General Atomics Europe GmbH

Zur Wetterwarte 27, 01109 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 6721
Vorher
Spezialtechnik Dresden GmbH
Eingetragen
7.10.1992
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Dampfkesseln und Kesseln zum Erzeugen von überhitztem Wasser
Gegenstand
Herstellung, Instandsetzung und Wartung von Maschinen, technischen Geräten, Anlagen und Anlageteilen sowie Fahr- und Flugzeugen; Entwicklung von technologischen Verfahren und Geräten, insbesondere auf dem Gebiet der Energie- und Umwelttechnik; Entsorgung von umweltbelasteten, insbesondere kontaminierten und radioaktiv verseuchten Kraftwerken, Grundstücken, Gebäuden und Anlagen sowie von militärischen Anlagen, Waffen und Munition; Betätigung von Handelsgeschäften und die Erbringung von Dienstleistungen, und zwar in eigenen Betrieben, in Betrieben von Beteiligungsgesellschaften oder in denen einer Zusammenfassung von Beteiligungsgesellschaften unter einheitlicher Leitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Kröcher
seit 23.8.2021
Prokura
Erik Bollen
seit 23.8.2021
Prokura
Olaf Kaufer
seit 10.5.2019
Prokura
Stefan Klein
seit 2.1.2017
Prokura
Andreas Klameth
seit 2.1.2017
Prokura
Harald Walter Robl
seit 2.1.2014
Geschäftsführer
Karsten Blue
seit 1.2.2005
Geschäftsführer
Linden Blue
seit 1.2.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

STD Holding, Inc.
United States
160.200 €
80.10%
Points Four World Travel, Inc.
United States
33.800 €
16.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

General Atomics Europe GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Offenlegungsbilanz zum 31. Dezember 2023

der General Atomics Europe GmbH, Dresden

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.879,18 208.034,77
II. Sachanlagen 21.903.173,55 21.872.844,22
III. Finanzanlagen 67.075.379,36 63.333.815,97
89.102.432,09 85.414.694,96
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.649.908,22 2.650.283,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.826.075,20 13.933.436,53
III. Wertpapiere 1.090.147,75 1.090.147,75
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.240.629,57 22.623.234,62
32.806.760,74 40.297.102,16
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 110.006,63 96.565,66
122.019.199,46 125.808.362,78

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 24.937.462,23 24.937.462,23
III. Gewinnvortrag 5.630.565,41 1.497.487,28
IV. Jahresüberschuss 1.532.640,30 4.133.078,13
32.300.667,94 30.768.027,64
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.725.087,38 1.829.397,98
C. VERBINDLICHKEITEN 86.993.200,18 93.209.028,56
davon: EUR
innerhalb eines Jahres fällig 78.597.816,43
langfristig fällig 8.395.383,75
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 243,96 1.908,60
122.019.199,46 125.808.362,78

Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der General Atomics Europe GmbH, Dresden

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.166.653,01 8.236.113,68
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.639.626,22 -3.524.759,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -626.741,49 -525.572,11
-5.266.367,71 -4.050.331,19
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -424.790,82 -389.815,99
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.420.509,36 -2.907.998,41
5. Erträge aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen 3.999.000,00 0,00
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4.951.627,42 4.537.935,66
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 61.803,36 41.958,37
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 326.706,92 46.558,12
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -3.000.000,00 0,00
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen -4.085.224,24 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.262.328,25 -850.017,28
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -402.589,30 -450.905,86
13. Ergebnis nach Steuern 1.643.981,03 4.213.497,10
14. Sonstige Steuern -111.340,73 -80.418,97
15. Jahresüberschuss 1.532.640,30 4.133.078,13

Offenzulegender Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die General Atomics Europe GmbH (kurz: GAE) hat ihren Sitz in Dresden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 6721 eingetragen.

Der Jahresabschluss der GAE wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gliederung und Bezeichnung der einzelnen Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt grundsätzlich nach der gesetzlich vorgegeben Darstellung (§ 266 HGB, § 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde mit folgenden Tochtergesellschaften ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Gleichzeitig besteht zwischen diesen Tochtergesellschaften (Organgesellschaften) und der GAE (Organträger) eine ertragssteuerliche Organschaft seit 1. Januar 2021.

Verlustübernahme Gewinnabführung
TEUR TEUR
GA PrecisionTech Europe GmbH 0 179
Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH Dresden 0 881
GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH 0 2.445
B + F Beton- und Fertigteilgesellschaft mbH Lauchhammer 0 1.446
Spreewerk Lübben GmbH 4.085 0
Gesamt 4.085 4.951

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände und Schulden werden grundsätzlich einzeln bewertet.

Die Bewertung der unter den Immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten erfolgt zu Anschaffungskosten, abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen, angesetzt, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen ist. Die Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden im Anlagevermögen auf einem über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten erfasst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Notwendige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (dauernde Wertminderungen) sowie erforderliche Zuschreibungen (bei Wegfall dauernder Wertminderungen) werden berücksichtigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigen Erzeugnisse, Leistungen und Waren werden zu Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird dabei berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich planmäßiger Abschreibungen auf das eingesetzte Anlagevermögen sowie einen angemessenen Anteil der Verwaltungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Die Sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Die Pensionszusage für einen früheren Geschäftsführer ist im Geschäftsjahr ausgelaufen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Verbindlichkeiten werden mit dem höheren sowie langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Umrechnungskurs (jeweils EUR zu Fremdwährung) am Entstehungstag bewertet.

Als verbundene Unternehmen werden neben dem Mutterunternehmen General Atomics Europe Holdings Inc., San Diego, USA (GAEH), alle Unternehmen angesehen, an denen die GAE direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist.

Passive latente Steuern werden berücksichtigt, sofern sich nach der Saldierung mit aktiven latenten Steuern eine Verpflichtung ergibt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird verzichtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

An Tochtergesellschaften wurden langfristige Finanzierungsdarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 12.242 gewährt. Diese werden aufgrund ihrer Laufzeit von bis zu fünf Jahren unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die in der Vergangenheit vorgenommenen Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 3.999 wurde im Geschäftsjahr zurückgenommen, da die Gesellschaft das Darlehn zum 31. Dezember 2023 gekündigt und im Januar 2024 zurückgezahlt hat.

Wegen voraussichtlicher dauernder Wertminderung wurde auf den Beteiligungsbuchwert einer Tochtergesellschaft eine Abschreibung in Höhe von TEUR 3.000 vorgenommen.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen haben eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

Alle am 31. Dezember 2023 und im Vorjahr bilanzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - soweit nachfolgend nichts anderes angegeben - innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 9.573; Vorjahr: TEUR 11.213) betreffen vor allem Forderungen aus Gewinnabführung (TEUR 4.951; Vorjahr: TEUR 4.538), Forderungen aus konzerninterner Cash-Pool-Finanzierung (TEUR 4.100; Vorjahr: TEUR 6.443) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 380; Vorjahr: TEUR 197).

Von den Bankguthaben und den Sonstigen Wertpapieren dienen TEUR 1.090 (Vorjahr: TEUR 1.090) der Besicherung von Avalen des Konzerns.

Die Verbindlichkeiten setzen sich nach ihrer Fristigkeit wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.913 15.913
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.700 8.700
- davon Restlaufzeit über 1 Jahr 7.213 7.213
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.427 75.510
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 69.427 36.510
- davon Restlaufzeit über 1 Jahr 0 39.000
Übrige Verbindlichkeiten 1.653 1.786
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 471 604
- davon Restlaufzeit über 1 Jahr 1.182 1.182
Verbindlichkeiten gesamt 86.993 93.209
- davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 78.598 45.814
- davon Restlaufzeit über 1 Jahr 8.395 47.395
- darunter Restlaufzeit über 5 Jahre 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 69.427; Vorjahr: TEUR 75.510) beinhalten Verbindlichkeiten aus einem langfristigen Finanzierungsdarlehen (TEUR 39.000; Vorjahr: TEUR 39.000), Verbindlichkeiten aus konzerninterner Cash-Pool- Finanzierung (TEUR 25.309; Vorjahr: TEUR 36.253), Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme (TEUR 4.085; Vorjahr: TEUR 0) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Umsatzsteuer (TEUR 1.028; Vorjahr: TEUR 256) und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 5; Vorjahr: TEUR 0).

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 73; Vorjahr: TEUR 66) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 33; Vorjahr: TEUR 27).

Der Darlehens-, Kontokorrent- und Avalrahmen der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen wird durch gesamtschuldnerische Mithaftung entsprechender Grundschulden auf je ein Betriebsgrundstück der Gesellschaft in Dresden-Klotzsche, der GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH in Brandenburg an der Havel sowie der Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH Dresden in Dresden besichert.

Von diesem Rahmen hat die Gesellschaft zum Stichtag und im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich den Avalrahmen (zum Teil) ausgeschöpft.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung (TEUR 5; Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 11) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 5).

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens entfallen ausschließlich auf verbundene Unternehmen.

Die Gesellschaft hat aus geschlossenen Ergebnisabführungsverträgen Erträge aus Gewinnabführungen von verbundenen Unternehmen von TEUR 4.951 (Vorjahr: TEUR 4.538) und Aufwendungen aus Verlustübernahme von TEUR 4.085 (Vorjahr: TEUR 0).

Von den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (TEUR 327; Vorjahr: TEUR 47) entfallen TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 39) auf verbundene Unternehmen.

Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (TEUR 1.262; Vorjahr: TEUR 850) entfallen TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 277) auf verbundene Unternehmen. Durch die Auflösung der Pensionsrückstellung entfallen die bisherigen Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen (Vorjahr: TEUR 1).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 403 (Vorjahr: TEUR 451) betreffen die Ertragsteuern der seit 1. Januar 2021 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft und damit unter anderem auch die Steuern vom Einkommen und Ertrag, die auf an die GAE abgeführte Gewinne der Tochtergesellschaften entfallen. Von den Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen TEUR 115 Erstattungen für Vorjahre.

V. Sonstige Angaben

Die GAE stellt einen Konzernabschluss auf, in den alle verbundenen Unternehmen einbezogen sind. Die GAE ist gleichzeitig Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis einzubeziehender Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Die GAE hält wie folgt Geschäftsanteile an anderen Tochterunternehmen zum Bilanzstichtag:

Anteile 31.12.2023 Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 31.12.2023
% TEUR TEUR
Spreewerk Lübben GmbH, Lübben 100,0 2.779 0
Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH Dresden, Dresden 100,0 7.776 0
SGL Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft mbH Lauchhammer, Lauchhammer 100,0 3.003 -723
EST Energetics GmbH, Rothenburg/O.L. 94,0 8.840 1.306
General Atomics Services Germany GmbH, Dresden 100,0 2.057 395
GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH, Brandenburg an der Havel 94,0 17.847 0
B + F Beton- und Fertigteilgesellschaft mbH Lauchhammer, Lauchhammer 100,0 2.040 0
GA PrecisionTech Europe GmbH, Oelsnitz/Erzgeb. 100,0 757 0
General Atomics AeroTec Systems GmbH, Weßling 100,0 81.392 *) -671 *)

*) vor Jahresabschlussprüfung des Abschlusses der ATS zum 31. Dezember und der Vorjahresabschlüsse 31. Dezember 2022; 31. Dezember 2021, 28. Februar 2021 und 30. November 2020 sowie Nachtragsprüfung des Abschlusses 31. Dezember 2019

Am 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen und aus der Bestellung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen (TEUR 1.119; Vorjahr: TEUR 1.126). Aufgrund der Ertragslage der Tochtergesellschaften ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften zu rechnen.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Leasing-, Miet- und Serviceverträgen in betriebsgewöhnlichem Umfang.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer zeigt für die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr folgende Zusammensetzung und Entwicklung:

2023 Anzahl 2022 Anzahl
Angestellte 51 43
Gewerblich 2 2
Gesamt 53 45

Im Geschäftsjahr 2023 waren als Geschäftsführer bestellt:

Herr Harald Robl, Rechtsanwalt (Vorsitzender);

Herr Linden Blue, Kaufmann;

Herr Karsten Blue, Kaufmann.

Die Gesamtbezüge betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 624 (Vorjahr: TEUR 563). Hinsichtlich der Bezüge früherer Geschäftsführer sowie der für sie gebildeten Pensionsrückstellungen wird auf die Angabe analog zu § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Darlehen an Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 150 gewährt. Das unbefristet gewährte Darlehen wird mit dem jeweils aktuellen banküblichen Effektivzinssatz verzinst.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Dresden, 2. April 2024

Die Geschäftsführung

gez. Harald Robl

gez. Linden Blue

gez. Karsten Blue

Offenzulegender Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

der General Atomics Europe GmbH, Dresden

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsstand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 618.710,80 6.146,41 0,00 624.857,21
618.710,80 6.146,41 0,00 624.857,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.986.996,37 200.683,61 0,00 24.187.679,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 101.000,00 0,00 0,00 101.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.678,00 94.487,84 30.783,01 1.063.382,83
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 93.843,71 0,00 93.843,71
25.087.674,37 389.015,16 30.783,01 25.445.906,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.664.476,07 3.000.000,00 0,00 96.664.476,07
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.500.000,00 0,00 257.436,61 12.242.563,39
106.164.476,07 3.000.000,00 257.436,61 108.907.039,46
131.870.861,24 3.395.161,57 288.219,62 134.977.803,19
Abschreibungen
Anfangsstand 01.01.2023 Zuschreibung im Wirtschaftsjahr Abschreib. im Geschäftsjahr aufgelaufene Abschr. auf Anl.-abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410.676,03 0,00 90.302,00 0,00 500.978,03
410.676,03 0,00 90.302,00 0,00 500.978,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.581.650,23 0,00 208.128,31 0,00 2.789.778,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.885,00 0,00 27.376,00 0,00 78.261,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.294,92 0,00 98.984,51 6.586,00 674.693,43
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.214.830,15 0,00 334.488,82 6.586,00 3.542.732,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 38.831.660,10 0,00 3.000.000,00 0,00 41.831.660,10
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.999.000,00 3.999.000,00 0,00 0,00 0,00
42.830.660,10 3.999.000,00 3.000.000,00 0,00 41.831.660,10
46.456.166,28 3.999.000,00 3.424.790,82 6.586,00 45.875.371,10
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.879,18 208.034,77
123.879,18 208.034,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.397.901,44 21.405.346,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.739,00 50.115,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 388.689,40 417.383,08
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 93.843,71 0,00
21.903.173,55 21.872.844,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.832.815,97 54.832.815,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.242.563,39 8.501.000,00
67.075.379,36 63.333.815,97
89.102.432,09 85.414.694,96

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

General Atomics Europe GmbH, Dresden

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen und Risiken

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

V. Finanzinstrumente

I. Grundlagen des Unternehmens

Die General Atomics Europe GmbH (GAE) mit Sitz Zur Wetterwarte 27 in 01109 Dresden (Deutschland) und unter HRB 6721 beim Handelsregister des Amtsgerichts Dresden eingetragen, ist die Muttergesellschaft einer mittelständischen Unternehmensgruppe, die operativ in folgenden Geschäftsfeldern - unverändert zum Vorjahr - tätig ist:

Handel (Beschaffung und Lieferung) von Teilen und Komponenten,

Beschaffung von kundenspezifischen Wartungsdienstleistungen und Ersatzteilen sowie

Erbringung von kundenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Entwicklung und Marketing.

Die GAE hält unverändert zum Vorjahr wesentliche Beteiligungen an den folgenden Tochtergesellschaften:

General Atomics AeroTec Systems GmbH, Weßling (ATS);

GA Precision Tech Europe GmbH, Oelsnitz/Erzgeb. (PTE);

Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH Dresden, Dresden (UIT);

GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH, Brandenburg an der Havel (GBM);

SGL Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer mbH, Lauchhammer (SGL);

B + F Beton- und Fertigteilgesellschaft mbH Lauchhammer, Lauchhammer (BFL);

EST Energetics GmbH, Rothenburg/O.L. (EST);

Spreewerk Lübben GmbH, Lübben (ISL);

General Atomics Services GmbH, Dresden (GAS).

Mit den Tochtergesellschaften PTE, UIT, GBM, BFL und ISL besteht seit 1. Januar 2021 ein Ergebnisabführungsvertrag und damit eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Gesellschaft als Organträger und den vorgenannten Tochtergesellschaften als Organgesellschaften.

Durch die GAE werden die Tochterunternehmen in der Durchführung ihrer jeweiligen geschäftstypischen Prozesse durch zentrale Dienstleistungen, insbesondere in den Segmenten Strategie, Management, Projektmanagement, Controlling, Finanzierung, Recht, Versicherung und Steuern, unterstützt.

Wesentliche Veränderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsfeld der kundenspezifischen Dienstleistungen und Handelsgeschäfte ist die GAE in einem hochspezifischen Technologiebereich marktstrategisch für einen nahestehenden ausländischen Hauptkunden in Europa tätig. Es werden spezifische Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung und Logistik von Teilen und Komponenten sowie Wartungsdienstleistungen und Ersatzteilen erbracht. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Beschaffung, Lieferung und deren Weiterentwicklung von Antriebsaggregaten sowie deren Peripherieteile. Zudem unterstützt die Gesellschaft diesen Kunden bei diversen vertrieblichen und koordinierenden Tätigkeiten in Europa.

Zudem hatte die GAE im Geschäftsjahr 2023 - wie die gesamte Wirtschaft in Europa - weiterhin die Auswirkungen des Ukraine-Krieges zu bewältigen. Der Nischenmarkt der GAE war jedoch nicht negativ davon beeinflusst.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war nochmals gekennzeichnet von einer Technologie- und Produktmodellumstellung sowie einem langsamen Aufbau des Bereichs Beschaffung von Wartungsdienstleistungen und Ersatzteilen. Das Handelsgeschäft mit dem neuen Antriebsaggregatmodell sowie den dazugehörigen Peripheriekomponenten wurde Ende 2023 begonnen. Der Hochlauf wird für 2024 und vor allem 2025 erwartet. Diese zukunftsorientierten Aktivitäten werden in den nächsten Jahren die Wettbewerbsfähigkeit der GAE sichern und nachhaltiges Wachstum der Gesellschaft ermöglichen.

Darüber hinaus wurde mit dem Erwerb der Gesellschaftsanteile an der ATS eine strategische Investition getätigt, die die GAE-Gruppe nun in die Lage versetzt, ein komplett neues Produkt- und Dienstleistungsportfolio anzubieten und mit dem nahestehenden Hauptkunden an disruptiven Technologieentwicklungen zu arbeiten.

3. Lage

Die Kundennachfrage war im Berichtsjahr planmäßig infolge der geplanten Technologie- und Produktmodellumstellung temporär deutlich niedriger als in den Vorjahren. Aufgrund der erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Technologie- und Produktmodellumstellung und den Anlaufanstrengungen für den Hochlauf in der Beschaffung von Wartungsdienstleistungen und Ersatzteilen herrschte im Berichtsjahr durchgehend Vollauslastung in allen Bereichen.

a) Ertragslage

Die GAE erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse von Mio. EUR 14,9 (Vorjahr: Mio. EUR 13,3). Der Exportanteil am Gesamtumsatz beträgt ca. 71 % (Vorjahr: 71 %) und betrifft nahezu vollständig das außereuropäische Ausland.

Die Gesamtleistung beläuft sich im Berichtsjahr trotz der stattfindenden Technologie- und Modellumstellung auf Mio. EUR 14,9 (Vorjahr: Mio. EUR 13,8) und damit höher als im Vorjahr. Die für 2023 erwartete Gesamtleistung von Mio. EUR 18,3 konnte somit nicht erreicht werden. Dennoch konnte die GAE einen Rohertrag von TEUR 9.063 - wie geplant - erwirtschaften. Die Rohertragsquote ist mit 60,8 % leicht verbessert zum Vorjahr (59,3 %).

Der Personalaufwand hat sich im Vorjahresvergleich um 30,0 % erhöht, was im Wesentlichen in der Zunahme der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (+13 %) und den inflationsausgleichenden Gehaltssteigerungen (+10 %) begründet ist. Anlass für den Mitarbeiteraufbau ist das nach Abschluss der Technologie- und Produktmodellumstellung erwartete Wachstum und der damit erforderliche Bedarf an Kapazität und Kompetenz im Geschäftsfeld der kundenspezifischen Dienstleistungen und Handelsgeschäfte sowie die im Berichtsjahr erfolgte Erweiterung in der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen.

Das Betriebsergebnis der GAE beträgt TEUR 1.055 (Vorjahr: TEUR 887) und liegt damit leicht über den Erwartungen für 2023.

Das Finanzergebnis (ohne Ergebnisabführungsverträge) beläuft sich auf TEUR +125 (Vorjahr: TEUR -761) und enthält außerordentliche Erträge aus Zuschreibungen von in der Vergangenheit abgewerteten Darlehensforderungen sowie Aufwendungen aus erforderlichen Beteiligungsabwertungen von insgesamt TEUR +999 (Vorjahr: TEUR 0). Darin enthalten ist auch ein Zinsergebnis von TEUR -936 (Vorjahr: TEUR -804), deren Verschlechterung durch erhöhte Bankverbindlichkeitszinsen und Avalgebühren infolge der Zinserhöhungen der Zentralbanken verursacht worden ist.

Aufgrund der abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge mit fünf Tochtergesellschaften weist die GAE Gewinne aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 4.951 (Vorjahr: TEUR 4.538) sowie Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR -4.085 (Vorjahr: TEUR 0) aus, die das Ergebnis der Gesellschaft mit einem Nettoertrag von TEUR 866 (Vorjahr: TEUR +4.538) positiv beeinflussen.

Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.533 (Vorjahr: TEUR 4.133) ab. Es wurde damit ein operativer Cash-Flow (Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung zzgl. Abschreibungen und abzgl. Zuschreibungen) von TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 15) erwirtschaftet.

Aufgrund der im Berichtsjahr enthaltenen Aufwendungen aus Verlustübernahmen konnte das im Vorjahr prognostizierte Jahresergebnis von Mio. EUR 4,5 nicht erreicht werden.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist, wie in den nachfolgend dargestellten Kennzahlen ersichtlich, als sehr stabil zu bezeichnen:

2021 2022 2023
Eigenkapitalquote 21 % 25 % 27 %
langfristige Finanzierung des Anlagevermögens 89,6 % 91,6 % 89,4 %

Die Gesellschaft verfügt somit über eine sehr gute Kapital- und Finanzausstattung.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt von TEUR 481 um TEUR 136 auf TEUR 345 verringert und waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses vollständig beglichen.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sehr zufriedenstellend.

Die aus der Kreditfinanzierung resultierenden finanziellen Verpflichtungen für vorgenommene Investitionen und Betriebsmittel wurden stets planmäßig bedient.

Der Gesellschaft wurde durch die Deutsche Bundesbank erneut die Notenbankfähigkeit bescheinigt.

c) Vermögenslage

Das Vermögen im Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag über Mio. EUR 122,0 (Vorjahr: Mio. EUR 125,8) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 3,8 vermindert.

Das in der Bilanz ausgewiesene Anlagevermögen von Mio. EUR 89,1 (Vorjahr: Mio. EUR 85,4) entspricht 73 % (Vorjahr: 68 %) des Gesamtvermögens. Der Zugang des Anlagevermögens beruht vor allem auf der Zuschreibung für eine Ausleihung an ein Tochterunternehmen (Mio. EUR 4,0) sowie Investitionen in Grundstücke und Gebäude (TEUR 291).

Die Gesellschaft besitzt weitläufigen Grundbesitz, der überwiegend für eigene betriebliche Belange genutzt bzw. an Tochterunternehmen entgeltlich zum Gebrauch überlassen wird. Nicht im Verbund selbst genutzte Gebäude werden an Dritte vermietet. Hieraus steht im Bedarfsfall erhebliches Sicherheitenpotential zur Verfügung.

Das Umlaufvermögen beträgt Mio. EUR 32,8 (Vorjahr: Mio. EUR 40,3) und entspricht 27 % (Vorjahr: 32 %) des Gesamtvermögens.

Mit einer Eigenkapitalquote von 27 % (Vorjahr: 25 %), die über dem Schnitt vergleichbarer Unterlehmen liegt und die Nachhaltigkeit der Firmenpolitik unterstreicht, verfügt die Gesellschaft weiterhin über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung. Diese wird auch weiterhin ein nachhaltiges Wachstum der Gesellschaft unterstützen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die von der Gesellschaft ausgewerteten finanziellen Leistungsindikatoren orientieren sich an den intern zur Unternehmenssteuerung festgelegten Kennzahlen mit dem entsprechenden Plan-/Ist-Vergleich sowie einer Gegenüberstellung zu den Vorjahren.

Wesentliche Kenngrößen dazu sind

Leistung (Umsatz +/- Bestandsveränderungen) und

Ergebnis.

Nichtfinanzielle Kennzahlen/Personal- und Sozialbereich

Die Leistungsfähigkeit der GAE zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit ihres Handelns. Die GAE entwickelt effiziente Lösungen, die Ressourcen und Umwelt schonen. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige Mitarbeiter, die das Unternehmen planmäßig weiterbildet.

Die Gesellschaft war im Jahr 2023 voll ausgelastet. Die Belegschaft wurde im Vergleich zum Vorjahr erweitert. Die Berufsausbildung wurde um drei neue Auszubildende erweitert. Im Geschäftsjahr ist es weiter gelungen, die Altersstruktur im Unternehmen zu verringern.

Das Qualifizierungsniveau der Mitarbeiter der Unternehmen liegt überwiegend über dem Durchschnitt der jeweiligen Branche. Dies resultiert aus permanenter Mitarbeiterentwicklung und -fortbildung sowie der gezielten Verstärkung durch neue, sehr gut qualifizierte Mitarbeiter.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz (z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä.) haben sich keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

Die Gesellschaft besitzt alle für ihre Tätigkeiten erforderlichen Zertifikate und Zulassungen.

III. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird insgesamt positiv beurteilt.

Für das Geschäftsjahr 2024 werden ein Umsatz und eine Gesamtleistung von jeweils Mio. EUR 16,1 erwartet. Des Weiteren wird mit einem Betriebsergebnis von TEUR +245 geplant.

Unter Berücksichtigung der Erträge bzw. Aufwendungen aus den mit den Tochtergesellschaften abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträgen wird für das Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von Mio. EUR 2,9 erwartet.

Zudem sind für 2023 Investitionen von Mio. EUR 0,7 insbesondere in Grundstücke und Gebäude vorgesehen.

Die Unternehmensplanung wurde konservativ aufgestellt. Es bestehen gute Chancen, die vorgenannten Planziele zu erreichen und gegebenenfalls auch zu überbieten.

IV. Chancen und Risiken

Die GAE definiert Risiken als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Planabweichung in den Unternehmen führen können, während Chancen künftige Entwicklungen oder Ereignisse sind, die in einer positiven Planabweichung resultieren. Die unternehmerischen Chancen werden in einem regelmäßigen Prozess im Rahmen der Geschäftstätigkeit ermittelt.

1. Risikobericht

Bereits in vergangenen Geschäftsjahren wurde im Konzern ein Risikomanagementsystem organisatorisch und inhaltlich installiert. Ziel ist es, Risiken, die sich aus dem unternehmerischen Handeln oder dem Umfeld des Konzerns ergeben können, frühzeitig zu begegnen.

Im Rahmen des im Konzern praktizierten Risikomanagementsystems erfolgt eine fortlaufende Beobachtung von möglichen Risikofaktoren, um so wirksame gegensteuernde Maßnahmen frühzeitig ergreifen zu können.

Grundlegende Ziele des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurden in Form von Unternehmensgrundsätzen und organisatorischen Regelungen in die Prozessketten integriert.

Auf der Grundlage dieses Risikomanagements wurde operativ Vorsorge getroffen, Gefährdungspotentiale zu erkennen und in ihrer Wirkung auf das Unternehmen zu eliminieren. Die Wirksamkeit des Systems wird fortlaufend weiterentwickelt.

Erkennbar veränderten Marktsituationen wurde durch entsprechende personelle und strukturelle Anpassungsmaßnahmen Rechnung getragen. Zudem wurden und werden Vertriebsaktivitäten ausgeweitet.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. März 2021 sämtliche Geschäftsanteile der RUAG Aerospace Services GmbH erworben und diese Gesellschaft in General Atomics AeroTec System (ATS) umfirmiert. Dieser Übernahme lag wirtschaftlich die Vermögenslage der ATS zum 31. Dezember 2019 zugrunde, wie diese im geprüften und testierten Jahresabschluss der ATS ausgewiesen ist, insbesondere ein Verlust von Mio. EUR -61,5 für das Geschäftsjahr 2019. Für die Richtigkeit dieses testierten Jahresabschlusses und der darin abgebildeten Vermögenslage wurde von der Verkäuferin eine entsprechende objektive Garantie im notariellen Anteilskaufvertrag vom 30. September 2020 abgegeben. Nach Übernahme wurden im Rahmen der Integration der ATS in die GAE-Gruppe nicht unwesentliche Unrichtigkeiten in diesem Jahresabschluss - und folgerichtig in den entwurfsweise von der Verkäuferin vorgelegten, darauf aufbauenden Jahresabschlüssen zum 30. November 2020 bzw. zum Verkaufszeitpunkt 28. Februar 2021 - festgestellt. Die erforderlichen Korrekturen und Richtigstellungen im betroffenen Jahresabschluss per 31. Dezember 2019 sind auch zum 28. Februar 2021 in erheblichem Umfang noch bestandskräftig und aufgrund des bis dahin geltenden Ergebnisabführungsvertrags der ATS mit der Verkäuferin als Forderung der ATS gegen die Verkäuferin aus Ergebnisabführung bei der ATS bilanziert. Das Eigenkapital der ATS wird dadurch nicht beeinflusst.

Aufgrund dieser wesentlichen Unrichtigkeiten und entsprechend erforderlichen Korrekturen und Richtigstellungen wurde im Oktober 2021 eine formelle Nachtragsprüfung zum bisherigen Jahresabschluss der ATS zum 31. Dezember 2019 mit dem Ziel begonnen, die aus der internen Prüfung ersichtlich gewordenen Unrichtigkeiten abzustellen und zu korrigieren. Nach Beendigung des gerichtlichen Abberufungs-/Neubestellungsverfahrens wurde die begonnene Nachtragsprüfung in 2023 fortgesetzt. Der bestellte Abschlussprüfer hatte zunächst sein Prüfungsurteil für Ende Dezember 2023 versprochen. Dieses Prüfungsurteil wurde weder der ATS noch der Gesellschaft - auch nicht als Entwurf - Anfang Januar 2024 zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund wurde erneut bei Gericht Antrag auf Abberufungs-/Neubestellung wegen des Verdachts der Befangenheit des bestellten Abschlussprüfers im Januar 2024 gestellt.

Erst mit Abschluss der Nachtragsprüfung und der Feststellung des berichtigten, korrekten Jahresabschlusses der ATS zum 31. Dezember 2019 können auch die darauf aufbauenden Folgeabschlüsse der ATS zum 30. November 2020, 28. Februar 2021 (Verkaufszeitpunkt) bzw. 31. Dezember 2021, 31. Dezember 2022 und 31. Dezember 2023 abschließend geprüft und von der GAE als Gesellschafterin festgestellt werden. Nachdem die Prüfung der Jahresabschlüsse bis zum 28. Februar 2021 der ATS abgeschlossen ist, können die Folgeabschlüsse geprüft und auch die Konzernabschlüsse zum 31. Dezember 2021, 31. Dezember 2022 und zum 31. Dezember 2023 geprüft werden.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Testate für die Nachtragsprüfung und für die darauf aufbauenden Jahresabschlüsse bis einschließlich 31. Dezember 2023 im Laufe des Geschäftsjahres 2024 erteilt werden, alle vorgenannten Abschlüsse zeitnah nach Testatserteilung festgestellt werden und die ATS die bis zum Verkaufszeitpunkt 28. Februar 2021 zusätzlich entstehenden Forderungen aus Verlustübernahme durch die Verkäuferin auszugleichen verlangen kann.

Ein wie auch immer gearteter Rückgriffsanspruch der Verkäuferin auf die GAE aus vorgenannten Feststellungen und der Nachtragsprüfung besteht nach eingehender rechtlicher Prüfung aus Sicht der Geschäftsführung nicht.

Darüber hinaus werden keine wesentlichen Risiken außerhalb der normalen branchenüblichen Geschäftsrisiken gesehen, welchen nicht bereits bei der Bewertung des Vorratsvermögens bzw. Forderungen sowie der Bildung von Rückstellungen hinreichend Rechnung getragen wurde.

Gleiches gilt für den aktuellen Ukraine-Konflikt sowie die damit einhergehenden Sanktionen. Die GAE hat keine laufenden Aufträge in Russland, so dass die Auswirkungen aus wirtschaftlicher Sicht allenfalls gering im Hinblick auf potentielle Auftragsanbahnungen wären. Konkrete Auswirkungen grundsätzlicher Natur lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht feststellen oder vorhersagen. Ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft sehen wir darin jedoch derzeit nicht.

2. Chancenbericht

Die Chancen des Unternehmens werden insbesondere in der konsequenten Nischenbesetzung des Kerngeschäftsfeldes, der Optimierung und Weiterentwicklung von Antriebsaggregaten sowie der Beschaffung und Lieferung von solchen Aggregaten gesehen und weisen Wachstumspotential auf.

Das Unternehmen verfügt durchweg über hoch qualifiziertes und motiviertes Personal.

V. Finanzinstrumente

Neben dem in der Bilanz ausgewiesenen Vermögen nutzt die Gesellschaft (wie im Konzern) auch nicht bilanzierungsfähige Vermögenswerte. Diese betreffen geleaste oder gepachtete Anlagengüter.

Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit konkreten Geschäften Akkreditive und Bürgschaften von in der EU zugelassenen Kreditinstituten bzw. Versicherungsinstituten genutzt. Dies gilt insbesondere im Auslandsgeschäft.

 

Dresden, 2. April 2024

Die Geschäftsführung

gez. Harald Robl

gez. Linden Blue

gez. Karsten Blue

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für dieses Geschäftsjahr haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die General Atomics Europe GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der General Atomics Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der General Atomics Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 2. April 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer

Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- / Verlustverwendung

Der Jahresüberschuss aus 2023 in Höhe von 1.532.640,30 EUR, sowie der Gewinnvortrag aus den Vorjahren von 5.630.565,41 EUR, insgesamt daher 7.163.205,71 EUR, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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