Lampersberger Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Lampersberger seit 7.11.2025 | Prokura |
Helmut Lampersberger seit 24.3.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Helmut LampersbergerHELA Verwaltungs GmbH+2 | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lampersberger GmbHChiemingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Lampersberger GmbHA. Grundlagen des Unternehmens Die Lampersberger GmbH ist die ausführende Gesellschaft der Firmengruppe Lampersberger. Deren Kerngeschäft ist der Betrieb eines Kieswerks und eines Betonwerk. Der hierfür benötigte Rohstoff Kies wird aus eigenen Gruben gewonnen. Ein Großteil des Rohstoffs wird mit eigenen Fahrzeugen zum Kieswerk transportiert und mithilfe von Sieb- und Brechanlagen wird das Material sortiert, zum Teil gebrochen und gewaschen. Die daraus entstehenden zertifizierten Qualitätsbaustoffe, finden ihre Anwendung in der Beton- und Asphaltherstellung als auch für den allgemeinen Erd- und Tiefbau wieder. Der Kiesabbau und die Verfüllung der Gruben findet in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und einem geotechnischen Institut zur Fremdüberwachung statt. Oberste Priorität und Ziel ist ein schonender Umgang mit den Ressourcen. Mit Erdbauleistungen wird das Kerngeschäft ergänzt und von qualifizierten Bedienpersonal fachgerecht mit eigenen Baumaschinen von 2to bis 40 to durchgeführt. Um den eigenen Ansprüchen der Nachhaltigkeit, Wertorientierung, langfristiger Erfolg und Sicherung der Existenz gerecht zu werden, investiert das Unternehmen kontinuierlich in neue Baumaschinen und Fahrzeuge um den aktuellen und modernen Stand der Technik zu erhalten. Wartung und Reparatur der Betriebseinrichtungen und des Fuhrparks werden hauptsächlich in der eigenen Werkstatt mit geschultem Personal durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht I. Marktumfeld Aufgrund hoher Inflation und anhaltender Energiekrise ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Die gesamte wirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen und der hohen Inflation. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel. Für die deutsche Wirtschaft war 2023 insgesamt ein schwieriges Jahr. Das Baugewerbe in Deutschland hatte 2023 mit sinkenden Aufträgen, einem Rückgang der Bauinvestitionen und einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Trotz eines historischen Höchststands an Beschäftigten im Baugewerbe waren die Umsätze real rückläufig. Der Wohnungsbau war besonders stark betroffen, während der Tiefbau, insbesondere durch Großprojekte einen positiven Trend zeigte. Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe sank um 5,3%, der Umsatz im Wohnungsbau sogar um 14%. Ursächlich waren die gestiegenen Baupreise sowie der Anstieg der Zinsen, welche Bauprojekte unattraktiver machte. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Viele der im Herbst 2023 begonnen Projekte wurden leider nicht mehr vor dem Jahreswechsel fertiggestellt. Dies wirkte sich auf dem Umsatz im Jahr 2023 aus. Die Umsatzerlöse sanken gering um 3,15% im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegen wir noch über den Umsatzrückgang in Höhe von 5,3% im Bauhauptgewerbe. Die unfertigen Baustellen stiegen aufgrund fehlender Fertigstellung im Jahr 2023 um 2,7 Mio € auf 8,2 Mio €, was sich wiederum positiv auf das Ergebnis auswirkte. Der Materialaufwand stieg im Geschäftsjahr um 42,3 %. Dies lag im Wesentlichen daran, dass für einige Großbaustellen, mangels eigenem Fachwissen spezialisierte Tiefbauunternehmen als Subunternehmer eingesetzt werden mussten. Im Vorjahr führte der aufflammende Ukraine-Konflikt zu extremen Unsicherheiten bei der Energie- und Rohstoffversorgung sowie auf den Finanzmärkten. Hierdurch verteuerten sich Energie- und Treibstoffpreise, sowie in der Folge Baustoffe und externe Fuhr-, Geräte- oder Nachunternehmerdienstleistungen nicht nur unerwartet deutlich, sondern sogar mehrfach im Jahresverlauf. Im Jahr 2023 nahm die Unsicherheit ab und die Preise stiegen nur noch im üblichen Rahmen. Auch die Schwankungsbreiten auf den erreichten hohen Preisniveaus waren zudem deutlich geringer; Laufzeiten von Preisbindungen für Baustoffangebote verlängerten sich wieder spürbar, sodass vorausschauende Vergleiche der Einkaufspreise wieder besser möglich waren. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete das Unternehmen einen spürbaren Anstieg der Personalaufwendungen. Hauptursache hierfür war eine unternehmensweite Lohnerhöhung, die im Zuge der inflationsbedingten Entwicklungen beschlossen wurde. Ziel dieser Maßnahme war es, die Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber zu stärken und die Mitarbeiterbindung nachhaltig zu fördern. Sämtliche sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Bereich der Vorjahreswerte. Das Ergebnis vor Steuern ergibt einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 100 T€, der die aktuelle schwierige wirtschaftliche Situation wiederspiegelt. III. Lage des Unternehmens Die Lage unseres Unternehmens ist unverändert von unserem operativen Geschäft in der Kiesgewinnung, Herstellung von Beton und Erdbauleistungen geprägt. Vermögenslage Um unseren Fuhr- und Gerätepark auf dem vorhandenen sehr guten technischen Stand zu halten, waren im Berichtsjahr einige gut überlegte Investitionen erforderlich. Weiterhin hat man in ein Kiesgrundstück investiert um den Rohstoff Kies auch für die Zukunft zu sichern. Das Anlagevermögen verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund hoher Investitionen vermindert um reguläre Abschreibungen. Wie bereits beschrieben wurden viele Baustellen nicht mehr zum Jahreswechsel fertiggestellt, wodurch der Bestand an unfertigen Leistungen/ Baustellen um 48,8 % gestiegen ist. Für den Großteil der offenen Baustellen wurden Anzahlungsrechnungen gestellt und von den Kunden bezahlt. Diese erhaltenen Anzahlungen sind im Vergleich zum Vorjhr um 77,3% gestiegen. Zum Bilanzstichtag betrug der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen 2.282 T€. Unser Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 43,9% auf 19.749 T€ erhöht. Die Kapitalstruktur unseres Unternehmens bleibt dabei weiterhin stabil. Daran hat unsere Strategie aus den ertragsreichen Vorjahren, erwirtschaftete Ergebnisse für erforderliche Investitionen zu verwenden und die übrigen Beträge größtenteils im Unternehmen als Reserve zu belassen, einen wesentlichen Anteil. Der sich im Berichtsjahr ergebende Jahresfehlbetrag in Höhe von 100 T€ wurde mit der Gewinnrücklage verrechnet. Im Vergleich zum Vorjahresniveau verminderte sich der Eigenkapitalanteil von 62,1 % auf 42,2%, was an der gestiegenen Bilanzsumme aufgrund der Investition in ein neues Kiesgrundstück zurückzuführen ist.. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Bilanzstichtag um etwa 482 T€ über dem Vorjahr. Zum Bilanzstichtag erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der Neuaufnahme eines Finanzierungsdarlehens für den Kauf eines neuen Kiesgrundstücks. Unser tägliches Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets möglichst unter Realisierung von Skontoabzügen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Finanzlage Unsere Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verschlechtert. Die am Stichtag zur Verfügung stehenden liquiden Mittel umfassten 430 T€. Aufgrund unserer guten Liquiditätslage ist es in der Regel möglich, die Abwicklung unserer Baustellen ohne Hilfe der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken vorzufinanzieren. Trotzdem verfügen wir über hohe Kreditlinien, die wir nahezu nie beanspruchen müssen. Ertragslage Unsere Umsatzerlöse sind um ca. 3,1 % zurückgegangen, demgegenüber ist das Rohergebnis auf 10.516 T€ angestiegen, dies liegt im Wesentlichen an den höheren unfertigen Baustellen. In unserem herausfordernden Wettbewerbsumfeld waren wir im Berichtsjahr weiteren Preissteigerungen bei Energie, Treibstoffen, Roh- und Baustoffen sowie den je nach Bauprojekt erforderlichen Nachunternehmerleistungen ausgesetzt. Auch die Personalkosten stiegen aufgrund inflationsbedingter Erhöhungen an. Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft erstmalig seit vielen Jahren einen Jahresfehlbetrag. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Die Geschäftsführung behält stets bestehende und drohende Risiken im Auge. Zum einen ist man sehr kritisch bei der Annahme von Aufträgen, um Ausfallrisiken möglichst zu vermeiden. Zum anderen wird kontinuierlich auf die Qualität der Produkte geachtet, um Risiken aus Gewährleistungen so gering wie möglich zu halten. Dabei ist der Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt ein grundsätzlich nicht zu vernachlässigendes Risiko. Hierauf reagiert die Personalabteilung durch nachhaltige Personalpolitik, die auf Qualifizierung und Bindung an das Unternehmen ausgerichtet ist. Die Finanzkennzahlen werden regelmäßig überwacht, Szenarien simuliert und Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung erarbeitet. Durch das monatliche Planungsbudget kann bei auftretenden Abweichungen schnell reagiert werden, um das Risiko zu minimieren. Zur Risikominimierung wird weiter auf allen Ebenen gut ausgebildetes Fachpersonal eingesetzt, welches permanent durch adäquate Controlling-Instrumente geführt und überwacht wird. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens bleibt die Sicherung des Erfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art mittels einer konservativen und sicheren Risikostrategie. Soweit bei unseren Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, nehmen wir in unserem Jahresabschluss entsprechende Wertberichtigungen vor. Zur Minimierung von Ausfallrisiken haben wir ein geeignetes Debitorenmanagement eingeführt und informieren uns vor Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Auftraggeber. Auch unsere langjährigen Auftraggeber und Kunden überprüfen wir regelmäßig hinsichtlich ihrer Bonität. Ein wesentliches strategisches Risiko für das Unternehmen stellt weiterhin der anhaltende Fachkräftemangel dar. Der Fachkräftemangel kann sich negativ auf die termingerechte Abwicklung von Bauprojekten, die Einhaltung von Qualitätsstandards sowie auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens auswirken. Zur Risikobegrenzung werden weiterhin Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung durchgeführt, wie z.B. eine attraktive Lohn- und Gehaltsgestaltung, verbesserte Arbeitsbedingungen und der Einsatz moderner Bautechnologien zur teilweisen Kompensation des Personalengpasses. D. Prognosebericht Ein Großteil der Kundenaufträge beinhaltet öffentliche Aufträge. Im Zuge von wirtschaftlichen Stagnationen bis hin zu Rezessionen hat die öffentliche Hand in der Vergangenheit immer die Investitionsquote im öffentlichen Bereich zur Stärkung der Wirtschaft deutlich erhöht. Instandsetzung und Ausbau der Infrastrukturleistungen werden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unverändert aufrechterhalten. Durch das breitgefächerte Leistungsspektrum des Unternehmens, sieht die Lampersberger GmbH stets strategische und operative Chancen. Durch die laufende Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios verringert das Unternehmen die Abhängigkeit von einzelnen Wirtschaftssektoren. Der kontinuierliche Planungsprozess und die Überwachung der strategischen Unternehmensentwicklung lässt frühzeitig Chancenpotenziale erkennen und die Geschäftsführung optimal ausnutzen. Durch die gefestigte Marktposition in allen Geschäftsbereichen, des Wachstums und Ausweitung des Unternehmens, der hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter und dem hohen technischen Standard der Ausrüstung, blickt die Gesellschaft trotz des aktuellen schwierigen Umfelds optimistisch in die Zukunft. Die Gesamtleistung wird über dem Niveau zum Vorjahr erwartet und für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung wieder ein positives Ergebnis. Grund für diese Prognose sind unter anderem Kostensteigerungen beim Materialeinkauf sowie steigende Energiepreise; die nicht vollständig an den Kunden weitergereicht werden können. Für die nächsten Geschäftsjahre soll ein verstärktes Augenmerk auf die Steigerung des Unternehmensertrags gelegt werden. Das ordentliche Betriebsergebnis soll durch die eingeleitete Reduktion der Material- und Personalaufwandsquote nachhaltig verfestigt und weiter gesteigert werden. Zusätzlich wir ein besonderer Fokus auf mögliche Einsparpotentiale bei den internen Kosten gelegt. Es sind künftig keine wesentlichen Änderungen in unserer Geschäftspolitik geplant. Wir hoffen, dass wir mit unserem engagierten Fachpersonal auch zukünftig in der Lage sein werden, große und kleine Baustellen abzuwickeln und unseren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachzukommen. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den wesentlichen Finanzierungsinstrumenten zählen unsere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bzw. Kreditlinien bei Kreditinstituten. Durch ständige Kontrolle der Bearbeitungsstände unserer Aufträge und den damit zusammenhängenden Abrechnungsintervallen stellen wir unsere Forderungen dem Baufortschritt entsprechend frühzeitig. Zur Minimierung von Ausfallrisiken haben wir ein geeignetes Debitorenmanagement eingeführt und informieren uns vor Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Auftraggeber. Auch unsere langjährigen Auftraggeber und Kunden überprüfen wir aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen regelmäßig hinsichtlich ihrer Bonität. Aufgrund unseres solventen Kundenstamms stellen Forderungsausfälle allerdings eher die Ausnahme dar. Soweit bei unseren Forderungen dennoch Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, nehmen wir in unserem Jahresabschluss entsprechende Wertberichtigungen vor. Wir zahlen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter der Realisierung der mittlerweile wieder öfter gewährten Skontoabzüge. Innerhalb der kurzfristigen Zahlungsfristen nutzen wir die Lieferantenkredite zur Zwischenfinanzierung. Unser Ziel beim Debitoren- und Kreditorenmanagements ist es, jederzeit eine hohe Liquidität zu sichern. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens bleibt die Sicherung des Erfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art mittels einer konservativen und sicheren Risikostrategie. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Chieming, den 15.05.2025 Lampersberger GmbH Geschäftsführung gez. Helmut Lampersberger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Lampersberger GmbH1. Allgemeine Angaben Die Lampersberger GmbH mit Sitz in Chieming ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 16311 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Der Anhang ist in Tausend € aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear oder entsprechend dem nachgewiesenen Leistungsverzehr. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear oder entsprechend dem nachgewiesenen Leistungsverzehr. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen liegt zwischen drei und 15 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis 10 Jahre. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr Abgang wird nach 5 Jahren unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Aktivierung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene und notwendige Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Von den unfertigen Arbeiten wurden die erhaltenen Anzahlungen aktivisch abgesetzt (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Zum Stichtag betragen die aktiven latenten Steuern 197 T€ (im Vorjahr 0 T€). Sie wurden gebildet aufgrund unterschiedlicher handelsrechtliche und steuerlichen Bewertungsvorgaben vor allem hinsichtlich der Bewertung von der Pensionsrückstellung. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der laufzeitäquivalent abgezinsten versicherungsmathematischen Teilwertmethode auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck und dem gemäß RückAbzinsV relevanten Zins in Höhe von 1,82 %. Es wurde der 10 Jahresdurchschnittszins verwendet. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 0,0 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 3. Angaben zur Bilanz
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 656 T€ (Vorjahr: 1.157 T€) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die latenten Steuern ermitteln sich wie folgt:
Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 €. Der Betrag der einer Ausschüttungssperre unterliegenden Aktivierungen setzt sich wie folgt zusammen:
Der Bilanzausweis der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:
Die Zuführung der Pensionsrückstellung in Höhe von insgesamt 140 T€ ist in Höhe von 124 T€ im Personalaufwand berücksichtigt. Der Bewertung wurde ein durchschnittlicher Zinssatz von 1,82 % zugrunde gelegt und als Zinsaufwand in Höhe von 16 T€ ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins bewertet. Im Vergleich zu einer Bewertung mit dem ursprünglichen verwendeten 7-Jahres-Durchschnittszins ergibt sich ein um 15 T€ niedriger Rückstellungsbetrag. Im Vorjahr wurde die Pensionsrückstellung (771 T€) mit einem Rückdeckungsbetrag (1.038 T€; Wertpapierdepot) unter den Wertpapieren des Anlagevermögens aktivisch saldiert ausgewiesen, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen eine Saldierung nicht vorlagen. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.
Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen:
(Vorjahreszahl in Klammern)
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 5.400 T€ (i.V. 3.000 T€) durch eigene Grundpfandrechte gesichert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 555 T€ (i.V. 266 T€) enthalten.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustverrechnung
Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalteten einmaligen und/oder Periodenfremden Erträgen setzten sich wie folgt zusammen:
Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten einmaligen und/oder periodenfremden Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Sonstige Angaben Vergütung gemäß § 285 Nr. 9a HGB Hinsichtlich der Angeben zu den Geschäftsführervergütung wird von § 268 Abs. HGB Gebrauch gemacht. Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr Herrn Helmut Lampersberger, Bauingenieur. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Honorar Abschlussprüfer Das Honorar für Prüfungsleistung lag im Geschäftsjahr bei 16 T€. Selbiges für Steuerberatung und Sonstige Leistungen 3 T€ Anteilsbesitz Die Lampersberger GmbH ist zu 50% am Kapital der Transportbeton-Traunstein GmbH, Sitz Traunstein, beteiligt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 €. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 4.583 T€. Vorschlag bzw. Beschluss zur GewinnverwendungDer Jahresabschluss wurde aufgrund eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Zum Ausgleich des Jahresfehlbetrags wurde eine Entnahme aus der anderen Gewinnrücklage vorgenommen.
Chieming den 15.05.2025 Lampersberger GmbH Geschäftsführung gez. Helmut Lampersberger Der Jahresabschluss wurde zum 21.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkZu den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lampersberger GmbH, Chieming Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lampersberger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lampersberger GmbH, Chieming, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trostberg, 19.05.2025 M&P
Revision und Treuhand GmbH
gez. Daniel Zeus, Wirtschaftsprüfer |
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