DB VersicherungsManager GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ines Jagow seit 3.3.2025 | Prokura |
Julia Heinrich-Fißmer seit 27.5.2024 | Prokura |
Marco Michael Asbach seit 26.6.2023 | Prokura |
Björn Ihlefeldt seit 26.6.2023 | Prokura |
Stefan Schick seit 26.6.2023 | Prokura |
Oliver Hoeps-Orberger seit 22.9.2022 | Geschäftsführer |
Selda Baran seit 22.9.2022 | Geschäftsführer |
Iris Reul seit 22.9.2022 | Prokura |
Michael Hohenbild seit 19.5.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Deutsche Bank AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DB Direkt GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DB Direkt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DB Direkt GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DB Direkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt "2.f. Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen/Geschlechterquote" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 17. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Schreiber, Wirtschaftsprüfer Jejina, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der DB Direkt GmbH, Frankfurt am Main, nachfolgend kurz DB Direkt, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Die DB Direkt ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, nachfolgend kurz DB AG, und im Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 28192 eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB, § 42 GmbHG wurde beachtet. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die nicht belegten Posten sind gemäß § 265 Abs. 8 HGB weggelassen worden. Soweit erforderlich, sind die Bezeichnungen dem jeweiligen Posteninhalt angepasst worden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 252 und § 253 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen - angesetzt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände werden analog zu den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB mit dem Nominalwert angesetzt. Die Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, das sogenannte Planvermögen, werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert, der sich aus den Marktkursen für Fondsanteile ergibt, bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Auf- und Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Planvermögen in der GuV saldiert ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des Planvermögens den Betrag der Pensionsverpflichtungen, wird der Saldo als separater Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen werden nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB bewertet. Als Bewertungsmethode wird die projizierte Einmalprämienmethode (Projected Unit Credit - Method) unter Verwendung des von der Deutsche Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung folgender Parameter (10-jähriger Rechnungszinsfuß 1,83% (Vj .: 1,78%), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,44% (Vj.: 2,64%), Anpassung laufender Renten 2,91% (Vj.: 3,02%), modifizierte Heubeck Richttafeln 2018 G). Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB, der ausschüttungsgesperrt aber nicht abführungsgesperrt ist, beträgt zum 31.12.2023 EUR 47.495,00 (Vj.: TEUR 258). Die Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB greift aufgrund ausreichender Kapitalrücklage nicht. Die Heubeck- Richttafeln 2018G wurden entsprechend der unternehmensindividuellen Sterblichkeitsannahmen modifiziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Bei den Sachanlagen handelt es sich um die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 6.310.017,23 (Vj.: TEUR 1.824) sind im Wesentlichen Forderungen gegen die DB AG, die DWS Investment GmbH sowie die norisbank GmbH enthalten. Sie haben allesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.412.335,57 (Vj.: TEUR 13.835) werden bei der DB AG unterhalten und sind täglich fällig. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 512.000,00, die Kapitalrücklage unverändert EUR 4.882.129,34. Alleingesellschafterin ist die DB AG mit der ein umsatzsteuerliches, gewerbesteuerliches und körperschaftsteuerliches Organschaftsverhältnisses besteht. Darüber hinaus besteht mit der DB AG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Rückstellungen für Pensionen und sonstige Verpflichtungen in Höhe von EUR 5.358.882,74 (Vj.: TEUR 5.794) wurden mit den an einen unabhängigen Vermögenstreuhänder übertragenen nicht börsennotierten Fondsanteilen, die ausschließlich für die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern verwendet werden, in Höhe von EUR 5.262.048,71 (Vj.: TEUR 4.776) saldiert und unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 96.834,03 (Vj.: TEUR 1.018) ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Planvermögens inklusive zugehöriger Barmittel zum 31.12.2023 betragen EUR 5.514.083,67 (Vj.: TEUR 5.351). Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag für die Planvermögen-Bestandteile, bei denen der beizulegende Zeitwert die historischen Anschaffungskosten übersteigt, beträgt EUR 249.742,35 (Vj.: TEUR 148) und ist in voller Höhe durch frei verfügbare Rücklagen abgedeckt. Demzufolge ergibt sich keine Auswirkung auf den abgeführten Betrag. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.051.986,07 (Vj.: TEUR 2.606) betreffen personalbezogene Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von EUR 830.537,00 (Vj.: TEUR 1.029), für Boni in Höhe von EUR 812.621,80 (Vj.: TEUR 806), für sonstige personalbezogene Rückstellungen in Höhe von EUR 361.192,27 (Vj.: TEUR 305) sowie sonstige Rückstellungen für den Geschäftsbetrieb in Höhe von EUR 47.635,00 (Vj.: TEUR 466). Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 4.471.310,28 (Vj.: TEUR 7.099) betreffen die zum Bilanzstichtag bestehende Zahlungsverpflichtung aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag gegenüber der DB AG in Höhe von EUR 2.877.451,68 (Vj.: TEUR 1.329), Zahlungsverpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb in Höhe von EUR 1.458.799,79 (Vj.: TEUR 5.533) sowie Verbindlichkeiten aus abzuführender Lohnsteuer in Höhe von EUR 135.058,81 (Vj.: TEUR 237). Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die im Inland erzielten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 30.346.981,32 (Vj.: TEUR 33.237) sind ausschließlich im Konzern Deutsche Bank realisiert worden und stellen das Entgelt für die Bearbeitung von Anfragen unserer Kunden dar. Diese Anfragen werden im Wesentlichen per Telefon oder per Mail an uns gerichtet. Der Posten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 406.513,10 (Vj.: TEUR 667) betreffen Erträge aus Kostenerstattungen seitens der DB AG. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr EUR 21.735.487,38 (Vj.: TEUR 23.149). Im Berichtszeitraum sind EUR 124.973,00 (Vj.: TEUR 141) an Abschreibungen auf Sachanlagen entstanden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 6.639.453,36 (Vj.: TEUR 8.392) beinhalten im Wesentlichen Kosten für die konzerninterne Leistungsverrechnung in Höhe von EUR 2.241.085,09 (Vj.: TEUR 3.907), Mietaufwendungen und Unterhaltungskosten für Geschäftsräume in Höhe von EUR 2.658.631,56 (Vj.: TEUR 2.890), Aufwendungen für Kommunikation in Höhe von EUR 496.724,44 (Vj.: TEUR 259) sowie Reisekosten in Höhe von EUR 102.658,36 (Vj.: TEUR 47). Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen EUR 0,00 (Vj.: TEUR 893). Die Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von EUR 623.871,00 (Vj.: 0 TEUR) beinhaltet die im Rahmen von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte Verrechnung von Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 71.721,00 (Vj.: TEUR 171) mit den saldierungsfähigen Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 680.438 (Vj.: negativer Ertrag TEUR 716) sowie Zinserträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Bridging-Leistungen in Höhe von EUR 15.154,00 (Vj.: Zinsaufwand TEUR 6). Gemäß § 277 Abs. 5 S. 1 HGB sind insgesamt Aufwendungen aus Aufzinsungen in Höhe von EUR 71.721,00 (Vj.: TEUR 177) entstanden. Gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird der Gewinn in Höhe von EUR 2.877.451,68 (Vj.: TEUR 1.329) an die DB AG abgeführt. IV. Sonstige Angaben Im Jahr 2023 wurden im Durchschnitt 547 (Vj.: 578) Mitarbeiter beschäftigt. Zum Jahresende waren 529 (Vj.: 577) Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Verteilung auf die Standorte weist dabei zum Jahresende 245 (Vj.: 281) Mitarbeiter in Berlin und 284 (Vj.: 296) Mitarbeiter in Essen aus. Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die entsprechende Angabe im Konzernabschluss der DB AG diese Beträge miteinschließt. Geschäftsführung
Frau Baran, Herr Hohenbild und Herr Hoeps-Orberger erhalten keine Vergütung von der DB Direkt. Auf die Darstellung der Gesamtbezüge Geschäftsführer für das Geschäftsjahr wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Kredite bzw. Vorschüsse durch die Gesellschaft gewährt. Aufsichtsrat
Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Gesellschaft keine Kredite bzw. Vorschüsse gewährt. Die DB Direkt wird in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der DB AG zum 31.12.2023 einbezogen. Zu den Erläuterungen der im befreienden Konzernabschluss vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden verweisen wir auf den Anhang zum Geschäftsbericht der DB AG. Die offenlegungspflichtigen Unterlagen werden an den Bundesanzeiger übermittelt und von diesem veröffentlicht.
Frankfurt am Main, den 17.05.2024 DB Direkt GmbH Die Geschäftsführung Michael Hohenbild, Vorsitzender Selda Baran Oliver Hoeps-Orberger Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht a. Rahmenbedingungen im Bankensektor b. Geschäftliche Entwicklung c. Ertragslage d. Finanzlage e. Vermögenslage f. Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen / Geschlechterquote g. Gesamtaussage der Geschäftsführung 3. Risikobericht 4. Prognosebericht a. Rahmenbedingungen b. Einbettung der Servicegesellschaften in die Strategie der Deutschen Bank c. Geschäftliche Entwicklung d. Risiken e. Chancen 1. Grundlagen des Unternehmens Die DB Direkt GmbH, Frankfurt am Main (nachfolgend kurz DB Direkt genannt) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main (nachfolgend kurz DB AG). Die DB Direkt erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich im Auftrag und für Kunden der DB AG, Frankfurt am Main, und anderer Gesellschaften des Deutsche Bank Konzerns. Mit der DB AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist in den Konsolidierungskreis der DB AG, Frankfurt am Main, einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Vertriebs- und Servicedienstleistungen und weiterer Tätigkeiten unter Nutzung elektronischer Medien, insbesondere von Telefon (In- und Outbound), E-Mail und sozialer Medien. Die Abwicklung erfolgt an den Standorten Berlin und Essen. Die DB Direkt erbringt vertraglich vereinbarte Dienstleistungen für die DB AG und deren dazugehörigen Tochtergesellschaften im Konzernverbund und hat dazu Service Level Agreements mit den Vertriebseinheiten der Auftraggeber abgeschlossen. Alle Dienstleistungen erfolgen als Auftragsdatenverarbeitung. Die Gesellschaft erbringt die Dienstleistungen in einer standardisierten Arbeitsweise. Dadurch ist es möglich, Mitarbeitern mit und ohne kaufmännische Ausbildung nach entsprechender Qualifizierung eine adäquate Arbeit anzubieten. Der effiziente Einsatz der Ressourcen soll eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur und Ergebnisse in gesicherter Qualität ermöglichen. Das vorhandene Know-How sowie eine die IT-Infrastruktur mit Workflows und elektronischen Akten sollen Flexibilität und Stabilität bei der Implementierung neuer Produkte und Prozesse sichern. Dies soll eine schnelle Durchleitung der Aufträge durch die Gesellschaft und einen schnellen Lastenausgleich zwischen den Teams und ggf. Standorten unterstützen. So soll die Gesellschaft einen Beitrag zur Kundenzufriedenheit leisten und gleichzeitig bei den Mandanten Freiräume für die Kundenbetreuung im Vertrieb schaffen. Ziel bleibt die Lieferung eines Wertbeitrags für Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter gleichermaßen. 2. Wirtschaftsbericht a. Umfeld Bankenbranche Die DB Direkt erbringt Dienstleistungen für die DB AG sowie für Deutsche Bank Konzerngesellschaften und ist daher im Wesentlichen an die Entwicklung dieser Gesellschaften gebunden. Im Geschäftsjahr 2023 war das operative Geschäft weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und die dadurch ausgelösten Preis- und Zinssteigerungen geprägt. In der Eurozone kam in 2023 das Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft geschäft mit Unternehmen und privaten Haushalten durch die höheren Zinssätze im Wesentlichen zu einem Stillstand. In Deutschland ging das Geschäft mit Immobilienfinanzierungen deutlich zurück und verzeichnete das schwächste Ergebnis seit 2012. Dennoch konnten trotz der starken Zinserhöhungen nach wie vor weitestgehend positive Werte verzeichnet werden. Diese Entwicklung führte auch zu einem Rückgang der Kreditvergabe an Haushalte. Gleichermaßen fiel das Wachstum der Kredite an nicht finanzielle Kapitalgesellschaften auf einen langjährigen Tiefstand, wodurch die Volumina im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert blieben. Auch die ausstehenden Einlagen des Privatsektors stagnierten im Berichtsjahr größtenteils. b. Geschäftliche Entwicklung Die Geschäftsentwicklung der DB Direkt beruhte vor allem auf der stabilen Entwicklung im bestehenden Serviceumfeld. Dennoch konnte die Gesellschaft das Niveau des Vorjahres im Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die relevanten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren (Anrufvolumen, Vertriebserfolg, Erreichbarkeit) nicht durchgängig erreichen. Die Ziele der DB Direkt sind weiterhin die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Servicequalität. Diese Ziele werden anhand der zeitlichen Einhaltung der vereinbarten Serviceerbringung (in Bezug auf Anrufe, Mails und Social Media Posts), den Fehlerquoten in den Bearbeitungsergebnissen und an der Kundenzufriedenheit gemessen und durch interne und externe Maßnahmen zur Qualitätssicherung überwacht. Ebenso steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vertriebs im Rahmen der beauftragten Aktivitäten wie Direktabschlüsse oder Terminvereinbarungen für die Filialen im Fokus. Die interne Steuerung der DB Direkt erfolgt im Wesentlichen anhand des bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikators ,Direct Cost Base'. Für die Ermittlung dieses Indikators werden die GuV-Posten Personalaufwand, Abschreibungen, und sonstige betriebliche Aufwendungen auf Basis IFRS zugrunde gelegt. Diese unterscheiden sich nicht wesentlich von der Bewertung der Aufwendungen nach HGB. Dabei werden in dieser Steuerung vereinzelte, zentral verantwortete Positionen (vor allem Bonuszahlungen) herausgerechnet. Die Direct Cost Base der DB Direkt betrug im Jahr 2023 EUR 26,8 Mio. (Vorjahr: EUR 26,1 Mio.). Mit diesem Wert wurde der Anfang 2023 prognostizierte Wert (EUR 30,0 Mio.) unterschritten. Die Direct Cost Base ist im Geschäftsjahr leicht angestiegen. Das bearbeitete Gesamtvolumen, als nichtfinanzieller Leistungsindikator, lag im Geschäftsjahr 2023 bei 1,86 Mio. Anrufen, 222 Tsd. Mails und 108 Tsd. Social-Media-Posts/Chats. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Volumina geringer (2022: 2,22 Mio. Anrufe, 210 Tsd. Mails und 70 Tsd. Social-Media- Posts). Die Volumen waren teilweise geringer als prognostiziert (1,86 Mio. Anrufe, 318 Tsd. Mails und 156 Tsd. Social-Media-Posts/Chats). Es wurden ferner insgesamt 19 Tsd. Termine für den Filialvertrieb erfasst und 25 Tsd. Direktabschlüsse generiert (Vorjahr: 16 Tsd. bzw. 29 Tsd.). Die Planwerte lagen bei 17 Tsd. bzw. 30 Tsd. c. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die DB Direkt Umsätze in Höhe von EUR 30,3 Mio. (Vorjahr: EUR 33,2 Mio.). Grund hierfür waren die gesunkenen Kosten, die mit mark-up an die Auftraggeber weitergegeben werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von im Vorjahr EUR 0,7 Mio. um EUR 0,3 Mio. auf EUR 0,4 Mio. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 23,1 Mio. auf EUR 21,7 Mio. reduziert. Grund für den Rückgang ist die rückläufige Anzahl der Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen hatten einen Anteil von 76,3 % (Vorjahr: 73,1 %) an den Gesamtaufwendungen (ohne Zinsen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich deutlich gegenüber dem Vorjahr auf EUR 6,6 Mio. (Vorjahr: EUR 8,4 Mio.) durch ein weiterhin striktes Kostenmanagement. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von 0,6 Mio (Vorjahr Zinsaufwendungen 0,9 Mio) resultieren aus der Bewertung des Deckungsvermögens. Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,3 Mio.). Der Betrag in Höhe von EUR 2,9 Mio. wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DB AG abgeführt. Die Konzernmutter trägt auf Grund des Organschaftsverhältnisses die Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2023 betrug 9,5% (im Vorjahr: 4,0%). d. Finanzlage Finanzlage und Liquidität spiegeln die positive Ergebnisentwicklung wider. Die verfügbaren liquiden Mittel waren im Jahr 2023 jederzeit ausreichend. Am Jahresende bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.). e. Vermögenslage Das Anlagevermögen reduzierte sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen auf EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.). Das Umlaufvermögen reduzierte sich auf EUR 11,7 Mio. (Vorjahr: EUR 15,7 Mio.). Das Guthaben bei Kreditinstituten belief sich per 31.12.2023 auf EUR 5,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Die DB Direkt verfügte zum 31. Dezember 2023 nach Berücksichtigung der noch zu erfolgenden Abführung des Gewinns 2023 an die DB AG über ein bilanzielles Eigenkapital in unveränderter Höhe von EUR 5,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahr Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 44,9% (Vorjahr: 33,5 %). Das Fremdkapital ist gegenüber dem Vorjahr von EUR 10,7 Mio. auf EUR 6,6 Mio zurückgegangen. Es umfasst i. W. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 6,6 Mio.) und die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen betreffen personalbezogene Rückstellungen für Boni, Rückstellungen für Ausgleichszahlungen (Bridgingleistungen) an ehemalige Mitarbeiter, Rückstellungen wegen Vorruhestand und wegen Urlaubsansprüchen sowie sonstige Rückstellungen für den Geschäftsbetrieb. Die Verbindlichkeiten betreffen i. W. Verpflichtungen ggü. der DB AG aus zum Bilanzstichtag bestehenden Zahlungsverpflichtungen aus dem Gewinnabführungsvertrag gegenüber der DB AG, Zahlungsverpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb sowie aus abzuführender Lohnsteuer. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Kreditverpflichtungen. Die Fremdkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 55,1% (Vorjahr: 66,5%). f. Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen / Geschlechterquote Nach Ablauf der vorangegangenen Umsetzungsfrist bis zum 31.12.2020 hat die Gesellschafterversammlung für den Aufsichtsrat bis zum 31.12.2025 einen Frauenanteil von mindestens 30% festgelegt. Zum 31.12.2023 betrug der Frauenanteil im Aufsichtsrat 50% Für die Geschäftsführung hat die Gesellschafterversammlung einen Frauenanteil von mindestens einer Frau bis zum 31.12.2025 festgelegt. Zum 31.12.2023 war eine Frau Mitglied der Geschäftsführung. Außerdem hat die Geschäftsführung für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung eine Zielgröße von 30% Frauen bis zum 31.12.2025 definiert. Zum 31.12.2023 betrug der Frauenanteil auf dieser Ebene 21,43%. Die DB Direkt fördert im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten weiterhin aktiv die positive Entwicklung der Geschlechterquoten. g. Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Geschäftsführung betrachtet das Jahr 2023 vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele und des herausfordernden Umfelds als insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr. Die geforderten Service- und Vertriebsziele konnten angesichts der besonderen Umstände jedoch nicht immer erreicht werden. Das Unternehmen befindet sich zum Abschlussstichtag in finanziell und wirtschaftlich geordneten Verhältnissen und besitzt eine solide Kapitalausstattung. 3. Risikobericht Risikomanagement, Ziele und Methoden Die Risikostrategie der DB Direkt GmbH leitet sich aus der Risikostrategie des Deutsche Bank-Konzerns ab und steht im Einklang mit übergeordneten Unternehmens- und Geschäftszielen. Die Methodenkompetenz liegt im Ressort CRO (Chief Risk Office) der DB AG. Bei der DB Direkt GmbH liegen insbesondere Betriebsrisiken vor, wie etwa der Ausfall von erheblichen Teilen der Belegschaft, der Zerstörung bzw. Nichtnutzbarkeit der zur Geschäftstätigkeit notwendigen Anlagen, Software und Immobilien in hinlänglich großem Ausmaß. Zum Risikomanagement werden die vorgenannten Forecasts und die Planabweichungsanalysen auf der Grundlage der Nutzung einer Schadenfalldatenbank genutzt. Ein Marktrisiko liegt bei der DB Direkt GmbH nicht vor, da die Gesellschaft ausschließlich für Auftraggeber aus dem Deutsche Bank Konzern tätig ist und keine eigenständigen Risikopositionen unterhält. Dem Liquiditätsrisiko wird durch ein striktes Cash-Management und bestehende Kreditlinien entgegen gewirkt, Diese mussten im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen werden. Das Adressenausfallrisiko bezieht sich im Wesentlichen auf die Forderungen mit den Kunden der Gesellschaft. Das Adressausfallrisiko der Kunden wird als sehr gering eingestuft. Die Forderungen stammen aus Geschäften mit der DB AG, der DWS Investment GmbH und der norisbank GmbH. Es handelt sich daher um Forderungen an Gesellschaften des Deutsche Bank Konzerns. Operationelle Risiken werden definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen eintreten oder durch externe Ereignisse ausgelöst werden. Die DB Direkt GmbH ist in das operationelle Risikomanagement der DB AG eingebunden. Zur Risikoerfassung und Analyse der operationellen Risiken werden die in der DB AG genutzten Systeme und Verfahren eingesetzt. Neben den konzerneinheitlichen Maßnahmen und Prüfungen durch die Konzernrevision werden in der DB Direkt GmbH regelmäßige und anlassbezogene Kontrollen durchgeführt. Die jeweils betrachteten Risikoarten werden im Rahmen einer konzernweiten Risikoinventur ermittelt. Als weitere Risikoart sind für die DB Direkt GmbH Geschäftsrisiken relevant. Die Ermittlung des Geschäftsrisikos in der DB AG obliegt zentral dem Ressort CRO (Chief Risk Office). Sollte sich aus den laufenden zentralen Überwachungsprozessen eine Indikation für relevante Geschäftsrisiken ergeben, informiert das Risikomanagement der DB AG die Geschäftsführung der DB Direkt GmbH. Ferner werden auf Grundlage der monatlichen Geschäftsentwicklung Planabweichungen an die Geschäftsführung der Gesellschaft berichtet sowie regelmäßige Forecasts erstellt, um Risiken für die Geschäftsentwicklung zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen abzuleiten. 4. Prognosebericht a. Rahmenbedingungen Die globale Bankenbranche wird in 2024 möglicherweise größeren Herausforderungen gegenüberstehen als im Vorjahr, als das operative Umfeld relativ günstig war. Die Zinssätze dürften in den großen Volkswirtschaften ihren Höhepunkt erreicht haben und könnten ab dem Frühjahr sinken. Dies könnte mittelfristig Druck auf die Nettozinsmargen ausüben und eine kurzfristige Entlastung durch niedrigere Refinanzierungskosten mit sich bringen. Die Qualität von Vermögenswerten könnte sich gegenüber ihrem aktuellen Niveau leicht verschlechtern, wenn sich deutlich höhere Zinssätze stärker im Privatsektor bemerkbar machen und in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Kreditnehmer zunehmenden Refinanzierungsrisiken ausgesetzt sind, vor allem an den Märkten für Gewerbeimmobilien. Gleichzeitig kann sich durch eine gedämpfte Realwirtschaft in Industrieländern die Kreditnachfrage bei Unternehmen und Haushalten weiter abschwächen, bis sie sich im Jahresverlauf stabilisiert, und die Kreditvolumina könnten sich leicht reduzieren. Die Kapitalmärkte könnten nach zwei Jahren mit gedämpften Aktivitäten einen zyklischen Aufschwung erleben. b. Einbettung in die Strategie der Deutschen Bank Die DB Direkt ist weiterhin in die Strategie des Konzerns zur Kostenoptimierung eingebettet. Zudem wird die weitere Umsetzung von Automatisierung und Digitalisierung von end-to-end Prozessen zur Optimierung und Effizienz- Steigerung sowie zur Verbesserung des Kundennutzens für die DB AG ein Kernthema der DB Direkt sein. c. Geschäftliche Entwicklung Unter der Annahme, dass keine weiteren, unvorhersehbaren negativen makroökonomischen Ereignisse eintreten, ist für das Gesamtjahr 2024 für die DB Direkt ein Geschäft auf gleichbleibendem Niveau zu erwarten. Diese Prognose steht zusätzlich unter der Annahme, dass die DB Direkt auch im Jahr 2024 ihre bisherige Tätigkeit ausüben wird. Als Konzerntochter fokussiert sich die DB Direkt in den Geschäftsjahren 2024 und in den Folgejahren auf die Unterstützung des organischen Wachstums im Geschäft der Mandanten sowie auf die Erweiterung und Optimierung der bestehenden Services im telefonischen Kundenservice. Ziel bleibt es, dem Konzern im Bereich der Kundenkommunikation über elektronische Medien Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und dabei einen Wertbeitrag für Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter zu erzeugen. Die enge Verzahnung der Call-Center-Aktivitäten mit den digitalen Angeboten der Bank steht dabei immer stärker im Fokus der strategischen Unternehmensentwicklung. Mit der Neuaufstellung des Direktvertriebs wurde ein neues Kapitel mit deutlichen Wachstumschancen für die DB Direkt GmbH aufgeschlagen. Die DB Direkt GmbH wird gemeinsam mit der Postbank Direkt GmbH und weiteren Contact- und Beratungscentern des Deutsche Bank Konzerns in einem gesellschaftsübergreifenden Verbund zusammenarbeiten und sich dabei auf die Themen Service und Vertrieb fokussieren. Auf die Gesellschaftsstrukturen hat dieses Modell der funktionalen Zusammenarbeit keine Auswirkung. Wesentliche Managementschwerpunkte des Jahres 2024 werden weiterhin die Themen Qualität, Vertrieb, Stückkosten und Produktionssteuerung sein. Die enge Verknüpfung von Transparenz, Effizienz und Qualität auf Basis der bereits dargestellten Methoden, Organisationsformen und Steuerungsinstrumente ist der entscheidende Treiber für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Für 2024 wird eine Direct Cost Base von EUR 30,6 Mio. geplant. Das strikte Kostenmanagement wird auch im Jahr 2024 fortgeführt. Hinsichtlich der Ertragslage wird erwartet, dass im Geschäftsjahr 2024 die Umsatzrendite geringer als in 2023 ausfallen wird wenn die Sondereffekte im Zinsergebnis sich so nicht wiederholen. Die verfügbaren liquiden Mittel werden aber weiterhin ausreichend vorhanden sein. Nach dem derzeitigen Stand wird im Jahr 2024 ein niedrigeres Ergebnis nach Steuern als 2023 erwartet. Für das bearbeitete Gesamtvolumen als nichtfinanziellem Leistungsindikator, wird 2024 ein etwas höheres Niveau an Mails und Posts, aber weniger Calls als im Vorjahr erwartet (1,6 Mio. Anrufe, 331 Tsd. Mails und 106 Tsd. Social- Media-Posts/Chats). Für das Jahr 2024 werden 15 Tsd. Termine für den Filialvertrieb und 32 Tsd. Direktabschlüsse geplant. Die tatsächlichen Ergebnisse können auf Grund des Prognosecharakters wesentlich von den prognostizierten Ergebnissen abweichen. Zusammenfassend verläuft die Entwicklung der Gesellschaft zufriedenstellend. d. Risiken Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko keine weiteren nennenswerten Risiken bzw. bestands- oder existenzgefährdende Risiken bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der DB Direkt nehmen könnten oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hätten. Allerdings besteht das Risiko, dass sich je nach Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes das Geschäft auch rückläufig entwickeln kann. Die Weiterentwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von dem Anforderungsprofil, den Abwicklungsvolumina sowie der Aufstellung der Auftraggeber, insbesondere der des Unternehmensbereichs Privatkundenbank des Deutsche Bank Konzerns abhängig. e. Chancen Die Weiterentwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von dem Anforderungsprofil, den Abwicklungsvolumina sowie der Aufstellung der Auftraggeber abhängig. Wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung in der möglichen Entwicklung von Projekten im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftsabläufe.
Frankfurt am Main, 17.05.2024 DB Direkt GmbH Die Geschäftsführung Michael Hohenbild, Vorsitzender Selda Baran Oliver-Hoeps-Orberger Bericht des Aufsichtsrats Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung der DB Direkt GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") überwacht sowie beratend begleitet. Der Aufsichtsrat war-sofern erforderlich - in alle Entscheidungen von Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Der Aufsichtsrat hat sich in den ordentlichen Sitzungen am 28. Juni 2023 und 28. November 2023 von der Geschäftsführung über die Lage und strategische Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf, die Planung sowie die Risikolage unterrichten lassen und wurde über aktuelle Projekte sowie Fokusthemen informiert. Die einzelnen Themen hat der Aufsichtsrat intensiv hinterfragt, diskutiert und - soweit nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag erforderlich - zu den Vorschlägen der Geschäftsführung nach eingehender Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben. Darüber hinaus stand die Geschäftsführung mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats in regelmäßigem Austausch und hat ihn über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen unterrichtet. Die von der Gesellschafterversammlung zum Abschlussprüfer gewählte EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023 8 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und Fragen beantwortet. Aufgrund des mit der DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFT bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags entfällt ein Vorschlag zur Gewinnverwendung. In der Besetzung des Aufsichtsrats hat es in 2023 und bis heute eine Veränderung gegeben: Mit Wirkung zum Ablauf des 27.11.2023 hat Frau Sigrid Bowenkamp ihr Mandat niedergelegt. Als Nachfolgerin für Frau Bowenkamp wurde mit Wirkung ab 28.11.2023 Frau Dr. Tatjana Schierack zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DB Direkt GmbH für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit im zurückliegenden Berichtszeitraum.
Frankfurt am Main, 03. Juni 2024 Leonhard Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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