Entwicklungsgesellschaft Groß-Gerau Schießgarten mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolin Anne Ahrens seit 9.12.2021 | Geschäftsführer |
Frank Totzke seit 31.7.2018 | Prokura |
Thomas Frank Müller seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 17.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Terramag GmbHHanauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der Terramag GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB (§ 242 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften (§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine kleine Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die gesetzlich geforderten "davon" Angaben werden aus Gründen der Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang gezeigt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Wirtschaftliche Grundlagen Die Terramag GmbH führt die ganzheitliche Baulandentwicklung von unbebauten Grundstücken vom Konzept bis zur Vermarktung durch. Dabei tritt sie häufig als Vertragspartner von Städten und Gemeinden auf und erbringt dabei nachfolgende Tätigkeiten: · Beratung, Projektsteuerung und Abwicklung von Projekten der Baulandentwicklung, der Revitalisierung und des allgemeinen Bodenmanagements. · Tätigkeit als Entwicklungs-, Erschließungsträger und Generalfinanzierer für private und kommunale Auftraggeber. · Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Facilitymanagements, der Immobilienbewertung, -entwicklung und - verwertung, von bebauten und unbebauten Grundstücken. · Aufbau, Führung und Betrieb geografischer Informationssysteme und Internetdatenbanken. Die Baulandentwicklung unterteilt sich dabei in die treuhänderische und die investive Entwicklung. Bei der treuhänderischen Baulandentwicklung bleibt das wirtschaftliche Risiko und die vollumfängliche Steuerungs- und Entscheidungshoheit über alle Belange der Planung, Umlegung, Erschließung und Vermarktung bei der auftraggebenden Kommune. Bei der investiven Baulandentwicklung hingegen trägt die Terramag GmbH das wirtschaftliche Risiko. Bei der Entwicklung der Baugebiete für Städte und Gemeinden im Treuhandauftrag werden die zur Abwicklung der Entwicklungsmaßnahmen notwendigen finanziellen Mittel auf eigens dafür eingerichteten Bankkonten erfasst. Der Finanzierungsrahmen auf den Bankkonten wird in der Regel durch Bürgschaften der Stadt und Gemeinde abgesichert. Auf diesen Konten werden sämtliche Kosten und Geldeingänge, die im Zusammenhang mit den Maßnahmen stehen, erfasst. Im Rahmen des Treuhand-/ Betreuungsauftrags verpflichten sich die Städte und Gemeinden nach Beendigung des Projektes zur Übernahme des Treuhandkontos. Bei einem Bankguthaben besteht ein Erstattungsanspruch des Auftraggebers gegenüber der Terramag GmbH und bei Vorliegen einer Bankverbindlichkeit ein entsprechender Ausgleichsanspruch an die Stadt oder Gemeinde. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter Anwendung der Grundsätze der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gegeben sind, da die Gesellschaft aufgrund von Eigenmitteln sowie von Betriebsmittelkreditlinien der Gesellschafter über ausreichend Liquidität im Prognosezeitraum 2024/2025 verfügt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: · Beteiligungen zu Anschaffungskosten · Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurden die Finanzanlagen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen in Folgejahren und sind zu Nennwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Beteiligungen Eine Beteiligung wurde in Vorjahren auf 1,00 EUR abgewertet. Hintergrund war die Entscheidung eines Verwaltungsgerichts, den Bebauungsplan für ein Projekt der Beteiligungsgesellschaft für unwirksam zu erklären. Regressansprüche sowie die Möglichkeit eines Vergleichs werden weiterhin geprüft. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen beinhalten gewährte Darlehen, von denen 43.151,09 EUR (Vorjahr: 47.278,72 EUR) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr haben. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von 27.705.966,32 EUR (Vorjahr: 15.829.672,36 EUR) Ansprüche gegenüber den Städten und Gemeinden aus den im Rahmen von Treuhandverhältnissen bestehenden Verpflichtungen zum Ausgleich der jeweiligen Treuhandkonten, die sich korrespondierend aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergeben. Ohne Berücksichtigung der Ansprüche aus den Treuhandverhältnissen betragen die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände 344.656,79 EUR (Vorjahr: 204.502,47 EUR), von denen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Kassenbestand, und Guthaben bei Kreditinstituten Unter den Bankguthaben ist ein Betrag in Höhe von 8.845.741,46 EUR (Vorjahr: 17.764.534,39 EUR) für treuhänderisch geführte Bankkonten ausgewiesen. Verbindlichkeiten Von den gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von 37.771.204,88 EUR (Vorjahr: 34.733.290,72 EUR) entfallen 36.551.707,78 EUR (Vorjahr: 33.594.206,75 EUR) auf Treuhandkonten. Dem gegenüber stehen sonstige Vermögengegenstände sowie Banksalden aus den treuhänderischen Entwicklungsmaßnahmen in gleicher Höhe. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von 27.736.026,98 EUR (Vorjahr: 15.842.922,04 EUR) für treuhänderisch geführte Bankkonten enthalten. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden 8.815.680,80 EUR (Vorjahr: 17.751.284,71 EUR) ausgewiesen, die auf die treuhänderischen Entwicklungsprojekte entfallen und die bei Beendigung des Projektes von der Gesellschaft durch Auskehrung der korrespondierenden Bankguthaben auf den Treuhandkonten auszugleichen sind. Bei dem verbleibenden Betrag in Höhe von 1.219.497,10 EUR (Vorjahr: 1.139.083,97 EUR) handelt es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, die sich wie folgt zusammensetzen: Art der Verbindlichkeit - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 138.875,59 EUR (Vorjahr: 132.397,39 EUR) - Sonstige Verbindlichkeiten 1.080.621,51 EUR (Vorjahr: 1.006.686,58 EUR) In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 351.810,92 EUR (Vorjahr: 184.248,25 EUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 2.954,11 EUR (Vorjahr: 2.749,17 EUR) sowie ein Darlehen gegenüber der immovativ GmbH in Höhe von 210.000,00 EUR (Vorjahr: EUR 810.000,00) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 500.000,00 EUR (Vorjahr 0,00) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen bis zu einem Jahr belaufen sich auf 34 TEUR. Die Miet- und Pachtverhältnisse verlängern sich um zwei Jahre, sofern diese nicht fristgerecht gekündigt werden. Darüber hinaus bestehen weitere Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 22 TEUR mit einer Laufzeit von einem Jahr und in Höhe von 17 TEUR von größer einem Jahr. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 16. Angaben über Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäfte der Gesellschaft wurden und werden wie folgt geführt: · Thomas Müller, Dipl.-Ing., Hanau · Carolin Ahrens, Dipl.-Geogr., Hamburg Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
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