Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 35824 HB
Vorher
Deutscher Windservice GmbHKilax GmbHROBUR Wind GmbH
Eingetragen
21.1.2014
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Erbringen von Servicedienstleistungen im On- und Offshorebereich, insbesondere Service/Wartung, Errichtung und Sicherheitsüberprüfung in technischer, logistischer, planerischer und kaufmännischer Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Ott
seit 14.2.2025
Prokura
Geschäftsführer
Javier Amelivia
seit 22.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert92.59% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SPIE Operations SASFRA
92.59%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ROBUR Wind Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPIE Wind Germany GmbH (vormals: ROBUR Wind GmbH)

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Die SPIE Wind Germany GmbH, Bremen (vormals: Robur Wind GmbH), ist ein Spezialist für Industriedienstleistungen rund um Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen. Zu den dort anfallenden Dienstleistungen gehören insbesondere die Installation, Wartung und der Service solcher Anlagen einschließlich des Rotorblattservices und dem Tausch von Großkomponenten. Als Teil der Business Unit Wind der ROBUR Gruppe ist die Gesellschaft dabei gemeinsam mit weiteren ROBUR-Unternehmen in der Lage, ihren Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten. Wesentliche Absatzmärkte des Unternehmens sind neben Deutschland die EU-Nachbarländer.

Mit Vertrag vom 7. Juli 2020 hat die ROBUR Wind GmbH im Wege eines Asset Deals den operativen Geschäftsbetrieb der REETEC Regenerative Energie und Elektrik GmbH, Bremen, einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Windenergie sowohl an Land als auch auf See - übernommen. Das breite Dienstleistungsspektrum der REETEC umfasste die Bereiche der Elektrotechnischen Planung, Netzanbindung, Elektrische und Mechanische Montagen, Service und Wartung, Rotorblatt-Service und Hinderniskennzeichnung gemäß den Richtlinien der Flugsicherheit sowie Spezialentwicklungen und Sonderlösungen. Im Rahmen einer Reorganisation und Straffung der Geschäftsprozesse hat die ROBUR Wind GmbH außerdem mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2020 den gesamten operativen Geschäftsbetrieb ihrer Muttergesellschaft WKA Blade Service GmbH (inzwischen ROBUR Wind Holding GmbH) übernommen. Zudem wurde mit der Muttergesellschaft ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Im März 2024 wurde die Robur Gruppe von der SPIE Deutschland und Zentraleuropa übernommen. Die SPIE ist Marktführer für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation. Am 15. Oktober 2024 wurde die Robur Wind GmbH in SPIE Wind Germany GmbH umbenannt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Einschätzung der Bundesbank in einem schwierigen Fahrwasser. Das Bruttoinlandsprodukt könnte im Jahr 2024 stagnieren bzw. zurückgehen (Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/deutsche-wirtschaft-rutscht-tiefer-in-die-krise-alarmierende-kennzahlen-sorge-waechst).

Trotz dieser Meldungen wurden im Jahr 2024 von der Bundesnetzagentur 6.900MW Windkraftleistungen beaufschlagt. (Quelle: www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-38835-wind-ausschreibungen-2024-bundesnetzagentur-hat-bisher-schon-fast-6-900-mw-windkraftleistung-bezuschlagt).

Die Rahmenbedingungen in der Windbranche in Europa stabilisierten sich im Jahr 2023, wie aus Branchenangaben hervorgeht.

Im Jahr 2023 wurden in Europa Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 18.300 MW (18,3 GW) neu errichtet. Davon entfallen rund 16.200 MW (16,2 GW) auf die Länder der Europäischen Union. Der Schwerpunkt in der EU liegt 2023 auf Windenergieanlagen an Onshore-Standorten. Und mehr als 1.000 MW (1 GW) wurde im Zuge des Repowering von alten Bestandsanlagen errichtet (Quelle: www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-38589-rahmenbedingungen-fur-windausbau-in-europa-verbessern-sich-2023-eu-ausbauziel-2030-wird-greifbar).

Daher sieht die Geschäftsführung den folgenden Jahren positiv entgegen.

Geschäftsverlauf

Aufgrund der diversen Wechsel innerhalb Geschäftsleitung konnte der Umsatz nicht stabilisiert werden. Während die Gesellschaft im Vorjahr noch einen Umsatz von TEUR 29.160 erwirtschaftet hat, liegt dieser nun bei TEUR 20.026 und damit gleichwohl unter den Erwartungen. Hierbei ist zu erwähnen, dass eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 4.821 gebildet wurde. Im Geschäftsjahr wurde ein Verlust von TEUR 15.311 vor Verlustübernahme erzielt. (Vorjahresverlust vor Verlustübernahme TEUR 5.283). Trotz Reduzierungen bei den Fremdleistungen auf TEUR 4.744 (Vorjahr 7.005) und gesunkenen Personalkosten auf TEUR 15.596 (Vorjahr TEUR 16.952) konnte der Umsatzrückgang nicht kompensiert werden.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Das Jahresergebnis wurde maßgeblich durch Veränderungen in der Geschäftsleitung sowie durch fehlerhafte Kalkulationen der Verkaufspreise negativ beeinflusst, was sich insgesamt nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirkte.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 20.026, ergänzt durch sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 588.

Auf der Aufwandsseite wirkt sich insbesondere der enorme Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 16.299 (Vorjahr: TEUR 8.839), welcher durch die erstmalige Bildung von Drohverlustrückstellungen zurückzuführen ist, belastend auf das Ergebnis aus.

Wesentlichen Anteil an den Materialaufwendungen haben bezogene Leistungen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Aufwendungen für Subunternehmer bzw. Zeitarbeiter, die zur Abfederung von Auslastungsspitzen eingesetzt werden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen vor allem für die Durchführung von Serviceaufträgen benötigtes Verbrauchsmaterial.

Der Rückgang der Personalaufwendungen auf TEUR 15.596 (Vorjahr: TEUR 16.952) ist unter anderem durch den Rückgang der Umsatzerlöse zu begründen. Aufgrund der geringeren Erlöse musste die Gesellschaft die Anzahl der Beschäftigten reduzieren. Während im Jahr 2022 durchschnittlich noch 291 Mitarbeiter angestellt waren, sank diese Zahl im Geschäftsjahr 2023 auf 249.

Aufgrund des Umsatzrückgangs und der reduzierten Mitarbeiterzahl sind auch die Fortbildungs-, Fahrzeug- und Reisekosten sowie die Rechts- und Beratungskosten gesunken. Die geringere Geschäftstätigkeit und der Personalabbau führten zu einem insgesamt niedrigeren Bedarf in diesen Bereichen.

Der erwirtschaftete Jahresverlust wurde von der Muttergesellschaft im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrag übernommen.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Unter Berücksichtigung des erwirtschafteten Jahresverlustes und Übernahme der Verluste durch die Holding blieb das Eigenkapital auf TEUR 2.336 zum Stichtag, die Eigenkapitalquote verschlechtert sich von 10,6% auf 7,5%.

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 beliefen sich auf TEUR 103. Die laufenden Abschreibungen betragen TEUR 317 (Vorjahr: TEUR 520).

Liquidität

Die Gesellschaft weist zum Stichtag Bankguthaben in Höhe von TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 223) aus, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren Verbindlichkeiten fristgerecht und vollumfänglich nachzukommen.

Vermögenslage

Die Gesellschaft wies im Vorjahr immateriellen Wirtschaftsgüter und Sachanlagen in Höhe von TEUR 817 in der Bilanz aus, im Geschäftsjahr ist das Anlagevermögen zum Stichtag auf TEUR 603 gesunken.

Im Zuge des gesunkenen Umsatzes bzw. Geschäftstätigkeit sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.916 (Vorjahr: TEUR 4.927) gesunken.

Insgesamt beurteilt die Unternehmensleitung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als herausfordernd.

Chancen- und Risikobericht

Das Management von Chancen und Risiken bzw. Stärken und Schwächen wird in einem rollierenden Prozess aus monatlichen, quartalsmäßigen oder ad hoc Reports auf verschiedenen Ebenen (Sales, Service, Technology, Finance und Business Development) sowie laufenden Besprechungen auf Gruppen-Ebene wahrgenommen. Auf Managementebene werden die identifizierten Risiken analysiert, bewertet und gesteuert.

Neben allgemeinen Risiken werden insbesondere Wetter- und Konjunkturrisiken gesehen. Chancen ergeben sich vor allem aus möglichen politischen Veränderungen in den europäischen Staaten und aus einem veränderten Umweltbewusstsein. Der Trend hin zu einem ökologischen Umbau der Industrie und der daraus folgende Ausbau der erneuerbaren Energien und hier insbesondere der Windenergie würde auch den Bedarf nach Industriedienstleistungen rund um den Betrieb solcher Windkraftanlagen steigern.

Ein wesentliches Risiko besteht in den Auswirkungen des Ukrainekrieges auf die Möglichkeit des Unternehmens, seine Dienstleistungen vor Ort an der Windkraftanlage zu erbringen. Das Risiko wird abgemildert durch die technische Notwendigkeit der Durchführung notwendiger Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Anlagen.

Dem Risiko einer potenziellen Abhängigkeit von einzelnen Kunden begegnet die SPIE Wind Germany GmbH mit der gezielten Ausdehnung ihrer Dienstleistungen auch auf andere Hersteller von Windkraftanlagen. Hierzu werden die Mitarbeiter regelmäßig in anderen Typen trainiert, um die Vielfalt zu wartende Anlagen abzubilden. Aus der breiteren Einsatzmöglichkeit der Mitarbeiter ergeben sich zugleich Chancen hinsichtlich einer gleichmäßigeren Auslastung derselben.

Größere Abhängigkeiten zu einzelnen Geschäftspartnern bestehen nicht, da grundsätzlich auch auf andere Lieferanten ausgewichen werden kann.

Eine ständige, kundenorientierte Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie eine kompetente technische Beratung sollen auch in Zukunft Wettbewerbschancen eröffnen. Darüber hinaus tragen interne Projekte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Geschäftsprozesse und damit zu einer Steigerung von Effizienz und Produktivität bei.

Durch die Konzentration der Geschäfte in einer schlagkräftigeren Gesellschaft wird eine bessere Visibilität am Markt bei einem zugleich verbesserten Marktauftritt, schlankere Prozesse und nicht zuletzt eine bessere Verhandlungsposition erwartet.

Dem Risiko von Forderungsverlusten begegnet die Gesellschaft mit einem aktiven Forderungsmanagement. Hohe Forderungsausfälle konnten in der Vergangenheit somit vermieden werden. Die kontinuierliche Überwachung der Fälligkeitsstrukturen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ermöglicht Preisvorteile durch die Inanspruchnahme von Skonti. Währungsrisiken bestehen nicht.

Die verfügbare Liquidität wird von der kaufmännischen Geschäftsführung laufend überwacht, bei Bedarf kann diese jederzeit auf Liquiditätsreserven bei der Muttergesellschaft zurückgreifen.

Aufgrund der Ergebnissituation ist die Gesellschaft nicht in der Lage liquide Mittel zu generieren und daher auf Zuführung von Liquidität von Gesellschaftern oder Dritten angewiesen.

Daher hat die SPIE Wind Germany GmbH von der SPIE Industrie Service Group GmbH, München eine Patronatserklärung erhalten, welche den Fortbestand des Unternehmens sowie Liquidität in den nächsten Monaten sicherstellt. Aufgrund dessen sieht die Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine bestandsgefährdenden Risiken.

Prognosebericht

Für das Jahr 2024 rechnet das Institut für Weltwirtschaft nach der leichten konjunkturellen Belebung zu Jahresbeginn damit, dass das Bruttoinlandsproduktion laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. Juli im Zeitraum April bis Juni preis-, kalender- und saisonbereinigt leicht um 0,1 % gegenüber dem Vorquartal zurück geht. Damit verläuft die Erholung der deutschen Wirtschaft schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartet.

Branchenanalysen zeigen darüber hinaus, dass im Jahr 2024 ein gegenüber den beiden Vorjahren deutlicher Zubau an Windenergieanlagen erfolgte.

Darauf aufbauend geht auch die Geschäftsführung von einem gleichbleibenden Umsatz im Jahr 2024 (EUR 19.500) aus. Des Weiteren geht die Geschäftsführung von einem Verlust für das Gesamtjahr 2024 aus (TEUR 2.300). Für das Jahr 2025 wird eine Stabilisierung des Umsatzes erwartet, mit einem geschätzten Wert von EUR 26.126. Die Geschäftsführung rechnet auch hier mit einem Verlust für das Gesamtjahr 2025. (TEUR 1.463).

 

Bremen, 7. April 2025

Herr Javier Amelivia

BILANZ zum 31.12.2023

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.945,57 74.494,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.580,23 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 73.271,65 114.814,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.229,76 628.314,33
564.081,64 743.129,15
Summe Anlagevermögen 603.027,21 817.623,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 768.539,20 906.437,79
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 99.054,62 112.185,92
867.593,82 1.018.623,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.915.860,61 4.927.359,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.525.650,29 2.816.596,69
3. Forderungen gegen Gesellschafter 23.592.044,29 10.714.309,92
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.410.682,48 1.509.690,74
29.444.237,67 19.967.956,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 196.307,43 223.385,32
Summe Umlaufvermögen 30.508.138,92 21.209.965,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.219,69 35.476,81
31.144.385,82 22.063.065,98
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 2.110.959,90 2.110.959,90
III. Bilanzgewinn 198.176,45 198.176,45
Summe Eigenkapital 2.336.136,35 2.336.136,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 63.660,74 104.134,31
2. sonstige Rückstellungen 8.361.932,46 3.020.706,72
8.425.593,20 3.124.841,03
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 56.303,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.141.386,10 999.843,52
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.579.077,13 15.067.329,50
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 130.179,85 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 532.013,19 478.611,63
- davon aus Steuern EUR 136.223,48 (EUR 169.311,56)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 383.289,19 (EUR 367.867,22)
20.382.656,27 16.602.088,60
31.144.385,82 22.063.065,98
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2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 17.854.101,97 22.104.691,70
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (13.107.271,52) (14.135.263,59)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (2.489.214,78) (2.817.173,88)
- davon für Altersversorgung EUR 5.585,05 (EUR 6.564,43)
(15.596.486,30) (16.952.437,47)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (317.345,08) (519.665,19)
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit die die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten (187.484,50) (487.478,11)
(504.829,58) 1.000.143,30)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen (16.299.240,13) (8.838.503,82)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.118,24 139.509,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (890.659,28) (672.748,45)
7. Ergebnis nach Steuern (15.300.995,08) (5.219.632,19)
8. Sonstige Steuern (10.206,76) (63.460,24)
9. Erträge aus Verlustübernahme 15.311.201,84 5.283.092,43
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 198.176,45 198.176,45
12. Bilanzgewinn 198.176,45 198.176,45

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

SPIE Wind Germany GmbH (vormals: Robur Wind GmbH), Bremen

1. Aufstellungs-/Gliederungsvorschriften

Die SPIE Wind Germany GmbH (vormals: Robur Wind GmbH), Bremen, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Bremen unter der Nr. 35824 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bremen. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 256a und 264 - 288 HGB) und § 42 GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft unterliegt den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert, wobei von den Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Verlust vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 15.311 erzielt. Das Ergebnis ist mit Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 4.821 belastet.

Aufgrund der Ergebnissituation ist die Gesellschaft nicht in der Lage ausreichend liquide Mittel zu generieren und daher auf Zuführung von Liquidität von Gesellschaftern oder Dritten angewiesen.

Die Geschäftsführung geht davon aus, von der Konzerngesellschaft SPIE Industry Service Group GmbH (vormals: Robur Industry Service Group GmbH), München, Darlehen zur Sicherstellung der Liquidität zu erhalten. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass eine Fortführung der Gesellschaft gesichert wird.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen angesetzt.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen.

Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Vorräte sind mit ihren Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden gemäß § 256 S. 1 HGB nach dem First-in-first-out-Verfahren (Fifo) ermittelt.

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Flüssige Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen sind vorsichtig bemessen. Sie tragen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken in kaufmännisch vernünftigerweise Rechnung und sind mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten sind gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme eines Betrages in Höhe von EUR 1.055.667,92 (Vorjahr: EUR 737.748,00), haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus ausgegebenen Darlehen (im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen).

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für sonstige Personalkosten in Höhe von EUR 2.040.947,43 (Vorjahr: EUR 1.114.718,96), Urlaubsrückstellungen in Höhe von EUR 408.036,00 (Vorjahr: EUR 403.113,59), Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 349.219,50 (Vorjahr: EUR 205.142,85) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 452.348,63 (Vorjahr: EUR 1.267.731,32) enthalten.

Ein Drohverlust in Höhe von EUR 4.820.796,62 wurde gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.141.386,10 (Vorjahr: EUR 999.843,52) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 2.316.679,48 (Vorjahr: EUR 2.985.380,45) und mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren in Höhe von EUR 400.000,00 (Vorjahr: EUR 206.318,31) sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind in Höhe von EUR 15.992.577,50 (Vorjahr: EUR 11.875.630,74) enthalten und resultieren aus Darlehen der SPIE Industry Service Group GmbH (vormals: Robur Industry Service Group GmbH), München.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 532.013,19 (Vorjahr: EUR 534.915,58) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthalten.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr belaufen sich auf 20.026.171,41 EUR und liegen damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 29.159.550,09 EUR. Der Rückgang ist vor allem auf ausbleibende Aufträge sowie auf mehrere personelle Veränderungen in der Geschäftsführung zurückzuführen, die sich auf die strategische und operative Entwicklung des Unternehmens ausgewirkt haben.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen EUR 587.507,58 (Vorjahr: EUR 1.430.485,87). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus den ausbleibenden Erträgen aus Auflösungen von Rückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Leasingverpflichtungen:

Verpflichtungen zahlbar im Geschäftsjahr 2024 - 2027 betragen: EUR 800.678,32 Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 0.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter i. S. d. § 267 Abs. 5 HGB während des Geschäftsjahres betrug 249. Sie teilt sich auf in 16 nicht-operative und 233 operative Mitarbeiter, von denen 7 Mitarbeiter leitende Funktionen bekleideten.

Geschäftsführer

Herr Javier Amelivia; Geschäftsführer (ab dem 22. September 2023)

Herr Matthias Müller, Geschäftsführer (ab den 15. Oktober 2024)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die SPIE Industry and Building Service Group GmbH (vormals: Robur Industry and Building Service Group GmbH), München, auf. Dieser Konzernabschluss ist bei der SPIE Industry and Building Service Group GmbH (vormals: Robur Industry and Building Service Group GmbH), München, erhältlich.

Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die SPIE Industry Service Group GmbH (vormals: Robur Industry Service Group GmbH), München, auf. Dieser Konzernabschluss ist bei der SPIE Industry Service Group GmbH (vormals: Robur Industry Service Group GmbH), München, erhältlich.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen insbesondere die Konzern- bzw. Schwestergesellschaften. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsberichterstattung

Der Konzern wurde von der SPIE-Gruppe übernommen und hat seinen Namen in "SPIE Industry Service and Wind" geändert. Diese Änderung spiegelt die Integration in die SPIE-Gruppe wider. Alle Geschäftsaktivitäten bleiben. Die Übernahme erfolgte am 15.03.2024.

 

Bremen, den 17. April 2025

SPIE Wind Germany GmbH
vormals: Robur Wind GmbH

Herr Javier Amelivia

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

SPIE Wind Germany GmbH (vormals: ROBUR Wind GmbH)

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ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 517.494,87 0,00 0,00 517.494,87
2. Geleistete Anzahlungen 144.170,46 0,00 144.170,46 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 661.665,33 0,00 144.170,46 517.494.,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 10.055,05 0,00 10.055,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 275.285,03 0,00 2.832,98 273.452,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.088.714,50 92.699,94 0,00 1.181.414,44
Summe Sachanlagen 1.363.999,53 102.754,99 2.832,98 1.463.921,54
Summe Anlagevermögen 1.881.494,40 102.754,99 147.003,44 1.981.416,41
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 443.000,72 35.548,58 0,00 478.549,30
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 443.000,72 0,00 0,00 478.549,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 474,82 0,00 474,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 160.470,21 41.537,17 2.826,98 199.180,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 460.400,17 239.784,51 0,00 700.184,68
Summe Sachanlagen 620.870,38 281.796,50 2.826,98 899.839,90
Summe Anlagevermögen 1.063.871,10 317.345,08 2.826,98 1.378.389,20
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NETTOBUCHWERTE
31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.945,57 74.494,15
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 38.945,57 74.494,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.580,23 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 73.271,65 114.814,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.229,76 628.314,33
Summe Sachanlagen 564.081,64 743.129,15
Summe Anlagevermögen 603.027,21 817.623,30

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SPIE Wind Germany GmbH (vormals: Robur Wind GmbH), Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SPIE Wind Germany GmbH (vormals: Robur Wind GmbH) , Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPIE Wind Germany GmbH (vormals: Robur Wind GmbH), Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. April 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hager, Wirtschaftsprüfer

Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

SONSTIGE BESTANDTEILE

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24. Oktober 2025 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

Die Gesellschafterin beschließt den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 198.176,45 auf neue Rechnung vorzutragen.

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