Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 8679
Vorher
SORETRAC Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
25.10.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Ankauf, Verkauf, Handel, Herstellung, Weiterverarbeitung, Aus- und Einfuhr, sowohl auf eigene Rechnung als auch für fremde Rechnung, einschließlich der Übernahme von Vertretungen als Handelsvertreter, Kommissionär, aller Fertigprodukte oder Halberzeugnisse sowie von Rohstoffen, insbesondere aller Arten von Verpackungen aus allen Materialien und den dazu erforderlichen Maschinen.

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Morgner
seit 7.1.2025
Geschäftsführer
Reiner Schuster
seit 5.7.2019
Prokura
Markus Mondani
seit 1.3.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
168.116 €
68.48%
65343 Eltville
77.309 €
31.52%

Beteiligungen

NameAnteil
45.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CLARUS Films GmbH

Dietzenbach

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

  

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2018

  

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist im Groß- und Einzelhandel, der Weiterverarbeitung von flexiblen Folien aller Art sowie dem Handel und Verkauf von Verpackungsmaschinen tätig. Hierbei liefern wir lebensmittelunbedenkliche und technische Folien für bestimmte Marktsegmente und Kundengruppen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft unterhält keine eigenen Forschungsaktivitäten. Die produkttechnischen Entwicklungen und Optimierungen werden zwischen den Lieferanten/ Partnern und der Geschäftsführung abgestimmt und bei Bedarf umgesetzt. Durch die Entkopplung von Entwicklung und Vertrieb kann die Clarus Films GmbH ihr Produktportfolio mit innovativen neuen Folien ergänzen, auf externe Vorgaben reagieren und das Risiko minimieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine Konzentration der Einkaufsaktivitäten unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem hohen Maß an Qualität, schneller Lieferfähigkeit in allen Produktsegmenten und absoluter Verlässlichkeit sowie der lückenlosen Rückverfolgbarkeit unserer Produkte im Rahmen unserer BRC-Prozesse. Die Wettbewerbs-landschaft in der Foliendistribution war viele Jahre lang durch einen hohen Grad an Fragmentierung gekennzeichnet. Seit einigen Jahren konsolidiert sich der Markt.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2018 bewerten wir insgesamt als gut. Die geschäftlichen Aktivitäten werden aus unserer Hauptverwaltung in Dietzenbach betrieben. Von hier erfolgen die Lagerung, die Weiterverarbeitung und der Vertrieb der Folien. Zur Reduzierung von Transportwegen zwischen Lägern und einer Steigerung der Effizienz ist die Hauptverwaltung im zweiten Halbjahr 2018 in eine neu gebaute, größere Gewerbeimmobilie umgezogen, in der nun alle bisherigen Aktivitäten am Standort Dietzenbach zusammengeführt worden sind.

Unser Vertrieb ist mit marktüblichen EDV-gestützten Warenwirtschafts- und CRM-Programmen organisiert und wird durch ein überdurchschnittlich markterfahrenes und umsetzungsstarkes Vertriebspersonal im Innen- und Außendienst abgebildet. Wir bieten unsere Produkte und Dienstleistungen in ganz Europa an.

Wir sehen uns in einem Marktumfeld, das mengenmäßig mit mittleren einstelligen Raten wächst. Unserer Gesellschaft bieten sich aufgrund Ihrer Größe und Bekanntheit sehr gute Zuwachsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Produktsegmenten.

Mit konsequenter Verfolgung unserer Vertriebsziele in 2018 konnten wir die Absatzmenge leicht steigern. Der Markt für Verpackungs- und Kaschierfolien befindet sich aktuell im Spannungsfeld zwischen Konsolidierung auf der einen Seite und einem intensiven Wettbewerb auf der Produktionsseite auf der anderen Seite. Beide Effekte führen zu sinkenden Umsätzen und Rohmargen.

Unter Berücksichtigung der oben skizzierten Marktbedingungen hat sich das Produktsegment BOPP Folie durchaus positiv entwickelt und ist in der Tonnage gewachsen. Insbesondere der Handel mit BOPP-Jumborollen konnte ausgebaut werden, obgleich hier der Wett-bewerb noch intensiver ist.

Die konsequente Umsetzung bzw. der Ausbau unserer Mehrlieferantenstrategien im Produktsegment POF Feinschrumpffolie hat in 2018 bei einer vergleichbaren Absatzmenge wie im Jahr 2017 zu einer Stabilisierung des Geschäfts in diesem Bereich geführt. Das Wachstum wurde insbesondere durch reduzierte Outputmengen eines definierten Folientyps negativ beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2019 ist eine Normalisierung der geplanten Outputmenge geplant.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren mit Ausnahme der Absatzmengen werden von der Geschäftsführung nicht zur Steuerung der Gesellschaft verwendet. Jedoch wurde auch im Jahr 2018 das Managementziel des Qualitäts-, Management und Hygienestandards nach BRC/ IoP verfolgt, das regelmäßig geprüft und testiert wird. Das von der DQS Frankfurt durchgeführte externe Wiederholungs-Audit im Sommer 2018 wurde erneut mit "AA" bestanden. Unser Anspruch ist es, die bereits erreichten Standards zu halten und sinnvoll auszubauen. Dabei dienen Maßnahmen wie interne Audits, regelmäßige intensive Mitarbeiterschulungen und -weiterbildungen sowie turnusmäßig wiederkehrende Hygienebelehrungen als adäquate Mittel.

Alle Arbeitsabläufe in unserem Hause erfolgen gemäß interner Prozessbeschreibungen bzw. Arbeitsanweisungen und auf der Basis eines regelmäßig aktualisierten Management-Handbuches. Dies sichert uns ein hohes Maß an organisatorischer Ordnung und Reproduzier-barkeit der Arbeitsroutinen. Die implementierten Maßnahmen stellen für unseren wachsenden Kundenkreis von Lebensmittelherstellern aus Gründen der Hygiene und der Produktsicherheit eine wesentliche Anforderung dar. Mit der Etablierung des BRC/ IoP-Zertifizierungs-standards haben wir gegenüber unseren direkten Wettbewerbern nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal, welches in Zukunft immer wichtiger wird.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2018 gut und ist ein Garant für die Stabilität der Gesellschaft und der Schlüssel für künftiges Wachstum. Wir sind solide und konservativ finanziert. Die Finanzierung erfolgt durch ein langfristiges Gesellschafterdarlehen über TEUR 8.661, eine Betriebsmittellinie über EUR 5 Mio. und Factoring.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet alle Verbindlichkeiten innerhalb der Skontierungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Reduzierung der Forderungslaufzeiten ist ein wesentliches Managementziel.

Die Umschlagshäufigkeiten unserer Produktgruppen sind weitestgehend stabil auf vergleichsweise gutem Niveau. Selektiv und temporär entscheiden wir uns auch zur Absicherung der Produktverfügbarkeit für eine Erhöhung der Bestände. Dies dient vor allem der Absicherung der Lieferfähigkeit in den Produktsegmenten BOPP und POF.

Die Beschäftigungslage kann als gut bezeichnet werden. Unsere wirtschaftliche Lage bezeichnen wir als gut.

Für das Jahr 2019 erwarten wir aufgrund neuer Aktivitäten (organisch und durch mögliche selektive Akquisitionen) ein weiteres Mengenwachstum und damit einhergehend auch ein verbessertes Betriebsergebnis (EBITDA, Earnings before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization).

a. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist aus unserer Sicht als sehr gut zu bezeichnen. Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2018 auf TEUR 6.489 (Vorjahr TEUR 6.871) reduziert und das Umlaufvermögen auf TEUR 14.488 (Vorjahr TEUR 11.381) erhöht.

b. Finanzlage

Die kurzfristigen Forderungen aus L.u.L. reduzierten sich zum Jahresende bereinigt um die Verbindlichkeiten aus Factoring
auf TEUR -384 (Vorjahr TEUR 59). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus L.u.L. beliefen sich auf TEUR 1.431 (Vorjahr TEUR 885).

Als Vermögensposition sind hier insgesamt alle Forderungen (ohne sonstige Vermögensgegenstände) mit TEUR 2.197 (Vorjahr TEUR 1.032) und alle Verbindlichkeiten (inkl. Kreditinstitute) mit TEUR 11.825 (Vorjahr TEUR 10.023) zu nennen.

Unsere Liquiditätslage ist nicht zuletzt wegen der guten Ertragslage als gut zu bewerten. Wir führen die gute Ertragslage auf unsere starken Fokussierungen in den unterschiedlichen Produktsegmenten zurück.

Dabei spielen die konsequente Umsetzung strategischer Unternehmensziele wie auch der hohe Grad an Professionalität in der täglichen Arbeit eine entscheidende Rolle.

c. Ertragslage

Die Erwartungen und Einschätzungen für das Geschäftsjahr 2018 waren in den Hauptprodukten positiv und wurden weitestgehend erfüllt. Die Umsatzerlöse bewegen sich stabil mit TEUR 54.921 auf Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 54.956).

Die wesentliche Kenngröße der Geschäftsführung zur Steuerung der Gesellschaft ist das um Sondereffekte bereinigte EBITDA in Höhe von TEUR 2.956 (Vorjahr: TEUR 3.907), bereinigte EBITDA-Marge 5,4% (Vorjahr 7,1%). Die außerordentlichen Effekte in Höhe von TEUR 712 (Vorjahr: TEUR 1.836) betreffen Einmaleffekte aufgrund des Umzugs in neue Geschäftsräume (TEUR 417), Aufwendungen aus Forderungsausfällen und Gewährleistung (TEUR 162), arbeitsrechtlicher Beratung (TEUR 74) und sonstigen Effekten (TEUR 59).

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.719 an die CLARUS Verwaltungs GmbH 50,9% (gegenüber 37,1% im Vorjahr) und liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA Marge von 5,4% ist als gut zu bezeichnen und liegt über einschlägigen wie auch vielen branchenfremden Vergleichswerten.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang-, mittel- und kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten, wobei die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten weit überwiegen. Überwiegend zum Zwecke der Skontierung unserer Lieferantenverbindlichkeiten steht eine Betriebsmittellinie in Höhe von EUR 5 Mio. zur Verfügung. Entsprechend betragen unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lediglich 7% (gegenüber 4,8% im Vorjahr) der Bilanzsumme.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Clarus Films GmbH als positiv. Wir gehen für das Jahr 2019 von einer Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von bis zu 10% aus. Dies basiert auf unserer allgemeinen Einschätzung, dass der von uns eingeschlagene strategische Weg in den kommenden Jahren sich als weiterhin erfolgreich erweisen wird.

Die Margen werden sich nach heutigem Kenntnisstand in den kommenden Jahren nicht wesentlich verändern. Durch die geplante Steigerung der Umsatzerlöse erwarten wir aber im kommenden Jahr ein leicht besseres bereinigtes EBITDA als im Berichtsjahr.

Wir werden auch zukünftig stets in der Lage sein unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Siehe dazu den Risikobericht.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in unserer bewährten und langfristig ausgelegten Geschäftspolitik geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach 40-jähriger Geschäftstätigkeit (1978 bis 2018) und insbesondere nach den Entwicklungen der letzten Jahre als gefestigt.

Durch unsere breite und in vielen industriellen Bereichen diversifizierte Kundenstruktur sind wir gut aufgestellt. Der aktuelle Preisverfall in den unterschiedlichen Produktsegmenten trifft uns deutlich geringer als unsere Wettbewerber.

Wir sind bereits seit Jahren BRC/ IoP zertifiziert und haben dies im Jahr 2018 erneut mit der Einstufung "AA" belegt. Unsere tägliche Arbeit an diesem Thema und akribische Umsetzung etwaiger Verbesserungen lässt uns zuversichtlich auf künftige Neuerungen blicken. Wir haben keinerlei kritische Abweichungen und können eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lieferkette nachweisen.

Wir bewerten das Risiko eines Hygienestörfalls als gering, weil die Anstrengungen unseres BRC-Managementteams mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Auftreten verhindern.

Unser Unternehmen ist nur in geringem Umfang einem Währungsrisiko ausgesetzt.

Den am Markt herrschenden Verdrängungswettbewerb haben wir in den vergangenen Jahren zu unserem Vorteil genutzt. Es ist in keiner Weise erkennbar, dass sich dies zukünftig ändern wird.

Wir gehen davon aus, dass wir mit dem bestehenden Kundenstamm, dem konsequenten Produkt-Cross-Selling und dem weitergehenden Ausbau unserer Kundenstruktur in 2019 eine höhere EBITDA-Marge als in 2018 erzielen werden. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste und langjährig etablierte Produktionsfirmen zurück. Darüber hinaus sind wir von keinem dieser Lieferanten einseitig abhängig. Das Risiko des Ausfalls eines unserer Lieferanten bewerten wir derzeit als gering. Aus generellen, unternehmens-strategischen Gründen legen wir großen Wert darauf, auf globaler Ebene stets neue Lieferanten zu akquirieren. Diese müssen selbstverständlich unseren hohen Standards hinsichtlich Qualität, Produkteigenschaften, Lieferkonditionen und Preisgestaltung entsprechen. Auf Basis unserer analytischen Lieferantenbewertungen reagieren wir schnell und reproduzierbar auf lieferantenseitige Defizite.

Bewusst haben wir unsere Kundenstruktur breit gefächert und nicht einseitig auf eine bestimmte Wirtschaftsbranche ausgerichtet.

Aus heutiger Sicht bestehen für das Jahr 2019 keine bestandsgefährdenden Risiken für die Clarus Films GmbH.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen. Die Gruppe verfügt über ein adäquates und effizientes Debitoren-Controlling und Mahnwesen; Forderungsverluste sind stets Einzelfälle und bezogen auf die Umsatzerlöse relativ gering. Wesentliche Kundenforderungen sind durch Kreditversicherungen ausfallversichert. Seit Dezember 2016 setzen wir Factoring ein.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen, fast ausschließlich unter Skontierung, gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

2. Chancenbericht

In den letzten Jahren ist es uns gelungen, uns als größter Distributor von unbedruckter Verpackungs- und Kaschierfolie auf Rollen in Europa zu etablieren. Unsere gute Liquiditätsausstattung verbunden mit einer hohen Verfügbarkeit an Waren in den unterschiedlichen Produktsegmenten sowie Veredlungsleistungen an unseren Produkten (Schneiden, Perforieren, Hygienecontrolling, etc.) sind der Schlüssel unseres aktuellen Erfolgs und die Plattform des weiteren Wachstums. Wir sind bereits heute um ein Vielfaches größer als unsere Wettbewerber, was zu einem Größenvorteil u.a. in der Lagerhaltung, der Logistik und der Maschinenauslastung führt. Unser weiteres Wachstum werden wir konsequent durch den Ausbau unseres europäischen Geschäfts suchen.

Neben unserer eigenen in- und ausländischen Vertriebsorganisation mit den Schwerpunktmärkten D-A-CH und BeNeLux sind wir in Frankreich, Italien, Skandinavien, Tschechische Republik, Slowakei und Polen über Absatzmittler vertreten. Insbesondere in Frankreich haben wir mit unseren CLARUS-Folien unseren Umsatz erhöhen können.

Die in 2010 gegründete Sirius Pack GmbH beschäftigt sich neben dem Vertrieb von Feinschrumpffolien aus unserem Hause ebenfalls mit verschiedensten Verpackungsmaterialien und dem Handel und Verkauf von Verpackungsmaschinen. Die Entwicklung des Unternehmens ist positiv und schloss auch im Jahr 2018 mit einem Gewinn ab. Alle unsere Beteiligungen arbeiten in ähnlicher Größenordnung wie die Sirius Pack GmbH profitabel, worauf wir sehr stolz sind.

Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass es uns in den nächsten Jahren gelingen wird, diese Märkte und auch unsere Positionierung als Value Added Reseller im Foliensektor noch weiterzuentwickeln.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Ulm, in der ein Mitarbeiter tätig ist.

  

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 6.488.698,26 6.870.938,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 225.694,17 415.157,18
1. gewerbliche Schutzrechte 5.733,60 15.233,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 219.960,57 399.924,17
II. Sachanlagen 539.550,40 732.327,85
1. technische Anlagen und Maschinen 468.013,98 588.309,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.536,42 144.018,23
III. Finanzanlagen 5.723.453,69 5.723.453,69
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 48.779,53 48.779,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.600.000,00 5.600.000,00
3. Beteiligungen 34.674,16 34.674,16
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40.000,00 40.000,00
B. Umlaufvermögen 14.487.796,86 11.381.316,89
I. Vorräte 9.703.567,38 8.041.006,48
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 89.400,44 91.736,56
2. fertige Erzeugnisse und Waren 9.422.126,47 7.913.372,07
3. geleistete Anzahlungen 192.040,47 35.897,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.898.830,03 2.085.281,95
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 936.442,88 692.030,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 745.878,76 211.525,15
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 417.009,29 128.817,86
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.799.499,10 1.052.908,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 19.500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 885.399,45 1.255.028,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.975,15 168.115,43
D. Aktive latente Steuern 0,00 148.032,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.022.470,27 18.568.403,04

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 6.892.432,38 6.892.432,38
I. gezeichnetes Kapital 245.425,00 245.425,00
II. Kapitalrücklage 1.065.444,39 1.065.444,39
III. Gewinnrücklagen 988,48 988,48
IV. Gewinnvortrag 5.580.574,51 0,00
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
VI. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 5.580.574,51
B. Rückstellungen 585.733,21 1.653.355,17
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 67.657,00 115.185,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 3.343,00
3. sonstige Rückstellungen 518.076,21 1.534.827,17
C. Verbindlichkeiten 13.544.304,68 10.022.615,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21,86 8.191.455,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21,86 8.191.455,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.466.928,00 885.378,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.466.928,00 885.378,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.661.172,00 58.294,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 58.294,92
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.416.182,82 887.486,34
davon aus Steuern 29.642,95 6.343,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.416.182,82 887.486,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.022.470,27 18.568.403,04

  

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. - 31.12.2018
EUR
1.1. - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 12.057.411,13 13.206.559,77
2. Personalaufwand 3.186.583,39 2.917.765,32
a) Löhne und Gehälter 2.724.625,15 2.472.699,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 461.958,24 445.065,64
davon für Altersversorgung 0,00 7.714,40
3. Abschreibungen 442.651,14 499.094,73
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 442.651,14 499.094,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.527.704,60 8.104.915,21
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 14.505,61 56.677,85
5. Erträge aus Beteiligungen 228.262,73 132.798,86
davon aus verbundenen Unternehmen 135.462,73 44.798,86
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.921,03 143.515,00
davon aus verbundenen Unternehmen 169.921,03 143.350,00
davon aus Abzinsung 0,00 165,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 428.386,72 203.628,86
davon an verbundene Unternehmen 293.036,32 0,00
davon aus Abzinsung 1.468,78 102,06
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 147.318,69 514.422,85
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 24.820,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 148.032,00 0,00
9. sonstige Steuern 3.604,50 4.748,95
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.719.345,85 0,00
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.238.297,71

  

Anhang

für das Geschäftsjahr 2018

1. Allgemeine Angaben

Die CLARUS Films GmbH mit Sitz in Dietzenbach ist im Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach unter HRB 8679 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie der Satzung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs wurden gemäß § 288 Absatz 2 HGB in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die einzelnen Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Patentrechte werden linear über 10 Jahre abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim Sachanlagevermögen linear vorgenommen. Bewegliche, abnutzbare, selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG werden für jedes Wirtschaftsjahr in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagevermögen sind nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB Teilwertabschreibungen in Höhe von EUR 17.878,97 enthalten.

Es wurde im Geschäftsjahr echtes, stilles Inhouse Factoring durchgeführt und Sale and Lease Back Geschäfte getätigt. Diese dienen der Liquiditätsschonung.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Sirius Pack SARL, Saverne (Frankreich), Stand 31.12.2018:

Der Kapitalanteil beträgt TEUR 24 (40 %). Die Angabe des Jahresüberschusses und des Eigenkapitals unterbleibt nach § 286 Abs. 3 HGB, da eine Beteiligung unter 50 % vorliegt und der Jahresabschluss nicht vollständig offen zu legen ist.

Sirius Pack GmbH, Reutlingen, Stand 31.12.2018:

Der Kapitalanteil beträgt TEUR 11 (40%). Die Angabe des Jahresüberschusses und des Eigenkapitals unterbleibt nach § 286 Abs. 3 HGB, da eine Beteiligung unter 50% vorliegt und der Jahresabschluss nicht vollständig offen zu legen ist.

Clarus Films AG, Brunnen (Schweiz):

Der testierte Jahresabschluss zum 31.12.2018 zeigt ein Eigenkapital von TCHF 384 (TEUR 341) und einen Jahresüberschuss von TCHF 272 (TEUR 241) bei einem Kapitalanteil von 51%, TCHF 51 (TEUR 39).

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres ist entsprechend § 268 Abs. 2 HGB aus dem Anlagenspiegel ersichtlich (Anlage 3).

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach der gewogenen Durchschnittspreismethode. Die Bewertung der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte erfolgte mit dem Nennwert der Anzahlung.

In die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse wurden Materialkosten, Fertigungskosten, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und die Abschreibung der Fertigungsanlagen einbezogen. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte nach § 240 Abs. 4 HGB für gleichartige Vermögensgegenstände (Folien) mit dem gewogenen Durchschnittswert der Gruppe fertiger Erzeugnisse pro Herstellungsmonat.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Abzinsungen, Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Anzahlungen für noch nicht vollständig abgeschlossene Sale und Lease Back-Geschäfte in Höhe von TEUR 876 und Steuerforderungen in Höhe von TEUR 527 enthalten. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 20) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es bestanden am Bilanzstichtag Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.600 (Vorjahr TEUR 5.600).

Es bestanden am Bilanzstichtag Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 121).

Fremdwährungen wurden mit dem Wert nach § 256a HGB zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Zwischen der Clarus Verwaltungs GmbH (Organträgerin) und der Clarus Films GmbH (Organgesellschaft) wurde am 9. November 2018 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung erfolgte am 4. Dezember 2018 beim Amtsgericht Offenbach. Deshalb wurden die zum 1. Januar 2018 bestehenden aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 148 ausgebucht und stattdessen auf Ebene der Organträgerin ausgewiesen.

Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei den Rückstellungen wurden künftige Preis- und Kostenänderungen berücksichtigt bzw. bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung mit den von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsverordnung bekannt gegebenen Abzinsungssätzen auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Zinssatz von 3,21% auf Grundlage des 10 Jahresdurchschnitts zum 31.12.2018, Rechnungsgrundlagen waren die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck (2018), jährlicher Rententrend 2,00%. Für den Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5 zum bisherigen Verfahren (7 Jahresdurchschnitt: 2,32%) besteht eine Ausschüttungssperre.

Der Posten sonstige Rückstellungen enthält im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 137), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 125), ausstehenden Urlaub (TEUR 59), Prozesskosten (TEUR 58) und Rückbauverpflichtungen (TEUR 38).

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Laufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Es bestanden am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 8.661.172,00 (Vorjahr EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren. Die Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern bestand mit EUR 1.718.619,85 (Vorjahr EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern bestand mit EUR 1.695,73 (Vorjahr EUR 0,00).

3. Sonstige Angaben

Es sind keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

a. Finanzielle Verpflichtungen

Langfristige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Netto-
verpflichtung
pro Jahr
in TEUR
Netto-
verpflichtung
für die RLZ
in TEUR
Mieten und Leasing 1.009 13.571

b. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer in 2018:

Markus Mondani, COO

Norman Thom, CEO

c. Angaben über die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Verwaltung: 12
Produktion/Lager: 32
Verkauf: 10

d. Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a und b HGB wurden nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da auf Grund der Anzahl der Geschäftsführer bzw. der früheren Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen im Berichtsjahr Rückschlüsse auf die Bezüge gegeben wären.

Nach § 285 Nr. 9b Satz 3 HGB beträgt die Rückstellung für frühere Mitglieder der Geschäftsführung TEUR 0 und für ihre Hinterbliebenen TEUR 68.

  

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand
am 1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
am 31.12.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 78.117,75 3.143,04 2.959,00 78.301,79
Geschäfts- oder Firmenwert 899.818,00 0,00 0,00 899.818,00
  977.935,75 3.143,04 2.959,00 978.119,79
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 930.550,74 4.415,60 78.499,24 856.467,10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 468.054,10 42.713,42 298.202,86 212.564,66
  1.398.604,84 47.129,02 376.702,10 1.069.031,76
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.779,53 0,00 0,00 48.779,53
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.600.000,00 0,00 0,00 5.600.000,00
Beteiligungen 34.674,16 0,00 0,00 34.674,16
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00
  5.723.453,69 0,00 0,00 5.723.453,69
  8.099.994,28 50.272,06 379.661,10 7.770.605,24
Kumulierte Abschreibungen
Stand
am 1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
am 31.12.2018
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 62.884,74 12.640,45 2.957,00 72.568,19
Geschäfts- oder Firmenwert 499.893,83 179.963,60 0,00 679.857,43
  562.778,57 192.604,05 2.957,00 752.425,62
Sachanlagen        
Technische Anlagen und Maschinen 342.241,12 95.017,64 48.805,64 388.453,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.035,87 55.371,73 238.379,36 141.028,24
  666.276,99 150.389,37 287.185,00 529.481,36
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.229.055,56 342.993,42 290.142,00 1.281.906,98
Buchwerte
Stand
am 31.12.2018
EUR
Stand
am 31.12.2017
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.733,60 15.233,01
Geschäfts- oder Firmenwert 219.960,57 399.924,17
  225.694,17 415.157,18
Sachanlagen    
Technische Anlagen und Maschinen 468.013,98 588.309,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.536,42 144.018,23
  539.550,40 732.327,85
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.779,53 48.779,53
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.600.000,00 5.600.000,00
Beteiligungen 34.674,16 34.674,16
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40.000,00 40.000,00
  5.723.453,69 5.723.453,69
  6.488.698,26 6.870.938,72

Sonstige Berichtsbestandteile

 

Dietzenbach, den 28. März 2019

gez. Die Geschäftsführung

Markus Mondani

Norman Thom

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 4.4.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 328 HGB für Veröffentlichungszwecke verkürzte Fassung. Der vollständige Jahresabschluss nebst Lagebericht wurde von der Ebner Stolz GmbH & Co. KG geprüft und am 28.03.2019 in Frankfurt a.M. mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen:

An die CLARUS Films GmbH, Dietzenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Clarus Films GmbH, Dietzenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Clarus Films GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt, 28. März 2019

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer

Carl-Markus Groß, Wirtschaftsprüfer

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