Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 206685
Vorher
Oxoid Holding GmbH
Eingetragen
31.3.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung an anderen Gesellschaften und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Verwaltung des eigenen Vermögens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Thermo Luxembourg Holding S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thermo Luxembourg Holding S.à r.l.
Luxembourg
1.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
94.97%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oxoid Investments GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.848.468.930,26 2.848.468.930,26
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 814.557,81 836.186,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.648,70 2.467,25
II. Guthaben bei Kreditinstituten 35.005,27 9.410,24
2.849.325.142,04 2.849.316.994,71

PASSIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 2.847.449.532,83 2.847.449.532,83
III. Gewinnvortrag 1.346.270,00 1.346.270,00
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 10.500,00 9.900,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.547,33 0,00
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 7.547,33 (EUR 0,00)
2.849.325.142,04 2.849.316.994,71

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 0,00 414.769.325,36
-davon Erträge aus der Währungsumrechnung
EUR 0,00 (EUR 33,87)
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.139,50 13.454,04
-davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
EUR 4,41 (EUR 40,40)
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.687,05 13.671,07
-davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 22.506,91 (EUR 13.646,13)
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,21 46.682,47
-davon an verbundene Unternehmen
EUR 0,21 (EUR 0,00)
5. Ergebnis nach Steuern 7.547,34 414.722.859,92
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne
-7.547,34 -414.722.859,92
7. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 5. Dezember 1997 unter der Firmierung Oxoid Investments GmbH mit Sitz in Wesel gegründet. Die Gesellschaft hat im August 2017 ihren Sitz nach Braunschweig verlegt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Braunschweig unter der Registernummer HRB 206685 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Oxoid Investments GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 17. Juli 2015 und des GmbHGesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Abschluss ist in Euro aufgestellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Ausweisgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung angesetzt. Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung waren nicht zu verzeichnen.

Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bekannten, der Höhe nach jedoch ungewissen Verbindlichkeiten und sind gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren EUR 814.557,81 (i. Vj. EUR 801.417,05) aus dem Cash-Pooling mit der Life Technologies Finance UK.

Gegenüber der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG resultiert eine Verbindlichkeit in Höhe von EUR 7.547,33 (i. Vj. Forderung in Höhe von EUR 34.769,91) aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 511.291,88 ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert EUR 2.847.449.532,83.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 10.500,00 (i. Vj. EUR 9.900,00) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung des Jahresabschlusses.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Durch die Veräußerung der Anteile (3,87 %) der Thermo Fisher Scientific Baltics UAB wurden im Vorjahr 2022 EUR 414.766.320,50 Erträge realisiert.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Mitarbeiter beschäftigt.

Persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Petrus Thomas Adrianus van der Zande, Senior Director Finance & Tax Operations, SH Halsteren, Niederlande

Herr Dr. Ralf Oliver Schlegel, Rechtsanwalt, Bremen.

5. Konzernbeziehungen / befreiender Konzernabschluss

Der Kreis der verbundenen Unternehmen unserer Gesellschaft umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Thermo Fisher Scientific Inc, Waltham/MA, USA, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Da unsere Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc., Waltham/MA, USA, einbezogen werden, hat unsere Gesellschaft darauf verzichtet, einen Teilkonzernabschluss aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc. wird nach den US- amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. Der befreiende Konzernabschluss und der befreiende Konzernlagebericht der Thermo Fisher Scientific Inc. sind einem nach § 291 Abs. 2 HGB aufgestellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht gleichwertig und der befreiende Konzernabschluss wird geprüft.

Unterschiede zwischen den US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, den unterschiedlichen Kriterien bei der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Leasinggeschäften und dem Ansatz und der Bewertung von Rückstellungen sowie dem Gewinnrealisierungszeitpunkt.

Allgemeine Unterschiede hinsichtlich des Ausweises:

Abweichend von der Struktur der HGB Bilanz erfolgt im US-GAAP Konzernabschluss eine Gliederung der Bilanzposten von kurzfristig hin zu langfristig

Die Gewinn- und Verlustrechnung nach US-GAAP ist vergleichbar mit der handelsrechtlichen Struktur nach dem Umsatzkostenverfahren, jedoch erfolgt ein getrennter Ausweis für "fortgeführte" und "aufgegebene Geschäftsbereiche.

Allgemeine Unterschiede zur Bewertung:

Geschäfts- oder Firmenwerte sowie immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit unbestimmter oder unbegrenzter Nutzungsdauer werden nach US-GAAP nicht planmäßig abgeschrieben, sondern regelmäßigen Überprüfungen der Werthaltigkeit unterzogen. Es erfolgt keine Wertaufholung in Folgejahren.

Wertpapiere werden unter gewissen Voraussetzungen nach US-GAAP zu Marktwerten bilanziert. Insofern kommt es zum Ausweis von unrealisierten Gewinnen und somit höheren Werten als nach HGB.

Langfristige Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten werden mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser aufgrund von Kursänderungen über den Anschaffungskosten liegt.

Der für 2019 erstmals anzuwendende US GAAP Standard zu Leasingverhältnissen sieht vor, dass generell alle Leasingverhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Pflichten in der Bilanz des Leasingnehmers abzubilden sind. Damit entfällt die bislang erforderliche Klassifizierung in Operating- bzw. Finanzierungsleasingverhältnisse beim Leasingnehmer. Für Leasingverhältnisse bilanziert der Leasingnehmer eine Verbindlichkeit für die in Zukunft zu leistenden diskontierten Leasingzahlungen. Korrespondierend wird ein Nutzungsrecht am geleasten Vermögenswert zu Anschaffungskosten aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anschaffungskosten entsprechen grundsätzlich dem Barwert der zukünftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten und unter Berücksichtigung gewährter Anreize. Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen deren Laufzeit 12 Monate oder weniger beträgt, sowie geringwertige Vermögenswerte werden weiterhin aufwandswirksam erfasst.

Sonstige Rückstellungen werden in der Regel nach US GAAP nur dann abgebildet, wenn der Eintritt der Verpflichtung überwiegend wahrscheinlich ist. Aufwandsrückstellungen sind nicht anzusetzen. Das für HGB Zwecke geltende Vorsichtsprinzip kann somit zu höheren Rückstellungsbildungen führen.

Die Bewertungen der Pensionsrückstellungen bzw. langfristigen Personalrückstellungen nach US-GAAP erfolgen mit abweichenden Berechnungsparametern (insbesondere Zinssätzen) unter Heranziehung der tatsächlichen Duration. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Die Umsatzrealisation im US-GAAP Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2018 aufgrund neuer Rechnungslegungsvorschriften (ASC 606) geändert. Während in der Vergangenheit Umsatz mit der Erfüllung der wesentlichen Leistungsverpflichtungen realisiert wurde (in der Regel bei Lieferung eines Produkts oder nach der Fertigstellung von Leistungen bzw. zeitanteilig bei Zeitraumleistungen) wird nun Umsatz für den Austausch von vereinbarten Produkten oder Leistungen mit dem Kunden im US-GAAP Konzern in der Höhe realisiert, die der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Leistungserbringung vertraglich zusteht. Bei Mehrkomponentenverträgen wird die Umsatzrealisation anhand der relativen Einzelveräußerungspreise der Komponenten zu dem Zeitpunkt vorgenommen, der es dem Kunden ermöglicht, den Nutzen aus dem erworbenen Gegenstand bzw. der erworbenen Leistung zu ziehen.

Für künftige latente Steuervorteile aus temporären Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz - ebenso wie für latente Steuervorteile aus der künftigen Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen besteht nach US-GAAP grundsätzlich eine Aktivierungspflicht. Für den Fall, dass diese Vorteile nicht überwiegend wahrscheinlich realisierbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Der Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc. ist am Sitz der Gesellschaft in Waltham, MA, USA, erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Braunschweig, HRA 14421 veröffentlicht.

Sonstiges

Zwischen der Gesellschaft und der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG als beherrschendem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Auf Grund des Gewinnabführungsvertrags ist die Oxoid Investments GmbH verpflichtet, den für das Geschäftsjahr 2023 entstandene Jahresüberschuss in Höhe von Euro 7.547,34 an die Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG abzuführen.

 

Braunschweig, den 30. April 2024

Petrus Thomas Adrianus van der Zande
Dr. Ralf Oliver Schlegel

Sonstiges

Zwischen der Gesellschaft und der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG als beherrschendem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Auf Grund des Gewinnabführungsvertrags ist die Oxoid Investments GmbH verpflichtet, den für das Geschäftsjahr 2023 entstandene Jahresüberschuss in Höhe von Euro 7.547,34 an die Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG abzuführen.

 

Braunschweig, den 30. April 2024

Petrus Thomas Adrianus van der Zande
Dr. Ralf Oliver Schlegel

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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