Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 25471
Eingetragen
20.5.2014
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Die Förderung der Altenhilfe sowie der Förderung hilfsbedürftiger Personen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb von Tagespflegeeinrichtungen, Seniorenwohngemeinschaften sowie ambulanter Pflege (Schwerpunkt: Intensivpflege) in Essen und an anderen Standorten. Ziel ist die Versorgung, Betreuung und ambulante Pflege alter und kranker Menschen, insbesondere von alten Menschen, wenn diese infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, sowie durch die seelsorgliche Begleitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sepiedeh Klöck-Desol
seit 12.6.2025
Prokura
Christian Pichlak
seit 1.2.2023
Prokura
Gal Georg
seit 5.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Nikolaus Groß Stiftung Essen
51.00%
49.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Nikolaus Groß-Altenwohn- und Pflegeheime GmbH
Germany
51.00%
Katholische Pflegehilfe e.V.
Germany
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mesanus GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 257.755,00 175.820,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen 257.755,00 175.820,00
B. Umlaufvermögen 1.137.947,11 932.761,75
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 783.244,17 806.438,05
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 354.702,94 126.323,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.400,99 23.289,79
1.412.103,10 1.131.871,54

PASSIVSEITE

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 958.857,95 449.445,99
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 249.445,99 127.613,21
III. Jahresüberschuss 509.411,96 121.832,78
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 10.833,00 0,00
C. Rückstellungen 108.734,36 200.640,22
D. Verbindlichkeiten 329.460,36 477.210,76
E. Rechnungsabgrenzungsposten 4.217,43 4.574,57
1.412.103,10 1.131.871,54

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Mesanus GmbH mit Sitz in Essen wurde am 30. April 2014 gegründet. Sie ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 25471.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Altenhilfe sowie die Förderung hilfsbedürftiger Personen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb von Tagespflegeeinrichtungen, Seniorenwohngemeinschaften sowie ambulanter Pflege (Schwerpunkt: Intensivpflege) in Essen und an anderen Standorten. Ziel ist die Versorgung, Betreuung und ambulante Pflege alter und kranker Menschen, insbesondere von alten Menschen, wenn diese infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, sowie durch die seelsorgliche Begleitung. Die Tätigkeit erfolgt in Erfüllung der Aufgaben der Caritas als Lebens- und Wesensäußerung der Katholischen Kirche.

Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Bilanz wurde entsprechend § 266 Abs. 2, 3 HGB gegliedert und wurde um die Positionen "Forderungen gegen Gesellschafter", "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens", "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" erweitert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert zum 01.01.2023 übernommen.

Das entgeltlich erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 30 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 13 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten i. H. v. bis zu 800 EUR wurden in analoger Anwendung der Bestimmung des § 6 Abs. 2 und 2 a des Einkommensteuergesetzes abgeschrieben.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird in Höhe des Nominalbetrages bilanziert.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens werden in Übereinstimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands in Köln. Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtungen besteht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht. Vom Wahlrecht nach Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht und es wurde auf die Passivierung einer mittelbaren Pensionsverpflichtung verzichtet.

Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Umlagepflicht, die einerseits aus einer Versicherungsrentenverpflichtung und andererseits aus einer Versorgungsrentenverpflichtung besteht. Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S, die durch die Erhebung der Angleichungsbeiträge geschlossen werden soll, betrug am 31. Dezember 2023 74 TEUR und entspricht dem Barwert der zukünftig voraussichtlich zu leistenden Angleichungsbeiträge.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von bis zu einem Jahr.

Es sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) bilanziert. Diese betreffen in voller Höhe Lieferungen und Leistungen.

Es sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr: 263 TEUR) bilanziert. Diese betreffen in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr: 200 TEUR) sonstige Verbindlichkeiten und 0 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR) Lieferungen und Leistungen.

Es sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe von 200 TEUR bilanziert. Diese sind durch die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft besichert. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen in Höhe von 83,83 EUR (Vorjahr: 83,83 EUR) Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 22,70 EUR (Vorjahr: 24,15 EUR) sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Sonstige Angaben

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Georg Gal, Essen,

Herr Markus Kampling, Essen,

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 49 Arbeitnehmer * Innen beschäftigt.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern aus Altersversorgungsverpflichtungen bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands in Köln. Diese Zusagen werden durch entsprechendes Deckungsvermögen der KZVK, laufende Beiträge und zusätzliche Mehr-/Finanzierungsbeiträge der beteiligten Unternehmen vollständig finanziert. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht in Höhe einer eventuellen Deckungslücke. Bezüglich der mittelbaren Pensionsverpflichtungen bei der KZVK verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Rückstellungen. Mit einer Inanspruchnahme aus der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers ist nicht ernsthaft zu rechnen, da bereits Vermögen in erheblichem Umfang aufgebaut wurde, die KZVK eine stabile Anzahl von Beteiligten aufweist, welche regelmäßig ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen und es darüber hinaus eine Solvenzgarantie der deutschen Bistümer für die KZVK gibt.

Die Nikolaus Groß Altenwohn- und Pflegeheime GmbH Essen, Essen, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss für das Jahr 2023 wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 509.411,96 EUR dem Gewinnvortrag zuzuführen und mit diesem auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Essen, 3. Juni 2024

gez. Georg Gal, Geschäftsführer

gez. Markus Kampling, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung stellte den Jahresabschluss 2023 am 22. November 2024 fest.

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