Interquell Cereals GmbH
Bahnhofstraße 94, 86845 Großaitingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Zimmermann seit 27.12.2023 | Prokura |
Michael Hedde seit 30.10.2019 | Prokura |
Georg Johann Müller seit 17.9.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
M**** F****** | 10.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Interquell Cereals GmbHEigenbeteiligung | 90.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Interquell Cereals GmbHGroßaitingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 20231. Grundlage des Unternehmens 1.1. Unternehmensgegenstand Interquell Cereals stellt Quellmehle und andere aufgeschlossene Getreideprodukte her. Diese werden an Hersteller von Back- und Brotmischungen, sowie an die Babynahrungs- und weitere Bereiche der Lebensmittelindustrie geliefert. Kleinere Mengen werden in der Futtermittelbranche verkauft. Interquell Cereals betreibt ein reines Zuliefergeschäft, ein eigenes Markengeschäft existiert nicht. 1.2. Ziele und Strategien Strategisches Ziel ist die Steigerung des Unternehmenswertes durch Gewinnung von Marktanteilen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern und damit verbundene Ertragssteigerungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung der Branche Über den Bereich Getreideveredelung im Back- und Babynahrungsbereich liegen keine konkreten Marktzahlen vor, da die von IQ-Cereals bedienten Geschäftsfelder in sehr unterschiedlichen Branchen liegen. Grundsätzlich wird das Marktumfeld der IQ-Cereals in den zunehmend komplexer werdenden Märkten sehr positiv gesehen, da viele Hersteller Teilbereiche Ihrer Produktion outsourcen und reine Vermarktungsunternehmen Firmen zur Produktion der von Ihnen vertriebenen Produkte benötigen. 2.2. Geschäftsentwicklung Ertragslage Die Umsatzerlöse sind in 2023 um 1,5 % gestiegen (Vorjahr 16,2.%). Die Interquell Cereals GmbH erwirtschaftete einen Jahresüberschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von 0,7 Mio. Euro gegenüber 0,8 Mio. Euro im Vorjahr. Die angestrebten Geschäftsziele wurden damit im Rahmen des wirtschaftlichen Umfeldes (siehe Punkt 3) im Geschäftsjahr 2023 weitgehend erreicht (Planwert Jahresüberschuss 2023: 0,8 Mio). Die Auslastung der Hauptproduktionsanlagen war gut bis sehr gut. Der Personalbestand entwickelte sich wie folgt:
Zum 31.12.2023 wurde kein (31.12.2022: 1) Auszubildender beschäftigt. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 2023 74,00 % (Vorjahr 62,00 %). Finanzlage Der Cash-Flow I (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Jahr 2023 1,8 Mio. Euro (Vorjahr 2,0 Mio. Euro). Der EBITDA belief sich im Jahr 2023 auf 2.117.741,25 Euro (Vorjahr 2.319.316,85 Euro). Die Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Geschäftspartnern nachgekommen. Daneben bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen der Interquell-Gruppe zu den Bankpartnern. Daneben werden langfristige Investitionen möglichst fristenkongruent finanziert. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein; ebenso unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Die Auftragslage ist zufriedenstellend. Die Ziele aus dem Vorjahr konnten im Wesentlichen erreicht werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Lebensmittelbereich wird als konstant angesehen. Durch intensive Produktentwicklung sind mehrere Projekte in Planung, so dass die wichtigsten Produktionslinien mittelfristig als gut ausgelastet angesehen werden. Allerdings hat die gesamtwirtschaftliche Schwäche dazu geführt, dass einige Kunden Bestellmengen reduziert haben. In Kombination mit gestiegenen Kosten, vor allem im Energiebereich, hat dies zu Einbußen geführt. Ab Q1-2025 ist angestrebt, das frühere Niveau wieder zu erreichen. Wirtschaftliche Risiken liegen in den aktuellen Volatilitäten des landwirtschaftlichen Rohstoffbereichs mit stark steigenden Preisen, sowie in zunehmenden gesetzlichen Auflagen bezüglich Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Die Energieversorgung ist gesichert, da alle Produktionsanlagen sowohl mit Gas als auch Öl betrieben werden können. Zukünftige Investitionsschwerpunkte sind die Modernisierung inkl. verbesserter Energieeffizienz von 2 Trocknern, sowie Erweiterungen im hauseigenen Labor. Weiter ist ein Neubau der Sozialräume und eines Fertigproduktlagers geplant, sowie eine Freiflächen-Photovoltaikanlage. Die Interquell Cereals GmbH verpflichtet sich dabei zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Arbeitnehmerschulungen werden regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten. Mitarbeiterinformationen finden über regelmäßige Newsletter, sowie Abteilungstreffen und einer jährlichen Gesamtschulung im Werk Großaitingen statt. Der Fortbestand des Unternehmens ist gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen mittelfristig nicht. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von leicht rückläufigen Umsätzen aus, vor allem bedingt durch gesunkene Bestellmengen. Es wird mit einem in etwas niedrigeren Ergebnis gerechnet. 4. Sonstige Angaben Die Geschäftsleitung wurde von Herrn Georg Müller wahrgenommen. Herr Michael Hedde und Herr Christoph Zimmermann haben Prokura.
Großaitingen, September 2024 gez. Georg Müller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wird in EUR und auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, insbesondere der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Nachfolgend werden die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig ab dem Erwerbszeitpunkt über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Diese beträgt bei den Softwarelizenzen drei bis fünf Jahre und bei gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten fünf bis acht Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände regelmäßig zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren linear vorgenommen. Dabei werden technische Anlagen und Maschinen im Wesentlichen zwischen acht und zehn Jahren abgeschrieben. Im aktuellen Geschäftsjahr werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Eurovollständig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und die Fertigerzeugnisse werden mit den Verkaufspreisen abzüglich Vertriebskosten sowie einer Gewinnmarge angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen Kreditrisiko sowie noch möglicher bzw. zu erwartender Skontoabzüge Rechnung. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Erstverbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls angesetzt. Im Rahmen der Folgebewertung werden Währungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ergebniswirksam umgerechnet; bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungswertprinzips, bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ohne deren Beachtung. 2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr 6.864.152,99 Euro (Vorjahr 7.521.713,73 Euro) und eine Restlaufzeit größer einem Jahr 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen bis 1 Jahr befinden sich auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Interquell GmbH, Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG) von 3.388.086,44 Euro (Vorjahr 2.857.103,00 Euro). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 170.728,00 Euro (Vorjahr 216.254,00 Euro). Daneben sind Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Euro weisen zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten aus:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 203.333,32 Euro über Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen abgesichert. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und aus Steuern in Höhe von 28.070,52 Euro (Vorjahr 30.827,15 Euro) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Umsatzerlöse Die Gesellschaft betätigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf unterschiedlichen geographischen Märkten.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Weiterhin sind periodenfremde Erträge aus wertberichtigten oder ausgebuchten Forderungen in Höhe von 300,00 Euro (Vorjahr 5.269,69 Euro), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) sowie aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 1.285,98 Euro (Vorjahr 6.804,59 Euro) enthalten. Die Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen belaufen sich auf 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung Die Aufwendungen für die Altersversorgung belaufen sich auf 2.819,56 Euro (Vorjahr 3.000,38 Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 731,10 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen aus wertberichtigten oder ausgebuchten Forderungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 8.700,00 Euro) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge aus Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). 3. Sonstige Angaben Firma, Sitz, Registergericht Die Interquell Cereals GmbH mit dem Sitz in Großaitingen ist beim Amtsgericht Augsburg unter HRB 34010 eingetragen. Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer Gesamtschuldnerschaft für Verbindlichkeiten der Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG in Höhe von 7,0 Euro. Die Geschäftsführung schätzt das gegenwärtige Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aufgrund der geplanten Unternehmensentwicklung der Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG als gering ein. Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldner für die Verpflichtungen der Interquell GmbH, die vor dem Wirksamwerden der Spaltung von der Interquell GmbH begründet wurden und die nicht im Rahmen der Abspaltung auf die Interquell Cereals GmbH übertragen wurden. Diese Haftung beträgt noch EUR 5,2 Mio (Vorjahr EUR 15,6 Mio) für Langfristverbindlichkeiten. Außerbilanzielle Geschäfte Die folgenden außerbilanziellen Geschäfte werden angegeben, weil die aus solchen Geschäften entstehenden Risiken und Vorteile für die Gesellschaft wesentlich sind und weil die Offenlegung für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft erforderlich erscheint. Die Gesellschaft hat Leasingvereinbarungen für Maschinen und Kraftfahrzeuge in Höhe von 431.261,08 Euro abgeschlossen. Die Leasingvereinbarungen haben eine Restlaufzeit von drei bis sechs Jahren. Mit diesen Vereinbarungen werden eine Verkürzung der Bilanzsumme sowie eine prozentuale Erhöhung der Eigenkapitalquote erreicht. Die Chance und das Risiko bestehen in der grundsätzlich unkündbaren Restlaufzeit. Daneben bestehen Miet- bzw. Pachtverträge über die Nutzung der Grundstücke in Großaitingen in Höhe von jährlich 0,65 Mio Euro. Diese Verträge bestehen mit der Gesellschafterin und sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Diese Mietverträge dienen der Gesellschaft dazu, keine finanziellen Mittel durch die Immobilienfinanzierung zu binden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Daneben bestehen nur unwesentliche weitere finanzielle Verpflichtungen. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die Gesellschaft hat keine derivativen Finanzinstrumente wie Zinsswap-Vereinbarungen oder Rohwarenpreisbegrenzungsgeschäfte abgeschlossen. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Georg Müller, Kaufmann, geführt. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen des Geschäftsführers Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufzustellen hat, ist die Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG, Wehringen. Anteilsliste Die Gesellschaft ist an keinen Unternehmen beteiligt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf 63 (Vorjahr 64) davon 14 (Vorjahr 14) Angestellte, 46 (Vorjahr 46) gewerbliche Arbeitnehmer, 2 (Vorjahr 3) Aushilfen und einem Geschäftsführer. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 9.450,00 Euro und entfällt und ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Großaitingen, 26.09.2024 Georg Müller, Geschäftsführer
Bericht des AufsichtsratsEs besteht keine Pflicht zur Aufstellung eines Aufsichtsrats, ein solcher wurde auch nicht freiwillig bestellt. sonstige Berichtsbestandteile
Großaitingen, 26.09.2024 Georg Müller, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Interquell Cereals GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Interquell Cereals GmbH, Großaitingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Interquell Cereals GmbH, Großaitingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen internen Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Augsburg, 02. Oktober 2024 gez. Bernhard Hall, Wirtschaftsprüfer |
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