Tablo-Design-GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norman Bächtold seit 16.2.2023 | Prokura |
Roberto La Spina seit 23.1.2015 | Prokura |
Markus Bächtold seit 28.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kling GmbHBirkenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Kling GmbH, BirkenfeldAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Kling GmbH, Birkenfeld
Amtsgericht Mannheim: HRB 501550Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Kling GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben, da zum Zeitpunkt der Aktivierung von einer voraussichtlichen Nutzung von 15 Jahren ausgegangen wurde. Sachanlagen zu Anschaffungs- (§ 255 Abs. 1 HGB) oder Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB), vermindert um planmäßige Abschreibungen. Für abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 wird analog § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Vorräte Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Unfertige und fertige Erzeugnisse zu Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten, ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für unfertige und fertige Erzeugnisse wurde im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr auf die Lagerware ein Abschlag von 40 %, auf die übrigen Erzeugnisse ein Abschlag von 20% vorgenommen, da es sich hier um auftragsbezogene Ware handelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zu Nennwerten. Rechnungsabgrenzungsposten mit dem anteilig abgegrenzten Auszahlungsbetrag. Eigenkapital zum Nennwert. Pensionsrückstellungen Es wurden die Richttafeln Dr. Heubeck 2018 G angewandt. Der Bewertung wird zum Bilanzstichtag ein Rechnungszins in Höhe von 1,83 % (i. V. 1,79 %) und ein Rententrend von 3,00 % alle drei Jahre zugrunde gelegt. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtung von 15 Jahren zum 31. Dezember 2023. Die Gehaltstrends und die Fluktuation wurden bei der Berechnung nicht beachtet, da vernachlässigbar. Als Bewertungsverfahren diente das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC). Durch die Anpassung der Pensionsverpflichtung auf einen Rechnungszinssatz von 1,83 % (Durchschnittsbildung über 10 Jahre) gegenüber dem Rechnungszinssatzes von 1,75 % (Durchschnittsbildung über 7 Jahre) entsteht ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 44. Unter den Zinsaufwendungen werden insgesamt TEUR 77 Aufwendungen gemäß § 277 Abs. 5 S. 1 HGB ausgewiesen (Aufwendungen aus der Abzinsung). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung des Vorjahresverpflichtungswertes der Pensionsrückstellungen. Steuer- und sonstige Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Latente Steuern wurden nicht gebucht, da zum Bilanzstichtag ein Aktivüberhang der latenten Steuern bestand. Es wurde von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Geschäftsvorfälle in fremder Währung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagkurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Es wurde das Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen und der auf den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand "Entwicklungskosten" entfallende Betrag in Höhe von T€ 12 aktiviert. 2. Finanzanlagen Beteiligungsliste gem. § 285 Nr. 11 HGB:
1 endgültiger Jahresabschluss zum
31.12.2022
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 18.583,48 (i. V. EUR 19.265,91) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 141; i. V. TEUR 153) sowie Kosten für den Jahresabschluss und die Beratung (TEUR 24; i. V. TEUR 20). 5. Verbindlichkeitenspiegel Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 9) sowie gegenüber partiarischen Darlehensgebern (TEUR 364) resultieren wie im Vorjahr aus dem Finanzverkehr. IV. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus Fremdwährungsumrechnung entstanden im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 1.562,45 (i. V. EUR 3.198,06); Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 3.165,45 (i. V. EUR 11.052,86). In den außerordentlichen Erträgen sind aufgrund der Pandemie staatliche Hilfen (Überbrückungshilfe) in Höhe von insgesamt EUR 239,70 (i. V. EUR 69.956,69) enthalten. In den außergewöhnlichen Aufwendungen sind Rückzahlungen der Überbrückungshilfen in Höhe von EUR 11.902,04 (i. V. EUR 0,00) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen:
Diese wurden zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 46 (i. V. 44) gewerbliche Arbeitnehmer und 31 (i. V. 33) Angestellte, insgesamt 77 (i. V. 77) Arbeitnehmer. 3. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Dipl.-BW (FH) Markus Bächtold. Auf eine Angabe der Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB voll umfänglich verzichtet. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn in Höhe von EUR 152.130,57 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.004.821,18 zu verrechnen und in Höhe von EUR 5.156.951,75 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Das Andauern des Ukraine-Krieges sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen und ökonomischen Folgen könnten negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2024 haben. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter "Risiko- und Prognosebericht".
Birkenfeld, den 11.07.2024 Kling GmbH Geschäftsführung Markus Bächtold ANLAGENSPIEGEL FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Kling GmbH mit Sitz in Birkenfeld bei Pforzheim ist führend im Bereich der verkaufsfördernden Warenpräsentation und Produktpräsentation für anspruchsvolle Markenprodukte. Aufmerksamkeitsstarke POS-Displays, innovative Verpackungen und Etuis, hochwertige Vitrinen, modular aufgebaute Shop-in-Shop- Lösungen, innovative Kollektionskoffer und Präsentationsladen sowie Dekorationen bilden das Kerngeschäft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Aufgrund der leichten Erholung des Welthandels hat der Internationale Währungsfonds in seiner jüngsten Prognose (April 2024) das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr um 0,1 Prozentpunkt erhöht. Für 2024 und 2025 rechnet der IWF demnach mit einem Plus der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,2 %. Der IWF sieht trotz der anhaltenden geopolitischen Risiken Anhaltspunkte für einen vorsichtigen Optimismus. Die Inflation geht schneller zurück als erwartet und die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Regionen auf oder nahe einem Rekordtief. Unternehmen und Haushalte schöpfen Vertrauen. Die weiterhin restriktiven Finanzierungsbedingungen bleiben allerdings spürbar, insbesondere auf den Immobilien- und Kreditmärkten. Den stärksten Wachstum sieht der IWF weltweit weiterhin bei Indien und China. Die US-Wirtschaft dürfte in 2024 und 2025 um 2,7 % beziehungsweise 1,9 % wachsen. Die Euro-Zone soll um 0,8 % bzw. 1,5 % zulegen. Für Deutschland als Exportnation ist der IWF pessimistischer und rechnet dieses Jahr mit einem Wachstum von 0,2 % und 2025 dann mit einem Plus von 1,3 %. Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt lt. Statistischem Bundesamt preisbereinigt um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Der für uns weiterhin wichtige Markt der Schmuck- und Uhrenindustrie konnte in 2023 in Deutschland das hohe Umsatzniveau des Vorjahres halten, das Umsatzvolumen lag gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 weiterhin bei einem Plus von rd. 11 %. Drei Viertel der Umsätze entfallen dabei auf Schmuck. 2. Darstellung der Gesellschaft und Analyse des Geschäftsverlaufs Das vergangene Wirtschaftsjahr war insbesondere durch die Rezession im Inland geprägt. Im Jahresdurchschnitt lag der Auftragseingang unter dem Vorjahresniveau. Die Umsätze sowohl in Deutschland als auch im Übrigen europäischen Raum sind etwas geringer als im Vorjahreszeitraum, die Umsatzerlöse sind in Summe um rd. 6,7 % gesunken. Die Sicherung der langjährigen Kunden und die Erweiterung des Kundenkreises durch Neukundengewinnung ist für unser Geschäft weiterhin wichtig. Hier spielt der Vertrieb eine entscheidende Rolle, da seit Jahren ein Wandel in Richtung Projektgeschäft und eine starke Individualisierung der Produkte erkennbar ist. Daraus resultiert ein deutlich höherer Beratungsbedarf bei unseren Kunden, der uns als erfahrener Partner am Markt deutliche Vorteile verschafft. Als Pluspunkt sehen wir außerdem unsere innovativen und neuen Produktdesigns und die langjährige Kundenbindungen zu unseren Key-Account-Kunden. Zur Stabilisierung und Steigerung der Umsätze, wurden einerseits verstärkte Anstrengungen in Marketing und Vertrieb unternommen, andererseits wurden gezielt kürzere Produktionszeiten und Lieferzeiten bei wichtigen Produkten und Kunden umgesetzt. Dies wurde erreicht durch weitere Optimierungen in Verwaltung und Produktion, sowie bei der Beschaffung von Rohmaterialien. Die Bündelung von Lieferanten und eine Straffung im Materialsortiment war weiterhin eine wesentliche Aufgabe der Materialbeschaffung. 3. Darstellung der Lage a.) Vermögens- und Finanzlage Unsere finanzielle Lage ist geordnet und kann als gesichert bezeichnet werden. Die Zahlungsbereitschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. Der erforderliche Kapitalbedarf unserer Gesellschaft konnte durch ausreichende Liquidität jederzeit gedeckt werden. Zwischen den Hausbanken besteht eine langjährig gute Zusammenarbeit. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto zu begleichen, und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die flüssigen Mittel belaufen sich auf TEUR 2.995 zum 31. Dezember 2023. Wesentliche Kennzahlen:
Die Summe des Anlagevermögens beläuft sich auf TEUR 2.842. Der Anteil am Gesamtvermögen hat sich leicht von 26,3 % auf 27 % erhöht. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen betreffen im Wesentlichen das Gebäude, Software/ EDV, Werkzeuge/ Maschinen und den Fuhrpark. Eigene Entwicklungskosten wurden in Höhe von T€ 12 aktiviert. Das Umlaufvermögen hat in 2023 einen Anteil am Gesamtvermögen von 72,9 % (Vorjahr: 73,6 %). Das Nettoumlaufvermögen (Umlaufvermögen ohne flüssige Mittel abzgl. kurzfristiger Verbindlichkeiten) ist gegenüber dem Vorjahreswert leicht gesunken. Es beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.480 im Vergleich zu TEUR 4.482 im Vorjahr. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme um TEUR 187 bzw. 1,75 % vermindert. Die Struktur unseres kurz- und langfristigen gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. b.) Ertragslage Wesentliche Kennzahlen:
Im Berichtsjahr ist das Rohergebnis um 6,5 % gesunken. Die Rohergebnisrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %-Punkte gemindert. Der Rohertrag sank auf TEUR 5.692. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 um TEUR 190 vermindert. Aufgrund des niedrigeren Rohertrages sowie dem geringeren Personalaufwand liegt die Personalintensität (Personalaufwand / Rohergebnis) leicht über dem Vorjahresniveau (59,7 % in 2022 und 60,6 % in 2023). Das Jahresergebnis beträgt TEUR 152 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 113 gesunken. Die Verminderung des Rohergebnisses in Höhe von TEUR 396 konnte teilweise durch den niedrigeren Personalaufwand sowie die Erhöhung des Finanzergebnisses (TEUR 75) kompensiert werden. Die im Vorjahr prognostizierte leichte Steigerung des Rohergebnisses ist nicht eingetroffen, dennoch ist unsere wirtschaftliche Lage weiterhin insgesamt als gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Kling GmbH im Wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Rohergebnis, Jahresergebnis) ableiten. Weitere Erläuterungen sowie die Zusammensetzung der Kennziffern sind im Rahmen der Ertragslage dargestellt. III. Chancen-Risiko- und Prognosebericht 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir haben potenzielle operative und/oder finanzielle Risiken daraufhin bewertet, ob sie zu einer Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung oder gar zu bestandsgefährdenden Situationen führen können. Allgemeine operative Marktrisiken im Zusammenhang mit Beschaffung und Vertrieb schätzen wir grundsätzlich als hoch ein. Dem begegnen wir durch unseren gut strukturierten Lieferanten- und Kundenstamm, Pflege unserer Key-Account-Kunden, Ausbau neuer Vertriebskanäle und die gezielte Marktforschung im Segment der Verkaufsförderung. Erkennbaren Risiken wurde durch ausreichend bemessene Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung getragen. Das Vorratsmanagement unterliegt einer permanenten Optimierung der Beschaffungskette. Bestandsgefährdende Risiken haben wir nicht identifiziert. Etwaigen Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen (mittleres Risiko) begegnen wir mit einem gut funktionierenden Forderungsmanagement. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt über ein intaktes Mahnwesen; die Risiken von Forderungsausfällen werden somit deutlich minimiert. Finanzierungsrisiken sind wir aufgrund unserer Finanzierungsstruktur nur in geringem Maße ausgesetzt. Rechtliche Risiken versuchen wir weitestgehend zu vermeiden, indem die Geschäftsleitung alle wesentlichen Rechtsgeschäfte prüft und genehmigt. Des Weiteren sind alle relevanten Risiken nach unserer Überzeugung durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Währungs- und Zinsrisiken bestehen nur in unwesentlicher Höhe. Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Rohergebnisvorhersage, in der Abschätzung von Abschreibungen auf Vorräte und in Forderungsausfällen. Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir diverse Steuerungsmechanismen eingerichtet, welche uns eine Wahrnehmung unserer Risiken und Chancen gewährleistet. Die genannten Risiken könnten sich insbesondere durch den andauernden Ukraine-Krieg noch verstärken, so dass auch zukünftig mit Umsatzeinbußen und Personalanpassungsmaßnahmen gerechnet werden muss. Auch die Bonität der Kunden und die damit verbundenen möglichen Forderungsausfälle sind risikobehaftet. Das Geschäftsergebnis wird weiterhin aufgrund der insbesondere durch den Ukraine-Krieg angespannten wirtschaftlichen Situation belastet werden, allerdings sind die daraus resultierenden Risiken zurzeit insgesamt nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Im dynamischen Marktumfeld der Kling GmbH ergeben sich ständig neue Chancen. Die Kling GmbH überwacht in enger Taktung sowohl gesamtwirtschaftliche Trends als auch die Entwicklung des branchenspezifischen sowie generellen Umfelds, Lieferanten, Kunden und Wettbewerber. Auf Basis dieser Analysen wird die Ausrichtung des Produkt- und Serviceportfolios permanent überprüft. Die kontinuierliche Optimierung wichtiger Geschäftsprozesse sowie eine strikte Kostenkontrolle sind von essenzieller Bedeutung, um eine hohe Profitabilität und Kapitalrendite zu gewährleisten. Chancen in der zukünftigen Umsatzentwicklung sehen wir insbesondere in der
Auch im Ausbau unserer Produktpalette im Hinblick auf die Kofferproduktion, der Displayherstellung und der Vitrinenherstellung sehen wir große Chancen. Neuentwicklungen und Produktinnovationen haben im Unternehmen einen großen Stellenwert. Die Entwicklung neuer Produkte, deren Design und die Investition in neue Materialien liegen uns besonders am Herzen. Es wurde eine Investition in ein ERP-System zur Auftragsbearbeitung, Arbeitsvorbereitung und Finanzbuchhaltung getätigt, welches voraussichtlich ab 2024 einsatzbereit ist. Wir werden auf eine Änderung des Marktgeschehens und möglicher damit erforderlicher Neuinvestitionen aufgrund der guten Kapitalausstattung zeitnah reagieren können. 2. Voraussichtliche Entwicklung Im Mittelpunkt unserer Geschäftspolitik steht neben dem langfristigen Ziel der Ertrags- und Arbeitsplatzsicherung insbesondere das Bestreben, die Produktivität und damit den Wert der Gesellschaft weiter zu steigern. Bestrebt sind wir, weiterhin die in der Vergangenheit erzielten Erfolge konsequent fortzuführen und auszubauen. Unsere Produktionsvielfalt bietet auch in schwierigen Zeiten noch genügend Potential, um sich am Markt zu behaupten. Schwerpunkte legen wir hier auf die Erschließung und den Ausbau von neuen Märkten und die Neukundengewinnung. Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung sind wir weiterhin vom weltweiten Wachstum und der politischen Entwicklung bzw. von der Kaufbereitschaft der Endverbraucher abhängig. Unter Berücksichtigung des gegenwärtig schwierigen, wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 mit Unsicherheiten verbunden. Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf bleiben schwierig, da weiterhin nicht absehbar ist, ob und in welcher Höhe die insbesondere auch durch die geopolitischen Risiken verbundenen Preissteigerungen an den Endverbraucher weitergereicht werden können. So bleibt es auch für das kommende Jahr schwierig, eine fundierte Prognose bezüglich dem wirtschaftlichen Verlauf abzugeben. Wir erhoffen uns jedoch einen leichten Anstieg des Rohergebnisses. Dies hängt jedoch insbesondere von dem Ausmaß und der Dauer der Beeinträchtigungen und die darauffolgende wirtschaftliche Erholung ab. Wir setzen hierzu verstärkt auf gezielte Vertriebsaktivitäten in unserem Stammgeschäft sowie die Digitalisierung der internen Abläufe. Für die nächsten Jahre steht der weitere Ausbau unserer Produktfamilie im Bereich der Koffer im Fokus unseres Handelns. Für das Jahresergebnis erwarten wir eine geringe Steigerung gegenüber 2023.
Birkenfeld, den 11. Juli 2024 Kling GmbH Geschäftsführung Markus Bächtold Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kling GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Wir haben bestimmt, dass es keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte gibt, die in unserem Bestätigungsvermerk mitzuteilen sind. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Oberderdingen, 25. Juli 2024 DCT
Revision und Treuhand GmbH
Christian Dorwarth, Wirtschaftsprüfer |
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