VPV Holding Aktiengesellschaft

Mittlerer Pfad 19, 70499 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 22564
Vorher
Vereinigte Post. Die Makler-AGVPV Makler Service GmbH
Eingetragen
20.12.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
(1) das Halten, das Verwalten, der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an Versicherungsunternehmen und anderen Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand mit dem Betrieb von Versicherungsunternehmen in einem unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang steht - z.B. weil sie Versicherungsverträge vermitteln und/oder verwalten - und/oder Unternehmen, die dem Betrieb von Versicherungsunternehmen dienen, und/oder Vermögenswerte von Versicherungsunternehmen verwalten sowie Unternehmen, deren Unternehmensgegenstand unmittelbar oder mittelbar auf die Erbringung von Dienstleistungen für Versicherungsunternehmen gerichtet ist. (2) Ferner das Erbringen von entgeltlichen Dienstleistungen an die in Abs. 1 beschriebenen Tochtergesellschaften, insbesondere im Bereich der Verwaltung und Informatik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Petra Aichholz
seit 2.1.2026
Prokura
Olaf Dr. Schmitz
seit 3.6.2024
Vorstandsmitglied
Steffen Guttenbacher
seit 16.9.2022
Vorstandsmitglied
Barbara Hütter
seit 31.3.2022
Prokura
Tobias Dr. Nagel
seit 31.3.2022
Prokura
Dietmar Stumboeck
seit 9.12.2020
Vorstandsmitglied
Natascha Luckarz
seit 7.2.2018
Prokura
Klaus Brenner
seit 21.9.2016
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VPV Holding Aktiengesellschaft

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Geschäftsentwicklung im Überblick

2023 2022 2021
Anteile an verbundenen Unternehmen TEUR 110.514 107.514 101.642
Eigenkapital TEUR 83.666 80.601 77.518
Bilanzsumme TEUR 133.305 129.169 123.155
Umsatzerlöse und Sonstige betriebliche Erträge TEUR 332 550 1.042
Personalaufwand TEUR 605 2.907 828
Sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 1.277 997 1.034
Beteiligungsergebnis TEUR 4.281 4.994 7.939
Zinsergebnis* ) TEUR -292 -1.190 -2.983
Steuern TEUR -627 -2.632 -1.505
Ergebnis nach Steuern TEUR 3.065 3.083 5.641
Jahresüberschuss TEUR 3.065 3.083 5.641

*) Inklusive Zinszuführungen zu Rückstellungen der Altersversorgung

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Organe

Aufsichtsrat

Rolf Büttner, Bingen

ehemals stellvertretender Vorsitzender von ver.di, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

(Vorsitzender)

Dr. Klaus Sticker, Hamburg

ehemals Vorstandsmitglied der Signal Iduna Versicherungsgruppe

(stellvertretender Vorsitzender)

Andreas Schädler, Köln

ehemals Geschäftsbereich Vertrieb der Deutsche Post AG

(ab 26.05.2023)

Lothar Schröder, Bremen

ehemals Mitglied des Bundesvorstandes von ver.di, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

(bis 26.05.2023)

Geschäftsleitung

Klaus Brenner, Karlsdorf-Neuthard

Vorstandsvorsitzender

Steffen Guttenbacher, Leonberg

Vorstandsmitglied

Dr. Olaf Schmitz, Tamm

Generalbevollmächtigter

Dietmar Stumböck, Türkheim

Vorstandsmitglied

Die Besetzung der Gesellschaftsorgane Aufsichtsrat und Vorstand ist gleichzeitig eine weitere Angabe zum Anhang (vergleiche Seite 63).

Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die weltwirtschaftliche Entwicklung war 2023 weiter vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt. Hinzu kam eine Verschärfung des Nahost-Konflikts hin zu einem Krieg in Israel und Gaza. Die deutsche Wirtschaft steht vor Herausforderungen wie einer übermäßigen Bürokratie, einem Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenigen privaten und öffentlichen Investitionen. All dies bremst die wirtschaftliche Dynamik.

Bei der Bekämpfung der Inflation macht die deutsche Wirtschaft deutliche Fortschritte. Sie sank 2023 im Jahresdurchschnitt auf 5,9 % (2022: 6,9 %). Im Dezember ist die Inflation auf 3,7 % gesunken. Für 2024 prognostiziert die Bundesregierung eine Inflationsrate von 2,8 %.

Die wirtschaftlichen Herausforderungen dämpfen auch die Konjunktur in Deutschland. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 %. Die privaten Konsumausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 %, erstmals seit 20 Jahren sanken auch die staatlichen Konsumausgaben (-1,7 %). Bei den Exportzahlen ist ein Rückgang in Höhe von 1,8 % zu verzeichnen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 wieder normalisiert. Sie rechnet mit einem leichten Anstieg des BIPs um 0,2 %.

Auch in der Versicherungswirtschaft sind ökonomische Unsicherheiten wie Inflation, Haushaltskrise und Zinsniveau spürbar. Insgesamt verbucht die Branche im Jahr 2023 ein leichtes Beitragsplus in Höhe von 0,6 % auf 224,7 Mrd. EUR Bruttobeitragseinnahmen. Die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage und die damit einhergehende Konsumzurückhaltung belasten vor allem das Geschäft der Lebensversicherer.

Laut Aussagen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) beliefen sich die Beitragseinnahmen der Lebensversicherung im Jahr 2023 auf 89,2 Mrd. EUR (-3,9 % im Vergleich zum Vorjahr). Diese Entwicklung ist vor allem auf ein reduziertes Einmalbeitragsgeschäft zurückzuführen (-12,5 % auf 24,9 Mrd. EUR). Die laufenden Beitragseinnahmen stagnieren bei 66,3 Mrd. EUR. Für die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung war maßgeblich, dass private Haushalte verstärkt kurzfristigere Anlageformen gewählt haben und langfristige Entscheidungen, wie die Altersvorsorge, aufgeschoben wurden. Eine Trendwende ist aufgrund der zurückgehenden Inflation und steigenden Überschussbeteiligungen in Sicht.

Für die kommenden Jahre bleibt die Altersvorsorge weiter ein wichtiges Thema. Die Politik hat unter anderem die Weiterentwicklung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge auf der Agenda. Auf Basis der Ergebnisse der Fokusgruppe private Altersvorsorge wird ein Gesetzesentwurf für Mitte des Jahres 2024 erwartet. Ebenso wird der Referentenentwurf für ein überarbeitetes Betriebsrentenstärkungsgesetz erwartet, das die Grundlage für die ersten angelaufenen Sozialpartnermodelle ist.

In der Schaden- und Unfallversicherung steigt der Schadenaufwand 2023 laut Aussagen des GDV im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 % auf 66,0 Mrd. EUR. Dieser Anstieg ist beispielsweise auf gestiegene Baukosten oder inflationsbedingt höhere Reparaturkosten von Fahrzeugen zurückzuführen. Die Beitragseinnahmen steigen um 6,8 % auf 84,5 Mrd. EUR. Der versicherungstechnische Gewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr stark vermindert und beträgt 0,6 Mrd. EUR (Vorjahr: 4,2 Mrd. EUR). Die Combined Ratio steigt auf 99 %.

Das Schadengeschehen in Mittel- und Norddeutschland rund um Weihnachten und bis weit in den Januar hinein haben die Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden erneut entfacht. Die Versicherungswirtschaft setzt sich weiterhin für Klimafolgeanpassungen, klimaangepasstes Bauen und Prävention ein und schlägt eine öffentlich-private Partnerschaft zur Deckelung der Schäden aus Naturkatastrophen für die Privatwirtschaft vor.

Wirtschaftsbericht

Prognose des Vorjahres

Wesentlich für die Entwicklung der VPV Holding Aktiengesellschaft sind die Ergebnisse der Tochtergesellschaften. Die Ergebnisabführung der VPV Lebensversicherungs-AG ist deutlich besser als erwartet. Das Ergebnis der VPV Allgemeine Versicherungs-AG fällt aufgrund steuerlicher Effekte deutlich schlechter aus als prognostiziert und führt zu einer Verlustübernahme. Der erwartete Verlust der VPV Makler Service GmbH ist aufgrund stärker gestiegener Umsätze deutlich geringer ausgefallen als prognostiziert. Insgesamt liegt damit das Ergebnis der VPV Holding Aktiengesellschaft deutlich über der Prognose.

Geschäftsergebnis

Die VPV Holding Aktiengesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.438 TEUR (Vorjahr: 451 TEUR). Unter Einbeziehung der Steuerumlagen ihrer Tochterunternehmen beträgt der handelsrechtliche Jahresüberschuss 3.065 TEUR (Vorjahr: 3.083 TEUR). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 9.417 TEUR (Vorjahr: 9.333 TEUR) ergibt sich ein Bilanzgewinn von 12.482 TEUR (Vorjahr: 12.417 TEUR).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der größte Teil der Bilanzsumme, 82,9 % (Vorjahr: 83,2 %), besteht aus Finanzanlagen in verbundenen Unternehmen. Die Ertragslage der VPV Holding Aktiengesellschaft wird daher maßgeblich durch das Beteiligungsvermögen bestimmt und ist abhängig von der Ergebnisabführung der Tochtergesellschaften. Im Berichtsjahr hat die VPV Lebensversicherungs-AG mit einer Gewinnabführung von 5.500 TEUR (Vorjahr: 4.500 TEUR) maßgeblich zum Ergebnis unserer Gesellschaft beigetragen. Auch die VPV Service GmbH trug mit einer Gewinnabführung in Höhe von 88 TEUR (Vorjahr: 247 TEUR Verlust) zum positiven Beteiligungsergebnis bei. Vertragsgemäß übernimmt die VPV Holding Aktiengesellschaft den Verlust der VPV Allgemeine Versicherungs-AG in Höhe von 656 TEUR (Vorjahr: 1.008 TEUR Gewinn), der VPV Vermittlungs-GmbH in Höhe von 310 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR) sowie der VPV Makler Service GmbH in Höhe von 276 TEUR (Vorjahr: 313 TEUR). Dem insgesamt positiven Beteiligungsergebnis in Höhe von 4.281 TEUR (Vorjahr: 4.994 TEUR) stehen im Geschäftsjahr vor allem Personalaufwendungen einschließlich der Aufwendungen für die Altersversorgung und den damit zusammenhängenden Rückstellungsdotierungen beziehungsweise -abwicklungen in einem Volumen von insgesamt 1.735 TEUR (Vorjahr: 4.622 TEUR) gegenüber.

Über die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften in Verbindung mit der Einräumung einer internen Kreditlinie von einzelnen Tochtergesellschaften sowie von der Muttergesellschaft VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ist insgesamt sichergestellt, dass wir jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Im Rahmen einer detaillierten Liquiditätsplanung wird die termingerechte Disposition der Zahlungsströme gewährleistet. Die wesentlichen Mittelzuflüsse stammen aus den Gewinnabführungszahlungen der Tochtergesellschaften sowie aus Zahlungen im Rahmen der konzerninternen Kreditlinie. Die wesentlichen Mittelabflüsse resultieren aus Verlustübernahmen, Zahlungen für die Altersversorgung, Zins- und Tilgungszahlungen sowie Steuerzahlungen.

Zum Stichtag hat sich die Liquiditätsausstattung unserer Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die liquiden Mittel betragen insgesamt 9.219 TEUR (Vorjahr: 6.451 TEUR). Zusätzlich stehen Erstattungsbeträge der verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt 9.609 TEUR (Vorjahr: 10.107 TEUR) noch aus.

Die Kapitalausstattung unserer Gesellschaft beträgt 83.666 TEUR nach 80.601 TEUR im Vorjahr.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Gemäß der auf der zweiten Umschlagseite dargestellten Übersicht zur Konzernstruktur ist die VPV Holding Aktiengesellschaft als Zwischenholding in den Konzern eingebunden. Konzernmuttergesellschaft ist die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, Stuttgart. Sie betreibt das Lebensversicherungsgeschäft in Form der offenen Mitversicherung mit der VPV Lebensversicherungs-AG, Stuttgart. Die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG und die VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, mit ihren Tochterunternehmen VPV Lebensversicherungs-AG, VPV Allgemeine Versicherungs-AG, Stuttgart, VPV Makler Service GmbH, Stuttgart, VPV Vermittlungs-GmbH, Stuttgart, und VPV Service GmbH, Stuttgart, bilden zusammen einen Konzern im Sinne von § 18 AktG. Die genannten Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG einbezogen. Weitere Unternehmen, die nicht im Zuge der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, sind die VPV Beratungsgesellschaft für Altersversorgung mbH, Stuttgart, und die VPV Finanz Service GmbH, Stuttgart. Die Nichteinbeziehung der genannten Einzelgesellschaften in den Konzernabschluss erfolgt gemäß § 296 Abs. 2 HGB, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

Alleinaktionärin des Grundkapitals der VPV Holding Aktiengesellschaft ist die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG. Unsere Gesellschaft ist somit ein abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 AktG.

Nach den Vorschriften des § 312 AktG erstellt der Vorstand einen Bericht über die Beziehungen zum herrschenden Unternehmen sowie den mit ihm verbundenen Unternehmen. Dieser Bericht schließt mit folgender Schlusserklärung:

"Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, im Geschäftsjahr 2023 bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen."

Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der VPV

Die Verschärfung des Nahost-Konflikts hin zu einem Krieg in Israel und Gaza sowie der russische Angriffskrieg auf die Ukraine beeinflussen weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland negativ. Die Auswirkungen dieser Auseinandersetzungen haben unterschiedliche Effekte auf das Wirtschaftsgeschehen wie z. B. Inflation und volatile Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Aufgrund unseres Geschäftsmodells, das sich auf Privatkunden mit wesentlichem Fokus auf Deutschland konzentriert, sind wir in unserem Versicherungsgeschäft nicht direkt von den Auswirkungen betroffen. Mittelbare Auswirkungen sind auf das Kapitalanlage-Portfolio möglich. Dies wird mit Blick auf die Belastung der Finanzmärkte, insbesondere die inflationären Entwicklungen, im Rahmen des Risikomanagements beobachtet. Eine mögliche Erholung der Märkte hängt vor allem von der Dauer der kriegerischen Auseinandersetzungen und weiteren Sanktionen ab.

Zielsetzung unseres Risikomanagementsystems

Das Risikomanagement im VPV Konzern ist konzernübergreifend ausgelegt. Es bezieht alle Tochtergesellschaften ein und ist dadurch ein wesentlicher Teil der Unternehmenssteuerung. Damit verfolgen wir das Ziel, jederzeit eine unternehmensindividuelle und eine unternehmensübergreifende Chancen- und Risikosicht einzunehmen. Dadurch soll erreicht werden, dass alle Entwicklungen, die den Fortbestand unserer Gesellschaften in irgendeiner Art gefährden, frühzeitig erkannt und rechtzeitig darauf reagiert werden kann und damit die Ansprüche unserer Kunden gesichert werden können. Eine weitere Zielsetzung ist, sich uns bietende Chancen zu nutzen und diese bei Bedarf mit ausreichend Risikokapital zu hinterlegen. So wollen wir mit unserem Risikomanagement den gezielten Vergleich von Chancen und Risiken vornehmen.

Die Geschäftsstrategie ist Basis unserer Risikostrategie, in der die potenziellen Chancen und Risiken für alle Unternehmen des VPV Konzerns formuliert sind. In der Risikostrategie wird die risikopolitische Ausrichtung vorgegeben und der Umgang mit den eingegangenen Risiken beschrieben. Sie legt dabei die Ziele und Vorgaben für unser Risikomanagement fest, definiert unsere Einstellung zu Chancen und Risiken, gibt Limite und Schwellenwerte vor und definiert im Bedarfsfall zu ergreifende Maßnahmen. Die Risikostrategie ist Bestandteil des konzernweiten Risikomanagementsystems der VPV, das einen Beitrag zur Sicherung der Existenz und der Substanz unserer Unternehmen im Konzern leisten soll. Die Elemente Risikofrüherkennung, Risikoanalyse und Risikobegrenzung sind wesentliche Teile dieses eng verzahnten Systems. Mit unserem Risikotragfähigkeitskonzept und Limitsystem wird das Ziel verfolgt, das uns zur Verfügung stehende Risikokapital in einem adäquaten Verhältnis zu den bestehenden Risiken zu stellen. Dabei verfolgen wir stets die Maxime, dass unsere operativen Unternehmen mit ausreichend Solvenzkapital ausgestattet sind.

Wir bauen auf eine gute Risikokultur im gesamten Konzern. Darunter verstehen wir ein funktionierendes Risikomanagement mit der notwendigen Transparenz und der entsprechenden Kommunikation, das uns die Möglichkeit zum Ergreifen von Chancen und das rechtzeitige Erkennen von Risiken ermöglicht. Hierzu gehören auch funktionsfähige und verlässliche Systeme. Wir orientieren uns an den gesetzlichen Mindestanforderungen und erweitern sie für unsere Bedürfnisse. Eine wesentliche operative Steuerungsgröße ist unser Risikobudget, das direkt aus unserer Risikotragfähigkeit abgeleitet und an den Risikoappetit des Vorstands adjustiert wird. Die Überwachung der Auslastung des Risikobudgets erfolgt in unserem korrespondierenden Limit- und Schwellenwertsystem, das wiederum ein Bestandteil unseres konzernweiten internen Kontrollsystems (IKS) ist.

Aufbau- und Ablauforganisation unseres Risikomanagementsystems

Wir haben im Konzern fest definierte Funktionen und Gremien geschaffen, die für ein funktionsfähiges Chancen- und Risikomanagementsystem zwingend notwendig sind. Ein wesentliches Gremium ist unsere regelmäßig tagende Risikorunde, die potenzielle und bereits bestehende Risiken vor dem Hintergrund sich bietender Chancen diskutiert und analysiert. Sie ist Teil unserer unternehmensweiten Risikokultur und spiegelt den Umgang mit Chancen und Risiken wider. Die Risikorunde wird vom Chief Risk Officer geleitet und setzt sich aus folgendem Personenkreis zusammen:

Chief Risk Officer

Unabhängige Risikocontrollingfunktion

Versicherungsmathematische Funktion

Verantwortlicher Aktuar

Leiter Kapitalanlagenmanagement

Leiter Kapitalanlagen- und Risikocontrolling

Leiter Finanzen und Steuern

Chief Compliance Officer

Leiter Interne Revision

Informationssicherheitsbeauftragter

Geldwäschebeauftragter

Datenschutzbeauftragter

Nachhaltigkeitsbeauftragter

Die Risikorunde initiiert bei Bedarf auch einen Ad-hoc-Prozess zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment - ORSA). Damit verfolgen wir das Ziel, sich bietende Chancen einzuschätzen und zugehörige Risiken zu quantifizieren. Zudem sorgt die Risikorunde für die Beseitigung von Risikopotenzialen, etwa durch die Entwicklung geeigneter Sofortmaßnahmen. Die Abstimmungsrunden der Governancefunktionen haben eine ähnliche Zielsetzung wie die Risikorunden, beschränken sich aber auf die ihnen zugeordneten Zuständigkeitsbereiche. Für die Fachbereiche besteht zudem die Möglichkeit, ad-hoc eine Risikomeldung abzugeben, sodass Veränderungen der Risikolage und daraus resultierende Handlungsbedarfe ermittelt und an den Vorstand und die entsprechenden Gremien berichtet werden können. Die Risikorunde wurde im Berichtsjahr regelmäßig über die aktuelle Risikosituation unterrichtet.

Der Bereich Risikomanagement stellt das konzernweite Risikomanagement sicher, berichtet regelmäßig dem Gesamtvorstand und dem Aufsichtsrat und überwacht die Auslastung der Limit- und Schwellenwerte, insbesondere die Auslastung des Risikobudgets. Dabei erstreckt sich die Zuständigkeit auf alle Unternehmen im Konzern inklusive der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG als Einzelgesellschaft und Muttergesellschaft im Konzern. Mit unserem ganzheitlichen Risikomanagementansatz verfolgen wir grundsätzlich den aufbauorganisatorischen Grundsatz einer strikten Funktionstrennung zwischen Markt und Marktfolge sowie zwischen Risikonahme und Risikosteuerung. Entsprechend unserer Risikokultur sollen Risiken dort überwacht werden, wo sie entstehen können. Daher erfolgt das operative Management der Risiken dezentral in den Fachbereichen, in denen das fachliche Know-how zur Identifizierung und Bewertung der Risiken vorliegt. Hierzu leistet unser EDV-gestütztes und konzernweites IKS seinen Beitrag. Unsere Fach- und Führungskräfte können sich hierdurch auf die wesentlichen Kontrollen in ihrem Einflussbereich konzentrieren. Damit wird das Ziel verfolgt, das Risikoverständnis der Handelnden zu schärfen. Die rechnungslegungsbezogenen Prozesse und Kontrollen sind ebenfalls Gegenstand dieser Workflows. Zudem unterstützt der Bereich Risikomanagement die Bereiche Corporate Governance und Compliance durch das IKS. Für einen koordinierten Ablauf und eine ganzheitliche Sichtweise der Prozesse des IKS ist das Risikomanagement verantwortlich.

Wir verfügen im Konzern über eine an der Unternehmensstrategie ausgerichtete Planung. Um Chancen und Risiken gleichermaßen zu berücksichtigen, wird die Planung durch Risikomanagement- und Controllingsysteme unterstützt. Mit unseren Prozessen und Funktionen im Risikomanagement verfolgen wir das Ziel, dass wir Chancen bewerten, wesentliche Risiken, die den künftigen Fortbestand der Unternehmen gefährden oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, kontinuierlich beobachten und mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern können. In Leitlinien und unserem Risikohandbuch werden unsere Risikopolitik, Risikogrundsätze und Risikotragfähigkeits- und Limitsysteme beschrieben.

Weitere Kontrollorgane, die in unserem Risikomanagementsystem mitwirken, sind unter anderem Aufsichtsrat, Abschlussprüfer, Treuhänder der Sicherungsvermögen, Verantwortlicher Aktuar, Versicherungsmathematische Funktion, Compliance sowie die Konzernrevision. Die Konzernrevision überprüft als unabhängige Instanz regelmäßig die Angemessenheit und Gesetzeskonformität unseres Risikomanagementsystems und des IKS. Sie verfügt dabei über ein uneingeschränktes Informationsrecht in allen Konzerngesellschaften.

Risiken im Fokus

Die VPV Holding Aktiengesellschaft wird aufgrund ihrer Ausrichtung im Wesentlichen mit Beteiligungsrisiken konfrontiert und damit mit Risiken, die die Ergebnis- und Bestandsentwicklung unserer Tochtergesellschaften betreffen. Dies betrifft vor allem das Risiko, dass es aus potenziell ungünstigen Entwicklungen der gehaltenen Beteiligungen zu geringen Gewinnabführungen kommen kann und diese Entwicklungen zu nachhaltigen Wertverlusten der Beteiligungen führen könnten. Die Entwicklung der Beteiligungen im Berichtsjahr 2023 gab keine Hinweise auf Eintritt dieses Risikos. Zur Eindämmung dieses Risikos setzen wir im Controlling, der Konzernrevision und dem Risikomanagement geeignete Instrumente ein. Zudem werden unsere Entscheidungsträger durch unser konzernweites Berichtswesen laufend über die Risikosituation unserer Tochtergesellschaften informiert und sind damit in der Lage, frühzeitig steuernd einzugreifen.

Prognosebericht

Eine stabile und nachhaltige Geschäftspolitik bleibt im Mittelpunkt unserer strategischen Ausrichtung. Wir werden unsere ertragsorientierte Steuerung weiter forcieren und unsere Risikotragfähigkeit stärken. Unseren Kunden möchten wir zum einen als Serviceversicherer, zum anderen auch als innovativer Produktanbieter den größtmöglichen Nutzen bieten - hierfür entwickeln wir laufend moderne Produkte und erweitern auch unsere Geschäftsfelder. Mit FairParent ® vertrauen wir weiterhin darauf, unsere Berater als wichtigstes Bindeglied zu unseren Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Ein fairer und transparenter Umgang mit unseren Kunden wird dabei besonders bewertet und honoriert. Diese Zielsetzungen bleiben auch zukünftig ein maßgeblicher und beständiger Eckpfeiler unseres Handelns.

Das Marktumfeld in der Lebensversicherung ist infolge des deutlichen Zinsanstiegs und der erhöhten Inflation kurzfristig herausfordernd, bietet aber mittel- und langfristig Wachstums- und Renditepotenzial. Unsere Tochtergesellschaft, die VPV Lebensversicherungs-AG, hat die sich ergebenden Chancen bereits genutzt und bietet ihren Bestands- und Neukunden eine höhere Überschussbeteiligung. Mit ihrer modernen Produktpalette mit chancenorientierten Garantiekonzepten, nachhaltigen Anlagemöglichkeiten sowie flexibel gestaltbaren biometrischen Absicherungsprodukten ist sie gut positioniert. Ergänzend hat sie zu Beginn des Jahres 2024 das Wiederanlageprodukt "VPV Parkdepot" eingeführt, welches eine kurzfristige und flexible Geldanlage in Verbindung mit Sicherheit und Rentabilität bietet. Im Jahr 2023 ist sie mit einem Tarif auf Basis des VPV Zukunftsplans Plus in Norwegen gestartet. Darüber hinaus treibt die VPV Lebensversicherungs-AG ihr Wachstum durch eine Erweiterung ihrer Produktpalette am isländischen Markt voran.

Bei unserer Tochtergesellschaft VPV Allgemeine Versicherungs-AG haben wir den Verkauf des VPV Schutz-Pakets durch vielfältige Maßnahmen konsequent gefördert. So haben wir neben einer Vielzahl neuer Bausteine in der Wohngebäude- und Hausratversicherung insbesondere unser Unfallprodukt hinsichtlich Leistungsinhalten, Preispositionierung und Prozessen komplett überarbeitet. Für das Jahr 2024 haben wir für unser VPV Schutz-Paket eine Überarbeitung der Produkte VPV Photovoltaik-Versicherung und VPV Privathaftpflicht-Versicherung vorgesehen, um den eingeschlagenen Wachstumskurs stringent weiterzuverfolgen. Darüber hinaus sehen wir weiteres Wachstumspotenzial durch die Erschließung neuer Kundenzielgruppen. Wir arbeiten an einer eigenen Produktwelt für Gewerbetreibende in ausgewählten Branchen und Betriebsarten. Zu Jahresbeginn 2025 ist ein erstes Bündelprodukt vorgesehen.

Unser Geschäftsmodell basiert auf der Qualität der individuellen, gesamthaften und persönlichen Beratung unserer Kunden. Diesen Anspruch an transparentes und faires Handeln besiegeln wir mit FairParent ®. Über umfassende Analyse erhält der Kunde von unseren Vermittlern ein neutrales, individuelles und zutreffendes Bild seiner finanziellen Anforderungen und Möglichkeiten.

Wir werden uns in den kommenden Jahren weiterhin verstärkt mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Wir steuern das Thema Nachhaltigkeit über fünf Themengebiete mit klar definierten Zielvorgaben: Unternehmensführung, Nachhaltigkeit im Geschäft, Umwelt-/Klimaschutz, Mitarbeitende und Engagement. Unserer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden und der Gesellschaft sind wir uns stets bewusst.

Das Ergebnis der VPV Holding Aktiengesellschaft wird maßgeblich von den Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften beeinflusst. Bei der VPV Lebensversicherungs-AG gehen wir für 2024 von einem deutlichen Rückgang aus. Bei der VPV Allgemeine Versicherungs-AG planen wir mit einer Ergebnisabführung deutlich über der des Geschäftsjahres. Für die VPV Makler Service GmbH gehen wir davon aus, dass sich der Verlust 2024 deutlich erhöhen wird. Die VPV Holding Aktiengesellschaft wird 2024 voraussichtlich ein Gesamtergebnis moderat unter dem des Geschäftsjahres ausweisen.

Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit folgender Entwicklung* ):

IST 2023 Prognose 2024
Ergebnis VPV Lebensversicherungs-AG 5.500 TEUR deutlicher Rückgang
Ergebnis VPV Allgemeine Versicherungs-AG -656 TEUR deutlicher Anstieg
Ergebnis VPV Makler Service GmbH -276 TEUR deutlicher Rückgang
Gesamtergebnis VPV Holding Aktiengesellschaft nach Steuern 3.065 TEUR moderater Rückgang

*) gemessen an prozentualen Werten

Wir rechnen damit, dass die wirtschaftlichen Unsicherheiten 2024 weiter anhalten werden. Aufgrund unseres Geschäftsmodells, das sich auf Privatkunden konzentriert mit wesentlichem Fokus auf Deutschland, sind wir in unserem Versicherungsgeschäft nicht direkt von den Auswirkungen der kriegerischen Konflikte betroffen. Gleichwohl rechnen wir aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit mit einem eher zurückhaltenden Nachfrageverhalten unserer Privatkunden. Mittelbare Auswirkungen sind auf unser Kapitalanlage-Portfolio möglich. Wir beobachten dies mit Blick auf die Belastung der Finanzmärkte im Rahmen unseres Risikomanagements. Im Rahmen unserer aktuellen Einschätzungen gehen wir insgesamt von beherrschbaren Auswirkungen für 2024 aus.

 

Stuttgart, 4. März 2024

Der Vorstand

Brenner Guttenbacher Stumböck

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.514.374,78 107.514
2. Beteiligungen 100.000,00 100
110.614.374,78 107.614
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.260.149,96 11.078
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
EUR 0,00 (31.12.2022 TEUR 0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.211.258,00 4.026
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
EUR 0,00 (31.12.2022 TEUR 0)
II. Guthaben bei Kreditinstituten 9.219.232,33 6.451
22.690.640,29 21.555
Summe der Aktiva 133.305.015,07 129.169

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 17.600.000,00 17.600
II. Kapitalrücklage 21.584.346,57 21.584
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 32.000.000,00 29.000
IV. Bilanzgewinn 12.481.771,32 12.417
83.666.117,89 80.601
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 43.051.195,74 43.938
2. Steuerrückstellungen 4.892.400,00 3.611
3. Sonstige Rückstellungen 22.100,00 27
47.965.695,74 47.575
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 0,00 (31.12.2022 TEUR 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.651.204,12 971
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 1.651.204,12 (31.12.2022 TEUR 971)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 21.997,32 22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 21.997,32 (31.12.2022 TEUR 22)
davon aus Steuern:
EUR 21.777,64 (31.12.2022 TEUR 22)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
EUR 0,00 (31.12.2022 TEUR 0)
1.673.201,44 993
Summe der Passiva 133.305.015,07 129.169

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 325.576,26 467
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.022,69 84
davon Erträge nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB:
EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
331.598,95 550
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.947,00 11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 594.362,70 2.896
davon für Altersversorgung:
EUR 591.667,23 (Vorjahr: TEUR 2.893)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.276.660,93 997
davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB:
EUR 546.088,74 (Vorjahr: TEUR 546)
1.881.970,63 3.903
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.588.776,52 5.600
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 531.128,46 50
davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 41)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen:
EUR 100,00 (Vorjahr: TEUR 0)
6.119.904,98 5.650
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.308.252,24 606
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 823.455,82 1.241
davon an verbundene Unternehmen:
EUR 41.103,82 (Vorjahr: TEUR 30)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen:
EUR 782.352,00 (Vorjahr: TEUR 792)
2.131.708,06 1.846
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.855.636,37 2.957
ab-/zuzüglich Erstattungen an Organgesellschaften -4.483.039,68 -5.589
-627.403,31 -2.632
11. Ergebnis nach Steuern 3.065.228,55 3.083
12. Sonstige Steuern 0,00 0
13. Jahresüberschuss 3.065.228,55 3.083
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.416.542,77 9.333
15. Bilanzgewinn 12.481.771,32 12.417

Anhang

Die VPV Holding Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Stuttgart und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter Abteilung B Nr. 22564 eingetragen.

Unsere Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267 a Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Aktiengesetzes und Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung erstellt.

Die VPV Holding Aktiengesellschaft hat freiwillig einen Lagebericht und Anhang erstellt.

Auf die Aufstellung eines Anlagengitters wurde gemäß der Erleichterungsvorschrift des § 267 a Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Die Gliederung der vorliegenden Bilanz erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 266 und 267 HGB).

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Aktiva

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Geldmittel sind zu Nominalwerten angesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Passiva

Die Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre grundsätzlich abgezinst.

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem vor 2015 angewandten 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt 348.390,00 EUR.

Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %). Bei der Ableitung des Diskontierungszinssatzes wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Bei den arbeitgeberfinanzierten Pensionszusagen wurde ein Rententrend in Höhe von 2,1 % p. a. (Vorjahr: 2,1 % p. a.) für die Zeit ab Rentenbeginn beziehungsweise in Höhe von 2,5 % p. a. für Vorstandsmitglieder oder im Falle einer wertgesicherten Rente zugrunde gelegt. Im Falle von Rentnern wurde zusätzlich zum Rententrend von 2,1 % p. a. für künftige Anpassungen eine Rentenerhöhung von 8,1 % und 4,5 % aufgrund der hohen Inflation im Jahr 2022 und 2023 eingerechnet. Für Neueintritte ab 2004 ist ein Rententrend in Höhe von 1,0 % p. a. angesetzt. Bei den Pensionszusagen aus Entgeltumwandlung wurde ein Rententrend in Höhe von 1,0 % p. a. beachtet.

Gemäß dem im Rahmen der Konzernumstrukturierung geschlossenen Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 17.06.2011 ist die VPV Holding Aktiengesellschaft für ausgeschiedene Mitarbeiter mit unverfallbaren Versorgungszusagen sowie für Rentenbezieher der VPV Service GmbH in die Stellung der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG eingetreten und bildet hierfür ebenfalls eine Pensionsrückstellung. Es handelt sich hierbei um Versorgungsberechtigte der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, deren Arbeitsverhältnis seit dem 01.10.2002 beziehungsweise 01.01.2006 auf die VPV Service GmbH übergegangen ist und für die gemäß § 8 des Betriebsüberleitungsvertrages vom 05./07.08.2002, 19./20.12.2005 beziehungsweise 16.12.2011 auch weiterhin eine Pensionsrückstellung zu bilden ist.

Unsere Gesellschaft hat das Wahlrecht genutzt, die Erfolgsauswirkungen aus der Veränderung des Diskontierungszinssatzes für die Pensionsrückstellungen im Finanzergebnis auszuweisen.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bilanzierung von latenten Steuern

Von der größenabhängigen Erleichterung für den Ansatz latenter Steuern nach § 274 a Nr. 5 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Bezüglich der Organgesellschaften, mit denen eine ertragsteuerliche Organschaft besteht, sind die latenten Steuern bei der VPV Holding Aktiengesellschaft als Organträger zu berücksichtigen.

Im Zusammenhang mit den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz (temporäre Differenzen) ergeben sich sowohl abzugsfähige als auch zu versteuernde temporäre Differenzen. Die umfangreichsten Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den Bilanzpositionen Finanzanlagen, Kapitalanlagen, Schadenrückstellungen und Pensionsrückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Die umfangreichsten Abweichungen, die zu passiven latenten Steuern führen, ergeben sich bei den Bilanzpositionen Finanzanlagen und Kapitalanlagen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz in Höhe von 30,82 %.

Von einem Ansatz aktiver latenter Steuern wird aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB abgesehen.

Erläuterungen zu den Aktiva der Bilanz

Zu A. I. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Name und Sitz des Unternehmens Anteile Eigenkapital Jahresergebnis
% EUR EUR
VPV Lebensversicherungs-AG, Stuttgart 100 101.593.670,19 5.500.000,00
VPV Allgemeine Versicherungs-AG, Stuttgart 100 22.952.043,17 -655.995,22
VPV Makler Service GmbH, Stuttgart 100 816.661,53 -275.801,03
VPV Vermittlungs-GmbH, Stuttgart 100 132.562,91 -309.603,46
VPV Service GmbH, Stuttgart 100 50.625,00 87.829,28
VPV Beratungsgesellschaft für Altersversorgung mbH, Stuttgart 100 42.574,42 947,24
VPV Finanz Service GmbH, Stuttgart 100 311.025,57 -66.852,53

Zu B. I. 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zu den Passiva der Bilanz

Zu A. I. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 17.600.000 auf den Namen lautende Aktien zum Nennbetrag von je 1,00 EUR. Die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ist alleinige Gesellschafterin.

Zu A. II. Kapitalrücklage und A. III. Gewinnrücklagen

Die ausgewiesene Kapitalrücklage in Höhe von 21.584.346,57 EUR ist unverändert zum Vorjahr.

Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

EUR
Andere Gewinnrücklagen:
Stand am 01.01.2023 29.000.000,00
Einstellungen im Geschäftsjahr gemäß § 58 Abs. 3 AktG 3.000.000,00
Stand am 31.12.2023 32.000.000,00

Zu B. 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

EUR
Stand am 01.01.2023 43.937.938,62
Veränderungen im Geschäftsjahr -886.742,88
Stand am 31.12.2023 43.051.195,74

Zu B. 3. Sonstige Rückstellungen

Unter dieser Position sind die Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses und seiner Veröffentlichung sowie für Aufbewahrungskosten ausgewiesen.

Zu C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Zu 5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und

8. Aufwendungen aus Verlustübernahme

Name und Sitz des Unternehmens Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Aufwendungen aus Verlustübernahme
EUR EUR
VPV Lebensversicherungs-AG, Stuttgart 5.500.000,00 0,00
VPV Allgemeine Versicherungs-AG, Stuttgart 0,00 655.995,22
VPV Makler Service GmbH, Stuttgart 0,00 275.801,03
VPV Vermittlungs-GmbH, Stuttgart 0,00 309.603,46
VPV Service GmbH, Stuttgart 87.829,28 0,00
VPV Beratungsgesellschaft für Altersversorgung mbH, Stuttgart 947,24 0,00
VPV Finanz Service GmbH, Stuttgart 0,00 66.852,53
Gesamt 5.588.776,52 1.308.252,24

Sonstige Angaben

Angaben zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Artikel 67 Abs. 2 EGHGB)

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen hat sich durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erhöht. Der noch erforderliche Zuführungsbetrag betrug zum 31.12.2022 1.092.177,38 EUR. Im Berichtsjahr wurde gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB der Mindestbetrag von 1/15 in Höhe von 546.088,74 EUR den Rückstellungen für Pensionen zugeführt.

Die verbleibende Zuführungsdifferenz beträgt somit am Bilanzstichtag 546.088,64 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 277 Abs. 3 Satz 1 HGB)

Im Geschäftsjahr erfolgten bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens keine außerplanmäßigen Abschreibungen beziehungsweise Wertberichtigungen nach § 253 Abs. 3 HGB (Vorjahr: 0,00 EUR).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und Haftungsverhältnisse (§ 285 Satz 1 Nr. 3 HGB und § 251 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 27 HGB)

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§285 Satz 1 Nr. 3a HGB)

Mit den Tochtergesellschaften bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.

Den Tochtergesellschaften VPV Makler Service GmbH und VPV Finanz Service GmbH ist vertraglich eine interne Kreditlinie in Höhe von 4.000.000,00 EUR und 300.000,00 EUR eingeräumt worden. Im Geschäftsjahr hat die VPV Makler Service GmbH hiervon 0,00 EUR und die VPV Finanz Service GmbH 0,00 EUR in Anspruch genommen. Zum Stichtag 31.12.2023 besteht für unsere Gesellschaft somit noch eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 4.000.000,00 EUR gegenüber der VPV Makler Service GmbH und in Höhe von 300.000,00 EUR gegenüber der VPV Finanz Service GmbH. Diese finanzielle Verpflichtung wird über die vertragliche Einräumung eigener Kreditlinien bei den Konzerngesellschaften VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG (bis 1.000.000,00 EUR), VPV Lebensversicherungs-AG (bis 4.000.000,00 EUR) und VPV Allgemeine Versicherungs-AG (bis 1.000.000,00 EUR) finanziert.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB i. V. m. § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB)

Im Durchschnitt waren 2023 3 Arbeitnehmer (Vorjahr: 3) beschäftigt.

Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 9 a) und b) HGB)

An den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von 31.000,00 EUR geleistet.

Die Vergütung des Vorstands bei der VPV Lebensversicherungs-AG gilt zugleich als Entgelt für die Tätigkeit bei der VPV Holding Aktiengesellschaft. Für das Jahr 2023 hat die VPV Lebensversicherungs-AG gemäß dem Kostenumlagevertrag vom 27.12.2011 nebst Nachträgen hierfür unserer Gesellschaft 32.379,03 EUR weiterbelastet.

An frühere Vorstandsmitglieder oder deren Hinterbliebene wurden Pensionszahlungen in Höhe von 889.736,84 EUR geleistet. Die Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Renten für diesen Personenkreis betragen 13.226.003,98 EUR. Aufgrund der Inanspruchnahme der Übergangsvorschrift nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB werden Rückstellungen in Höhe von 239.727,02 EUR nicht ausgewiesen.

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 9 c) HGB)

Es bestanden am 31.12.2023 keine Forderungen aus Vorschüssen und Krediten an Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands.

Zum 31.12.2023 bestehen keine Darlehen an ehemalige Vorstandsmitglieder.

Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 10 HGB)

Die Besetzung der Gesellschaftsorgane Aufsichtsrat und Vorstand ist auf der Seite 47 aufgeführt.

Konzernabschluss (§ 285 Satz 1 Nr. 14 HGB)

Die Muttergesellschaft der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, ist die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, Stuttgart, mit einem Aktienanteil in Höhe von 100 %. Diese erstellt einen gemäß § 291 HGB befreienden Konzernabschluss, in den die VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Mitteilung über das Bestehen einer Beteiligung (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG)

An unserer Gesellschaft besteht weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 100 % durch die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Satz 1 Nr. 17 HGB)

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind im Anhang des Konzernabschlusses 2023 der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ausgewiesen.

Finanzanlagen die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden (§ 285 Satz 1 Nr. 18 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB)

Der Unternehmenswert der VPV Lebensversicherungs-AG, Stuttgart beinhaltet bei einem Buchwert von 88.720.476,95 EUR und einem Zeitwert von 83.366.771,64 EUR (Vorjahr: 86.384.306,96 EUR), eine stille Last von 5.353.705,31 EUR (Vorjahr: 2.335.693,04 EUR). Die Wertminderung resultiert im Wesentlichen aus einem deutlichen Anstieg des risikolosen Basiszinssatzes nach IDW S 1 um 2,65 Prozentpunkte seit dem Jahr 2021 (Vorjahr Anstieg um 1,90 Prozentpunkte). Der zinsinduzierte Rückgang des Zeitwertes wird nicht als dauerhafte Wertminderung im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eingeschätzt.

Nicht marktübliche Geschäfte (§285 Satz 1 Nr. 21 HGB)

Im Geschäftsjahr wurden keine nicht marktüblichen Geschäfte getätigt.

Ausschüttungsgesperrte Erträge (§ 285 Satz 1 Nr. 28 HGB i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB i. V. m. § 253 Abs. 6 HGB)

Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Erträge in Höhe von insgesamt 348.390,00 EUR. Sie resultieren aus dem Unterschiedsbetrag des gemäß § 253 Abs. 6 HGB durchschnittlich zugrunde gelegten Marktzinssatzes bei den Pensionsrückstellungen.

Nachtragsbericht (§ 285 Satz 1 Nr. 33 HGB)

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Gewinnverwendungsvorschlag (§285 Satz 1 Nr. 34 HGB)

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 12.481.771,32 EUR wie folgt zu verwenden:

EUR
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 3 AktG 3.000.000,00
Gewinnvortrag 9.481.771,32

 

Stuttgart, 4. März 2024

Der Vorstand

Brenner Guttenbacher Stumböck

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VPV-Holding Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

den Bericht des Aufsichtsrats,

die übrigen Teile des Geschäftsberichtes - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 12. März 2024

MAZARS GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Thomas Volkmer Sascha Kaminski
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der VPV Holding Aktiengesellschaft wurde durch den Vorstand regelmäßig über die Geschäftsentwicklung und die Lage des Unternehmens unterrichtet. Die Geschäftsführung des Vorstands wurde laufend überwacht. In vier Aufsichtsratssitzungen, an denen auch der Vorstand teilgenommen hat, wurde die jeweilige Lage der Gesellschaft eingehend erörtert und beraten. Zusätzlich wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand zwischen den Sitzungen durch schriftliche Berichte, insbesondere Quartalsberichte, über wesentliche Geschäftsentwicklungen informiert. Darüber hinaus haben sich der Vorstandsvorsitzende und der Aufsichtsratsvorsitzende über wichtige Themen regelmäßig und ausführlich ausgetauscht.

Mit der Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 und des zugehörigen Lageberichts wurde die MAZARS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg, beauftragt. Die Prüfung hat zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Prüfers liegt vor.

Der vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 außerdem vorgelegte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG wurde von der MAZARS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, ebenfalls geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Prüfers lautet wie folgt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Aufsichtsrat hat die verschiedenen Berichte des Vorstands einschließlich des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 überprüft und von den Berichten des Prüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er stellt die Ordnungsmäßigkeit dieser Berichte fest und hat hierzu keine besonderen Bemerkungen zu machen. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands sowie gegen dessen Erklärung am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2023, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

 

Stuttgart, 27. März 2024

Der Aufsichtsrat

Büttner Dr. Sticker Schädler
Vorsitzender stv. Vorsitzender

Auszug aus der Niederschrift über die Hauptversammlung der VPV Holding AG mit Sitz in Stuttgart vom 7. Juni 2024

Punkt 2 der Tagesordnung

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2023

Nachdem Wortmeldungen nicht erfolgten und Anträge nicht gestellt wurden, gab der Vorsitzende folgenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bekannt:

Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beträgt 3.065.228,55 EUR. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 9.416.542,77 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 12.481.771,32 EUR.

Entsprechend dem Vorschlag des Vorstands sollen hiervon 3.000.000,00 EUR in andere Gewinnrücklagen eingestellt und der verbleibende Betrag von 9.481.771,32 EUR auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Es wurde abgestimmt. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde einstimmig angenommen.

Der Vorsitzende stellte den vorstehenden Beschluss fest und verkündete diesen.

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