Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 4865
Vorher
Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH
Eingetragen
22.3.1989
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung und Durchführung von Dienstleistungen aller Art in den Geschäftsfeldern Spedition, Transportation, Logistik und Warehousing sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen und Geschäfte und der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft kann ihre Tätigkeit auf verwandte Gebiete ausdehnen sowie alle sonstigen Geschäfte betreiben, die geeignet sind, die Gesellschaftszwecke zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Thilo Meutzner
seit 25.2.2025
Geschäftsführer
Nenad Lukic
seit 12.12.2023
Geschäftsführer
Simon Diehl
seit 15.9.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rhenus MTG GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit über 95 Jahren ist die Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH als mittelständisches, inhabergeführtes Logistikunternehmen mit den Dienstleistungsschwerpunkten im Bereich europäische Landverkehre sowie Luft- und Seefrachtverkehre tätig. Um der Globalisierung Rechnung zu tragen, ist die Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH seit 1995 Mitglied der Stückgutkooperation CargoLine. CargoLine bietet standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre sowie Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik-Lösungen in Deutschland und Europa, die von Seefrachttransporten ergänzt werden. Im Jahr 1993 gegründet, bilden heute rund 80 leistungsstarke Speditions- und Logistikunternehmen in Deutschland und 43 weiteren Ländern von Skandinavien über die GUS-Staaten bis in den Maghreb und von Portugal bis in den Nahen und Mittleren Osten das flächendeckende CargoLine-Netzwerk.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft verzeichnet im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklungen. Dies wird innerhalb der Kooperation der CargoLine entwickelt und den Netzwerkteilnehmern zur Verfügung gestellt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 319 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht zum Jahr 2021 einem Wachstum um rund 8,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.115 Mrd. Euro (2020). Daran hat Deutschland mit gut 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente Logistikstrukturen erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren.

(Quelle:https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung,Stand: 23.1.2023)

Die Logistikbranche steht angesichts der Globalisierung der Wertschöpfung, neuer Produktionskonzepte, der Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen und des starken Wachstums des E-Commerce vor neuen Herausforderungen. Hinzu kommen steigende Anforderungen von Politik und Kunden, was die Reduzierung der Umweltbelastung durch zunehmende Güterverkehre anbelangt. Diese Trends bestimmen die Entwicklung der Branche nachhaltig, was sich bereits an einzelnen Indikatoren zeigt, wie die stark steigenden Sendungsmengen und Umsätze im Paketgeschäft, die Zunahme der Containerverkehre oder das Entstehen neuer Geschäftsmodelle auf Basis digitaler Technologien. Das Ausmaß der durch den derzeitigen "Ukraine-Krieg" auftretenden Lieferengpässe und die wirtschaftlichen Folgen durch die Verhängung der Sanktionen gegenüber Russland sind momentan noch gar nicht absehbar. Jedoch muss dies sehr kritisch beobachtet und gegebenenfalls zeitnah darauf reagiert werden.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a. Umsatzerlöse und Auftragsentwicklung

Im Jahr 2022 konnten die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die teilweise Weitergabe von Preiserhöhungen bei den Treibstoffkosten um 2,9 % auf 30.161 TEuro gesteigert werden.

b. Personal

Der Personalstand zum 31. Dezember 2022 betrug 97 Personen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich insbesondere die Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter reduziert.

c. Investitionen

Die Investitionen mit insgesamt 102 TEuro in das Anlagevermögen betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung und die Anschaffung von Elektro-Ladestationen.

d. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Die Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH weist unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags (finanzieller Leistungsindikator) des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von 70 TEuro ein Eigenkapital per 31. Dezember 2021 in Höhe von 77 TEuro aus. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als nicht zufriedenstellend.

3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

a. Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage ist wie folgt:

2022 2021 Veränderung
TEuro TEuro TEuro %
Rohergebnis 6.800 6.069 731 12,0
Personalaufwendungen -4.119 -3.799 -320 8,4
Abschreibungen -170 -160 -10 6,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.554 -2.754 200 -7,3
Betriebsergebnis -43 -644 601 -93,3
Finanzergebnis -11 14 -25 > 100,0
Ertragsteuern -7 13 -20 > 100,0
Ergebnis nach Steuern -61 -617 556 -90,1
Sonstige Steuern -9 -5 -4 80,0
Jahresüberschuss -70 -622 552 -88,7

In 2022 wurde entgegen der Erwartung ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 70 TEuro erzielt. Die Umsatzerlöse konnten zwar um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, aber insbesondere die Material- und Personalaufwendungen haben die Umsatzerlöse deutlicher als erwartet überkompensiert. Ursächlich hierfür waren gestiegene Materialaufwendungen für Kraftstoffe (Diesel) zur Erzielung der Umsatzerlöse sowie ein Anstieg der Löhne und Gehälter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere durch den Rückgang der Raumkosten vermindert.

b. Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen beträgt 14,2 % (Vorjahr 15,7 %) der Bilanzsumme, nachdem in 2021 u. a. verstärkt in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich stichtagsbedingt auf 58,3 % (Vorjahr: 63,5 %) der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich in 2022 gegenüber dem Vorjahr um 28,6 % erhöht und enthalten höhere kreditorische Debitoren und weitere Darlehensgewährungen an Subunternehmer. Die liquiden Mittel sind auf 11,7 % (Vorjahr: 7,7 %) der Bilanzsumme erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt auf rund 29,5 % (Vorjahr: 37,1 %) der Bilanzsumme vermindert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist in 2022 erstmalig ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 350 TEuro ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten des Jahres 2022 sind Darlehen an nahestehende Gesellschaften enthalten.

Folgend die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage anhand ausgewählter Kennzahlen:

2022
%
2021
%
2020
%
2019
%
2018
%
Anlageintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) 14 16 13 14 12
Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) 2 4 21 22 5

Die Nettoliquidität (Finanzmittelbestand) setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei 53,5 TEuro (Vorjahr: Mittelabfluss 735,3 TEuro) und hat sich im Wesentlichen auf Grund des verbesserten Jahresergebnisses erhöht. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt 87,4 TEuro (Vorjahr: 291,1 TEuro) bedingt durch geringere Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 176,0 TEuro (Vorjahr: 775,5 TEuro) infolge der Auszahlungen für Tilgung von Krediten.

4. Risiko- und Chancenbericht

Zur Risikofrüherkennung werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Dazu zählt neben dem internen Überwachungssystem auch das erweiterte Risikomanagement und Benchmarking innerhalb der CargoLine Gruppe. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatzziele gefährden.

Es wurden interne Kennzahlensysteme aufgebaut, die das Unternehmen in die Lage versetzen, schnellstmöglich die Umsatz- und Kostenentwicklung zu erkennen und dadurch entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die negativen Trends umzukehren.

Die Entwicklung der Personalkosten erfordert eine zügige Preisanpassung der Frachtraten, um die gestiegenen Kosten schnellstmöglich kompensieren zu können. Das Risiko schätzen wir als mittel bis hoch ein.

Zur Sicherung der Liquiditätssituation wurden in 2022 und 2023 weitere Darlehen bei nahestehenden Unternehmen aufgenommen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kontokorrentlinien der Hausbanken. Die vorhandene Kontokorrentlinie wurde dabei nicht genutzt. Liquiditätsrisiken werden hinsichtlich ihrer Auswirkung durch den Rückgriff auf nahestehende Unternehmen als gering bis mittel eingeschätzt.

Dem Risiko der Abhängigkeit von Großkunden und Branchen begegnen wir durch eine starke Diversifikation im Kundenportfolio mit einem ausgeglichenen Branchenmix. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer potentiellen Neukunden. Das Risiko schätzen wir daher als gering ein.

Als weiteres Risiko wird auch der vorherrschende Fachkräftemangel gesehen. Durch die eigene Ausbildung versuchen wir diesem Risiko entgegen zu wirken. Das Lohnniveau liegt in allen Bereichen über dem Mindestlohn, so dass dieses für uns kein Risiko bedeutet. Auch leistungsfähige Subunternehmer zu finden, wird immer schwieriger, dennoch wird dieser Zweig forciert. Die Kundenzufriedenheit hat Priorität und steht an erster Stelle. Die bisher eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, diesen Einflüssen entgegenzuwirken.

Kurz nach Beginn der Russlandkrise gingen die Auftragsmengen deutlich zurück. Diese Situation hat sich bis heute nicht wieder erholt. Wir befinden uns in einer Rezession. Die Top 10 unserer Kunden machen ca. 20 % weniger an Auftragsvolumen wie noch im letzten Jahr. Daraus könnten sich für uns unter Umständen erhebliche Umsatzrückgänge und damit auch Ergebnisrisiken ergeben. Dieses Risiko reduzieren wir durch eine breite Kundenstruktur aus verschiedenen Industrie- und Handelsbereichen und schätzen wir daher als mittel bis hoch ein.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine äußerst konservative Risikopolitik.

Ferner stellen die immer neuen gesetzlichen Auflagen rechtliche Risiken für die Gesellschaft dar. Die bisher eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, diesen Einflüssen entgegenzuwirken.

Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit ergeben sich Risiken in Folge von technischen Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Störungen), die zu erheblichen Schäden führen können. Deren Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedoch gering. Ergänzend hat die Gesellschaft vorbeugende Maßnahmen ergriffen.

Eine Chance sehen wir in der weiteren Standardisierung unserer Prozesse und der schrittweisen Automatisierung der Abläufe. Weitere Chancen sehen wir in der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten und Aufstockung des Vertriebspersonals zur Gewinnung von Neukunden.

Die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft wird durch nahestehende Personen bzw. Unternehmen in erforderlichem Umfang erfolgen. Damit weisen die vorstehend beschriebenen Risiken nach unserer Überzeugung in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf.

5. Prognosebericht

Bei den Umsatzerlösen erwarten wir für das Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang auf Grund des rückläufigen Auftragsvolumens, der auch durch die teilweise Weiterbelastung von Treibstoffkosten nicht kompensiert werden kann.

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2023 entstand ein vorläufiges, leicht negatives Ergebnis. Sollte sich dieser Trend fortsetzen und die Auftragsmengen nicht signifikant steigen, wird das Jahresergebnis 2023 insgesamt im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich etwas über dem Vorjahr liegen, aber leicht negativ ausfallen.

 

Mannheim, den 26. Mai 2023

Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 545.313,43 624.082,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39,00 7.997,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 38,00 7.996,00
II. Sachanlagen 519.562,00 590.373,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.735,00 5.025,00
2. technische Anlagen und Maschinen 28.872,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.955,00 585.348,00
III. Finanzanlagen 25.712,43 25.712,43
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 15.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.000,00 10.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 712,43 712,43
B. Umlaufvermögen 3.171.678,45 3.214.162,21
I. Vorräte 21.982,14 27.625,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.701.247,71 2.880.118,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 49.560,00 10.726,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 448.448,60 306.418,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.486,73 33.855,64
D. Aktive latente Steuern 91.329,00 98.546,00
Aktiva 3.836.807,61 3.970.646,28

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 77.467,92 147.587,06
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 6.500,87 6.500,87
III. Gewinnvortrag 41.086,19 662.618,30
IV. Jahresfehlbetrag 70.119,14 621.532,11
B. Rückstellungen 893.299,18 930.892,44
C. Verbindlichkeiten 2.866.040,51 2.891.396,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 427.766,29 150.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 350.000,00 50.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 77.766,29 100.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.438.274,22 2.741.396,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.921.476,66 2.095.863,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.660,04 16.980,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 770,00
Passiva 3.836.807,61 3.970.646,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.799.846,39 6.069.063,97
2. Personalaufwand 4.119.027,64 3.798.972,60
a) Löhne und Gehälter 3.427.996,42 3.141.333,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 691.031,22 657.638,86
davon für Altersversorgung 21.879,90 45.210,08
3. Abschreibungen 169.740,21 160.382,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 169.740,21 160.382,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.554.216,88 2.753.183,30
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 111,13
5. Erträge aus Beteiligungen 30,00 24.030,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.047,55 17.676,23
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.747,95 27.357,29
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 14.560,14 21.774,26
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.216,50 -12.770,30
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.331,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 7.217,00
9. Ergebnis nach Steuern -61.025,24 -616.354,96
10. sonstige Steuern 9.093,90 5.177,15
11. Jahresfehlbetrag 70.119,14 621.532,11

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mannheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 4865

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear und für ausgewählte steuerliche Positionen degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene (1,0 % des Netto-Forderungsbestands) Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für die Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden gemäß § 274 HGB bewertet und angesetzt. Eine Ausschüttungssperre besteht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 i. V. m. § 268 Abs. 8 S. 2 HGB in Höhe der aktiven latenten Steuern.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Gewinnrücklagen betreffen die durch die erstmalige Anwendung des BilMoG notwendigen Bilanzanpassungen zum 01.01.2010.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden gemäß versicherungsmathematischen Gutachten über die Bewertung der Pensionsverpflichtung für die Handelsbilanz gebildet. Der Erfüllungsbetrag wurde nach der PUC (Project-Unit-Credit) Methode unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,78 % p. a., der Richttafeln 2018 G (modifiziert durch ein Gutachten von Prof. Heubeck im Hinblick auf die längere Lebenserwartung von Berufsträgern), ohne Gehalts- und Rentensteigerung für 2 Gesellschafter ermittelt.

Der sich ergebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 25.835,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel und Geschäftsjahresabschreibung

Die Aufgliederung, Entwicklung und Geschäftsjahresabschreibung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212.067,38 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 36.672,13 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 248.739,51 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 165.547,27 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 29.804,83 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.062.339,08 72.687,38 97.675,83
Summe Sachanlagen 2.227.886,35 102.492,21 97.675,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 712,43 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 25.712,43 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.502.338,29 102.492,21 97.675,83
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 212.067,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 36.672,13
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 248.739,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 165.547,27
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 29.804,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.037.350,63
Summe Sachanlagen 0,00 2.232.702,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 15.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 10.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 712,43
Summe Finanzanlagen 0,00 25.712,43
Summe Anlagevermögen 0,00 2.507.154,67
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.071,38 7.958,00 0,00 0,00 212.029,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 36.671,13 0,00 0,00 0,00 36.671,13
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 240.742,51 7.958,00 0,00 0,00 248.700,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.522,27 2.290,00 0,00 0,00 162.812,27
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 932,83 0,00 0,00 932,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.476.991,08 158.559,38 86.154,83 0,00 1.549.395,63
Summe Sachanlagen 1.637.513,35 161.782,21 86.154,83 0,00 1.713.140,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.878.255,86 169.740,21 86.154,83 0,00 1.961.841,24
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38,00 7.996,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 39,00 7.997,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.735,00 5.025,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 28.872,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 487.955,00 585.348,00
Summe Sachanlagen 0,00 519.562,00 590.373,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 15.000,00 15.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 10.000,00 10.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 712,43 712,43
Summe Finanzanlagen 0,00 25.712,43 25.712,43
Summe Anlagevermögen 0,00 545.313,43 624.082,43

Angabe zu Forderungen

Im Vorjahr waren unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (MTG Logistik GmbH, Mannheim) in Höhe von Euro 61.059,15 enthalten.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Der Betrag der sonstigen Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 49.560,00 Euro (Vorjahr: 10.726,00 Euro).

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (Euro 46.429,52; Vorjahr Euro 77.922,29), Abschlusskosten (Euro 25.000,00; Vorjahr Euro 25.000,00), Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (Euro 8.400,00; Vorjahr Euro 8.400,00) sowie Kosten für Abrissverpflichtungen (Euro 86.788,66; Vorjahr Euro 74.008,15).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 Euro kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 1.131.027,94 1.131.027,94 0,00 0,00
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 427.766,29 383.600,00 44.166,29 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.307.246,28 962.908,76 344.337,52 0,00
davon aus Steuern 74.398,87 74.398,87 0,00 0,00
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 1.823,74 1.823,74 0,00 0,00
Summe 2.866.040,51 2.477.536,70 388.503,81 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 97 , davon 63 Vollzeitkräfte, 13 Teilzeitkräfte und 21 Aushilfen.

Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 29 gewerbliche Arbeitnehmer und 47 kaufmännische Arbeitnehmer beschäftigt gewesen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Uwe Bayer Geschäftsführer Dannstadt-Schauernheim
Frank Brechtel Geschäftsführer Gerolsheim
Jens Bayer Geschäftsführer Mannheim

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer und der ehemaligen Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
%
Jahresergebnis 2022
Euro
Eigenkapital
Euro
MTG Logistik GmbH, Mannheim 60,00 27.247,54 403.719,97

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge geschlossen. Hieraus ergeben sich folgende Verpflichtungen:

Jahr Betrag
(Euro)
davon ggü. verbund. Unternehmen
2022 571.310,36 € 451.400,00 €
2023 817.531,36 € 718.800,00 €
2024 808.929,36 € 718.800,00 €
2026-2031 4.846.244,16 € 4.312.800,00 €

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 70.119,14 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Der Ukraine-Krieg und die drohende Gaskrise kann Auswirkungen auf die Risikosituation und damit auch wesentliche Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zur Folge haben. Bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung ist es infolge des Krieges zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft gekommen. Vertriebsseitig bestehen keine Marktaktivitäten im russischen und ukrainischen Markt. Durch die Verknappung von Warenbewegungen von Russland bzw. der Ukraine nach Deutschland sowie die Verringerung der Produktionsleistungen durch Gasverknappung kann es zu einer generellen Reduzierung von Logistikleistungen bzw. weiteren Preissteigerungen kommen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mannheim, den 26. Mai 2023

gez. Uwe Bayer

gez. Frank Brechtel

gez. Jens Bayer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.07.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 28. Juni 2023

bkb audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christine Aichele Klocker, Wirtschaftsprüfer

Peter Bayer, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.