Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 8822
Eingetragen
17.4.1989
Branche
Großhandel mit FlachglasGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Gegenstand
Der Handel mit Autoglas nebst Einbau sowie der Handel mit Kfz. - Ersatz- und Zubehörteilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Gilles
seit 16.7.2010
Geschäftsführer
Sabine Mandernach
seit 16.7.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
Jörg Wendel
30.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Patrick Gilles
66292 Riegelsberg, Überhofer Straße 6
12.800 €
40.00%
Jörg Wendel
66265 Heusweiler-Holz, Saarstraße 97
9.600 €
30.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AUTOGLAS - GILLES GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immat. Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 66.466,18 100.104,18
66.467,18 100.105,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 87.311,09 91.923,67
II. Ford.u.sonst.Vermögensgegenst. 75.508,28 84.250,73
III. Wertpapiere 263.141,03 649.030,01
IV. Kassenbestand, Bundesbankguth. 730.770,69 363.980,24
1.156.731,09 1.189.184,65
C. Aktive RAP 993,50 1.095,00
Summe Aktiva 1.224.191,77 1.290.384,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 32.000,00 32.000,00
II. Bilanzgewinn 990.666,61 982.670,27
Summe Eigenkapital 1.022.666,61 1.014.670,27
B. Rückstellungen 142.037,59 164.371,59
C. Verbindlichkeiten 59.487,57 111.342,97
Summe Passiva 1.224.191,77 1.290.384,83

14. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Autoglas Gilles GmbH

Saarbrücker Straße 122

66125 Saarbrücken

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Autoglas Gilles GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu be­achten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses freiwillig die Gliederungsvorschriften nach § 266 Abs. 2 und § 267 Abs. 2 HGB angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 246 I 4 HGB i.V.m. § 253 I 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gemäß § 253 III 1, 2 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen er­folgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbe­dingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein nied­rigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese um­fassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert ange­setzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 II Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Ver­bindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Brutto - Anlagenspiegel

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Berichts.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Hier sind die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Her­stellungskosten) und die kumulierten Abschreibungen je Anlageposition, die Abschrei­bung des Geschäftsjahres sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres darge­stellt.

Zugänge wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst.

Abgänge sind mit den kumulierten Beträgen aus den Bruttowerten und den Abschrei­bungen entnommen.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der aktivierte, entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Nach den Übergangsvorschriften in Artikel 66 III Satz 2 EGHGB verbleibt es bei der bisherigen Abschreibungsmethode.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden mit ihren Nennbeträgen angesetzt, angemessene Wertberichti­gungen sind berücksichtigt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

ein durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, wie von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % nach den Erfahrungswerten aus der Ver­gangenheit

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Die Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 153.513,00 wurde mit dem verpfändeten Festgeldkonto in Höhe von EUR 135.489,41 saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 96.314,00

davon entfallen auf:

Provisionen EUR 1.360,00
Urlaubsansprüche Arbeitnehmer EUR 22.683,00
Gewährleistung EUR 16.805,00
Tantiemen EUR 30.000,00
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen EUR 21.466,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten EUR 4.000,00

Die Rückstellungen wurden nach der neuen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzu­setzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfül­lungsbetrag. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung sowie die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten zeigt der nachste­hende Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag

bis 1 Jahr

1-5 Jahren

über 5 Jahren

31.12.2023

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

22

22

0

0

Sonstige Verbindlichkeiten

38

38

0

0

60

60

0

0

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 10 (Vorjahr: 12) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 6 gewerbliche Arbeitnehmer und 4 Angestellte.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

                Herrn Patrick Gilles, Autoglaser.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesell­schaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vor­zunehmen.

Die Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Zum 31.12.2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 127.996,34 und ein Gewinnvortrag von EUR 982.670,27. Es wurde eine Ausschüttung von EUR 120.000,00 vorgenommen. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 990.666,61 auf neue Rechnung vorzutragen.

Auswirkungen durch die Ukraine-Krise

Die durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Sanktionen verursachen einen Inflationsschub und eine Verknappung an bestimmten Ausrüstungsgütern und Rohstoffen. Die Gesellschaft ist hiervon nur indirekt betroffen. Es bestehen derzeit keine erkennbaren Risiken für die Geschäftsprozesse oder die Fortführung des Unternehmens.

Saarbrücken, den 22.08.2024

…………………………………..

Autoglas Gilles GmbH

Patrick Gilles, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 22.08.2024

Während des Zeitraums vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 waren durchschnittlich 10 Arbeitnehmer beschäftigt

 

Saarbrücken, den 22.08.2024

Autoglas Gilles GmbH

Patrick Gilles

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