Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 88704
Eingetragen
2.3.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Maschinen für die additive FertigungBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Die Entwicklung und Vermarktung von Software zur computergestützten Konstruktion und Fertigung (CAD/CAM) sowie in deren Umfeld, insbesondere für den Dentalmarkt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Novica Savic
seit 25.11.2022
Geschäftsführer
Maik Gero Gerth
seit 2.3.2010
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Align Technology Switzerland GmbHCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

exocad Global Holdings GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

exocad GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

der exocad GmbH

(Geschäftsjahr 2022)

Inhalt

1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1.1 GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS

1.2 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

2.2 GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE

2.2.1 Ertragslage

2.2.2 Vermögens- und Finanzlage

2.3 FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDENTIKATOREN

2.4 GESAMTAUSSAGE

3 PROGNOSEBERICHT

4 CHANCEN- UND RISIKOBEREICHT

5 HINWEISE

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die exocad GmbH ("exocad") ist ein dynamisches und innovatives Unternehmen mit Sitz in Darmstadt. Sie entwickelt und vertreibt CAD/CAM Software für dentale Anwendungen.

Das Unternehmen wurde 2010 als Spin-Off des renommierten Fraunhofer Instituts gegründet. Dabei wurde die vom Fraunhofer Institut entwickelte dentale CAD-Technologie an exocad übertragen und dort seitdem aktiv weiterentwickelt. Seit 12 Jahren arbeiten unsere engagierten Ingenieure und Forscher fortlaufend an der Entwicklung modernster Innovationen für die Dentalindustrie.

Seit dem 4. März 2020 ist die exocad Global Holdings GmbH, die direkte Muttergesellschaft der exocad, Teil der Unternehmensgruppe der Align Technology Inc., San Jose, USA.

exocad bietet seinen Vertriebspartnern flexible, zuverlässige und einfach bedienbare Software und erweitert damit die Möglichkeiten der digitalen Zahntechnik und Zahnmedizin. Die Technologie von exocad ermöglicht es OEMs, Systemintegratoren und Distributoren umfassende, branchenführende Lösungen für den Dentalmarkt zusammenzustellen.

exocad versorgt sein breites Netzwerk an Partnern und Systemintegratoren mit erstklassigen Produkten, Dienstleistungen und technischem Support. Produkte von exocad werden weltweit eingesetzt. Eine Vielzahl von Dentalexperten vertraut der Technologie von exocad. Die für die Dentalbranche entwickelte Software kann grundsätzlich in Form einer sog. Perpetual Lizenz oder einer sog. Flex Lizenz genutzt werden. Die Nutzung einer Perpetual Lizenz wird durch eine Einmalzahlung ermöglicht, wohingegen die Nutzung von Flex Lizenzen nur durch die Leistung von wiederkehrenden Zahlungen ermöglicht wird (ähnlich einem Mietmodell).

exocad verfügt neben der Gesellschaft in Darmstadt über eine ausländische Tochtergesellschaft, die für den Vertrieb zuständig ist. Diese ist folgende:

• exocad America, Inc., Woburn, USA

Die übrigen Tochtergesellschaften wurden im Berichtsjahr aufgelöst.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die von exocad entwickelte Software wird insbesondere im Dentallabor verwendet. Die Software besteht grundsätzlich aus einer sog. Core-Version und optionalen Modulen. Die Core-Version ermöglicht die Nutzung von Grundfunktionalitäten der Software. Module können optional freigeschaltet werden, wenn vom Kunden spezielle Dentalanwendungen durchgeführt werden sollen wie z.B. Design von Abutments, Erstellen von Aufbissschienen oder das Design von Stegen. Durch unsere robuste und intuitiv zu bedienende Software erreichen wir eine hohe Kundenbindung und ein damit einhergehendes Umsatzwachstum.

Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der DentalCAD war insbesondere die Weiterentwicklung der CAD-Software für den Zahnarztbereich (auch ChairsideCAD genannt) ein Fokus in den F&E Aktivitäten. Ein weiterer Fokus der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr lag auf der Implantatplanungssoftware exoplan sowie der Durchführung von Integrationsprojekten mit anderen Konzerngesellschaften. Insgesamt sind in der Forschung und Entwicklung derzeit 168 Mitarbeiter beschäftigt.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2023 wieder besonders herausfordernd. Ausschlaggebend dafür war sowohl die auslaufende COVID-19 Pandemie als auch der militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Dies führte zu einer erhöhten Inflationsrate weltweit die durch steigende Zinsen seitens der einzelnen Länder bekämpft wurde.

Das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung beträgt im Jahr 2023 genau wie 2022 wieder 3,2 %1(IFW).

In 2022 konnte die für exocad wichtige Dentallabor-Branche zwar ihren Umsatz in Deutschland weiter auf rund 5,4 Mrd. Euro steigern, allerdings lag das Umsatzwachstum mit 1,7% deutlich unter dem der Gesamtwirtschaft von 7,2% (nicht preisbereinigtes BIP-Wachstum; preisbereinigt war die Gesamtwirtschaft im Jahr 2022 lediglich um 1,9% gewachsen). Die Branche war besonders stark von inflationsbedingten Preissteigerungen bei Materialien und Rohstoffen sowie von Lieferkettenproblemen betroffen.2

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz hat sich in 2023 trotz des Russland-Ukraine-Konflikts und den damit zusammenhängenden Unsicherheiten um 22% auf 40.648 TEUR erhöht.

2.2.1 Ertragslage

Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.2022 - 31.12.2022 Geschäftsjahr
(TEUR)
Vorjahr
(TEUR)
Umsatzerlöse 40.648 33.405
Sonstige betriebliche Erträge 554 206
Materialaufwand -4.628 -4.272
Personalaufwand -17.778 -11.828
Abschreibungen -958 -612
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.522 -4.953
EBIT 11.317 11.947

Unter Berücksichtigung aller Erträge und Aufwendungen verringert sich das Betriebsergebnis (EBIT) in 2022 um 630 TEUR auf 11.317 TEUR (-5,3%). Das EBIT verringerte sich leicht trotz einer Umsatzsteigerung. Dies ist auf die gestiegenen Personal- und sonstigen Aufwendungen zurückzuführen. Die gestiegenen Personalaufwendungen sind durch einen Zuwachs in der Beschäftigtenzahl begründet, der das langfristige Wachstum des Unternehmens sicherstellen soll. Naturgemäß spiegelt sich der Mitarbeiteraufbau erst mittelfristig in einer Umsatzsteigerung wider. Die sonstigen Aufwendungen stiegen proportional zum Umsatz; die Erhöhung reflektiert vor allem Personalbeschaffungskosten.

Auf Grundlage eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin wurde das im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete Ergebnis vollständig an die Gesellschafterin abgeführt. Auf Ebene der Tochtergesellschaften liegen keine Ergebnisabführungsverträge vor.

2.2.2 Vermögens- und Finanzlage

Der wesentliche Teil der Aktiva besteht aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie liquiden Mitteln. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 7.373 TEUR in 2021 um 11% auf 8.156 TEUR (23% der Bilanzsumme) in 2022 gestiegen, dies geht einher mit dem Umsatzwachstum. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 11.115 TEUR auf 14.103 TEUR (39% der Bilanzsumme) gestiegen. Der wesentliche Grund für den Anstieg liegt in der gestiegenen Geschäftsverbindung mit der Align Technology Switzerland GmbH. Nicht an die Gesellschafterin abgeführte liquide Mittel verbleiben bei exocad. Dieser Betrag beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 9.502 TEUR (27% der Bilanzsumme).

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages beträgt das Eigenkapital Ende 2022 unverändert zum Vorjahr 13.334 TEUR. Analog zu 2021 wird das erwirtschaftete Ergebnis der exocad GmbH als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen im Fremdkapital ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Jahresende 16.700 TEUR (Vorjahr 2021: 16.535 TEUR). Die Eigenkapitalquote in 2022 beträgt 37% (Vorjahr 2021: 38%). Die sonstigen Rückstellungen sind aufgrund eines Rückgangs variabler Vergütungskomponenten von 2.036 TEUR in 2021 auf 1.040 TEUR in 2022 gesunken.

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur Beurteilung des Geschäftserfolgs wird im Wesentlichen die gezeigte Umsatzentwicklung herangezogen. Die exocad GmbH konnte den Umsatz von 33.405 TEUR in 2021 um 22% auf 40.648 TEUR in 2022 steigern. Dieses zweistellige Umsatzwachstum in 2022 konnte trotz der noch nicht abgeschlossenen COVID-19 Pandemie sowie den Auswirkungen aus dem militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine generiert werden.

Ein wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Mitarbeiterzufriedenheit. Im Berichtsjahr wurde eine konzernweite Mitarbeiterbefragung durchgeführt, aus der geeignete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

2.4 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir trotz der noch nicht abgeschlossenen COVID-19 Pandemie und des Russland Ukraine Konflikts unser Umsatzniveau gleichermaßen mit Neu- und Bestandskunden steigern.

3 Prognosebericht

exocad fokussiert sich auch in Zukunft auf die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Softwareprodukte sowie deren erfolgreiche Vermarktung.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet exocad einen positiven Umsatzeffekt im Bereich von Software für das Dentallabor. Das bereits erfolgreich eingeführte Bundling von Modulen soll auch im Jahr 2024 einen positiven Beitrag leisten.

Neben den Produkten für das Dentallabor plant exocad die Vermarktung der ChairsideCAD weiterhin auszubauen. ChairsideCAD basiert grundsätzlich auf der CAD-Software für Dentallabore, wurde aber mit Blick auf die Anforderungen in einer Zahnarztpraxis optimiert. Diese Anforderungen sind unter anderem ein einfach zu erlernender und effizienter Schritt-für-Schritt Workflow sowie hochästhetische Ergebnisse mit minimaler Nachbearbeitung.

Ein weiterer Bereich, in dem wir weiteres Wachstumspotential sehen, ist unser Produkt exoplan, die Software für die Implantatplanung. Unter Verwendung von Daten u.a. aus CT-Scannern und DICOM-Daten führt exoplan den Anwender mit dem bekannten Schritt-für-Schritt Workflow durch die einzelnen Stufen der Implantatplanung. Analog zur ChairsideCAD liegt der Vorteil von exoplan unter anderem in der einfachen Bedienung.

Insgesamt erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr über alle Bereiche hinweg einen Umsatzanstieg. Aufgrund geplanter Investitionen und Neueinstellungen insbesondere im R&D-Bereich erwarten wir nicht, dass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern in gleichem Maße ansteigt wie der Umsatz.

4 Chancen- und Risikobericht

Wir erwarten langfristig eine positive Entwicklung des Dentalmarktes im Allgemeinen sowie eine steigende Nachfrage nach Softwarelösungen im CAD/CAM-Bereich im Speziellen. Kurz- bis mittelfristig ist jedoch ein Nachfragerückgang aufgrund der aktuellen Lage im Russland Ukraine Konflikt nicht ausgeschlossen (siehe Erläuterungen unten).

Diese erwartete langfristige Entwicklung und der damit zusammenhängende nachfrageerhöhende Effekt werden unter anderem mit den folgenden erwarteten Trends begründet:

• Allgemeiner Trend hin zur Digitalisierung des Workflows in der Dentalbranche und die Vernetzung der Marktteilnehmer untereinander (z.B. Zahnarztpraxis mit Dentallabor).

• Der demographische Faktor in den Industrienationen führt zu einer Erhöhung des Durchschnittsalters. Ausgaben für zahnärztliche Behandlungen sind mit steigendem Alter tendenziell höher.

• Allgemeines Bevölkerungswachstum insbesondere in aufstrebenden Industrienationen und einem damit einhergehenden erwarteten Anstieg der Nachfrage.

• Steigende Nachfrage nach hochwertigem und ästhetisch ansprechendem Zahnersatz insbesondere in den Industrienationen.

exocad ist dabei als Technologielieferant von Softwareprodukten, die mit einer Vielzahl von Hardwareherstellern kompatibel einsetzbar sind, hervorragend vorbereitet.

exocad hat ein adäquates und wirksames Risikomanagementsystem erarbeitet und implementiert. Die Geschäftsführung und die Aufsichtsgremien des Konzernmutterunternehmens werden unterjährig regelmäßig zeitnah über die Risikosituation informiert.

Das währungsbedingte Risiko ist sehr gering, da die Fakturierung ausschließlich in der Berichtswährung Euro geschieht und Leistungsbezüge in Fremdwährung von untergeordneter Bedeutung sind.

Aufgrund der fehlenden Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten ist das Lieferantenrisiko als eher gering einzustufen.

Grundsätzlich unterliegen alle unsere Forderungen dem allgemeinen Bonitäts- und Insolvenzrisiko unserer Kunden. Dieses Risiko versuchen wir durch ein strukturiertes Forderungsmanagement, eine Beobachtung der allgemeinen Marktsituation und eine bedarfsorientierte Analyse einzelner Kunden zu minimieren.

Im Februar 2022 begann der militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und dauert weiterhin an. Dieser Konflikt hat unter anderem Auswirkungen auf internationale Lieferketten und das Preisniveau auf den Energiemärkten. Die hohe Inflation mit teilweise steigenden Material- und Lohnkosten betrifft sowohl unsere Kunden als auch unser eigenes Unternehmen. Es besteht grundsätzlich das Risiko, Kostensteigerungen nicht in vollem Umfang an Kunden weitergeben zu können. Wir schätzen diesen Konflikt für unser Unternehmen als nicht bedrohlich ein.

Aufgrund unserer guten operativen Ertragslage, unseren hohen Beständen an liquiden Mitteln sowie der hohen Flexibilität bei der Gestaltung des Geschäftsbetriebs (z.B. Home Office, Telearbeit und Videokonferenzen) ist exocad gut auf die wirtschaftlichen Konsequenzen der aktuellen Krisen vorbereitet.

5 Hinweise

Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von exocad sowie auf allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen beziehen. Die hier getroffenen Aussagen stellen Einschätzungen von exocad dar, die auf der subjektiven Meinung des Managements sowie auf der Informationsbasis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts beruhen. Sollten die dabei zugrunde gelegten Annahmen nicht oder nur teilweise eintreffen oder sollten weitere Risiken oder unerwartete Ereignisse eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Aufgrund von Rundungen können sich z.B. bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.

 

Darmstadt, 12. Juli 2023

Die Geschäftsführung

Tillmann Steinbrecher

Maik Gerth

Novica Savic

1 https://www.ifw-kiel.de/de/themendossiers/konjunktur/#m-tab-0-welt

2 https://www.rebmann-research.de/nur-geringes-umsatzwachstum-bei-dentallaboren-im-jahr-2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 2.673.767,32 1.479.747,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 497.156,00 464.805,00
II. Sachanlagen 2.110.470,91 928.594,46
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.105.202,00 878.363,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.268,91 50.231,46
III. Finanzanlagen 66.140,41 86.348,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 66.140,41 86.348,01
B. Umlaufvermögen 32.431.862,81 33.486.360,31
I. Vorräte 256.199,60 222.363,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 22.673.231,22 18.707.128,10
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.102.934,09 11.114.553,86
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.570.297,13 7.592.574,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.502.431,99 14.556.868,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 604.063,85 137.737,83
Summe Aktiva 35.709.693,98 35.103.845,61

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 13.334.399,21 13.334.399,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 255.466,00 255.466,00
III. Gewinnrücklagen 3.061.767,91 3.061.767,91
IV. Gewinnvortrag 9.992.165,30 9.992.165,30
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.040.125,97 2.036.376,80
C. Verbindlichkeiten 17.871.841,99 17.059.640,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.700.383,05 16.535.325,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.700.383,05 16.535.325,45
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.171.458,94 524.314,91
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.171.458,94 524.314,91
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.463.326,81 2.673.429,24
Summe Passiva 35.709.693,98 35.103.845,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 36.574.514,51 29.339.137,69
2. Personalaufwand 17.777.842,78 11.827.641,47
a) Löhne und Gehälter 14.611.288,27 9.877.864,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.166.554,51 1.949.777,35
davon für Altersversorgung 7.794,37 5.369,78
3. Abschreibungen 957.704,05 612.049,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 948.335,25 612.049,86
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 9.368,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.522.230,90 4.952.916,99
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 84.065,05 25.765,32
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.936,11
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10,00 95.620,72
davon aus verbundenen Unternehmen 95.620,72
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 292.835,09 493.702,94
davon an verbundene Unternehmen 292.835,09 493.702,94
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -208,28
9. Ergebnis nach Steuern 11.033.847,80 11.548.655,43
10. sonstige Steuern 1.497,00 1.036,00
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 11.032.350,80 11.547.619,43
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: exocad GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Darmstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Darmstadt
Register-Nr.: HRB 88704

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurde von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang, statt in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Mit der Gesellschafterin exocad Global Holdings GmbH (Gesamtrechtsnachfolgerin der exocad Group GmbH) als herrschendem Unternehmen ist am 13.01.2017 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Diesem hat die Gesellschafterversammlung vom 13.01.2017 zugestimmt. Mit Eintragung im Handelsregister ist der Vertrag seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 wirksam.

Rückwirkend zum 01.01.2022 ist die exocad Group GmbH auf die exocad Global Holdings GmbH verschmolzen worden. Der Gewinnabführungsvertrag wird seitdem von dieser fortgeführt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung erfolgt unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bilanzierung bzw. Bewertung erforderten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Diese betragen für

- das immaterielle Anlagevermögen 3 - 7 Jahre
- das Sachanlagevermögen 3 - 33,33 Jahre.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der exocad Global Holdings GmbH wurden keine laufenden und latenten Steuern ausgewiesen.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Ein Ansatz der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zu Nominalwerten.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.151.464,83 155.940,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.151.464,83 155.940,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.317.467,52 2.109.314,25 70.278,34
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.231,46 -44.962,55 0,00
Summe Sachanlagen 2.367.698,98 2.064.351,70 70.278,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 86.348,01 -20.000,00 207,60
Summe Finanzanlagen 86.348,01 -20.000,00 207,60
Summe Anlagevermögen 4.605.511,82 2.200.291,70 70.485,94
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.307.404,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.307.404,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.356.503,43
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.268,91
Summe Sachanlagen 0,00 4.361.772,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 66.140,41
Summe Finanzanlagen 0,00 66.140,41
Summe Anlagevermögen 0,00 6.735.317,58
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.686.659,83 123.589,00 0,00 0,00 1.810.248,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.686.659,83 123.589,00 0,00 0,00 1.810.248,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.439.104,52 824.746,25 12.549,34 0,00 2.251.301,43
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.439.104,52 824.746,25 12.549,34 0,00 2.251.301,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.125.764,35 948.335,25 12.549,34 0,00 4.061.550,26
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 497.156,00 464.805,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 497.156,00 464.805,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.105.202,00 878.363,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.268,91 50.231,46
Summe Sachanlagen 0,00 2.110.470,91 928.594,46
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 66.140,41 86.348,01
Summe Finanzanlagen 0,00 66.140,41 86.348,01
Summe Anlagevermögen 0,00 2.673.767,32 1.479.747,47

Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 14.102.934,09 EUR (Vorjahr: 11.114.553,86 EUR) resultieren 3.182.598,49 EUR (Vorjahr: 289.987,99 EUR) aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag resultiert aus konzerninternen Finanzierungen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt 16.700.383,05 EUR (Vorjahr: 16.535.325,45 EUR) resultieren 417.454,77 EUR (Vorjahr: 287.739,35 EUR) aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt 1.040.125,97 EUR (Vorjahr: 2.036.376,80 EUR) entfallen 564.200,00 EUR (Vorjahr: 390.500,00 EUR) auf Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter, 101.280,50 EUR (Vorjahr: 1.365.199,80 EUR) auf Jahressonderzahlungen an Mitarbeiter sowie 58.200,00 EUR (Vorjahr: 51.075,00 EUR) auf Abschluss- und Prüfungskosten sowie im Übrigen vor Allem auf ausstehende Rechnungen.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 272.373,68 EUR (Vorjahr: 168.374,39 EUR) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit von 11.371,85 EUR (Vorjahr: 24.654,00 EUR).

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen gegen die Gesellschafterin Forderungen von 10.919.910,60 EUR (Vorjahr 2.247.182,57 EUR), die im Wesentlichen aus konzerninternen Finanzierungen resultieren.

Der Betrag der unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 16.384.504,28 EUR (Vorjahr: 16.295.425,87 EUR). Dieser Betrag entfällt mit 101.576,00 EUR (Vorjahr: 50.788,00 EUR) auf Lieferungen und Leistungen und im Übrigen im Wesentlichen auf die Ergebnisabführung.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 287.447,88 EUR (Vorjahr: 28.381,07 EUR) aus Anlagenabgängen und der Auflösung von Rückstellungen. Ferner sind 19.634,28 EUR (Vorjahr: 16.311,29 EUR) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

Die Personalaufwendungen beinhalten Altersversorgungsaufwendungen von 7.794,37 EUR (Vorjahr: 5.369,78 EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von 374.412,66 EUR (Vorjahr: 46.663,10 EUR). Zudem sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 84.065,05 EUR (Vorjahr: 25.765,32 EUR) enthalten.

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen ebenso wie die Zinsaufwendungen in voller Höhe auf solche aus verbundenen Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 259 (Vorjahr: 166).

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch die Herren Maik Gerth (Chief Technical Officer) und Tillmann Steinbrecher (Chief Executive Officer) geführt.

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag aller sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit beträgt 12.527.423,13 EUR. Die Laufzeiten dieser Verpflichtungen setzen sich folgendermaßen zusammen:

EUR
kurzfristige Verpflichtungen < 1 Jahr 1.891.594,04
mittelfristige Verpflichtungen 1 bis 5 Jahre 7.158.094,69
langfristige Verpflichtungen > 5 Jahre 3.477.734,40
gesamte Verpflichtungen 12.527.423,13

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
exocad America, Inc., Woburn, USA 100,00% 903.629 223.480

Die ExoCad Benelux S.a.r.l., Troisvierges, Luxemburg, die exocad Asia Limited, Hongkong, sowie die exocad UK Ltd., Middlesbrough, Großbritannien, wurden im Geschäftsjahr 2022 aufgelöst.

Nahestehende Unternehmen und Konzernzugehörigkeit

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen mit dem Mutterunternehmen und weiteren verbundenen Unternehmen, welche als nahestehende Unternehmen gelten, in den folgenden Bereichen:

- Bezug/Erbringung von Dienstleistungen,

- Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen,

- Finanzierung sowie

- Gewährung/Erhalt von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten.

Wir verweisen auf die obigen Ausführungen zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die exocad GmbH wird in den Konzernabschluss der Align Technology, Inc., Phoenix, Arizona, USA einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an konsolidierten Unternehmen aufstellt. Die Hinterlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt in elektronischer Form unter www.sec.gov/edgar unter der Nummer CIK 109149.

Die exocad GmbH ist gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Ergebnisverwendung

Entsprechend dem Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin wurde der volle Jahresüberschuss an diese abgeführt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag gemäß § 285 Nr. 33 HGB und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzlage liegen nicht vor.

 

Darmstadt, 12. Juli 2023

exocad GmbH

Die Geschäftsführung

Maik Gerth

Tillmann Steinbrecher

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die exocad GmbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der exocad GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der exocad GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 12. Juli 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Dornhöfer, Wirtschaftsprüfer

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