Auto Löffler GmbH
Nürnberger Straße 106, 97076 Würzburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Löffler seit 30.1.2025 | Prokura |
Mike Löffler seit 30.1.2025 | Geschäftsführer |
Lisa Löffler seit 18.1.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Löffler GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zur Bilanz des Geschäftsjahres 2023Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. So fasst das Frühjahrs- gutachten 2024 der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute die wirtschaftliche Lage in Deutschland zusammen. Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, blieb das Bruttoinlandsprodukt unverändert (preis- und kalenderbereinigt). Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland kräftig gewachsen betrug im Jahr 2023 rund 4,12 Billionen Euro. Im Jahr 2020 ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge erstmals wieder deutlich zurück, Grund dafür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. Vor 2020 war das BIP zuletzt im Jahr 2009 zurückgegangen, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Damit erlebte die globalisierte Ökonomie bereits zwei große Wirtschaftskrisen, zwischen den einige Parallelen und Unterschiede existieren. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, auch Wirtschaftsweise genannt, rechnet im erstmals veröffentlichten Frühjahrsgutachten mit einer ganz ähnlichen wirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 2024 soll es laut der Prognose der Wirtschaftsweisen zu einem geringen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (preisbereinigt) von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kommen. Damit korrigieren auch die Wirtschaftsweisen ihre Prognose aus dem Jahresgutachten 2023 deutlich nach unten; im November 2023 wurde noch von einem moderaten Wachstum des BIP von 0,7 Prozent ausgegangen. Ähnlich sieht es bei den Wirtschaftsinstituten aus, die im Jahr 2024 ihre BIP-Prognose bereits aktualisiert haben: alle Institute haben ihre BIP-Prognose für das Jahr 2024 gekürzt, teilweise erheblich. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) geht sogar davon aus, dass es auch im Jahr 2024 wieder zu einer Rezession kommt und die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent sinkt. Das IW Köln (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) und das IMK (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung) gingen bereits im Dezember des letzten Jahres davon aus, dass es im Jahr 2024 zu einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung und somit zu einer eine Rezession kommt. Bei der Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2025 sind sich die Institute weniger einig: während das Handelsblatt Research Institute (HRI) auch die Prognose für 2025 gesenkt hat und nur noch von einem Wachstum von 0,2 Prozent ausgeht, hat das ifo-Institut die Prognose um 0,2 Prozentpunkte angehoben und geht von einem Wachstum von 1,5 Prozent aus. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch das IWH oder das RWI. Dies zeigt, dass die verschiedenen Institute teilweise zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen; die im März prognostizierten Wachstumsraten für 2025 liegen dabei zwischen 0,2 Prozent und 1,5 Prozent. (Quelle: Statista vom 23.07.2024) Im Jahr 2023 ist die Zahl der Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen wieder gestiegen. Laut Angaben des KBA wurden 2,84 Millionen Neuwagen (Pkw ́ s) zugelassen das sind +7,3 Prozent mehr als 2022 (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, KBA). Die uns als Neuwagenvermittler verbundenen Marken Ford und KIA haben jeweils einen Rückgang bei den Neuzulassungen ggü. dem Vorjahr zu verzeichnen, die Marke Ford mit 11,2 Prozent und die Marke KIA mit 2 Prozent. (Quelle: KBA) Für den Gebrauchtwagenmarkt sind Besitzumschreibungen mit 6,03 Millionen im Jahr 2023 erfolgt. Dies sind 6,9 Prozent mehr Besitzumschreibungen als im Jahr zuvor. (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, KBA) Der gesamte PKW-Bestand ist um 0,7 Prozent auf 49,1 Mio. PKWs gewachsen (Quelle: Zentral- verband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe). Im Geschäftsfeld Service und Reparatur brachte das Jahr 2023 einen Umsatzanstieg von 17,7 Prozent auf rund 33,8 Mrd. Euro (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe). Aufgrund dieser Entwicklungen in den drei Geschäftsfeldern stieg der Gesamtumsatz im Kfz-Gewerbe im Jahr 2023 um 11,9 Prozent auf rund 207,3 Mrd. Euro (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe). Geschäftsverlauf Die Gesellschaft Auto Löffler GmbH, Würzburg mit dem Unternehmenszweck Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, den Betrieb einer Kraftfahrzeugwerkstatt, insbesondere die Vornahme von Schnellreparaturen und Serviceleistungen an Auspuffanlagen, Bremsen, Kupplungen und Stoßdämpfern von Kraftfahrzeugen, sowie der Handel mit Mineralöl und Schmierstoffen und die Fahrzeugvermietung hat im Berichtsjahr 2023 einen 157,1 TEUR geringeren Jahresüberschuss als im Vorjahr 2022 erzielt. Im Vergleich zur Branchen- und Marktentwicklung ist das Geschäftsjahr trotz der weiterhin bestehender Lieferengpässe im Ersatzteilbereich und der Inflation positiv zu beurteilen. Im Jahr 2023 konnten wir insgesamt 666 Fahrzeugneuzulassungen (Ford 342/KIA 324) umsetzen. Der Umsatz im Fahrzeugverkaufsgeschäft 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent verringert. Der Anteil des Neufahrzeuggeschäftes am Gesamtumsatz beträgt 63,1 Prozent. Der Neuwagenumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Prozent verbessert. Beim Gebrauchtwagengeschäft ist ein Umsatzrückgang von 20,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, der Anteil des Gebrauchtwagengeschäftes am Gesamtumsatz beträgt 20,7 Prozent. Die Umsätze im Wartungs- und Reparaturgeschäft (Werkstattgeschäft) und Ersatzteilhandel haben sich insgesamt um 22,4 Prozent erhöht. Die Umsatzentwicklungen beim Gebrauchtwagengeschäft und im Wartungs- und Reparaturgeschäft führen wir auf eine geringere Wechsel-Bereitschaft der Fahrzeuginhaber bzw. die geringeren finanziellen Möglichkeiten für eine Neuanschaffung insbesondere bei den Privatkunden und den dadurch bedingten höheren Reparaturaufwand zurück. Der Rohertrag im Handels-, Service- und Ersatzteilgeschäft führt unter Einbeziehung der Fremdleistungen zu einem Rohertrag von 17,2 Prozent der Gesamtleistungen. Dieser Rohertrag ist im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozent höher. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent höher. Die gesamten Betriebsaufwendungen verbrauchen 14,1 Prozent der Gesamtleistung (im Vj. 13,5 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 520,7 TEUR. Ertragslage
Finanzergebnis
Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr 2023 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen (Lieferschwierigkeiten im Ersatzteilbereich und steigende Zinsen) als positiv zu beurteilen ist. Der Umsatz im Bereich Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge ist im Jahr 2023 hinter unseren Erwartungen geblieben. Der Rohertrag unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge erhöhte sich um 170 TEUR auf 5.480 TEUR. Das Rohergebnis für die "Neufahrzeuge" hat sich um 5,9 Prozent und das Rohergebnis für die "Gebrauchtfahrzeuge" hat sich um 7 Prozent verschlechtert. Das Rohergebnis für den Handel mit Ersatzteilen hat sich um 38,8 Prozent und Rohergebnis für das Wartungs- und Reparaturgeschäft (Werkstattgeschäft) um 21,1 Prozent verbessert. Finanzlage Die Eigenkapitalausstattung beträgt 2.424 TEUR nach 1.903 TEUR im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 14,5 Prozent, die Verbesserung der Eigenkapitalausstattung ist weiterhin ein vorrangiges Ziel. Der Kapitaldienst für unser Autohaus sowie für Teile des Umlaufvermögens wurde in vollem Umfang erbracht. Der Cash-Flow beträgt 2.975 TEUR (Vj.: 2.601 TEUR), der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deckt den Cash-Flow aus der Finanzierungs- und der Investitionstätigkeit ab. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 16.738 TEUR. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 3.578 TEUR in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen betreffen vor allem Vorführfahrzeuge und Mietfahrzeuge. Die Investitionen der übrigen Sachanlagen betragen 62 TEUR. Die Finanzierung der Investitionen für die übrigen Sachanlagen erfolgte im Berichtsjahr durch die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt für das Jahr 2023 5,2 Prozent nach 7,1 Prozent im Vorjahr. Bezeichnend - insbesondere für das das aktuelle Geschäftsjahr - sind weiterhin anhaltenden die Engpässe seitens der Zulieferindustrie, die steigenden Zinsen, die Inflation und die Preissteigerungen. Die Behebung der Schwierigkeiten bei der Lieferung von Ersatzteilen für die Fahrzeuge, ist noch nicht absehbar und wird wohl bis in das Jahr 2025 andauern. Die Vielfältigkeit der auftretenden Herausforderungen erfordert weiterhin eine hohe Flexibilität sowohl im Management als auch beim Personal. Eine qualifizierte Planung sowie eine vernünftige Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung bleiben aufgrund der oben genannten Probleme anspruchsvoll. Ertragsrisiken ergeben sich auch in Zukunft durch die steigenden Sach- und Gemeinkosten, die Inflationsrate wird für das Jahr 2024 mit 2,2 Prozent und für 2025 mit 1,7 Prozent prognostiziert. Um diese Risiken zu reduzieren, betreiben wir aktiv das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft u.a. mit dem Ziel das nachgelagerte Servicegeschäft sicherzustellen. Zusätzlich sind Investitionen zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien geplant. Durch die negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt jedoch das Ertragsrisiko im Bereich Neuwagen-Fahrzeugvermittlung bzw. Vermittlung von Leasingfahrzeugen sehr hoch. Obwohl die Lieferfähigkeit von Neufahrzeugen sich verbessert hat und sich dadurch der Preisdruck entspannen könnte, sind die ambitionierten Absatzziele der Hersteller pro Händler riskant einzuschätzen und mit schwer kalkulierbaren Prämien- und Boni-Zahlungen verbunden. Um die Zielvor- gaben der Hersteller erfüllen zu können erwarten wir eine angespannte Marktlage und Einbußen bei den Deckungsbeiträgen der Neufahrzeuge. Die weiteren Auswirkungen der obengenannten Risiken sind nur schwer abschätzbar. Chancen sehen wir durch die Konkurrenzfähigkeit unserer Produkte, die durch die Modellpolitik unserer Vertragspartner sichergestellt ist, dies bedeutet einerseits wettbewerbsfähige Preise und anderseits ein auf sämtliche Käuferschichten zugeschnittenes Angebot. Wesentliche Chancen sehen wir durch den Ausbau unserer Markenfamilie. In der Elektromobilität sehen wir ein Zusatzgeschäft in den Bereichen Sales und Aftersales. Im Bereich des Servicegeschäftes sehen wir durch die zögerliche Wechsel-Bereitschaft der Fahrzeuginhaber bzw. die geringeren finanziellen Möglichkeiten für eine Neuanschaffung, die damit folgenden gestiegenen Jahresfahrleistungen der Fahrzeuge und das hohe Durchschnittsalter der Fahrzeuge die Möglichkeit Kundenbindung herzu- stellen bzw. zu intensivieren. Risikosteuerung Das Unternehmen verfügt über ein Kontroll- und Analysesystem, bei dem monatlich betriebswirtschaftlich abgerechnet wird. Darüber hinaus erhalten wir von den Konzernen Ford und KIA auf der Basis eingereichter strukturierter Zahlen mehrere detaillierte Auswertungen zu ökonomischen Hauptkennziffern und einen Betriebsvergleich. Die Risiken durch Rücknahmeverpflichtungen bei Leasingrückläufern werden stark selektiert bzw. minimiert, insbesondere betreffend die Elektrofahrzeuge deren Restwerte von unsicheren und vielen Einflussfaktoren abhängen, sind die Rücknahmeverpflichtungen an die Leasinggesellschaften abgetreten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres: Diesbezüglich sind keine nennenswerten Geschäftsvorfälle und -vorgänge bekannt. Die Lieferschwierigkeiten für Fahrzeug-Ersatzteile haben sich im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 nicht entspannt. Prognosebericht Das ifo Institut hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf 0,4 Prozent heraufgesetzt, von 0,2 Prozent bislang. Im kommenden Jahr dürfte es sich beschleunigen auf 1,5 Prozent. "Es entsteht gerade neue Hoffnung", sagt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. "Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Das zweite Halbjahr 2024 dürfte deutlich besser ausfallen als das erste. "Gleichzeitig wird die Inflation abflauen, von 5,9 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,2 Prozent in diesem und auf nur noch 1,7 Prozent im kommenden Jahr. Grundsätzlich sehen wir uns als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen aufgrund unserer regionalen Verankerung und der damit verbundenen Schlagkraft sowie Vertriebsstärke als gut positioniert. Auch die zwischenzeitlich erreichte Unternehmensgröße der Unternehmensgruppe Löffler begründen unsere Chancen im Markt und unseren Optimismus, mit dem wir in die Zukunft blicken. Wir sehen unser Unternehmen mit dem vorhandenen Angebot sehr gut aufgestellt. Insgesamt sind wir, sowohl im Service, im Teilegeschäft und auch im Fahrzeughandelsbereich, mit den von uns vertretenen Marken nachfrageorientiert positioniert. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau. Der Gebrauchtwagenhandel hat das Hoch der letzten Jahre überwunden, dennoch hat er weiter einen hohen Stellenwert, sowohl aus Sicht der Ertragserzielung, als auch als Instrument der Kundenakquise. Unsere Prognose beruht auf einer Verbesserung der Versorgungssituation hinsichtlich der Ersatzteile und dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024. Die Auswirkungen der Kostensteigerungen und des Fachkräftemangels können derzeit nicht vorhergesagt werden. Aufgrund des bisherigen Verlaufes des Geschäftsjahres 2024 erwarten wir, dass die Gesamtleistung und der Rohertrag auf Vorjahresniveau erreicht werden. Durch die gestiegenen Personal- und Finanzierungskosten wird das Ergebnis unter dem Vorjahresergebnis liegen. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert.
Würzburg, den 28. Juni 2024 Robert Löffler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Auto Löffler GmbH, WürzburgI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss der Auto Löffler GmbH ist auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer "mittelgroßen Kapitalgesellschaft" gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Für die Aufstellung der Bilanz wird die Gliederung gem. § 266 Abs. 1 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften. Die aus dem vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Anpassungen erfolgen hinsichtlich der Konten an den Standardkontenrahmen für die Kfz-Branche und hinsichtlich gesperrter Konten im Sonderkontenrahmen 51 für die Kfz-Branche. Die Bewertung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig fünf Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, in dem sie voraussichtlich genutzt werden können, ergibt. Im Jahr 2023 wurden entsprechend der steuerlichen Regelunge die erworbenen Softwarelizenzen voll abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die handelsrechtliche Nutzungsdauer entspricht der branchenüblichen Nutzungsdauer nach den amtlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibungen werden linear oder degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend den ertragsteuerlichen Regelungen bewertet. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert, der Nennbetrag entspricht den Anschaffungskosten. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. mit den zum Bilanzstichtag niedrigeren Tagespreisen bewertet. Neu- und Gebrauchtwagen sind mit Anschaffungskosten bzw. mit niedrigen beizulegenden Werten bewertet, welche längeren Standzeiten bzw. gesunkenen Händlereinkaufspreisen Rechnung tragen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip ist beachtet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen besteht kein Wertberichtigungsbedarf. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gem. § 250 HGB gebildet und zeitanteilig aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag wird unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit nicht vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit den vertraglich vereinbarten Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die passiven latenten Steuern sind mit den aktiven latenten Steuern saldiert und berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren teilweise abbauen. Die Saldierung der latenten Steuern ergibt zum Bilanzstichtag einen aktiven Überhang, der in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 HGB nicht ausgewiesen wird. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, ist in dem folgenden Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über einem Jahr betragen zum 31.12.2023 EUR 66.047,85 (im Vorjahr: EUR 46.369,22). Eigenkapital Das Eigenkapital entwickelt sich wie folgt:
Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalaufwendungen (Urlaubsverpflichtungen und Überstundenvergütungsverpflichtungen) mit TEUR 79,1, Archivierungs-/Aufbewahrungsverpflichtung mit TEUR 12,6, Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen mit TEUR 42,7, Leasingrücknahmeverpflichtung mit TEUR 59,3, Prozesskosten mit TEUR 13,9, sowie Aufwendungen für die Jahresabschluss-Erstellung, Prüfung, Erfüllung der Offenlegungsverpflichtungen mit TEUR 56,0 enthalten. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und Besicherung) in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt: Angaben zu den Restlaufzeiten
Zum 31.12.2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gem. §285 Nr.1a HGB mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind (§ 285 Nr. 33 HGB) Diesbezüglich sind keine nennenswerten Geschäftsvorfälle und -vorgänge bekannt. Die Lieferschwierigkeiten für Fahrzeug-Ersatzteile haben sich im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 nicht entspannt. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Geschäftsjahr werden durchschnittlich beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) Zum Geschäftsführer ist bestellt: - Herr Robert Löffler, Kaufmann Von der Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. VI. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB)Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen und den damit entstandenen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileVII. Unterschrift gem. § 245 HGB
Würzburg, 28. Juni 2024 gez. Robert Löffler, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Auto Löffler GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto Löffler GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Löffler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften gemäß § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften gemäß § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerten können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragstage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 25. Oktober 2024 HT
VIA AG
Hans-Joachim Haßlinger, Wirtschaftsprüfer |
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