MaxxCar
GmbH
Leonberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.12.2007 bis zum 30.11.2008
Lagebericht 2007/2008
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die Weltwirtschaft zeigte im Jahr 2007/2008 eine
insgesamt solide, jedoch regional und zeitlich
differenzierte Entwicklung. Insbesondere die Krise auf dem
amerikanischen Immobilienmarkt sorgte ab dem zweiten
Quartal 2007 für eine deutliche Revision der globalen
Konjunkturaussichten. In den USA schwächte sich das
Wirtschaftswachstum während des Berichtszeitraumes
deutlich ab. Die Konsumausgaben der Privatverbraucher und
die Unternehmensinvestitionen gingen zurück, die
Inflation blieb auf erhöhtem Niveau. Die
wirtschaftliche Entwicklung war dabei vor allem durch die
Krise des Subprime-Market (amerikanischer Markt für
Hypothekaranleihen minderer Bonität) und dem daraus
resultierenden Einbruch des Hypothekenmarkts
gekennzeichnet. Der Preissturz bei Immobilien und
Liegenschaften zeigte in Folge auch erste Auswirkungen auf
die Konsumausgaben - in den vergangenen Jahren bestimmender
Wachstumstreiber des Bruttoinlandsprodukts.
Befürchtungen zu einer anhaltenden Dämpfung der
Wirtschaft bis hin zu einer Rezession bestimmten den
öffentlichen Diskurs.
In Europa war bis zum Jahresende 2007 eine sehr gute
Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivitäten zu
verzeichnen. Vor allem der unverändert hohe
Inlandskonsum sowie die trotz der zunehmenden Stärke
des Euro gegenüber dem US-Dollar unverändert
hohen Exporte stützten diese Entwicklung. Im ersten
Quartal 2008 erhöhte sich die Sorge, die
Abschwächung der amerikanischen Konjunktur in
Kombination mit hohen Rohstoffpreisen könnte auch das
europäische Konjunkturwachstum nachhaltig
eintrüben. Aus Angst vor weiteren Inflationstendenzen
durch den zuletzt rapide angestiegenen Ölpreis zog die
Europäische Zentralbank (EZB) mehrfach eine
Erhöhung des Leitzinssatzes in Betracht. Während
der Subprime-Krise stellte die EZB ebenfalls Geldmittel
bereit, um die Liquiditätskrise zu stabilisieren.
Der private Konsum dürfte sich im ersten Quartal
2008 etwas belebt haben. Eine nachhaltige Erholung steht
aber weiter aus. Insbesondere der beschleunigte
Preisauftrieb bei Energie und Nahrungsmitteln sorgt
für Kaufkraftentzug und belastet den privaten
Verbrauch. Dennoch erhöhten sich die
Einzelhandelsumsätze (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen
und Tankstellen) im gesamten ersten Quartal - insbesondere
aufgrund eines kräftigen Anstieges im Januar - um
preis- und saisonbereinigt 1,2 %. Im März entwickelte
sich das Umsatzvolumen aber bereits wieder deutlich
schwächer (1,9 %).
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im
Laufe des Jahres 2008 zunehmend eingetrübt. Dabei
zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung in den ersten
zwei Quartalen noch recht robust, während Ende des
dritten Quartals und im vierten Quartal ein deutlischer
Einbruch zu verzeichnen war. Die Ursache dafür liegt
in den starken Auswirkungen der Finanz- und Immobilienkrise
in den USA, die sich immer stärker auf die weltweite
Realwirtschaft übertragen haben.
Von diesem Einbruch ist auch der Handel mit
Kraftfahrzeugen betroffen.
Der deutsche Automarkt ist im November auf den
schwächsten Wert seit 19 Jahren gefallen. Die Zahl der
Pkw-Neuzulassungen ging Vergleich zum Vorjahresmonat um
17,7 Prozent auf rund 233.800 Fahrzeuge zurück, wie
das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte. Ein
ähnlich niedriger Novemberwert wurde laut KBA zuletzt
1989 registriert. Die Zulassungen werden laut Verband der
Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) in diesem
Jahr wohl auf den niedrigsten Stand seit 1990 fallen.
1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung und Entwicklung des
Geschäftsergebnisses
Die nachfolgende Darstellung zeigt die Entwicklung
von Umsatz und Forderungsbestand zum Bilanzstichtag des
Wirtschaftsjahres 2007/2008 (1.12.2007 bis 30.11.2008):
|
2007/2008
|
2006/2007
|
Abweichung
|
Forderungen aus
Lieferung und Leistung
|
218735,70
|
2222385,60
|
-2003649,90
|
Umsätze
|
12494399,63
|
30054396,38
|
-17559996,75
|
Jahresergebnis
|
-395162,15
|
-1159859,69
|
764697,54
|
Jahresergebnis ohne
Verlustübernahme der Tochtergesellschaft
|
0,00
|
-1049168,65
|
1049168,65
|
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind
in Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.003,6 gesunken, die
Umsatzerlöse sind um TEuro 17.560,0
zurückgegangen.
Das negative Jahresergebnis ist geprägt durch
ein branchenspezifisches, schwieriges Geschäftsjahr
2007/2008, das zu niedrigeren Margen und somit einen
schlechteren Rohertrag führte und durch die
Entscheidung, das Unternehmen zu liquidieren, verbunden mit
einer Einstellung der Geschäftsaktivitäten in den
letzen Monaten des Geschäftsjahres.
1.3 Produktion
Unser Betrieb ist auf Dienstleistungen im Bereich von
Handel mit Fahrzeugen spezialisiert.
Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens wird
nicht weiter von dem finanzierenden Kreditinstituten
mitgetragen, so dass eine Liquidation beschlossen wurde.
1.4 Beschaffung
Der Wareneinkauf an Fahrzeugen einschließlich
Nebenkosten belief sich auf TEuro 12.024,8 (im Vorjahr
TEuro 28.205,8). Darüber hinaus wurde zum
Bilanzstichtag ein Warenbestand von TEuro 1.073,9 ( im
Vorjahr TEuro 2.134,5 ) ausgewiesen.
1.5 Investitionen
Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurden Investitionen
in Höhe von TEuro 95,8 (im Vorjahr TEuro 157,9)
getätigt. Die Investitionen erfolgten für
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung,
EDV-Hardware und -Software und Finanzanlagevermögen.
Weiterhin waren Abgänge in Höhe von TEuro 399,1 (
im Vorjahr TEuro 148,8 ) zu verzeichnen.
1.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben,
außer der bereits bestehenden Zwischenfinanzierung
des Wareneinkaufs, sind im Geschäftsjahr nicht
erfolgt.
1.7 Personal- und Sozialbereich
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in unserem
Unternehmen die folgende durchschnittliche Anzahl von
Mitarbeitern beschäftigt
Niederlassung
|
Mitarbeiter insg.
|
davon Verwaltung
|
davon Vertrieb
|
Leonberg
|
16
|
10
|
6
|
Peine
|
8
|
1
|
7
|
|
24
|
11
|
13
|
Für die Buchführung und das Controlling
übernimmt die Gesellschafterin des Unternehmens die
Verantwortung.
Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen
Geschäftjahr auf TEuro 1.027,4 im Vergleich zum
Vorjahr in Höhe von TEuro 1.268,4.
2. Darstellung der Lage
Die Lage des Unternehmens wird durch folgende,
für uns wesentlichen Kennzahlen dargestellt:
|
Euro
|
Wert
|
Wert
|
|
|
|
|
Eigenkapital x 100
|
11.705,82
|
406.867,97
|
-395.162,15
|
Gesamtkapital
|
3.461.400,60
|
7.373.256,25
|
-3.911.855,65
|
Eigenkapitalanteil in %
|
0,34
|
5,52
|
-5,18
|
|
|
|
|
Fremdkapital
|
3.449.694,78
|
|
6.966.388,28
|
- Flüssige Mittel
|
14.203,62
|
|
110.324,86
|
Nettoverschuldung
|
|
3.435.491,16
|
6.856.063,42
|
|
|
|
|
Flüssige Mittel + Forderungen und sonstige
Vermögens- gegenstände bis 1 Jahr x
100
|
1.428.270,04
|
|
3.834.481,05
|
Kurzfristiges
Fremdkapital
|
3.449.694,78
|
|
6.966.388,28
|
Liquidität 2.Grades in %
|
41,40
|
|
55,04
|
Die Nettoverschuldung hat sich wegen eines
Forderungsverzichtes im Rahmen der vorgesehenen Liquidation
reduziert.
Kennzahlen zur Rentabilität
Gesamtleistung
|
|
12.494.399,63
|
30.054.396,38
|
-
Materialaufwand/Wareneinsatz
|
|
12.016.714,64
|
28.397.629,27
|
=
Rohgewinn I
|
|
477.684,99
|
1.656.767,11
|
=
Rohgewinn II
|
|
477.684,99
|
1.656.767,11
|
- Übrige Kosten
|
|
2.165.625,56
|
2.832.258,06
|
=
Ordentlicher Betriebserfolg
|
|
-1.687.940,57
|
-1.175.490,95
|
=
Ordentliches Betriebsergebnis
|
|
-1.687.940,57
|
-1.175.490,95
|
+ Ordentliches Finanz-
und sonstiges neutrales Ergebnis
|
|
-488.375,55
|
-549.937,28
|
=
Ordentliches Ergebnis
|
|
-2.176.316,12
|
-1.725.428,23
|
+ Nicht ordentliches
betriebl. Ergebnis
|
|
1.781.153,97
|
506.887,51
|
=
Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag
|
|
-395.162,15
|
-1.218.540,72
|
- Steuern vom Einkommen
und Ertrag
|
|
0,00
|
-58.681,03
|
|
|
|
|
=
Jahresergebnis
|
|
-395.162,15
|
-1.159.859,69
|
Im nicht ordentlichen betrieblichen Ergebnis sind
überwiegend Vorgänge betreffend der geplanten
Liquidation des Unternehmens erfasst.
3. Risikoberichterstattung
Es besteht eine gesetzliche Berichtspflicht zum
Hinweis auf wesentliche Risiken der zukünftigen
Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche
Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder
Ertragslage haben können.
Sämtliche innerhalb des Unternehmens und im
betriebswirtschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld
des Unternehmens auftretende Risiken werden permanent
beobachtet und bewertet. Hierzu dienen unter anderem
monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen mit
Planvergleichszahlen und Planungsrechnungen.
Preisänderungsrisiken werden konsequent durch
einen möglichst niedrigen Lagerbestand gering
gehalten.
Ausfallrisiken, die zum Einen durch
Forderungsausfall, zum anderen durch Nicht- bzw.
Falschlieferung bereits bezahlter Ware entstehen
können, werden durch ein zeitnahes
Debitorenmanagement und ein ständiges
Qualitätsmanagement im Bereich Logistik und
Lagerhaltung minimiert.
Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen
werden durch kurzfristige Liquiditätsplanungen, die
mit Kreditlinien abgestimmt werden, beobachtet.
Ein grundsätzliches Ertragsrisiko besteht in der
mangelnden konjunkturellen Dynamik.
Durch die zum Ende des Geschäftsjahres
beschlossene Liquidation und eine damit einhergehende
Einstellung des operativen Geschäftsbetriebes
beschränken sich die Risiken auf die Abwicklung des
Unternehmens, die von den Vertragspartnern der
Liquidationsvereinbarung getragen werden.
4. Prognosebericht
Der für das Unternehmen bestellte Liquidator
strebt entsprechend des vorgelegten und genehmigten
Liquidationsplanes eine schnellst mögliche Liquidation
des Unternehmens an.
5. Sonstige
Angaben
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss
des Geschäftsjahres
(§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
dem Geschäftsjahr ist zum Zeitpunkt der Erstellung des
Lageberichtes nicht zu berichten.
Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3
HGB)
Im Bereich Forschung und Entwicklung sind keine
Aktivitäten erfolgt, weil dieser Bereich für die
Branche nicht relevant ist.
Wesentliche Veränderungen gegenüber dem
Vorjahr
Gegenüber dem Vorjahr kam es, soweit
hierüber nicht bereits berichtet wurde, zu keinen
nennenswerten Veränderungen.
Der Liquidator vergewissert, in diesem Lagebericht
den Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft
nach bestem Wissen so dargestellt zu haben, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Kapitalgesellschaft vermittelt wird und die wesentlichen
Chancen und Risiken beschrieben sind.
Leonberg, den 25. Februar 2009
Liquidator Klaus Gromer
Bilanz
Aktiva
|
|
30.11.2008
EUR |
30.11.2007
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
186.500,00 |
323.982,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.500,00 |
145.059,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
1.500,00 |
145.059,00 |
| II.
Sachanlagen |
25.000,00 |
58.923,50 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
0,00 |
3.851,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
25.000,00 |
55.072,50 |
| III.
Finanzanlagen |
160.000,00 |
120.000,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
160.000,00 |
120.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.272.334,27 |
7.047.538,75 |
| I.
Vorräte |
1.073.927,93 |
2.460.681,20 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.184.202,72 |
4.476.532,69 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
95.854,78 |
43.865,27 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.088.347,94 |
4.432.667,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
770.136,30 |
752.376,50 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
14.203,62 |
110.324,86 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.566,33 |
1.735,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.461.400,60 |
7.373.256,25 |
Passiva
|
|
30.11.2008
EUR |
30.11.2007
EUR |
| A.
Eigenkapital |
11.705,82 |
406.867,97 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
250.000,00 |
250.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
562.000,00 |
562.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
405.132,03 |
-754.727,66 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
395.162,15 |
1.159.859,69 |
| B.
Rückstellungen |
374.954,00 |
396.992,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.074.740,78 |
6.569.396,28 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
2.922.581,52 |
4.809.683,51 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.922.581,52 |
4.809.683,51 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
152.159,26 |
1.759.712,77 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
152.159,26 |
1.759.712,77 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.461.400,60 |
7.373.256,25 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.12.2007 - 30.11.2008
EUR |
1.12.2006 - 30.11.2007
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
540.967,99 |
2.282.068,60 |
| 2.
Personalaufwand |
1.027.422,43 |
1.268.427,67 |
| a)
Löhne und Gehälter |
892.126,37 |
1.100.582,68 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
135.296,06 |
167.844,99 |
| 3.
Abschreibungen |
865.759,74 |
111.111,06 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
73.380,17 |
64.366,06 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
792.379,57 |
46.745,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.704.514,29 |
1.567.519,85 |
| 5.
auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene
Gewinne |
20.677,22 |
0,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
8.604,95 |
197.311,30 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
301.129,85 |
636.557,54 |
| 8.
Aufwendungen aus Verlustübernahme |
0,00 |
110.691,04 |
| 9.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
-3.328.576,15 |
-1.214.927,26 |
| 10.
außerordentliche Erträge |
2.937.000,00 |
0,00 |
| 11.
außerordentliches Ergebnis |
2.937.000,00 |
0,00 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
0,00 |
-58.681,03 |
| 13.
sonstige Steuern |
3.586,00 |
3.613,46 |
| 14.
Jahresfehlbetrag |
395.162,15 |
1.159.859,69 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der "MaxxCar GmbH" wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs erstellt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder
im Anhang ausgeübt werden können, wurde der
Vermerk im Anhang gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher
Maßnahmen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung
Ergänzend zu den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes
zu beachten.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit
abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände vorgenommen.
Für Wirtschaftsgüter mit einem
Nettoanschaffungswert von über Euro 150,00 bis Euro
1.000,00 wurde ein Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG
gebildet. Dieser Sammelposten wird im Jahr der Bildung und
den darauffolgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils
einem Fünftel Gewinn mindernd aufgelöst.
Aufgrund des in der Liquidationsvereinbarung
festgelegten Kaufpreises für das
Sachanlagevermögen, wurde dieser Wert für die
Bewertung zu Grunde gelegt.
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen
Euro 73.380,17.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern sich niedrigere Werte
als die Anschaffungskosten, die sich aus den Marktpreisen
am Abschlussstichtag ableiten, ergeben, werden diese
berücksichtigt. Handelsrechtlich wurde das strenge
Niederstwertprinzip beachtet.
Forderungen wurden mit den Anschaffungskosten
bewertet; das strenge Niederstwertprinzip ist beachtet.
Sonstige Vermögensgegenstände:
Der Posten enthält neben der Forderung aus einem
abgeschlossenen Rechtsprozess (TEuro 497,8) Forderungen
gegenüber Personal (TEuro 12,7) sowie übrige
Vermögenswerte (TEuro 7,2).
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Sofern Verbindlichkeiten in Fremdwährungen
bestehen, werden diese zu dem am Bilanzstichtag
gültigen Umrechnungskurs umgerechnet und zu diesem
Wert bilanziert (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen).
Grundlagen für die Umrechnung von
Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet
wurden.
Für Fremdwährungsforderungen und vorhandene
Sorten war der Geldkurs zu beachten, für
Fremdwährungsverbindlichkeiten der Briefkurs. Die
Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den
jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls.
Sofern bei Forderungen der Kurs am Bilanzstichtag
unter dem historischen Kurs lag, wurde der niedrigere Kurs
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Aufgrund der vereinbarten stillen Liquidation kann im
Geschäftsjahr im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr von
einer Fortführung des Unternehmens gem. § 252
Abs.1 Nr.2 HGB ausgegangen werden. Insoweit können die
Bewertungsmethoden des Vorjahres nicht entsprechend §
252 Abs.1 Nr. 6 HGB beibehalten werden.
Sonstige Pflichtangaben
§ 285 Satz 1 Nr. 1 und 2 HGB
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach
Restlaufzeiten ist aus dem nachfolgend dargestellten
Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Art der Verbindlichkeit
|
Laufzeit bis zu 1 Jahr
|
Laufzeit gr. 1 Jahr
|
Laufzeit gr. 5 Jahre
|
Sicherheiten gem.
§ 285 Nr.1 b HGB
|
|
Betrag Euro
|
Betrag Euro
|
Betrag Euro
|
Vermerk Euro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
2.922.581,52
|
|
|
1) und 2)
|
aus Lieferungen u.
Leistungen
|
144.988,05
|
|
|
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
7.171,21
|
|
|
|
davon gegenüber
Gesellschafter
|
0,00
|
|
|
|
davon aus Steuern
|
(5.681,97)
|
|
|
|
davon im Rahmen sozialer
Sicherheit
|
(0,00)
|
|
|
|
Summe
|
3.074.740,78
|
|
|
|
1) Sicherungsübereignung des
Vorratsvermögens sowie Abtretung der Forderungen aus
Weiterveräußerung
2) Abtretung des Vorratsvermögens
§ 285 Satz 1 Nr. 3 HGB
Gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB sind
keine finanziellen Verpflichtungen für die Beurteilung
der Finanzlage von Bedeutung.
§ 285 Satz 1 Nr. 5 und 6 HGB
Zu den unter § 285 Abs. Nr.5 und 6 HGB fallenden
Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.
§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB
Nach § 285 Nr. 7 HGB ist über das im
Berichtsjahr beschäftigte Personal wie folgt zu
berichten:
Niederlassung
|
Mitarbeiter insg.
|
davon Verwaltung
|
davon Vertrieb
|
Leonberg
|
16
|
10
|
6
|
Peine
|
8
|
1
|
7
|
|
24
|
11
|
13
|
§ 285 Satz 1 Nr. 8 HGB
Zu den unter § 285 Satz 1 Nr. 8 HGB fallenden
Sachverhalten sind keine Angaben zu machen.
§ 285 Satz 1 Nr. 9 HGB und nach § 42 Abs. 3
GmbHG
Bezüglich der Gesamtbezüge des
Organmitgliedes wird auf Angaben gemäß §
286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen am
Bilanzstichtag folgende Forderungen:
Gregory Paflik: in Höhe von Euro 552,81.
Die Forderung wurde mit 7,76 % verzinst.
Bärbel Körner-Paflik: in Höhe von Euro
750.000,00. Die Forderung wird nicht verzinst.
§ 285 Satz 1 Nr. 10 HGB
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte geführt durch:
Gregory Paflik, Geschäftsführer
§ 285 Satz 1 Nr. 11 HGB
Beteiligung in Höhe von hundert Prozent an der
MaxxSpeed Logistic GmbH. Auf weitere Angaben wird gem.
§ 286 Abs.3 HGB verzichtet.
§ 285 Satz 1 Nr. 12 HGB
Die Zusammensetzung der Rückstellungen ergibt
sich aus der nachfolgend dargestellten Darstellung:
Art der Rückstellungen
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Euro
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Steuerrückstellungen
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Gewerbesteuer
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9036,00
|
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9036,00
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Sonstige Rückstellungen
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Rückstellung
für Abschluss und Prüfung
|
2600,00
|
Berufsgenossenschaft
|
4000,00
|
Rückstellung
für Ausgleichsabgabe f. Schwerbehinderte
|
1260,00
|
Zinsen Gewerbesteuer
Rest Betriebsprüfung
|
10758,00
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Noch zu erwartende
Lieferantenrechnungen
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10000,00
|
Rückstellung
für Prozessrisiken u. sonst.Beratungsleistungen
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313900,00
|
|
365918,00
|
§ 285 Satz 1 Nr. 13 - 18 HGB
Zu den unter § 285 Nr. 13-19 HGB fallenden
Sachverhalten waren keine Angaben zu machen.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag in Höhe
von Euro 395.162,15 ist mit dem Verlustvortrag von
Euro -405.132,03 zu verrechnen und auf neue Rechnung
vorzutragen.
Unterzeichnung gemäß § 245 HGB
Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit
des Jahresabschlusses wie sich aus dieser Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang ergibt, wird
hiermit versichert.
Leonberg, den 26.02.2009
Klaus Gromer
Liquidator
Anlagespiegel
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Anschaffungs-,
Herstellungskosten 01.12.2007
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Zugänge
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Abgänge
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Euro
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Euro
|
Euro
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Anlagevermögen
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Immaterielle Vermögensgegenstände
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|
|
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|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
196.795,17
|
32.262,50
|
226.661,27
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
196.795,17
|
32.262,50
|
226.661,27
|
|
|
|
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
7.221,25
|
0,00
|
7.221,25
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
226.663,41
|
23.525,67
|
165.234,97
|
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
233.884,66
|
23.525,67
|
172.456,22
|
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|
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|
Finanzanlagen
|
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|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
120.000,00
|
40.000,00
|
0,00
|
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
120.000,00
|
40.000,00
|
0,00
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe
Anlagevermögen
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550.679,83
|
95.788,17
|
399.117,49
|
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|
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Umbuchungen
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kumulierte
Abschreibungen 30.11.2008
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert 30.11.2008
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
|
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|
Anlagevermögen
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|
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
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|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
896,40
|
0,00
|
1.500,00
|
45.185,00
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
|
|
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
896,40
|
0,00
|
1.500,00
|
45.185,00
|
|
|
|
|
|
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
722,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
59.954,11
|
0,00
|
25.000,00
|
27.473,17
|
|
|
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
59.954,11
|
0,00
|
25.000,00
|
28.195,17
|
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
160.000,00
|
0,00
|
|
|
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
160.000,00
|
0,00
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
60.850,51
|
0,00
|
186.500,00
|
73.380,17
|
|
|
|
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|
Berichtsprüfung
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk der Abschlussprüferin
Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und den Lagebericht "MaxxCar GmbH"
für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2007 bis
30. November 2008 geprüft. Die Buchführung und
die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft.
Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
meine Beurteilung bildet.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich
auf die Ausführung im Lagebericht hin. Dort ist in
Abschnitt 3. und 4. ausgeführt, dass nicht von einem
Fortbestand des Unternehmens aufgrund negativer
Fortbestehensprognose und des daraus resultierenden
Beschlusses zur Liquidation auszugehen ist.
Meine Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden
Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: In
der Saldenbestätigung des Kreditinstitutes sind Zinsen
bestätigt, die von der Gesellschaft nicht gebucht
wurden, weil diese Zinsbelastung nicht Gegenstand der
Liquidationsvereinbarung war. Der Ausweis der Zinsen in der
Saldenbestätigung ist meines Erachtens auf eine System
bedingte Zinsberechnung zurück zu führen, die den
Schuldensaldo erhöht. Sollte das Kreditinstitut einen
Anspruch auf die Zinsen herleiten, wäre die
Gesellschaft unter Berücksichtigung dieses
Zinsaufwandes überschuldet.
Nach meiner Überzeugung vermittelt der
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine
zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und
stellt die Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung zutreffend dar."
Mannheim, den 29. November 2009
Barbara Hoffmann
Wirtschaftsprüferin
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