Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 43997
Vorher
BBA Nonwovens Berlin GmbH
Eingetragen
12.10.2004
Branche
Herstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von technischen Textilien
Gegenstand
Die Herstellung, Verarbeitung und/oder der Vertrieb von Vliesstoffen aller Art sowie der Export und Import solcher Erzeugnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Bo Hemmingsen
seit 11.2.2026
Prokura
Robert Somers
seit 25.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
David Cortes Gomez
seit 27.4.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AVINTIV, IncUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Magnera Europe GmbH
Germany
9500000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fiberweb Berlin GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023 31.12.2022
EURO EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163.631,51 162.840,51
163.631,51 162.840,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 740.410,01 397.400,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.858.949,90 8.365.017,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.246,28 294.859,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.470,85 944.060,47
9.965.077,04 10.001.337,15
10.128.708,55 10.164.177,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 920.175,00 1.262.630,13
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 234.255,57 728.081,85
1.154.430,57 1.990.711,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.938.629,18 2.617.279,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.224.857,37 132.087,41
- davon gegen Gesellschafter € 750.015,58 (Vorjahr: € 0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 326.495,28 352.389,14
3.489.981,83 3.101.755,97
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 50.000,00 50.933,54
14.823.120,95 15.470.419,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.500,00 38.835,00
14.830.620,95 15.509.254,66

Passiva

30.09.2023 31.12.2022
EURO EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.857.272,87 4.857.272,87
II. Kapitalrücklage 4.443.553,79 4.443.553,79
III. Gewinnvortrag 424,97 424,97
9.301.251,63 9.301.251,63
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.240.296,12 1.464.413,19
1.240.296,12 1.464.413,19
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.931.365,13 1.346.650,15
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.995.983,14 2.832.508,93
- davon gegenüber Gesellschafter € 1.595.531,33 ( Vorjahr: € 2.306.685,29)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 361.724,93 401.590,25
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 361.724,93 (Vorjahr: € 401.590,25)
4.289.073,20 4.580.749,33
14.830.620,95 15.346.414,15

Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 30. September 2023

01.01.2023 - 30.09.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 16.424.336,51 28.973.867,69
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -420.460,98 -607.551,16
3. Sonstige betriebliche Erträge 128.552,38 285.450,44
16.132.427,91 28.651.766,97
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.621.423,12 -12.945.377,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -896.701,57 -1.873.506,18
-7.518.124,69 -14.818.883,87
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.777.697,03 -5.405.111,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -777.954,27 -907.755,32
- davon für Altersversorgung: 15.363,06 € (Vj:20.560,83 €)
-4.555.651,30 -6.312.866,49
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -763.352,87 -922.280,11
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.045.372,77 -5.950.094,72
- davon Fremdwährungsumsrechnung € 41.482,84 (Vj: 63.923,41€)
8. Zinsen und ähnliche Erträge 58,14 266,56
9. Ergebnis nach Steuern -750.015,58 - 647.908,34
10. Ertrag/Aufwendungen aus der Gewinnabführung -750.015,58 - 647.908,34
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINES

Die Fiberweb Berlin GmbH mit Sitz in Berlin ist im Registergericht Charlottenburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 43997 geführt. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt weiterhin die Voraussetzungen für die Einordnung als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Auf die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach §§ 276 und 288 HGB wird hingewiesen.

Abweichend davon wurden die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Mit Wirkung zum 30. September 2023 wurde das Geschäftsjahr umgestellt, um im Gleichklang mit dem Konzern zu sein. Der Zeitraum 01. Januar 2023 bis 30. September 2023 ist somit ein Rumpfgeschäftsjahr.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN, WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen und Erträgen wurden nicht vorgenommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten; im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode unter Verwendung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zur Anwendung, welche zwischen 5 und 25 Jahren beträgt

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800 Euro nicht überstiegen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten.

Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind.

Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug erforderlicher Einzelwertberichtigungen bilanziert. Es wurde keine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Kurzfristige Rückstellungen werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

C. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Brutto-Anlagespiegel ersichtlich. Dieser liegt als Anlage dem Anhang bei.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Forderungen gegen Gesellschafter

Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr EUR 0) und resultieren aus der Ergebnisübernahme durch die Fiberweb Holding Deutschland GmbH.

4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen die Fiberweb Geosynthetics (Maldon, UK) TEUR 94 (Vorjahr TEUR 105); PGI Nonwovens BV TEUR 312 (Katwijk/Cuijk, NL) (Vorjahr TEUR 20); und PGI Spain SL, (Tarragona, ES) TEUR 33 (Vorjahr TEUR 0) insgesamt TEUR 475 (Vorjahr TEUR 132). Die Forderungen betreffen neben Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auch Weiterbelastungen aus der konzerninternen Leistungsverrechnung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen weisen unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Eigenkapital und Ergebnisverwendung

Das gezeichnete Stammkapital beträgt TEUR 4.857 (TEUR 4.857) und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Eine ertragsteuerliche Organschaft zwischen der Alleingesellschafterin Fiberweb Holding Deutschland GmbH als Organträgerin und der Fiberweb Berlin GmbH als Organgesellschaft ist durch den Abschluss eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag begründet und wurde zum 30. September 2023 beendet. Es besteht ein neuer Ergebnisabführungsvertrag mit der Berry Europe GmbH seit dem 1. Oktober 2023.

Die Gesellschaft hat den gesamten handelsrechtlichen Verlust für das Geschäftsjahr 2023 von minus EUR 750.015,58 (Vorjahr: Überschuss EUR 647.908,34) der Alleingesellschafterin berechnet.

Der Gewinnvortrag ist demnach mit EUR 424,97 gegenüber dem Vorjahr unverändert.

7. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.240 (Vorjahr: TEUR 1.464) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 603), nicht genommenen Urlaub/Überstunden/Altersvorsorge TEUR 354 (Vorjahr: TEUR 145), Mitarbeiterboni TEUR 74 (Vorjahr: 19 TEUR), Kundenboni TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 82), Abschluss und Prüfungs- Steuerberatungskosten TEUR 186 (Vorjahr TEUR 133), Frachtkosten TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 44) sowie Mietnebenkosten TEUR 115 (Vorjahr 66) und Strom/Wassergeld TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 91).

8. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden daher ausnahmslos mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 von TEUR 400 (Vorjahr TEUR 526) sind gegenüber Fiberweb Geosynthetics (Maldon, UK) Berry Plastics Holding GmbH & Co KG, (Waghäusel, Germany) sowie Berry Global (Evansville, US).

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.596 (Vorjahr TEUR 2.307) beinhalten ausschließlich Verpflichtungen aus der Cash-Pool-Vereinbarung mit der Organträgerin.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 147) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 3).

9. Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet-, Leasing- und Wartungsverträge für Dienstfahrzeuge und für Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume und Betriebsausstattungen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich für die folgenden fünf Geschäftsjahre auf TEUR 3.323 (Vorjahr: TEUR 2.960) und verteilen sich wie folgt:

2024 2025 2026 2027 2028
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
771 712 652 593 593

D. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 285) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Kfz-Gestellung TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 34) und Stromsteuererstattung TEUR 62 (im Vorjahr: TEUR 147). Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 101).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.045 (Vorjahr: TEUR 5.950) handelt es sich vor allem um Ausgangsfrachten und Lagerkosten TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 1.343), Kosten im Rahmen der konzerninternen Leistungsverrechnung TEUR 1.283 (Vorjahr: TEUR 1.644), Reparatur- und Instandhaltungskosten TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 1.076) und Mietkosten inkl. Mietnebenkosten TEUR 595 (Vorjahr: TEUR 806). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 64). Im laufenden Geschäftsjahr wurde eine Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen von TEUR 290 vorgenommen (Vorjahr: Auflösung TEUR 3).

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Organe der Gesellschaft

1.1 Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Achim Schalk, Berlin - Executive Vice President & General Manager Health Hygiene Specialties EMEIA David Cortes Gomez - Vice President Operations Health Hygiene Specialties EMEIA.

1.2 Aufwendungen für Organmitglieder

Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB.

2. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt (9 Monate) hat die Fiberweb Berlin GmbH, Berlin, 49 (Vorjahr 54) Arbeiter und 31 (Vorjahr 32) Angestellte beschäftigt. Zum 30. September 2023 lag der Personalbestand bei 75 (Vorjahr: 86).

3. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 31. Oktober 2006 mit Wirkung zum 1. Oktober 2006 wird der Jahresverlust zum 30. September 2023 von der Fiberweb Holding Deutschland GmbH, Berlin, übernommen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde per 01. Oktober 2023 beendet.

4. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist über die Fiberweb Holding GmbH, Berlin, mittelbar ein Tochterunternehmen der Berry Global Group, Inc, 101 Oakley Street, Evansville, Indiana 47710, USA. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Berry Global Group, Inc. einbezogen (kleinste und größte Konsolidierungskreis).

Der Konzernabschluss ist erhältlich über www.berryglobal.com bzw. über www.sec.gov.

5. Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung per 30.09.2023 beträgt TEUR 45 (Vj: TEUR 45).

 

Berlin, 31. Juli 2024

Achim Schalk, Geschäftsführer

David Cortes Gomez, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.764.596,99 0,00 0,00 54.351,28 3.818.948,27
3.764.596,99 0,00 0,00 54.351,28 3.818.948,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.308.491,22 0,00 0,00 367.163,22 1.675.654,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.174.888,03 0,00 0,00 1.130.958,88 27.305.846,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.026.362,79 0,00 0,00 0,00 2.026.362,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 944.060,47 727.883,76 0,00 -1.552.473,38 119.470,85
30.453.802,51 727.883,76 0,00 -54.351,28 31.127.334,99
34.218.399,50 727.883,76 0,00 0,00 34.946.283,26
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.601.756,48 53.560,28 0,00 0,00 3.655.316,76
3.601.756,48 53.560,28 0,00 0,00 3.655.316,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 911.091,21 24.153,22 0,00 0,00 935.244,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.809.870,64 637.026,37 0,00 0,00 18.446.897,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.731.503,51 48.613,00 0,00 0,00 1.780.116,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
20.452.465,36 709.792,59 0,00 0,00 21.162.257,95
24.054.221,84 763.352,87 0,00 0,00 24.817.574,71
Buchwerte
Stand 30.09.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163.631,51 162.840,51
163.631,51 162.840,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 740.410,01 397.400,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.858.949,90 8.365.017,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.246,28 294.859,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.470,85 944.060,47
9.965.077,04 10.001.337,15
10.128.708,55 10.164.177,66

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2023

A) Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Auch wenn die Preissteigerungen gegen Jahresende 2023 abflachten, so betrug die Steigerung des Verbraucherpreisindex für das Gesamtjahr 5,9%. Die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 6,3% gegenüber dem Vorjahr auf 4.122,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 3.876,8 Mrd. Euro) ist nur auf Preissteigerungen und hier wesentlich auf die Energieverteuerung zurückzuführen. Preisbereinigt sank das BIP um 0,3% 1

Der Branchenumsatz ging um 6 % auf 72,5 Mrd. Euro zurück (It. Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.). Insgesamt wurden in Deutschland 12,7 Mio. Tonnen Kunststoffe verarbeitet. Das sind 9% weniger als im Vorjahr. 2

Die Anzahl der Beschäftigten beträgt 319.264 bei Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Dies entspricht einem Rückgang von 2,2% 3.

2. Entwicklung des Geschäftsverlaufs

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres ist ein Vergleich der einzelnen Daten der Gewinn- und Verlustrechnung nicht zielführend. Der Umsatz der Gesellschaft betrug im Berichtszeitraum 16.424 TEUR. Bei einer linearen Interpolation des Umsatzes auf 12 Monate beträgt der Rückgang ca. 7.000 TEUR.

Im Rahmen der Corona-Krise stieg der Bedarf an medizinischen Schutzmasken erheblich. Der Höhepunkt war in 2021. In 2022 sank der Umsatz bereits um 42%. Im Berichtszeitraum ist dieser Bedarf weiter deutlich zurückgegangen mit einem Umsatzminus von 94%. Auf einen 12- Monatszeitraum betrachtet war der Rückgang 92%. Der größte Umsatzbereich mit technischen Vliesen lag im Berichtszeitraum 36% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Auf einen 12- Monatszeitraum betrachtet war der Rückgang nur 19%. Im strategischen Wachstumssegment Medical wurde im Berichtszeitraum ein Umsatzminus von 27% erzielt. Auf einen 12-Monatszeitraum betrachtet war der Rückgang nur 6%. Im Bereich Filtration sank der Umsatz im Berichtszeitraum um 51%. Auf einen 12-Monatszeitraum betrachtet war der Rückgang 41%.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt (Stand Juni 2024)
2 Quelle: Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.27
3 Quelle: Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.27

Der Umsatz im Bereich der Agrarvliese lag unter dem Vorjahreszeitraum. Dieser Bereich ist stark von konzerninternen Umsätzen geprägt und unterliegt daher mengenseitigen Schwankungen im Zeitablauf.

Der Absatz mit 3.246 t (Vorjahr: 5.527 t) lag unter dem Vorjahresniveau. Auf einen 12- Monatszeitraum betrachtet lag der Absatz bei 4.156 t und damit 25% unter dem Vorjahresniveau. Der veränderte Produktmix hatte insgesamt nur geringe Auswirkungen auf den durchschnittlichen Verkaufspreis. Der durchschnittliche Verkaufspreis sank um 4%.

Für das Rumpfgeschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung von 750 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 648 TEUR).

3. Produktion

Das Qualitätsniveau blieb weiterhin stabil. Das Produktionsvolumen sank markt- und umsatzbedingt um 40% im Berichtszeitraum. Auf einen 12-Monatszeitraum betrachtet war der Rückgang 20%. Der Materialeinsatz in % vom Umsatz und Bestandsänderung betrug 41,4%, während er im Vorjahr noch bei 45,6% lag. Durch die Übernahme des britischen Verpackungsherstellers RPC Group durch die Berry Gruppe konnten enorme Synergieeffekte im Bereich der Rohstoffpreise erzielt werden.

4. Beschaffung

Die Beschaffung aller wesentlichen Basisrohstoffe erfolgt zentral innerhalb des Konzerns. Engpässe waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen.

5. Investitionen

Im Anlagevermögen standen planmäßigen Abschreibungen von 763 TEUR Investitionen von 728 TEUR gegenüber.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Finanzierungsmaßnahmen durch externe Dritte waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Die Finanzierung der Gesellschaft wird auch weiterhin durch die Muttergesellschaft bzw. den Konzern sichergestellt.

7. Personal- und Sozialbereich

Der verminderte Personalaufwand ist vor allem auf den Rückgang des Umsatzes zurückzuführen. Wir hatten daher Personalanpassungsmaßnahmen treffen müssen. Der Personalaufwand im Verhältnis zu Umsatz und Bestandsabbau erhöhte sich dennoch um 4.6%-Punkte.

8. Umweltschutz

Vliesstoffe sind in der Herstellung und Anwendung umweltverträglich. Daher sind außer regelmäßigen Schulungen des Personals keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Es wurden in 2023 die Zertifizierungen nach ISO 50001 und ISO 9001 beibehalten.

B) Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Abschreibungen geringfügig über den Neuinvestitionen. Dies führte zu einem marginalen Rückgang des Anlagevermögens von 36 TEUR oder 0,4%. Der Vorratsbestand verringerte sich um 836 TEUR (-42,1%) auf 1.154 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 679 TEUR auf 1.939 TEUR aufgrund der deutlich niedrigeren Umsätze im Vergleich zur Vorperiode. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (ohne Gesellschafter) stiegen um 343 TEUR aufgrund erhöhter konzerninterner Umsätze. Zum Abschlussstichtag betrugen die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter 750 TEUR (im Vorjahr 0), dies ist durch die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin bedingt. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betrugen 1.596 KEUR.

2. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft wird über das, innerhalb der Berry-Gruppe bestehende, Cash- Pooling-Verfahren sichergestellt. Seit dem 1. Oktober 2006 bestehen mit der Fiberweb Holding Deutschland GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche Organschaft. Insgesamt schätzen wir die Finanzlage somit als geordnet ein. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Fiberweb Holding Deutschland GmbH ist aufgrund der Veräußerung der Fiberweb Berlin an die Berry Europe GmbH erloschen. Stattdessen existiert seit dem 1.Oktober 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Berry Europe GmbH.

3. Ertragslage

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres sind die einzelnen Ertrags- und Kostenpositionen nicht vergleichbar. Während der Materialeinsatz im Verhältnis zur Betriebsleistung um 4,3 %-Punkte sank, konnte die Personalkostenanpassung mit dem Umsatzrückgang nicht Schritt halten. Die Personalkosten im Verhältnis zur Betriebsleistung stiegen um 4,6 %-Punkte von 19,1% auf 23,6%. Wir erachten die Ertragslage der Gesellschaft als nicht zufriedenstellend. Weitere Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung sind eingeleitet.

C) Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Hinsichtlich der Vermeidung von Risiken beschäftigt sich das Unternehmen im Rahmen eines Überwachungssystems im Wesentlichen mit dem frühzeitigen Erkennen von möglichen Risiken in den Bereichen Absatz, Beschaffung und Produktion.

Risiken im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten erstrecken sich vor allem auf die Bereiche der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein Kreditmanagementsystem ist im Einsatz. Durch die Überwachung von Kreditlinien und der Anwendung des Risikoüberwachungssystems, das im Wesentlichen auf regelmäßigen Reviews auf Ebene der Gesellschaft und auf Konzernebene basiert, sichert das Unternehmen Zahlungsausfallrisiken. Da die Verträge mit Kunden überwiegend in EUR abgeschlossen werden, unterliegen die im Jahresabschluss ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keinen wesentlichen Währungsrisiken. Aufgrund der bestehenden Konzernfinanzierung unterliegt die Gesellschaft darüber hinaus keinen wesentlichen Refinanzierungsrisiken.

Anhaltender Wettbewerbsdruck und tendenziell weiter steigende Rohstoff- und Energiekosten werden einen wesentlichen Einfluss auf den zukünftigen Geschäftserfolg haben, wobei der Fokus auf wenige Marktsegmente das Umsatzvolumen tendenziell anfälliger gegenüber Schwächen in den Segmenten macht. Eine solche Schwäche ist für die Zeit nach der Corona-Pandemie absehbar. Die im Jahr 2020 einsetzende Corona-Pandemie führte zu einer Stärkung in einer breiten Anzahl von Segmenten. Mit Abklingen der Pandemie ging die Nachfrage deutlich zurück, da Überkapazitäten am Markt sind.

Im Bereich der technischen Vliesstoffe, der Filtration und des Maskengeschäftes wird der Wettbewerbsdruck spürbar. Hier versucht die Gesellschaft mit der Entwicklung von neuen Produkten und der Verbesserung der Kundendienstleistungen Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.

Durch weiterwachsende Produktionskapazitäten am Markt wird sich allgemein der Druck auf die Margen von Spinnvliesherstellern erhöhen. Der Nischenbereich Medical, in dem wir tätig sind, ist von diesen Kapazitätsausweitungen jedoch weniger stark betroffen.

Chancen sehen wir vor allem durch die Neuausrichtung der Gesellschaft in den vergangenen Jahren. Durch die in diesem Zusammenhang umgesetzten Investitionen, können wir flexibler auf Kundenwünsche reagieren und noch mehr als bisher Produkte auf verschiedenen Anlagen fahren. Insbesondere in dieser Flexibilität sehen wir Wettbewerbs- und Kostenvorteile. Dem steigenden Fokus auf ökologischere Produkte wird mit einem erhöhten Einsatz von Regranulat, einem bewussten Umgang mit Ressourcen, dem Energiemanagementsystem und der Entwicklung neuer ökologischer Produkte entsprochen. Wir sind damit zukunftsorientiert aufgestellt.

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der zusammengefassten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

D) Prognosebericht

Für das abweichende Wirtschaftsjahr 2024 erwarten wir eine ausreichende Auslastung der Produktionsanlagen. Basierend auf vorläufigen Zahlen werden die Umsatzerlöse auf 20.278 TEUR für zwölf Monate steigen. Es wird ein wesentlich besseres Ergebnis erwartet aufgrund höherer Umsätze, geringer Rohstoffkosten und erhöhtem Einsatz von regranuliertem Material.

In den Geschäftsjahren 2025 und 2026 führen wir die Neuausrichtung der Gesellschaft weiter fort. Wir rechnen mit leicht steigenden Umsätzen und einem leicht besseren Jahresergebnis. Hierfür ist der Kauf einer zweiten Regranulierungsanlage im Zeitraum Juli bis September 2024 geplant.

In den Kalenderjahren 2023 und 2024 wurden und werden einige konzerninterne Änderungen durchgeführt, die sich jedoch auf das Ergebnis der Gesellschaft nicht auswirken.

Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Fiberweb Holding Deutschland GmbH wurde zum 30. September 2023 beendet. Es besteht ein neuer Ergebnisabführungsvertrag mit der Berry Europe GmbH seit dem 1. Oktober 2023.

Die Fiberweb Holding Deutschland GmbH war die Alleingesellschafterin der Fiberweb Berlin GmbH. Mit Wirkung zum 30. September 2023 wurden 100% der Anteile an der Fiberweb Berlin GmbH von der Fiberweb Holding Deutschland GmbH an die Berry Europe GmbH veräußert.

In diesem Zusammenhang wurde das Cash Pooling zwischen der Fiberweb Holding Deutschland GmbH und der Fiberweb Berlin GmbH zum 30. September 2023 beendet.

Am 7. Februar 2024 hat die Berry Global Group in einer Pressemitteilung informiert, dass die Ausgliederung des Geschäftsbereiches Vliesstoffe und Spezialfolien und dessen Fusion mit dem Branchenunternehmen Glatfelter vorbereitet wird. Die Fiberweb Berlin GmbH ist Teil dieses Geschäftsbereiches und wird somit in die Ausgliederung und Fusion mit einbezogen. Die Finalisierung ist für das 2. Halbjahr 2024 geplant.

E) Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Das Unternehmen ist im Rahmen des Konzerns an einen Forschungs- und Entwicklungsverbund der europäischen und globalen F&E-Mitarbeiter angeschlossen. In diesem Rahmen partizipiert das Unternehmen von den dort vorhandenen Ressourcen und wird aus der Konzernorganisation heraus bei allen F&E Projekten vital und nachhaltig unterstützt.

 

Berlin, 31. Juli 2024

Achim Schalk, Geschäftsführer

David Cortes Gomez, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fiberweb Berlin GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fiberweb Berlin GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Fiberweb Berlin GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sabine Bracher, Wirtschaftsprüferin

Arndt F. Krüger, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss Shareholder Resolution
Hiermit führe ich, Herewith I,
Ton van der Steenhoven Ton von der Steenhoven
handelnd als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der acting in my capacity as a director with the power to represent solely of
Berry Europe GmbH, eingetragen im Handelsregister Stendal unter HRB 26643 Berry Europe GmbH, registered in the Corporate Register of Stendal under HRB 26643
unter Verzicht auf sämtliche gesetzliche und gesellschaftsvertragliche Formen und Fristen eine Gesellschafterversammlung der under waiver of all requirements of form and notice periods, be it by law or corporate charter conduct a shareholder meeting of
Fiberweb Berlin GmbH, eingetragen im Handelsregister Berlin (Charlottenburg) unter HRB 43997 B - einer 100% Tochtergesellschaft Berry Europe GmbH - durch und beschließe was folgt: Fiberweb Berlin GmbH, registered with the Corporate Register Berlin (Charlottenburg) under HRB 43997 B. - Fiberweb Berlin GmbH is a 100% owned subsidiary of Berry Europe GmbH - and resolve as follows:
1. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anhang) wird festgestellt. 1. The accounts for the financial year January 1st through September 30st 2023 are approved.
2. Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 30.09.2023 beträgt 14.830.620,95 EUR. 2. The balance sheet of September 30st 2023 closes with a sum in the amount of 14.830.620,95 EUR.
3. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt 0 EUR. 3. The profit and loss statement for the financial year 2023 closes with a net result in the amount of 0 EUR
4. Den Geschäftsführern Achim Schalk und David Cortes wird für das Geschäftsjahr Entlastung erteilt. 4. The conduct of the managing directors Achim Schalk and David Cortes for the financial year is approved of.
5. Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wird Warth & Klein Grant Thornton AG, Hagenauer Straße 59, 65203 Wiesbaden, bestellt. 5. I herewith appoint Warth & Klein Grant Thornton AG, Hagenauer Straße 59, 65203 Wiesbaden as auditors for the business year 2024.

 

9. September 2024

Antonius Johanna Maria van der Steenhoven

Die deutschsprachige Fassung gilt.

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