Herbst Transporte GmbH
Laubanger 24, 96052 Bamberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Thorel-Walsdorf seit 25.3.2026 | Prokura |
Thomas Schmitt seit 4.12.2025 | Prokura |
Sandra, geb. Kuhr Herbst seit 15.5.2025 | Prokura |
Georg Herbst seit 30.12.2011 | Geschäftsführer |
Frank Herbst seit 30.12.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.78% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.22% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
BLA GmbH Bamberger Logistik AkademieAufgelöst | 33.33% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Herbst Transporte GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Wir sind nunmehr seit mehr als 120 Jahren in fünfter Generation ein europaweiter Transporteur mit eigener LKW-Flotte und Spediteur mit Sitz im fränkischen Bamberg. Zu unseren langjährigen Kunden zählen bedeutende Direktverlader. Unsere Unternehmensgruppe basiert auf dem Leistungsportfolio Transport, Vermietung von Lager- und Gewerbeflächen sowie Erbringung von logistischen Dienstleistungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesamtkonjunktur wurde vor allem durch internationale Krisen, allen voran dem Krieg in der Ukraine sowie den aufgeflammten Unruhen im Nahen Osten geprägt. Nach den Berechnungen des statischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken und lag damit wieder unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Der Konsum in Deutschland wurden von der Inflation gebremst, auch wenn diese gegen Ende des Jahres zurückging. Die Investitionen litten unter den gestiegenen Zinsen. Dies führte zu einer gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit, die sich im Transportgewerbe vor allem in steigenden Rohstoffpreise und Verwerfungen im Kundensegment mit starkem Focus auf die Bauwirtschaft niederschlug. Die Transport- und Logistikbranche ist in unserem Land ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Rund 335 Milliarden Euro hat die Branche gemäß Prognose in 2023 umgesetzt, analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hatten sich bereits seit Beginn 2023 die Konjunkturerwartungen eingetrübt. Die unvermittelte Erhöhung der LKW-Maut im Dezember 2023 hat die Transportbranche zusätzlich belastet. Regional gehören wir zu einem der größten Anbieter der Branche; im Segment Logistik- Immobilienvermietung ist die Herbst-Gruppe in Oberfranken Marktführer. 2. Geschäftsverlauf Entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung konnte auch in unserem Unternehmen das geplante Ergebnis in Höhe von T€ 385 nicht erreicht werden. Unser Geschäftsvolumen ist im laufenden Geschäftsjahr nahezu gleichgeblieben; der Selbsteintritt stagnierte während der über unserer Leistungspartner abgewickelte Frachtverkehr um über 13% gesteigert werden konnte. Neben der stärker spürbaren Zurückhaltung der Kunden wurde das Ziel insbesondere durch gestiegene Kosten bei Personal und Rohstoffen, sowie eine Zurückhaltung bei den Preisen im Rückladungsbereich nicht erreicht Das Logistik Handling Geschäft wurde im Oktober 2023 vollends in die Schwesterfirma Herbst Solutions GmbH, der ehemaligen Kunkel GmbH übergeben. Wir schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis von T€ ./. 352,6 (T€ 108,4 Vorjahr) ab. Die Herbst-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2023 mit dem besten kumulierten Jahresergebnis der Unternehmensgeschichte ab. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Auftragslage war im Geschäftsjahr 2023 gut für den Selbsteintritt. Im Bereich der Rücktransporte war der Preisdruck sehr stark, so dass nicht immer eine volle Auslastung der LKW vorlag bzw. zu niedrigeren Preisen gefahren werden musste. Das von uns generierte Betriebsergebnis vor Zinsen und neutralen Aufwendungen und Erträgen (Anlageverkäufen) ist daher negativ. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Da wir überwiegend über die größtenteils kurzmögliche Nutzungsdauer abschreiben, generieren wir einen Teil unserer Erträge aus Anlageverkäufen. Wesentlicher Faktor für das negative Betriebsergebnis sind vor allem erneute Steigerungen in den variablen Einsatzkosten allen voran die Verdopplung der Mautkosten, die wir im Dezember 2023 kaum an unsere Kunden weitergeben konnten. Auch der Anstieg der Personalkosten für das Fahrpersonal sowie im Verwaltungs- und Dispositionsbereich haben die Ertragslage nachhaltig geschmälert. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen über ausreichend Liquidität und begleichen Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto. Forderungen werden fast vollständig innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Vereinbarte Kontokorrentlinien wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Unsere Kapitalstruktur hat sich durch hohe Neuinvestitionen kaum verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und den Mietkauffinanzierungen betragen 65 % der Bilanzsumme (Vorjahr 62 % der Bilanzsumme). In die Erneuerung unseres Fuhrparks haben wir in 2023 3,1 Mio. € investiert, was unserer Abschreibungsquote entspricht. Zur Finanzierung dieser Investitionen und einzelner Vorjahresinvestitionen wurden im laufenden Geschäftsjahr Fremdmittel in Höhe von 3,4 Mio. € aufgenommen. Das Anlagevermögen ist zu 84 % durch unser Eigenkapital und mittel- und langfristige Fremddarlehen gedeckt. Einen Teil des Anlagevermögens finanzieren wir durch kurzfristige Mittel. Unser Cashflow hat sich wie folgt entwickelt:
Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr als sehr stabil erwiesen. Die vereinbarten Kontokorrentlinien in Höhe von T€ 500 (2022: T€ 500) wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Kontokorrentlinien wurden aufgrund des wachsenden Umsatzes im Jahr 2024 auf T€ 650 erhöht. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war jederzeit sichergestellt. Wir sind auch künftig in der Lage alle finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. c) Vermögenslage Unsere Eigenkapitalquote liegt bei 7,9 % (Vorjahr 10,2 %). Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Geschäftsergebnisses 2023 verringert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Als familiengeführtes Mittelstandsunternehmen planen wir den Erfolg einzelner Sparten jeweils für das Folgejahr und machen monatlich einen Soll-/Ist-Abgleich. Unser Controlling besteht darin, eine möglichst hohen Auslastungsgrad für unserer Fahrzeuge zu erreichen und auf Kostensteigerungen zeitnah zu reagieren. Das ist uns im laufenden Geschäftsjahr nicht in dem erforderlichen Umfang gelungen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Im Berichtsjahr hat unsere Gesellschaft eine Gesamtkapitalrentabilität von rd. ./. 1,1 %. Die Umsatzrentabilität vor Steuern betrug ./. 1,1 % (Vorjahr 0,4 %). III. Prognosebericht Die aktuelle Rahmenbedingungen, sowie kriegerischen Auseinandersetzungen im Krieg Ukraine-Russland, der Konflikt Gaza-Israel Iran führt zusammen mit den politischen Strukturen in Deutschland und der EU zur Zeit zu großen Unsicherheiten. Rezessive Wirtschaftstendenzen könnten die Folge sein. Laut der aktuellen Prognose der Bundesregierung wird von einem geringen Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,2 % ausgegangen. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin mit einem breiten Dienstleistungsportfolio und Mehrwertangeboten auftreten. Transport und Spedition eignen sich in Verbindung mit den Angeboten unserer Partnerfirmen, die logistische Dienstleistungen und mehr als 140.000 m 2 anmietbare Lager und Lagerneubauten zur Verfügung stellen. Wir arbeiten mit dem Gros unserer Kunden bereits seit Jahrzehnten zusammen. Wir gehen davon aus, dass diese wertvollen Kundenbeziehungen auch in den kommenden Jahren bestehen, da wir permanent unsere Servicequalität verbessern und aktuell keine Anzeichen für Auftragsrückgänge erkennbar sind. Unser HR-Management bindet unser Personal mit dem Programm "Wertschätzung-Wohlfühlen-Vergütung". Durch diesen Dreiklang konnten wir im abgelaufenen Jahr unsere Kapazitäten nahezu immer voll auslasten. Das Geschäftsjahr 2023 hatten wir mit einem Ergebnis von T€ 385 geplant. Dieses ambitionierte Ziel konnten wir nicht erreichen, da unsere Kosten gestiegen sind (gestiegene Maut, Versicherung, Reifen, Personal), wir diese Steigerungen an unsere Kunden vor allem im Rückladungsbereich nicht weitergeben konnten. Für 2024 gehen wir davon aus, dass wir uns nur bedingt vom gesamtwirtschaftlichen schwachen ökonomischen Aktivitäts-Niveau abkoppeln können. Unser Planziel in Höhe von T€ 211 werden wir vor allem durch Reduzierung der Sachkosten und Preissteigerungen bei unseren Kunden erreichen. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 liegen wir nur knapp unterhalb unserer geplanten Zahlen. Es wird eine leicht steigende Umsatzrentabilität vor Steuern erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Im Streckengeschäft besteht nach wie vor eine starke Konkurrenz durch Mitbewerber mit entsprechendem Preisdruck. Ertragsorientierte Risiken Mit einem Gros der Kunden haben wir Dieselfloater vereinbart, so dass uns eine negative Entwicklung im Dieseleinkauf kaum treffen dürfte. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Wir grenzen uns durch Mehrwertleistungen vom Marktgeschehen ab. Unsere Fahrzeugflotte hat ein Durchschnittsalter von 1,9 Jahren, so dass größere Instandhaltungen nicht zu erwarten sind. Alle Fahrzeuge gehören zur EURO-6 Motorenklasse, was einen effizienten Kraftstoffverbrauch ermöglicht und nachhaltig für die Umwelt ist. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld bei jedoch steigendem Kostenniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, unserem Stammpersonal und den langjährigen branchenübergreifenden Kundenbeziehungen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Bamberg, den 25. April 2024 gez. Frank Herbst Georg Herbst Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen
Grundlagen der Rechnungslegung Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Wertansätze in der Bilanz der Herbst Transporte GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Der Ansatz der Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen. Die Bewertung erfolgte nach der projected-unit-credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018" G von Klaus Heubeck. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz 1,82 % auf Basis des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes abgezinst. Bei Anwendung des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,74 % wäre die Rückstellung um T€ 1 (Vorjahr T€ 4) höher. Nach den Erfahrungswerten der Vergangenheit sind keine Lohn- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Allgemeine Angaben zur Bilanz und GuV Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Eigenkapital Das Stammkapital von T€ 300 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der in den Bilanzverlust zum 31.12.2023 einbezogene Gewinnvortrag beträgt 201,0 T€ (Vorjahr 93,6 T€). Aufgrund der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen nach § 252 Abs. 6 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 1. Gewinne dürfen nach Satz 2 dieser Vorschrift nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen beinhalten Pensionsverpflichtungen, Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Kfz-Versicherungsnachbelastung, Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 4.979,9 T€ (Vorjahr T€ 6.337,0 T€) durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge besichert. Unter den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mietkauffinanzierungen mit T€ 1.722 (Vorjahr T€ 2.651) enthalten. Diese sind vollständig durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen des laufenden Jahres sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 174) enthalten. Latente Steuern Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 33,1 % (Vorjahr: 33,1 %). Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: Abweichungen zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände Unterschiedliche Bewertung der Pensions- und Urlaubsverpflichtungen in der Handels- und Steuerbilanz. Latente Steuern unter Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge Die Steuerlatenzen sind am Ende des Geschäftsjahres mit T€ 0 berücksichtigt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden T€ 33 als Ertrag aus latenten Steuern verbucht. Sonstige Angaben Belegschaft
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen T€ 335. Davon bestanden T€ 240 gegenüber verbundenen Unternehmen. Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Der nicht in die Gewinnrücklage eingestellte Gewinn soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden. Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Georg Herbst, Kaufmann, und Herrn Frank Herbst, Kaufmann. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Bamberg, den 24. April 2024 gez. Frank Herbst Georg Herbst Geschäftsführer BestätigungsvermerkBeim einzureichenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Der vorstehende verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Herbst Transporte GmbH habe ich geprüft. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurde von mir am 25. April 2024 mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen: "Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Herbst Transporte GmbH, Bamberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezenber 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Herbst Transporte GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
gez. Ulrike Kribben, Wirtschaftsprüferin Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.8.2024. |
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