Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 9638
Eingetragen
5.2.1987
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Stahl- und Maschinenbau und Metallbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Kienberger
seit 20.2.2012
Geschäftsführer
Richard Kienberger
seit 4.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thierhaupten
15.600 €
60.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kienberger GmbH

Thierhaupten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Registergericht Augsburg, HRB 9638

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 501.260,00 402.482,00
II. Sachanlagen 432.846,00 324.018,86
934.106,00 726.500,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.068.032,60 6.764.653,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.349.837,21 2.820.014,78
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 517.926,20 209,89
8.935.796,01 9.584.878,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.249,50 41.291,19
9.916.151,51 10.352.670,28

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 4.586.069,72 3.659.037,62
III. Jahresüberschuss 1.254.490,69 927.032,10
5.866.560,41 4.612.069,72
B. Rückstellungen 650.385,58 526.240,30
C. Verbindlichkeiten 3.269.436,61 5.118.342,86
D. Passive latente Steuern 129.768,91 96.017,40
9.916.151,51 10.352.670,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 7.816.731,61 7.161.600,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.782.086,26 -2.823.891,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -711.865,24 -613.632,06
-3.493.951,50 -3.437.523,19
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -337.613,46 -182.240,86
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.435.784,78 -2.482.619,59
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 310,36 742,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.367,90 -18.235,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -267.960,50 -101.839,08
8. Ergebnis nach Steuern 1.267.363,83 939.884,24
9. Sonstige Steuern -12.873,14 -12.852,14
10. Jahresüberschuss 1.254.490,69 927.032,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die selbst geschaffenen und die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear ermittelt. In die Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Im Geschäftsjahr 2023 wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Die auf diese Vermögensgegenstände entfallenden Entwicklungskosten betrugen EUR 164.000,00. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2023 betrugen EUR 164.000,00.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 27.600,00 Euro).

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 87.500,00 546.875,00 196.875,00 1)
(Vorjahr) (548.975,28) (634.375,00) (284.375,00)
2. Übrige Verbindlichkeiten 2.635.061,61 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.934.992,58) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern: EUR 291.689,79 (Vorjahr EUR 300.933,74)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.643,66 (Vorjahr EUR 6.932,51)
2.722.561,61 546.875,00 196.875,00
(Vorjahr) (4.483.967,86) (634.375,00) (284.375,00)

1) Sicherungsübereignung TEUR 634,4

4. Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern haben sind im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

31.12.2023
EUR
Stand 01.01. 96.017,40
Zugang 34.867,92
Auflösung 1.116,41
Stand 31.12. 129.768,91

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen. Die Vertragslaufzeiten sind überwiegend unbefristet.

Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

01.01.2024 bis 31.12.2024 01.01.2025 bis 31.12.2028 ab 01.01.2029
TEUR TEUR TEUR
Miete und Pachten für Grundstücke und Gebäude 305,5 165,9 0,0
Leasing für Maschinen und Fahrzeuge 388,5 40,3 0,0
694,0 206,2 0,0

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:

2023
Vollzeitkräfte 50
Teilzeitkräfte 10
Geringfügig Beschäftigte 12
72

3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Richard Kienberger ausgeübter Beruf: Maschinenbaumeister
Josef Kienberger ausgeübter Beruf: Schweißfachingenieur

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Thierhaupten, 02. September 2025

gez. Richard Kienberger

gez. Dipl. Ing. Josef Kienberger

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 420.000,00 164.000,00 0,00 584.000,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.853,48 25.356,10 0,00 188.209,58
582.853,48 189.356,10 0,00 772.209,58
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.898,66 0,00 0,00 143.898,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.041.122,60 201.153,40 6.850,20 2.235.425,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.438,54 166.429,96 36.275,81 1.051.592,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.717,86 0,00 11.717,86 0,00
3.118.177,66 367.583,36 54.843,87 3.430.917,15
3.701.031,14 556.939,46 54.843,87 4.203.126,73
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahrs Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 39.504,00 43.369,00 0,00 82.873,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 140.867,48 47.209,10 0,00 188.076,58
180.371,48 90.578,10 0,00 270.949,58
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.218,66 7.075,00 0,00 110.293,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.936.669,60 66.145,40 6.849,20 1.995.965,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.270,54 173.814,96 36.273,81 891.811,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.794.158,80 247.035,36 43.123,01 2.998.071,15
2.974.530,28 337.613,46 43.123,01 3.269.020,73
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 501.127,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133,00
501.260,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.605,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 239.460,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.781,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
432.846,00
934.106,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kienberger GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit über 100-jähriger Geschichte im Stahl-, Maschinen- und Metallbau, das heute in der siebten Generation geführt wird. Der Schwerpunkt liegt im Stahlbau bei der Herstellung von Fertigungsteilen sowie im Maschinen- und Anlagenbau in der kompletten Fertigung verschiedener Maschinenbauelemente.

Zusätzlich bietet die Kienberger GmbH Dienstleistungen in den Bereichen Automation, Fertigung, Messtechnik und Werkstoffprüfung an. Die Fertigung umfasst Stahlbau, CNC-Technik, Zuschnitt und Umformen, Montage sowie Beschichtung. Durch den Einsatz moderner CNC-Bearbeitung ist es möglich, selbst große und komplexe Bauteile mit hoher Präzision herzustellen.

Als zertifiziertes Unternehmen verfügt die Kienberger GmbH über die Berechtigung, Panzerstahl zu schweißen. Damit erfüllt das Unternehmen höchste Anforderungen an Sicherheit, Materialfestigkeit und Verarbeitungsqualität in anspruchsvollen Anwendungen.

Die Kienberger GmbH legt großen Wert auf Qualitätssicherung und bietet daher umfassende Messtechnik- und Werkstoffprüfungsdienstleistungen an, um die hohen Standards ihrer Produkte sicherzustellen.

Die Kienberger GmbH hat im Laufe seiner Geschichte zahlreiche namhafte Kunden gewonnen und ist mit dem breiten Leistungsspektrum und der langjährigen Erfahrung ein kompetenter Partner für anspruchsvolle Projekte im Stahl-, Maschinen- und Metallbau.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher.

Laut der ifo Konjunkturprognose vom März 2024 ist die deutsche Wirtschaft wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Dort ist nicht nur die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u.a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch die Fertigstellung von Projekten um rd. 5,6% erhöht.

Investitionen

Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 392. Die erforderlichen Ersatzinvestitionen wurden getätigt, wesentliche Neuinvestitionen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Personal

Der Personalbestand hat sich im Verhältnis zum Vorjahr erhöht.

2023 Vorjahr
Vollzeit 50 52
Teilzeit 10 10
Aushilfskräfte 12 16
Auszubildende 4 4
Gesamt 76 82

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und den Angestellten an den Tarifverträgen des Metall-Gewerbes, darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen.

3. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Vermögen unserer Gesellschaft gliedert sich in das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 934, den Warenbestand, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse i.H.v. TEUR 6.068, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 1.012, die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 1.337, die liquiden Mittel i.H.v. TEUR 518 und die Aktive Rechnungsabgrenzung i.H.v. TEUR 46.

Unsere Gesellschaft verzeichnet zum Bilanzstichtag somit eine Bilanzsumme von TEUR 9.916 im Gegensatz zum Vorjahr von TEUR 10.353. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 437 vermindert.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.867, was einer Eigenkapitalquote von 59,2 v.H. entspricht. Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtsjahr um den erzielten Jahresüberschuss. Ausschüttungen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt und sind auch aktuell nicht geplant. Die Rückstellungen betragen TEUR 650 und die Verbindlichkeiten TEUR 3.269. Wesentliche Veränderungen in den Positionen ergaben sich hier bei der Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und einer deutlichen Verringerung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Wir verfügen im Vergleich zum Vorjahr über gleichbleibende Konditionen und Kreditlinien.

Die liquiden Mittel unserer Gesellschaft haben sich im Gegensatz zum Vorjahr von TEUR -505,2 auf TEUR 517,6 um TEUR 1.022,8 erhöht. Durch unsere zurückhaltende Ausschüttungspolitik stehen unserer Gesellschaft ausreichend liquide Mittel zur Deckung der lfd. Ausgaben und auch für die künftigen geplanten Investitionen zur Verfügung.

Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skonto Möglichkeiten zu nutzen. Den finanziellen Verpflichtungen wird nachgekommen. Die Entwicklung der Liquidität wird in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dargestellt:

Geschäftsjahr Vorjahr
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.612,1 -507,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit -545,2 -226,1
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -43,8 294,2
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.023,1 -439,4
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -505,2 -65,8
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 517,9 -505,2

Ertragslage

Wesentliche Position, welche das betriebliche Ergebnis positiv beeinflusst, sind die Umsatzerlöse, die um 5,6 v.H. gestiegen sind. Die Personalaufwendungen einschließlich Sozialabgaben, sind um 1,9 v.H. gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1,9 v.H. rückläufig. Der Jahresüberschuss konnte über einen gestiegenen Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 327,5 gesteigert werden.

III. Prognosebericht

Die Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2024 sind eingetrübt, die Wirtschaft dürfte schrumpfen und die Inflation auf einem hohen Niveau verharren und nur langsam zurückgehen. Durch den Krieg in der Ukraine haben sich die Spannungen in der Welt zwischen den Unterstützern der Ukraine und derer die Russland unterstützen weiter verschärft. Als weitere Brennpunkte in der Welt sind aktuell China, Taiwan und der nahe Osten zu nennen. Unser Land hat infolge der vorgenannten Probleme mit stark steigenden Preisen in allen Bereichen d.h. einer hohen Inflation, Rezessionsängsten, Problemen in der Rohstoffbeschaffung, einer Flüchtlingskrise, hohen Lohnforderungen der Beschäftigten bei gleichzeitigem Abbau der Arbeitszeiten, der Umorientierung in der Energieversorgung und der Unterstützung der Ukraine mit Waffen und einer damit einhergehenden enormen Neuverschuldung zu kämpfen. Verstärkt sind in diesem Jahr auch die Auswirkungen des Klimawandels in aller Welt mit Toten und enormen Schäden zu beobachten. Die Entwicklungen in der Politik zu diesem Thema gilt es hier zu beobachten.

Trotz des schwierigen Umfeldes stieg der Ifo Geschäftsklimaindex vom Dezember 2023 mit 86,7 Punkten zunächst auf 89,0 Punkten im Mai 2024 erreichte jedoch danach einen Tiefstand im Dezember 2024 mit 84,7 Punkte.

Nach dem Frühjahresgutachten 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet dieser mit einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums von 0,2 % in 2024 und 0,9 % in 2025 sowie einer Inflationsrate von 2,4 % in 2024 und 2,1% in 2025. Hintergrund für den leichten Anstieg ist die erwartete Ausweitung des privaten Konsums. Zu einer spürbaren Erholung dürfte es allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte kommen, in der auch eine Zinssenkung des Leitzinses der EZB erwartet wird.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes und des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Die zukünftige Konjunktur- und Beschäftigungslage in Deutschland ist schwer abschätzbar. Die Wirtschaftsleistung dürfte zwar zunächst schrumpfen, ab der zweiten Jahreshälfte 2024 wird jedoch derzeit mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Die größten Unwägbarkeiten liegen im weiteren Verlauf des Ukraine Krieges und der Energiekrise, den Folgen der staatlichen Gegenmaßnahmen und den Auswirkungen der hohen Teuerung. Die Unsicherheit betreffend die zukünftige Konjunkturlage kann zu einer vorübergehenden Investitionszurückhaltung der Unternehmen führen, wovon auch die Gesellschaft stärker betroffen sein könnte als erwartet.

Transformationsrisiken

Eine nicht unwesentliche Anzahl unserer Kunden ist in der Automobilbranche bzw. den Zulieferbetrieben tätig. Die Auswirkungen Transformation in diesem Bereich könnten negativer als erwartet ausfallen, was schlimmstenfalls einen Wegfall von Kunden zur Folge hätte.

Personalrisiken

Den Personalrisiken, die insbesondere mit Fluktuation und Know-how-Verlust verbunden sind, begegnen wir durch intensive und fachbereichsspezifische Qualifizierung. Der Umwelt- und Arbeitsschutz ist für uns von größtem Interesse.

IT-Risiken

IT-Risiken begegnen wir insbesondere durch Abschirmung unserer Systeme gegen unberechtigte Eingriffe von außen und organisationskonforme Zugangs- und Zugriffsberechtigungen. Trotz aller ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen kann nicht vollständig ausgeschlossenen werden, dass Störungen auftreten und sich negativ auf unsere Geschäftsprozesse auswirken.

Politische Risiken

Änderungen in den Poltischen Rahmenbedingungen (z.B. Gesetzgebung, staatliche Ausgaben oder Verschlechterung von Förderbedingungen) könnten dazu führen, dass sich negative Auswirkungen auf die Gesellschaft ergeben, die stärker als angenommen ausfallen.

2. Chancenbericht

Im schwierigen Marktumfeld sehen wir unsere Chancen weiterhin im Ausbau und der intensiven Nutzung bestehenden Kundenbeziehungen aber auch in anderen Branchen wie z.B. der Energieversorgung sowie in der Sicherheitsindustrie.

3. Gesamtaussage

Nach unseren Informationen bestehen keine Risiken, die für sich gesehen oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

1. Risikomanagementziele und -methoden

Ziel des Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik.

2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unser Handelsgeschäft ist kapitalintensiv. Die Erbringung von Serviceleistungen erfordert Investitionsentscheidungen mit langfristigen Amortisationsdauern. Durch konsequentes Forderungsmanagement sowie die Absicherung durch Kreditversicherungen versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Im Bereich der Verbindlichkeiten kann die Gesellschaft bei Fälligkeit Liquiditätsrisiken ausgesetzt sein, d.h. dem Risiko Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Aufgrund der stabilen Finanzlage unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind ausreichende Kreditlinien vertraglich vereinbart.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kienberger GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kienberger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kienberger GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der geannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein und die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 4.485 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir keine ausreichenden und angemessenen Prüfungsnachweise und somit keine hinreichende Prüfungssicherheit gewinnen konnten. Ebenso ist das Vorhandensein der fertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 1.412 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis und der Bewertung der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser/e Prüfungsurteil/e zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. der dieser Vorkehrungen und Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wörishofen, 02. September 2025

RAW-Partner PartG mbB
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Rechtsanwälte

Neubacher, Wirtschaftsprüfer

Lutz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 25. September 2025 festgestellt.

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