MAMDHA Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petra Aichholz seit 2.1.2026 | Prokura |
Olaf Dr. Schmitz seit 3.6.2024 | Vorstandsmitglied |
Steffen Guttenbacher seit 16.9.2022 | Vorstandsmitglied |
Barbara Hütter seit 31.3.2022 | Prokura |
Tobias Dr. Nagel seit 31.3.2022 | Prokura |
Dietmar Stumboeck seit 9.12.2020 | Vorstandsmitglied |
Natascha Luckarz seit 7.2.2018 | Prokura |
Klaus Brenner seit 21.9.2016 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VPV Holding AktiengesellschaftEigenbeteiligung | 100.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VPV Holding AktiengesellschaftStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geschäftsentwicklung im Überblick
*) Inklusive Zinszuführungen zu
Rückstellungen der Altersversorgung
Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird das
generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige
Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich
mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich
ist.
OrganeAufsichtsratRolf Büttner, Bingen
ehemals stellvertretender Vorsitzender von ver.di,
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
(Vorsitzender)
Dr. Klaus Sticker, Hamburg
ehemals Vorstandsmitglied der Signal Iduna
Versicherungsgruppe
(stellvertretender Vorsitzender)
Andreas Schädler, Köln
ehemals Geschäftsbereich Vertrieb der Deutsche Post
AG
(ab 26.05.2023)
Lothar Schröder, Bremen
ehemals Mitglied des Bundesvorstandes von ver.di,
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
(bis 26.05.2023)
GeschäftsleitungKlaus Brenner, Karlsdorf-Neuthard
Vorstandsvorsitzender
Steffen Guttenbacher, Leonberg
Vorstandsmitglied
Dr. Olaf Schmitz, Tamm
Generalbevollmächtigter
Dietmar Stumböck, Türkheim
Vorstandsmitglied
Die Besetzung der Gesellschaftsorgane Aufsichtsrat und
Vorstand ist gleichzeitig eine weitere Angabe zum Anhang
(vergleiche Seite 63).
Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2023LageberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDie weltwirtschaftliche Entwicklung war 2023 weiter vom
russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt.
Hinzu kam eine Verschärfung des Nahost-Konflikts hin
zu einem Krieg in Israel und Gaza. Die deutsche Wirtschaft
steht vor Herausforderungen wie einer
übermäßigen Bürokratie, einem Fach-
und Arbeitskräftemangel und zu wenigen privaten und
öffentlichen Investitionen. All dies bremst die
wirtschaftliche Dynamik.
Bei der Bekämpfung der Inflation macht die deutsche
Wirtschaft deutliche Fortschritte. Sie sank 2023 im
Jahresdurchschnitt auf 5,9 % (2022: 6,9 %). Im Dezember ist
die Inflation auf 3,7 % gesunken. Für 2024
prognostiziert die Bundesregierung eine Inflationsrate von
2,8 %.
Die wirtschaftlichen Herausforderungen dämpfen auch
die Konjunktur in Deutschland. Im Jahr 2023 sank das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 %. Die privaten
Konsumausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 %,
erstmals seit 20 Jahren sanken auch die staatlichen
Konsumausgaben (-1,7 %). Bei den Exportzahlen ist ein
Rückgang in Höhe von 1,8 % zu verzeichnen. Die
Bundesregierung geht davon aus, dass sich die
wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 wieder
normalisiert. Sie rechnet mit einem leichten Anstieg des
BIPs um 0,2 %.
Auch in der Versicherungswirtschaft sind
ökonomische Unsicherheiten wie Inflation,
Haushaltskrise und Zinsniveau spürbar. Insgesamt
verbucht die Branche im Jahr 2023 ein leichtes Beitragsplus
in Höhe von 0,6 % auf 224,7 Mrd. EUR
Bruttobeitragseinnahmen. Die schwierige
gesamtwirtschaftliche Lage und die damit einhergehende
Konsumzurückhaltung belasten vor allem das
Geschäft der Lebensversicherer.
Laut Aussagen des Gesamtverbandes der Deutschen
Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) beliefen sich die
Beitragseinnahmen der Lebensversicherung im Jahr 2023 auf
89,2 Mrd. EUR (-3,9 % im Vergleich zum Vorjahr). Diese
Entwicklung ist vor allem auf ein reduziertes
Einmalbeitragsgeschäft zurückzuführen (-12,5
% auf 24,9 Mrd. EUR). Die laufenden Beitragseinnahmen
stagnieren bei 66,3 Mrd. EUR. Für die
Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung war
maßgeblich, dass private Haushalte verstärkt
kurzfristigere Anlageformen gewählt haben und
langfristige Entscheidungen, wie die Altersvorsorge,
aufgeschoben wurden. Eine Trendwende ist aufgrund der
zurückgehenden Inflation und steigenden
Überschussbeteiligungen in Sicht.
Für die kommenden Jahre bleibt die Altersvorsorge
weiter ein wichtiges Thema. Die Politik hat unter anderem
die Weiterentwicklung der privaten und betrieblichen
Altersvorsorge auf der Agenda. Auf Basis der Ergebnisse der
Fokusgruppe private Altersvorsorge wird ein Gesetzesentwurf
für Mitte des Jahres 2024 erwartet. Ebenso wird der
Referentenentwurf für ein überarbeitetes
Betriebsrentenstärkungsgesetz erwartet, das die
Grundlage für die ersten angelaufenen
Sozialpartnermodelle ist.
In der Schaden- und Unfallversicherung steigt der
Schadenaufwand 2023 laut Aussagen des GDV im Vergleich zum
Vorjahr um 13,8 % auf 66,0 Mrd. EUR. Dieser Anstieg ist
beispielsweise auf gestiegene Baukosten oder
inflationsbedingt höhere Reparaturkosten von
Fahrzeugen zurückzuführen. Die Beitragseinnahmen
steigen um 6,8 % auf 84,5 Mrd. EUR. Der
versicherungstechnische Gewinn hat sich gegenüber dem
Vorjahr stark vermindert und beträgt 0,6 Mrd. EUR
(Vorjahr: 4,2 Mrd. EUR). Die Combined Ratio steigt auf 99
%.
Das Schadengeschehen in Mittel- und Norddeutschland rund
um Weihnachten und bis weit in den Januar hinein haben die
Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen
Elementarschäden erneut entfacht. Die
Versicherungswirtschaft setzt sich weiterhin für
Klimafolgeanpassungen, klimaangepasstes Bauen und
Prävention ein und schlägt eine
öffentlich-private Partnerschaft zur Deckelung der
Schäden aus Naturkatastrophen für die
Privatwirtschaft vor.
WirtschaftsberichtPrognose des VorjahresWesentlich für die Entwicklung der VPV Holding
Aktiengesellschaft sind die Ergebnisse der
Tochtergesellschaften. Die Ergebnisabführung der VPV
Lebensversicherungs-AG ist deutlich besser als erwartet.
Das Ergebnis der VPV Allgemeine Versicherungs-AG fällt
aufgrund steuerlicher Effekte deutlich schlechter aus als
prognostiziert und führt zu einer
Verlustübernahme. Der erwartete Verlust der VPV Makler
Service GmbH ist aufgrund stärker gestiegener
Umsätze deutlich geringer ausgefallen als
prognostiziert. Insgesamt liegt damit das Ergebnis der VPV
Holding Aktiengesellschaft deutlich über der Prognose.
GeschäftsergebnisDie VPV Holding Aktiengesellschaft erwirtschaftete im
Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe
von 2.438 TEUR (Vorjahr: 451 TEUR). Unter Einbeziehung der
Steuerumlagen ihrer Tochterunternehmen beträgt der
handelsrechtliche Jahresüberschuss 3.065 TEUR
(Vorjahr: 3.083 TEUR). Unter Berücksichtigung des
Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 9.417 TEUR
(Vorjahr: 9.333 TEUR) ergibt sich ein Bilanzgewinn von
12.482 TEUR (Vorjahr: 12.417 TEUR).
Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDer größte Teil der Bilanzsumme, 82,9 %
(Vorjahr: 83,2 %), besteht aus Finanzanlagen in verbundenen
Unternehmen. Die Ertragslage der VPV Holding
Aktiengesellschaft wird daher maßgeblich durch das
Beteiligungsvermögen bestimmt und ist abhängig
von der Ergebnisabführung der Tochtergesellschaften.
Im Berichtsjahr hat die VPV Lebensversicherungs-AG mit
einer Gewinnabführung von 5.500 TEUR (Vorjahr: 4.500
TEUR) maßgeblich zum Ergebnis unserer Gesellschaft
beigetragen. Auch die VPV Service GmbH trug mit einer
Gewinnabführung in Höhe von 88 TEUR (Vorjahr: 247
TEUR Verlust) zum positiven Beteiligungsergebnis bei.
Vertragsgemäß übernimmt die VPV Holding
Aktiengesellschaft den Verlust der VPV Allgemeine
Versicherungs-AG in Höhe von 656 TEUR (Vorjahr: 1.008
TEUR Gewinn), der VPV Vermittlungs-GmbH in Höhe von
310 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR) sowie der VPV Makler Service
GmbH in Höhe von 276 TEUR (Vorjahr: 313 TEUR). Dem
insgesamt positiven Beteiligungsergebnis in Höhe von
4.281 TEUR (Vorjahr: 4.994 TEUR) stehen im
Geschäftsjahr vor allem Personalaufwendungen
einschließlich der Aufwendungen für die
Altersversorgung und den damit zusammenhängenden
Rückstellungsdotierungen beziehungsweise -abwicklungen
in einem Volumen von insgesamt 1.735 TEUR (Vorjahr: 4.622
TEUR) gegenüber.
Über die Ergebnisabführungen der
Tochtergesellschaften in Verbindung mit der Einräumung
einer internen Kreditlinie von einzelnen
Tochtergesellschaften sowie von der Muttergesellschaft
VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ist insgesamt
sichergestellt, dass wir jederzeit unseren
Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.
Im Rahmen einer detaillierten Liquiditätsplanung
wird die termingerechte Disposition der Zahlungsströme
gewährleistet. Die wesentlichen Mittelzuflüsse
stammen aus den Gewinnabführungszahlungen der
Tochtergesellschaften sowie aus Zahlungen im Rahmen der
konzerninternen Kreditlinie. Die wesentlichen
Mittelabflüsse resultieren aus Verlustübernahmen,
Zahlungen für die Altersversorgung, Zins- und
Tilgungszahlungen sowie Steuerzahlungen.
Zum Stichtag hat sich die Liquiditätsausstattung
unserer Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr
erhöht. Die liquiden Mittel betragen insgesamt 9.219
TEUR (Vorjahr: 6.451 TEUR). Zusätzlich stehen
Erstattungsbeträge der verbundenen Unternehmen in
Höhe von insgesamt 9.609 TEUR (Vorjahr: 10.107 TEUR)
noch aus.
Die Kapitalausstattung unserer Gesellschaft beträgt
83.666 TEUR nach 80.601 TEUR im Vorjahr.
Beziehungen zu verbundenen UnternehmenGemäß der auf der zweiten Umschlagseite
dargestellten Übersicht zur Konzernstruktur ist die
VPV Holding Aktiengesellschaft als Zwischenholding in den
Konzern eingebunden. Konzernmuttergesellschaft ist die
VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, Stuttgart. Sie betreibt
das Lebensversicherungsgeschäft in Form der offenen
Mitversicherung mit der VPV Lebensversicherungs-AG,
Stuttgart. Die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG und die VPV
Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, mit ihren
Tochterunternehmen VPV Lebensversicherungs-AG, VPV
Allgemeine Versicherungs-AG, Stuttgart, VPV Makler Service
GmbH, Stuttgart, VPV Vermittlungs-GmbH, Stuttgart, und VPV
Service GmbH, Stuttgart, bilden zusammen einen Konzern im
Sinne von § 18 AktG. Die genannten Gesellschaften
werden in den Konzernabschluss der VEREINIGTE
POSTVERSICHERUNG VVaG einbezogen. Weitere Unternehmen, die
nicht im Zuge der Vollkonsolidierung in den
Konzernabschluss einbezogen werden, sind die VPV
Beratungsgesellschaft für Altersversorgung mbH,
Stuttgart, und die VPV Finanz Service GmbH, Stuttgart. Die
Nichteinbeziehung der genannten Einzelgesellschaften in den
Konzernabschluss erfolgt gemäß § 296 Abs. 2
HGB, da sie für die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung
sind.
Alleinaktionärin des Grundkapitals der VPV Holding
Aktiengesellschaft ist die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG
VVaG. Unsere Gesellschaft ist somit ein abhängiges
Unternehmen im Sinne des § 17 AktG.
Nach den Vorschriften des § 312 AktG erstellt der
Vorstand einen Bericht über die Beziehungen zum
herrschenden Unternehmen sowie den mit ihm verbundenen
Unternehmen. Dieser Bericht schließt mit folgender
Schlusserklärung:
"Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach
den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren,
in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, im
Geschäftsjahr 2023 bei jedem Rechtsgeschäft eine
angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen auf
Veranlassung oder im Interesse des herrschenden
Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen
wurden weder getroffen noch unterlassen."
Chancen- und RisikoberichtDas Risikomanagementsystem der VPVDie Verschärfung des Nahost-Konflikts hin zu einem
Krieg in Israel und Gaza sowie der russische Angriffskrieg
auf die Ukraine beeinflussen weiterhin die wirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland negativ. Die Auswirkungen dieser
Auseinandersetzungen haben unterschiedliche Effekte auf das
Wirtschaftsgeschehen wie z. B. Inflation und volatile
Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Aufgrund unseres
Geschäftsmodells, das sich auf Privatkunden mit
wesentlichem Fokus auf Deutschland konzentriert, sind wir
in unserem Versicherungsgeschäft nicht direkt von den
Auswirkungen betroffen. Mittelbare Auswirkungen sind auf
das Kapitalanlage-Portfolio möglich. Dies wird mit
Blick auf die Belastung der Finanzmärkte, insbesondere
die inflationären Entwicklungen, im Rahmen des
Risikomanagements beobachtet. Eine mögliche Erholung
der Märkte hängt vor allem von der Dauer der
kriegerischen Auseinandersetzungen und weiteren Sanktionen
ab.
Zielsetzung unseres RisikomanagementsystemsDas Risikomanagement im VPV Konzern ist
konzernübergreifend ausgelegt. Es bezieht alle
Tochtergesellschaften ein und ist dadurch ein wesentlicher
Teil der Unternehmenssteuerung. Damit verfolgen wir das
Ziel, jederzeit eine unternehmensindividuelle und eine
unternehmensübergreifende Chancen- und Risikosicht
einzunehmen. Dadurch soll erreicht werden, dass alle
Entwicklungen, die den Fortbestand unserer Gesellschaften
in irgendeiner Art gefährden, frühzeitig erkannt
und rechtzeitig darauf reagiert werden kann und damit die
Ansprüche unserer Kunden gesichert werden können.
Eine weitere Zielsetzung ist, sich uns bietende Chancen zu
nutzen und diese bei Bedarf mit ausreichend Risikokapital
zu hinterlegen. So wollen wir mit unserem Risikomanagement
den gezielten Vergleich von Chancen und Risiken vornehmen.
Die Geschäftsstrategie ist Basis unserer
Risikostrategie, in der die potenziellen Chancen und
Risiken für alle Unternehmen des VPV Konzerns
formuliert sind. In der Risikostrategie wird die
risikopolitische Ausrichtung vorgegeben und der Umgang mit
den eingegangenen Risiken beschrieben. Sie legt dabei die
Ziele und Vorgaben für unser Risikomanagement fest,
definiert unsere Einstellung zu Chancen und Risiken, gibt
Limite und Schwellenwerte vor und definiert im Bedarfsfall
zu ergreifende Maßnahmen. Die Risikostrategie ist
Bestandteil des konzernweiten Risikomanagementsystems der
VPV, das einen Beitrag zur Sicherung der Existenz und der
Substanz unserer Unternehmen im Konzern leisten soll. Die
Elemente Risikofrüherkennung, Risikoanalyse und
Risikobegrenzung sind wesentliche Teile dieses eng
verzahnten Systems. Mit unserem
Risikotragfähigkeitskonzept und Limitsystem wird das
Ziel verfolgt, das uns zur Verfügung stehende
Risikokapital in einem adäquaten Verhältnis zu
den bestehenden Risiken zu stellen. Dabei verfolgen wir
stets die Maxime, dass unsere operativen Unternehmen mit
ausreichend Solvenzkapital ausgestattet sind.
Wir bauen auf eine gute Risikokultur im gesamten
Konzern. Darunter verstehen wir ein funktionierendes
Risikomanagement mit der notwendigen Transparenz und der
entsprechenden Kommunikation, das uns die Möglichkeit
zum Ergreifen von Chancen und das rechtzeitige Erkennen von
Risiken ermöglicht. Hierzu gehören auch
funktionsfähige und verlässliche Systeme. Wir
orientieren uns an den gesetzlichen Mindestanforderungen
und erweitern sie für unsere Bedürfnisse. Eine
wesentliche operative Steuerungsgröße ist unser
Risikobudget, das direkt aus unserer
Risikotragfähigkeit abgeleitet und an den
Risikoappetit des Vorstands adjustiert wird. Die
Überwachung der Auslastung des Risikobudgets erfolgt
in unserem korrespondierenden Limit- und
Schwellenwertsystem, das wiederum ein Bestandteil unseres
konzernweiten internen Kontrollsystems (IKS) ist.
Aufbau- und Ablauforganisation unseres RisikomanagementsystemsWir haben im Konzern fest definierte Funktionen und
Gremien geschaffen, die für ein funktionsfähiges
Chancen- und Risikomanagementsystem zwingend notwendig
sind. Ein wesentliches Gremium ist unsere
regelmäßig tagende Risikorunde, die potenzielle
und bereits bestehende Risiken vor dem Hintergrund sich
bietender Chancen diskutiert und analysiert. Sie ist Teil
unserer unternehmensweiten Risikokultur und spiegelt den
Umgang mit Chancen und Risiken wider. Die Risikorunde wird
vom Chief Risk Officer geleitet und setzt sich aus
folgendem Personenkreis zusammen:
Die Risikorunde initiiert bei Bedarf auch einen
Ad-hoc-Prozess zur unternehmenseigenen Risiko- und
Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency
Assessment - ORSA). Damit verfolgen wir das Ziel, sich
bietende Chancen einzuschätzen und zugehörige
Risiken zu quantifizieren. Zudem sorgt die Risikorunde
für die Beseitigung von Risikopotenzialen, etwa durch
die Entwicklung geeigneter Sofortmaßnahmen. Die
Abstimmungsrunden der Governancefunktionen haben eine
ähnliche Zielsetzung wie die Risikorunden,
beschränken sich aber auf die ihnen zugeordneten
Zuständigkeitsbereiche. Für die Fachbereiche
besteht zudem die Möglichkeit, ad-hoc eine
Risikomeldung abzugeben, sodass Veränderungen der
Risikolage und daraus resultierende Handlungsbedarfe
ermittelt und an den Vorstand und die entsprechenden
Gremien berichtet werden können. Die Risikorunde wurde
im Berichtsjahr regelmäßig über die
aktuelle Risikosituation unterrichtet.
Der Bereich Risikomanagement stellt das konzernweite
Risikomanagement sicher, berichtet regelmäßig
dem Gesamtvorstand und dem Aufsichtsrat und überwacht
die Auslastung der Limit- und Schwellenwerte, insbesondere
die Auslastung des Risikobudgets. Dabei erstreckt sich die
Zuständigkeit auf alle Unternehmen im Konzern
inklusive der VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG als
Einzelgesellschaft und Muttergesellschaft im Konzern. Mit
unserem ganzheitlichen Risikomanagementansatz verfolgen wir
grundsätzlich den aufbauorganisatorischen Grundsatz
einer strikten Funktionstrennung zwischen Markt und
Marktfolge sowie zwischen Risikonahme und Risikosteuerung.
Entsprechend unserer Risikokultur sollen Risiken dort
überwacht werden, wo sie entstehen können. Daher
erfolgt das operative Management der Risiken dezentral in
den Fachbereichen, in denen das fachliche Know-how zur
Identifizierung und Bewertung der Risiken vorliegt. Hierzu
leistet unser EDV-gestütztes und konzernweites IKS
seinen Beitrag. Unsere Fach- und Führungskräfte
können sich hierdurch auf die wesentlichen Kontrollen
in ihrem Einflussbereich konzentrieren. Damit wird das Ziel
verfolgt, das Risikoverständnis der Handelnden zu
schärfen. Die rechnungslegungsbezogenen Prozesse und
Kontrollen sind ebenfalls Gegenstand dieser Workflows.
Zudem unterstützt der Bereich Risikomanagement die
Bereiche Corporate Governance und Compliance durch das IKS.
Für einen koordinierten Ablauf und eine ganzheitliche
Sichtweise der Prozesse des IKS ist das Risikomanagement
verantwortlich.
Wir verfügen im Konzern über eine an der
Unternehmensstrategie ausgerichtete Planung. Um Chancen und
Risiken gleichermaßen zu berücksichtigen, wird
die Planung durch Risikomanagement- und Controllingsysteme
unterstützt. Mit unseren Prozessen und Funktionen im
Risikomanagement verfolgen wir das Ziel, dass wir Chancen
bewerten, wesentliche Risiken, die den künftigen
Fortbestand der Unternehmen gefährden oder einen
wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder
Ertragslage haben können, kontinuierlich beobachten
und mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern
können. In Leitlinien und unserem Risikohandbuch
werden unsere Risikopolitik, Risikogrundsätze und
Risikotragfähigkeits- und Limitsysteme beschrieben.
Weitere Kontrollorgane, die in unserem
Risikomanagementsystem mitwirken, sind unter anderem
Aufsichtsrat, Abschlussprüfer, Treuhänder der
Sicherungsvermögen, Verantwortlicher Aktuar,
Versicherungsmathematische Funktion, Compliance sowie die
Konzernrevision. Die Konzernrevision überprüft
als unabhängige Instanz regelmäßig die
Angemessenheit und Gesetzeskonformität unseres
Risikomanagementsystems und des IKS. Sie verfügt dabei
über ein uneingeschränktes Informationsrecht in
allen Konzerngesellschaften.
Risiken im FokusDie VPV Holding Aktiengesellschaft wird aufgrund ihrer
Ausrichtung im Wesentlichen mit Beteiligungsrisiken
konfrontiert und damit mit Risiken, die die Ergebnis- und
Bestandsentwicklung unserer Tochtergesellschaften
betreffen. Dies betrifft vor allem das Risiko, dass es aus
potenziell ungünstigen Entwicklungen der gehaltenen
Beteiligungen zu geringen Gewinnabführungen kommen
kann und diese Entwicklungen zu nachhaltigen Wertverlusten
der Beteiligungen führen könnten. Die Entwicklung
der Beteiligungen im Berichtsjahr 2023 gab keine Hinweise
auf Eintritt dieses Risikos. Zur Eindämmung dieses
Risikos setzen wir im Controlling, der Konzernrevision und
dem Risikomanagement geeignete Instrumente ein. Zudem
werden unsere Entscheidungsträger durch unser
konzernweites Berichtswesen laufend über die
Risikosituation unserer Tochtergesellschaften informiert
und sind damit in der Lage, frühzeitig steuernd
einzugreifen.
PrognoseberichtEine stabile und nachhaltige Geschäftspolitik
bleibt im Mittelpunkt unserer strategischen Ausrichtung.
Wir werden unsere ertragsorientierte Steuerung weiter
forcieren und unsere Risikotragfähigkeit stärken.
Unseren Kunden möchten wir zum einen als
Serviceversicherer, zum anderen auch als innovativer
Produktanbieter den größtmöglichen Nutzen
bieten - hierfür entwickeln wir laufend moderne
Produkte und erweitern auch unsere Geschäftsfelder.
Mit FairParent
® vertrauen wir weiterhin darauf, unsere
Berater als wichtigstes Bindeglied zu unseren Kunden in den
Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Ein fairer und
transparenter Umgang mit unseren Kunden wird dabei
besonders bewertet und honoriert. Diese Zielsetzungen
bleiben auch zukünftig ein maßgeblicher und
beständiger Eckpfeiler unseres Handelns.
Das Marktumfeld in der Lebensversicherung ist infolge
des deutlichen Zinsanstiegs und der erhöhten Inflation
kurzfristig herausfordernd, bietet aber mittel- und
langfristig Wachstums- und Renditepotenzial. Unsere
Tochtergesellschaft, die VPV Lebensversicherungs-AG, hat
die sich ergebenden Chancen bereits genutzt und bietet
ihren Bestands- und Neukunden eine höhere
Überschussbeteiligung. Mit ihrer modernen
Produktpalette mit chancenorientierten Garantiekonzepten,
nachhaltigen Anlagemöglichkeiten sowie flexibel
gestaltbaren biometrischen Absicherungsprodukten ist sie
gut positioniert. Ergänzend hat sie zu Beginn des
Jahres 2024 das Wiederanlageprodukt "VPV Parkdepot"
eingeführt, welches eine kurzfristige und flexible
Geldanlage in Verbindung mit Sicherheit und
Rentabilität bietet. Im Jahr 2023 ist sie mit einem
Tarif auf Basis des VPV Zukunftsplans Plus in Norwegen
gestartet. Darüber hinaus treibt die VPV
Lebensversicherungs-AG ihr Wachstum durch eine Erweiterung
ihrer Produktpalette am isländischen Markt voran.
Bei unserer Tochtergesellschaft VPV Allgemeine
Versicherungs-AG haben wir den Verkauf des VPV
Schutz-Pakets durch vielfältige Maßnahmen
konsequent gefördert. So haben wir neben einer
Vielzahl neuer Bausteine in der Wohngebäude- und
Hausratversicherung insbesondere unser Unfallprodukt
hinsichtlich Leistungsinhalten, Preispositionierung und
Prozessen komplett überarbeitet. Für das Jahr
2024 haben wir für unser VPV Schutz-Paket eine
Überarbeitung der Produkte VPV
Photovoltaik-Versicherung und VPV
Privathaftpflicht-Versicherung vorgesehen, um den
eingeschlagenen Wachstumskurs stringent weiterzuverfolgen.
Darüber hinaus sehen wir weiteres Wachstumspotenzial
durch die Erschließung neuer Kundenzielgruppen. Wir
arbeiten an einer eigenen Produktwelt für
Gewerbetreibende in ausgewählten Branchen und
Betriebsarten. Zu Jahresbeginn 2025 ist ein erstes
Bündelprodukt vorgesehen.
Unser Geschäftsmodell basiert auf der Qualität
der individuellen, gesamthaften und persönlichen
Beratung unserer Kunden. Diesen Anspruch an transparentes
und faires Handeln besiegeln wir mit FairParent
®. Über umfassende Analyse erhält
der Kunde von unseren Vermittlern ein neutrales,
individuelles und zutreffendes Bild seiner finanziellen
Anforderungen und Möglichkeiten.
Wir werden uns in den kommenden Jahren weiterhin
verstärkt mit dem Thema Nachhaltigkeit
beschäftigen. Wir steuern das Thema Nachhaltigkeit
über fünf Themengebiete mit klar definierten
Zielvorgaben: Unternehmensführung, Nachhaltigkeit im
Geschäft, Umwelt-/Klimaschutz, Mitarbeitende und
Engagement. Unserer Verantwortung gegenüber den
Mitarbeitenden und der Gesellschaft sind wir uns stets
bewusst.
Das Ergebnis der VPV Holding Aktiengesellschaft wird
maßgeblich von den Ergebnisabführungen der
Tochtergesellschaften beeinflusst. Bei der VPV
Lebensversicherungs-AG gehen wir für 2024 von einem
deutlichen Rückgang aus. Bei der VPV Allgemeine
Versicherungs-AG planen wir mit einer
Ergebnisabführung deutlich über der des
Geschäftsjahres. Für die VPV Makler Service GmbH
gehen wir davon aus, dass sich der Verlust 2024 deutlich
erhöhen wird. Die VPV Holding Aktiengesellschaft wird
2024 voraussichtlich ein Gesamtergebnis moderat unter dem
des Geschäftsjahres ausweisen.
Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit
folgender Entwicklung*
):
*) gemessen an prozentualen Werten
Wir rechnen damit, dass die wirtschaftlichen
Unsicherheiten 2024 weiter anhalten werden. Aufgrund
unseres Geschäftsmodells, das sich auf Privatkunden
konzentriert mit wesentlichem Fokus auf Deutschland, sind
wir in unserem Versicherungsgeschäft nicht direkt von
den Auswirkungen der kriegerischen Konflikte betroffen.
Gleichwohl rechnen wir aufgrund der wirtschaftlichen
Unsicherheit mit einem eher zurückhaltenden
Nachfrageverhalten unserer Privatkunden. Mittelbare
Auswirkungen sind auf unser Kapitalanlage-Portfolio
möglich. Wir beobachten dies mit Blick auf die
Belastung der Finanzmärkte im Rahmen unseres
Risikomanagements. Im Rahmen unserer aktuellen
Einschätzungen gehen wir insgesamt von beherrschbaren
Auswirkungen für 2024 aus.
Stuttgart, 4. März 2024 Der Vorstand
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 der VPV Holding Aktiengesellschaft, StuttgartAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart
AnhangDie VPV Holding Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in
Stuttgart und ist im Handelsregister beim Amtsgericht
Stuttgart unter Abteilung B Nr. 22564 eingetragen.
Unsere Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft
im Sinne des § 267 a Abs. 1 HGB.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
Aktiengesetzes und Handelsgesetzbuches sowie den
ergänzenden Bestimmungen der Satzung erstellt.
Die VPV Holding Aktiengesellschaft hat freiwillig einen
Lagebericht und Anhang erstellt.
Auf die Aufstellung eines Anlagengitters wurde
gemäß der Erleichterungsvorschrift des §
267 a Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 288 Abs. 1 Nr. 1
HGB verzichtet.
Die Gliederung der vorliegenden Bilanz erfolgte nach den
handelsrechtlichen Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften (§§ 266 und 267 HGB).
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte
nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für AktivaDie Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten vermindert um
außerplanmäßige Abschreibungen
gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sowie die Geldmittel sind zu
Nominalwerten angesetzt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für PassivaDie Rückstellungen werden gemäß §
253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind
gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre grundsätzlich abgezinst.
Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen werden gemäß
§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf Basis des
durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn
Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag
zwischen der Bewertung mit dem
10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem vor 2015 angewandten
7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt 348.390,00 EUR.
Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der
Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem
Rechnungszins in Höhe von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %).
Bei der Ableitung des Diskontierungszinssatzes wurde eine
pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Bei den arbeitgeberfinanzierten Pensionszusagen wurde
ein Rententrend in Höhe von 2,1 % p. a. (Vorjahr: 2,1
% p. a.) für die Zeit ab Rentenbeginn beziehungsweise
in Höhe von 2,5 % p. a. für Vorstandsmitglieder
oder im Falle einer wertgesicherten Rente zugrunde gelegt.
Im Falle von Rentnern wurde zusätzlich zum Rententrend
von 2,1 % p. a. für künftige Anpassungen eine
Rentenerhöhung von 8,1 % und 4,5 % aufgrund der hohen
Inflation im Jahr 2022 und 2023 eingerechnet. Für
Neueintritte ab 2004 ist ein Rententrend in Höhe von
1,0 % p. a. angesetzt. Bei den Pensionszusagen aus
Entgeltumwandlung wurde ein Rententrend in Höhe von
1,0 % p. a. beachtet.
Gemäß dem im Rahmen der
Konzernumstrukturierung geschlossenen Ausgliederungs- und
Übernahmevertrag vom 17.06.2011 ist die VPV Holding
Aktiengesellschaft für ausgeschiedene Mitarbeiter mit
unverfallbaren Versorgungszusagen sowie für
Rentenbezieher der VPV Service GmbH in die Stellung der
VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG eingetreten und bildet
hierfür ebenfalls eine Pensionsrückstellung. Es
handelt sich hierbei um Versorgungsberechtigte der
VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG, deren
Arbeitsverhältnis seit dem 01.10.2002 beziehungsweise
01.01.2006 auf die VPV Service GmbH übergegangen ist
und für die gemäß § 8 des
Betriebsüberleitungsvertrages vom 05./07.08.2002,
19./20.12.2005 beziehungsweise 16.12.2011 auch weiterhin
eine Pensionsrückstellung zu bilden ist.
Unsere Gesellschaft hat das Wahlrecht genutzt, die
Erfolgsauswirkungen aus der Veränderung des
Diskontierungszinssatzes für die
Pensionsrückstellungen im Finanzergebnis auszuweisen.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Bilanzierung von latenten SteuernVon der größenabhängigen Erleichterung
für den Ansatz latenter Steuern nach § 274 a Nr.
5 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Bezüglich der
Organgesellschaften, mit denen eine ertragsteuerliche
Organschaft besteht, sind die latenten Steuern bei der VPV
Holding Aktiengesellschaft als Organträger zu
berücksichtigen.
Im Zusammenhang mit den zeitlichen
Bilanzierungsunterschieden zwischen Handelsbilanz und
Steuerbilanz (temporäre Differenzen) ergeben sich
sowohl abzugsfähige als auch zu versteuernde
temporäre Differenzen. Die umfangreichsten
Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen
Wertansätzen ergeben sich bei den Bilanzpositionen
Finanzanlagen, Kapitalanlagen, Schadenrückstellungen
und Pensionsrückstellungen, die zu aktiven latenten
Steuern führen. Die umfangreichsten Abweichungen, die
zu passiven latenten Steuern führen, ergeben sich bei
den Bilanzpositionen Finanzanlagen und Kapitalanlagen. Die
Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem
für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten
Steuersatz in Höhe von 30,82 %.
Von einem Ansatz aktiver latenter Steuern wird aufgrund
des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2
HGB abgesehen.
Erläuterungen zu den Aktiva der BilanzZu A. I. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Zu B. I. 1. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Erläuterungen zu den Passiva der BilanzZu A. I. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 17.600.000 auf
den Namen lautende Aktien zum Nennbetrag von je 1,00 EUR.
Die VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG ist alleinige
Gesellschafterin.
Zu A. II. Kapitalrücklage und A. III. GewinnrücklagenDie ausgewiesene Kapitalrücklage in Höhe von
21.584.346,57 EUR ist unverändert zum Vorjahr.
Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich im
Geschäftsjahr wie folgt:
Zu B. 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Zu B. 3. Sonstige RückstellungenUnter dieser Position sind die Rückstellungen
für Kosten des Jahresabschlusses und seiner
Veröffentlichung sowie für Aufbewahrungskosten
ausgewiesen.
Zu C. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger
als einem Jahr. Durch Pfandrechte und ähnliche Rechte
gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Zu 5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und8. Aufwendungen aus Verlustübernahme
Sonstige AngabenAngaben zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Artikel 67 Abs. 2 EGHGB)Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen
hat sich durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
erhöht. Der noch erforderliche Zuführungsbetrag
betrug zum 31.12.2022 1.092.177,38 EUR. Im Berichtsjahr
wurde gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB der
Mindestbetrag von 1/15 in Höhe von 546.088,74 EUR den
Rückstellungen für Pensionen zugeführt.
Die verbleibende Zuführungsdifferenz beträgt
somit am Bilanzstichtag 546.088,64 EUR.
Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 277 Abs. 3 Satz 1 HGB)Im Geschäftsjahr erfolgten bei
Vermögensgegenständen des Anlagevermögens
keine außerplanmäßigen Abschreibungen
beziehungsweise Wertberichtigungen nach § 253 Abs. 3
HGB (Vorjahr: 0,00 EUR).
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und Haftungsverhältnisse (§ 285 Satz 1 Nr. 3 HGB und § 251 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 27 HGB)Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie
Haftungsverhältnisse bestehen nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§285 Satz 1 Nr. 3a HGB)Mit den Tochtergesellschaften bestehen Beherrschungs-
und Ergebnisabführungsverträge.
Den Tochtergesellschaften VPV Makler Service GmbH und
VPV Finanz Service GmbH ist vertraglich eine interne
Kreditlinie in Höhe von 4.000.000,00 EUR und
300.000,00 EUR eingeräumt worden. Im
Geschäftsjahr hat die VPV Makler Service GmbH hiervon
0,00 EUR und die VPV Finanz Service GmbH 0,00 EUR in
Anspruch genommen. Zum Stichtag 31.12.2023 besteht für
unsere Gesellschaft somit noch eine finanzielle
Verpflichtung in Höhe von 4.000.000,00 EUR
gegenüber der VPV Makler Service GmbH und in Höhe
von 300.000,00 EUR gegenüber der VPV Finanz Service
GmbH. Diese finanzielle Verpflichtung wird über die
vertragliche Einräumung eigener Kreditlinien bei den
Konzerngesellschaften VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG (bis
1.000.000,00 EUR), VPV Lebensversicherungs-AG (bis
4.000.000,00 EUR) und VPV Allgemeine Versicherungs-AG (bis
1.000.000,00 EUR) finanziert.
Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB i. V. m. § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB)Im Durchschnitt waren 2023 3 Arbeitnehmer (Vorjahr: 3)
beschäftigt.
Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 9 a) und b) HGB)An den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr
Vergütungen in Höhe von 31.000,00 EUR geleistet.
Die Vergütung des Vorstands bei der VPV
Lebensversicherungs-AG gilt zugleich als Entgelt für
die Tätigkeit bei der VPV Holding Aktiengesellschaft.
Für das Jahr 2023 hat die VPV Lebensversicherungs-AG
gemäß dem Kostenumlagevertrag vom 27.12.2011
nebst Nachträgen hierfür unserer Gesellschaft
32.379,03 EUR weiterbelastet.
An frühere Vorstandsmitglieder oder deren
Hinterbliebene wurden Pensionszahlungen in Höhe von
889.736,84 EUR geleistet. Die Rückstellungen für
Anwartschaften und laufende Renten für diesen
Personenkreis betragen 13.226.003,98 EUR. Aufgrund der
Inanspruchnahme der Übergangsvorschrift nach Artikel
67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB werden Rückstellungen in
Höhe von 239.727,02 EUR nicht ausgewiesen.
Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 9 c) HGB)Es bestanden am 31.12.2023 keine Forderungen aus
Vorschüssen und Krediten an Mitglieder des
Aufsichtsrats und des Vorstands.
Zum 31.12.2023 bestehen keine Darlehen an ehemalige
Vorstandsmitglieder.
Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands (§ 285 Satz 1 Nr. 10 HGB)Die Besetzung der Gesellschaftsorgane Aufsichtsrat und
Vorstand ist auf der Seite 47 aufgeführt.
Konzernabschluss (§ 285 Satz 1 Nr. 14 HGB)Die Muttergesellschaft der VPV Holding
Aktiengesellschaft, Stuttgart, ist die VEREINIGTE
POSTVERSICHERUNG VVaG, Stuttgart, mit einem Aktienanteil in
Höhe von 100 %. Diese erstellt einen gemäß
§ 291 HGB befreienden Konzernabschluss, in den die VPV
Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen wird. Der
Konzernabschluss wird im Unternehmensregister
veröffentlicht.
Mitteilung über das Bestehen einer Beteiligung (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG)An unserer Gesellschaft besteht weiterhin eine
Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 100 % durch die
VEREINIGTE POSTVERSICHERUNG VVaG.
Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Satz 1 Nr. 17 HGB)Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers
sind im Anhang des Konzernabschlusses 2023 der VEREINIGTE
POSTVERSICHERUNG VVaG ausgewiesen.
Finanzanlagen die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden (§ 285 Satz 1 Nr. 18 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB)Der Unternehmenswert der VPV Lebensversicherungs-AG,
Stuttgart beinhaltet bei einem Buchwert von 88.720.476,95
EUR und einem Zeitwert von 83.366.771,64 EUR (Vorjahr:
86.384.306,96 EUR), eine stille Last von 5.353.705,31 EUR
(Vorjahr: 2.335.693,04 EUR). Die Wertminderung resultiert
im Wesentlichen aus einem deutlichen Anstieg des
risikolosen Basiszinssatzes nach IDW S 1 um 2,65
Prozentpunkte seit dem Jahr 2021 (Vorjahr Anstieg um 1,90
Prozentpunkte). Der zinsinduzierte Rückgang des
Zeitwertes wird nicht als dauerhafte Wertminderung im Sinne
des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eingeschätzt.
Nicht marktübliche Geschäfte (§285 Satz 1 Nr. 21 HGB)Im Geschäftsjahr wurden keine nicht
marktüblichen Geschäfte getätigt.
Ausschüttungsgesperrte Erträge (§ 285 Satz 1 Nr. 28 HGB i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB i. V. m. § 253 Abs. 6 HGB)Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte
Erträge in Höhe von insgesamt 348.390,00 EUR. Sie
resultieren aus dem Unterschiedsbetrag des gemäß
§ 253 Abs. 6 HGB durchschnittlich zugrunde gelegten
Marktzinssatzes bei den Pensionsrückstellungen.
Nachtragsbericht (§ 285 Satz 1 Nr. 33 HGB)Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Gewinnverwendungsvorschlag (§285 Satz 1 Nr. 34 HGB)Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in
Höhe von 12.481.771,32 EUR wie folgt zu verwenden:
Stuttgart, 4. März 2024 Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VPV Holding Aktiengesellschaft, Stuttgart
PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der VPV Holding
Aktiengesellschaft, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der VPV-Holding Aktiengesellschaft für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind
für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die
sonstigen Informationen umfassen:
Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des
Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die
gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen
verantwortlich.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die
Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und
dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 12. März 2024 MAZARS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der VPV Holding Aktiengesellschaft
wurde durch den Vorstand regelmäßig über
die Geschäftsentwicklung und die Lage des Unternehmens
unterrichtet. Die Geschäftsführung des Vorstands
wurde laufend überwacht. In vier
Aufsichtsratssitzungen, an denen auch der Vorstand
teilgenommen hat, wurde die jeweilige Lage der Gesellschaft
eingehend erörtert und beraten. Zusätzlich wurde
der Aufsichtsrat vom Vorstand zwischen den Sitzungen durch
schriftliche Berichte, insbesondere Quartalsberichte,
über wesentliche Geschäftsentwicklungen
informiert. Darüber hinaus haben sich der
Vorstandsvorsitzende und der Aufsichtsratsvorsitzende
über wichtige Themen regelmäßig und
ausführlich ausgetauscht.
Mit der Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr 2023 und des
zugehörigen Lageberichts wurde die MAZARS GmbH &
Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, Hamburg, beauftragt. Die
Prüfung hat zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben.
Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des
Prüfers liegt vor.
Der vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2023
außerdem vorgelegte Bericht über die Beziehungen
zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG
wurde von der MAZARS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, Köln, ebenfalls
geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Beanstandungen
geführt. Der uneingeschränkte
Bestätigungsvermerk des Prüfers lautet wie folgt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und
Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig
sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten
Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht
unangemessen hoch war."
Der Aufsichtsrat hat die verschiedenen Berichte des
Vorstands einschließlich des Jahresabschlusses und
des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023
überprüft und von den Berichten des Prüfers
zustimmend zur Kenntnis genommen. Er stellt die
Ordnungsmäßigkeit dieser Berichte fest und hat
hierzu keine besonderen Bemerkungen zu machen. Der
Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis
seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den
Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands sowie
gegen dessen Erklärung am Schluss des Berichts
über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.
Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2023, der
damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
Stuttgart, 27. März 2024 Der Aufsichtsrat
Auszug aus der Niederschrift über die Hauptversammlung der VPV Holding AG mit Sitz in Stuttgart vom 7. Juni 2024Punkt 2 der TagesordnungBeschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2023Nachdem Wortmeldungen nicht erfolgten und Anträge
nicht gestellt wurden, gab der Vorsitzende folgenden
Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bekannt:
Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beträgt
3.065.228,55 EUR. Unter Berücksichtigung des
Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von
9.416.542,77 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von
12.481.771,32 EUR.
Entsprechend dem Vorschlag des Vorstands sollen hiervon
3.000.000,00 EUR in andere Gewinnrücklagen eingestellt
und der verbleibende Betrag von 9.481.771,32 EUR auf neue
Rechnung vorgetragen werden.
Es wurde abgestimmt. Der Beschlussvorschlag der
Verwaltung wurde einstimmig angenommen.
Der Vorsitzende stellte den vorstehenden Beschluss fest und verkündete diesen. |
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