Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 57137
Vorher
novaCapta GmbHnovaCapta Software & Consulting GmbH
Eingetragen
10.2.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Beratungsdienstleistungen, Konzeption, Projektierung und Realisierung von IT-Vorhaben, Betrieb von IT-Systemen und Schulungen und der Betrieb gleichartiger oder ähnlicher Unternehmungen, soweit hierfür keine besondere Erlaubnis erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Perdita Rogatty-Hilla
seit 17.8.2021
Prokura
Friedhelm Otto
seit 17.8.2021
Prokura
Marcus Schneider
seit 17.8.2021
Geschäftsführer
Oliver Palmer
seit 6.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Forum Holdings 17 S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TIMETOACT GROUP GmbH
Germany
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

novaCapta GmbH (vormals: novaCapta Software & Consulting GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

LAGEBERICHT (für Veröffentlichungszwecke) für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2020

novaCapta GmbH (vormals novaCapta Software & Consulting GmbH), Köln

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Unternehmensentwicklung

1.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.5 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.5.1 Vermögenslage

1.5.2 Finanzlage

1.5.3 Ertragslage

1.6 Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres

1.7 Leistungsindikatoren

1.8 Gesamtaussage

2 Prognosebericht

3 Chancen- und Risikobericht

4 Unterschrift der Geschäftsführung

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die novaCapta GmbH (novaCapta) erbringt IT-Dienstleistungen und vertreibt Software-Lizenzen.

Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Köln betreibt weitere Standorte in Augsburg, Fürth, München, Stuttgart und Mannheim. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 130 Mitarbeiter zum Jahresende 2020.

Mit Vertrag vom 22. Juli 2021 wurde die GIS Gesellschaft für Informationssysteme AG, Hannover im Rahmen einer Seitwärtsverschmelzung auf die novacapta GmbH zu Buchwerten mit handels- und ertragsteuerlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2021 verschmolzen. Die Gesellschaft firmiert seither unter der Firma novaCapta GmbH.

Die novaCapta hat sich vollumfänglich auf die Produkte von Microsoft spezialisiert und fokussiert und erbringt für ihre Kunden insbesondere Leistungen in den Bereichen

Plattform Microsoft 365 & Cloud Security

Beratung

Konfiguration

Migration

Governance

Compliance

Intranet & Collaboration

Konzeption

Prototyping

User Experience

Technische Implementierung

Transformationsbegleitung

Change Management & Adoption

Konzeption & Realisierung von begleitenden Change Maßnahmen

Prozessoptimierung

Beratung

Requirements Engineering

Architektur

Umsetzung

Digitalisierung

Schulung

Applications & Integration

Beratung

Requirements Engineering

Architektur

User Experience

Umsetzung

Service & Operation

Support & Wartung für Plattformen, Lösungen & Produkte

Die Kunden der novaCapta sind Unternehmen des gehobenen Mittelstandes, Großunternehmen, Unternehmen des öffentlichen Sektors sowie internationale Konzerne bzw. deutsche Töchter von internationalen Konzernen.

Die novaCapta ist Mitglied der TIMETOACT GROUP. Zur Gruppe gehören im Berichtsjahr neben dem Mutterunternehmen TIMETOACT Software & Consulting GmbH die folgenden Unternehmen:

ARS Computer und Consulting GmbH, (München)

CLOUDPILOTS Software & Consulting GmbH. (Köln)

edcom Software & Consulting GmbH (München)

GIS Gesellschaft für Informationssystem AG, (Hannover) (im Juli 2021 mit Wirkung zum 01.01.2021 auf novaCapta GmbHverschmolzen)

IPG Information Process Group AG (Winterthur) (seit 2021)

IPG Information Process Group GmbH Deutschland (Berlin) (seit 2021)

IPG Information Process Group Austria GmbH (Wien) (seit 2021)

novaCapta Software & Consulting GmbH, (Köln)

novaCapta Software & Consulting Schweiz AG, (Sursee)

synaigy GmbH, (Köln)

X-INTEGRATE Software & Consulting GmbH, (Köln)

TIMETOACT GROUP Nederland B.V., (Lelystadt)

TIMETOACT GROUP Schweiz GmbH, (Zürich)

TIMETOACT GROUP Österreich GmbH, (Wien)

Die novaCapta kann, gerade im Verbund mit ihrer Muttergesellschaft und ihren Schwestergesellschaften, ihren Kunden nicht nur die Modernisierung ihrer IT-Systeme anbieten, sondern auch für ihre Kunden individuelle Lösungen und Plattformen für innovative digitale Business-Modelle entwickeln, implementieren und betreiben. Dabei wird die novaCapta in der Regel von den übrigen Gruppenunternehmen bei der Begleitung der Kunden hinzugezogen um den Wechsel in die "neue Welt" zu begleiten.

1.2 Unternehmensentwicklung

Im Geschäftsjahr 2020 wurde eine Gesamtleistung von € 14,3 Mio. erzielt, dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von über 10 %. Der Microsoft-Markt boomt seit Jahren und hat durch die Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Veränderungen im Arbeitsumfeld "Büro" einen weiteren Schub erfahren.

Der novaCapta kommt zu Gute, dass es eine vollständige Fokussierung auf Microsoft-Produkte gibt, sie partizipiert daher an der positiven Entwicklung im Bereich Microsoft.

1.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund € 3,37 Billionen und sank damit gegenüber dem Vorjahrswert von rund € 3,47 Billionen um rund € 0,10 Billionen, was einem Rückgang von rund 2,9 % entspricht. Damit ist nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge die Wirtschaftsleistung Deutschlands erstmals wieder deutlich zurückgegangen. Zuletzt zurückgegangen war das BIP im Jahr 2009, als Auswirkung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft sind als Grund für den Einbruch im Jahr 2020 anzuführen. Für 2021 wird das BIP laut Prognose des DIW um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr steigen.

1.4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zeichen der Bitkom Branche stehen wieder auf Wachstum. Nach dem Corona-Schock und vorübergehen rückläufigen Umsätzen zeichnet sich ein deutlicher Stimmungsaufschwung ab. Insgesamt ist die Bitkom Branche gut durch die Corona Krise gekommen. Die Corona Krise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investieren in digitale Technologien, auch zwischenzeitlich aufgeschobene Investitionen werden jetzt nachgeholt.

Die Bitkom e.V. (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) prognostiziert für das Jahr 2021 einen Umsatz von € 98,6 Milliarden für den Markt der Informationstechnik. Dies entspricht einem Wachstum von 4,2%. Am stärksten wächst die IT-Hardware - also insbesondere Computer, Server und Peripheriegeräte - mit einem kräftigen Plus von 8,6 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro. Zurück auf Wachstumskurs ist auch der Markt für Software. Er wächst mit plus 4,1 Prozent auf 27,0 Milliarden Euro stärker als der Branchendurchschnitt. Das Geschäft mit IT-Services, wozu unter anderem die IT-Beratung gehört, dreht mit 1,1 Prozent wieder ins Plus und steigt auf 40,0 Milliarden Euro.

1.5 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.5.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme steigerte sich im Vorjahresvergleich um 3,8 % und lag zum Jahresende bei € 5,7 Mio. (Vorjahr: € 5,5 Mio.).

Das Vermögen der novaCapta besteht zum Abschlussstichtag in erster Linie aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (45,3 %, Vorjahr: 55,3 %), Anlagevermögen, vor allem Finanzanlagen (33,6 %, Vorjahr 34,9 %), sowie den liquiden Mitteln (11,2 %, Vorjahr: 6,8 %). Das Finanzanlagevermögen setzt sich zusammen aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen novaCapta Software & Consulting GmbH Schweiz (Werte wie Vorjahr, 17,7 % Vorjahr 18,3 %) und Ausleihungen an verbundene Unternehmen (12,6 %, Vorjahr 12,7 %)

Auf der Passivseite der Bilanz entfallen die wesentlichen Bewegungen auf das Eigenkapital (+ € 0,8 Mio.), die Rückstellungen + 0,5 Mio. auf € 1,7 Mio. (Vorjahr: € 1,1 Mio.) davon € + 0,1 Mio. Steuerrückstellung und € + 0,5 Mio. sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um € 0,7 Mio. auf € 0,6 Mio.

Der hohe Forderungsbestand ist auf die weiterhin gute Auftragslage zurückzuführen. Die Forderungen betreffen in erster Linie große Kunden, mit denen seit Jahren erfolgreich zusammengearbeitet wird. Forderungsausfälle hat es in den Vorjahren so gut wie keine gegeben. Um eventuelle kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken, ist die Gesellschaft in der Lage sich bei der Muttergesellschaft kurzfristig Liquidität zu beschaffen.

1.5.2 Finanzlage

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht erfüllen zu können. Die Gesamtverbindlichkeiten sind um rund € 1,2 Mio. auf 1,7 Mio. gesunken (Vorjahr: € 2,9 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen € 0,2 Mio. (Vorjahr: 0,6 Mio.). Ferner bestehen € 0,1 Mio. auf Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ebenfalls aus Lieferungen und Leistungen.

Das Bankguthaben sowie die sonstigen liquiden Mittel betragen zum Stichtag € 0,6 Mio. (Vorjahr: € 0,4 Mio.).

Die Kapitalstruktur ist insgesamt sehr ausgewogen. Die Eigenkapitalquote entwickelte sich positiv auf 39,0 % (Vorjahr: 26,1 %).

1.5.3 Ertragslage

Die Ertragslage ist als gut zu beurteilen. Es wurde ein Jahresüberschuss von € 0,8 Mio. erwirtschaftet.

Die novaCapta konnte im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von 10,9 % verzeichnen. Das Handelsvolumen war im Vergleich zum Vorjahr um € 0,1 Mio. leicht rückläufig, dies konnte jedoch durch eine Steigerung der Dienstleistungsumsätze um € 1,5 Mio. mehr als ausgeglichen werden. Die gestiegenen Gesamtaufwendungen beruhen in diesem Zusammenhang auf den Aufwendungen für Personalaufwendungen + 0,6 Mio. (+6,4 %.)

Ergebnisquellen Vorjahr 2019 Geschäftsjahr 2020 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatz 12.859 14.265 +1.406 +10,9
EBIT 845 1.185 +340 +40,2
Jahresüberschuss 583 799 +217 +37,2

Das EBIT wurde wie folgt ermittelt:

Umsatzerlöse

+ sonstige betriebliche Erträge

+ Erträge aus Beteiligungen des Finanzanlagevermögens

./. Materialaufwand

./. Personalaufwand

./. Abschreibungen

./. sonstige betriebliche Aufwendungen

./. sonstige Steuern

= EBIT (Earnings Before Interest and Taxation)

Kennzahlen Vorjahr 2019
%
Geschäftsjahr 2020
%
Veränderung
%
Eigenkapitalrendite 26,1 39,0 +12,9
Umsatzrendite 4,5 5,6 +1,1

1.6 Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres

Mit Vertrag vom 22. Juli 2021 wurde die GIS Gesellschaft für Informationssysteme AG, Hannover im Rahmen einer Seitwärtsverschmelzung auf die novaCapta GmbH zu Buchwerten mit handels- und ertragsteuerlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2021 verschmolzen. Die novaCapta wurde zudem umfirmiert in novaCapta GmbH.

Im ersten Halbjahr 2021 wurde zudem die Muttergesellschaft TIMETOACT Software & Consulting GmbH als 100%ige Muttergesellschaft der novaCapta mehrheitlich an eine externe Investorengruppe veräußert.

1.7 Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der novaCapta auf der Entwicklung des Betriebsergebnisses (EBIT) sowie der Entwicklung des Umsatzes.

1.8 Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt die Geschäftsführung insgesamt als gut ein. Insbesondere die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

2. Prognosebericht

Der IT-Markt insgesamt ist weiterhin im Wandel. Wesentliche Faktoren und Trends sind Cloud-Technologien sowie die Konsolidierung der IT-Dienstleister.

Die novaCapta hat sich frühzeitig entschieden, strategisch in Know-how zu Cloud-Technologien und zugehörigen modernen Methoden zu investieren und Kunden zur Cloud-Transformation und zu Cloud-Plattformen zu unterstützen. Dabei profitiert die Gesellschaft vom erhöhten Beratungs- und Modernisierungsbedarf, der den Kunden durch den Wechsel auf Cloud-Technologien entsteht.

Durch die strategische Partnerschaft mit Microsoft profitiert die Gesellschaft weiterhin maßgeblich von dem enormen Erfolg der Produkte und Leistungen am Markt.

Im Jahr 2021 wächst vor allem der Dienstleistungsbereich überproportional, viele Kunden, die teilweise in Eigenregie während der Pandemie Microsoft Teams eingeführt haben, wollen und müssen ihre Governance und Security nachziehen.

Aus der Verschmelzung der GIS AG auf die novaCapta verspricht sich die Geschäftsleitung neben einem gesteigerten Know-How im gemeinsamen Leistungsportfolio und einer flächendeckenden Präsenz in Deutschland durch zwei weitere Standorte in Norddeutschland (Hannover und Hamburg) vor allem eine Bereicherung aufgrund der starken Valo- und Change-Kompetenz, das leistungsfähige und etablierte ERP System sowie eine starke Support-Unit mit standardisierten Prozessen. Hierdurch sollen Umsatzsynergien und ein stärkerer Marktauftritt erreicht werden.

In Summe geht die Geschäftsführung von einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der novaCapta aus. Es wird für das Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzwachstum sowie einem leichten Rückgang des EBIT für das originäre Geschäft der novaCapta gerechnet. Für das originäre Geschäft der GIS AG wird einem Umsatz und einem EBIT auf Vorjahresniveau gerechnet (bei Umsätzen in 2020 von TEUR 12.015 und einem EBIT von TEUR 568).

3. Chancen- und Risikobericht

Die Fokussierung auf das Geschäft mit Microsoft birgt für die Gesellschaften sowohl Risiken als auch Chancen. Risiken bestehen in der Abhängigkeit von Entscheidungen von Microsoft. Sollten sich Änderungen im Geschäftsmodell ergeben, wie zum Beispiel unmittelbarer Direktvertrieb mit Support durch Microsoft selber, so ist man davon unmittelbar betroffen. Dies ist jedoch nicht zu erwarten. Das Risiko, dass eine vollständige Umorientierung des Anbieters wird durch die Geschäftsführung als gering eingeschätzt.

Vielmehr bestehen signifikante Chancen darin, am Markt als ausgewiesener Experte für Microsoft - Produkte und den damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen wahrgenommen zu werden und dadurch Geschäftschancen zu erhalten, die einem Dienstleister für unterschiedliche Plattformen nicht gegeben sind. Die novaCapta kann durch die Fokussierung eine Expertise vorweisen und fachlich kompetent das komplette Leistungsspektrum im Bereich Microsoft anbieten.

Durch die vorhandene (Konzern-)Struktur der TIMETOACT GROUP werden zudem die Vorteile von großen Unternehmen mit den Vorteilen kleinerer Einheiten verbunden. Die größeren Wachstumschancen, das effizientere Arbeiten und das geringere Risiko des Großunternehmens wird durch die gewählte Struktur des Konzerns (mehrere namhafte Brands unter einem Dach) kombiniert mit der Nähe zum Kunden, die unmittelbaren Kontakt zu den Entscheidern der jeweiligen Gesellschaft haben. Zudem ermöglicht die vorhandene Struktur ein hohes Maß an Flexibilität in den Entscheidungen.

Die novaCapta erzielt Ihren Umsatz mit vielen verschiedenen Kunden. Ein Klumpenrisiko bezüglich einzelner Großkunden besteht somit nicht. Andererseits ist eine umfangreiche Pflege eines großen Kundenstamms notwendig.

Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist unverändert angespannt. Das weitere Wachstum des Unternehmens wird auch entscheidend davon abhängen, geeignetes Personal in allen Bereichen einzustellen. Diesem Risiko wird einerseits bei den bestehenden Mitarbeiter:innen mit der Erhöhung der Zufriedenheit und damit der Bindung an das Unternehmen durch Schaffung einer Mitarbeiter:innen freundlichen Unternehmenskultur begegnet.

Andererseits macht diese Unternehmenskultur die Gesellschaft auch für potenzielle Bewerber reizvoller. Durch die Größe der gesamten Gruppe ist die novaCapta zudem als Arbeitgeber interessant, da die Vielfalt der Tätigkeiten gestiegen ist. In diesem Bereich verspricht sich die Gesellschaft durch die Verschmelzung mit der GIS in 2021 noch weitere Vorteile, da auch räumlich gesehen ein größerer Arbeitsmarkt bearbeitet wird.

Ein der IT-Branche innewohnendes Risiko ist, dass ein Unternehmen den Entwicklungen und Trends in der Gesamtbranche nicht gewachsen ist und somit dem Fortschritt am Markt hinterherhinkt. Risiken der Zukunft sind gesamtwirtschaftlich in dem Isolationismus einzelner Staaten in der globalisierten Wirtschaft zu verorten. Sollte ein Handelskonflikt bestimmte Produkte der Kunden der novaCapta in einem wichtigen Exportmarkt unattraktiv machen, würde die Gesellschaft indirekt auch unter diesem Effekt leiden. Für den Hauptabsatzmarkt in der DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) wird das Risiko als sehr gering eingestuft.

Daneben bedeutet der Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland im März 2020 für novaCapta Chance und Risiko zugleich. Risiken bestehen auch weiterhin durch mögliche Umsatzeinbußen aufgrund des Rückzugs von IT-Projekten oder durch Insolvenzen auf Kundenseite. Gleichzeitig bietet sich aber eine Chance durch vermehrten Kundenbedarf an Digitalisierungslösungen für Unternehmen. Insgesamt wird damit gerechnet, gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen.

4. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, 30. September 2021

Eric Chall

Oliver Palmer

Marcus Schneider

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 1.930.988,35 1.931.597,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.214,97 1.761,97
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.719,97 1.761,97
2. geleistete Anzahlungen 1.495,00
II. Sachanlagen 191.236,00 213.024,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.236,00 213.024,00
III. Finanzanlagen 1.736.537,38 1.716.811,90
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.014.539,02 1.014.539,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 721.998,36 702.272,88
B. Umlaufvermögen 3.782.059,81 3.589.568,43
I. Vorräte 35.701,25 21.152,50
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 35.701,25 21.152,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.100.930,90 3.193.478,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.601.553,92 3.058.133,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 261.436,42
3. sonstige Vermögensgegenstände 237.940,56 135.344,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 645.427,66 374.937,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.443,45 9.961,14
Summe Aktiva 5.741.491,61 5.531.127,44

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 2.240.287,30 1.440.911,28
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 200.000,00 200.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 258.368,31 258.368,31
III. Gewinnvortrag 982.542,97 399.869,71
IV. Jahresüberschuss 799.376,02 582.673,26
B. Rückstellungen 1.648.784,97 1.133.482,42
1. Steuerrückstellungen 584.389,96 482.736,44
2. sonstige Rückstellungen 1.064.395,01 650.745,98
C. Verbindlichkeiten 1.680.385,65 2.915.832,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 595.749,08 1.317.043,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.241,83 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.999,84 632.616,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 148.434,24 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 685.960,66 966.172,04
D. Rechnungsabgrenzungsposten 172.033,69 40.901,69
Summe Passiva 5.741.491,61 5.531.127,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Betriebsergebnis 1.184.642,59 844.917,57
a) Rohergebnis 12.226.045,89 11.316.160,14
b) Personalaufwand 9.322.817,72 8.761.687,31
Löhne und Gehälter 7.934.875,41 7.503.885,68
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.387.942,31 1.257.801,63
c) Abschreibungen 121.757,12 129.471,36
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.596.828,46 1.580.083,90
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 8.084,57 -10.636,36
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.181,91 18.434,23
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.097,34 29.070,59
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 352.647,05 244.495,44
4. Ergebnis nach Steuern 840.080,11 589.785,77
5. sonstige Steuern 40.704,09 7.112,51
Jahresüberschuss 799.376,02 582.673,26

ANHANG (für Veröffentlichungszwecke) zum 31. Dezember 2020

novaCapta GmbH (vormals novaCapta Software & Consulting GmbH), Köln

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

2 Bilanzierungsmethoden

3 Bewertungsmethoden

3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

3.2 Finanzanlagen

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.4 Rückstellungen

3.5 Verbindlichkeiten

3.6 Rechnungsabgrenzungsposten, Kassenbestand sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten

4 Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.3 Gezeichnetes Kapital

4.4 Rückstellungen

4.5 Verbindlichkeiten

4.6 Rechnungsabgrenzungsposten

4.7 Mitzugehörigkeitsvermerke

5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6 Sonstige Angaben

6.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

6.2 Mitarbeiter

6.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

6.4 Vorschlag zur Gewinnverwendung

6.5 Geschäftsführung

6.6 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

7 Unterschrift der Geschäftsführung

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die novaCapta Software & Consulting GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln und wird beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 57137 geführt.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB (Handelsgesetzbuches) in seiner aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Regelungen des GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Form des Gesamtkostenverfahrens beibehalten.

Die Aufstellungserleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB und nach § 286 Abs. 4 HGB wurden in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Rahmen des § 249 HGB bzw. § 250 HGB gebildet.

3. Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Aufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 256a HGB.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Einem dauernden Wertverlust wird ggf. durch den Ansatz außerplanmäßiger Abschreibungen Rechnung getragen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Angeschaffte Software und IT-Ausstattung wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben, Betriebs- und Geschäftsausstattung über zehn Jahre, Kraftfahrzeuge über sechs Jahre und Büroeinrichtung über 5 bis 13 Jahre.

Bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich (netto) EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort als Aufwand erfasst.

3.2 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert (ggf. unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

3.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Steuerrückstellungen betreffen bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagte Steuern und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages dotiert.

3.5 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag (ggf. unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt.

3.6 Rechnungsabgrenzungsposten, Kassenbestand sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten

Aktive- und Passive Rechnungsabgrenzungsposten, der Kassenbestand sowie die Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert (ggf. unter der Berücksichtigung von Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Angänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.160,02 0,00 0,00 0,00 9.160,02
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.495,00 0,00 0,00 1.495,00
9.160,02 1.495,00 0,00 0,00 10.655,02
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.983,38 99.927,12 0,00 0,00 722.910,50
622.983,38 99.927,12 0,00 0,00 722.910,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.014.539,02 0,00 0,00 0,00 1.014.539,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 702.272,88 19.725,48 0,00 0,00 721.998,36
1.716.811,90 19.725,48 0,00 0,00 1.736.537,38
2.348.95530 121.147,60 0,00 0,00 2.470.102,90
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Angänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -7.398,05 -42,00 0,00 0,00 -7.440,05
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-7.398,05 -42,00 0,00 0,00 -7.440,05
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -409.959,38 -121.715,12 0,00 0,00 -531.674,50
-409.959,38 -121.715,12 0,00 0,00 -531.674,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-417.357,43 -121.757,12 0,00 0,00 -539.114,55
Nettobuchwerte
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.719,97 1.761,97
2. geleistete Anzahlungen 1.495,00 0,00
3.214,97 1.761,97
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.236,00 213.024,00
191.236,00 213.024,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.014.539,02 1.014.539,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 721.998,36 702.272,88
1.736.537,38 1.716.811,90
1.930.988,35 1.931.597,87

Die Finanzanlagen betreffen die gehaltenen Beteiligungen (vgl. hierzu Punkt 6.6) und Ausleihungen.

4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögensgegenstände und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmsonstigen in Summe Höhe von TEUR 3.101 (Vorjahr: TEUR 3.896) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4.3 Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt EUR 200.000,00 (Vorjahr EUR 200.000,00). Es ist in voller Höhe eingezahlt.

4.4 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen umfassen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für körper- und gewerbesteuerliche Zwecke für die noch nicht endgültig veranlagten Jahre (TEUR 584; Vorjahr: TEUR 483).

Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Konzernumlagen (TEUR 438), Personalkosten (TEUR 275), Urlaubsansprüche (TEUR 125), Gewährleistungsansprüche (TEUR 112) und Prüfungs- und Abschlusskosten (TEUR 60).

4.5 Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

Bilanzansatz davon mit einer Restlaufzeit Bis zu 1 Jahr
Bilanzposten 31.12.20
TEUR
31.12.19
TEUR
31.12.20
TEUR
31.12.19
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 596 1.317 596 721
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43 0 43 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 207 633 255 633
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 148 271 * 148 271
Sonstige Verbindlichkeiten 686 966 686 966
davon aus Steuern 299 570 299 570
davon aus soziale Sicherheit 30 56 30 56
davon mit einer Restlaufzeit
von 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Bilanzposten 31.12.20
TEUR
31.12.19
TEUR
31.12.20
TEUR
31.12.19
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 596 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
davon aus Steuern 0 0 0 0
davon aus soziale Sicherheit 0 0 0 0

* Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen des Vorjahres in Höhe von TEUR 271 wurden im Vorjahr unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

4.6 Rechnungsabgrenzungsposten

In den Fällen, in denen Leistungen für einen Zeitraum nach Bilanzstichtag erbracht werden, werden die Umsätze ratierlich auf die Laufzeit des Vertrages verteilt und zeitanteilig periodengerecht vereinnahmt.

4.7 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 261 handelt es sich in Höhe von TEUR 261 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 148 handelt es sich in Höhe von TEUR 148 um sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 331 (Vorjahr TEUR 331) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 100 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Im Vorjahr wurden die analogen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 219) als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In dem Aufwand für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 1.388 (Vorjahr TEUR 1.258) sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

Die Erträge / Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0).

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 18) sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 18) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 29) sind Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2) enthalten.

6. Sonstige Angaben

6.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB zu vermerken:

Im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die über die in der Handelsbilanz zum 31.12.2020 ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinausgehen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Mietverträge in Höhe von TEUR 624 (Nominalwert), sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 349.

6.2 Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (alles Angestellte) im Geschäftsjahr betrug 127. Diese teilen sich auf folgende Gruppen auf:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer 119
Leitende Angestellte 8

6.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Mit Aufhebungsvereinbarungen vom 25. Mai 2021 wurde die bestehende Kreditlinien der Commerzbank AG, Frankfurt sowie des bestehenden Kredits der Commerzbank AG, Frankfurt aufgehoben und zurückgezahlt. Neue externe Kreditlinien oder Kredite wurden nicht eingegangen oder ausgegeben.

Mit Vertrag vom 22. Juli 2021 wurde die GIS Gesellschaft für Informationssysteme AG, Hannover im Rahmen einer Seitwärtsverschmelzung auf die novaCapta GmbH zu Buchwerten mit handels- und ertragsteuerlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2021 verschmolzen.

6.4 Vorschlag zur Gewinnverwendung

Den Gesellschaftern wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

6.5 Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr

- Eric Chall, Geschäftsführer Finanzen und Operations, Völklingen

- Felix Binsack, Geschäftsführer Finanzen und Operations, Köln (bis 22. Juli 2021)

- Oliver Palmer, Geschäftsführer Finanzen und Operations, Stuttgart

Ferner wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Juli 2021 Herr Marcus Schneider, Geschäftsführer Finanzen und Operations, Hardegsen zum Geschäftsführer bestellt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6.6 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet (in CHF):

Firmenname Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
novaCapta Software & Consulting Schweiz AG Sursee 100,00 -44.071 425.517

7. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, 30. September 2021

Eric Chall

Oliver Palmer

Marcus Schneider

Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 8. Dezember 2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die novaCapta GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der novaCapta GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der novaCapta GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. September 2021

Daniels GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Daniels, Wirtschaftsprüfer

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