Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Paul Wiethoff seit 13.3.2026 | Geschäftsführer |
Richard Heinrich Scharmann seit 16.5.2022 | Prokura |
Christoph Lersmacher seit 16.5.2022 | Prokura |
Olaf Lingnau seit 21.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blumenbecker Industrie-Service GmbHBeckumJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen1. Geschäftstätigkeit Das Haupttätigkeitsgebiet der Gesellschaft liegt in der Wartung, Prüfung und Instandhaltung von industriell genutzten Maschinen und Anlagen, insbesondere Elektromaschinen, Kran- und Toranlagen, Hebebühnen, Lastaufnahmemitteln, Regalanlagen, Kleinmaschinen, industriellen Reinigungsgeräten und Robotern. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Konjunktur hatte im Sommer 2012 eine Schwächephase durchlaufen; im IV. Quartal kam es zu einer negativen Entwicklung. Insgesamt wuchs das deutsche Bruttosozialprodukt 2012 um etwa 0,8 %. Zu Ende 2012 war unsere Gesellschaft relativ gut ausgelastet. Auf Basis eines moderaten Volumenwachstums in 2012 gegenüber dem Vorjahr gehen wir in 2013 eher von einer Seitwärtsbewegung der für uns relevanten Märkte aus. Während die konjunkturellen Auftriebskräfte zur Erzielung eines weiteren bescheidenen Wachstums zunehmend auf die Binnenkonjunktur und den privaten Konsum bauen, ist das für uns maßgebliche Klientel die deutsche Industrie, deren Entwicklung stark von den Exportmöglichkeiten abhängt. Bei alledem nimmt die Erwerbstätigkeit weiter zu; im Jahr 2013 dürfte die Beschäftigung um 0,6 Mio. Personen über dem Stand des Jahres 2011 liegen. Aufgrund des steigenden Arbeitsangebots durch Zuwanderungen aus der EU und aus der stillen Reserve sinkt die Zahl der Arbeitslosen jedoch nur noch geringfügig auf ca. 6,6 %. Dem Facharbeitermangel begegnet Blumenbecker wiederum durch die Ausbildung von eigenem Nachwuchs sowie durch die Übernahme qualifizierter Mitarbeiter von Wettbewerbern. Es ist vorgesehen, diesen Weg auch in 2013 fortzusetzen. Die Teuerung wird voraussichtlich anhalten. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Verbraucherpreise in 2013 um weitere 2 % steigen. Bereinigt um den Einfluss von Energieträgern wird sich die Inflation von 1,6 % im Jahr 2012 auf voraussichtlich 2,2 % im Jahr 2013 beschleunigen. 3. Leistungserstellung Das Rohergebnis 2012 liegt mit 11,5 Mio. € ungefähr 5 % über dem des Vorjahres (11,0 Mio. €). Zu der positiven Entwicklung haben die im Vorjahr gegründete Niederlassung in Essen, die Niederlassungen in Hamburg, Hannover und Osnabrück sowie die in Beckum ansässigen Abteilungen Kleinmaschinenreparatur und Elektromaschinenbau wesentlich beigetragen. Negative Beiträge waren insbesondere aus der Niederlassung in Bremen und dem Industrie-Service in Beckum hinzunehmen. 4. Beschaffung Aufgrund der Struktur der angebotenen Leistungen handelt es sich bei den Bezügen der Gesellschaft überwiegend um Ersatzteile, welche in der Regel bei den Originalherstellern der gewarteten Anlagen bezogen werden. Im Berichtszeitraum blieben die Beschaffungspreise weitgehend konstant. Risiken im Bereich der Materialwirtschaft sind gegenwärtig nicht zu sehen 5. Investitionen in Sach- und Finanzanlagen In 2012 hat die Gesellschaft in Sachinvestitionen in Höhe von 347 T€ getätigt. Die größten Einzelmaßnahmen (ca. 90 T€) entfielen auf den Elektromaschinenbau in Beckum, den Industrie-Service in Hamburg, Beckum und Iserlohn. Schwerpunkte waren sowohl bauliche Maßnahmen als auch die Ausstattung mit neuen Scherenbühnen und anderen Betriebsmitteln wie Messgeräten. Mehrere Investitionen stehen in Zusammenhang mit sogenannten "5-S"-Aktionen welche wiederum auf die Verbesserung der Betriebsabläufe mittels Sauberkeit, Ordnung sowie erhöhten Arbeitssicherheitsstandards zielen. 6. Unternehmensstruktur Die Gesellschaft befindet sich im Alleinbesitz der B+M Blumenbecker GmbH, Beckum. Die Blumenbecker Industrie-Service GmbH hat ihren Hauptsitz ebenfalls in Beckum. Niederlassungen werden in Iserlohn, Bremen, Hamburg, Langenhagen (Hannover), Osnabrück und Essen unterhalten. 7. Rechtliche Verhältnisse und Haftungsrisiken Es gab keine Gewährleistungsforderungen, für die nicht entsprechende Rückstellungen im Jahresabschluss verarbeitet wurden 8. Personal- und Sozialbereich Die Belegschaft wurde gegenüber dem durchschnittlichen Vorjahresstand von 161 auf 163 Mitarbeiter aufgebaut. Während die Struktur des Unternehmens weiter an den Zielzustand angenähert wurde, blieb die Zahl der operativen Mitarbeiter deutlich hinter den Planungen zurück. Während die Bereinigung des Mitarbeiterstammes durch die Trennung von leistungsschwachen Mitarbeitern zielgerichtet weiter betrieben wurde, konnten nicht genügend qualifizierte und den sonstigen Anforderungen entsprechende Mitarbeiter neu rekrutiert werden. Dieser Mangel an verfügbaren gewerblichen Fachkräften hat uns in der Leistungserstellung begrenzt. Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Geschäftsjahr 2012 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. Ertragslage Das Rohergebnis betrug im Jahr 2012 11,5 Mio. € und lies sich damit gegenüber dem Vorjahr (11,0 Mio. €) um knapp 5 % steigern. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt nahezu unverändert T€ 24,0. Die Hauptursache für das trotz Leistungsanstieges stagnierenden Ergebnisses liegt in den angefallenen Restrukturierungsaufwendungen und einem Aufbau der Fixkostenstruktur im Personalbereich. Erhebliche Restrukturierungsfortschritte, die erzielt wurden, schlagen sich im Berichtsjahr noch nicht im Ergebnis nieder. Die Personalaufwendungen im Berichtsjahr 7,6 Mio. € sind auf Basis des Rohergebnisses von 65,6 % auf 66,0 % angestiegen (+ 0,4 Mio. €). Hauptursache war der schnellere Aufbau der Zielstruktur im Leitungskreis und im Vertrieb als der Zubau von produktiven Kräften. Die Abschreibungen von 0,2 Mio. € liegen um ca. 12 % über den des Vorjahres und reflektieren die höheren Investitionen der letzten beiden Jahre. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 3,5 Mio. € auf 3,6 Mio. €. Ein erheblicher Teil dieses Kostenblocks wird durch die geleaste Fahrzeugflotte verursacht. 2. Finanz-und Vermögenslage Die Gesellschaft weist zum 31.12.2012 ein nahezu unverändertes Eigenkapital in Höhe von 3,6 Mio. € auf. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme sinkt die Eigenkapitalquote der Gesellschaft jedoch von 64,0 % auf 57,3 %. Die Rückstellungen sind im Berichtsjahr insbesondere wegen der Inanspruchnahme von Steuerrückstellungen, die im Vorjahr aufgrund der Ergebnisse einer Steuerprüfung erforderlich waren, entsprechend niedriger. Die Verbindlichkeiten sind um über 60 % auf fast 2,0 Mio. € angestiegen, was nur zu einem geringen Teil aus Lieferungen und Leistungen resultiert, sondern vielmehr aus dem Aufbau von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ 0,5 Mio. €) und gegenüber verbundenen Unternehmen (+ 0,2 Mio. €). Daraus resultiert eine Erhöhung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. € auf 6,3 Mio. €. Auf der Aktivseite der Bilanz liegt die Ursache des Anstiegs der Bilanzsumme hauptsächlich in einer Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 0,5 Mio. €) begründet. Zudem sind das Anlagevermögen wegen der erhöhten Investitionstätigkeit und das Vorratsvermögen aufgrund des höheren Geschäftsvolumens leicht angestiegen. C. NachtragsberichtDie Gesellschaft hat zum 01. Januar 2013 die "Hamm Krananlagen GmbH" mit Sitz in Hamm erworben. Die Gesellschaft wird als "Blumenbecker Krananlagen Hamm" als eigenständige Tochtergesellschaft im 100 %igen Besitz der Blumenbecker Industrie-Service GmbH fortgeführt. Das akquirierte Unternehmen erhöht die Kompetenz von Blumenbecker im Stahlbau und soll künftig das Zentrum der Aktivitäten von Blumenbecker zum Bau von Sonderkränen werden. D. RisikoberichtDie Gesellschaft unterliegt den normalen Risiken der Branche. Das wichtigste gesamtwirtschaftliche Risiko wird in einer möglichen Destabilisierung des Euro in Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise gesehen, welche die Bankenkrise abgelöst hat. Unser Kundenportfolio ist ausgewogen, so dass sich keine existenzbedrohenden Abhängigkeiten von einem einzelnen Geschäftspartner ergeben. Das Forderungsausfallrisiko wird aktiv gemanagt und durch die Nutzung einer Kreditversicherung moderiert. Größere Einzelaufträge beeinflussen zwar die Umsatz- und Ergebnissituation der Gesellschaft, ihr Einfluss ist aber durch den hohen Anteil von kleinen und mittleren Aufträgen deutlich relativiert. Währungsrisiken sind nicht von Bedeutung; durch den Ansatz, unsere Geschäfte überwiegend in Euro abzuschließen, sind die resultierenden Währungsrisiken als gering einzuschätzen. Für die weitere Entwicklung ihres Geschäftes verfügt die Gesellschaft über ausreichende durch die Muttergesellschaft zur Verfügung gestellte Kreditlinien. Insgesamt ist keines der vorstehend genannten Risiken als unternehmensgefährdend einzustufen. Die Chancen für die Gesellschaft liegen insbesondere in einer möglichen besseren konjunkturellen Entwicklung als heute vorhergesagt sowie in der durchaus möglichen Marktpenetration mit weiterem Ausbau der Marktanteile in ihren jeweiligen Geschäftsgebieten. Mit der Akquisition der "Hamm Krananlagen GmbH" zu Beginn 2013 ergeben sich Synergien für die Marktarbeit beider Gesellschaften. Zudem wird die interne Organisation durch die Überarbeitung interner Prozesse im Hinblick auf kürzere Durchlaufzeiten und Effizienz, durch "5-S"-Aktionen zur Steigerung von Ordnung, Sauberkeit und Arbeitssicherheit sowie durch die Bereinigung der Belegschaft um leistungs-schwache bzw. in dem neuen Umfeld nicht kooperationswillige Mitarbeiter gestrafft. Dies sollte im Endeffekt zu einer deutlich schlagkräftigeren und professionelleren Organisation führen. E. PrognoseberichtDie Prognoseunsicherheit für die deutsche Wirtschaft ist weiterhin extrem hoch. Die Konjunktur hängt insbesondere erheblich stärker als üblich von politischen Entscheidungen ab, die nur schwer vorhersagbar sind. Die Prognosen für die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts schwanken von 0,1 % bis 2,0 %. Bei der Interpretation ist aber Vorsicht geboten, denn die Auswirkungen massiver Umwälzungen, wie etwa ein chaotisches Ausscheiden von Ländern aus dem Euroraum, lassen sich mit statistischen Methoden nicht erfassen. Im kommenden Jahr dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion nochmals an Fahrt gewinnen. Maßgeblich dafür wird u.a. die Binnennachfrage sein. So dürfte der private Konsum um 1,5 % zulegen, getragen von der anhaltenden Expansion der real verfügbaren Einkommen und der guten Arbeitsmarktlage. Zudem werden die Bruttoanlageinvestitionen voraussichtlich steigen, gefördert durch die weiterhin sehr günstigen Finanzierungsbedingungen und das Nachholen von aufgeschobenen Projekten aus diesem Jahr. Insgesamt dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013 im Bereich zwischen 0,6 % und 1,4 % expandieren. Wir nehmen weiterhin an, dass sich der Euro auf dem während der Eurokrise (relativ) schwachen Kurs zu Renminbi, Yen und Schweizer Franken hält, was für die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft außerhalb des Euro-Raumes nicht unbedingt nachteilige Auswirkungen haben wird. Zu Beginn 2013 ist der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands das dritte Mal in Folge gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird nach einem Rückgang im Vormonat wieder etwas positiver beurteilt. Zudem haben sich die Aussichten auf die kommende Geschäftsentwicklung erneut deutlich verbessert. Die deutsche Wirtschaft startet hoffnungsvoll ins neue Jahr. Für die Gesellschaft ergeben sich aufgrund der skizzierten Annahmen etwas unterdurchschnittlich Marktbedingungen für die Geschäftsentwicklung, zumal sich für Blumenbecker relevanten Branchen Maschinenbau und Automobil relativ schwach entwickeln. Wir erwarten jedoch, dass durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der internen Organisation und dem kompetenten Service für unser Unternehmen ein weiteres Wachstum resultieren wird, zumal die Restriktionen für weiteres Wachstum bisher eher in der internen Organisation begründet scheinen als im Markt. Auch in 2013 wird die Blumenbecker Industrie-Service GmbH mit einem kostenbewussten Ansatz flexibel am Markt agieren und reagieren. Dazu werden wir auch in 2013 unsere Bemühungen fortsetzen, Leistungsträger besser an das Unternehmen zu binden und uns für neue Talente als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 20121. Allgemeine Angaben und RechnungslegungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der Blumenbecker Industrie-Service GmbH wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften und nach den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft hat von der größenabhängigen Erleichterung nach § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige sowie außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wird auf Basis der steuerlichen Abschreibungstabellen und der betrieblichen Erfahrungen festgelegt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden demnach Nutzungsdauern von 15 Jahren (entgeltlich erworbene Rechte) und 5 Jahren (EDV-Software) und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen von 3 13 Jahren berücksichtigt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 150 bis € 410 wird die Sofortabschreibung gewählt; die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten (sog. Pool-Abschreibung) wurden fortgeführt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich zu Einkaufspreisen, wobei Abwertungen für Bestandsrisiken aus Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit in angemessenem Umfang vorgenommen sind. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Des Weiteren werden angemessene (produktbezogene) allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Das Wahlrecht, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurde in Anspruch genommen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Im Rahmen der Pensionsrückstellungen wird die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Aus der Bewertung resultierende Gewinne und Verluste werden je Währung miteinander verrechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.3 Eigenkapital Die Anteile werden zu 100 % von der B+M BLUMENBECKER GMBH, Beckum, gehalten. 3.4 Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 138,4 (Vorjahr T€ 127,4) sind in dem versicherungsmathematischen Gutachten mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) nachgewiesen. Der Zinssatz beträgt 5,06 % p.a.; die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde mit dem Abzinsungssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren für Oktober 2012 in Anspruch genommen. Zur Erfüllung der Anpassungsvorschriften des § 16 Abs. 2 Nr. 1 Betriebliches Altersversorgungsgesetz (BetrAVG) wird eine jährliche Rentenanpassung mit 2 % p.a. angesetzt. Dieser Wert entspricht der längerfristigen Inflationserwartung der EZB (Monatsbericht 10/2012). Für die biometrischen Annahmen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Mit Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts aus der Bi1MoG-Anpassung (Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) ergibt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2012 eine Unterdeckung in Höhe von T€ 21,1. Aus den genannten Bewertungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen im Finanzergebnis mit T€ 9,9 und im außerordentlichen Ergebnis mit T€ 2,7 enthalten. Weiterhin sind in diesem Zusammenhang im Personalaufwand saldierte Erträge mit T€ 1,6 angefallen. 3.5 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 611,3 (Vorjahr T€ 638,4) wurden mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie entfallen mit T€ 449,3 (Vorjahr T€ 463,8) auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich, mit T€ 93,3 (Vorjahr T€ 87,9) auf Gewährleistungen und mit T€ 68,7 (Vorjahr T€ 86,7) auf sonstige Zwecke. 3.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 370,7 (Vorjahr T€ 198,1) beinhalten neben Verpflichtungen aus dem Verrechnungsverkehr von T€ 295,9 (Vorjahr T€ 153,5), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über T€ 84,5 (Vorjahr T€ 61,0), die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über T€ 8,9 (Vorjahr T€ 16,4) und mit Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von T€ 0,8 (Vorjahr T€ 0,0) saldiert wurden. 3.7 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft tritt innerhalb der Firmengruppe Blumenbecker als Mitschuldnerin im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber Kreditinstituten im Zusammenhang mit Rahmenkrediten für lfd. Rechnungen, Geldmarkt- und Avalkrediten bis zur Höhe der eingeräumten Kreditrahmen in Höhe von T€ 28.700,0 (Vorjahr T€ 28.700,0) ein. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine als Haftungsverhältnis ausgewiesene mögliche Inanspruchnahme von T€ 24.550,0 (Vorjahr T€ 22.857,5). Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Für Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB sind aus Kfz-Leasingverträgen bis zum Ende der Laufzeit der Verträge voraussichtlich T€ 702,4 (Vorjahr T€ 689,2) aufzuwenden. Für einen bestehenden Pachtvertrag sind z. Zt. jährlich T€ 289,2 (Vorjahr T€ 310,6) zu leisten. Darüber hinaus bestehen im üblichen Rahmen Mietverträge und Wartungsverträge für die EDV-Anlage und für andere Büroausstattungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 8,1 (Vorjahr T€ 2,1) enthalten. 4.2 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Entwicklung der Abschreibungen ist im Anlagespiegel dargestellt. 4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen die Umlagen und Kostenverrechnungen der B+M BLUMENBECKER GMBH in Höhe von T€ 1.278,7 (Vorjahr T€ 1.257,4), sowie Rechts- und Beratungskosten mit T€ 123,4 (Vorjahr T€ 205,2). In den Betriebskosten sind im Wesentlichen Kosten für den Fuhrpark in Höhe von T€ 950,6 (Vorjahr T€ 886,2) und Kosten für Mieten und Pachten in Höhe von T€ 451,0 (Vorjahr T€ 463,1) enthalten. Die Vertriebskosten beinhalten hauptsächlich Reisekosten von T€ 141,2 (Vorjahr T€ 106,7), Ausgangsfrachten mit T€ 42,4 (Vorjahr T€ 53,3) und Werbekosten über T€ 18,8 (Vorjahr T€ 22,2). Die sonstigen Kosten berücksichtigen insbesondere Aufwendungen für das Personalwesen in Höhe von T€ 270,8 (Vorjahr T€ 201,0). 4.4 Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 13,8 (Vorjahr T€ 0,0) enthalten. Zinserträge von verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2012 nicht angefallen (Vorjahr T€ 14,8). 4.5 Außerordentliches Ergebnis (Außerordentliche Aufwendungen) Durch die in 2010 vorgenommene Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von T€ 40,2. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht; folglich wird von diesem Betrag jährlich 1/15 (T€ 2,7) den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. 4.6 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 1,8 enthalten im Wesentlichen den Saldo von Steuernachzahlungen/Steuererstattungen aus der stattgefundenen BP für die Jahre 2004 - 2006. 5. Sonstige Angaben5.1 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen innerhalb des Blumenbecker Konzerns. Die Geschäfte erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. 5.2 Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB wurden beschäftigt:
5.3 Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss aufstellt BLUMENBECKER GMBH & CO. KG, Beckum 5.4 Organe der Gesellschaft
5.5 Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 19.479 auf neue Rechnung vorzutragen. Unter zusätzlicher Berücksichtigung des Gewinnvortrages in Höhe von € 713.055 beträgt der Bilanzgewinn zum 31.12.2012 somit € 732.534.
Beckum, im März 2013 Blumenbecker Industrie-Service GmbH Anlagespiegel
Verbindlichkeitenspiegel
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Blumenbecker Industrie-Service GmbH, Beckum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Köln, den 7. Juni 2013 AHW
Treuhand GmbH
Dietrich Fait, Wirtschaftsprüfer |
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