Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 252713
Eingetragen
19.4.1999
Branche
Großhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit WerkzeugmaschinenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Import, Export, Groß- und Einzelhandel von Fahrzeugen und Maschinen aller Art.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

MaxxCar GmbH

Leonberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2007 bis zum 30.11.2008

Lagebericht 2007/2008

 
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft


Die Weltwirtschaft zeigte im Jahr 2007/2008 eine insgesamt solide, jedoch regional und zeitlich differenzierte Entwicklung. Insbesondere die Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt sorgte ab dem zweiten Quartal 2007 für eine deutliche Revision der globalen Konjunkturaussichten. In den USA schwächte sich das Wirtschaftswachstum während des Berichtszeitraumes deutlich ab. Die Konsumausgaben der Privatverbraucher und die Unternehmensinvestitionen gingen zurück, die Inflation blieb auf erhöhtem Niveau. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei vor allem durch die Krise des Subprime-Market (amerikanischer Markt für Hypothekaranleihen minderer Bonität) und dem daraus resultierenden Einbruch des Hypothekenmarkts gekennzeichnet. Der Preissturz bei Immobilien und Liegenschaften zeigte in Folge auch erste Auswirkungen auf die Konsumausgaben - in den vergangenen Jahren bestimmender Wachstumstreiber des Bruttoinlandsprodukts. Befürchtungen zu einer anhaltenden Dämpfung der Wirtschaft bis hin zu einer Rezession bestimmten den öffentlichen Diskurs.
In Europa war bis zum Jahresende 2007 eine sehr gute Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivitäten zu verzeichnen. Vor allem der unverändert hohe Inlandskonsum sowie die trotz der zunehmenden Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar unverändert hohen Exporte stützten diese Entwicklung. Im ersten Quartal 2008 erhöhte sich die Sorge, die Abschwächung der amerikanischen Konjunktur in Kombination mit hohen Rohstoffpreisen könnte auch das europäische Konjunkturwachstum nachhaltig eintrüben. Aus Angst vor weiteren Inflationstendenzen durch den zuletzt rapide angestiegenen Ölpreis zog die Europäische Zentralbank (EZB) mehrfach eine Erhöhung des Leitzinssatzes in Betracht. Während der Subprime-Krise stellte die EZB ebenfalls Geldmittel bereit, um die Liquiditätskrise zu stabilisieren.

Der private Konsum dürfte sich im ersten Quartal 2008 etwas belebt haben. Eine nachhaltige Erholung steht aber weiter aus. Insbesondere der beschleunigte Preisauftrieb bei Energie und Nahrungsmitteln sorgt für Kaufkraftentzug und belastet den privaten Verbrauch. Dennoch erhöhten sich die Einzelhandelsumsätze (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und Tankstellen) im gesamten ersten Quartal - insbesondere aufgrund eines kräftigen Anstieges im Januar - um preis- und saisonbereinigt 1,2 %. Im März entwickelte sich das Umsatzvolumen aber bereits wieder deutlich schwächer (1,9 %).

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Laufe des Jahres 2008 zunehmend eingetrübt. Dabei zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung in den ersten zwei Quartalen noch recht robust, während Ende des dritten Quartals und im vierten Quartal ein deutlischer Einbruch zu verzeichnen war. Die Ursache dafür liegt in den starken Auswirkungen der Finanz- und Immobilienkrise in den USA, die sich immer stärker auf die weltweite Realwirtschaft übertragen haben.

Von diesem Einbruch ist auch der Handel mit Kraftfahrzeugen betroffen.
Der deutsche Automarkt ist im November auf den schwächsten Wert seit 19 Jahren gefallen. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ging Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,7 Prozent auf rund 233.800 Fahrzeuge zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte. Ein ähnlich niedriger Novemberwert wurde laut KBA zuletzt 1989 registriert. Die Zulassungen werden laut Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) in diesem Jahr wohl auf den niedrigsten Stand seit 1990 fallen.


1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung und Entwicklung des Geschäftsergebnisses

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Entwicklung von Umsatz und Forderungsbestand zum Bilanzstichtag des Wirtschaftsjahres 2007/2008 (1.12.2007 bis 30.11.2008):

 
2007/2008
2006/2007
Abweichung
Forderungen aus Lieferung und Leistung
218735,70
2222385,60
-2003649,90
Umsätze
12494399,63
30054396,38
-17559996,75
Jahresergebnis
-395162,15
-1159859,69
764697,54
Jahresergebnis ohne Verlustübernahme der Tochtergesellschaft
0,00
-1049168,65
1049168,65



Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.003,6 gesunken, die Umsatzerlöse sind um TEuro 17.560,0 zurückgegangen.

Das negative Jahresergebnis ist geprägt durch ein branchenspezifisches, schwieriges Geschäftsjahr 2007/2008, das zu niedrigeren Margen und somit einen schlechteren Rohertrag führte und durch die Entscheidung, das Unternehmen zu liquidieren, verbunden mit einer Einstellung der Geschäftsaktivitäten in den letzen Monaten des Geschäftsjahres.


1.3 Produktion

Unser Betrieb ist auf Dienstleistungen im Bereich von Handel mit Fahrzeugen spezialisiert.
Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens wird nicht weiter von dem finanzierenden Kreditinstituten mitgetragen, so dass eine Liquidation beschlossen wurde.


1.4 Beschaffung

Der Wareneinkauf an Fahrzeugen einschließlich Nebenkosten belief sich auf TEuro 12.024,8 (im Vorjahr TEuro 28.205,8). Darüber hinaus wurde zum Bilanzstichtag ein Warenbestand von TEuro 1.073,9 ( im Vorjahr TEuro 2.134,5 ) ausgewiesen.


1.5 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurden Investitionen in Höhe von TEuro 95,8 (im Vorjahr TEuro 157,9) getätigt. Die Investitionen erfolgten für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung, EDV-Hardware und -Software und Finanzanlagevermögen. Weiterhin waren Abgänge in Höhe von TEuro 399,1 ( im Vorjahr TEuro 148,8 ) zu verzeichnen.


1.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben, außer der bereits bestehenden Zwischenfinanzierung des Wareneinkaufs, sind  im Geschäftsjahr nicht erfolgt.


1.7 Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in unserem Unternehmen die folgende durchschnittliche Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt
  

Niederlassung
Mitarbeiter insg.
davon Verwaltung
davon Vertrieb
Leonberg
16
10
6
Peine
8
1
7
 
24
11
13


Für die Buchführung und das Controlling übernimmt die Gesellschafterin des Unternehmens die Verantwortung.

Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftjahr auf TEuro 1.027,4 im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEuro 1.268,4.


2. Darstellung der Lage

Die Lage des Unternehmens wird durch folgende, für uns wesentlichen Kennzahlen dargestellt:
  

 
Euro
Wert
Wert
 
 
 
 
Eigenkapital x 100
11.705,82
406.867,97
-395.162,15
Gesamtkapital
3.461.400,60
7.373.256,25
-3.911.855,65
Eigenkapitalanteil in %
0,34
5,52
-5,18
 
 
 
 
Fremdkapital
3.449.694,78
 
6.966.388,28
- Flüssige Mittel
14.203,62
 
110.324,86
Nettoverschuldung
 
3.435.491,16
6.856.063,42
 
 
 
 
Flüssige Mittel + Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände bis 1 Jahr x 100
1.428.270,04
 
3.834.481,05
Kurzfristiges Fremdkapital
3.449.694,78
 
6.966.388,28
Liquidität 2.Grades in %
41,40
 
55,04


Die Nettoverschuldung hat sich wegen eines Forderungsverzichtes im Rahmen der vorgesehenen Liquidation reduziert.

Kennzahlen zur Rentabilität
  

Gesamtleistung
 
12.494.399,63
30.054.396,38
- Materialaufwand/Wareneinsatz
 
12.016.714,64
28.397.629,27
= Rohgewinn I
 
477.684,99
1.656.767,11
= Rohgewinn II
 
477.684,99
1.656.767,11
- Übrige Kosten
 
2.165.625,56
2.832.258,06
= Ordentlicher Betriebserfolg
 
-1.687.940,57
-1.175.490,95
= Ordentliches Betriebsergebnis
 
-1.687.940,57
-1.175.490,95
+ Ordentliches Finanz- und sonstiges neutrales Ergebnis
 
-488.375,55
-549.937,28
= Ordentliches Ergebnis
 
-2.176.316,12
-1.725.428,23
+ Nicht ordentliches betriebl. Ergebnis
 
1.781.153,97
506.887,51
= Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag
 
-395.162,15
-1.218.540,72
- Steuern vom Einkommen und Ertrag
 
0,00
-58.681,03
 
 
 
 
= Jahresergebnis
 
-395.162,15
-1.159.859,69


Im nicht ordentlichen betrieblichen Ergebnis sind überwiegend Vorgänge betreffend der geplanten Liquidation des Unternehmens erfasst.


3. Risikoberichterstattung

Es besteht eine gesetzliche Berichtspflicht zum Hinweis auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können.

Sämtliche innerhalb des Unternehmens und im betriebswirtschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld des Unternehmens auftretende Risiken werden permanent beobachtet und bewertet. Hierzu dienen unter anderem monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen mit Planvergleichszahlen und Planungsrechnungen.

Preisänderungsrisiken werden konsequent durch einen möglichst niedrigen Lagerbestand gering gehalten.

Ausfallrisiken, die zum Einen durch Forderungsausfall, zum anderen durch Nicht- bzw. Falschlieferung bereits bezahlter Ware entstehen können, werden durch ein zeitnahes Debitorenmanagement  und ein ständiges Qualitätsmanagement im Bereich Logistik und Lagerhaltung minimiert.

Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen werden durch kurzfristige Liquiditätsplanungen, die mit Kreditlinien abgestimmt werden, beobachtet.

Ein grundsätzliches Ertragsrisiko besteht in der mangelnden konjunkturellen Dynamik.

Durch die zum Ende des Geschäftsjahres beschlossene Liquidation und eine damit einhergehende Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes beschränken sich die Risiken auf die Abwicklung des Unternehmens, die von den Vertragspartnern der Liquidationsvereinbarung getragen werden.

4.      Prognosebericht

Der für das Unternehmen bestellte Liquidator strebt entsprechend des vorgelegten und genehmigten Liquidationsplanes eine schnellst mögliche Liquidation des Unternehmens an.


5.       Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
(§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes nicht zu berichten.


Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind keine Aktivitäten erfolgt, weil dieser Bereich für die Branche nicht relevant ist.


Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr

Gegenüber dem Vorjahr kam es, soweit hierüber nicht bereits berichtet wurde, zu keinen nennenswerten Veränderungen.

Der Liquidator vergewissert, in diesem Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt zu haben, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt wird und die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.
 

Leonberg, den 25. Februar 2009

Liquidator Klaus Gromer


  

Bilanz

Aktiva

30.11.2008
EUR
30.11.2007
EUR
A. Anlagevermögen 186.500,00 323.982,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.500,00 145.059,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.500,00 145.059,00
II. Sachanlagen 25.000,00 58.923,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.851,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.000,00 55.072,50
III. Finanzanlagen 160.000,00 120.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 160.000,00 120.000,00
B. Umlaufvermögen 3.272.334,27 7.047.538,75
I. Vorräte 1.073.927,93 2.460.681,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.184.202,72 4.476.532,69
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 95.854,78 43.865,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.088.347,94 4.432.667,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 770.136,30 752.376,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.203,62 110.324,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.566,33 1.735,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.461.400,60 7.373.256,25

Passiva

30.11.2008
EUR
30.11.2007
EUR
A. Eigenkapital 11.705,82 406.867,97
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 562.000,00 562.000,00
III. Verlustvortrag 405.132,03 -754.727,66
IV. Jahresfehlbetrag 395.162,15 1.159.859,69
B. Rückstellungen 374.954,00 396.992,00
C. Verbindlichkeiten 3.074.740,78 6.569.396,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.922.581,52 4.809.683,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.922.581,52 4.809.683,51
2. sonstige Verbindlichkeiten 152.159,26 1.759.712,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 152.159,26 1.759.712,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.461.400,60 7.373.256,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.12.2007 - 30.11.2008
EUR
1.12.2006 - 30.11.2007
EUR
1. Rohergebnis 540.967,99 2.282.068,60
2. Personalaufwand 1.027.422,43 1.268.427,67
a) Löhne und Gehälter 892.126,37 1.100.582,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 135.296,06 167.844,99
3. Abschreibungen 865.759,74 111.111,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 73.380,17 64.366,06
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 792.379,57 46.745,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.704.514,29 1.567.519,85
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 20.677,22 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.604,95 197.311,30
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 301.129,85 636.557,54
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 110.691,04
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.328.576,15 -1.214.927,26
10. außerordentliche Erträge 2.937.000,00 0,00
11. außerordentliches Ergebnis 2.937.000,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -58.681,03
13. sonstige Steuern 3.586,00 3.613,46
14. Jahresfehlbetrag 395.162,15 1.159.859,69

Anhang

 
Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der "MaxxCar GmbH" wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs erstellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.


Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Für Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert von über Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den darauffolgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel Gewinn mindernd aufgelöst.

Aufgrund des in der Liquidationsvereinbarung festgelegten Kaufpreises für das Sachanlagevermögen, wurde dieser Wert für die Bewertung zu Grunde gelegt.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen Euro 73.380,17.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern sich niedrigere Werte als die Anschaffungskosten, die sich aus den Marktpreisen am Abschlussstichtag ableiten, ergeben, werden diese berücksichtigt. Handelsrechtlich wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Forderungen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet; das strenge Niederstwertprinzip ist beachtet.

Sonstige Vermögensgegenstände:
Der Posten enthält neben der Forderung aus einem abgeschlossenen Rechtsprozess (TEuro 497,8) Forderungen gegenüber Personal (TEuro 12,7) sowie übrige Vermögenswerte (TEuro 7,2).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Sofern Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen, werden diese zu dem am Bilanzstichtag gültigen Umrechnungskurs umgerechnet und zu diesem Wert bilanziert (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen).


Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Für Fremdwährungsforderungen und vorhandene Sorten war der Geldkurs zu beachten, für Fremdwährungsverbindlichkeiten der Briefkurs. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls.

Sofern bei Forderungen der Kurs am Bilanzstichtag unter dem historischen Kurs lag, wurde der niedrigere Kurs angesetzt.


Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufgrund der vereinbarten stillen Liquidation kann im Geschäftsjahr im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr von einer Fortführung des Unternehmens gem. § 252 Abs.1 Nr.2 HGB ausgegangen werden. Insoweit können die Bewertungsmethoden des Vorjahres nicht entsprechend § 252 Abs.1 Nr. 6 HGB beibehalten werden.


Sonstige Pflichtangaben

§ 285 Satz 1 Nr. 1 und 2 HGB

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ist aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
  

Art der Verbindlichkeit
Laufzeit bis zu 1 Jahr
Laufzeit gr. 1 Jahr
Laufzeit gr. 5 Jahre
Sicherheiten gem. § 285 Nr.1 b HGB
 
Betrag  Euro
Betrag  Euro
Betrag  Euro
Vermerk  Euro
gegenüber Kreditinstituten
2.922.581,52
 
 
1) und 2)
aus Lieferungen u. Leistungen
144.988,05
 
 
 
sonstige Verbindlichkeiten
7.171,21
 
 
 
davon gegenüber Gesellschafter
0,00
 
 
 
davon aus Steuern
(5.681,97)
 
 
 
davon im Rahmen sozialer Sicherheit
(0,00)
 
 
 
Summe
3.074.740,78
 
 
 


1) Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens sowie Abtretung der Forderungen aus Weiterveräußerung
2) Abtretung des Vorratsvermögens


§ 285 Satz 1 Nr. 3 HGB

Gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB sind keine finanziellen Verpflichtungen für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung.


§ 285 Satz 1 Nr. 5 und 6 HGB

Zu den unter § 285 Abs. Nr.5 und 6 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.


§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB

Nach § 285 Nr. 7 HGB ist über das im Berichtsjahr beschäftigte Personal wie folgt zu berichten:
  

Niederlassung
Mitarbeiter insg.
davon Verwaltung
davon Vertrieb
Leonberg
16
10
6
Peine
8
1
7
 
24
11
13



§ 285 Satz 1 Nr. 8 HGB

Zu den unter § 285 Satz 1 Nr. 8 HGB fallenden Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.


§ 285 Satz 1 Nr. 9 HGB und nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Bezüglich der Gesamtbezüge des Organmitgliedes wird auf Angaben gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen am Bilanzstichtag folgende Forderungen:
Gregory Paflik:  in Höhe von Euro 552,81. Die Forderung wurde mit 7,76 % verzinst.
Bärbel Körner-Paflik: in Höhe von Euro 750.000,00. Die Forderung wird nicht verzinst.


§ 285 Satz 1 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte geführt durch:

Gregory Paflik, Geschäftsführer


§ 285 Satz 1 Nr. 11 HGB

Beteiligung in Höhe von hundert Prozent an der MaxxSpeed Logistic GmbH. Auf weitere Angaben wird gem. § 286 Abs.3 HGB verzichtet.


§ 285 Satz 1 Nr. 12 HGB

Die Zusammensetzung der Rückstellungen ergibt sich aus der nachfolgend dargestellten Darstellung:
  

Art der Rückstellungen
Euro
 
 
Steuerrückstellungen
 
Gewerbesteuer
9036,00
 
9036,00
 
 
Sonstige Rückstellungen
 
Rückstellung für Abschluss und Prüfung
2600,00
Berufsgenossenschaft
4000,00
Rückstellung für Ausgleichsabgabe f. Schwerbehinderte
1260,00
Zinsen Gewerbesteuer Rest Betriebsprüfung
10758,00
Noch zu erwartende Lieferantenrechnungen
10000,00
Rückstellung für Prozessrisiken u. sonst.Beratungsleistungen
313900,00
 
365918,00



§ 285 Satz 1 Nr. 13 - 18 HGB

Zu den unter § 285 Nr. 13-19 HGB fallenden Sachverhalten waren keine Angaben zu machen.


Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 395.162,15  ist mit dem Verlustvortrag von Euro -405.132,03 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.


Unterzeichnung gemäß § 245 HGB

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses wie sich aus dieser  Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang ergibt, wird hiermit versichert.


Leonberg, den 26.02.2009

Klaus Gromer
Liquidator

Anlagespiegel


 
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.12.2007
Zugänge
Abgänge
 
Euro
Euro
Euro
 
 
 
 
Anlagevermögen
 
 
 
 
 
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
196.795,17
32.262,50
226.661,27
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
 
 
 
 
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
196.795,17
32.262,50
226.661,27
 
 
 
 
Sachanlagen
 
 
 
 
 
 
 
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
7.221,25
0,00
7.221,25
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
226.663,41
23.525,67
165.234,97
 
 
 
 
Summe Sachanlagen
233.884,66
23.525,67
172.456,22
 
 
 
 
Finanzanlagen
 
 
 
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
120.000,00
40.000,00
0,00
 
 
 
 
Summe Finanzanlagen
120.000,00
40.000,00
0,00
 
 
 
 
 
 
 
 
Summe Anlagevermögen
550.679,83
95.788,17
399.117,49
 
 
 
 
 
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 30.11.2008
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 30.11.2008
Abschreibungen Geschäftsjahr
 
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
 
 
 
 
 
 
Anlagevermögen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
896,40
0,00
1.500,00
45.185,00
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
 
 
 
 
 
 
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
896,40
0,00
1.500,00
45.185,00
 
 
 
 
 
 
Sachanlagen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
0,00
0,00
0,00
722,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
59.954,11
0,00
25.000,00
27.473,17
 
 
 
 
 
 
Summe Sachanlagen
0,00
59.954,11
0,00
25.000,00
28.195,17
 
 
 
 
 
 
Finanzanlagen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
160.000,00
0,00
 
 
 
 
 
 
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
160.000,00
0,00
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Summe Anlagevermögen
0,00
60.850,51
0,00
186.500,00
73.380,17
 
 
 
 
 
 

  

 

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk


Bestätigungsvermerk der Abschlussprüferin

 
Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht "MaxxCar GmbH" für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2007 bis 30. November 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführung im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 3. und 4. ausgeführt, dass nicht von einem Fortbestand des Unternehmens aufgrund negativer Fortbestehensprognose und des daraus resultierenden Beschlusses zur Liquidation auszugehen ist.

Meine Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: In der Saldenbestätigung des Kreditinstitutes sind Zinsen bestätigt, die von der Gesellschaft nicht gebucht wurden, weil diese Zinsbelastung nicht Gegenstand der Liquidationsvereinbarung war. Der Ausweis der Zinsen in der Saldenbestätigung ist meines Erachtens auf eine System bedingte Zinsberechnung zurück zu führen, die den Schuldensaldo erhöht. Sollte das Kreditinstitut einen Anspruch auf die Zinsen herleiten, wäre die Gesellschaft unter Berücksichtigung dieses Zinsaufwandes überschuldet.

Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

Mannheim, den 29. November 2009


Barbara Hoffmann
Wirtschaftsprüferin

 

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.