Gohm France GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Renate, geb. Trippel Bolduan seit 26.11.2024 | Prokura |
Andreas Carrozzo seit 6.9.2024 | Prokura |
Michael Tober seit 6.9.2024 | Geschäftsführer |
Oliver Nossig seit 6.9.2024 | Prokura |
Thorsten Erwin Gohm seit 14.11.2006 | Geschäftsführer |
Georg Franz Kuppel seit 14.11.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Alfred Gohm Gesellschaft mit beschränkter HaftungSingen HohentwielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtGeschäftsverlauf - Lagebericht 2009 Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und der globalen Rezession haben im Jahr 2009 in Deutschlands exportorientierter Wirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland verringerte sich erstmals nach vielen Jahren des Wachstums um mehr als 4 Prozent und eine Vielzahl von Unternehmen, gerade auch im Zusammenhang mit der Automobilindustrie, waren zu drastischen Einschnitten und Kurzarbeit gezwungen. In der Automobilindustrie konnten lediglich die Hersteller und Händler von Kleinwagen von der durch die "Abwrackprämie" ausgelösten Kaufwelle profitieren, die als wesentlicher Bestandteil des Konjunkturförderprogramms der Regierung ausgelobt wurde. Demzufolge zeigt der Fahrzeugmarkt in Deutschland zum Jahresende 2009 ein zweigeteiltes Bild. Einerseits stiegen die Gesamtzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20% auf 3,8 Mio. PKW und damit den höchsten Wert seit Jahren. Die Segmente der Kleinwagen und der unteren Mittelklasse konnten zum Teil um bis zu 50% wachsen. Im Gegensatz hierzu fielen Zulassungen im Segment der Oberklasse um nahezu 20%, der Absatz von Sportwagen brach mit einem Rückgang von 26% regelrecht ein. Das auf den Vertrieb von Luxuslimousinen und Sportwagen spezialisierte Autohaus Alfred Gohm konnte sich diesem Trend im vergangenen Jahr nicht entziehen und leidet bis heute unter den Nachwirkungen des volkswirtschaftlichen Crashs. Der Umsatz 2009 ging im Vorjahresvergleich um etwa 21% von € 44 Mio. auf € 35 Mio. zurück. Positiv verlief das Geschäftsjahr lediglich im Handel mit neuen Ferraris. Durch den guten Auftragsbestand und die Markteinführung des neuen California konnten Umsatz und Ertrag mit der für unser Unternehmen wichtigsten Marke stabil gehalten werden. Im Gegensatz dazu war der Absatz der Marken Maserati und Jaguar stark rückläufig, bei Bentley brach der Verkauf gar um nahezu 60% ein. Auch der Gebrauchtwagenmarkt im Luxussegment wurde von der Krise hart getroffen, so dass der Absatz erst zur Jahresmitte 2009 wieder Schwung aufnahm. Im Jahresvergleich ist ein Rückgang von 12,9 % zu verzeichnen. Der Bestand nahm im Vergleich zu Vorjahr nochmals zu. Im Service musste nur ein leichter Rückgang hingenommen werden, der im Wesentlichen auf die Eröffnung des zweiten Standorts der Gohm Gruppe im Meilenwerk in Böblingen mit den Marken Maserati und Lamborghini zurückzuführen ist. Alles in allem konnte der Ertragseinbruch trotz eines rigorosen Sparprogramms nicht ganz kompensiert werden. Das Betriebsergebnis ist nach vielen erfolgreichen Jahren erstmals negativ, der aufgrund eines Verlustübernahmevertrags ausgeglichene Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 103. Nach den großen Investitionen der letzten Jahre bestand in 2009 kein nennenswerter Investitionsbedarf. Die Betriebsanlagen erfüllen alle zur Zeit aktuellen Anforderungen der Hersteller. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Gesamtmarkt und wirtschaftliches Umfeld Es herrscht große Unsicherheit, in welche Richtung sich der deutsche Automobilmarkt im laufenden Jahr entwickeln wird. Die Schätzungen schwanken zwischen 2,9 und 3,1 Mio. Neuzulassungen, was einem Rückgang von etwa 20% im Vergleich zum Vorjahr entsprechen würde. Vor allem die private Nachfrage wird nach dem Boomjahr 2009 als schwach beurteilt. Im gewerblichen Bereich sollte mit dem Abklingen der Wirtschaftskrise ein leichtes Wachstum zu erzielen sein. Für die Segmente der Oberklasse und Sportwagen rechnen wir mit einer deutlichen Erholung, was maßgeblich auf die Neueinführung einiger Modelle zurückzuführen ist. Entscheidend wird sein, wann die seit längerer Zeit herrschende Unsicherheit der Konsumenten über die Zukunft der technischen Entwicklungen (z.B. Hybrid) und der politischen Rahmenbedingungen wieder einer optimistischen Stimmung weicht. Als sicher gilt, dass der Strukturwandel in der Automobilbranche, besonders aber auch im deutschen Automobilhandel, mit steigernder Geschwindigkeit voranschreitet. Verdrängungswettbewerb und die Konzentration der Hersteller auf wenige Partner in größer werdenden Marktverantwortungsgebieten sind Trends, denen sich auch die Autohaus Alfred Gohm GmbH zukünftig stellen und auf die die Unternehmensstruktur angepasst werden muss. Verhandlungen mit den Herstellern zu diesen Themen sind seit längerem in Gang. Kurzfristig steht für uns die Sicherung der betriebsnotwendigen Liquidität sowie ein strenges Kostenmanagement im Vordergrund der Unternehmensführung. Mittelfristig gehen wir davon aus, dass sich das Marktsegment der Oberklasse erholen wird und dass die Umsatzeinbrüche des vergangenen Jahres durch eine Erweiterung des Marktgebiets und den Wegfall von Mitbewerbern ausgeglichen werden können. Autohaus Alfred Gohm GmbH Neuwagen Die Absatzsituation im Neuwagenbereich bei den einzelnen Marken stellt sich zum Jahresbeginn 2010 unterschiedlich dar. Ferrari Mit der Präsentation des 458 Italia Ende 2009 ist der Modellwechsel beim für Ferrari wichtigsten Modell, dem 8-Zylinder Sportwagen, vollzogen. Die Nachfrage ist ungeachtet des wirtschaftlichen Umfelds hervorragend und es liegen Bestellungen bis Mitte 2011 bereits vor. Die Nachfrage nach dem im Herbst 2008 präsentierten California ist stabil. Die Lieferzeit beträgt etwa 8 Monate, was in diesem Segment auch die Zielgröße darstellt. Die Nachfrage nach der 12-Zylinder Baureihe 599, welche im 4. Produktionsjahr ist, wird durch die Präsentation des 599 GTO wieder belebt werden. Bedingt durch die neuen Modelle und die Modellzyklen können wir auch für das laufende Jahr bei Ferrari von einem weitgehend stabilen Geschäftsverlauf ausgehen. Maserati Maserati hat im vergangenen Jahr einen herben Einbruch erlebt. Für das ab Ende März 2010 verfügbare neue GranCabrio liegen allerdings schon viele Bestellungen vor, so dass für Maserati mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses gerechnet werden kann. Die Lagerbestände an Neu - und Vorführwagen bewegen sich auf niedrigem Niveau. Bentley Der Absatz bei Bentley ist weltweit in 2009 um mehr als 50% eingebrochen, die Produktion wurde für beinahe 3 Monate gestoppt. Dadurch wurden Überbestände bereinigt und der Preiswettbewerb entschärft. Durch die Schwäche des Euro ist auch die Flut von Reimporten aus Amerika wieder zurückgegangen. Es deutet sich an, dass der Absatz von Neufahrzeugen durch die Einführung des Supersport wieder leicht zunimmt. Mit einer Rückkehr zu "alten" Absatzzahlen wird erst nach dem Modellwechsel beim Continental GT gerechnet. Dies sollte 2011 der Fall sein. Bis dahin ist es das Ziel, mit minimalen Kosten und kleinen Beständen die Verluste des Vorjahres zu reduzieren. Jaguar Bei Jaguar hat sich nach Einführung der XK-Baureihe der Absatz stabilisiert. Mit der Markteinführung der Limousine XF Anfang März 2008 wurde ein weiterer Schritt zur Erneuerung der Modellpalette durchgeführt. Ab Mai 2010 wird die neue Luxuslimousine XJ ausgeliefert. Das geplante Absatzziel für 2010 liegt bei ca. 30 Fahrzeugen. Gebrauchtwagen Der Gebrauchtwagenmarkt ist im Luxussegment in der zweiten Jahreshälfte 2008 förmlich zusammengebrochen und konnte sich erst gegen Ende 2009 leicht erholen, was für den notwendigen Bestandsabbau bei den Sportwagen allerdings saisonal zu spät war. Mangelnde Inlandsnachfrage konnte auch nicht durch Verkäufe ins benachbarte Ausland kompensiert werden. Hieraus resultiert immer noch ein deutlich zu hoher Bestand. Dessen Abbau ist das vorrangige Ziel für das Frühjahr 2010. Die Kundenanfragen haben zu Jahresbeginn deutlich zugenommen so dass Hoffnung besteht, dass sich das Geschäft mit Gebrauchtwagen im Lauf des Jahres wieder normalisiert. Service Der Servicebereich zeigt die ersten Wochen 2010 eine relativ stabile Tendenz. Das Ziel ist es, das Niveau von 2009 zu halten. Investitionen Wesentliche Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2010 nicht geplant. Insgesamt gehen wir für 2010 von einem immer noch schwierigen Geschäftsverlauf aus, wobei aufgrund der Modellzyklen das zweite Halbjahr Auftrieb bringen sollte. Unser Ziel ist es, die fehlenden Erträge durch konsequente Einsparungen in allen Bereichen zu kompensieren. Für den Markt Stuttgart hat sich die Autohaus Alfred Gohm GmbH als Ferrari Vertragspartner für Vertrieb und Service beworben und den Zuschlag ab 1. August 2010 bekommen. Wie das Projekt konkret umgesetzt wird, wird bis Mitte 2010 entschieden.
Singen, den 19. März 2010 Thorsten Gohm, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Autohaus Alfred Gohm GmbH, Singen, wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB aus. Sie hat von den Erleichterungen bei der Offenlegung Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 60,00 € und 150,00 € werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagespiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,01 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten um die jeweiligen Anschaffungspreisminderungen vermindert. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unverändert eine Beteiligung an der Douglas Parkverwaltung KG, Orsingen-Nenzingen (T€ 36). Die Gesellschaft ist nicht am Verlust der Douglas Parkverwaltung KG beteiligt. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Geschäftsjahr 2009 ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 803 (Vorjahr: T€ 1.238). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen (Bonusforderungen) in Höhe von insgesamt T€ 592 (Vorjahr T€ 540) enthalten. Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften in Höhe von 14.933,14 €. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen T€ 2.000 (Vorjahr: T€ 2.000). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften, durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen, Abtretungen von Forderungen in Höhe von T€ 10.954 (Vorjahr: T€ 10.523) besichert. Neben den in der Bilanz zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 5.571 (Vorjahr: T€ 3.115), davon werden innerhalb eines Jahres T€ 713 (Vorjahr: T€ 441) fällig. Auf verbundene Unternehmen entfallen hiervon T€ 2.407 (Vorjahr: T€ 2.656), davon werden innerhalb eines Jahres T€ 248 (Vorjahr: T€ 248) fällig. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Derivative Finanzinstrumente Mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wurde eine Währungs- und Zinsswapvereinbarung abgeschlossen. Dabei zahlt die Autohaus Alfred Gohm GmbH an die LBBW einen festen Zins von 2,8% auf den Bezugsbetrag von TCHF 3.120. Im Gegenzug erhält sie von der LBBW einen variablen Zins in Höhe des 6-Monats-Euribors auf den Bezugsbetrag von T€ 2.000. Am Ende der Laufzeit (17.12.2018) zahlt die Autohaus Alfred Gohm GmbH TCHF 3.120 und erhält T€ 2.000. Bei einem CHF-Kurs von 1 EUR = 1,560 CHF gleichen sich die Zahlungen aus. Zum Abschlussstichtag beträgt der Geldkurs des CHF 1 EUR = 1,4819, woraus sich eine überschießende Zahlungsverpflichtung in Höhe von T€ 105 ergibt. Dieser Betrag wurde in eine Drohverlustrückstellung eingestellt. VI. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:
Im Geschäftsjahr 2009 erfolgte die Geschäftsführung der Autohaus Alfred Gohm GmbH durch folgenden Geschäftsführer: Thorsten Gohm Auf die Angabe der Gesamtbezüge des tätigen Geschäftsführers wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 103 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Erwin Gohm GmbH & Co. Kommanditgesellschaft übernommen.
Singen, den 19. März 2010 Thorsten Gohm, Geschäftsführer Anlagespiegel
Andere Berichtsbestandteilesonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2010. BerichtsprüfungBestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Alfred Gohm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Singen, den 19. März 2010 Michael Schmid, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen