Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 649
Eingetragen
20.2.1984
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel, der Import und der Export von industriell hergestellten Verpackungsmaterialien, vornehmlich für Industriezwecke.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sebastian Schmidtko
seit 14.3.2025
Prokura
Tjerk Dantuma
seit 21.11.2023
Geschäftsführer
Martin Schenk
seit 30.6.2020
Geschäftsführer
Carsten Dr. Esser
seit 11.3.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Koninklijke NNZ B.V.NLD
90.00%
The Royal NNZ Group B.V.NLD
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Koninklijke NNZ B.V.
Netherlands
161.055 €
90.00%
The Royal NNZ Group B.V.
Netherlands
17.895 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NNZ GmbH

Lüneburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT

1. Allgemeines

Die NNZ GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in den Niederlanden, Groningen, ansässigen NNZ-Gruppe. Der Verwaltungssitz ist in Lüneburg. Von dort aus wird ein Verpackungsgroßhandel über die Vertriebs-Niederlassungen Lüneburg, Weinbergen, Mutterstadt und Wesel betrieben. Beschäftigt waren im Jahr 2023 an allen Standorten insgesamt 62 Vollzeit- und 4 Teilzeitarbeitskräfte. Die Kunden der NNZ sind zu einem großen Teil die Produzenten von Obst und Gemüse. Die Verpackungsprodukte werden überwiegend von europäischen Lieferanten und Lieferanten aus dem asiatischen Raum bezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf NNZ - Deutschland

Diskussionen um die Reduzierung von Kunststoffverpackungen und um deren Wiederverwertbarkeit werden nach wie vor von der Politik und vom Lebensmitteleinzelhandel insbesondere für den Obst- und Gemüsebereich intensiv geführt. Die Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen hat nun durch die Festlegung eines deutschen Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen gemäß dem Verpackungsgesetz zumindest national im Jahr 2023 einen klareren Regelungsgehalt erhalten. Ziel des Gesetzgebers ist es hier, zu eindeutigen und einheitlichen Aussagen bzgl. einzelner Verpackungskunststoffe zu kommen. Zusätzlich hat das am 01.01.2024 in Kraft getretene EWKFondG, welches diverse Verpackungen mit Abgaben belegt, im Vorfeld zu viel Unsicherheit im Markt geführt.

Der Trend hin zu Papierverpackungen insbesondere im Schalenbereich setzte sich weiter fort. In der Öffentlichkeit werden Produkte aus Papier insbesondere im Verpackungsbereich im Vergleich zu Kunststoffverpackungen nach wie vor als nachhaltiger empfunden.

Die nationalen und internationalen Lieferketten konnten weiterhin aufrechterhalten werden. Es kam in dieser Hinsicht zu keinen nennenswerten Ausfällen. Nach dem Jahr 2022, in dem flächendeckend deutlich höhere Rohstoffkosten zu verzeichnen waren, hat sich dieser Trend im Jahr 2023 umgekehrt und die Beschaffungskosten gaben auf breiter Front nach. Dieses gilt grundsätzlich auch für den Bereich der Containerkosten für Verpackungsmaterialien aus dem asiatischen Raum.

Auch die Aus- und Weiterbildungen konzentrierten sich auf die notwendigen Maßnahmen, die weitestgehend über Web-Konferenzen durchgeführt wurden.

Die Bereiche Arbeitssicherheit und Gesundheit wurden durch Sicherheitsbegehungen und Maßnahmen positiv begleitet. Nennenswerte Arbeitsunfälle waren nicht zu vermerken. Alle Begehungen wurden auf Basis von im Vorfeld erarbeiteten Hygienekonzepten durchgeführt

Das in der Niederlassung Lüneburg im Jahr 2004 und in der Niederlassung Wesel im Jahr 2016 etablierte Hygiene- und Qualitätssystem nach dem internationalen BRC-Standard wurde auch im Jahr 2023 erfolgreich auditiert und erhielt die Zertifikatsverlängerung für beide Standorte bis jeweils 2024. Zum wiederholten Male wurden im Jahr 2023 alle Standorte für Verpackungen aus Papier und Pappe erfolgreich gemäß dem FSC-Standard zertifiziert.

2.2 Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage

Der Gesamtumsatz 2023 lag im Wesentlichen aufgrund der deutlich zurückgegangenen Rohstoffpreise ca. € 4,5 Mio. unter dem Vorjahr.

Im Bereich der Segmente "Carry" (+50%) und der "Verpackungsnetze" (+3%) aber auch für die in unserer Abteilung "Industrielle Verpackungen" angesiedelten Big Bags (+25%) konnten die Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Allerdings hat der beschriebene Preiseffekt in allen anderen wichtigen Produktsegmenten dazu geführt, dass die Umsatzzahlen sich rückläufig entwickelt bzw. auf ein Niveau begeben haben, welches vor der Zeit der deutlichen Preissteigerungen herrschte.

Nach den starken Preiserhöhungen in 2022 gab es im Geschäftsjahr 2023 eine Gegenentwicklung der Preise, die unmittelbar auf der Absatzseite einen starken und unmittelbaren Druck auf die Verkaufspreise verursachte. Trotz dieser Entwicklung bei den Rohmaterialien konnten die Margen auch aufgrund von Konsolidierungen bei der Lieferantenbetreuung auf Gruppenebene insgesamt gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten werden. Das Rohergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. € 0,8 Mio. auf € 8,5 Mio. und übertraf leicht den Forecast für das Geschäftsjahr 2023.

Die Personalkosten lagen trotz moderater Lohn- und Gehaltserhöhungen aufgrund gezielter Einsparungen auf gleicher Höhe wie im Vorjahr. Die sonstigen Aufwendungen bewegten sich auf ungefähr dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022. Preissteigerungen sind durch Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen insbesondere bei den Ausgangsfrachten und Lagerkosten, aber auch im Bereich Messe - und Agenturkosten sowie den Bürokosten kompensiert worden, wobei sich Logistik- Energie- und Treibstoffkosten im Vergleich zum Vorjahr generell rückläufig entwickelt haben. Das Jahresergebnis lag aufgrund niedrigerer Umsätze bei T€ 354,5. Im Vergleich zum Vorjahr und zum Budget für das Geschäftsjahr war das Ergebnis vor Steuern deutlich niedriger.

Der NNZ GmbH stehen konzernintern für die Finanzierung ihrer Tätigkeiten neben dem Eigenkapital ausreichende langfristige und kurzfristige liquide Mittel zur Verfügung.

Lange Lieferzeiten und noch zum Teil existierende Beschaffungsengpässe erforderten eine angemessene Bevorratung mit Handelsware, um für unsere Kunden ausreichend lieferfähig zu sein. Die gesunkenen Kosten für Rohstoffe in Verbindung mit Effizienzverbesserungsprojekten in der Vorratsbevorratung wirkten sich dennoch deutlich bestandsreduzierend aus, wobei der Versorgung der Kunden mit unseren Verpackungsprodukten nach wie vor eine hohe Priorität eingeräumt wurde. Insgesamt ergab sich aus den oben genannten Effekten eine Verbesserung der Liquidität um ca. € 2,3 Mio. im Geschäftsjahr. Die Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr war stets gewährleistet.

Aufgrund der beschriebenen Umstände hat sich das Vorratsvermögen um € 3,0 Mio. von € 8,6 Mio. im Jahr 2022 auf € 5,6 Mio. im Berichtsjahr reduziert.

Der Bestandsabbau hat maßgeblich dazu beigetragen, dass im Geschäftsjahr ein deutlich positiver Cash-Flow in Höhe von € 2,3 Mio. (Vorjahr - € 2,0 Mio.) erwirtschaftet werden konnte.

Das Eigenkapital belief sich auf € 12,9 Mio. Dieses entspricht 85,7 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund geringerer Geschäftsaktivitäten zum Ende des Jahres 2023 im Vergleich zu 2022 um € 1,0 Mio. zurückgegangen.

Insgesamt betrachten wir die Lage der Gesellschaft als stabil. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis in Höhe von € 8,5 Mio. (Umsatz und sonstige betriebliche Erträge abzüglich des Materialaufwands), das Ergebnis vor Steuern in Höhe von € 0,4 Mio. und der Cash-Flow, der nach der indirekten Methode ermittelt wird, in Höhe von € 2,3 Mio. Zusätzlich wird das gesamte Working Capital, aber auch Leistungsindikatoren wie z.B. das Reklamationsaufkommen, regelmäßig untersucht.

3. Risiken

Stark schwankende und nicht kalkulierbare Beschaffungskosten stellen auch zukünftig ein nicht auszuschließendes Risiko dar. Diesem Risiko wird durch regelmäßige Verkaufspreisanpassung begegnet.

Zusätzlich ist der Fachkräftemangel auch im kaufmännischen Bereich als Risiko zu bewerten.

Die Aufrechterhaltung von Lieferketten, die Verfügbarkeit von Containern stellen neben den immer noch hohen Logistikkosten nach wie vor ein Risiko dar. Viele Branchen, zu denen auch die Verpackungsbranche gehört, haben sich aber teilweise mit dieser Situation arrangiert.

Extreme Wetterverhältnisse wie lange intensive Trockenzeiten und Überflutungen größerer landwirtschaftlichen Flächen können die Ernte und damit in Folge auch die Volumen der Verpackungen negativ beeinflussen.

Finanzierungsrisiken sind aufgrund der soliden wirtschaftlichen Situation der NNZ-Gruppe als gering einzustufen.

Es ist weiterhin auch im Jahre 2024 damit zu rechnen, dass sich unsere Kunden aufgrund der angespannten Wettbewerbssituation und der hohen Kosten in der Landwirtschaft konsolidieren und es vereinzelt zu Insolvenzen kommen kann.

4. Chancen

Die stetig steigenden Erwartungen an Obst- und Gemüseverpackungen der Recyclingfähigkeit, der Wiederverwertbarkeit sowie der biologischen Abbaubarkeit fordern vermehrt entsprechende Verpackungslösungen für Obst und Gemüse. Die NNZ GmbH ist als Teil der internationalen NNZ-Gruppe besonders darauf vorbereitet, Verpackungslösungen mit entsprechenden Garantien und Zertifikaten zu liefern.

Das Ausbleiben von intensiven Trockenperioden und Starkregen sowie Überflutungen tragen ebenfalls zu einer stabilen Ertragslage bei.

Außerdem wird die Weiterentwicklung innovativer Verpackungskonzepte der NNZ entsprechendes Wachstum bringen. Es werden zukünftig mehr Monomaterialien, Verpackungen mit geringerem Gewicht und / oder Verpackungen mit besserer Recyclebarkeit nachgefragt. Diese Entwicklung stellt für die NNZ nicht nur ein Risiko, sondern auch eine deutliche Chance dar. Neue Verpackungsprodukte werden dazu beitragen, Warenströme zu optimieren, was für die Erschließung neuer Märkte wichtig sein wird.

Die über Jahre aufgebaute Kompetenz und die daraus resultierende Kundenbindung ermöglichen eine flexible Anpassung an die jeweiligen Marktgegebenheiten.

5. Prognosebericht

Für 2024 erwarten wir unter der Annahme einer normalen Ernte, stabilen Beschaffungspreisen und stabilen Beschaffungen von Rohstoffen insbesondere aus asiatischen Ländern bei den finanziellen Leistungsindikatoren "Rohergebnis" und "Vorsteuerergebnis" im Vergleich zu 2023 vergleichbare Werte. Beim Cash Flow erwarten wir aufgrund der Tatsache, dass die Bestände sich unverändert auf einem niedrigen Niveau bewegen, einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2023. Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Rohstoffpreisentwicklung und der weiteren Entwicklung der Warenversorgung aus dem asiatischen Raum erschweren eine Prognose.

Wir gehen davon aus, dass in 2024 das gesamte Working Capital auf dem gleichen Stand wie 2023 gehalten wird. Im Bereich der Reklamationen stehen wir im ständigen Kontakt mit Lieferanten und versuchen die Reklamationsrate um 5% zu reduzieren.

Weiterhin werden wir daran arbeiten, für den Kunststoffverpackungsbereich insgesamt Lösungen zu entwickeln, die den gesetzlichen Mindeststandards und den Anforderungen der Wiederverwertbarkeit von Verpackungen Rechnung tragen.

In unserem Kundenkreis werden unter Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels Zertifizierungsmaßnahmen (IFS - International Food Standard) vorangetrieben und damit setzt sich die NNZ GmbH insbesondere auch von kleineren Wettbewerbern positiv ab. Dies geschieht durch regelmäßig stattfindende BRC - Schulungen der Belegschaft und durch die Zusammenarbeit mit Verbänden und Prüflaboratorien. Die NNZ GmbH ist mit ihren jetzigen Strukturen auf die sich daraus ergebenden Anforderungen bestens vorbereitet.

Die Weiter- und Ausbildung unserer Mitarbeiter wird, wie in den Vorjahren, an den sich wandelnden Anforderungen ausgerichtet. Dieses gilt insbesondere auch in Hinsicht auf Hygiene und Arbeitssicherheit.

Wie in der Vergangenheit werden wir die Zusammenarbeit mit Betriebsärzten und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit auch im Jahre 2024 fortsetzen.

 

Lüneburg, den 29. Juli 2024

NNZ GmbH

Die Geschäftsführung

Leendert Willem Frederik Boot

Tjerk Dantuma

Martin Schenk

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 848.560,28 917.171,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.140,86 107.865,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.056,00 175.925,87
1.113.757,14 1.200.963,22
1.113.757,14 1.200.963,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 5.641.923,75 8.572.251,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.917.891,26 2.879.709,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.178.322,88 2.118.611,03
(davon gegen Gesellschafter € 2.165.781,10; Vorjahr€ 2.109.255,05)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 484.929,56 164.665,68
4.581.143,70 5.162.986,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.758.527,15 1.486.225,10
13.981.594,60 15.221.462,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.511,11 48.081,29
15.102.862,85 16.470.506,76

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 178.950,00 178.950,00
II. Kapitalrücklage 1.438.519,71 1.438.519,71
III. Bilanzgewinn 11.329.400,62 10.974.891,35
12.946.870,33 12.592.361,06
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.743,38 119.744,78
2. Sonstige Rückstellungen 259.006,00 289.272,00
265.749,38 409.016,78
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.064.187,45 2.340.865,13
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 127.505,96 30.876,62
(davon gegenüber Gesellschafter € 127.505,96; Vorjahr€ 30.786,62)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 698.549,73 1.097.387,17
(davon aus Steuern € 459.346,11; Vorjahr € 539.697,96)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.298,10; Vorjahr € 3.707,95)
1.890.243,14 3.469.128,92
15.102.862,85 16.470.506,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 34.757.025,53 39.266.476,64
2. Sonstige betriebliche Erträge 497.796,82 538.780,12
35.254.822,35 39.805.256,76
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 26.791.581,45 30.543.765,28
4. Rohergebnis 8.463.240,90 9.261.491,48
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.144.183,76 4.116.565,44
b) Soziale Abgaben 723.370,05 727.023,52
4.867.553,81 4.843.588,96
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 147.217,14 144.274,68
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.056.359,56 3.042.287,95
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.081,42 560,12
(davon von verbundenen Unternehmen € 30.000,00 Vorjahr € 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -287,40 -27.140,89
(davon an verbundene Unternehmen € 0,00 Vorjahr € 10.037,49)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 47.965,19 340.992,00
11. Ergebnis nach Steuern 374.514,02 918.048,90
12. Sonstige Steuern 20.004,75 21.096,57
13. Jahresüberschuss 354.509,27 896.952,33
14. Gewinnvortrag 10.974.891,35 10.077.939,02
15. Bilanzgewinn 11.329.400,62 10.974.891,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lüneburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lüneburg (HRB Reg. Nr. 649).

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um angemessene oder lineare Abschreibungen sowie empfangene Investitionszuschüsse angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 4 und 45 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden innerhalb der Wertgrenze von € 250,00 bis € 1.000,00 als Jahressammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 250 werden sofort aufwandswirksam gebucht.

Die Vorräte werden nach der Durchschnittsmethode zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abweichungen zu Marktpreisen gab es nicht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die in fremder Währung lautenden Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassakurs umgerechnet. Verbindlichkeiten, die auf US Dollar Basis entstehen, werden durch entsprechende Kassageschäfte kursgesichert.

2. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehen in Höhe von € 2,2 Mio und im Übrigen Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 12.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, und für drohende Verluste aus schwebenden Reklamationen erfasst.

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Insgesamt Davon Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon über 5 Jahre 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.064 1.064 0 0
Vorjahr 2.341 2.341 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 127 127 0 0
Vorjahr 31 31 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 699 699 0 0
Vorjahr 1.097 1.097 0 0
31.12.2023 1.890 1.890 0 0
Vorjahr 3.469 3.469 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr.

Zur Besicherung der konzernweit durch die "the Royal NNZ Group B.V" in Anspruch genommenen Kreditlinien und Darlehen in Höhe von ca. € 18,9 Mio zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft zusammen mit anderen operativen Gesellschaften der NNZ - Gruppe (u.a. NNZ USA und NNZ Niederlande) gesamtschuldnerisch eine Sicherungsübereignung des Warenbestandes sowie die Abtretung von Forderungen auf der Grundlage eines Globalabtretungsvertrages und die Abtretung der Rechte und Ansprüche aus der Warenkreditversicherung übertragen.

Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Verhältnisse der Royal NNZ Group B.V. nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen mit T€ 832 (Vorjahr T€ 946) aus Miet und Leasingverträgen.

3. Spezielle Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden zu 99,6 % im Inland und zu 0,4 % im Ausland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 46) enthalten.

4. Ergänzende Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 19 gewerbliche und 47 kaufmännische Angestellte beschäftigt (Inklusive Teilzeitkräfte).

Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Herren:

Leenert Willem Frederik Boot, Vorsitzender der Geschäftsführung, Groningen, Niederlande,

Tjerk Jan Dantuma, Group COO, Groningen, Niederlande, ab 04. September 2023,

Hans Adolf Neu, Group COO, Groningen, Niederlande, bis 04. September 2023,

Robert Abel, Group CFO, Groningen, Niederlande, bis 04. September 2023,

Martin Schenk, operatives Geschäft NNZ Deutschland, Lüneburg.

Auf die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs.4 HGB verzichtet, weil nur ein Geschäftsführer seine Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Royal NNZ Group B.V., Groningen / Niederlande, als kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach der Veröffentlichung beim Handelsregister der Handelskammer Groningen/Niederlande hinterlegt.

5. Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung nicht berücksichtigt wurden, gab es nicht.

 

Lüneburg, den 29. Juli 2024

NNZ GmbH

Leendert Willem Frederik Boot

Tjerk Jan Dantuma

Martin Schenk

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 141.387,30 0,00 0,00 0,00 141.387,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.921.924,84 0,00 0,00 0,00 3.921.924,84
4.063.312,14 0,00 0,00 0,00 4.063.312,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.654.761,61 0,00 0,00 -2,91 3.654.758,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 856.276,47 0,00 2.667,51 858.943,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.064.008,14 60.011,06 0,00 -2.664,60 1.121.354,60
5.575.046,22 60.011,06 0,00 0,00 5.635.057,28
9.638.358,36 60.011,06 0,00 0,00 9.698.369,42
Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 141.387,30 0,00 0,00 141.387,30 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.921.924,84 0,00 0,00 3.921.924,84 0,00 0,00
4.063.312,14 0,00 0,00 4.063.312,14 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.737.589,77 68.608,65 0,00 2.806.198,42 848.560,28 917.171,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 748.410,96 22.392,16 0,00 770.803,12 88.140,86 107.865,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.082,27 56.216,33 0,00 944.298,60 177.056,00 175.925,87
4.374.083,00 147.217,14 0,00 4.521.300,14 1.113.757,14 1.200.963,22
8.437.395,14 147.217,14 0,00 8.584.612,28 1.113.757,14 1.200.963,22

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NNZ GmbH, Lüneburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NNZ GmbH, Lüneburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NNZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 27. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer

Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von € 354.509,27 wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt.

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 11.329.400,62 (Vorjahr € 10.974.891,35) wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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