Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Auto Burghardt GmbH
Haferwende 45, 28357 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Ollech seit 29.4.2026 | Prokura |
Thomas Werner seit 8.3.2011 | Geschäftsführer |
Anke Möller seit 8.3.2011 | Prokura |
Matthias Werner seit 8.3.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Werner Holding GmbHWeyheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Werner Holding GmbH (WHO) ist als Mutterunternehmen für die strategische Ausrichtung des Konzerns und die Bereitstellung der finanziellen Ressourcen verantwortlich. Weiterhin übernimmt WHO zentrale Dienstleistungen für die operativen Gesellschaften Autohaus Werner GmbH (AHW), WAD Werner Automobil-Dienste GmbH (WAD), Werner Automobile GmbH (WA), Werner Nutzfahrzeug-Service GmbH (WNS), Auto Burghardt GmbH (AB) sowie seit 1.1.2017 WAS Werner Automobil-Service GmbH (WAS). Die Geschäftstätigkeiten des Konzerns sind der Verkauf und Service sowie die Vermietung von Pkw und Nutzfahrzeugen. Die Firmengruppe ist aufgrund der Lage der Standorte im Wirtschaftsraum Bremen/Bremerhaven und Osnabrück sowie der Ausrichtung des Geschäfts überwiegend regional tätig. Nur der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen wird auch überregional und international betrieben. Um das unternehmerische Risiko zu minimieren, wird darauf geachtet, dass die Geschäftsfelder Pkw und Nutzfahrzeuge ungefähr gleichgewichtig sind. Ein breites Angebotsspektrum dient zur Abdeckung und Erfüllung vielfältigster Kundenwünsche mit dem Ziel, alle Leistungen aus einer Hand anbieten zu können. Weiterhin muss jeder Standort und jede Marke dauerhaft einen positiven Beitrag zur Gesamtgruppe leisten. Da die Entscheidung der ehemaligen Muttergesellschaft Werner Beteiligungs-Holding GmbH, die Anteile an der Tochtergesellschaft Werner Holding GmbH zu Buchwerten auf die dadurch neu gegründete Werner Group GmbH abzuspalten, wirtschaftlich rückwirkend zum 1.1.2021 durchgeführt wurde, sind die ausgewiesenen Geschäftsjahre wieder miteinander vergleichbar. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2022 der WHO sind durch multiple Krisen mit weltweiten Auswirkungen bestimmt. Die Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie und der Lieferengpässe wie der Halbleitermangel in der Automobilindustrie waren und sind in vielen Branchen noch immer nicht überstanden. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine entsteht ein zusätzlicher Konflikt mit weitreichenden ökonomischen und psychologischen Folgen. Viele Märkte funktionierten nicht mehr und waren im Krisenmodus. Die bereits in 2021 leicht gestiegene Inflation verstärkte sich und erreichte in 2022 in der Spitze mit 8,8 % ein lange nicht vorstellbares Niveau. Das zunächst zögerliche Gegensteuern der EZB verschärfte die Situation. Gleichwohl zeigte sich die Wirtschaft erstaunlich stabil und anpassungsfähig. Der hohe Bedarf an Fachkräften und die niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland führten zu hohen Lohnforderungen der Beschäftigten, die einen Ausgleich gegen die Inflation verlangten, um die Kaufkraft zu erhalten. Die Stabilität und Sicherheit früherer Jahre ist jetzt permanenter Instabilität und Unsicherheit gewichen, auf die mit hoher Entscheidungsgeschwindigkeit bestmöglich reagiert werden muss. Vor diesem Hintergrund sind die Umsatz- und Ergebnissteigerungen der Gruppe bemerkenswert und schaffen Vertrauen, auf die anhaltenden Krisen weiter erfolgreich reagieren zu können. Insbesondere das Geschäft mit den Nutzfahrzeugen profitierte von der geringen Lieferfähigkeit in der Branche in Verbindung mit stark steigenden Gebrauchtwagenpreisen, weil entgegen dem Markttrend auch mengenmäßig ein Wachstum realisiert werden konnte. Der Pkw-Bereich verzeichnete hingegen Rückgänge bei den Stückzahlen, die durch höherwertige Fahrzeuge und besseren Margen kompensiert werden konnten, sodass dieser Bereich trotz aller Widrigkeiten stabile, positive Zahlen ablieferte. Dabei erhöhte sich der Umsatz um 20,1 % auf T€ 138.622 (Vj. T€ 115.401). Der Rohertrag stieg von T€ 28.663 auf T€ 33.961 deutlich an. Die Marge entwickelte sich parallel mit dem starken Anstieg des Umsatzes und blieb mit 24,4 % annähernd auf dem Niveau des Vorjahres von 24,8 %. Der Personalaufwand stieg um 11,5 % von T€ 12.869 auf T€ 14.345 an und entwickelte sich damit ebenso unterdurchschnittlich zum Geschäftsvolumen wie die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen, die um 10,0 % von T€ 5.826 auf T€ 6.413 anstiegen. Die Abschreibungen erreichten wegen der fortlaufenden Investitionen insbesondere in den Mietfuhrpark mit T€ 9.384 (Vj. T€ 7.478) ein weiteres Mal Rekordniveau. Die Zinsen stiegen mit 36,7 % von T€ 553 auf T€ 755 deutlich an, worin sich das unterjährig gestiegene Zinsniveau und der höhere Bestand widerspiegelt. Das diesjährige Ergebnis entspringt wie im Vorjahr dem regulären Geschäftsverlauf und enthält außer der Aufnahme der Marke Ford Trucks im Laufe des Jahres keine relevanten Abweichungen zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern liegt deutlich oberhalb der Halbjahresprognose und stieg nochmals um 30,5 % von T€ 2.881 auf T€ 3.759 an. Folglich stieg der Jahresüberschuss auf T€ 2.550 (Vj. T€ 1.927). Im Hinblick auf die Risiken, die aus den aktuellen, externen Rahmenbedingungen entstehen, wird der Jahresüberschuss zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwandt. AHW konnte seinen Umsatz nochmals deutlich verbessern. Allerdings zu Lasten der Marge, sodass der Rohertrag nur leicht über dem Vorjahr lag. Die in allen Bereichen gestiegenen Kosten bedeuten letztendlich eine Halbierung des Gewinns zum Vorjahr, was aber immer noch ein akzeptables Ergebnis darstellt. WNS konnte sein gutes Vorjahresergebnis nochmals verbessern, indem der Umsatz durch Steigerung der Stückzahlen und des Servicevolumens zum Vorjahr nochmals erheblich gesteigert wurde. Da sich die Marge entsprechend zum Umsatz entwickelte, konnten die erheblich gestiegenen Personalkosten bei nur leicht gestiegen Sachkosten und Abschreibungen kompensiert werden. Aufgrund der gestiegenen Gebrauchtwagenpreise lagen bei der WAD in 2022 die geplanten Erträge aus der Wiedervermarktung der Mietfahrzeuge deutlich oberhalb der Planung, sodass Umsatz und Rohertrag signifikant anstiegen. Gleichzeitig wurde trotz der Lieferschwierigkeiten der LKW-Hersteller wieder erheblich in die Erneuerung des Fuhrparks investiert, wodurch Abschreibungen deutlich anstiegen, während die Aufwendungen in den Fuhrpark stabil blieben. Stabile und effiziente Prozesse zeigen sich in gleichbleibenden Personal- und Sachkosten. In der Summe führten die Maßnahmen zu einem sehr positiven Ergebnis. Nachdem das Jahr 2021 bei der Werner Automobile noch von den Nachwirkungen der Aufgabe des smart Geschäftes beeinflusst war, spiegelt das Jahr 2022 wieder, dass der Hersteller Kia die Halbleiterproblematik in dem Jahr gut gemanagt hat. Dadurch konnten erhebliche Umsatzzuwächse realisiert werden, die bei gleichbleibenden Margen und unterdurchschnittlich steigenden Kosten zu einem befriedigenden Ergebnis führten. Die Erwartungen in die WAS durch die Gewinnung eines neuen Centerleiters haben sich erfüllt. Trotz einiger kleiner Investitionen in den Standort konnten Umsatz und Ergebnis erheblich verbessert werden, sodass der Standort auf jeden Fall eine positive Fortführungsprognose hat. Sofern sich der Standort stabil weiterentwickelt, darf perspektivisch damit gerechnet werden, dass die in den Vorjahren aufgelaufenen Verluste in absehbarer Zeit ausgeglichen sein werden, sodass dann auf die harte Patronatserklärung in beschränkter Höhe durch die WHO verzichtet werden kann. Ein Ergebnisabführungsvertrag wurde bisher nicht geschlossen. Auto Burghardt konnte trotz erheblicher Lieferschwierigkeiten des Herstellers Skoda wieder ein überzeugendes Ergebnis erwirtschaften. Umsatz und Rohertrag konnten durch eine engagierte Vertriebsarbeit und eine gute Werkstattauslastung leicht ausgebaut werden, sodass die ebenfalls leicht gestiegenen Personalkosten, Sachgemeinkosten und Abschreibungen ein nochmals verbessertes Ergebnis ermöglichten. Die nicht gelieferten Fahrzeuge verhinderten leider ein noch besseres Ergebnis sowohl im Bereich Neuwagen und Gebrauchtwagen. 2. Ertragslage Aufgrund der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB durch die Tochtergesellschaften hat die Werner Holding GmbH wieder einen Teilkonzernabschluss aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis trotz der Herausforderungen wie dem Ukrainekrieg, der Inflation und die Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie und der Halbleiterkrise nochmals deutlich verbessert werden. Der Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen und trägt damit zur langfristigen Stärkung der Firmengruppe bei. Der Umsatz der Firmengruppe in Höhe von T€ 138.622 (Vj. T€ 115.401) verteilte sich auf die Bereiche Fahrzeugverkäufe T€ 97.241 (Vj. T€ 78.634), Service- und Ersatzteilumsätze T€ 24.438 (Vj. T€ 22.319), die Vermietung von Fahrzeugen T€ 13.934 (Vj. T€ 11.907) sowie übrige Umsätze T€ 3.009 (Vj. € 2.541). Die Sonstigen betrieblichen Erträge waren mit T€ 711 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 857 vermindert. Außerordentliche Einflüsse sind wie im Vorjahr nicht enthalten. Zu den Sonstigen betrieblichen Erträgen zählen Versicherungsleistungen und Schadensersatzleistungen mit T€ 90 (Vj. T€ 54), Erträge aus der Anpassung von EWB und PWB mit T€ 19 (Vj. T€ 48), aus abgeschriebenen Forderungen T€ 27 (Vj. T€ 24), aus Sachbezügen/geldwerter Vorteil T€ 314 (Vj. T€ 236), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 9 (Vj. T€ 227), Erträge aus der Auflösung von Zuschüssen T€ 0 (Vj. T€ 11) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 14 (Vj. T€ 6). Der Materialaufwand von T€ 104.773 (Vj. T€ 86.771) beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren und für Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 103.555 (Vj. T€ 85.771) sowie für bezogene Leistungen mit T€ 1.218 (Vj. T€ 1.001). Der Rohertrag mit Bestandsveränderung, aber ohne die Sonstigen betrieblichen Erträge liegt mit T€ 33.861 um 18,0 % über dem Vorjahr (Vj. T€ 28.664). Die Rohertragsquote blieb mit 24,4 % (Vj. 24,8 %) annähernd gleich. Die Aufwendungen für Personal stiegen unterdurchschnittlich zum Geschäftsvolumen um 11,5 % auf T€ 14.346 (Vj. T€ 12.870). Darin enthalten sind Löhne und Gehälter mit T€ 11.811 (Vj. T€ 10.432), die Sozialen Abgaben und Aufwendungen in Höhe von T€ 2.535 (Vj. T€ 2.438), wovon T€ 194 (Vj. T€ 226) auf die Altersversorgung entfallen. Im Berichtsjahr enthält der Betrag für Altersversorgung einen Betrag von T€ 90 aufgrund von Nachschusspflichten in einen Pensionsfonds. Es waren 240 (Vj. 243) Arbeitnehmer, davon 22 (Vj. 20) Teilzeitbeschäftigte sowie 16 (Vj. 19) Aushilfen und daneben 50 (Vj. 54) Auszubildende im Jahresdurchschnitt beschäftigt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen stiegen mit T€ 9.384 (Vj. T€ 7.479) auf einen erneuten Höchstwert an, die wieder ganz überwiegend auf Investitionen in den WAD Fuhrpark begründet sind. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (SBA) stiegen auf T€ 6.413 (Vj. T€ 5.826). In den SBA sind in Höhe von T€ 345 (Vj. T€ 199) Einstellungen in Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von T€ 1.721 (Vj. T€ 1.833) enthalten, wovon € 1.614 (Vj. T€ 1.591) gegenüber nahestehenden Unternehmen bestanden. Die Zinserträge blieben mit T€ 86 (Vj. T€ 86) gleich, wobei diese nahezu vollständig aus Zinserträgen von nahestehenden Unternehmen resultierten. Die Zinsaufwendungen stiegen aufgrund des größeren Geschäftsvolumens auf T€ 755 (Vj. T€ 553) und resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen verschlechterte sich auf T€ minus 669 (Vj. T€ minus 466). Obwohl Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstiger Betrieblicher Aufwand mit T€ 30.143 (Vj. T€ 26.172) um 15,2 % deutlich anstiegen, konnten die Belastungen durch den überproportional gestiegenen Rohertrag mehr als kompensiert werden, sodass das Ergebnis vor Steuern auf T€ 3.759 (Vj. T€ 2.881) anstieg. Es ist dabei erfreulich, dass alle Standorte und Marken dazu einen positiven Beitrag leisteten. Die Ausweitung des Gewinns vor Steuern führte zu erhöhten Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 1.204 (Vj. T€ 948). Der Konzern-Jahresüberschuss verbesserte sich um mehr als 32,3 % auf T€ 2.550 (Vj. T€ 1.927). Der Jahresüberschuss der WAS wurde nicht steuerwirksam, da für die WAS kein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 8.994 (Vj. T€ 7.068) endete der Konzern-Bilanzgewinn bei T€ 11.545 (Vj. T€ 8.994). 3. Finanzlage Der Cash-Flow aus der Umsatztätigkeit verschlechterte sich von minus T€ 2.129 auf minus T€ 3.977 und war trotz eines höheren Periodenergebnisses bei deutlich gestiegenen Abschreibungen vor allem durch gestiegene Zugänge von Gegenständen des Vermietungsgeschäfts sowie Vorführwagen, Mobilitäts- und Betriebsfahrzeugen negativ beeinflusst. Die Zugänge beim Vermietungsvermögen und von Vorführwagen, Mobilitäts- und Betriebsfahrzeugen waren höher als die entsprechenden Abgänge. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit veränderte sich von T€ 5.670 auf T€ 334. Maßgebend hierfür waren im Wesentlichen die Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva und die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich von minus T€ 817 auf plus T€ 235. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens überstiegen mit T€ 1.129 (Vj. T€ 70) hierbei die Investition in das Finanzanlagevermögen in Höhe von T€ 360 (Vj. T€ 388) und in das Sachanlagevermögen (ohne Fahrzeuge) in Höhe von T€ 554 (Vj. T€ 361). Der planmäßigen Rückzahlung von Darlehen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 3.584) stand die Aufnahme von neuen Krediten zur Finanzierung von Investitionen mit T€ 350 (Vj. T€ 55) gegenüber. Zusammen mit den gezahlten Zinsen in Höhe von T€ 755 (Vj. T€ 553) ergab sich ein negativer Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit von minus T€ 405 (Vj. minus T€ 4.082). Der Cash-Flow erhöhte sich insgesamt um T€ 164 (Vj. Erhöhung T€ 771), sodass ein positiver Finanzmittelbestand mit T€ 1.409 (Vj. T€ 1.245) am Ende der Periode zu verzeichnen war. 4. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch eine um 32,1 % deutlich gestiegene Bilanzsumme in Höhe von T€ 61.604 (Vj. T€ 46.641) gekennzeichnet. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sanken aufgrund von geringeren Investitionen in Software, die um planmäßige Abschreibungen gekürzt wurden auf T€ 191 (Vj. T€ 220). Die Sachanlagen stiegen deutlich auf T€ 33.519 (Vj. T€ 26.365) an, was vor allem auf Investitionen bei den Gegenständen des Vermietungsgeschäftes mit T€ 26.336 (Vj. T€ 20.644) und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 6.761 (Vj. T€ 5.328) zurück zu führen ist. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau mit T€ 65 (Vj. T€ 0), Grundstücke und Gebäude mit T€ 48 (Vj. T€ 56) und Technische Anlagen und Maschinen mit T€ 308 (Vj. T€ 337) veränderten sich nur geringfügig. Die Finanzanlagen sind geprägt durch unveränderte Werte bei den Beteiligungen mit T€ 23 (Vj. T€ 23) und einer Reduzierung der Sonstigen Ausleihungen auf T€ 553 (Vj. T€ 1.299) an nahestehende Unternehmen. Bei den Vorräten sind die Hilfs- und Betriebsstoffe mit T€ 29 (Vj. T€ 16), die unfertigen Leistungen mit T€ 73 (Vj. T€ 61) und auch die Anzahlungen mit T€ 32 (Vj.T€ 9) geringfügig gestiegen. Die Bestände an Waren stiegen zur Unterstützung des Absatzes dagegen deutlich auf T€ 14.799 (Vj.T€ 10.586) an, was sowohl auf die Bestände der Neuwagen mit T€ 6.583 (Vj. T€ 5.178) als auch auf die Bestände der Gebraucht- und Jahreswagen T€ 5.991 (T€ 3.737) zutraf. Die Bestände an Ersatzteilen und Zubehör stiegen aufgrund des wachsenden Servicegeschäftes auf T€ 2.225 (Vj. T€ 1.671). Die Bewertung aller Bestände wurde nach den gleichen Prinzipien wie in den Vorjahren vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen stichtagsbedingt auf T€ 7.551 (Vj. T€ 4.065) an, wobei Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 277 (Vj. T€ 112) enthalten sind. Dabei werden alle Forderungsrisiken berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 12 (Vj. T€ 0). Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind auf T€ 3.162 (Vj. T€ 2.493) deutlich gestiegen und enthalten Einzelwertberichtigungen i.H.v. T€ 1.480 (Vj. T€ 1.298). Daneben sind vor allem Boni und Zuschüsse der Hersteller T€ 393 (Vj. T€ 309), durch die Ausgliederung der Pensionsverpflichtungen auch Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen in Höhe von T€ 781 (Vj. T€ 730) sowie Forderungen gegen nahestehende Unternehmen T€ 1.404 (Vj. T€ 1.036) enthalten. Die Liquiden Mittel sind mit T€ 1.409 (Vj. T€ 1.245) auf einem guten Niveau, zumal darüber hinaus ausreichend ungenutzte Kreditlinien zur Verfügung stehen. Die Rechnungsabgrenzungsposten stiegen auf T€ 65 (Vj. T€ 51). Die aktiven latenten Steuern resultieren mit T€ 186 (Vj. T€ 210) im Wesentlichen aus der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen im Jahre 2019 und unterliegen der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Das Eigenkapital wurde durch die Einstellung des Bilanzgewinns in Höhe von T€ 11.545 (Vj. T€ 8.994) weiter gestärkt und nahm auf T€ 14.788 (Vj. T€ 12.338) zu. Durch die hohen Investitionen und die damit verbundene Ausweitung der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote von 26,4 % auf 24,0 %. Die Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen valutierten weiterhin mit T€ 0 (Vj. T€ 0). Die Rückstellungen stiegen auf T€ 3.013 (Vj. T€ 1.901) und enthalten aufgrund des nochmals gestiegenen Gewinns erhöhte Rückstellungen für Steuern mit T€ 1.049 (Vj. T€ 652). Rückstellungen auf eine laufende Pension verminderten sich leicht auf T€ 193 (Vj. T€ 209), während die Sonstigen Rückstellungen mit T€ 1.771 (Vj. T€ 1.041) wie die Steuerrückstellungen deutlich anstiegen. Hierin sind Rückstellungen für Tantiemen, Prämien und Provisionen in Höhe von T€ 866 (Vj. T€ 649), Urlaubstage und Überstunden T€ 195 (Vj. T€ 123), Inflationsausgleich T€ 312 (Vj. T€ 0), Altersversorgung T€ 119 (Vj. T€ 60) ebenso enthalten wie die Rückstellungen für Archivierung gemäß § 257 HGB i.V. mit § 147 AO in Höhe T€ 92 (Vj. T€ 96), Jahresabschlusskosten T€ 56 (Vj. T€ 54) und BP Begleitung T€ 19 (Vj. T€ 15). Durch die stark ausgeweitete Bilanzsumme stiegen auch die gesamten Verbindlichkeiten um T€ 11.301 auf T€ 43.801 (Vj. T€ 32.500). Dabei wurden im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit T€ 25.850 (Vj. 15.905) in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern blieben mit T€ 12.953 (Vj. 12.862) annähernd gleich. Die Sonstigen Verbindlichkeiten mit T€ 1.437 (Vj. T€ 750), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 3.275 (Vj. T€ 2.925) und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen valutierten mit T€ 286 (Vj. T€ 58) geringfügig höher. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit T€ 2 (Vj. T€ 2) gebildet. 5. Chancen- und Risikobericht Die externen Rahmenbedingungen bestimmen weiterhin in herausragender Weise unser Geschäft. Dazu gehören weiterhin gestörte Lieferketten mit der Folge nicht oder nicht rechtzeitig gelieferter Fahrzeuge und Ersatzteile. Hier besteht eine einseitige Abhängigkeit von den vertretenen Marken, die Lieferprobleme zu lösen, sodass nur sehr begrenzt unsererseits darauf Einfluss genommen werden kann. Die aktuell noch hohe Inflation wird nunmehr konsequent durch die EZB mit steigenden Zinsen bekämpft. Dies führt in der Gruppe zu erheblich gestiegenen Refinanzierungskosten im Bereich des Fahrzeugbestandes. Hier muss versucht werden durch eine weiter verbesserte Umschlagshäufigkeit durch geringere Bestände oder schnelleren Verkauf die Kosten zu kompensieren. Im Bereich der Autovermietung müssen die höheren Einstandskosten durch höhere Mieten an die Kunden kompensiert werden, was bisher allerdings auch gelingt. Für die Kunden führt das hohe Zinsniveau zusammen mit den höheren Marktpreisen zu deutlich höheren Leasingraten bzw Finanzierungskosten. Dies führt bei neuen Bestellungen zu einer gewissen Vorsicht und einem eher abwartenden Verhalten. Derzeit erscheint nicht sicher, ob das aktuelle Zinsniveau zusammen mit den hohen Energiekosten doch in eine Rezession führt. Verschiedene Branchen wie der Bereich Wohnungsbau signalisieren bereits jetzt einen massiven Rückgang des Auftragseingangs. Da die Hersteller derzeit noch die bestehenden Rückstände bei den Aufträgen abarbeiten, wird die Problematik im Automobilbereich derzeit noch nicht richtig sichtbar. Als aktuelles Indiz verbessert sich das Angebot im Bereich Gebrauchtfahrzeuge, was wiederum zu leicht sinkenden Preisen führt. Ob es tatsächlich zu einer Unterauslastung der Werke im Herbst kommt und wie die jeweiligen Hersteller darauf reagieren werden, ist derzeit unklar. Der Mangel an geeignetem Personal ist ein Hemmnis für weiteres Wachstum insbesondere im Bereich Service. Hier muss mit kreativen Maßnahmen versucht werden, geeignetes Personal zu gewinnen. Die derzeitige Auslastung in der Werkstatt stimmt auf jeden Fall positiv, was die Zukunft angeht. Bis die Auswirkungen der Elektrofahrzeuge auf die Auslastung sichtbar werden, wird noch einige Zeit vergehen. Die Mercedes-Benz AG hat sich neu aufgestellt und im Pkw-Vertrieb das Agentursystem zum 1.6.2023 eingeführt. Für das Autohaus Werner bedeutet das, dass der Standort als Vertriebsstandort bis mindestens 31.12.2025 gesichert ist. Ausstellungsbereiche wurden an die Niederlassung in Bremen vermietet, die jetzt den Vertrieb von Neuwagen an unserem Standort durchführt. Der Hersteller STAS hat den Vertrieb von neuen Anhängern ebenfalls in die eigene Verantwortung übernommen und wird gleichwohl weiter mit unserem Haus kooperieren. In diesen Entscheidungen zeigen sich erste Auswirkungen von Anpassungsüberlegungen im Hinblick auf die Vertriebssysteme durch die Hersteller. Gleichwohl müssen, um zukunftsfähig zu bleiben, erhebliche Investitionen in Digitalisierung, Photovoltaik und Ladesäulen und Netze getätigt werden. Der papierlose Serviceprozess, die Senkung von Energiekosten und die Erfüllung von Anforderungen für die CO 2 neutralen Antriebe sind hier nur einige Beispiele. Für eine erfolgreiche Zukunft muss beides gelingen. Einerseits die konkreten Anforderungen der Kunden im Alltag zu lösen und in wirtschaftliches Handeln umzusetzen und andererseits auf die relevanten Themen der Zukunft Antworten zu finden. Voraussetzung hierfür ist ein gesundes, finanzielles Fundament, um die notwendigen Investitionen in die Zukunft auch leisten zu können. 6. Prognosebericht Trotz der herausfordernden weltweiten Rahmenbedingungen wurde das Geschäftsjahr 2023 bisher sehr gut gemeistert und alle Standorte liegen mit Ihren Ergebnissen in dem Bereich der Planungen. Die bisher erzielten Umsatzzuwächse stehen unter einem stärker werdenden Margendruck, sodass die Rohertragsquote unter dem Wert des Vorjahres liegen wird. Es wird ein akzeptables Ergebnis erwartet, was aber aufgrund der Kostensteigerungen im Bereich Personal und Energie nicht an das Vorjahr heran reichen wird. Zudem ist aufgrund der Zinsentwicklung in einem worst-case-Szenario auch eine Rezession im 2. Halbjahr nicht vollständig ausgeschlossen, was sich zusätzlich negativ auf das Ergebnis auswirken würde. Das Pkw-Geschäft wird von einem stabilen Service getragen. Sofern hier noch zusätzliches Personal gewonnen werden kann, sind auch noch weitere Umsatzpotentiale zu realisieren. Die Auslieferung bestehender Neuwagenaufträge wird ebenso zu einem positiven Ergebnis beitragen wie auch das Gebrauchtwagengeschäft gute Ergebnismöglichkeiten bietet. Attraktive Leasingrückläufer, Inzahlungnahmen und marktgerechte Zukäufe mit einem schnellen Umschlag sind zentral für den Erfolg. Grundsätzlich gelten die Ausführungen zum Pkw-Geschäft analog zum Lkw-Geschäft. Die Besonderheit liegt in dem mengenmäßig sehr viel kleineren Markt, sodass sich Veränderungen in der Regel noch deutlich stärker auswirken als bei Pkw. Aktuell ist der Markt noch sehr stabil. Es besteht aber die Gefahr, dass sich rezessive Tendenzen deutlich stärker auswirken als im Bereich Pkw. AHW erwartet wieder ein positives Ergebnis ungefähr auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Ein stabiles Werkstatt- und Gebrauchtfahrzeuggeschäft muss konsequent weiter fortgeführt werden. WNS wird auf Grund des Margendrucks und der Kostensteigerungen nicht an das herausragende Jahr 2022 anschließen können, aber ein stabiles Ergebnis abliefern. Dabei wird es entscheidend darauf angekommen wie der Hersteller Volvo auf eine sich verändernde Marktlage reagieren wird. Aktuell wird eine Preispremium-Strategie verfolgt, die durch die verbesserte Lieferfähigkeit des Wettbewerbs voraussichtlich zu Marktanteilsverlusten führen wird. Als Vermieter ist die WAD immer ein guter Indikator für die Entwicklungen am Nutzfahrzeugmarkt. Sowohl die nochmals verbesserte Auslastung des Fuhrparks als auch die maximal verbesserten Erträge beim Wiederverkauf der Mietfahrzeuge deuten auf eine aktuell stabile Konjunktur. Erfreulicherweise konnte der Fuhrpark auch im gewünschten Maße erneuert werden, weil die Lieferungen der Hersteller überwiegend eingehalten wurden. Insgesamt sollte die WAD ein sehr gutes Ergebnis 2023 abliefern, wenn das Geschäft nicht durch außerordentliche Effekte negativ beeinflusst wird. Die Auto Burghardt leidet nach wie vor am stärksten unter der fehlenden Lieferfähigkeit von Skoda. Hier wirkt sich der Krieg in der Ukraine besonders aus, weil viele Vorprodukte wie z.B. Kabelbäume dort gefertigt werden. Der Auftragsbestand reicht mittlerweile weit in das Jahr 2024 und wird aktuell auch noch größer, weil immer noch mehr Autos verkauft als geliefert werden. Erfreulicherweise ist der Service ein stabilisierender Faktor. Die Mannschaft arbeitet mit hoher Intensität, um aus der schwierigen Situation das Beste zu machen. Vor diesem Hintergrund sind die bisher erreichten Ergebnisse sehr erfreulich. Bei Werner Automobile ist leider eine Verschlechterung der Liefersituation eingetreten. Es kommen zwar Fahrzeuge, aber nicht die gewünschten bzw. die für die Kunden vorbestellten. Dies führt dazu, dass mit sehr viel Vertriebsaufwand Lösungen für die Kunden geschaffen werden müssen, deren Kosten fast ausschließlich vom Händler getragen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Kia die Großkunden -Verkäufermarge gestrichen hat, was für unser Haus eine wichtige Bedeutung hat, da wir sehr aktiv in dem Geschäft sind. Gleichwohl erwarten wir sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven ein akzeptables Ergebnis, was aber voraussichtlich wegen der Kostensteigerungen ebenfalls nicht an das Vorjahr heran reichen wird. Die bei der WAS im letzten Jahr begonnene Entwicklung durch einen neuen Centerleiter verläuft weiter sehr positiv. Es konnten zusätzliche Mitarbeiter gewonnen werden, die dem Standort weitere Kompetenz und Stabilität verleihen. Weiter steigende Umsätze kompensieren die Kostensteigerungen, sodass mindestens ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erwartet wird. Wie sich jetzt zeigt, war 2022 ein Ausnahmejahr in vielerlei Hinsicht. Vor dem Hintergrund erwarten wir ein Ergebnis in der Gruppe auf dem Niveau früherer Jahre, weil die erheblichen Kostensteigerungen im Bereich Personal und Energie nicht vollständig am Markt kompensiert werden können. Im Fall einer negativen Prognose mit einer Rezession im 2. Halbjahr wird trotzdem mit einem positiven Ergebnis und einer gesicherten Liquidität gerechnet. Die aktuelle Firmenstruktur sichert weiter alle Optionen, um auf weitere Veränderungen der Märkte jederzeit reagieren zu können. Es bleibt festzustellen, dass das Prognoserisiko durch äußere Einflüsse nochmals erheblich gestiegen ist und bei tatsächlichen Abweichungen von Erwartungen und Planungen nötigenfalls kurzfristig Anpassungen vorgenommen werden müssen.
Weyhe, den 31.05.2023 Werner Holding GmbH Geschäftsführung Thomas Werner Matthias Werner KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Zusätzliche Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Saldo aus liquiden Mitteln i.H.v. T€ 1.409 (Vj. T€ 1.245) und Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 0 (Vj. T€ 0). Die Position "sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge" enthält die Auflösung von Wertberichtigungen für sonstige Ausleihungen sowie des passiven Rechnungsabgrenzungspostens. Die Position Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens setzt sich im Wesentlichen zusammen aus den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen i.H.v. T€ 9.384 (Vj. T€ 7.479) sowie Zuschreibungen i.H.v. T€ 0 (Vj. T€ 19). Die Fahrzeugfinanzierungen haben ihrem wirtschaftlichen Charakter nach die Eigenschaft von Lieferantenkrediten. Deswegen wurden die Zahlungswirkungen der Aufnahme und Tilgung von derartigen Fahrzeugfinanzierungen dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2022 gezahlten Zinsen beträgt T€ 755 (Vj. T€ 553). Der Saldo der im Geschäftsjahr 2022 gezahlten bzw. erstatteten Steuern beträgt T€ 782 (Vj. T€ 440) (jeweils Zahlung). Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Der Konzernabschluss 2022 der Werner Holding GmbH ist von der Geschäftsführung nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Alle erforderlichen Angaben, die laut Gesetz wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgewiesen werden können, werden im Anhang ausgewiesen. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Geschäftsanteile an der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2021 durch Abspaltung von der bisherigen Gesellschafterin zu Buchwerten steuerrechtlich mit Wirkung zum 31. Dezember 2020 und handelsrechtlich mit wirtschaftlicher Wirkung vom 1. Januar 2021 auf die dadurch neu gegründete Werner Group GmbH übertragen worden. Die Gesellschafterliste wurde in 2022 entsprechend aktualisiert. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Werner Holding GmbH werden folgende Tochtergesellschaften im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen: Autohaus Werner GmbH mit Sitz in 28844 Weyhe, Seckenhauser Str. 7, WAD Werner Automobil-Dienste GmbH mit Sitz in 28844 Weyhe, Seckenhauser Str. 8, Werner Automobile GmbH mit Sitz in 28357 Bremen, Haferwende 35, Werner Nutzfahrzeug-Service GmbH in 28197 Bremen, Ludwig-Erhard-Str. 25 Auto Burghardt GmbH mit Sitz in 28357 Bremen, Haferwende 45 und WAS Werner Automobil-Service GmbH mit Sitz in 28816 Stuhr, Hauptstraße 20-22 Die Werner Holding GmbH hält 100 % der Anteile an den Tochterfirmen. Es bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge der Tochterunternehmen zur Werner Holding GmbH mit Wirkung seit dem 1. Januar 2003, mit Ausnahme der Auto Burghardt GmbH, dort besteht der Ergebnisabführungsvertrag erst seit 2010 und der WAS Werner Automobil-Service GmbH, dort besteht kein Ergebnisabführungsvertrag. Die Werner Holding GmbH ist damit ertragsteuerlicher Organträger. Dem ertragsteuerlichen Organkreis gehört die WAS Werner Automobil-Service GmbH nicht an. 3. Konsolidierungsgrundsätze Das Mutterunternehmen hat zum Bilanzstichtag 31.12.2008 erstmalig einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgte daher zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Gesellschaften in den Konzernabschluss, dem 01.01.2008. Aus der Erstkonsolidierung der Auto Burghardt GmbH, Bremen, ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag i.H.v. € 833,44, der als Firmenwert interpretiert und in Vorjahren vollständig abgeschrieben wurde. Aus der Erstkonsolidierung der WAS Werner Automobil-Service GmbH, Bremen, ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag i.H.v. € 89.479,96, der als Firmenwert interpretiert und in Vorjahren vollständig abgeschrieben wurde. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 S. 1 HGB nach der Buchwertmethode, die gemäß Art. 66 Abs. 3 EGHGB für vor dem 1. Januar 2010 erfolgte Erstkonsolidierungen beibehalten werden darf, durch Verrechnung der Buchwerte der Beteiligungen mit dem Eigenkapital der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden aufgerechnet und Zwischenergebnisse eliminiert. Der Stichtag 31. Dezember 2022 des Konzernabschlusses ist identisch mit dem Abschlussstichtag der einbezogenen Unternehmen. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden grundsätzlich konzerneinheitlich entsprechend den nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt und in den Konzernabschluss einbezogen. 4. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Das Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungszeiten. Geringwertige Anlagegegenstände werden im Geschäftsjahr 2022 vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte werden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschläge wegen Überalterung oder Preisherabsetzungen werden vorgenommen. Die Abschläge der Ersatzteile stellen planmäßige Abwertungen unter Zugrundelegung einer vierjährigen Gängigkeitsdauer dar. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennbeträgen abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (1% des um die Einzelwertberichtigungen bereinigten Nettobetrages der Forderungen) bilanziert. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Der Bilanzwert der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mit dem versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt. Die Pensionsrückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von sechs (6) Jahren ergibt. Für die Berechnung wurden folgende Grundlagen angewendet: - Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Zinssatz von 1,07 % - Gehaltssteigerung: keine - Rentensteigerung: 2,0 % Der ausschüttungsgesperrte Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 2 (Vj. T€ 4). In den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Sich ergebene Steuerbe- und -entlastungen sind verrechnet angesetzt. 5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagengitter dargestellt. Vorräte Innerhalb der Vorräte werden die zum 31.12.2022 vorhandenen Warenbestände i.H.v. T€ 14.799 (T€ 10.586) ausgewiesen. Darin enthalten sind Neuwagen i.H.v. T€ 6.583 (Vj. T€ 5.178), Gebraucht- und Jahreswagen i.H.v. T€ 5.991 (Vj. T€ 3.737) sowie Ersatzteile und Zubehör i.H.v. T€ 2.225 (Vj. T€ 1.671). Außerdem sind in den Vorräten unfertige Leistungen in Höhe von T€ 73 (Vj. T€ 61), Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 29 (Vj. T€ 16) und geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 32 (Vj. T€ 9) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 7.551 (Vj. T€ 4.065) enthalten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 277 (Vj. T€ 112). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 0) Forderungen gegen den Gesellschafter und resultieren in voller Höhe aus sonstigen Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 3.162 (Vj. T€ 2.493) und enthalten Einzelwertberichtigungen i.H.v. T€ 1.480 (Vj. T€ 1.298). In den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind Boni der Hersteller und Banken in Höhe von T€ 393 (Vj. T€ 309) sowie Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen i.H.v. T€ 781 (Vj. T€ 730) und Forderungen gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von T€ 1.404 (Vj. T€ 1.036). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von T€ 781 (Vj. T€ 730) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern i.H.v. T€ 186 (Vj. T€ 210) wurden aufgrund von Bewertungsunterschieden in der Handels- und Steuerbilanz gebildet. Die Abweichungen resultieren im Wesentlichen aus einem lediglich in der Steuerbilanz gebildeten aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, der aus der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen in 2019 resultiert. Es ergibt sich ein aktiver Überhang der Steuerlatenz. Es wurde das Wahlrecht ausgeübt, den aktiven Überhang der latenten Steuern zu bilanzieren. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 % herangezogen. Die ausgewiesenen latenten Steuern i.H.v. T€ 186 (Vj. T€ 210) unterliegen der Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB. Eigenkapital Das Eigenkapital i.H.v. 14.788.253,35 € setzt sich wie folgt zusammen:
Der Konzern-Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von T€ 3.013 (Vj. T€ 1.901) setzen sich zusammen aus - Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 193 (Vj. T€ 209), davon T€ 193 (Vj. T€ 209) aus einer laufenden Pension - Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.049 (Vj. T€ 652) - sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 1.771 (Vj. T€ 1.041) Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Gegenüber einer finanzierenden Bank bestehen sowohl Bankguthaben als auch Bankverbindlichkeiten mit gleicher Fristigkeit. In Folge dessen werden diese Konten für den Bilanzausweis saldiert. Bei der finanzierenden Bank werden diese jedoch einzeln geführt. Der Betrag der Saldierung beträgt T€ 1.000 (Vj. T€ 1.581). Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betragen T€ 567 (Vj. T€ 236). Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: Sicherungsübereignung des Kraftfahrzeugbestandes und Forderungsabtretung der - Werner Automobile GmbH, - Werner Nutzfahrzeug-Service GmbH, - WAD Werner Automobil-Dienste GmbH, - Autohaus Werner GmbH, - Auto Burghardt GmbH - WAS Werner Automobil-Service GmbH (hier auch zusätzlich Sicherungsübereignung der Waren) 6. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsätze Die Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 139 (Vj. Mio. € 115) wurden in folgenden Bereichen erzielt:
Sämtliche Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungsleistungen und Schadenersatzleistungen i.H.v. T€ 90 (Vj. T€ 54), Erträge aus der Anpassung von EWB/PWB in Höhe von T€ 19 (Vj. T€ 48), Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 27 (Vj. T€ 24), Erträge aus Sachbezügen/geldwerter Vorteil T€ 314 (Vj. T€ 236), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 9 (Vj. T€ 227), Erträge aus der Auflösung von Zuschüssen in Höhe von T€ 0 (11 T€) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 14 (Vj. T€ 6) enthalten. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen entfallen im Vorjahr i.H.v. T€ 211 auf die Auflösung von Pensionsrückstellungen. Materialaufwand Die Materialaufwand beinhaltet hauptsächlich Aufwendungen für Neuwagen, Vorführwagen, Gebrauchtwagen und für Teile und Zubehör. Personalaufwand Der Posten setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern in Höhe von T€ 11.811 (Vj. T€ 10.432) und sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. T€ 2.535 (Vj. T€ 2.438). Davon entfallen T€ 194 (Vj. T€ 226) auf Altersversorgung. Im Berichtsjahr enthält der Betrag für Altersversorgung einen Betrag von T€ 90 (Vj. T€ 95) aufgrund von Nachschusspflichten in den Pensionsfonds. Abschreibungen auf das Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Abschreibungen kann dem oben aufgeführten Anlagengitter entnommen werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 6.413 (Vj. T€ 5.826) beinhalten i.H.v. T€ 345 (Vj. T€ 199) Einstellungen in Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von T€ 1.721 (Vj. T€ 1.833), davon T€ 1.614 (Vj. T€ 1.591) gegenüber nahestehenden Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Ein Betrag i.H.v. T€ 61 (Vj. T€ 69) resultiert aus Zinserträgen von nahestehenden Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich Wesentlichen um Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Die Zinsaufwendungen beinhalten im Zusammenhang mit der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und langfristigen sonstigen Rückstellungen einen Zinseffekt in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 8). 7. Sonstige Pflichtangaben Name und Sitz des Mutterunternehmens nach § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB Werner Group GmbH Seckenhauser Str. 7, 28844 Weyhe Amtsgericht Walsrode, HRB 210014 Die Werner Holding GmbH wird in den Konzernabschluss der Werner Group GmbH, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Werner Group GmbH, Weyhe, ist im elektronischen Unternehmensregister erhältlich. Die Werner Holding GmbH macht von dem Wahlrecht nach § 291 HGB keinen Gebrauch und stellt selbst einen Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht auf, der im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht wird. sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB und Haftungsverhältnisse nach § 314 Abs. 1 Nr. 19 HGB Es bestehen Rücknahmeverpflichtungen und Leasingraten aus Leasing und Mietkaufvertrag in folgender Höhe:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die Verpflichtungen in der Vergangenheit stets fristgerecht beglichen wurden. Es bestehen Avalkonten i.H.v. T€ 190 (Vj. T€ 190). Mit einer Inanspruchnahme aus den Avalkonten ist nicht zu rechnen, da die Verpflichtungen der Gesellschaft in der Vergangenheit fristgerecht beglichen wurden. sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen jährlich i.H.v. T€ 1.721 (Vj. T€ 1.833). Personalangaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen des Geschäftsjahres betrug 240 (Vj. 243) Beschäftigte, davon 22 (Vj. 20) Teilzeitbeschäftigte und 16 (Vj. 19) Aushilfen. Daneben wurden im Jahresdurchschnitt 50 (Vj. 54) Auszubildende beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB Die Namen der Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind: Herr Thomas Werner, Diplom-Betriebswirt - Kaufmann Herr Matthias Werner, Kraftfahrzeugmeister Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge sowie der Bezüge früherer Organmitglieder wird in analoger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu Abschlussprüferhonorar gem. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das im Geschäftsjahr berechnetet Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:
Nachtragsbericht nach § 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB Inwieweit der Ukraine-Krieg sich in 2023 auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirkt ist aufgrund der aktuellen Informationslage nicht einschätzbar. Sollten sich für das Unternehmen gravierende Auswirkungen ergeben, was zum heutigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, müssten die von der Bundesregierung ermöglichten Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Konsequenzen geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden. Ergebnisverwendungsvorschlag nach § 314 Abs. 1 Nr. 26 HGBDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens (Einzelabschluss) i.H.v. T€ 11.768 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften durch Tochtergesellschaften Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen Autohaus Werner GmbH, Weyhe, Werner Automobile GmbH, Bremen, WAD Werner Automobil-Dienste GmbH, Weyhe, Werner Nutzfahrzeug-Service GmbH, Bremen, Auto Burghardt GmbH, Bremen, und die WAS Werner Automobil-Service GmbH, Stuhr, haben für das Geschäftsjahr 2022 die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
Weyhe, den 31.05.2023 Werner Holding GmbH Geschäftsführung Thomas Werner Matthias Werner Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 04.07.2023 gebilligt. BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Werner Holding GmbH Prüfungsurteile "Wir haben den Konzernabschluss der Werner Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Werner Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 4. Juli 2023 Clostermann
& Jasper Partnerschaft mbB
gez. Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer gez. Gampper, Wirtschaftsprüfer" |
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