Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 540303
Vorher
Autohaus Alfred Gohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
12.8.1977
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Kraftfahrzeugen sowie deren Zubehör und Ersatzteilen, der Betrieb von Reparaturwerkstätten für Kraftfahrzeuge und darüber hinaus die Vermietung von Kraftfahrzeugen bzw. das mit Kraftfahrzeugen betriebene Leasinggeschäft.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Andreas Carrozzo
seit 6.9.2024
Prokura
Michael Tober
seit 6.9.2024
Geschäftsführer
Oliver Nossig
seit 6.9.2024
Prokura
Thorsten Erwin Gohm
seit 14.11.2006
Geschäftsführer
Georg Franz Kuppel
seit 14.11.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erwin Gohm GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Germany
52.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Alfred Gohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Singen Hohentwiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

Geschäftsverlauf - Lagebericht 2009

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und der globalen Rezession haben im Jahr 2009 in Deutschlands exportorientierter Wirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland verringerte sich erstmals nach vielen Jahren des Wachstums um mehr als 4 Prozent und eine Vielzahl von Unternehmen, gerade auch im Zusammenhang mit der Automobilindustrie, waren zu drastischen Einschnitten und Kurzarbeit gezwungen. In der Automobilindustrie konnten lediglich die Hersteller und Händler von Kleinwagen von der durch die "Abwrackprämie" ausgelösten Kaufwelle profitieren, die als wesentlicher Bestandteil des Konjunkturförderprogramms der Regierung ausgelobt wurde.

Demzufolge zeigt der Fahrzeugmarkt in Deutschland zum Jahresende 2009 ein zweigeteiltes Bild. Einerseits stiegen die Gesamtzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20% auf 3,8 Mio. PKW und damit den höchsten Wert seit Jahren. Die Segmente der Kleinwagen und der unteren Mittelklasse konnten zum Teil um bis zu 50% wachsen. Im Gegensatz hierzu fielen Zulassungen im Segment der Oberklasse um nahezu 20%, der Absatz von Sportwagen brach mit einem Rückgang von 26% regelrecht ein.

Das auf den Vertrieb von Luxuslimousinen und Sportwagen spezialisierte Autohaus Alfred Gohm konnte sich diesem Trend im vergangenen Jahr nicht entziehen und leidet bis heute unter den Nachwirkungen des volkswirtschaftlichen Crashs. Der Umsatz 2009 ging im Vorjahresvergleich um etwa 21% von € 44 Mio. auf € 35 Mio. zurück. Positiv verlief das Geschäftsjahr lediglich im Handel mit neuen Ferraris. Durch den guten Auftragsbestand und die Markteinführung des neuen California konnten Umsatz und Ertrag mit der für unser Unternehmen wichtigsten Marke stabil gehalten werden. Im Gegensatz dazu war der Absatz der Marken Maserati und Jaguar stark rückläufig, bei Bentley brach der Verkauf gar um nahezu 60% ein.

Auch der Gebrauchtwagenmarkt im Luxussegment wurde von der Krise hart getroffen, so dass der Absatz erst zur Jahresmitte 2009 wieder Schwung aufnahm. Im Jahresvergleich ist ein Rückgang von 12,9 % zu verzeichnen. Der Bestand nahm im Vergleich zu Vorjahr nochmals zu.

Im Service musste nur ein leichter Rückgang hingenommen werden, der im Wesentlichen auf die Eröffnung des zweiten Standorts der Gohm Gruppe im Meilenwerk in Böblingen mit den Marken Maserati und Lamborghini zurückzuführen ist.

Alles in allem konnte der Ertragseinbruch trotz eines rigorosen Sparprogramms nicht ganz kompensiert werden.

Das Betriebsergebnis ist nach vielen erfolgreichen Jahren erstmals negativ, der aufgrund eines Verlustübernahmevertrags ausgeglichene Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 103.

Nach den großen Investitionen der letzten Jahre bestand in 2009 kein nennenswerter Investitionsbedarf. Die Betriebsanlagen erfüllen alle zur Zeit aktuellen Anforderungen der Hersteller.

Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Gesamtmarkt und wirtschaftliches Umfeld

Es herrscht große Unsicherheit, in welche Richtung sich der deutsche Automobilmarkt im laufenden Jahr entwickeln wird. Die Schätzungen schwanken zwischen 2,9 und 3,1 Mio. Neuzulassungen, was einem Rückgang von etwa 20% im Vergleich zum Vorjahr entsprechen würde. Vor allem die private Nachfrage wird nach dem Boomjahr 2009 als schwach beurteilt. Im gewerblichen Bereich sollte mit dem Abklingen der Wirtschaftskrise ein leichtes Wachstum zu erzielen sein. Für die Segmente der Oberklasse und Sportwagen rechnen wir mit einer deutlichen Erholung, was maßgeblich auf die Neueinführung einiger Modelle zurückzuführen ist. Entscheidend wird sein, wann die seit längerer Zeit herrschende Unsicherheit der Konsumenten über die Zukunft der technischen Entwicklungen (z.B. Hybrid) und der politischen Rahmenbedingungen wieder einer optimistischen Stimmung weicht.

Als sicher gilt, dass der Strukturwandel in der Automobilbranche, besonders aber auch im deutschen Automobilhandel, mit steigernder Geschwindigkeit voranschreitet. Verdrängungswettbewerb und die Konzentration der Hersteller auf wenige Partner in größer werdenden Marktverantwortungsgebieten sind Trends, denen sich auch die Autohaus Alfred Gohm GmbH zukünftig stellen und auf die die Unternehmensstruktur angepasst werden muss. Verhandlungen mit den Herstellern zu diesen Themen sind seit längerem in Gang.

Kurzfristig steht für uns die Sicherung der betriebsnotwendigen Liquidität sowie ein strenges Kostenmanagement im Vordergrund der Unternehmensführung. Mittelfristig gehen wir davon aus, dass sich das Marktsegment der Oberklasse erholen wird und dass die Umsatzeinbrüche des vergangenen Jahres durch eine Erweiterung des Marktgebiets und den Wegfall von Mitbewerbern ausgeglichen werden können.

Autohaus Alfred Gohm GmbH

Neuwagen

Die Absatzsituation im Neuwagenbereich bei den einzelnen Marken stellt sich zum Jahresbeginn 2010 unterschiedlich dar.

Ferrari

Mit der Präsentation des 458 Italia Ende 2009 ist der Modellwechsel beim für Ferrari wichtigsten Modell, dem 8-Zylinder Sportwagen, vollzogen. Die Nachfrage ist ungeachtet des wirtschaftlichen Umfelds hervorragend und es liegen Bestellungen bis Mitte 2011 bereits vor. Die Nachfrage nach dem im Herbst 2008 präsentierten California ist stabil. Die Lieferzeit beträgt etwa 8 Monate, was in diesem Segment auch die Zielgröße darstellt. Die Nachfrage nach der 12-Zylinder Baureihe 599, welche im 4. Produktionsjahr ist, wird durch die Präsentation des 599 GTO wieder belebt werden. Bedingt durch die neuen Modelle und die Modellzyklen können wir auch für das laufende Jahr bei Ferrari von einem weitgehend stabilen Geschäftsverlauf ausgehen.

Maserati

Maserati hat im vergangenen Jahr einen herben Einbruch erlebt. Für das ab Ende März 2010 verfügbare neue GranCabrio liegen allerdings schon viele Bestellungen vor, so dass für Maserati mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses gerechnet werden kann. Die Lagerbestände an Neu - und Vorführwagen bewegen sich auf niedrigem Niveau.

Bentley

Der Absatz bei Bentley ist weltweit in 2009 um mehr als 50% eingebrochen, die Produktion wurde für beinahe 3 Monate gestoppt. Dadurch wurden Überbestände bereinigt und der Preiswettbewerb entschärft. Durch die Schwäche des Euro ist auch die Flut von Reimporten aus Amerika wieder zurückgegangen. Es deutet sich an, dass der Absatz von Neufahrzeugen durch die Einführung des Supersport wieder leicht zunimmt. Mit einer Rückkehr zu "alten" Absatzzahlen wird erst nach dem Modellwechsel beim Continental GT gerechnet. Dies sollte 2011 der Fall sein. Bis dahin ist es das Ziel, mit minimalen Kosten und kleinen Beständen die Verluste des Vorjahres zu reduzieren.

Jaguar

Bei Jaguar hat sich nach Einführung der XK-Baureihe der Absatz stabilisiert. Mit der Markteinführung der Limousine XF Anfang März 2008 wurde ein weiterer Schritt zur Erneuerung der Modellpalette durchgeführt. Ab Mai 2010 wird die neue Luxuslimousine XJ ausgeliefert. Das geplante Absatzziel für 2010 liegt bei ca. 30 Fahrzeugen.

Gebrauchtwagen

Der Gebrauchtwagenmarkt ist im Luxussegment in der zweiten Jahreshälfte 2008 förmlich zusammengebrochen und konnte sich erst gegen Ende 2009 leicht erholen, was für den notwendigen Bestandsabbau bei den Sportwagen allerdings saisonal zu spät war. Mangelnde Inlandsnachfrage konnte auch nicht durch Verkäufe ins benachbarte Ausland kompensiert werden. Hieraus resultiert immer noch ein deutlich zu hoher Bestand. Dessen Abbau ist das vorrangige Ziel für das Frühjahr 2010. Die Kundenanfragen haben zu Jahresbeginn deutlich zugenommen so dass Hoffnung besteht, dass sich das Geschäft mit Gebrauchtwagen im Lauf des Jahres wieder normalisiert.

Service

Der Servicebereich zeigt die ersten Wochen 2010 eine relativ stabile Tendenz. Das Ziel ist es, das Niveau von 2009 zu halten.

Investitionen

Wesentliche Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2010 nicht geplant.

Insgesamt gehen wir für 2010 von einem immer noch schwierigen Geschäftsverlauf aus, wobei aufgrund der Modellzyklen das zweite Halbjahr Auftrieb bringen sollte. Unser Ziel ist es, die fehlenden Erträge durch konsequente Einsparungen in allen Bereichen zu kompensieren. Für den Markt Stuttgart hat sich die Autohaus Alfred Gohm GmbH als Ferrari Vertragspartner für Vertrieb und Service beworben und den Zuschlag ab 1. August 2010 bekommen. Wie das Projekt konkret umgesetzt wird, wird bis Mitte 2010 entschieden.

 

Singen, den 19. März 2010

Thorsten Gohm, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 2.115.980,16 2.943.011,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.940,51 5.371,51
II. Sachanlagen 2.109.039,65 2.937.640,16
1. technische Anlagen und Maschinen 4.922,08 5.904,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.104.117,57 2.928.546,08
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.190,00
B. Umlaufvermögen 15.114.309,43 15.586.696,15
I. Vorräte 10.300.032,12 9.203.669,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.436.879,91 5.424.325,08
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 1.095.976,87
III. Wertpapiere 524,90 252,30
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 376.872,50 958.449,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 130.020,23 245.499,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.360.309,82 18.775.206,99

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 52.000,00 52.000,00
I. gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
B. Rückstellungen 266.500,00 275.900,00
C. Verbindlichkeiten 17.041.809,82 18.447.306,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.340.494,47 15.896.679,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 846.340,93 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.360.309,82 18.775.206,99

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 4.657.626,21 5.444.610,09
2. Personalaufwand 1.217.343,17 1.343.745,24
a) Löhne und Gehälter 997.636,19 1.086.949,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 219.706,98 256.795,47
3. Abschreibungen 358.543,43 419.411,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 358.543,43 419.411,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.568.599,13 2.738.344,44
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.539,84 29.543,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 632.655,55 822.484,86
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -102.975,23 150.168,02
8. Erträge aus Verlustübernahme 102.975,23 0,00
9. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 150.168,02
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Autohaus Alfred Gohm GmbH, Singen, wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB aus. Sie hat von den Erleichterungen bei der Offenlegung Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren, bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 60,00 € und 150,00 € werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagespiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wird.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,01 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten um die jeweiligen Anschaffungspreisminderungen vermindert. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 1% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unverändert eine Beteiligung an der Douglas Parkverwaltung KG, Orsingen-Nenzingen (T€ 36). Die Gesellschaft ist nicht am Verlust der Douglas Parkverwaltung KG beteiligt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Geschäftsjahr 2009 ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 803 (Vorjahr: T€ 1.238).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen (Bonusforderungen) in Höhe von insgesamt T€ 592 (Vorjahr T€ 540) enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften in Höhe von 14.933,14 €.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen T€ 2.000 (Vorjahr: T€ 2.000). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften, durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen, Abtretungen von Forderungen in Höhe von T€ 10.954 (Vorjahr: T€ 10.523) besichert.

Neben den in der Bilanz zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 5.571 (Vorjahr: T€ 3.115), davon werden innerhalb eines Jahres T€ 713 (Vorjahr: T€ 441) fällig. Auf verbundene Unternehmen entfallen hiervon T€ 2.407 (Vorjahr: T€ 2.656), davon werden innerhalb eines Jahres T€ 248 (Vorjahr: T€ 248) fällig.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

V. Derivative Finanzinstrumente

Mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wurde eine Währungs- und Zinsswapvereinbarung abgeschlossen. Dabei zahlt die Autohaus Alfred Gohm GmbH an die LBBW einen festen Zins von 2,8% auf den Bezugsbetrag von TCHF 3.120. Im Gegenzug erhält sie von der LBBW einen variablen Zins in Höhe des 6-Monats-Euribors auf den Bezugsbetrag von T€ 2.000.

Am Ende der Laufzeit (17.12.2018) zahlt die Autohaus Alfred Gohm GmbH TCHF 3.120 und erhält T€ 2.000. Bei einem CHF-Kurs von 1 EUR = 1,560 CHF gleichen sich die Zahlungen aus. Zum Abschlussstichtag beträgt der Geldkurs des CHF 1 EUR = 1,4819, woraus sich eine überschießende Zahlungsverpflichtung in Höhe von T€ 105 ergibt. Dieser Betrag wurde in eine Drohverlustrückstellung eingestellt.

VI. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

  Geschäftsjahr Anzahl Vorjahr Anzahl
Arbeiter 10 10
Angestellte 13 15
Auszubildende 4 5
SUMME 27 30

Im Geschäftsjahr 2009 erfolgte die Geschäftsführung der Autohaus Alfred Gohm GmbH durch folgenden Geschäftsführer:

Thorsten Gohm

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des tätigen Geschäftsführers wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 103 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Erwin Gohm GmbH & Co. Kommanditgesellschaft übernommen.

 

Singen, den 19. März 2010

Thorsten Gohm, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs- Herstellungskosten  
01.01.2009
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2009
Euro
Zuschreibungen
Euro
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.066,80 3.735,00 0,00 0,00 50.801,80 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 47.066,80 3.735,00 0,00 0,00 50.801,80 0,00
II. Sachanlagen            
1. technische Anlagen und Maschinen 145.226,03 0,00 59.699,97 0,00 85.526,06 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.099.410,29 993.003,04 1.712.554,30 0,00 3.379.859,03 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.190,00 0,00 3.190,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 4.247.826,32 993.003,04 1.775.444,27 0,00 3.465.385,09 0,00
Anlagevermögen 4.294.893,12 996.738,04 1.775.444,27 0,00 3.516.186,89 0,00
  Abschreibung
Vortrag Abschreibungen 31.12.2008
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2009
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.695,29 2.166,00 0,00 43.861,29
Immaterielle Vermögensgegenstände 41.695,29 2.166,00 0,00 43.861,29
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 139.321,95 980,00 59.697,97 80.603,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.170.864,21 355.397,43 250.520,18 1.275.741,46
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.310.186,16 356.377,43 310.218,15 1.356.345,44
Anlagevermögen 1.351.881,45 358.543,43 310.218,15 1.400.206,73
  Buchwert
31.12.2008
Euro
31.12.2009
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.371,51 6.940,51
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.371,51 6.940,51
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 5.904,08 4.922,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.928.546,08 2.104.117,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.190,00 0,00
Sachanlagen 2.937.640,16 2.109.039,65
Anlagevermögen 2.943.011,67 2.115.980,16

Andere Berichtsbestandteile

sonstige Berichtsbestandteile

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2010.

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Alfred Gohm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Singen, den 19. März 2010

Michael Schmid, Wirtschaftsprüfer

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