BAUER COMP Holding AGLiquidiert
81479 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Bayat seit 13.1.2010 | Vorstandsmitglied |
Heinz Laurentius Bauer seit 10.2.2005 | Vorstandsmitglied |
Monika Christine Dr. Bayat seit 10.2.2005 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAUER COMP Holding AGMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2007I. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2007 kräftig. Im Vergleich zu den Vorjahren ließ allerdings die Entwicklungsdynamik nach. Die Verunsicherung durch die Subprime-Krise der Hypothekenmärkte beeinträchtigte die Weltwirtschaft in der Entwicklung im zweiten Halbjahr 2007. Während sich die Wirtschaft in Europa weiterhin stabil entwickelte, hat sich die Konjunktur in den USA vor allem infolge der Immobilien- und Finanzkrise im Jahresverlauf merklich abgeschwächt. Dies beginnt auch den europäischen Raum und unsere Finanzmärkte zu beeinflussen. Risiken in der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Euroländer ergeben sich aus der anhaltenden Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Diese weltweit positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten im Jahr 2007 zu einem erfreulichen Wachstum der deutschen Wirtschaft. Der deutsche Maschinenbau und die Hersteller von Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik konnten das Jahr 2007 als viertes Wachstumsjahr in Folge abschließen. 1 Die BAUER GROUP ist tätig in der Entwicklung, der Herstellung und im Vertrieb und Service von Kolben-Kompressoren im Bereich Mittel- und Hochdruck sowie von Schraubenverdichtern. Die Produkte finden Anwendung in unterschiedlichen Branchen wie Tauchsport, Feuerwehren und im Industriebereich. Als Technologie- und Marktführer setzt die BAUER GROUP Maßstäbe innerhalb der Branche. Die deutsche Gesamtproduktion von oszillierenden Verdrängerkompressoren entwickelte sich in 2007 positiv mit einer Zunahme von 18,5%. 2 Entsprechend wurde die Umsatzentwicklung der BAUER GROUP positiv beeinflusst und erreichte mit einer Steigerung von 8,4% gegenüber dem Vorjahr einen guten Wert. Der Wettbewerbsdruck erhöhte sich zunehmend, die erzielten Verkaufspreise konnten weitgehend stabil gehalten werden, stiegen aber in Teilbereichen nicht proportional zum Kostenanstieg. Im Bereich Schraubenkompressoren wurden im Vergleich zum Vorjahr rd. 17% mehr Kompressoren in Deutschland produziert. 3 In diesem Bereich konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr der Umsatz im Branchenvergleich deutlich überproportional um 25,4% auf 31,6 Mio. EUR gesteigert werden. Insgesamt erzielte die BAUER GROUP ein Umsatzwachstum von 11,9% gegenüber dem Vorjahr und erreichte insgesamt 135,5 Mio. EUR. Sowohl in Deutschland als auch in Europa und dem übrigen Ausland konnten Umsatzzuwächse von jeweils 12 Prozent erzielt werden. Im übrigen Ausland ist aber zwischen der amerikanischen und asiatischen Umsatzentwicklung zu unterscheiden. Während die Umsätze der Tochtergesellschaft in den USA auf Vorjahresniveau verharrten, konnten auf den Märkten in Asien und Middle East Wachstumsraten von teilweise über 60% erzielt werden. Die Ergebnisse bei diesen Tochtergesellschaften stiegen entsprechend. Die prognostizierten Umsatzsteigerungen wurden innerhalb der BAUER GROUP erreicht.
1 Quelle: VDMA
II. Forschung und EntwicklungWesentliches Ziel der Produktentwicklung im Bereich Schraube ist die Entwicklung der besten Schraubenverdichter im weltweiten Konkurrenzumfeld. Der intensive Aufbau von Kompetenzen, z. B. im Bereich mathematische Modellierung, Finite-Elemente Methoden oder Akustik, wurde im Berichtsjahr vorangetrieben. Neben Partnerschaften mit Universitäten und Fachhochschulen wurde weiterhin in die Fortbildung unserer Entwicklungsingenieure und Konstrukteure investiert. Erste Benchmark-Tests mit Wettbewerbsmaschinen bestätigen die positiven Entwicklungsergebnisse und die neue EVO®-Technologie. Die erreichte erhebliche Leistungsverbesserung wird die Wettbewerbsposition in diesem Marktsegment nachhaltig stärken. Der Bereich Luftaufbereitung ist weiterhin von sehr hohen Entwicklungs- und Anlaufkosten geprägt. Die Verbesserung der Betriebssicherheit, eine erhebliche Reduzierung der Herstellkosten sowie die Erweiterung des Einsatzbereiches für variable Volumenströme sind die wesentlichen Entwicklungsziele. Bei Kolbenkompressoren lagen die Entwicklungsschwerpunkte im abgelaufenen Geschäftsjahr bei der neuen Produktlinie "Poseidon Edition", der Entwicklung und Einführung von wassergekühlten Kompressoren der Baureihe BK 23.xx und der Produktpflege bei Großkompressoren. In 2008 und Folgejahren sind hier unter anderem eine weitere Modularisierung und Standardisierung bei CNG Anlagen vorgesehen. III. ErtragslageDas Ergebnis der BAUER GROUP vor Steuern lag bei 8,0 Mio. EUR ( Vorjahr 11,7 Mio. EUR ). Die Umsatzrendite ( vor Steuern ) sank von 9,6% auf 5,9%, Dies spiegelt den zunehmenden Wettbewerbsdruck und damit fallende Margen wider. Der Materialaufwand wurde durch den weltweiten Anstieg der Rohstoffpreise stark beeinflußt. Zusätzlich verschob sich der Produktmix in Richtung der materialintensiveren Schraubenkompressoren. Eine Weitergabe der gestiegenen Materialkosten an die Kunden war nicht immer möglich und führte zu einer entsprechenden Belastung des Ergebnisses. Die hohen Aufwendungen für Entwicklungsprojekte im Bereich Luft- und Gasaufbereitung wirkten sich ebenso negativ auf die Ertragssituation aus, wie die gestiegenen Aufwendungen aus degressiver Afa und ebenso gestalteten Leasingaufwendungen für die in 2006 und 2007 getätigten Investitionen. So stiegen die Abschreibungen um 44% gegenüber dem Vorjahr von T EUR 3.798 auf T EUR 5.479. Der Personalaufwand im Konzern entwickelte sich in Relation zum Umsatz unterproportional. IV. FinanzlageAus laufender Geschäftstätigkeit konnte ein positiver cash flow in Höhe von T EUR 3.992 erzielt werden. Für Investitionen wurden Mittel in Höhe von T EUR 11.104 verwendet. Es erfolgte eine Dividendenausschüttung in Höhe von T EUR 2.000, die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich um T EUR 4.793. Die Investitionen dienen der Zukunftssicherung des Unternehmens und werden positiv zur Entwicklung des Gesamtunternehmens beitragen. Durch die von den Geschäftsbanken ausgereichten Linien im Konzern und den Langfristkrediten stand im laufenden Geschäftsjahr der BAUER GROUP ausreichend Liquidität zur Verfügung, um die Geschäftstätigkeit weiter zu entwickeln und Investitionen zu tätigen. Die Konditionen der gezogenen Linien als auch der Langfristkredite sind marktgerecht. Per 31.12. 2007 waren durch die BAUER GROUP Kredite in Höhe von 14 Mio. EUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Anspruch genommen. Des Weitern standen zum Geschäftsjahresende Darlehen in Höhe von rd. 18 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis längstens 2020 zur Verfügung. Weiteres Wachstum wird den Bedarf an Krediten steigen lassen. Die Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit uneingeschränkt erfüllt werden und auch für die Zukunft ist nicht absehbar, dass die Liquidität gefährdet sein könnte. V. VermögenslageDie Bilanzsumme der BAUER GROUP stieg insgesamt von 85,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 91,9 Mio. EUR um 7,8% an. Dies ist auf die stark angestiegenen Geschäftstätigkeiten aller Gesellschaften sowie auf die hohen Investitionen im Produktionsbereich zurückzuführen. Die gestiegene Bilanzsumme wirkt sich trotz um 4,3% gegenüber dem Vorjahr auf 39,0 Mio. EUR gestiegenem Eigenkapital ungünstig auf die Eigenkapitalquote aus. Mit einer Eigenkapitalquote von 42,4% ( Vorjahr 43,8% ) liegt die BAUER GROUP deutlich über dem Branchendurchschnitt (Maschinenbau gesamt ca. 30% Eigenkapitalquote, Quelle VDMA). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um T EUR 5.187 auf T EUR 36.902. Es wurde insbesondere in moderne Bearbeitungsmaschinen und Rationalisierungsmaßnahmen am Standort Geretsried investiert. Zur Erweiterung der Fertigungskapazitäten wurde ein im Süden von München belegenes Grundstück erworben. Hier ist die Errichtung weiterer Montagehallen zur Herstellung von Erdgasbetankungsanlagen sowie Montage von industriell genutzten Anlagen vorgesehen. Zur Einführung eines unternehmensweiten ERP Systems wurden im Laufe des Geschäftsjahres Investitionen von nahezu einer Million Euro getätigt. Das Umlaufvermögen hat sich im Geschäftsjahr um T EUR 1.548 erhöht. Dies resultiert vor allem aus der Erhöhung der Vorräte um T EUR 3.142 und dem Anstieg der Lieferforderungen um T EUR 1.891 bei gleichzeitiger Reduzierung der flüssigen Mittel um T EUR 4.876. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Bankverbindlichkeiten um T EUR 4.793. Grund hierfür waren große Investitionen ins Sachanlagevermögen, die nicht allein aus dem laufenden Überschuss finanziert werden konnten. Die Ertragslage konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr bei einer guten Vermögenslage und einer ausreichenden Finanzlage nicht an die vorangegangenen guten Jahre anknüpfen. Dies gilt es zu korrigieren, um in der Folge wieder die bisherige Ertragsstärke zu erreichen. VI. MitarbeiterDie durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich um 9,0% auf insgesamt 701 Mitarbeiter ( Vorjahr 643 ). Die Kosten für Persona! stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7,6% von T EUR 31.683 auf T EUR 34.084. In Deutschland stieg die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Personen überproportional von 334 auf 397. Im Ausland sank die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2007 leicht um fünf Beschäftigte auf 304. Die Anzahl der Mitarbeiter in der BAUER GROUP erhöhte sich von 653 per 31.12. 2006 auf nunmehr 710 per 31.12. 2007. Damit sind 57 Personen mehr beschäftigt als im Vorjahr. Die Anzahl der Auszubildenden betrug per Geschäftsjahresende in der BAUER GROUP 27 gegenüber 20 zum Vorjahresende. Die BAUER GROUP wird vor allem in Deutschland auch in Zukunft weiter in die Ausbildung junger Menschen investieren. Ziel ist es gut ausgebildete Mitarbeiter selbst aufzubauen, um für einen ausreichenden Bestand an qualifizierten Fachkräften zu sorgen. Vorstand und Aufsichtsrat bedanken sich an dieser Steile bei allen Mitarbeitern der BAUER GROUP für ihren bewährt hohen Einsatz im In- und Ausland, mit dem sie einen wesentlichen Beitrag für die weitere positive Entwicklung der BAUER GROUP geleistet haben. VII. NachtragsberichtIn den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2008 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die zu einer gegenüber dem Jahresende 2007 veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen würden oder wesentliche Auswirkungen auf unser operatives Geschäft haben. VIII. RisikoberichtDie Risikoberichterstattung ist eingebunden in ein monatliches Regelberichtssystem der Konzerngesellschaften. Dieses umfaßt alle wesentlichen Steuerungs- und Berichtsprozesse der BAUER GROUP, einschließlich der Unternehmensplanung. Der direkte Zugriff auf Informationen der Beteiligungsgesellschaften wird durch ein internationales Beteiligungscontrolling in der BAUER COMP Holding AG gewährleistet. Ziel ist es, in allen in- und ausländischen Märkten ein hoch effektives, intensives und zeitnahes Frühwarnsystem zu entwickeln. Die zentrale Liquiditätsplanung erfolgt auf Basis der Konzernfinanzierung über mehrere Kredite unter Berücksichtigung der Finanzierung der Gesellschaften im Ausland. Die Ausrichtung des Kreditzinses am EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) und EONIA (Euro Overnight Index Average) erfordert eine Absicherung durch ein abgestimmtes Zinssicherungsgeschäft. Aufgrund der Erwartung steigender Zinsen wurden zu Beginn des Jahres 2006 Zinssicherungsgeschäfte in Form sogenannter Caps beziehungsweise Zinsswaps abgeschlossen. Diese Absicherung bezieht sich auf einen Teil der Kreditverbindlichkeiten der deutschen Gesellschaften, die einer variablen Verzinsung unterworfen sind. Ein weiterer Zinsanstieg wirkt sich deshalb bis zum Jahr 2011 nur begrenzt auf die Erhöhung der Zinsaufwendungen aus. Die Wechselkursrisiken aus Lieferungen an die amerikanische Tochtergesellschaft wurden durch den Abschluss von Termingeschäften bei der amerikanischen Gesellschaft minimiert. Die Wechselkursrisiken aus Lieferungen an die japanische Tochtergesellschaft sind durch den Abschluss eines Yen Darlehens in Deutschland und direkte Yen Fakturierung eliminiert worden. Im Währungsraum des britischen Pfunds unterliegen die Intercompany Geschäfte dem Wechselkursrisiko. Die Entwicklung des GBP wird permanent überwacht um gegebenenfalls mit Sicherungsgeschäften einzugreifen. Das Risiko wird mit max. T EUR 500 als steuerbar eingeschätzt. Lieferungen von Hongkong und Singapur werden meist in EUR bzw. USD an den Kunden fakturiert, so dass hier kein direktes Wechselkursrisiko besteht. Eine weitere Abschwächung des Dollarkurses kann durch die indirekten Währungsrisiken (Verteuerung der Produkte für die Kunden) zu einem Umsatzrückgang führen. Da die Hauptwettbewerber weitestgehend ebenfalls im Euro Raum produzieren, wird dieses Risiko zur Zeit aber als eher gering eingeschätzt. Der Preisdruck durch lokale Anbieter kann hingegen ständig zunehmen. Die BAUER GROUP versucht Preissteigerungen bei Rohstoffen, wie zum Beispiel bei den Materialien aus Grauguss, Stahl, Aluminium und Kunststoffen in der Regel an den Abnehmer weiterzugeben. Es kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, dass sich Beschaffungsmarktrisiken auch Margen senkend auswirken. Die BAUER GROUP ist derzeit in keine wesentlichen Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtsituation des Unternehmens haben können. Für Gewährleistungsansprüche wurden in den einzelnen Unternehmensabschlüssen der BAUER Gesellschaften ausreichend Rückstellungen gebildet. Die BAUER GROUP setzt mit ihrer Geschäftsstrategie auf ein nachhaltiges und profitables Wachstum, das auf einer Vielzahl unterschiedlicher Märkte und Länder basiert, um so die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu minimieren. Um interessante, von hohem Investitionsvolumen gekennzeichnete Märkte eigenverantwortlich erschließen zu können, benötigt die BAUER GROUP jedoch ausreichend Kapital, das durch Banken und Lieferanten zur Verfügung zu stellen ist. In den Märkten Osteuropas und Asiens können politische und wirtschaftliche Absatzrisiken kurzfristig auftreten. Innerhalb der einzelnen Landesgesellschaften können auch Konjunkturrisiken in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Nach unserer Überzeugung weisen die vorstehend genannten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit entwicklungs- bzw. bestandsgefährdenden Charakter auf. Wir sind zuversichtlich, den sich aus den genannten Risiken ergebenden Herausforderungen auch zukünftig erfolgreich begegnen zu können. Auch nach Ablauf des Geschäftsjahres 2007 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung für die Darstellung der Risikolage der BAUER GROUP waren und zu einem anderen Urteil führen könnten. IX. PrognoseberichtDas Auslandsgeschäft, welches mittlerweile für über 85% des Konzernvolumens verantwortlich ist, wird gezielt weiter auf- und ausgebaut und zentral gecoacht. Neue Märkte und potentielle Neugründungen werden laufend analysiert und dafür werden sowohl finanzielle als auch personelle Kapazitäten bereitgestellt. Unsere Gründungsunternehmen im Mittleren und Fernen Osten fassen zunehmend Fuß und stellen mittelfristig die Zukunftsmärkte für BAUER dar. In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres verlief die Umsatzentwicklung annähernd den Erwartungen. Die Ergebnisentwicklung entsprach bisher nicht ganz den ambitionierten Zielen. Für die folgenden zwei Geschäftsjahre ist mit einem moderaten Umsatzanstieg aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen. Die Umsatzentwicklung orientiert sich dabei insbesondere an der Entwicklung des Gesamtmarktes, die insgesamt positiv aber schwächer als in den Vorjahren eingeschätzt wird. Für eine weiterhin positive Umsatzentwicklung ist neben der Bedienung von gesättigten Märkten die Erschließung neuer Märkte von Bedeutung. Weiterhin bedeutsam sind verstärkte Vertriebsanstrengungen, eine gute After-Sales Performance sowie eine gute Lieferbereitschaft der Produkte. Insbesondere in den Produktfeldern Erdgasbetankungsanlagen sowie Anwendungen im Bereich Luft- und Gasaufbereitung ist mit weiteren überproportionalen Umsatzsteigerungen zu rechnen. Um entsprechend der Umsatzentwicklung auch die Ertragskraft der BAUER Group wieder zu verbessern, sind beziehungsweise werden entsprechende Kostensenkungsprogramme in den Bereichen Material- und Gemeinkosten aufgelegt. Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen, Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Währungs- und Zinsschwankungen, mangelnde Akzeptanz neuer Dienstleistungen und Produkte, sowie Änderungen der Geschäftsstrategie und der Kreditvergabe der Geschäftsbanken.
München, den 29.07.2008 der BAUER COMP Holding AG Heinz Bauer, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007
München, den 29. Juli 2008 Heinz Bauer, Vorstand Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007I. Allgemeine AngabenDie BAUER COMP Holding AG hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister München unter HRB 155 961 eingetragen. Zum Gegenstand der Gesellschaft gehört insbesondere die Gründung, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung sowie die Veräußerung von in- und ausländischen Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik (insbesondere im Zusammenhang mit der Verdichtung von Gasen und Flüssigkeiten). Die Gesellschaft übernimmt darüber hinaus auch Serviceleistungen (inkl. Beratung und Schulung) sowie die Leitung und strategische Führung von Tochtergesellschaften. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Abschlusses des Mutterunternehmens, d.h. den 31. Dezember 2007 aufgestellt und bezieht sich auf den Zeitraum des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. KonsolidierungsgrundsätzeDie BAUER COMP Holding AG, München ist als Mutterunternehmen i.S.d. §290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Zum 31. Dezember 2005 wurde erstmalig ein Konzernabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für das Geschäftsjahr 2005 aufgestellt. Konsolidierungskreis bzw. Verzicht auf EinbeziehungIn den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding AG werden grundsätzlich sämtliche Unternehmen der Bauer-Gruppe als Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB einbezogen, an denen die Holding direkt bzw. indirekt beteiligt ist. Der von der BAUER COMP Holding AG in den Konzernabschluss einbezogene Konsolidierungskreis, die Beteiligungshöhe, die Kapitalien sowie die Jahresergebnisse der einbezogenen Gesellschaften werden in der beigefügten Anteilsbesitzliste dargestellt. Diese ist gemäß § 313 Abs. 4 HGB Bestandteil des Konzernanhangs. Sämtliche Gesellschaften werden im Rahmen einer Vollkonsolidierung (Konsolidierungsmethode) in den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding AG einbezogen. Vier Tochterunternehmen sind nicht operativ tätig, so dass auf die Einbeziehung dieser Unternehmen aus Gründen der Unwesentlichkeit im Hinblick auf § 296 Abs. 2 HGB verzichtet wird. Ein Tochterunternehmen wurde unterjährig gegründet, aber der Geschäftsbetrieb wurde noch nicht aufgenommen so dass nach § 296 Abs. 2 HGB auf die Einbeziehung verzichtet wird. Ein weiteres Tochterunternehmen wird ebenfalls wegen Unwesentlichkeit sowie nach § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die nichtkonsolidierten Unternehmen sind ebenfalls in der Anteilsbesitzliste aufgeführt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft noch als atypisch stiller Gesellschafter an der Antisense Pharma GmbH mit Sitz in Regensburg beteiligt. Zudem wird von der japanischen Tochtergesellschaft noch eine 2%-ige Beteiligung an der Kitakami Ryutsu-Center Service AG gehalten. GeschäftsjahrDas Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007. Sämtliche konsolidierte Tochterunternehmen haben ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB). Die Kapitalkonsolidierung wird grundsätzlich gemäß § 301 Abs. 2 HGB zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. Gründung der Tochtergesellschaften durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem anteiligen Buchwert des Eigenkapitals des vollkonsolidierten Unternehmens zum Konsolidierungszeitpunkt aufgerechnet. Ein verbleibender Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich - soweit es sich um einen aktivischen Unterschiedsbetrag handelt - den stillen Reserven und Lasten zugerechnet. Ein darüber hinaus verbleibender Unterschiedsbetrag wird gemäß § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt und gemäß § 309 Abs. 1 S. 2 HGB linear über eine planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 301 Abs. 3 HGB grundsätzlich gesondert als Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Aus der Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften ergeben sich zum Bilanzstichtag weder aktivische Unterschiedsbeträge bzw. Geschäfts- oder Firmenwerte noch passivische Unterschiedsbeträge. Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich in erster Linie um Eigengründungen. Die von den Tochtergesellschaften in der Vergangenheit generierten Ergebnisse werden dem Konzerngewinnvortrag zugerechnet, da der Zeitpunkt der Gründung bzw. des Erwerbs im Regelfall bereits lange zurückliegt. Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital und am Ergebnis der vollkonsolidierten Unternehmen ergeben sich mangels Minderheitenanteile nicht. Insofern wird innerhalb des Eigenkapitals kein "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter" ausgewiesen. SchuldenkonsolidierungForderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden aufgerechnet. ZwischenergebniseliminierungWesentliche Zwischenergebnisse aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert. Die Zwischengewinneliminierung umfasst den Bereich der Vorratsbestände. Zu eliminierende wesentliche Zwischenergebnisse an der Lieferung bzw. Verrechnung von Gegenständen des Anlagevermögens liegen nicht vor. Aufwand- und ErtragskonsolidierungUmsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. FremdwährungsumrechnungUmrechnung von in Fremdwährung lautenden Posten der JahresabschlüsseSoweit die Jahresabschlüsse Posten enthalten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt die Umrechnung auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Posten der Bilanz werden mit dem Devisenkurs zum Stichtag bewertet, wobei Kursgewinne nicht realisiert werden. Umrechnung von FremdwährungsabschlüssenDie in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden nach der Stichtagsmethode umgerechnet, wobei die Bilanzposten mit dem Stichtagskurs am 31. Dezember 2007, das Eigenkapital mit historischen Kursen zum 1. Januar 2005 und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres 2007 umgerechnet werden. Unterschiedsbeträge, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben, werden ergebnisneutral unter dem "Ausgleichsposten Währungsumrechnung" mit dem Eigenkapital verrechnet. Die für den Konzernabschluss relevanten Stichtags- und Durchschnittskurse sind in der Anteilsbesitzliste aufgeführt. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Konzernabschluss wird grundsätzlich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind -sofern nachfolgend nicht gesondert ausgeführt- entsprechend des Vorjahres fortgeführt worden. Unter Beachtung der Regelungen des IDW RS HFA 6 haben sich der Bestand der Vorräte um TEUR 3.265 erhöht, der Gewinnvortrag des Vorjahres um TEUR 4.109 erhöht, der Konzernjahresüberschuss um TEUR 2.130 verringert sowie der Abgrenzungsposten wegen voraussichtlicher Steuerentlastung nachfolgender Jahre um TEUR 192 verringert. Für die in den Konzernabschluss einbezogenen in- und ausländischen Tochterunternehmen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens zugrunde gelegt. Im Rahmen der Vereinheitlichung der Bilanzierung und Bewertung (§ 308 HGB) werden sämtliche wesentliche Unterschiede angepasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die unter Beachtung steuerlicher Vorschriften in der Regel nach der linearen oder degressiven Methode (mit Übergang zur linearen Abschreibung) errechnet sind. Steuerliche Sonderabschreibungen werden nicht in Anspruch genommen. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter werden im Anschaffungsjahr im Regelfall voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die nichtkonsolidierten Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten und den Sonderkosten der Fertigung unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Es wird eine konzerneinheitliche Reichweitenabwertung (Abwertung wegen eingeschränkter Verwendbarkeit) nach folgender Maßgabe vorgenommen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Ausfallrisiko werden die nicht einzelwertberichtigten Forderungen pauschalwertberichtigt. Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen werden für zeitliche Buchungsunterschiede auf Basis unternehmensindividueller Steuersätze, für die erfolgswirksame Eliminierung von Zwischenergebnissen sowie für weitere erfolgswirksame Konsolidierungsbuchungen auf Basis eines einheitlichen Konzernsteuersatzes eingestellt. Die Steuerabgrenzungen werden gemäß DRS 10.27 nicht abgezinst. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verpflichtungsdauer sowie unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 6% und in Übereinstimmung mit § 6a EStG. Der Ansatz der Steuerrückstellungen erfolgt mit der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Rückstellungen sind für sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet worden. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens für das Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 und die Zusammensetzung zum 31. Dezember 2007 ergeben sich aus dem Anlagespiegel. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeVon den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 194 (VJ TEUR 24) eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und TEUR 154 (VJ TEUR 135) eine Laufzeit von über 5 Jahren. 3. RechnungsabgrenzungspostenDer Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 379 (VJ TEUR 311) betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. Der Ausweis enthält Agio-Beträge in Höhe von TEUR 77 (VJ TEUR 91). 4. Abgrenzungsposten wegen voraussichtlicher Steuerentlastung nachfolgender GeschäftsjahreDer Abgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.073 (VJ TEUR 2.230) betrifft im Wesentlichen aktive latente Steuererstattungsansprüche. Diese resultieren insbesondere aus der Zwischenergebniseliminierung und Entwicklungskosten sowie aus der Vereinheitlichung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei den einbezogenen Tochtergesellschaften. 5. EigenkapitalDas Grundkapital in Höhe von EUR 4.000.000,- ist in voller Höhe eingezahlt. Angaben über die Zahl und den Nennbetrag der Aktien jeder Gattung (§ 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG)Die auf den Namen lautenden vinkulierten Namensaktien verteilen sich wie folgt:
Daraus ergeben sich gemäß § 22 Ziffer 22.1 der Satzung 3.040.000 Stimmen. Dies entspricht einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von EUR 4.000.000,- bzw. 100% des Grundkapitals, sowie 100% der Stimmen. Bei der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kapitalrücklage in Höhe von EUR 542.500,- (VJ TEUR 542,5) handelt es sich um eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs.2 Nr. 1 HGB. Sie wurde im Rahmen der Übernahme des Einzelunternehmens von Herrn Bauer eingestellt. Eine gesetzliche Rücklage wird nicht gebildet, da die in diesem Zusammenhang zu berücksichtigende Kapitalrücklage in Höhe von EUR 542.500,- bereits den gemäß § 150 Abs. 2 AktG erforderlichen Mindestbetrag der gesetzlichen Rücklage von 10 % des Grundkapitals übersteigt. Im Vorfeld der Arbeiten für den Jahresabschluss zum 31.12.2007 der BAUER COMP Holding AG hat der Vorstand festgestellt, dass die Planung, die der Bewertung der Anteile an der Tochtergesellschaft in UK zugrunde gelegt wurde, falsch war. Ebenso wurde eine nicht richtige Einstellung in die Gewinnrücklagen festgestellt. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand beschlossen, den Jahresabschluss zum 31,12.2006 zu ändern und eine Nachtragsprüfung des Jahresabschlusses durchführen zu lassen. Der Rücklagenausweis im ursprünglichen Jahresabschluss 2006 der BAUER COMP Holding AG ist nicht zutreffend gemäß § 58 AktG erfolgt. Die satzungsmäßige Rücklage in Höhe von T EUR 4.388 hätte nur gebildet werden dürfen, wenn die Hauptversammlung den Jahresabschluss festgestellt hätte. Da der Aufsichtsrat den Jahresabschluss billigte, war dieser gemäß § 172 AktG bereits festgestellt. Im geänderten Jahresabschluss 2006 wurden nun "andere Gewinnrücklagen" gemäß § 58 Abs, 2 AktG in Höhe von EUR 2,0 Mio. gebildet. Im Gegensatz zum Jahresabschluss der BAUER COMP Holding AG bewirkt der Konzernabschluss keine rechtlichen und materiellen Folgen. Er dient ausschließlich als Informationsinstrument. Gemäß dem IDW RS HFA 6 (IDW Stellungnahme zur Änderung von Jahres- und Konzernabschlüssen) wird auf eine Rückwärtskorrektur des Konzernabschlusses 2006 verzichtet. Der fehlerhafte Konzernabschluss 2006 wurde dadurch nicht nichtig. Die Konsequenzen aus der Änderung des Jahresabschlusses 2006 werden im Konzernabschluss 2007 korrigiert. Der innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesene Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung der auf Fremdwährungen lautenden Jahresabschlüsse einbezogener ausländischer Unternehmen. Die Umrechnung erfolgt nach der Stichtagsmethode, wobei die Bilanzposten (ohne Eigenkapital) mit dem Stichtagskurs, das Eigenkapital zum historischen Kurs und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet wurden. Unterschiedsbeträge, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben, werden ergebnisneutral unter dem "Ausgleichsposten Währungsumrechung" mit dem Eigenkapital verrechnet. Die Veränderungen zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Einbezug der amerikanischen Tochtergesellschaft BAUER COMPRESSORS Inc., Norfolk / USA. Zum 31. Dezember 2007 wird ein Konzernbilanzgewinn in Höhe von TEUR 30.222 (VJ TEUR 28.330) ausgewiesen. 6. RückstellungenDie zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten ermittelt. Der Bilanzansatz entspricht dem Teilwert nach § 6a EStG. Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die Veranlagungszeiträume bis zum Jahr 2007. Der passive Steuerabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 478 (VJ TEUR 341) entfällt im Wesentlichen auf Anpassungen aus der Vereinheitlichung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei den einbezogenen Tochtergesellschaften. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personal (Urlaub, Gleitzeitguthaben, Jubiläen, Altersteilzeit) TEUR 2.127 (VJ TEUR 2.327), für Gewährleistungen TEUR 1.385 (VJ TEUR 1.331) und abgegrenzte Rechts- und Beratungskosten TEUR 464 (VJ TEUR 414). 7. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten (RLZ) der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten werden in Höhe von TEUR 16.495 (VJ TEUR 13.083) durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Sicherungsabtretungen sowie durch einzelne Sicherungsübereignungen von Anlage- und Umlaufvermögen besichert. Die zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt TEUR 4.652 (VJ TEUR 5.553) und betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltszahlungen, Lohn- und Umsatzsteuer sowie Sozialabgaben. Des Weiteren umfasst der Ausweis Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aus Darlehen, Zinsen, Kostenweiterberechnungen und Dividendenansprüche in Höhe von TEUR 1.010 (VJ TEUR 1.998). V. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20071. UmsatzerlöseDie in den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding AG einbezogenen Gesellschaften sind im Bereich der Herstellung von Kompressoren und Kompressoranlagen sowie sonstiger Anlagen zur Luft- und Gasverdichtung und -aufbereitung tätig. Nach Segmenten teilt sich der Konzernumsatz wie folgt auf:
Nach Regionen teilt sich der Konzernumsatz wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen insbesondere Erträge aus abgeschriebenen Forderungen sowie der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDer Ausweis betrifft insbesondere Ausgangsfrachten, Instandhaltungsaufwendungen Maschinenleasingkosten, Raumkosten, Werbekosten, Reisekosten sowie Rechts- und Beratungskosten. 4. Periodenfremde Erträge und AufwendungenDie periodenfremden Erträge und Aufwendungen sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. 5. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Ausweis der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält einen latenten Steueraufwand in Höhe von TEUR 232 (VJ Ertrag von TEUR 96). 6. Korrektur des Gewinnvortrags aus dem Jahr 2007Aufgrund der Änderung des Jahresabschlusses 2006 der BAUER COMP Holding AG hat sich der Gewinnvortrag um TEUR 2.686 reduziert. Hierzu wird auf die Angaben im Eigenkapitalspiegel und zum Eigenkapital verwiesen. VI. Sonstige Angaben1. HaftungsverhältnisseZum 31. Dezember 2007 bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB in Höhe von TEUR 18 (VJ TEUR 61) aus Garantien und aus Miet- und Leasingverhältnissen. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mieten in Höhe von insgesamt TEUR 2.834 p.a.(VJ TEUR 1.994 p.a.). 3. ArbeitnehmerDie durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer beträgt (inkl. auf Vollzeitbasis berücksichtigte Teilzeitarbeitskräfte, ohne Geschäftsführer und Vorstand sowie ohne Auszubildende und Praktikanten):
4. Derivative Finanzinstrumente
5. VorstandIm Geschäftsjahr 2007 war Herr Heinz Bauer, Maschinenbauingenieur, München, alleiniger einzelvertretungsberechtigter Vorstand. Auf die Angabe der Organvergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. AufsichtsratDie Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der im Geschäftsjahr 2007 aus den folgenden Mitgliedern bestand:
Für Ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 wurde den Aufsichtsräten insgesamt TEUR 35 erstattet. 7. SonstigeAufgrund der Regelung des § 264 Abs. 3 Nr. 1-4 HGB sind folgende Gesellschaften von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse befreit:
München, den 29. Juli 2008 Heinz Bauer, Vorstand der BAUER COMP Holding AG Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007
Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2007
*) Die Werte bei den inländischen
verbundenen Unternehmen entsprechen den nach
handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten
Abschlüssen zum 31.12.2007. Die ausländischen
Abschlüsse basieren grundsätzlich auf local gaap.
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007
Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31. Dezember 2007
BestätigungsvermerkWir haben den von der BAUER COMP Holding AG, München aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 29. Juli 2008 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Rödl, Wirtschaftsprüfer Leupold, Wirtschaftsprüfer |
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