Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronald Erwin Hoozemans seit 14.7.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Schmidtko seit 14.3.2025 | Prokura |
Tjerk Dantuma seit 21.11.2023 | Geschäftsführer |
Martin Schenk seit 30.6.2020 | Geschäftsführer |
Carsten Dr. Esser seit 11.3.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Koninklijke NNZ B.V. | 90.00% |
The Royal NNZ Group B.V. | 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NNZ GmbHLüneburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT1. AllgemeinesDie NNZ GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in den Niederlanden, Groningen, ansässigen NNZ-Gruppe. Der Verwaltungssitz ist in Lüneburg. Von dort aus wird ein Verpackungsgroßhandel über die Vertriebs-Niederlassungen Lüneburg, Weinbergen, Mutterstadt und Wesel betrieben. Beschäftigt waren im Jahr 2023 an allen Standorten insgesamt 62 Vollzeit- und 4 Teilzeitarbeitskräfte. Die Kunden der NNZ sind zu einem großen Teil die Produzenten von Obst und Gemüse. Die Verpackungsprodukte werden überwiegend von europäischen Lieferanten und Lieferanten aus dem asiatischen Raum bezogen. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Geschäftsverlauf NNZ - Deutschland Diskussionen um die Reduzierung von Kunststoffverpackungen und um deren Wiederverwertbarkeit werden nach wie vor von der Politik und vom Lebensmitteleinzelhandel insbesondere für den Obst- und Gemüsebereich intensiv geführt. Die Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen hat nun durch die Festlegung eines deutschen Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen gemäß dem Verpackungsgesetz zumindest national im Jahr 2023 einen klareren Regelungsgehalt erhalten. Ziel des Gesetzgebers ist es hier, zu eindeutigen und einheitlichen Aussagen bzgl. einzelner Verpackungskunststoffe zu kommen. Zusätzlich hat das am 01.01.2024 in Kraft getretene EWKFondG, welches diverse Verpackungen mit Abgaben belegt, im Vorfeld zu viel Unsicherheit im Markt geführt. Der Trend hin zu Papierverpackungen insbesondere im Schalenbereich setzte sich weiter fort. In der Öffentlichkeit werden Produkte aus Papier insbesondere im Verpackungsbereich im Vergleich zu Kunststoffverpackungen nach wie vor als nachhaltiger empfunden. Die nationalen und internationalen Lieferketten konnten weiterhin aufrechterhalten werden. Es kam in dieser Hinsicht zu keinen nennenswerten Ausfällen. Nach dem Jahr 2022, in dem flächendeckend deutlich höhere Rohstoffkosten zu verzeichnen waren, hat sich dieser Trend im Jahr 2023 umgekehrt und die Beschaffungskosten gaben auf breiter Front nach. Dieses gilt grundsätzlich auch für den Bereich der Containerkosten für Verpackungsmaterialien aus dem asiatischen Raum. Auch die Aus- und Weiterbildungen konzentrierten sich auf die notwendigen Maßnahmen, die weitestgehend über Web-Konferenzen durchgeführt wurden. Die Bereiche Arbeitssicherheit und Gesundheit wurden durch Sicherheitsbegehungen und Maßnahmen positiv begleitet. Nennenswerte Arbeitsunfälle waren nicht zu vermerken. Alle Begehungen wurden auf Basis von im Vorfeld erarbeiteten Hygienekonzepten durchgeführt Das in der Niederlassung Lüneburg im Jahr 2004 und in der Niederlassung Wesel im Jahr 2016 etablierte Hygiene- und Qualitätssystem nach dem internationalen BRC-Standard wurde auch im Jahr 2023 erfolgreich auditiert und erhielt die Zertifikatsverlängerung für beide Standorte bis jeweils 2024. Zum wiederholten Male wurden im Jahr 2023 alle Standorte für Verpackungen aus Papier und Pappe erfolgreich gemäß dem FSC-Standard zertifiziert. 2.2 Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage Der Gesamtumsatz 2023 lag im Wesentlichen aufgrund der deutlich zurückgegangenen Rohstoffpreise ca. € 4,5 Mio. unter dem Vorjahr. Im Bereich der Segmente "Carry" (+50%) und der "Verpackungsnetze" (+3%) aber auch für die in unserer Abteilung "Industrielle Verpackungen" angesiedelten Big Bags (+25%) konnten die Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Allerdings hat der beschriebene Preiseffekt in allen anderen wichtigen Produktsegmenten dazu geführt, dass die Umsatzzahlen sich rückläufig entwickelt bzw. auf ein Niveau begeben haben, welches vor der Zeit der deutlichen Preissteigerungen herrschte. Nach den starken Preiserhöhungen in 2022 gab es im Geschäftsjahr 2023 eine Gegenentwicklung der Preise, die unmittelbar auf der Absatzseite einen starken und unmittelbaren Druck auf die Verkaufspreise verursachte. Trotz dieser Entwicklung bei den Rohmaterialien konnten die Margen auch aufgrund von Konsolidierungen bei der Lieferantenbetreuung auf Gruppenebene insgesamt gegenüber dem Vorjahr stabil gehalten werden. Das Rohergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. € 0,8 Mio. auf € 8,5 Mio. und übertraf leicht den Forecast für das Geschäftsjahr 2023. Die Personalkosten lagen trotz moderater Lohn- und Gehaltserhöhungen aufgrund gezielter Einsparungen auf gleicher Höhe wie im Vorjahr. Die sonstigen Aufwendungen bewegten sich auf ungefähr dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022. Preissteigerungen sind durch Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen insbesondere bei den Ausgangsfrachten und Lagerkosten, aber auch im Bereich Messe - und Agenturkosten sowie den Bürokosten kompensiert worden, wobei sich Logistik- Energie- und Treibstoffkosten im Vergleich zum Vorjahr generell rückläufig entwickelt haben. Das Jahresergebnis lag aufgrund niedrigerer Umsätze bei T€ 354,5. Im Vergleich zum Vorjahr und zum Budget für das Geschäftsjahr war das Ergebnis vor Steuern deutlich niedriger. Der NNZ GmbH stehen konzernintern für die Finanzierung ihrer Tätigkeiten neben dem Eigenkapital ausreichende langfristige und kurzfristige liquide Mittel zur Verfügung. Lange Lieferzeiten und noch zum Teil existierende Beschaffungsengpässe erforderten eine angemessene Bevorratung mit Handelsware, um für unsere Kunden ausreichend lieferfähig zu sein. Die gesunkenen Kosten für Rohstoffe in Verbindung mit Effizienzverbesserungsprojekten in der Vorratsbevorratung wirkten sich dennoch deutlich bestandsreduzierend aus, wobei der Versorgung der Kunden mit unseren Verpackungsprodukten nach wie vor eine hohe Priorität eingeräumt wurde. Insgesamt ergab sich aus den oben genannten Effekten eine Verbesserung der Liquidität um ca. € 2,3 Mio. im Geschäftsjahr. Die Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr war stets gewährleistet. Aufgrund der beschriebenen Umstände hat sich das Vorratsvermögen um € 3,0 Mio. von € 8,6 Mio. im Jahr 2022 auf € 5,6 Mio. im Berichtsjahr reduziert. Der Bestandsabbau hat maßgeblich dazu beigetragen, dass im Geschäftsjahr ein deutlich positiver Cash-Flow in Höhe von € 2,3 Mio. (Vorjahr - € 2,0 Mio.) erwirtschaftet werden konnte. Das Eigenkapital belief sich auf € 12,9 Mio. Dieses entspricht 85,7 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund geringerer Geschäftsaktivitäten zum Ende des Jahres 2023 im Vergleich zu 2022 um € 1,0 Mio. zurückgegangen. Insgesamt betrachten wir die Lage der Gesellschaft als stabil. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis in Höhe von € 8,5 Mio. (Umsatz und sonstige betriebliche Erträge abzüglich des Materialaufwands), das Ergebnis vor Steuern in Höhe von € 0,4 Mio. und der Cash-Flow, der nach der indirekten Methode ermittelt wird, in Höhe von € 2,3 Mio. Zusätzlich wird das gesamte Working Capital, aber auch Leistungsindikatoren wie z.B. das Reklamationsaufkommen, regelmäßig untersucht. 3. RisikenStark schwankende und nicht kalkulierbare Beschaffungskosten stellen auch zukünftig ein nicht auszuschließendes Risiko dar. Diesem Risiko wird durch regelmäßige Verkaufspreisanpassung begegnet. Zusätzlich ist der Fachkräftemangel auch im kaufmännischen Bereich als Risiko zu bewerten. Die Aufrechterhaltung von Lieferketten, die Verfügbarkeit von Containern stellen neben den immer noch hohen Logistikkosten nach wie vor ein Risiko dar. Viele Branchen, zu denen auch die Verpackungsbranche gehört, haben sich aber teilweise mit dieser Situation arrangiert. Extreme Wetterverhältnisse wie lange intensive Trockenzeiten und Überflutungen größerer landwirtschaftlichen Flächen können die Ernte und damit in Folge auch die Volumen der Verpackungen negativ beeinflussen. Finanzierungsrisiken sind aufgrund der soliden wirtschaftlichen Situation der NNZ-Gruppe als gering einzustufen. Es ist weiterhin auch im Jahre 2024 damit zu rechnen, dass sich unsere Kunden aufgrund der angespannten Wettbewerbssituation und der hohen Kosten in der Landwirtschaft konsolidieren und es vereinzelt zu Insolvenzen kommen kann. 4. ChancenDie stetig steigenden Erwartungen an Obst- und Gemüseverpackungen der Recyclingfähigkeit, der Wiederverwertbarkeit sowie der biologischen Abbaubarkeit fordern vermehrt entsprechende Verpackungslösungen für Obst und Gemüse. Die NNZ GmbH ist als Teil der internationalen NNZ-Gruppe besonders darauf vorbereitet, Verpackungslösungen mit entsprechenden Garantien und Zertifikaten zu liefern. Das Ausbleiben von intensiven Trockenperioden und Starkregen sowie Überflutungen tragen ebenfalls zu einer stabilen Ertragslage bei. Außerdem wird die Weiterentwicklung innovativer Verpackungskonzepte der NNZ entsprechendes Wachstum bringen. Es werden zukünftig mehr Monomaterialien, Verpackungen mit geringerem Gewicht und / oder Verpackungen mit besserer Recyclebarkeit nachgefragt. Diese Entwicklung stellt für die NNZ nicht nur ein Risiko, sondern auch eine deutliche Chance dar. Neue Verpackungsprodukte werden dazu beitragen, Warenströme zu optimieren, was für die Erschließung neuer Märkte wichtig sein wird. Die über Jahre aufgebaute Kompetenz und die daraus resultierende Kundenbindung ermöglichen eine flexible Anpassung an die jeweiligen Marktgegebenheiten. 5. PrognoseberichtFür 2024 erwarten wir unter der Annahme einer normalen Ernte, stabilen Beschaffungspreisen und stabilen Beschaffungen von Rohstoffen insbesondere aus asiatischen Ländern bei den finanziellen Leistungsindikatoren "Rohergebnis" und "Vorsteuerergebnis" im Vergleich zu 2023 vergleichbare Werte. Beim Cash Flow erwarten wir aufgrund der Tatsache, dass die Bestände sich unverändert auf einem niedrigen Niveau bewegen, einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2023. Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Rohstoffpreisentwicklung und der weiteren Entwicklung der Warenversorgung aus dem asiatischen Raum erschweren eine Prognose. Wir gehen davon aus, dass in 2024 das gesamte Working Capital auf dem gleichen Stand wie 2023 gehalten wird. Im Bereich der Reklamationen stehen wir im ständigen Kontakt mit Lieferanten und versuchen die Reklamationsrate um 5% zu reduzieren. Weiterhin werden wir daran arbeiten, für den Kunststoffverpackungsbereich insgesamt Lösungen zu entwickeln, die den gesetzlichen Mindeststandards und den Anforderungen der Wiederverwertbarkeit von Verpackungen Rechnung tragen. In unserem Kundenkreis werden unter Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels Zertifizierungsmaßnahmen (IFS - International Food Standard) vorangetrieben und damit setzt sich die NNZ GmbH insbesondere auch von kleineren Wettbewerbern positiv ab. Dies geschieht durch regelmäßig stattfindende BRC - Schulungen der Belegschaft und durch die Zusammenarbeit mit Verbänden und Prüflaboratorien. Die NNZ GmbH ist mit ihren jetzigen Strukturen auf die sich daraus ergebenden Anforderungen bestens vorbereitet. Die Weiter- und Ausbildung unserer Mitarbeiter wird, wie in den Vorjahren, an den sich wandelnden Anforderungen ausgerichtet. Dieses gilt insbesondere auch in Hinsicht auf Hygiene und Arbeitssicherheit. Wie in der Vergangenheit werden wir die Zusammenarbeit mit Betriebsärzten und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit auch im Jahre 2024 fortsetzen.
Lüneburg, den 29. Juli 2024 NNZ GmbH Die Geschäftsführung Leendert Willem Frederik Boot Tjerk Dantuma Martin Schenk Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Lüneburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lüneburg (HRB Reg. Nr. 649). Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um angemessene oder lineare Abschreibungen sowie empfangene Investitionszuschüsse angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 4 und 45 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden innerhalb der Wertgrenze von € 250,00 bis € 1.000,00 als Jahressammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 250 werden sofort aufwandswirksam gebucht. Die Vorräte werden nach der Durchschnittsmethode zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abweichungen zu Marktpreisen gab es nicht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die in fremder Währung lautenden Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassakurs umgerechnet. Verbindlichkeiten, die auf US Dollar Basis entstehen, werden durch entsprechende Kassageschäfte kursgesichert. 2. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehen in Höhe von € 2,2 Mio und im Übrigen Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 12. Unter den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, und für drohende Verluste aus schwebenden Reklamationen erfasst. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich den Liefer- und Leistungsverkehr. Zur Besicherung der konzernweit durch die "the Royal NNZ Group B.V" in Anspruch genommenen Kreditlinien und Darlehen in Höhe von ca. € 18,9 Mio zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft zusammen mit anderen operativen Gesellschaften der NNZ - Gruppe (u.a. NNZ USA und NNZ Niederlande) gesamtschuldnerisch eine Sicherungsübereignung des Warenbestandes sowie die Abtretung von Forderungen auf der Grundlage eines Globalabtretungsvertrages und die Abtretung der Rechte und Ansprüche aus der Warenkreditversicherung übertragen. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Verhältnisse der Royal NNZ Group B.V. nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen mit T€ 832 (Vorjahr T€ 946) aus Miet und Leasingverträgen. 3. Spezielle Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse wurden zu 99,6 % im Inland und zu 0,4 % im Ausland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 46) enthalten. 4. Ergänzende AngabenIm Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 19 gewerbliche und 47 kaufmännische Angestellte beschäftigt (Inklusive Teilzeitkräfte). Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Herren: Leenert Willem Frederik Boot, Vorsitzender der Geschäftsführung, Groningen, Niederlande, Tjerk Jan Dantuma, Group COO, Groningen, Niederlande, ab 04. September 2023, Hans Adolf Neu, Group COO, Groningen, Niederlande, bis 04. September 2023, Robert Abel, Group CFO, Groningen, Niederlande, bis 04. September 2023, Martin Schenk, operatives Geschäft NNZ Deutschland, Lüneburg. Auf die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs.4 HGB verzichtet, weil nur ein Geschäftsführer seine Bezüge von der Gesellschaft erhält. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Royal NNZ Group B.V., Groningen / Niederlande, als kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird nach der Veröffentlichung beim Handelsregister der Handelskammer Groningen/Niederlande hinterlegt. 5. NachtragsberichtEreignisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung nicht berücksichtigt wurden, gab es nicht.
Lüneburg, den 29. Juli 2024 NNZ GmbH Leendert Willem Frederik Boot Tjerk Jan Dantuma Martin Schenk Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NNZ GmbH, Lüneburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NNZ GmbH, Lüneburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NNZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von € 354.509,27 wurde am 30. Oktober 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von € 11.329.400,62 (Vorjahr € 10.974.891,35) wurde auf neue Rechnung vorgetragen. |
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