Karl Brach
GmbH
Herschbach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
48.086,00 |
13.163,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3,00 |
3,00 |
| II.
Sachanlagen |
45.003,00 |
10.080,00 |
| III.
Finanzanlagen |
3.080,00 |
3.080,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
988.460,56 |
781.187,73 |
| I.
Vorräte |
294.821,02 |
49.452,29 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
172.516,86 |
171.860,43 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
82.894,03 |
82.552,58 |
| III.
Wertpapiere |
227.562,05 |
227.562,05 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
293.560,63 |
332.312,96 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.722,22 |
0,00 |
| D.
Aktive latente Steuern |
48.422,66 |
42.341,16 |
| Aktiva |
1.089.691,44 |
836.691,89 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
283.165,57 |
334.025,16 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
30.000,00 |
30.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
204.025,16 |
160.193,21 |
| III.
Jahresüberschuss |
49.140,41 |
143.831,95 |
| B.
Rückstellungen |
505.040,85 |
406.345,94 |
| C.
Verbindlichkeiten |
299.083,76 |
96.320,79 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
277.307,67 |
96.320,79 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
21.776,09 |
|
| D.
Passive latente Steuern |
2.401,26 |
0,00 |
| Passiva |
1.089.691,44 |
836.691,89 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Die Firma Karl Brach GmbH hat ihren Sitz in 56249
Herschbach und ist in das Handelsregister
Montabaur unter der Registernummer HRB 3519
eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages
zu beachten.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im
Anhang gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben.
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres
Fertigungsgrades zu Herstellungskosten bewertet.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. §
253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.
Die Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden künftige Preis- und
Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung
aufden Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze
werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der
vergangenen zehn Geschäftsjahre verwendet, wie sie von
der Deutschen Bundesbank gem.
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt
und bekannt gegeben werden.
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz des Durchschnittes des Markzinssatzes aus den
vergangenen sieben Geschäftsjahren und dem
Ansatz des Durchschnittes des Markzinssatzes aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren ein
Unterschiedsbetrag in Höhe von 19.180,00 €.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Latente Steuern wurden für sich in folgenden
Geschäftsjahren voraussichtlich durch abbauende
Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenstände und
Schulden ermittelt und unverrechnet ausgewiesen. Die
Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im
Wesentlichen die Wertansätze des Anlagevermögens,
der Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wurden gegen über dem Vorjahr unverändert
beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine
abweichende Bewertung erforderten bzw. sich durch den
Ansatz der neuen HGB Vorschriften nach BilRUG ergaben.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz
Forderung
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt Euro 82.894,03
(Vorjahr: Euro 82.552,58).
Sonstige Vermögensgegenstände
Die Abgrenzung dient der periodengerechten
Gewinnermittlung. Die Beträge haben
Forderungscharakter.
Pensionsrückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen sind nach den ankannten
versicherungs- mathematischen Grundsätzen mittels der
Projected-Unit-Credit-Methode (PUK) errechnet. Als
biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln
2005" von Klaus Heubeck verwendet. Dabei wurde gem. Satz 2
des § 253 Abs. 2 HGB bei den langfristigen
Pensionsrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von
15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein
Zinssatz von 1,78 %.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise
durch Vermögensgegenstände
(Rückdeckungsversicherungen SLPM Schweizer Leben)
gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände
dienen ausschließlich der Erfüllung der
Pensionverpflichtungen und sind somit dem Zugriff
übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den
BilMog-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im
Geschäftsjahr erstmals mit den zugrundeliegenden
Verpflichtungen verrechnet.
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
Euro
|
Erfüllungsbetrag
der Schulden
|
503.483,00
|
Zeitwert der
verrechneten Vermögenswerte
|
67.466,00
|
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro
277.307,67 (Vorjahr: Euro 96.320,79).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >
5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt Euro 21.776,09.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen
folgende Sachverhalte:
Miet- und Leasingverträge
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro
67.602,66.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie
folgt:
Gesamtbetrag gemäß
Ausschüttungssperre
|
Euro
|
Unterschiedsbetrag
Altersvorsorgerückstellung
|
19.180,00
|
Aktivierung latenter
Steuern
|
48.422,66
|
Gesamtbetrag
|
67.602,66
|
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Bennet Brach
|
ausgeübter Beruf
|
Malermeister
|
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalte
|
Betrag
|
|
Euro
|
Forderungen
|
23.024,57
|
Forderungen
|
43.863,03
|
Verbindlichkeiten
|
0,00
|
Die Forderungen und Verbindlichkeiten wurden mit 2 %
über dem Basiszinssatz verzinst.
Im Kalenderjahr waren im Unternehmen durchschnittlich
13 Arbeitnehmer beschäftigt.
Unterschrift der Geschäftsführung
56269 Herschbach,
29.10.2024
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gez. Herr Bennet
Brach
Gesellschafter-Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2024
festgestellt.
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