REUSS-SEIFERT GmbHLiquidiert

Theodorstraße 297, 40472 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 17860
Vorher
Unternehmensgruppe Dausend GmbHSyncotec GmbHReuß Seifert GmbH
Eingetragen
6.12.2002
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
-Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Zusammenbau, Vertrieb, Einbau, Montage und Wartung von Ausrüstungs- und Spezialartikeln für die Bauwirtschaft. -Dienstleistungen, insbesondere Entwicklung und Durchführung besonderer Bauverfahren für die Bauwirtschaft, auch Baumanagementverfahren und Bauingenieurleistungen. -Beteiligung an Unternehmen der Bau- und Bauzulieferbranche, die den gleichen oder ähnlichen Unternehmensgegenstand haben. -Wahrnehmung der Geschäftsführungsaufgaben für Unternehmen der Bau- und Bauzulieferbranche, die den gleichen oder einen ähnlichen Unternehmensgegenstand haben, auch unter Übernahme der unbeschränkten Haftung.

Historie

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Management

NameRolle
Arijan J. Bakker
seit 20.10.2014
Geschäftsführer
Dirk Küßner
seit 2.8.2010
Geschäftsführer
Jean-Luc Bernard
seit 31.3.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

REUSS-SEIFERT GmbH

Sprockhövel

Jahresabschluss 31. Dezember 2013

Dieser Prüfungsbericht richtet sich - unbeschadet eines etwaigen, gesetzlich begründeten Rechts Dritter zum Empfang oder zur Einsichtnahme - ausschließlich an Organe des Unternehmens. Soweit nicht im Rahmen der Auftragsvereinbarung zwischen dem Unternehmen und Ernst & Young ausdrücklich erlaubt, ist eine Weitergabe an Dritte nicht gestattet.

Notwithstanding any statutory right of third parties to receive or inspect it, this audit report is addressed exclusively to the governing bodies of the Company. It may not be distributed to third parties unless such distribution is expressly permitted under the terms of engagement agreed between the Company and Ernst & Young.

E. Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der REUSS-SEIFERT GmbH, Sprockhövel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, 30. April 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Forst, Wirtschaftsprüfer

Schaub, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

EUR EUR 31.12.2012
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.951,30   21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.520.285,95   3.041
3. Geleistete Anzahlungen 70.952,10   71
    1.618.189,35 3.133
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 551.109,26   662
2 Technische Anlagen und Maschinen 3.205.286,40   3.691
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.716.987,70   1.832
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.720,97   288
    5.501.104,33 6.473
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 811.819,82   812
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00   880
    811.819,82 1.692
    7.931.113,50 11.298
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.716.136,53   2.151
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 64.782,62   79
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.816.587,71   3.013
    4.597.506,86 5.243
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.665.514,45   1.706
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 555.072,09   539
3. Forderungen gegen Gesellschafter 11.521.392,69   7.106
4. Sonstige Vermögensgegenstände 500.615,22   658
    14.242.594,45 10.009
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   6.122,64 46
    18.848.223,95 15.298
C. Rechnungsabgrenzungsposten   34.798,72 13
    26.814.136,17 26.609

Passiva

     
  EUR EUR 31.12 2012
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Stammkapital 100.000,00   100
II. Kapitalrücklage 19.524.776,67   19.525
III. Bilanzgewinn 2.106.846,54   2.107
    21.731.623,21 21.732
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   1.255.878,08 1.612
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.264.040,25   2.755
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.814,46   1
3. Sonstige Verbindlichkeiten 495.671,29   496
davon aus Steuern EUR 79.766,36 (Vj. TEUR 93)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.847,54 (Vj. TEUR 6)      
    3.817.526,00 3252
D. Rechnungsabgrenzungsposten   9.108,88 13
    26.814.136,17 26.609

Gewinn- und Verlustrechnung für 2013

EUR 2012
TEUR
1. Umsatzerlöse 39.645.444,23   42.070
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -299.948,17   -10
3. Sonstige betriebliche Erträge 208.067,42   496
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 5.916,91 (Vj. TEUR 4)      
    39.553.563,48 42.556
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.955.463,11   -19.225
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.929.579,64   -2.056
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -8.862.821,47   -9.225
b) Soziale Abgaben -1.732.686,37   -1.778
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.009.789,57   -2.957
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.029.646,37   -9.129
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 4.897,78 (Vj. TEUR 9)      
    -41.519.986,53 -44.370
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00   690
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 690)      
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.113,76   11
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.113,76 (Vj. TEUR 11)      
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.527,78   19
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.407,19 (Vj. TEUR 1)      
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.900,42   -86
davon aus Aufzinsung EUR 9.697,00 (Vj. TEUR 19)      
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 67)      
    11.741,12 634
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -1.954.681,93 -1.180
14. Sonstige Steuern -4.588,05   -3
    -4.588,05 -3
15. Erträge aus Verlustübernahme   1.959.269,98 1184
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   0,00 0
17. Jahresüberschuss   0,00 0
18. Gewinnvortrag   2.106.846,54 2.107
19. Bilanzgewinn   2.106.846,54 2.107

Anhang für 2013

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Verschmelzung der Seifert GmbH & Co. KG mit der Reuss GmbH & Co. KG resultiert, wird auf Basis der erwarteten Produktrestlaufzeiten der im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Geschäftsbereiche über 10 Jahre abgeschrieben.

Das erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 werden seit dem Geschäftsjahr 2011 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für in den Vorjahren angeschaffte Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 3,47 % angesetzt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungsansprüche.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital
in Tsd. LW
Ergebnis
in Tsd. LW
Ausland        
DIS Tech s.r.o., P. Mesice u Prahy/Tschechische Republik CZK 100,0 33.725 1.594
ARBUD Sp. z.o.o., Wiekowo/Polen 1 PLN 100,0 -2.595 -592

1 Angaben basieren auf ungeprüften Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.666 1.706
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 555 539
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen Gesellschafter 11.521 7.106
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 501 658
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (34) (34)
  14.243 10.009

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Cashpool-Guthaben (TEUR 9.390), Ansprüche auf Verlustübernahme (TEUR 1.959) sowie Forderungen aus der steuerlichen Organschaft (TEUR 172).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Altschulden einer ehemaligen Tochtergesellschaft (TEUR 496), ausstehende Rechnungen (TEUR 402), Urlaubsansprüche und Freizeitausgleich (TEUR 112), Sondervergütungen (TEUR 80) sowie die Altersteilzeitzusagen saldiert mit Sicherungsguthaben (TEUR 4).

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie den Aufstockungsbetrag aus Basis individueller vertraglicher Einzelvereinbarungen. Die für das in der Freistellungsphase zu zahlende Arbeitsentgelt erforderliche Rückstellung wird ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt. Für die vom Arbeitgeber zu übernehmenden Aufstockungsbeträge wird mit Entstehen der Verpflichtung die Rückstellung in voller Höhe gebildet.

Die Rückstellung wird unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 2 Jahren von 3,47 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 1,0 % und die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenzen analog zum Gehaltstrend berücksichtigt.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 192
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 188
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 188

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Art der Verbindlichkeit 31.12.2013 31.12.2012
Restlaufzeit gesichert mit Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Gesamt
bis 1 Jahr über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.264 - - 3.264 2.755 2.755
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58 - - 58 1 1
3. Sonstige Verbindlichkeiten 496 - - 496 496 496

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in 2014 775
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 357
Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in 2015 bis 2019 56
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
Verpflichtungen aus Bestellobligo 724

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

nach Regionen 2013 2012
TEUR % TEUR %
Inland 23.562 59,4 23.778 56,5
Ausland 16.083 40,6 18.292 43,5
  39.645 100,00 42.070 100,00

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von TEUR 33 periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Ertragsteuern

Seit dem Geschäftsjahr 2007 besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft sowie ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der CRH Deutschland GmbH, Kruft.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2013 wurde die Gesellschaft durch folgende Geschäftsführer vertreten:

 

Herr Guido Attabra, Dipl. Bauingenieur, Vorsitzender (bis 28. April 2014)

 

Herr Jean-Luc Bernard, Kaufmann, Amsterdam, Niederlande

 

Herr Dirk Küßner, Diplom-Kaufmann, Neuss

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf einen Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil zwei der im Geschäftsjahr 2013 tätigen Geschäftsführer kein Gehalt über REUSS-SEIFERT bezogen haben und keine Umlage hierfür weiterberechnet wurde.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2013
Gewerbliche Mitarbeiter 196
Angestellte 59
  255
Auszubildende 7
  262

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die CRH plc, Dublin/Irland. Diese Gesellschaft stellt einen den EG-Richtlinien entsprechenden Konzernabschluss und Lagebericht auf, der bei ihr erhältlich ist. Dieser Konzernabschluss wird in deutscher Sprache übersetzt und von der CRH Deutschland GmbH, Kruft, beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt für das Geschäftsjahr 2013 TEUR 35.

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 470.456,01 25.143,57 0,00 0,00 495.599,58
2 Geschäfts- oder Firmenwert 11.402.126,81 0,00 0,00 0,00 11.402.126,81
3. Geleistete Anzahlungen 70.952,10 0,00 0,00 0,00 70.952,10
  11.943.534,92 25.143,57 0,00 0,00 11.968.678,49
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.297.316,91 0,00 0,00 0,00 2.297.316,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.504.238,28 196.226,92 2.779.936,00 285.910,00 21.206.439,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.913.278.51 277.251,25 744.485,37 0,00 6.446.044,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 287.829,45 25.801.52 0,00 -285.910,00 27.720,97
  33.002.663,15 499.279,69 3.524.421,37 0,00 29.977.521,47
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 811.819,82 0,00 0,00 0,00 811.819,82
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 880.000,00 0,00 880.000,00 0,00 0,00
  1.691.819,82 0,00 880.000,00 0,00 811.819,82
  46.638.017,89 524.423,26 4.404.421,37 0,00 42.758.019,78
Kumulierte Abschreibungen
01.012013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 448.953,36 19.694,92 0,00 468.648,28
2 Geschäfts- oder Firmenwert 8.361.557,74 1.520.283,12 0,00 9.881.840,86
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.810.511,10 1.539.978,04 0,00 10.350.489,14
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.635.511,59 110.696,06 0,00 1.746.207,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.812.758,88 966.908,52 2.778.514,60 18.001.152,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.081.160,11 392.206,95 744.310,37 4.729.056,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  26.529.430,58 1.469.811,53 3.522.824,97 24.476.417,14
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  35.339.941,68 3.009.789,57 3.522.824,97 34.826.906,28
Buchwerte
31.12.2013
EUR
31.12.2012
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.951,30 21
2 Geschäfts- oder Firmenwert 1.520.285,95 3.041
3. Geleistete Anzahlungen 70.952,10 71
  1.618.189,35 3.133
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 551.109,26 662
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.205.286,40 3.691
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.716.987,70 1.832
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.720,97 288
  5.501.104,33 6.473
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 811.819,82 812
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 880
  811.819,82 1.692
  7.931.113,50 11.298

Lagebericht 2013

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Reuss-Seifert GmbH

Zur irischen Unternehmensgruppe CRH plc gehörend ist die Reuss-Seifert GmbH ein international tätiges Unternehmen der Bauzulieferindustrie. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Abstandhalter aus Kunststoff, Stahl und Beton; Bewehrungssysteme, Abdichtungssysteme; Befestigungssysteme und Schalungssysteme. Die Reuss-Seifert GmbH hat ihren Unternehmenssitz in Sprockhövel und besitzt Tochterunternehmen in Polen und Tschechien.

1.2. Geschäftsentwicklung

Die konjunkturelle Entwicklung der Bauindustrie im Geschäftsjahr hat sich erholt und somit positiv entwickelt. Jedoch ist die Nachfrageentwicklung nach unseren Produkten quantitativ leicht zurückgegangen.

Durch die internationale Ausrichtung unseres Unternehmens waren wir von den Auswirkungen auf internationaler Ebene, je nach Absatzmarkt, sehr unterschiedlich betroffen.

Hierbei hat sich der deutsche Markt mengenmäßig erholt. Die Exportmärkte konnten aufgrund der makroökonomischen Situation, insbesondere in Südeuropa, nicht weiter ausgebaut werden bzw. haben nicht unerhebliche Mindermengen zum Vorjahr zu verzeichnen gehabt.

Unter dem Einfluss der geschilderten Marktentwicklung sind die Umsatzerlöse unseres Unternehmens von Mio. € 42,07 auf Mio. € 39,65 gesunken.

1.3. Realisierung der Vorjahresprognose

Im Lagebericht 2012 waren wir zuversichtlich, unsere Marktchancen in 2013 u. a. durch die Optimierung unserer Produktpalette und unserer Unternehmensprozesse weiter zu verbessen.

Dies konnten wir in 2013 jedoch nicht umsetzen, so dass sich unsere Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2013 um T€ 2.425 auf T€ 39.645 vermindert haben. Ursächlich hierfür war u. a., dass die Exportumsätze deutlich von der Schwäche der Mittelmeerländer belastet wurden.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1. Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Verlust in Höhe von T€ 1.955 aus. Das negative Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse.

Im Zuge der Anpassung des Personals an das neue gesetzliche Umfeld (Stichwort "Equal pay", d. h. Leiharbeiter müssen gleich entlohnt werden wie eigene Mitarbeiter) erhöhte sich die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter von 261 im Jahre 2012 auf 262 im Jahre 2013.

Die Materialeinsatzquote beträgt 50,2 % (Vj. 50,6 %).

Die Abschreibungen sind gegenüber Vorjahr um T€ 53 gestiegen.

2.2. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2013 um T€ 205 erhöht. Dies liegt vorrangig zum einen an der Abschreibung des Firmenwertes, die im Wesentlichen zu dem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012 gesunkenen Anlagevermögen um T€ 3.367 auf T€ 7.931 geführt hat.

Zum anderen sind die Forderungen gegen Gesellschafter mit T€ 11.521 um T€ 4.415 gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen.

Die Erhöhung hängt maßgeblich mit den zwei gegenläufigen Effekten zusammen: Erhöhung der Cashpool-Forderungen um T€ 3.706 und um T€ 776 höhere Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Das restliche Umlaufvermögen ist nahezu unverändert zum Vorjahr.

Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 356 gesunkenen Rückstellungen wider. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 81,0 %. Das langfristig gebundene Vermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital finanziert.

2.3. Liquidität

Die Liquidität war und ist aufgrund der Zugehörigkeit zum Cash-Pool der CRH-Gruppe jederzeit gewährleistet.

2.4. Beschaffung und Preisentwicklung

Die Einkaufspreise für alle Rohmaterialien im Bereich Kunststoff und Stahl sind im Jahr 2013 stabil geblieben. Für 2014 werden sich aufgrund der veränderten Energiepolitik Veränderungen im Transportwesen ergeben.

2.5. Investitionen

Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden im Jahre 2013 in Höhe von T€ 499 getätigt. Es handelte sich hierbei sowohl um Ersatzinvestitionen als auch um Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen.

3. Nachtragsbericht

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

Es sind derzeit keine weiteren Entwicklungen und Risiken bekannt, die Bestands gefährdend oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Reuss-Seifert GmbH nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen. Bestehenden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge Rechnung getragen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Herr Guido Attabra, ist zum 28. April 2014 aus dem Unternehmen ausgeschieden.

4. Risikobericht

Die Reuss-Seifert GmbH ist im Rahmen ihrer nationalen und internationalen Ausrichtung unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Durch einen etablierten Prozess der Risikokommunikation der Geschäftsführung mit den Mitarbeitern ist sichergestellt, dass die Geschäftsführung zeitnah alle relevanten Informationen über wesentliche strategische und operative Risiken erhält.

Absatzrisiken

Änderungen des Kundenverhaltens hinsichtlich Marktakzeptanz können zu Umsatzrückgängen führen. Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden erfordern die ständige Anpassung des Vertriebskonzeptes sowie eine Weiterentwicklung des Sortimentes. Mittels gezielter Marktstudien durch die Geschäftsführung in Bezug auf Qualität, Preisgestaltung, Angebot und Lieferzeiten werden Trends im Verbraucherverhalten frühzeitig erkannt und den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden angepasst. Für das Jahr 2014 rechnen wir mit einer stagnierenden Nachfrage auf dem Niveau von 2013, die dem Marktwachstum und der guten Witterung geschuldet sind.

Beschaffungsrisiken

In nahezu allen Beschaffungsbereichen versucht die Reuss-Seifert GmbH durch ein breit aufgestelltes Sourcing die Beschaffungs- und Versorgungsrisiken zu minimieren. Jedoch kann insbesondere im Bereich des mengenmäßig limitierten Marktes für Kunststoffrecyclingprodukte, als auch im Bereich stark nachgefragter Kunststoffneuprodukte, das Risiko eines Versorgungsengpasses nicht in Gänze geschlossen werden.

Investitionsrisiko

Zur Markterwartung für das Jahr 2014 besteht hinsichtlich der Rentabilität der getätigten Investitionen ein geringes Risiko, da der Schwerpunkt auf Ersatz- und den Rationalisierungsinvestitionen lag.

5. Prognosebericht

Für das Jahr 2014 wird ein leichter Rückgang der Baukonjunktur in Deutschland prognostiziert.

Auch auf den Exportmärkten ist eine weitere, tendenzielle Verschlechterung der Baukonjunktur zu erwarten, die in den einzelnen Ländern jedoch unterschiedlich stark ausfallen wird. Generell wird laut einschlägigen Prognosen der Markt im Neubaubereich in Westeuropa schrumpfen. In Osteuropa wird lediglich das Marksegment Infrastruktur wachsen, wogegen im Wohnungsneubau und im Nichtwohnungsbau mit einem weiteren Rückgang gerechnet werden muss.

Es ist zu erwarten, dass sich in diesem Marktumfeld der Wettbewerb auf nationaler sowie internationaler Ebene weiter verschärft, was zu einem weiterhin steigenden Margen- und Preisdruck führen wird.

Der schwierigen Entwicklung auf den Absatzmärkten stehen die steigenden Rohstoffpreise auf der Rohmaterialseite (insbesondere bei den Kunststoffen) gegenüber, die am Markt nur schwer weiterzugeben sein dürften.

Für das Jahr 2015 erwarten wir ein um ca. 2,8 % stärkeres Bauvolumen.

In 2014 und 2015 sind weitere Investitionen geplant, deren Umfang sich voraussichtlich auf jeweils Mio. € 0,8 in 2014 und 2015 beläuft.

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen, Programmumgestaltung, Ersatz und Erweiterungen.

Die in 2013 durchgeführten Anpassungsmaßnahmen, die Optimierung der Produktpalette und die ständige Optimierung unserer Unternehmensprozesse und nicht zuletzt durch die Zugehörigkeit zur CRH Gruppe mit der Möglichkeit, weitere Märkte auf internationaler Ebene zu erschließen, sehen wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens auch mittelfristig als gegeben. Im Geschäftsjahr 2014 erwarten wir Umsatzerlöse über dem Niveau von 2013. Für 2015 erwarten wir einen weiteren leichten Anstieg der Umsatzerlöse. Für das Geschäftsjahr 2014 prognostizieren wir ein deutlich positives Ergebnis. Das erwartete positive Ergebnis resultiert aus gegenüber 2013 höheren Umsätzen und Kosteneinsparungen im Personalbereich sowie der Reduzierung weiterer Ausgaben. Unter der Voraussetzung einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung wird auch für 2015 ein deutlich positives Ergebnis erwartet.

 

Sprockhövel, den 29.04.2014

Jean-Luc Bernard

Dirk Küßner

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