Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
MAL Effekt-Technik GmbH
Wiesenweg 6, 36179 Bebra, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Schade seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Markus Vockenroth seit 19.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAL Effekt-Technik GmbHBebraJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023MAL Effekt Technik GmbH, Wiesenweg 6, 36179 BebraA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die MAL Effekt-Technik GmbH wurde am 12.11.2008 gegründet und hat ihren Sitz in Bebra. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der MAL Effekt-Technik GmbH ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von LED-Technik. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Entwicklung von neuen Schaltungen, Leuchten, Modulen und Komponenten. Auf Wunsch entwickelt MAL ein individuelles Produkt vom Layout bis zur Serienfertigung. Der Geschäftsverlauf war auch im Geschäftsjahr 2023 gekennzeichnet von einem weiterhin bestehenden Preisdruck in Folge von Preisverfall in vielen Bereichen der LED-Technik durch die immer mehr auf den Markt drängende Konkurrenz aus Asien, welcher sich jedoch langsam beginnt abzuschwächen, sowie des starken Preisanstieges bei den Beschaffungskosten sowie Energiekosten. Die Entwicklung der Umsatzerlöse des Geschäftsjahres lagen unter den Erwartungen. Das Jahresergebnis hat sich im Berichtsjahr entgegen den Erwartungen leicht gegenüber dem Vorjahr, unter Außerachtlassung des Sonderertrages aus dem Verkauf des Betriebsgebäudes im Jahr 2022, verringert und wird aufgrund der branchen- und pandemiebedingten Gesamtumstände als insgesamt zufriedenstellend beurteilt. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MAL Effekt-Technik GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Die Umsatzerlöse haben sich entgegen den Erwartungen aufgrund der verschlechterten Auftragslage gegenüber dem Vorjahr (EUR 9.683.892,22) um 10,61 % auf EUR 8.656.764,05 verringert. Die Gesamtleistung hat sich ebenfalls um 13,50 % auf EUR 9.010.816,28 verringert. Vom Umsatz entfielen EUR 200.405,52 (Vorjahr: TEUR 480) auf das Ausland und EUR 8.456.358,53 (Vorjahr: TEUR 9.204) auf das Inland. Die Umsatzentwicklung spiegelt neben den bereits genannten Faktoren auch die allgemeine Branchenentwicklung des Geschäftsjahres im Bereich der Beleuchtungsindustrie wider. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug Ende 2023 51 (Vorjahr 55 Mitarbeiter). Der Personalaufwand hat sich trotz der geringeren Mitarbeiteranzahl gegenüber dem Vorjahr erhöht. Gegenüber dem Vorjahr verringert sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern von EUR 2.220.953,93 auf EUR 1.322.343,89. Insbesondere der Verkauf des Betriebsgebäudes im Vorjahr führte zu dieser Ergebnisentwicklung. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich aufgrund der verringerten Beschaffungspreise im Vergleich zum Vorjahr leicht um 6,4 %-Punkte auf 44,4% verringert. Die Bilanzsumme der MAL Effekt-Technik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 9.154.439,04 und hat sich somit um EUR 2.229.935,54 im Vergleich zum Vorjahr (EUR 11.384.374,58) verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Ausschüttung von Gewinnen im Jahr 2023. Ebenfalls verringert sich aufgrund der Ausschüttung der Bestand der liquiden Mittel. Der Bestand des Vorratsvermögens hat sich im direkten Vergleich zum Vorjahr ebenfalls reduziert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt über dem Vorjahresniveau bei 17,13 % (Vorjahr: 15,48 %). Den Investitionen in das Anlagevermögen stehen geringere Anlagenabgänge sowie Abschreibungen gegenüber. Das Vorratsvermögens beläuft sich im Geschäftsjahr insgesamt auf 42,87 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 38,1 %). Die Eigenkapitalquote ist mit 91,9 % identisch mit dem Vorjahr (Vorjahr: 91,9 %). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die Gewinnausschüttungen auf EUR 3.138.014,98 (EUR 4.404.610,74) verringert. Das positive Betriebsergebnis 2023 hat diesen Effekt verringert. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Der Auftragseingang im ersten Quartal 2024 ist geringer als die Werte des Vorjahreszeitraums und die Umsatzerlöse bewegen sich bereits für das erste Quartal 2024 leicht unter dem Vorjahr. Aufgrund der Auswirkung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen plant die Geschäftsleitung für das laufende Geschäftsjahr 2024 ihre Umsatzplanung insgesamt leicht unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern wird ebenfalls leicht unter dem Vorjahresniveau erwartet. Eine weitere Chance für die Gesellschaft ist die erhöhte Nachfrage nach stromsparenden und umweltschonenden Beleuchtungsmittel aufgrund der eingeführten CO 2 -Steuer, sowie der Umweltschutzbemühungen und der Preissteigerung im Strom- und Energiesektor. Das größte Risiko stellt die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Preissteigerungen von Energiekosten aufgrund der noch immer anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Ukraine-Krise für unser Unternehmen dar. Wir haben aufgrund dieser Umstände, der verlängerten Auftragsabwicklungszeiten, bereits mit einer dauerhaften Aufstockung des Warenlagers, Erweiterung des Lieferantenportfolios, sowie der flexibleren Gestaltung unserer Eingangs- und Ausgangslieferverträge reagiert. Die höheren Kosten im Bereich Material, Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und Energie werden auf die Preise umgelegt. Die Preise werden ständig überwacht und auf Basis der aktuellen Kosten angepasst. Unser Unternehmen ist Wechselkursrisiken ausgesetzt, welche durch laufende Marktbeobachtung und Markteinschätzung, eine Dollarbedarfsanalyse und Devisenkauf zu günstigen Kursen abgesichert werden. Für Geschäfte in Fremdwährungen werden Währungskursrisiken gegebenenfalls mit derivativen Finanzinstrumenten abgesichert. Die MAL Effekt-Technik GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, welche unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen, sichern die fachliche Kompetenz des Personals und liefern einen entscheidenden Beitrag um eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Insgesamt werden zurzeit keine den Unternehmensfortbestand gefährdenden Risiken gesehen. Die Geschäftspolitik wird ansonsten im Wesentlichen unverändert bleiben.
Bebra, den 17.04.2024 MAL Effekt-Technik GmbH Markus Vockenroth, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023MAL Effekt-Technik GmbH, Wiesenweg 6, 36179 BebraAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der MAL Effekt-Technik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Flüssige Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beläuft sich auf Euro 0,00. Rückstellungen
Verbindlichkeitenspiegel
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Sicherungsübereignung von Technischen Anlagen und Maschinen gesichert sind, beträgt EUR 152.350,84. Sonstige Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen sonstige jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von 319.047,84 EUR. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.
Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Markus Vockenroth ausgeübter Beruf: Kaufmann Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Es bestehen Verbindlichkeiten/Forderungen gegen den Gesellschafter von Euro 0,00. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.389.710,34 (Gewinnvortrag EUR 7.441.811,67 zuzüglich EUR 947.898,67 Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen.
Bebra, den 17.04.2024 Markus Vockenroth, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023MAL Effekt-Technik GmbH, Bebra
sonstige Berichtsbestandteile
Markus Vockenroth, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB verkürzte Fassung. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die MAL Effekt-Technik GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der MAL Effekt-Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MAL Effekt-Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.
Bad Hersfeld, 25. Juli 2024 B+H
Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Katharina Bolender, Wirtschaftsprüferin |
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