e-shelter security Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Netzer seit 11.8.2022 | Prokura |
Victoria Mut seit 3.3.2022 | Prokura |
Axel Roth seit 3.7.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
e-shelter security GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der e-shelter security GmbH, Frankfurt am MainI. Allgemeine Angaben Die e-shelter security GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt/Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt/Main (HRB 57470). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" ergänzt. Diese betreffen jeweils vollumfänglich auch verbundene Unternehmen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Es besteht seit dem Berichtsjahr mit der e-shelter security services GmbH & Co KG ein Gewinnabführungsvertrag. Das Ergebnis des Geschäftsjahres wird vollständig an die e-shelter security services GmbH & Co KG abgeführt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und werden planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert unter 800,00 Euro werden bei Zugang sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den gewogenen Durchschnittspreisen bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten, aber ohne Einbeziehung von Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Kurzfristige Währungsforderungen sind zu Anschaffungskosten bewertet, bis zum Stichtag eingetretene Kursverluste und -gewinne sind gemäß § 256a HGB berücksichtigt. Die Bildung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt unter Berücksichtigung des § 250 HGB. Die Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge nachfolgender Geschäftsjahre darstellen. III. Angaben zur Bilanz Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig, mit Ausnahme der Forderungen aus Kaution in Höhe von 34 TEUR (Vorjahr 34 TEUR), welche eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 540 TEUR (Vorjahr 2.241 TEUR), sowie die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 129 TEUR (Vorjahr 437 TEUR), betreffen bis auf ein Darlehen (inklusive Zinsabgrenzung) in Höhe von 101 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25 TEUR und ist voll eingezahlt. Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen von 189 TEUR (Vorjahr 456 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten von 31 TEUR (Vorjahr 34 TEUR) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von 57 TEUR (Vorjahr 5 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 376 TEUR (Vorjahr 3.026 TEUR) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.517 TEUR (Vorjahr 705 TEUR) betreffen in Höhe von 205 TEUR (Vorjahr 705 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 100 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den folgenden Geschäftsfeldern: Betrieb und Service 19.359 TEUR (Vorjahr 18.419 TEUR), Gastronomiebetrieb 485 TEUR (Vorjahr 390 TEUR), sonstige Erlöse 183 TEUR (Vorjahr 157 TEUR) und Erlösminderungen 16 TEUR (Vorjahr 15 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten: Erträge aus der Verrechnung an verbundene Unternehmen 1.427 TEUR (Vorjahr 2.498 TEUR), sonstige periodenfremde Erträge 67 TEUR (Vorjahr 128 TEUR), bei denen es sich im Wesentlichen um die Erstattung aus einem Lieferantenbonus handelt, Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 15 TEUR (Vorjahr 105 TEUR), Sonstige Sachbezüge 56 TEUR (Vorjahr 88 TEUR), Versicherungsentschädigungen 14 TEUR (Vorjahr 8 TEUR), und Erträge aus der Währungsumrechnung 15 TEUR (Vorjahr 4 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von 109 TEUR (Vorjahr 52 TEUR), bei denen es sich im Wesentlichen um Nachzahlungen von Stromkosten für das Jahr 2022 handelt, und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 2 TEUR (Vorjahr 11 TEUR). V. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der e-shelter security GmbH, Wien/Österreich. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 34 erzielt und weist ein negatives Eigenkapital von TEUR 71 aus. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 843 TEUR. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Mietverträge 585 TEUR und Leasingverträge für Fahrzeuge 258 TEUR. Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr durchschnittlich 169 Arbeitnehmer. Diese verteilen sich auf die folgenden Geschäftsbereiche:
Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr im Handelsregister eingetragen:
Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft im Jahr 2023 erhalten. Die e-shelter security GmbH wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der Investa Holding GmbH, Eschborn, einbezogen. Der Konzernabschluss der Investa Holding GmbH wird nach den gesetzlichen Vorschriften beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 Dr. Tristan Haage Peter Wenzel Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der e-shelter security GmbH (esec)1. Grundlagen der Gesellschaft e-shelter security GmbH (esec) ist ein Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen sowie infrastruktureller Facility Management Services. esec fokussiert sich auf personalbasierte Dienstleistungen für Kritische Infrastrukturen und Organisationen mit hohem Sicherheitsbedürfnis. Die Services umfassen Aufschaltungen von Sicherheits- und Gebäudesystemen auf eigene, zertifizierte Notruf- und Serviceleitstellen, Campus- und Sicherheitsdienste sowie infrastrukturelle Facility Management Leistungen. Kunden sind primär Rechenzentren, sowie Unternehmen aus den Bereichen Industrie & Logistik, Beratung und Finanzdienstleistung. Sicherheitsdienstleistungen und Facility Management Services werden primär für wenige langjährige Key Accounts erbracht, während Leitstellenservices einer Vielzahl von gewerblichen und privaten Kunden angeboten werden. 2. Wirtschaftslage 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zwar hat im Verlauf des Jahres die Inflation nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt; allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum im Jahresverlauf 2023 aus. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen führten zu einer deutlichen Dämpfung der Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich in 2023 die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 (Wegfall staatlich finanzierte Corona-Maßnahmen) erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken sowohl die Importe als auch die Exporte. Der Außenhandel wurde dabei zum Jahresende insbesondere von dem labilen weltwirtschaftlichen Umfeld infolge der geopolitischen Spannungen und der Wachstumsschwäche bei wichtigen deutschen Handelspartnern, vor allem in Europa, belastet. Sowohl die Exporte als auch die Importe gingen infolge der verhaltenen Weltkonjunktur und schwacher Binnennachfrage zurück (um -1,6 % beziehungsweise -1,7 %). Ungeachtet der konjunkturellen Abschwächung zum Jahresende hat sich der Arbeitsmarkt in 2023 weiter robust entwickelt und die Zahl der Erwerbstätigen nahm weiter zu. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Allerdings gingen die durchschnittlichen geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zurück, was neben einem Kalendereffekt (ein Arbeitstag weniger als vor einem Jahr) insbesondere durch einen deutlich erhöhter Krankenstand zum Jahresende verursacht wurde. Während die nominalen Arbeitnehmerentgelte in diesem Zeitraum um 6,0 % anstiegen, erhöhten sich die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit 2,5 % deutlich weniger stark. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer verzeichneten erneut einen kräftigen Zuwachs um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr. Da sich auch die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhöhte, stiegen die Bruttolöhne und -gehälter insgesamt mit 6,3 % noch etwas kräftiger. Durch Zahlungen von steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien fiel das Plus bei den Nettolöhnen und -gehältern je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer noch deutlicher aus. Die Zuwachsrate der nominalen privaten Konsumausgaben betrug 3,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das nominale verfügbare Einkommen stieg demgegenüber erneut etwas kräftiger (+4,4 %), jedoch konnten durch das Reallohnwachstum die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre bei Weitem nicht ausgeglichen werden. Insgesamt ist die Prognose für die Entwicklung der Wirtschaft in 2024 sehr verhalten und wurde bereits im ersten Quartal durch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute deutlich nach unten korrigiert. Während das ifo-Institut zum Jahreswechsel noch ein BIP-Wachstum von 0,9% für 2024 zu Grunde gelegt hatten, geht man aktuell nur noch von einem leichten Wachstum von 0,2% aus. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer deutlichen Rezession. Die für den Jahresbeginn 2024 erhoffte konjunkturelle Trendwende trat aufgrund einer Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, einem geringen Auftragsbestand, einem hohen Krankenstand und andauernder Streiks nicht ein. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt wohl erst später ein. Auf das Gesamtjahr bezogen liegt Deutschland im Vergleich zu allen anderen G7 und EU-Staaten auf dem letzten Platz. Während das erste Quartal 2023 noch von einer Aufhellung des Geschäftsklimas geprägt war und der ifo-Geschäftsklimaindex von Dezember 2022 (88,6 Punkte) bis zum April 2023 (93,1 Punkte) viermal in Folge angestiegen war, zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte mehr und mehr die schwache Entwicklung der Wirtschaft. Insoweit drehten die Beurteilungen zur Entwicklung massiv ins Minus und erreichten im August und September mit 85,8 bzw. 86,0 Punkten ihren Jahrestiefststand. Durch Hoffnungen auf eine Kehrtwende in der Zinspolitik der EZB und erste Zinssenkungen mit Ende des ersten Quartals 2024 verbesserte sich ifo-Index bis Jahresende auf 86,3 Punkte. Bis März 2024 stieg der Wert aufgrund einer gestiegenen Zufriedenheit mit den laufenden Geschäften und einem gestiegenen Optimus für einen "Hoffnungsschimmer am Horizont" auf 87,8 Punkte. Mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von + 5,9 % (2022: 6,9 %) war die Inflation weiterhin auf einem hohen Niveau. Nachdem die Werte des Verbraucherpreisindex in den Monaten Januar und Februar noch deutlich über 8 % erreichten und bis August bei über 6 % verharrten, sank der Index im vierten Quartal deutlich unter 4 %. Im ersten Quartal 2024 setzte sich diese Entwicklung fort und die Teuerung erreichte im März 2024 mit 2,2% gegenüber dem Vorjahresmonat einen vorläufigen Tiefpunkt. Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert das ifo-Institut eine durchschnittliche Inflationsrate von lediglich + 2,3% im Vergleich zu 2023. Als Reaktion auf das unverändert hohe Niveau der Inflationsraten nahm die EZB in 2023 insgesamt 6 weitere Zinsschritte vor und erhöhte den Leitzins von 2,5 % im Dezember 2022 auf 4,5 % im September 2023, wo er seither unverändert verharrt. Damit liegt der Leitzins so hoch wie zuletzt zu Beginn der 2000er Jahre; gemäß geldpolitischem Beschluss vom 11. April 2024 hat die EZB beschlossen, den Leitzins weiterhin unverändert zu lassen; es wird jedoch erwartet, dass bei weiterhin guter Entwicklung der Inflation mit Juni/Juli 2024 erst vorsichtige Zinssenkungen möglich sein könnten. Nachdem in 2022 eine historische Kehrtwende vollzogen worden war, lag die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Deutschlands in 2023 im Durchschnitt bei 2,46%. Damit lag die jährliche Rendite deutscher Staatsanleihen zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 wieder über 2 Prozent per annum. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Schutzbedarf von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft nimmt aufgrund der veränderten geopolitischen Lage zu. Das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2022/2557 und zur Stärkung der Resilienz von Betreibern kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz, Stand: 21.12.2023) sieht ab Januar 2026 Mindestanforderungen an den physischen Schutz vor und wird das Marktwachstum beschleunigen. Die rund 5.500 Sicherheitsdienstleistungsunternehmen steigerten im Jahr 2023 in Deutschland den Umsatz um 12,6 % von 11,9 Mrd. EUR auf 13,4 Mrd. EUR (Quelle: https://www.bdsw.de/die-branche/zahlendaten-fakten). 3. Lage des Unternehmens 3.1. Geschäftsverlauf 3.1.1. Geschäftsbereichsentwicklung Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 20,01 Mio. EUR gegenüber 18,95 Mio. EUR im Vorjahr. Es wurde somit eine Umsatzsteigerung von 5,6 % erzielt. Die positive Geschäftsentwicklung basiert im Wesentlichen auf der Erweiterung des Dienstleistungsgeschäftes mit Bestandskunden an neuen Standorten. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Sicherheitsdienstleistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 17,14 Mio. EUR gestiegen. Anteilsmäßig haben sich dabei die Umsätze der Leitstellendienste um 20,9 % von 4,79 Mio. EUR in 2022 auf 5,79 Mio. EUR in 2023 erhöht. Dieses Wachstum ist unter anderem auf die zusätzliche durch esec besetzte Leitstelle am Standort Berlin zurückzuführen. Die Sicherheitsservices haben sich durch gestiegene Baustellen-Überwachungen sowie die zusätzlichen Standorte Berlin und München um 3,2 % auf 10,88 Mio. EUR erhöht. Im Bereich Facility Management wurde ein Umsatzrückgang um -3,2 % auf 2,39 Mio. EUR verzeichnet. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall von Büroreinigungsflächen, zusätzlichen FM-Dienstleistungen für neue Rechenzentrumsflächen und der Reduzierung von Desinfektionsmaßnahmen im Rahmen der Pandemievorsorge. Mit Gastro-Services wurden in 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 486 TEUR (Vorjahr: 390 TEUR) erzielt. 3.1.2. Operative Stabilität Die Personalstärke wurde entsprechend des realisierten Wachstums angepasst, wobei in den Bereichen Bauüberwachungen, Campusdienste und Gebäudereinigung qualifizierte Kooperationspartner eingebunden wurden, um kurzfristige Abrufaufträge oder nicht vertragsgebundene Dienstleistungen abzudecken. Zugleich wurden Leitungsfunktionen verstärkt sowie Trainings- und Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt, um die operative Stabilität zu gewährleisten. 3.1.3. Kunden Im Kundensegment Rechenzentren wurden im Geschäftsjahr 2023 fast 90 % der Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der Umsatzanteil der weiteren Kundensegmente hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert und liegt nun bei circa 10 %. 3.1.4. Personelle Maßnahmen Peter Wenzel und Dr. Tristan Haage führten die Geschäfte der esec mit Unterstützung der Prokuristen Axel Roth und Nils Netzer. Die funktionale Organisation der esec zeichnet sich durch klaren Verantwortlichkeiten für Regionen aus. So verantworten Werkschutzleitungen ("Head of Security Operations") das operative Geschäft in den Regionen Mitte, Nord und Süd. esec greift in den Bereichen Personalmanagement, Finanzen & Controlling, Vertrieb & Marketing sowie Einkauf auf Dienstleistungen der e-shelter security services GmbH & Co KG zurück, die alle Management- und Zentralfunktionen bündelt. Über verschiedene Maßnahmen (Stellenanzeigen, Website, Firmenpräsenz in sozialen Medien, Personalvermittlung, Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter, etc.) konnten im Geschäftsjahr 2023 aus einer Vielzahl an Bewerbern weitere qualifizierte Mitarbeiter angestellt werden. Dabei wurden neben Sicherheitsmitarbeitern auch Leitstellenmitarbeiter und Empfangsmitarbeiter gewonnen. Für das weitere Wachstum der Gesellschaft sind entsprechend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Der weitere Erfolg einer innovativen Marktausrichtung hängt daher auch davon ab, kompetente Mitarbeiter einzustellen und an das Unternehmen zu binden. Vor diesem Hintergrund investiert esec weiter in die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Mitarbeiter. Mit dem Ausbildungsgang "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" wurde bereits in 2020 die Grundlage geschaffen, um die Teams mit neuen hochqualifizierten Mitarbeitern zu verstärken. 3.1.5. Sonstige Projekte, besondere Entwicklungen, Vorkommnisse Im Zeitraum April bis Juni 2023 wurde ein Überwachungsaudit des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 in Verbindung mit fachspezifischen Prüfungen nach VdS 3403 und VdS 3138-1 erfolgreich absolviert. 3.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.2.1. Ertragslage Im Jahr 2023 erwirtschaftete die e-shelter security GmbH mit Sicherheitsdienstleistungen und infrastrukturellen Facility Management Services einen Umsatz von 20,01 Mio. EUR. Dies bedeutet eine Steigerung um 5,6 %. Das EBIT (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 1.211 TEUR (Vorjahr: 682 TEUR), was einer EBIT-Marge (bezogen auf die Umsatzerlöse) von 6,1 % (Vorjahr: 3,6 %) entspricht. Die Verbesserung der EBIT-Marge resultiert unter anderem aus den gestiegenen Umsätzen. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rd. 1.211 TEUR abgeschlossen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 758 TEUR entspricht. Im Berichtsjahr wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der e-shelter security services GmbH & Co KG abgeschlossen und der Gewinn demzufolge in voller Höhe abgeführt. Der Materialaufwand belief sich auf 5,80 Mio. EUR (Vorjahr: 6,02 Mio. EUR), wobei in diesem Betrag Fremdleistungen in Höhe von 5,43 Mio. EUR (Vorjahr: 5,70 Mio. EUR) enthalten sind. Der Personalaufwand betrug in 2023 8,20 Mio. EUR gegenüber 8,27 Mio. EUR im Vorjahr, was einer Personalaufwandsquote (bezogen auf die Umsatzerlöse) von 41,0 % entspricht. Die Personalaufwandsquote ging im Vergleich zum Vorjahr um rd. 2,6 Prozentpunkte zurück (Vorjahr: 43,6 %). Die Abschreibungen lagen bei 131 TEUR, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen rd. 6,26 Mio. EUR (Vorjahr: 6,62 Mio. EUR) betrugen. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von 2,83 Mio. EUR auf 1,59 Mio. EUR. Darin enthalten sind Kosten in Höhe von 1,43 Mio. EUR (Vorjahr: 2,50 Mio. EUR), die an weitere Gesellschaften der e-shelter security Unternehmensgruppe weiterberechnet wurden. 3.2.2. Finanzlage Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände der Gesellschaft sind größtenteils durch Eigenmittel finanziert. 100 TEUR sind durch ein internes Darlehen innerhalb des e-shelter-Konzerns abgedeckt. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus dem Kassenbestand sowie den Guthaben bei Kreditinstituten, beläuft sich auf 94 TEUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 970 TEUR reduziert. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf Zahlungsmittelabflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. 3.2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug 5,02 Mio. EUR und hat sich damit im Vorjahresvergleich um 2,89 Mio. EUR reduziert. Dies liegt im Wesentlichen an der stichtagsbedingten Weiterbelastung von Waren und Leistungen an verbundene Unternehmen bzw. den Gesellschafter und den damit einhergehenden Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- 1.701 TEUR) bzw. gegen Gesellschafter (- 308 TEUR). Auf der Passivseite summieren sich die Rückstellungen auf 401 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 0,65 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 0,38 Mio. EUR sowie gegenüber Gesellschaftern auf 1,52 Mio. EUR. Insgesamt gingen die Rückstellungen und Verbindlichkeiten in 2023 um 2,89 Mio. EUR zurück, davon entfallen 2,65 Mio. EUR auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt im Wesentlichen im Abschluss des Gewinnabführungsvertrags im Berichtsjahr begründet. Das Eigenkapital liegt unverändert bei rd. 1,79 Mio. EUR (Vorjahr: 1,79 Mio. EUR). Dies liegt in erster Linie an dem abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag. Die Eigenkapitalquote beträgt demnach 35,7 % (Vorjahr: 22,6 %). Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25 TEUR. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist solide. Infolge der Vermögensstruktur und der gesicherten Finanzierungssituation bestehen aus heutiger Sicht keine Liquiditätsrisiken für die Gesellschaft. 4. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der steigenden Umsatzentwicklung mit dem Hauptkunden NTT Global Data Centers EMEA GmbH besteht weiterhin eine marktunübliche Abhängigkeit. Sie resultiert aus einer gemeinsamen Unternehmenshistorie und ist den Gesellschaftern und Geschäftsführern bewusst. Die damit einhergehenden Risiken werden über eine entsprechende Rahmenvertragsgestaltung und ein Account Management reduziert. Derzeit forciert die Gesellschaft den Neugeschäftsaufbau insbesondere mit Leitstellenservices. Ziel ist, durch ein "upselling" auch das Neugeschäft der esec auszubauen. Auf der Grundlage von Ist- und Planzahlen erhält das Management kontinuierlich relevante Steuerungsinformationen zur Optimierung der Wertschöpfung. Schlüssellieferanten und Kooperationspartner werden durch Rahmenverträge und Unterbeauftragungen fest an das Unternehmen gebunden. Darüber hinaus werden (sofern noch nicht geschehen) Zweitlieferanten qualifiziert und aufgebaut. Derzeit bestehen keine laufenden Rechtsstreitigkeiten, aus denen Haftungs- oder Liquiditätsrisiken entstehen könnten. Die verwendeten AGB's werden laufend geprüft und wenn nötig angepasst, um neuen Haftungsrisiken entgegenzuwirken. Darüber hinaus werden mit anwaltlicher Beratung vertragliche Grundlagen weiterentwickelt. Die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen und infrastrukturellen Facility Management Services bedingt potenzielle Haftungen und Schäden bei menschlichem Fehlverhalten. esec ist über die Investa- Gruppe hiergegen in ausreichendem Umfang versichert. Auswirkungen der veränderten geopolitischen Lage auf die Geschäftsentwicklung 2024 sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts nicht abschließend zu beurteilen. Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können insoweit nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund einer geplanten Fokussierung auf Sicherheitsdienstleistungen sowie einer erwarteten Neugestaltung von Dienstleistungsverträgen rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzrückgang um rund 20 % in 2024. Durch eine strukturierte Marktbearbeitung sollen die Diversifizierung des Kundenportfolios und eine langfristige stabile Geschäftsentwicklung mit Schwerpunkt Leitstellenservices erzielt werden. Hierbei hat die Gesellschaft mit Ihrer langjährigen Erfahrung in der kritischen Infrastruktur und den eigenen entsprechend zertifizierten Leitstellen einen Wettbewerbsvorteil. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die Gesellschaft auf das Kerngeschäft Sicherheit fokussiert und den Aufbau von Neugeschäft unter Ausnutzung von Kernkompetenzen und Wettbewerbsvorteilen verfolgt. Mit den vorhandenen Risiken setzt sich das Management bewusst und proaktiv auseinander. Nach aktueller Einschätzung sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 5. Ausblick Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen Rückgang des Umsatzes um ca. 20 % im Vergleich zum Vorjahr sowie ein leicht rückläufiges, positives Ergebnis. Die wiederkehrenden Umsatzerlöse mit Leitstellenservices sollen in 2024 infolge der wachsenden Basis installierter Systeme weiter steigen, während für Sicherheitsservices durch das Ende von Baustellen-Überwachungen und für infrastrukturelle Facility Management Services ein Umsatzrückgang erwartet wird. Die für 2024 erwarteten Umsätze sind zu einem großen Teil durch Bestandsverträge gedeckt. Vertriebliche Aktivitäten zielen auf den mittelfristigen Ausbau des Geschäftes mit Leitstellenservices. Dem Wettbewerbs- und Margendruck begegnet esec durch Fokussierung auf high-end Kundensegmente, qualitativ hochwertige Umsetzungen und die konsequente Digitalisierung aller Unternehmensprozesse. Die strategische Zielsetzung, neue attraktive Wachstumsmärkte zu erschließen und verstärkt Leistungen als Managed Service anzubieten, bietet die Chance, die Marktposition von esec auszubauen. Dies erfordert erhebliche Anstrengungen in allen Unternehmensbereichen und den erfolgreichen Ausbau des Teams. Den Herausforderungen begegnet esec durch eine Verstärkung der Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften sowie ein Optimierungsprogramm, in dem die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum geschaffen werden.
Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024 e-shelter security GmbH Dr. Tristan Haage Peter Wenzel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die e-shelter security GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der e-shelter security GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der e-shelter security GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. Juni 2024 PKF
Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Kempa, Wirtschaftsprüfer Christoph, Wirtschaftsprüferin |
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