Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Andre Kalmbach seit 18.9.2025 | Geschäftsführer |
Dirk Ulrich Treiber seit 1.9.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Alexis Pryor seit 27.2.2020 | Geschäftsführer |
Sven Reichert seit 25.11.2016 | Prokura |
Ralf Hofbauer seit 13.2.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Colfax Croup GmbH | 88.40% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ormed GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ormed GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ormed GmbH, Freiburg i. Br. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ormed GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres-abschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 der Ormed GmbH, Freiburg i. Br., erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).
Freiburg i. Br., 31. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Andreas Schmidt Schmidt, Wirtschaftsprüfer Nina Breuer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerken teilweise an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Ormed GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 6608 eingetragen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Colfax Group GmbH, Aalen, welche ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB ist. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear Methode) vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungswerten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Bundesbank zuletzt veröffentlichte und auf den Bilanzstichtag fortentwickelten Abzinsungssatz der vergangenen 10 Jahre in Höhe von 1,87 % (Vj. 2,30 %) angesetzt. Erwartete Rentensteigerungen (Rententrend) wurden mit 1,75 % (Vj. 1,90 %) berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungspflichten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern der Ormed GmbH sind aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft bei der Colfax Group GmbH zu bilanzieren. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von 3 - 7 Jahre zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von Mietgeräten beträgt 5 Jahre, von anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 403 (Vj. TEUR 184) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 13.437 (Vj. TEUR 17.431) auf sonstige Vermögensgegenstände. Latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus einem Umwandlungsverlust, der steuerlich über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abzuschreiben ist. Der Ausweis erfolgt auf der Ebene der Colfax Group GmbH. Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage gem.§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.855. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 26 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Gewinnverwendungsvorschlag. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den fortgeführten Anschaffungskosten. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 19. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni, Abholkosten für Mietgeräte, Zeitguthaben und Urlaubsansprüche, Sondervergütungen sowie ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Warenbezug). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (verbundenes Unternehmen) resultieren aus der Ergebnisabführung nebst Zinsen von TEUR 10.491 (Vj. TEUR 19.625). Zum Stichtag sind Aufrechnungen von Forderungen, die vorbehaltlich eines gesonderten Ausweises die sonstigen Vermögensgegenständen betreffen, berücksichtigt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 199 (Vj. TEUR 168) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 11) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Passivischer Rechnungsabgrenzungsposten Der unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Betrag betrifft ausschließlich die Umsatzabgrenzung aus den laufenden Mietverträgen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Regionen/Bereichen
Die Inlandsumsätze betrugen insgesamt TEUR 65.787 (Vj. TEUR 61.164), die Auslandsumsätze TEUR 14.882 (Vj. TEUR 8.846). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung aus Rückstellungen von TEUR 189 (Vj. TEUR 362). Kursgewinne sind im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 85) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Kursverluste sind im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 211 (Vj. TEUR 111) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Aufgrund der voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurden die Anteile an der Speetec Implantate GmbH im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.350 außerplanmäßig abgeschrieben. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten aperiodische Steuern in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 59). Sonstige Angaben Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Leasingverträgen, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Diese Verträge dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Weitere außerbilanzielle Geschäfte wie Factoring, unechte Pensionsgeschäfte, Sale-and-lease-back-Geschäfte sowie Konsignationslagervereinbarungen lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2022 und 2035. Geschäftsführer
Die Berufsbezeichnung der Geschäftsführer entspricht der Organstellung. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Berichtsjahr nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhielten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die nachfolgende Tabelle zeigt auf aggregierter Basis die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2021 in Deutschland angefallenen Honorare:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Colfax Corporation, Annapolis Junction, Maryland, USA, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach US GAAP aufgestellt. Der Konzernabschluss liegt nach Veröffentlichung am Sitz der Colfax Corporation, Annapolis Junction, Maryland/USA, aus und wird bei der SEC unter der Nr. 001-34045 geführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Es haben sich keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag ergeben, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Gewinnverwendung / GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 26.336,80 auf neue Rechnung vorzutragen, sowie den Jahresüberschuss gemäß Ergebnisabführungsvertrag abzuführen.
Freiburg i. Br., den 17. Mai 2024 Die Geschäftsführung der Ormed GmbH Cathal O'Donnell Daniel Alexis Pryor Boris Fröhlich Entwicklung des Anlagevermögens 2021
LAGEBERICHT ORMED GMBH, Freiburg i. Br. Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis 31.12.2021Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Ormed GmbH (im Folgenden Ormed) vertreibt und vermietet orthopädische Hilfsmittel zur postoperativen Therapie. Dabei handelt es sich insbesondere um Bewegungsschienen, Elektrotherapiegeräte und Orthesen. Die Majorität der vertriebenen Produkte wird konzernintern bezogen. Die Hauptmärkte der Gesellschaft sind Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ormed strebt mit ihrem Produktportfolio zur Gelenktherapie in den Produktbereichen Bewegungsschienen und Orthopädietechnik eine herausragende Marktposition an. Die Produktpalette soll die Gesellschaft in die Lage versetzen, die Anforderungen der unterschiedlichen Kundengruppen zu befriedigen. Mit den Marken AIRCAST®, DONJOY®, ARTROMOT®, PROCARE®, CHATTANOOGA®, COMPEX®, EXOS® und DR. COMFORT® bietet Ormed ein umfangreiches Portfolio in allen wichtigen Therapiebereichen. Ormed gehört zur Colfax Group GmbH mit Sitz in Aalen, Deutschland. Die Colfax Group GmbH ist eine 100%ige Beteiligung der ENOVIS Corporation, USA. ENOVIS ist eines der größten orthopädischen Unternehmen der Welt. Unsere Produkte werden in mehr als 50 Ländern verkauft. Über 5.000 Mitarbeiter engagieren sich weltweit in der eigenen Fertigung, in Niederlassungen sowie im weltumspannenden Service- und Händler-Netzwerk. 2. Ziele und Strategien Ormed ist Partner für den Fachhandel, Ärzte, Kliniken, Krankenkassen, für die Physiotherapie und die Patienten. Im Fokus stehen der optimale Therapieerfolg und die Steigerung der Lebensqualität. Im Mittelpunkt unseres wirtschaftlichen Handelns steht der Kunde. Kundenbedürfnisse leiten unser Denken und Handeln. 3. Steuerungssystem Die Basis unseres Risikomanagementsystems bildet das konzernweite Planungs- und Controllingsystem. Durch die monatlichen Soll-Ist-Vergleiche, die rollierenden Forecasts und die Analyse von KPI's werden kontinuierlich interne und externe Informationen zur Unternehmenssteuerung zur Verfügung gestellt. Als Tochterunternehmen eines amerikanischen börsennotierten Konzerns unterliegt die Gesellschaft außerdem den Vorschriften des Sarbanes-Oxley Acts Section 404. Die Gesellschaft hat alle wesentlichen Geschäftsprozesse analysiert und mögliche Risiken identifiziert. Entsprechend dieser Risiken wurden in einer Kontrollmatrix für die einzelnen Geschäftsprozesse Kontrollen definiert. 4. Forschung und Entwicklung Die Ormed betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund des demografischen Wandels wächst die Branche der Medizintechnik in Deutschland grundsätzlich. Nach Angaben des Branchenverbandes BVMed betrug das Umsatzwachstum für Hilfsmittel in 2021 rund 6,4%. Dabei stieg der Auslandsumsatz (+7,6%) im Jahresvergleich etwas stärker als der Inlandsumsatz (+4,3%) an. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 15,2%. Der Anstieg betrifft mit Ausnahme der Knieorthesen nahezu alle wichtigen Produktgruppen und ist Ausdruck einer Normalisierung des Geschäftsverlaufes nach den coronabedingten Einschränkungen im Vorjahr. Besonders positiv hat sich der Verkauf von Produkten der Medizintechnik (Artromot und Chattanooga, +58%) sowie der Mietservice (+8%) entwickelt. Dabei spielte der Investitionsstau aus der Corona Pandemie, der Verkauf von Chattanooga Produkten an Konzerngesellschaften sowie die erhöhte Durchführung von Knie- und Schulteroperationen im Vergleich zum Vorjahr eine entscheidende Rolle. Vor dem Hintergrund der sich weiter verschärfenden Diskussion um die Erstattung von Gesundheitsleistungen, wird die Weiterentwicklung bestehender Produkte und die Neuentwicklung von innovativen Qualitätsprodukten im Konzern eine wesentliche Bedeutung für die zukünftige Wachstumsstrategie der Gesellschaft haben. Die Gesellschaft beurteilt den Geschäftsverlauf nach Beendigung der Coronapandemie als positiv. Verglichen mit dem Anstieg der Umsatzerlöse im Inland (+7,6%) erhöhten sich die Umsatzerlöse im internationalen Bereich im Vergleich zum Vorjahr überproportional (+68,2%). 3. Lage a) Ertragslage Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse von T€ 80.669 aus. Der Umsatzanstieg von T€ 10.659 entfällt auf alle wesentlichen Produktgruppen mit Ausnahme der Knieorthesen. Die Beendigung der Coronapandemie führte auch zu Nachholeffekten insbesondere bei Bewegungsschienen und Produkten der Marke Chattanooga (Investitionsgüter). Per Saldo sind die Umsatzerlöse in der Business Unit Recovery Science um 25,7% und in der Business unit Bracing & Support um 2,5% angestiegen. Bei einer in etwa gleichbleibenden Materialaufwandsquote und leicht gesunkener Personalaufwandsquote sowie unveränderten Abschreibungen hat sich das operative Ergebnis (Summe aus Position Nr. 1 bis 6 der Gewinn- und Verlustrechnung) um T€ 3.734 verbessert (T€ 13.531 im Vergleich zu T€ 9.797 im Vorjahr). Korrespondierend stieg das EBITDA von T€ 11.597 auf T€ 15.317 an. Der Umsatzanstieg von T€ 10.659 verteilte sich mit T€ 4.623 auf Umsatzerlöse mit inländischen Kunden und mit T€ 6.036 auf Auslandsumsätze. Die Betriebsaufwendungen erhöhten sich um T€ 6.768 (leicht unterproportional zum Umsatz) vor allem aufgrund der umsatzbedingten Erhöhung der Materialaufwendungen sowie gestiegener Personalaufwendungen. Das Finanzergebnis erhöhte sich um T€ 1.266 auf T€ 48 vor allem wegen der Ergebnisbelastung aufgrund einer Teilabschreibung einer Finanzanlage im Vorjahr. Die Verbesserung des Zinsergebnisses um T€ 416 resultiert vor allem aus gesunkenen Zinsaufwendungen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 30. November 2020 und der Verschmelzungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 30. November 2020 ist die ReAble Therapeutics Europe GmbH mit der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Colfax Group GmbH", Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 736925) verschmolzen worden. Die Eintragung der Verschmelzung der Verschmelzung erfolgte am 3. Dezember 2020. Mit der Verschmelzung der ReAble ist die Colfax Group GmbH die neue Organträgerin. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Colfax Group GmbH hat die Organgesellschaft den Gewinn in Höhe von T€ 13.381 abzuführen. b) Finanzlage Seit 2019 ist die Gesellschaft in den Cashpool der Gruppe integriert. Die Finanzierung der Gesellschaft ist fristenkongruent. Wareneinkäufe bei der amerikanischen Konzernmutter erfolgen ausschließlich in US Dollar. Die Gesellschaft betreibt keine aktive Währungssicherung in Form von Devisentermingeschäften. Die Gesellschaft finanziert sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Cashflow) bzw. bei darüberhinausgehendem Kapitalbedarf i.d.R. über Konzerndarlehen. Umgekehrt trägt die Gesellschaft aber auch durch positive Liquiditätsbeiträge im Rahmen des konzernweiten Cashpoolings sowie durch die Gewährung von Darlehen zur Konzernfinanzierung bei. Die Zuführung zur Kapitalrücklage von T€ 4.855 führte zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote von 28,7% auf 39,8%. Der Cashflow i.e.S. (bestehend aus aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführtem Gewinn + Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, Sachanlagen und Finanzanlagen) beträgt im Geschäftsjahr 2021 T€ 15.167 und liegt somit um T€ 3.497 über dem Vorjahr. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Jahresergebnis unter Berücksichtigung verringerter Abschreibungen auf Finanzanlagen. Im Geschäftsjahr 2021 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, allen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Bestand der flüssigen Mittel stieg um T€ 96 auf T€ 156. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Liquiditätsüberschüsse täglich an den Cashpool des Konzerns abgeführt werden. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Sachanlagevermögen, insbesondere dem sogenannten "Mietpool" (zur Vermietung von CPM- und Elektrotherapiegeräten an Patienten), Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen), Handelswaren, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie aktivischen Rechnungs-abgrenzungsposten. Im Anlagevermögen ergaben sich im Geschäftsjahr Zugänge von T€ 1.650. Von den Zugängen betreffen T€ 1.003 den Mietpool. Die übrigen Zugänge entfallen in Höhe von T€ 209 auf Sachanlagen, mit T€ 376 auf geleistete Anzahlungen und in Höhe von T€ 62 auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Finanzanlagen haben sich im Geschäftsjahr nicht verändert und betragen T€ 4.415. Teilabschreibungen aufgrund erwarteter dauerhafter Wertminderung waren nicht vorzunehmen. Warenbestand und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich korrespondierend zur Umsatzentwicklung und stiegen um T€ 1.671 bzw. T€ 1.766. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich hingegen um T€ 3.774 auf T€ 13.840. Die Verringerung betraf im Wesentlichen die Cashpool-Forderungen. Die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 96 auf T€ 156. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich im Vorjahresvergleich um T€ 241 auf T€ 394. Auf der Passivseite erhöhten sich sowohl die Rückstellungen für Pensionen und sonstige Verpflichtungen um T€ 36 als auch die sonstigen Rückstellungen von T€ 5.875 auf T€ 6.380 (+T€ 505). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalkostenrückstellungen, Kundenboni, Abholkosten für Mietgeräte und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Erhöhung ist überwiegend auf angestiegene Personalrückstellungen sowie höhere Rückstellungen für Kundenboni zurückzuführen. Steuerrückstellungen sind beim Organträger passiviert. Die Verbindlichkeiten haben sich von T€ 26.205 auf T€ 20.249 verringert. Die Veränderung entfällt im Wesentlichen auf die Verringerung der Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin (-T€ 9.134). Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 als zufriedenstellend ein. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentliche Kennzahl zur Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs der Gesellschaft ist das EBITDA. Im Geschäftsjahr 2021 betrug das EBITDA € 15,3 Mio. Neben dem EBITDA werden auch die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. Der Umsatz der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 beträgt T€ 80.669, das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt T€ 13.381. Das Umsatzwachstum in 2021 aufgrund der Normalisierung der Geschäftsentwicklung nach der Pandemie ist letztlich die Ursache für die erhöhte Ergebnisabführung um T€ 4.860. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren kommt der Auftragserfüllungsrate und der Auslieferungszeit für CPM Schienen besondere Bedeutung zu. Die Auftragserfüllungsrate erreichte im Geschäftsjahr 94,4% im Vergleich zu der Konzernvorgabe von 98,0%. Im Jahresdurchschnitt 2021 beschäftigte die Gesellschaft neben 180 Angestellten 18 gewerbliche Mitarbeiter, insgesamt also 198 (Vorjahr 190). Die Fluktuationsrate im Geschäftsjahr 2021 beträgt 5,74% und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr (6,11%) leicht verringert. Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur von Ormed. Der effiziente Einsatz von Ressourcen und Energie fließt fortwährend in unsere Entscheidungsprozesse ein. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Gemäß Angaben des Branchenverbandes BVMed ist der Umsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen im Geschäftsjahr 2021 um 6,4% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dabei stiegen sowohl die Inlandsumsätze (4,3%) als auch die Auslandsumsätze (7,6%). Die Umsatzerlöse der Ormed sind im Geschäftsjahr 2021 um 15,2% angestiegen mit einem überproportionalen Wachstum der Auslandsumsätze. Gleichzeitig ist das Ergebnis um T€ 4.860 bzw. 57,0% angestiegen. Ein Vergleich der im Lagebericht prognostizierten Umsatzerlöse und Ergebnisse mit den tatsächlich für das Geschäftsjahr 2021 erwirtschafteten Ergebnissen ist nicht erforderlich, da im Lagebericht des Vorjahres bereits die final ermittelten Werte festgestanden haben. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2022 ist noch nicht abgeschlossen. Basierend auf den vorliegenden Unterlagen zeichnet sich jedoch ab, dass sich der Umsatz um rund 5% erhöht hat, einhergehend mit einem proportionalen Anstieg des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung und dass das EBITDA leicht über Vorjahresniveau liegt. Die Gesellschaft beurteilt die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023 positiv. Im ersten Halbjahr 2023 sind vor allem die Umsätze der Business Unit Recovery Science überproportional angestiegen. Das liegt zum einen an der erhöhten Nachfrage von Miethändlern und Kliniken, zum anderen aber auch am Anstieg der Mietumsätze. Im zweiten Halbjahr hat sich die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Mehr denn je ist der Fokus aber auf die Optimierung der an den individuellen Kundenbedürfnissen ausgerichteten Verkaufskonzepte und die Umsetzung von Kostensenkungsprogrammen gerichtet. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft mittel- und langfristig verbessern. Wir erwarten auch Synergien aus der Zugehörigkeit zum ENOVIS Konzern und positive Impulse aus der Adaption des ENOVIS Growth Excellence Systems (EGX). Dabei handelt es sich um eine Toolbox von Instrumenten zum LEAN Management wie dem Root-Cause Countermeasures (RCCM). Außerdem wird erwartet, dass der medizinisch-technische Fortschritt und die demografische Entwicklung in Deutschland die Nachfrage nach Medizinprodukten weiter erhöhen. Insbesondere für ältere Menschen hat die Mobilität einen immer größeren Stellenwert. ENOVIS hilft mit seinen Produkten, Menschen die Freude an der natürlichen Bewegung zurückzugeben und zu erhalten. Bewegung ist ein entscheidender Faktor zur Verbesserung der Gesundheit. Für 2023 rechnen wir bezogen auf 2022 mit einer Erhöhung der Umsatzerlöse um rund 6% und einer leichten Erhöhung von EBITDA und Ergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzsteigerung orientiert sich an der erwarteten Umsatzentwicklung im Markt der Medizin- und Orthopädietechnik. Neben der allgemeinen Marktentwicklung wird sich aber auch die Einführung neuer Produkte und Verkaufsprogramme sowie die Zugehörigkeit zur ENOVIS Gruppe positiv auswirken. Außerdem soll die Analyse, die Standardisierung und die Automatisierung von Unternehmensprozessen auch zukünftig ein Gewinnwachstum unterstützen. Für das Geschäftsjahr 2024 strebt die Gesellschaft ein hohes einstelliges prozentuales Umsatzwachstum an. EBITDA und Ergebnis vor Ergebnisabführung sollen leicht überproportional ansteigen. Dabei wird die Einführung eines neuen Geschäftsbereiches (Digitale Gesundheitsanwendungen), die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die konsequente Umsetzung der ENOVIS Managementsysteme beitragen. Die ersten beiden Monate des Geschäftsjahres 2024 haben die Umsatzprognose bestätigt. Die Auftragserfüllungsrate hat in 2022 annähernd die Konzernmaßgabe von 98% erreicht (97,8%), wovon wir auch für die beiden kommenden Geschäftsjahre ausgehen. Ebenso wird die Auslieferung von Bewegungsschienen an Patienten innerhalb von 24 Stunden durch die Schaffung der logistischen Voraussetzungen in aller Regel möglich sein. 2. Chancen- und Risikobericht Eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung beruht auch auf der Annahme, dass sich insbesondere die exogenen Marktbedingungen in 2024 nicht signifikant verschlechtern und dass der Krieg in der Ukraine die Weltpolitik nicht weiter destabilisiert. Eine große Rolle wird aber auch die zukünftige Preisentwicklung spielen. Vor allem ein weiterer Preisrückgang bei Erstattungen durch Krankenkassen oder eine fortschreitende Preiserosion im Produktbereich Orthetik könnten die Ergebnissituation in 2024 verschlechtern. Auf der anderen Seite sehen wir aber durchaus weiterhin Wachstumschancen bei der Vermietung von Bewegungsschienen. Auch die konsequent fortgesetzte Entwicklung von Neuprodukten im Konzern kann die positive Geschäftsentwicklung begünstigen. Dagegen geht von der weltweit ansteigenden Inflation ein zunehmendes Risiko aus. Steigende Preise wirken sich negativ auf Betriebsaufwendungen (insbesondere Energiekosten) und Wareneinkäufe (insbesondere durch gestiegene Rohstoffkosten) aus. Unmittelbare Umsatzrisiken aus dem Ukraine-Krieg bestehen nicht. Der Produktbereich Orthetik repräsentiert im Geschäftsjahr 2021 rund 41% des Gesamtumsatzes und ist damit die wichtigste Produktgruppe für die Gesellschaft. Als Premiumhersteller von Orthesen werden die Innovationskraft und Qualität unserer Produkte von unseren Kunden geschätzt und anerkannt. Neben den Produkten der Expert Line werden in den nächsten Jahren aber auch die Classic Produkte eine größere Bedeutung für das Wachstum des Produktbereichs Orthetik haben. Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung von Neuprodukten und die Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte Voraussetzung für dauerhaftes Wachstum ist. Allerdings sehen wir uns auch zunehmend einem verstärkten Preiswettbewerb ausgesetzt, der grundsätzlich trotz Volumenausweitung zu Umsatz-rückgängen führen kann. Aufgrund des Bezugs der Orthetikprodukte von der Konzernmutter sehen wir uns keinen besonderen Beschaffungsrisiken ausgesetzt. Risiken der künftigen Entwicklung können sich in dem Betätigungsfeld des Unternehmens insbesondere dann ergeben, wenn gesetzliche Rahmenbedingungen zu erheblichen Veränderungen bei der Frage der Erstattung von medizinischen Leistungen des Unternehmens durch Krankenkassen führen. Das Risiko rückläufiger Umsatzerlöse im Bereich Elektrostimulation resultiert aus der zunehmenden Ausschreibung von Patientenversorgungen durch die Krankenkassen. Auch die zunehmende Bedeutung von Einkaufsgesellschaften, zunehmende Grauimporte oder Nachahmerprodukte können sinkende Absatzpreise und sinkende Margen zur Folge haben. Die hohe Volatilität an den internationalen Finanzmärkten tangiert auch die Ormed. Insbesondere haben die deutliche Befestigung des US-Dollar gegenüber dem Euro und ein steigendes Zinsniveau negative Auswirkungen auf Wareneinkäufe in den USA und die Rückzahlungsverpflichtung von Konzernfremdwährungsverbindlichkeiten. Ein Anstieg des EUR gegenüber dem USD würde sich hingegen positiv auf den Warenbezug in USD auswirken. Gleiches gilt bei steigendem Zinsniveau generell für Darlehensforderungen gegen Konzernunternehmen. Eine Absicherung der Devisenrisiken findet auf Ebene der Ormed nicht statt. Aufgrund der Art des Geschäftes ist eine Absicherung des Forderungsausfallrisikos über eine Versicherung nicht erforderlich. Im ersten Quartal 2023 hat die Gesellschaft ein neues ERP System (Oracle) eingeführt. Nach anfänglichen Herausforderungen wird die Gesellschaft damit zukünftig flexibler auf Kundenanforderungen reagieren können und Geschäftsprozesse besser analysieren und standardisieren können. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung sind weder wirtschaftliche noch rechtliche bestandsgefährdende Risiken erkennbar.
Freiburg i. Br., den 17. Mai 2024 Die Geschäftsführung der Ormed GmbH Cathal O'Donnell Daniel Alexis Pryor Boris Fröhlich Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 der Ormed GmbH, Freiburg in dem Breisgau, wurde am 03.06.2024 festgestellt. |
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