M LogIn GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M LogIn GmbHOffenburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht zum Jahresabschluß 20061. Aufgabenstellung und ZielsetzungDie M LOGIN GmbH mit Sitz in Offenburg, ist eine Dienstleistungsgesellschaft mit Schwerpunkten im Bereich der Logistik und Organisation. Die Hauptaufgaben der Gesellschaft sind:
Der massgebliche Grund für die Existenz von M Log In ist in der Bündelung von Einkaufs- und Bestellvolumen gegenüber der Markenartikel Industrie zu finden. Hierbei übernimmt M Login die Funktion eines Grosshandelsunternehmens, welches eine Optimierung des Informations- und Warenflusses von der Industrie zum Handel ermöglicht. Gerade die zukünftigen Entwicklungen (Ökosteuer, Schwerverkehrabgabe, Malus bei Kleinflächenbelieferung, etc.) machen die Tätigkeit von M Log In unabdingbar. Um eine eindeutige Trennung zwischen den Vermarktungs- und Beschaffungsaktivitäten zwischen Handel (Gesellschafter von M Login) und Industrie zu erreichen, obliegt M Login das Mandat die Logistikkonditionen selbständig zu verhandeln. Das bestandslose Logistiksystern von M Login ist in diesem Rahmen einzigartig. Grundsätzlich disponiert M Log In erst nach Auftragseingang der Kunden gebündelt bei der Industrie. Nach erfolgtem Wareneingang im Lager wird die Ware innerhalb weniger Stunden komplett umgeschlagen und zur Verladung bereitgestellt. Durch diesen mit organisatorischen Hilfsmitteln sowie modernster Informationstechnik unterstützen Arbeitsablauf ist eine kostengünstige und sichere Belieferung der Märkte möglich. 2. GeschäftsverlaufDurch den Kontorwechsel von Dohle zur REWE verlor die Gesellschaft ca. 2/3 ihres Volumens. Dies konnte auch nicht durch die Aufschaltung weiterer Lieferanten für den verbliebenen Kundenkreis kompensiert werden. Neue Kunden konnten im Geschäftsjahr nicht akquiriert werden. Das Jahr 2006 war durch die Konsolidierung der bestehenden Geschäftsabläufe und die Anpassung der Kosten auf die reduzierten Volumina geprägt. Die Geschäftsleitung prüfte in 2006 unterschiedliche Fortführungsszenarien und "führte Gespräche mit der Markenartikel industrie und ihren Gesellschaftern, welche logistischen Abwicklungsformen zielführend und betriebswirtschaftlich tragfähig sind. Auf Basis des geringen verbleibenden Distributionsvolumens war das bestehende bestandslose Logistikgeschäftsmodell betriebswirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Ungeachtet der nicht kostendeckenden Logistikkostensätze wurde durch die Gesellschafterversammlung beschlossen: für die verbleibenden Kunden eine interimsweise Belieferung zu den vereinbarten Konditionen bis zum. 30. April 2007 aufrechtzuerhalten. Die Lieferdifferenzquote blieb im Berichtsjahr unverändert bei 0,03% (Vj. 0,03%) des Umsatzes. Aufgrund der Qualität in den Auslieferungen wird an dem System der Vertrauenskontrolle weiter festgehalten. 3. ErgebnisentwicklungDer Geschäftsverlauf stellt sich wie folgt dar: Die Umsatzerläge betrugen insgesamt 33,6 Mio. Euro. Der Warenbestand per 31.12.2006 (ermittelt durch Stichtags-Inventur) betrug 113 T€(Vj. 318 T€) Die betrieblichen Aufwendungen betrugen 2;G8 Mio. Euro, davon Mietaufwendungen für die Lager-Immobilie in Höhe von 0,24 Mio. Euro, Ausgangsfrachten in Höhe von 0;57 Mio. Euro; Personalaufwendungen in Höhe von 1.12 Mio. Euro. Die restlichen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von ca. 0,75 Mio. Euro resultieren Kosten der kaufmännischen Verwaltung, und sonstigen Kosten. Insgesamt ergibt sich ein Ergebnis von -98 T€(+7 T€) Das Ergebnis beinhaltet ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 1.345 T€ der im Berichtsjahr als Logistikkostenausgleich ausgewiesen wird. Die Umsatzentwicklung war von folgenden Faktoren geprägt: Durch den Kontorwechsel von Dohle zur REWE verlor die Gesellschaft ca. 2/3 ihres Volumens. Aufgrund der unsicheren Situation hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Gesellschaft konnten in 2006 keine weiteren Aufschaltungen neuer Lieferanten mehr vorgenommen werden. Aufgrund dieser Situation verringert sich das Volumen (Tonnage) um 74% im Vergleich zum Vorjahr. 4. KapitalsituationDie Geschäftsführung wird den Gesellschaftern vorschlagen, den im Geschäftsjahr 2006 angefallenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 98 T€ auf neue Rechnung vorzutragen. Unter Berücksichtigung eines Gewinn Vortrages verfügt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 über ein Eigenkapital in Höhe von 561 T€. Auf der Gesellschafterversammlung vom 06.05.2005 wurden die Gesellschaftsanteile der Dohle Handelsgruppe eingezogen. Die Gesellschafterversammlung hat in den Sitzungen vom 06.05.2005 und 04.07.2005 beschlossen: die Gesellschaft trotz dieser Situation zunächst fortzuführen. Der Wegfall der HIT-Märkte stellt die Gesellschaft dabei vor eine existenzbedrohende Situation. Laut Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.05.2006 wunden alle Gesellschaftsanteile der M Login GmbH mit Wirkung zum 01.01.2006 durch die Markant Handels und Service GmbH gekauft, die somit im Berichtsjahr alleiniger Gesellschafter der M Log In GmbH ist 5. MitarbeiterentwicklungZum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die M Log In GmbH insgesamt 24 Mitarbeiter, davon am Standort Worms 22 und 2 am Standort Offenburg. Gegenüber dem Vorjahr (69 Mitarbeiter) ist hier aufgrund des gesunkenen Lagervolumens diese Reduzierung zu verzeichnen. 6. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält seit 25.06.01 in Worms eine Zweigniederlassung. An diesem Standort finden die originären Lager- und Transporttätigkeiten sowie die Reklamationsbearbeitung statt. In Offenburg werden sämtliche Verwaltungs- und Administrationstätigkeiten, wie z. B. Datenkommunikation, Warenwirtschaft, Stammdatendienst, Auftragsbearbeitung, Disposition, Rechnungsprüfung, Fakturierung, etc. wahrgenommen. 7. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2007Aufgrund des fehlenden Volumens kann die Gesellschaft nicht mehr kostendeckend arbeiten. Auf der Gesellschafterversammlung vom 08.12.2006 wurde deshalb der Beschluss gefasst die Gesellschaft aufgrund der wirtschaftlichen Situation zum 30.04.2007 zuschliessen. Aufgrund des fehlenden Volumens und der schwierigen Rahmenbedingungen (Mitarbeiter mit bereits gekündigten Arbeitsverhältnissen) wird das Ergebnis im Zeitraum 01.01.07-30.04.07 sich bestenfalls auf einen Verlust auf Vorjahresniveau bewegen. Das Anlagevermögen der M Login GmbH wurde bereits in 2006 wertberichtigt. Hierbei wurden die Flurförderzeuge bereits in 2006 mit Übergabetermin 01.05.07 verkauft. Ebenso wurden bereits in 2006 die jeweiligen Rückstellungen für Abfindungen von Mitarbeitern gebildet. Laufende Vertrage wurden termingerecht gekündigt.
Offenburg, im April 2007 R. Müller Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006I. RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDLAGENDer Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung spezieller Vorschriften für GmbH's aufgestellt. Soweit zulässig orientieren sich die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen. Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt: II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENÄNDERUNGEN IM GESCHÄFTSJAHR Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen mit Ausnahme der Bewertung der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen nicht vor. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen erfolgte - bis einschließlich des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2005 - auf der Grundlage eines Gutachtens des Alte Leipziger Instituts. Da ab Mitte 2006 keine Jubiläumszahlungen mehr geleistet werden, erfolgte im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 eine Schätzung des Restrisikos. ANLAGEVERMÖGEN Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen, bewertet. Soweit steuerlich zulässig, kam bei Vermögensgegenständen die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände des Anlagevermögens wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Das Anlagevermögen wurde im Berichtsjahr aufgrund der beschlossenen Betriebsschließung im zweiten Quartal 2007 auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Als Grundlage für die Bemessung des niedrigeren beizulegenden Wertes dienten die vom Unternehmen eingeholten Marktpreise für die entsprechenden gebrauchten Anlagegüter. UMLAUFVERMÖGEN Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit deren Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nennwert. Die Bewertung der Waren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden für Einzelrisiken Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 0) vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 12) angemessen Rechnung getragen. RÜCKSTELLUNGEN Bei der Berechnung der Teilwerte für die Pensionsverpflichtungen sind die Bestimmungen des § 6a des Einkommensteuergesetzes sowie R 6a der Einkommensteuerrichtlinien nach Maßgabe des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung beachtet. Des Weiteren wurden die Wahrscheinlichkeiten der neuen Richttafeln von 2005 G für die Pensionsversicherung von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszinssatz von 6% p.a. zu-grundegelegt. Der sich aus der Anwendung der neuen Richttafeln zur Berechnung der Pensionsrückstellungen im Vorjahr ergebende Erhöhungsbetrag in Höhe von EUR 6.747,00 wurde entsprechend der Empfehlung des IDW im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 in voller Höhe ertragswirksam berücksichtigt. Nach § 6a Abs. 4 S. 1 EStG kann der im Geschäftsjahr 2005 aufwandswirksam berücksichtigte Erhöhungsbetrag nur auf mindestens drei Wirtschaftsjahre gleichmäßig verteilt den Pensionsrückstellungen zugeführt werden. Insoweit ergibt sich für diese Bilanzposition ein temporäres Auseinanderfallen von Handels- und Steuerbilanz. Der Unterschiedsbetrag beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2006 noch EUR 2.249,00 (Vj. EUR 4.498,00). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die bislang erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Beträgen angesetzt. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. ANGABEN ZUR BILANZANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang). UMLAUFVERMÖGEN Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 944 enthalten, die über die Zentralregulierung der MARKANT abgewickelt wurden. Durch die Teilnahme der Kunden an der Zentralregulierung der MARKANT AG zieht diese 1) die Rechnungszahlbeträge bei den Kunden ein, so dass die M LogIn dann einen Auszahlungsanspruch gegenüber der MARKANT ausweist.
1) Die Abwicklung des Inkassos erfolgt über
die MARKANT im Auftrag der MARKANT AG.
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 3.294 (Vj. TEUR 10.728) Forderungen gegenüber der Alleingesellschafterin MARKANT Handels- und Service GmbH sowie TEUR 0 (Vj. TEUR 10) gegenüber der TK-LOG Tiefkühllogistik GmbH enthalten. Die ausgewiesenen Forderungen gegenüber der MARKANT in Höhe von TEUR 3.294 ergeben sich aus den Forderungen des Verrechnungskontos in Höhe von TEUR 3.368 abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 74. Die MARKANT ist seit dem 1. Januar 2006 Alleingesellschafterin der M LogIn. Aufgrund des Ausscheidens der anderen Gesellschafter wurden bestehende Forderungen gegenüber den bisherigen Gesellschaftern unter den "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Forderungen in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 18) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden sind. Sie betreffen den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Guthaben bei Kreditinstituten Es besteht ein Bankkonto, jedoch mit einem täglichen Banksaldo von TEUR 0,00, da Guthaben sowie Schuldsalden auf ein Verrechnungskonto der MARKANT übertragen werden. Diese ist Hauptkonteninhaberin gegenüber der Dresdner Bank AG, Offenburg, und weist gegenüber der Gesellschaft im Rahmen einer Verrechnungsvereinbarung einen entsprechenden Verrechnungssaldo aus. VERBINDLICHKEITEN Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 5 (Vj. TEUR 17) gegenüber der MLD MARKANT Logistik-Dienstleistungen GmbH und TEUR 10 (Vj. TEUR 20) gegenüber der MARKANT Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 15) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGPERSONALAUFWAND Der Personalaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.109 (-49,6%) auf TEUR 1.125 (Vj. TEUR 2.234) und schlüsselt sich wie folgt auf:
Der Mitarbeiterstand von 24 (Vj. 69) Beschäftigten teilt sich nach Tätigkeitsarten auf die zwei Standorte wie folgt auf:
Die Gesamtsumme der Löhne und Gehälter verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Zweigniederlassungen 1):
1) Die Aufteilung erfolgte nach dem
Verhältnis der den Standorten zugerechneten
Personalaufwendungen aus der Kostenstellenrechnung für
den MARKANT-Konzern, d. h. unter der Berücksichtigung
der tätigkeitsbezogenen Zuordnung der Mitarbeiter auf
die Niederlassungen.
APERIODISCHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält TEUR 177 (Vj. TEUR 23) aperiodische Erträge und TEUR 63 (Vj. TEUR 0) aperiodische Aufwendungen. Davon entfallen auf:
AUSSERORDENTLICHE ERTRÄGE Im Berichtsjahr erhielt die Gesellschaft von der Konzernobergesellschaft einen Logistikkostenausgleich in Höhe von TEUR 1.345 zum Ausgleich eines ansonsten entstehenden Verlustes. IV. ERGÄNZENDE ANGABENGESCHÄFTSFÜHRUNG Die Geschäftsführung oblag den Herren
1) Angestellter der Gesellschaft.
KONZERNVERHÄLTNIS Seit 1. Januar 2006 ist die MARKANT Handels- und Service GmbH, Offenburg, Alleingesellschafterin der M LogIn GmbH. Deshalb wird die Berichtsgesellschaft als Konzernunternehmen in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 der MARKANT Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG, Pfäffikon, einbezogen. GESCHÄFTSEINSTELLUNG Die Gesellschaft wird gemäß Gesellschafterbeschluss den Geschäftsbetrieb zum 30. April 2007 schließen, da das Geschäftsmodell nur auf der Grundlage großer Distributionsvolumen wirtschaftlich und für Kunden interessant ist. Durch den Verlust eines Großkunden mit Wirkung zum 1. Januar 2006 verlor die Gesellschaft ca. 2/3 ihres Logistikvolumens. Im Berichtsjahr wurden deshalb, sofern möglich, bereits strukturelle Anpassungen an den stark verringerten Geschäftsbetrieb getroffen. Im Einzelnen handelte es sich um den Verkauf von Anlagevermögen, Freisetzung von Personal sowie Anpassungen von Verträgen.
Offenburg, den 18. April 2007 Die Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERKIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die gesetzlich zulässigen größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der M LogIn, Offenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir ergänzend auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Ausblick für das Geschäftsjahr 2007 darauf hingewiesen, dass aufgrund der Umsatzverluste in Folge des Weggangs der Kunden Dohle und der HIT-Märkte die wirtschaftliche Grundlage für die Tätigkeit der Gesellschaft entfallen ist und die Gesellschafterversammlung deshalb beschlossen hat, den Geschäftsbetrieb zum 30. April 2007 einzustellen.
Offenburg, den 20. April 2007 LFK
RHENUS-TREUHAND-GESELLSCHAFT
Thomas Bußhardt, Wirtschaftsprüfer Dipl.- Volksw. Lothar Flum, Wirtschaftsprüfer - Anlagespiegel für Offenlegungszwecken-Das Anlagevermögen entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
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