hinaus bestehen zur Absicherung der Vorräte Sicherungsübereignungsverträge. Die Anzahlungsbürgschaften und Avale bei Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf ca. TEUR 69. Diese betreffen eine Garantie für eine im Jahr 2017 gelieferte Maschine, für die die Garantiezeit bereits abgelaufen ist. Daher und aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Qualität der ausgelieferten Maschinen schätzt die Geschäftsführung das Risiko für die Inanspruchnahme als gering ein. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 35) Die Verbindlichkeiten wurden insgesamt mit 1% verzinst, sind nicht besichert und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Unsere Gesellschaft hat den Fremd- und Eigenaufwand für die Entwicklung eines neuen ERP-Systems im Rahmen eines sale and lease back Geschäftes dem Leasinggeber in Höhe von TEUR 765 in Rechnung gestellt. Hierdurch ergaben sich TEUR 195 sonstige betriebliche Erträge und eine verbesserte Liquidität. In den Folgejahren ergeben sich jährliche Leasingverpflichtungen hieraus in Höhe von TEUR 200. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (einschließlich des vorgenannten sale and lease back Geschäftes) in Höhe von insgesamt TEUR 1.882. Die einzelnen Verträge haben eine Laufzeit von 1 Monat bis zu 5 Jahren. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Gemäß § 256a HGB sind Währungsverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs auszuweisen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Währungsumrechnung Im Jahr 2023 ergaben sich ein Ertrag aus Währungsumrechnungen sowie aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) sowie Aufwendungen daraus in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wenden, den 01. September 2024 Sebastian Wurm, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Prime Drilling GmbH, Wenden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prime Drilling GmbH, Wenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prime Drilling GmbH, Wenden, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Olpe, 14. Oktober 2024 HFB
GmbH
Bergmann, Wirtschaftsprüfer |
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