Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 7268
Vorher
SAV Spann-, Automations-, Normteiletechnik GmbH
Eingetragen
27.2.1986
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungSäge- und HobelwerkeHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Gegenstand
Die Konstruktion, der Handel, die Planung und Fertigung von Spann- und Automationssystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Rahn
seit 14.3.2024
Geschäftsführer
Radovan Ninic
seit 12.12.2017
Prokura
Klaus Krayl
seit 10.10.2016
Prokura
Stefan Dr. Hamm
seit 9.7.2015
Geschäftsführer
Dieter Leikauf
seit 7.3.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
K2 Industriebeteiligung GmbHAUT
68.41%
BayBG Bayerische Beteiligungsgesell-
19.52%
Hamm Management GmbHAUT
12.07%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SAV Beteiligung GmbH
Germany
536.501 €
80.48%
BayBG Bayerische Beteiligungsgesell-
Germany
130.000 €
19.52%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAV GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

SAV GmbH

Nürnberg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 700.487,75 859.738,63
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.637,59 65.964,74
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 7.594,60
898.126,34 933.297,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.004,35 9.598,75
2. technische Anlagen und Maschinen 280.226,71 182.372,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.809,91 231.816,42
481.040,97 423.787,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500,00 500,00
2. Beteiligungen 50.300,00 50.300,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.637.703,67 1.461.231,59
1.688.503,67 1.512.031,59
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.220.739,48 1.333.054,27
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.545.192,39 3.735.473,67
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.972.593,10 2.677.918,25
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.304.459,18 -1.519.740,07
6.434.065,79 6.226.706,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 594.224,46 1.071.336,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 379.433,35 412.875,88
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 33.077,52 17.331,20
4. sonstige Vermögensgegenstände 284.230,88 1.060.504,20
1.290.966,21 2.562.047,65
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 288.015,42 117.520,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 94.288,58 81.046,68
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 945.200,00 945.200,00
12.120.206,98 12.801.638,06

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 653.750,00 653.750,00
II. Kapitalrücklage 9.663.988,00 9.663.988,00
III. Verlustvortrag -9.867.364,28 -9.917.227,90
IV. Jahresüberschuss 116.088,57 49.863,62
566.462,29 450.373,72
B. Einlagen Stille Beteiligung 1.500.000,00 1.500.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.124,00 6.124,00
2. sonstige Rückstellungen 534.050,72 529.615,56
540.174,72 535.739,56
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.040.408,41 6.127.190,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.861.509,98 1.620.621,59
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.252.090,20 2.007.433,18
4. sonstige Verbindlichkeiten 359.561,38 492.487,05
9.513.569,97 10.247.732,34
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 67.792,44
12.120.206,98 12.801.638,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

SAV GmbH

Nürnberg

2023 2022
1. Umsatzerlöse 19.786.739,48 16.362.667,40
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 101.302,27 36.940,25
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 154.026,00
4. sonstige betriebliche Erträge 468.583,25 1.638.331,14
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.659.495,95 -7.688.691,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.311.762,39 -990.465,24
-10.971.258,34 -8.679.157,19
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.935.464,24 -3.773.555,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -897.074,81 -892.437,71
-4.832.539,05 -4.665.993,04
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -365.611,49 -568.809,29
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.282.332,81 -3.650.205,74
9. Erträge aus Beteiligungen 500,00 500,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.504,96 19.804,91
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -790.331,29 -598.880,06
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.729,41 2.800,00
15. Ergebnis nach Steuern 120.827,57 52.024,38
16. sonstige Steuern -4.739,00 -2.160,76
17. Jahresüberschuss 116.088,57 49.863,62

ANHANG zum 31.12.2023

SAV GmbH, Nürnberg

1. Allgemeine Hinweise

Die SAV GmbH, Nürnberg, ist beim Amtsgericht Nürnberg unter der HRB-Nr. 7268 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Bei der Erstellung des Anhangs finden die Vorschriften der §§ 284 und 285 HGB Anwendung, wobei von größenmäßigen Erleichterungen nach § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB Gebrauch gemacht wird.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Zugängen des Geschäftsjahres erfolgt die Abschreibung linear pro rata temporis.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Soweit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert von nachrangiger Bedeutung ist, sind diese mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt worden, wenn ihr Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt (Festwert).

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbezug angemessener Gemeinkosten bzw. zu niedrigeren Zeitwerten zum Bilanzstichtag. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind in angemessenem Umfang vorgenommen worden.

Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Zeitwerten am Bilanzstichtag bewertet.

Bei der Vorratsbewertung wurden Fremdkapitalkosten nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Latente Steuern werden auf Basis der Differenzen zwischen dem Bilanzansatz gemäß Handelsbilanz und dem Bilanzansatz gemäß Steuerbilanz unter Berücksichtigung von verrechnungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen mit einem Ertragssteuersatz von 30,45 % ermittelt. Die Differenzen resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz von Entwicklungskosten, Pensionsrückstellungen und Firmenwert. Basis der Ermittlung von verrechnungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ist die mittelfristige Unternehmensplanung 2024 bis 2028. Dabei wird unterstellt, dass ab dem Geschäftsjahr 2024 die negativen Auswirkungen der Corona Virus Sars-CoV-2 Pandemie zwar noch nicht vollständig aber doch weitestgehend überwunden sein werden und sich die Umsatz- und Ertragszahlen wieder an ein Vor-Krisen-Niveau annähern. Des Weiteren wurde unterstellt, dass die vorherrschenden Krise (Russland / Ukraine, Israel / Hamas, China / Taiwan) zu keinen weiteren Einschränkungen/Belastungen unseres Unternehmens führen wird und dass sich das wirtschaftliche Geschehen normalisiert.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die verzinsliche Einlage aus einer typisch stillen Beteiligung eines Gesellschafters ist in Höhe der darauf geleisteten Einzahlungen zum Nennwert passiviert.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten, soweit erforderlich, gesondert erläutert:

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Im Geschäftsjahr 2023 sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 166 (Vorjahr T€ 162) angefallen. Gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurden davon im Berichtsjahr T€ 0 (Vorjahr T€ 162) als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert.

Der entgeltlich erworbene Geschäftswert betrifft den Erwerb des Webshops mit Kundenstamm von unserer inzwischen liquidierten Tochtergesellschaft SAV NL. Dieser wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Festlegung der Nutzungsdauer orientiert sich an der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der darin angebotenen Produkte.

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

unmittelbar: Firmenname, Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
in % 2023 2023
SAV B.V., Geldrop/Niederlande" 100,00 6.945,00 -59.282,00
SAV France SARL Montmelian 33,00 727,31 108.144,69
Faticinus Grundstücksverwaltungsges. mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz 2) 94,00 -1.342,57 -119.638,37
Favitor Grundstücksverwaltungsges. mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz2) 94,00 -1.398,87 -165.608,16
SAV Czech spol. S.r.o., Kromeriz/Tschechien 1) 50,00 -969,00 T-CZK 5.248,00 T-CZK

1) Jahresabschlüsse 2022

2) Jahresabschlüsse 2021

mittelbar: Firmenname, Sitz Anteilshöhe in % Jahresergebnis 2022 Eigenkapital 2022
SAV Polska sp. z o.o., Bydgoszcz, Polen3) 25,00 6.123,34 ZI -190.569,80 ZI

3) Jahresabschluss 2020

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 379 (Vorjahr T€ 413) sonstige Vermögensgegenstände. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter über T€ 275 (Vorjahr T€ 311).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit T€ 7 (Vorjahr T€ 7) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 10 (Vorjahr T€ 10) sonstige Vermögensgegenstände.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 7 (Vorjahr T€ 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Stille Beteiligung

Zur Vermeidung einer Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO, einer drohenden Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 18 InsO oder einer Überschuldung des Unternehmens im Sinne von § 19 InsO haben die Parteien zugunsten der Gläubiger der Gesellschaft gemäß § 328 BGB einen qualifizierten Rangrücktritt vereinbart. Danach stehen dem stillen Beteiligten im Insolvenzfall die Zahlungsansprüche im Range des § 39 Absatz 2 InsO zu. Außerhalb des Insolvenzverfahrens kann der stille Beteiligte seine Zahlungsansprüche aus dem Vertrag über die stille Beteiligung nicht geltend machen, solange und soweit durch die Befriedigung eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO, eine drohende Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 18 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO ausgelöst oder vertieft wird.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es werden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,82% p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde.

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % p.a.

Rentensteigerungen von 2,00 % p.a.

Richttafeln nach Prof. Dr. Heubeck, "Richttafeln 2018 G".

Zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag im Jahr 2023 von T€ 1. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

T€
Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich 103,00
ausstehende Rechnungen 298,00
Jahresabschluss/Steuern/Prüfungskosten 50,00
Gewährleistungen 50,00
übrige 34,00
Gesamt 535,00

Verbindlichkeiten

31.12.2023
Art der Verbindlichkeit gesamt Restlaufzeit
<= 1 J >1 J >5 J
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.040 5.040 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.862 1.862 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.252 2.252 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 360 288 0 72
- davon aus Steuern 227
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0
Gesamt 9.514 9.442 0 72
31.12.2022
Art der Verbindlichkeit gesamt Restlaufzeit
<= 1 J >1 J >5 J
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.127 6.127 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.621 1.621 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.007 2.007 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 493 426 67 39
- davon aus Steuern 152
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10
Gesamt 10.248 10.181 67 39

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 5.040 durch Sicherungsübereignung des Warenlagers / der Vorräte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 2.252 (Vorjahr T€ 2.007) sonstige Verbindlichkeiten, davon gegenüber Gesellschafter T€ 2.252 (Vorjahr T€ 2.007).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit T€ 0 (Vorjahr T€ 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB

Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich in Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 700) zuzüglich der gebildeten aktiven latenten Steuer (T€ 945) mit T€ 1.645.

4. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Nachfolgend werden die in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten, soweit erforderlich, gesondert erläutert:

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Maschinen (T€ 0,1) sowie Entschädigungen (T€ 9) und Förderungen von (T€ 10) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 57 (Vorjahr T€ 23) und Erträge aus Kursdifferenzen T€ 3 (Vorjahr T€ 1) enthalten.

Personalaufwand

In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 31 (Vorjahr T€ 37) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 82 (Vorjahr T€ 55) und Aufwendungen aus Kursdifferenzen T€ 2 (Vorjahr T€ 1) enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Unter den Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 14) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 128 (Vorjahr T€ 120) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit T€ 0,1 (Vorjahr T€ 0,1) Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.510 (Vorjahr T€ 1.563).

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 39 38
Angestellte 37 41
Gesamt 77 79

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der SAV GmbH waren in 2023 bestellt:

Herr Dr. Stefan Hamm, Kaufmann

Herr Martin Schacherl, Maschinenbautechniker

Organbezüge

Die im Geschäftsjahr 2023 an die Mitglieder der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge betragen T€ 174.

Nachtragsbericht

Mit der IHK für München und Oberbayern befindet sich die Gesellschaft im Frühjahr 2024 in einem Anhörungsverfahren zur Rückforderung von gewährten Überbrückungshilfen in Höhe von TEUR 1.527. Sollte sich dieser Anspruch verifizieren, könnte die Gesellschaft in eine bestandsgefährdete Situation geraten. Nach übereinstimmender Einschätzung der beteiligten Rechtsanwaltsgesellschaften wird dieser Fall aber ganz überwiegend als unwahrscheinlich eingestuft, eine mögliche Rückforderung wird als rechtswidrig eingeschätzt.

 

Nürnberg, 25.06.2024

Dr. Stefan Hamm, Geschäftsführer

Patrick Rahn, Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss von € 116.088,57 wird mit dem Verlustvortrag von € -9.867.364,28 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

ANLAGENSPIEGEL 2023

SAV GmbH

Nürnberg

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Position Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.498.869,52 0,00 0,00 2.498.869,52
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.061.213,70 165.919,22 20.432,86 1.206.700,06
3. Geschäfts- oder Firmenwert 147.922,00 0,00 0,00 147.922,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.708.005,22 165.919,22 20.432,86 3.853.491,58
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 242.243,80 0,00 0,00 242.243,80
2. technische Anlagen und Maschinen 1.165.757,43 196.113,84 92.518,91 1.269.352,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.615.852,88 26.462,47 629.823,63 2.012.491,72
Sachanlagen 4.023.854,11 222.576,31 722.342,54 3.524.087,88
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500,00 0,00 0,00 500,00
2. Beteiligungen 50.300,00 0,00 0,00 50.300,00
3. Ausleihungen 1.461.231,59 176.472,08 0,00 1.637.703,67
Finanzanlagen 1.512.031,59 176.472,08 0,00 1.688.503,67
Anlagevermögen Gesamt 9.243.890,92 564.967,61 742.775,40 9.066.083,13
Abschreibungen
Position Stand 01.01.2023 Zugänge Jahresabschreibung Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.639.130,89 159.250,88 0,00 1.798.381,77
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995.248,96 34.240,37 20.426,86 1.009.062,47
3. Geschäfts- oder Firmenwert 140.327,40 7.593,60 0,00 147.921,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.774.707,25 201.084,85 20.426,86 2.955.365,24
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 232.645,05 3.594,40 0,00 236.239,45
2. technische Anlagen und Maschinen 983.385,40 98.257,16 92.516,91 989.125,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.384.036,46 63.290,48 629.645,13 1.817.681,81
Sachanlagen 3.600.066,91 165.142,04 722.162,04 3.043.046,91
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen Gesamt 6.374.774,16 366.226,89 742.588,90 5.998.412,15
Buchwert
Position Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 700.487,75 859.738,63
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.637,59 65.964,74
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 7.594,60
Immaterielle Vermögensgegenstände 898.126,34 933.297,97
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.004,35 9.598,75
2. technische Anlagen und Maschinen 280.226,71 182.372,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.809,91 231.816,42
Sachanlagen 481.040,97 423.787,20
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500,00 500,00
2. Beteiligungen 50.300,00 50.300,00
3. Ausleihungen 1.637.703,67 1.461.231,59
Finanzanlagen 1.688.503,67 1.512.031,59
Anlagevermögen Gesamt 3.067.670,98 2.869.116,76

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

SAV ist ein führender Anbieter von hydraulischen, pneumatischen und elektro-magnetischen Spannwerkzeugen und -systemen. Die Kernkompetenz der SAV liegt in Sonderspannsysteme im Bereich Magnetspanntechnik, stationäre Spanntechnik und rotative Spanntechnik für anspruchsvolle und komplexe Produktionsprozesse.

II. Darstellung Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft entwickelte sich 2023 nur mit geringer Dynamik. Die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und Konflikte, die damit verbundenen hohen Kosten für Energie und Rohstoffe, die mehrfachen Zinsanhebungen der internationalen Notenbanken zur Eindämmung der Inflation haben die konjunkturelle Entwicklung gedämpft. Insbesondere in den für die SAV wichtigen Absatzmärkten EU und China blieb die wirtschaftliche Dynamik hinter den Erwartungen zurück, während sich die Konjunktur in den USA überraschend robust zeigte. Nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) wuchs die Weltwirtschaft um +3,1% (Vorjahr +3,3%).

Besonders im Euroraum trübten die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie die geopolitischen Spannungen die Konjunktur stark ein. Hier wuchs die Wirtschaft nur noch um +0,5% (Vorjahr +3,5%)

China verzeichnete eine Zuwachsrate im BIP von +5,4% (Vorjahr +3,0%). Zurückhaltender privater Konsum, Probleme im Immobiliensektor und die Schwäche des internationalen Handels wirkten sich dennoch dämpfend auf die Wirtschaft aus.

Die Wirtschaft in den USA legte im ersten Halbjahr zu, verlor zum Jahresende jedoch an Schwung. Das BIP nahm im Gesamtjahr um +2,4% zu (Vorjahr +1,9%).

Quellen: IMF Worl Economic Outlook Update April 2024; Konzernlagebericht der DMG Mori AG

Globaler Maschinenbau

Die weltweite Maschinenbauindustrie stand 2023 erneut vor großen Herausforderungen. Die oben beschriebenen weltweiten geopolitischen Konflikte, Zinsanhebungen, Inflation mit steigenden Rohstoff- und Energiekosten bremsten die Nachfrage nach Investitionsgütern insbesondere in der zweiten Jahreshälfte ein. Nach vorläufigen Angaben des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) und des britischen Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics reduzierte sich der Weltverbrauch 2023 erstmals wieder seit dem Corona-Jahr 2020 um -2,0%.

Nach vorläufigen Angaben des VDW stieg in Europa der Werkzeugmaschinenverbrauch um +3,5% (Vorjahr +19,6%). Asien verzeichnete mit -8,8% einen sehr deutlichen Rückgang (Vorjahr +11%), der weltweit größte Markt für Werkzeugmaschinen China sank um -8,5%. In Nord- und Südamerika sank der Verbrauch um -2,6% (Vorjahr +15,9%), darunter in den USA dem zweitgrößten Markt für Werkzeugmaschinen um -6,9%.

Quellen: VDW Jahresbericht 2023; Konzernlagebericht der DMG Mori AG

Deutsche Konjunktur

In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt um -0,1% (Vorjahr +1,9%). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um +0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um -2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 019 vom 15.1.2024

Deutscher Maschinenbau

Die Umsätze der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller entwickelten sich aufgrund der Entspannung der Lieferketten und den Rekordauftragsbeständen aus dem Jahr 2022 sehr positiv und erhöhten sich um +7,6% auf 15,2 Mrd. €, lagen damit aber immer noch -10,4% unter dem Vor-Corona-Niveau 2019 (17,0 Mrd. €)

Bei den Auftragseingängen zeigte sich allerdings ein anderes Bild. Die Bestellungen in Deutschland fielen um -10,5% auf 14,1 Mrd. €. Sowohl die Inlandsnachfrage mit -14,2% (Vorjahr +17,8%), als auch die Bestellungen aus dem Ausland mit -9% (Vorjahr +15,8%) reduzierten sich signifikant. Der Start in das Geschäftsjahr 2024 ist durch diese Schwäche im Auftragseingang allerdings deutlich schwieriger als in 2023, als die Unternehmen mit einem sehr hohen Auftragspolster in das Jahr gegangen sind.

Quellen: VDW Jahresbericht 2023; Konzernlagebericht der DMG Mori AG

2. Marktsituation und Absatzwirtschaft

Die Betriebsleistung lag bei der Berichtsfirma im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 19.888 und damit zwar 20,1% über dem Vorjahreswert (Vorjahr T€ 16.553), aber immer noch ca. 16,7% unter dem Wert des letzten Jahres vor der COVID-19 Pandemie (2019 T€ 23.810).

Diese Entwicklung spiegelt zum einen die oben beschriebene Markterholung wider, doch zeigt auch, dass genau wie im europäischen Markt für Werkzeugmaschinen insgesamt bedingt durch das aktuell schwierige makroökonomische und politische Umfeld bei der SAV das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Die sich bereits seit Herbst 2018 abzeichnende Tendenz einer abnehmenden Dynamik verschärfte sich in 2020 signifikant, die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen brach weltweit ein - und somit auch die Nachfrage nach Spannwerkzeugen. 2021 zeigte der Markt eine deutliche Erholung, die sich in 2022 und 2023 - wenn auch deutlich vermindert - fortsetzte. Die enormen Herausforderungen durch Pandemie, Materialverfügbarkeit und Lieferengpässe, steigende Inflation sowie hohe Rohstoff- und Transportkosten belasteten jedoch die Entwicklung.

Im Gegensatz zum oben aufgezeigten signifikanten Rückgang im Auftragseingang des Gesamtmarktes entwickelte sich die Auftragslage bei der SAV insbesondere durch die Gewinnung langlaufender Aufträge bei Großkunden positiv. Der Auftragseingang nahm bei der Berichtsfirma gegenüber dem Vorjahr von Mio € 18,6 auf Mio € 20,1 und somit um ca. 8% zu, was die weitere Markterholung ebenfalls widerspiegelt.

Quelle: SAV Auswertungen,

3. Produktionswirtschaft

Schwerpunkte der Aktivitäten im Produktionsbereich liegen weiterhin in der Fortführung der Projekte mit dem Ziel der Professionalisierung der Wertschöpfungskette, hauptsächlich in der kontinuierlichen Erweiterung der Supply Chain und der kontinuierlichen Verbesserung des Produktionsplanungs-, steuerungs- und -controllingsystems zur Gewährleistung einer termingerechten Produktion über die beiden Standorte hinweg.

Im Zuge dessen wurde in 2022 ein Projekt zum Aufbau eines Business Intelligence Systems (BIS) gestartet und in 2023 fortgesetzt mit dem Fokus die durchgängige Datentransparenz über die unterschiedlichen Systeme (EVO Nürnberg, EVO Göppingen, Microsoft Business Central, LucaNet etc.) zu gewährleisten. Ziel ist der Aufbau eines systemunabhängigen "Data Lakes" und die Auswertung über entsprechende individuelle Dashboards. Um auf Projektebene jederzeit die Übersicht über den Kostenverlauf im Verhältnis zur Vorkalkulation inklusive einer laufenden Einschätzung des zu erwartenden Projektergebnisses zu ermöglichen, wurden in allen Business Units sog. Projekt-Cockpits eingeführt. Diese Projektcockpits dienen der laufenden Kostenkontrolle aller wichtigen Aufträge und der gesamten Budgetplanung.

Ein weiterer Schwerpunkt war 2023 die Fortführung der Fokussierung der eigenen Produktion auf qualitätsbestimmende Kern-Baugruppen und -Prozesse und entsprechende Fremdvergabe einfacherer Teile und Baugruppen. Im Rahmen dieser Strategie wurde auch in 2023 die Supply Chain durch zusätzliche Lieferanten sowohl in Osteuropa als auch in China/Taiwan ergänzt. Zielsetzung war hierbei zum einen die weitere Kostenoptimierung aber auch ein gesunder Mix zwischen geographisch nahe gelegenen Lieferanten und Lieferanten in Asien, um möglichst optimal auf mögliche regional bedingte Lieferengpässe reagieren zu können.

4. Materialwirtschaft

Der Rohertrag lag im Berichtsjahr bei T€ 9.385 und damit leicht unter dem Vorjahr (Vorjahr T€ 7.874). Die Materialquote stieg von 52,4% im Vorjahr auf 55,2% im Berichtsjahr. Diese Steigerung spiegelt zum einen die gestiegenen Marktpreise für Vorprodukte und die gestiegenen Transport- und Logistikkosten wider. Zum anderen wirkt sich die oben erwähnte Strategie der Fokussierung der eigenen Produktion auf Kern-Baugruppen und Montage und die entsprechende Reduktion der eigenen Fertigungskapazitäten u.a. durch den Verkauf des Standortes Mittweida auf den Zukaufanteil und damit die Materialquote aus. Durch weiter verstärkte Beschaffung in Best Cost Country Ländern wie u.a. Slowenien, Serbien, Indien und China konnte ein Teil der Teuerung abgefangen werden. Außerdem konnten bei vor allem Handelsprodukten und im Projektgeschäft die Preissteigerungen größtenteils an die Kunden weitergegeben werden. Belastet wurde die Materialquote allerdings weiterhin durch den negativen Deckungsbeitrag bei einem Großauftrag im Bereich Rotative Spanntechnik als auch durch entsprechende Wertberichtigungen im Vorratsvermögen.

5. Investitionen

Auch im Berichtsjahr wurde entsprechend technischer Notwendigkeiten bzw. Erfordernisse investiert. Insgesamt wurden im Jahr 2023 T€ 565 (Vorjahr T€ 432) investiert. Davon T€ 223 in technische Anlagen und Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung und T€ 166 in Konzessionen, Rechte und Lizenzen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

Für die SAV GmbH verlief das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 in Summe zufriedenstellend, trotz erheblicher negativer Sondereffekte wie dem oben beschriebenen Sondermaschinen Großprojekt im Bereich Rotation, das das Ergebnis deutlich negativ belastet hat, sowie Wertberichtigungen im Vorratsvermögen durch die Umstellung der Bewertungsbasis auf Einzelartikelebene konnte erneut ein positives Ergebnis erzielt werden. Insgesamt konnten deutliche Impulse für die weitere positive Unternehmensentwicklung gesetzt werden. Die weitere Stärkung des Global Sourcing mit Schwerpunkt Osteuropa und China/Taiwan und entsprechende Buy statt Make Entscheidungen wurden weiter vorangetrieben. Es konnten wichtige Initiativen im Bereich Internationaler Vertrieb (USA, Osteuropa), Prozessoptimierung, Aufbau eines Business Intelligence Systems und Neuentwicklung im Bereich Magnetsteuerung gestartet bzw. fortgesetzt werden. Auf der anderen Seite belasteten die bereits oben beschriebenen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und weiterer geopolitischer Spannungsfelder deutlich mit entsprechenden Zurückhaltungen bei Investitionen und anhaltend hohen Preisen auf internationalen Rohstoffmärkten und massiven Preissteigerungen insbesondere auch im Energiesektor übten einen negativen Einfluss aus. Auch die Zinssteigerungen belasteten das Unternehmen bei der gegebenen Finanzierungssituation deutlich.

Die Berichtsgesellschaft weist bei Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände von T€ 366 (Vorjahr T€ 569) einen Jahresüberschuss nach Steuern von T€ 116 (Vorjahr Jahresüberschuss von T€ 50) aus. Das EBIT der Berichtsgesellschaft beträgt T€ 900 (Vorjahr T€ 626) und das EBITDA T€ 1.266 (Vorjahr T€ 1.195).

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Berichtsgesellschaft weist eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 4,6% (Vorjahr 3,5%) aus. Unter Berücksichtigung der stillen Beteiligung der BayBG in Höhe von T€ 1.500 und von Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 2.252 ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von 35,4% (Vorjahr 30,9%).

Aufgrund von Sale-and-Lease-Back Transaktionen sind in den Vorjahren einmalige Zuflüsse erfasst, die mehrjährige laufende Verpflichtungen begründen. Die Leasingverpflichtungen sind im Anhang als sonstige finanzielle Verpflichtungen ausgewiesen.

Im Berichtsjahr waren stets ausreichende liquide Mittel vorhanden. Die Kreditlinien wurden zu keiner Zeit vollständig ausgeschöpft.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken der künftigen Entwicklung der Berichtsgesellschaft werden insbesondere aus einer möglichen konjunkturellen Abschwächung (siehe oben dargestellter signifikanter Rückgang der Auftragseingänge im deutschen Werkzeugmaschinenbau), der anhaltend hohen Inflation und damit anhaltend hohen Zins- und Finanzierungskosten mit entsprechender Zurückhaltung bei Investitionen, den unsicheren politischen Rahmenbedingungen nicht nur in der Ukraine sondern auch in anderen Teilen der Welt wie China/Taiwan und Naher Osten und dem damit einhergehenden Einfluss auf den Weltmarkt der Werkzeugmaschinen erwartet.

Für 2024 rechnet der IMF weltweit mit einem Wirtschaftswachstum von +3,2% und spricht daher auch von einer stetigen, aber langsamen Erholung der Weltwirtschaft. Einer kleinen Beschleunigung der Wirtschaftsdynamik in den westlichen Industrienationen von +1,6% Wachstum in 2023 auf +1,7% in 2024 und +1,8% in 2025 soll demnach eine geringe Abkühlung in den Emerging Markets und Entwicklungsländern von +4,3% in 2023 auf jeweils +4,2% in 2024 und 2025 entgegenstehen. Die globale Inflation soll zurückgehen von +6,8% in 2023 auf +5,9% in 2024 und + 4,5% in 2025. Der Rückgang der Inflation soll demnach in westlichen Industrienationen deutlich schneller eintreten, so dass die jeweiligen Inflationsziele deutlich schneller erreicht werden könnten mit positiven Auswirkungen durch sinkende Zinsen und stabile Preise.

Quelle: IWF World Economic Outlook Update April 2024

World Economic Outlook, April 2024: Steady but Slow: Resilience amid Divergence (imf.org)

Im ersten Quartal 2024 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch mal um 24 Prozent. Dabei fielen die Bestellungen aus dem Inland um 2 Prozent, die Auslandsorders gingen deutlicher um 32 Prozent zurück. "Aktuell verbucht die Branche gegenüber dem Vorjahr ein kräftiges Auftragsminus. Dahinter steckt auch ein Basiseffekt, denn die Bestellungen waren zu Beginn 2023 noch sehr ordentlich", kommentiert Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW das Ergebnis. In der Entwicklung deute sich derzeit eine Stabilisierung an, die sich in den kommenden Monaten noch beweisen müsse.

Mehrere strukturelle Themen bereiten der mittelständisch geprägten Werkzeugmaschinenindustrie Sorgen. Dazu zählen die zahlreichen geopolitischen Risiken, der Transformationsprozess der Automobilindustrie, der Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und Berichterstattungspflichten, sehr lange Bearbeitungszeiten bei Ausfuhrgenehmigungen und generell die sinkende Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland.

Die Aussichten für 2024 im Bereich der Werkzeugmaschinenindustrie sind zwar bei nach wie vor schwacher Weltwirtschaft verhalten. Der VDW-Prognosepartner Oxford Economics sieht aber im Zuge der schon deutlich nachlassenden Inflation in der Eurozone Möglichkeiten für eine Zinswende seitens der Europäischen Zentralbank spätestens zur Mitte kommenden Jahres. Auch sollte Asien, mit der dynamischen Asean-Region, dem Hotspot Indien und einem rekonvaleszenten China, Wachstumsimpulse setzen können und Nordamerika weiterhin eine Stütze bleiben. Somit bestehen Chancen auf eine konjunkturelle Besserung in der zweiten Jahreshälfte. Für die Werkzeugmaschinenindustrie bedeutet dies zunächst ein verhaltenes Jahr 2024, bevor dann 2025 eine deutlichere Aufwärtsentwicklung möglich ist.

Einige Indikatoren sprechen dafür, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte erholen könnte. Gesunkene Inflation, niedrigere Energiepreise, die Aussicht auf erste Zinsschritte, der auslaufende Lagerabbau, verbesserte Konjunkturindikatoren und höhere Realeinkommen, die den Konsum stärken, könnten Grundlage dafür sein, dass wieder mehr investiert wird. Dafür spricht auch die Trendwende beim globalen Einkaufsmanagerindex, der seit Jahresbeginn wieder leicht im Wachstumsbereich liegt.

Für 2025 prognostiziert Oxford Economics einen kräftigen Anstieg des weltweiten Werkzeugmaschinenverbrauchs um 8,3 Prozent. Regional ist der Aufschwung breiter abgestützt. Insbesondere Indien, die Asean-Region, die USA, Mexiko und Kanada positionieren sich als Zugpferde. In vielen europäischen Ländern ist wieder mit einer klaren Aufwärtsentwicklung zu rechnen.

Quellen: VDW Jahresbericht 2023; Stabilisierung in Sicht trotz schwierigem Jahresstart - VDW Pressemitteilung vom 27.5.2024

pub final 2024-01-10-1.pdf (vdw.de)

Stabilisierung in Sicht trotz schwierigem Jahresstart - VDW

SAV stellt sich mit entsprechenden Maßnahmen auf diese Marktsituation ein. Dazu zählt ein stringentes Kosten- und Liquiditätsmanagement, der weitere Ausbau der Supply Chain in Best Cost Countries, die vertriebliche Intensivierung in wichtigen Absatzregionen wie USA und Osteuropa und die verstärkte Generierung von langlaufenden und mehrjährigen Projekten im Bereich der Sonderspanntechnik. Die Planung 2024 reflektiert eine nur langsame Erholung und keine volle Rückkehr zum Vor-Krisen-Niveau. Bei einer weiteren wesentlichen strukturellen oder konjunkturellen Abschwächung des Werkzeugmaschinenmarktes wäre die Einhaltung der Planzahlen allerdings gefährdet. Im Rahmen der vorhandenen Kontroll- und Risikomanagement-Aktivitäten der Geschäftsführung werden entsprechende Entwicklungen frühzeitig in der Unternehmens-planung und -strategie berücksichtigt.

Aufgrund der Finanzierungsstruktur besteht eine wesentliche Abhängigkeit bei der SAV von Kreditzusagen der finanzierenden Kreditinstitute. Außerdem ist die Gesellschaft auf die Fortführung des Engagements einer stillen Beteiligung angewiesen.

Durch die vollständige Einhaltung aller vereinbarten Kapitaldienste bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Engagements der Kreditinstitute und sonstigen Kapitalgeber nicht fortgeführt werden. Sollte der Forecast 2024 und die Planung 2025 eingehalten werden und keine weiteren Risiken in der Weltwirtschaft schlagend werden, kann die SAV die Inanspruchnahme der Kreditlinien weiter reduzieren. Damit soll den höheren Finanzierungskosten wegen steigender Zinsen aufgrund der Inflationsentwicklung entgegengewirkt werden.

Ein langfristiger Fertigungsauftrag ist im Vorratsvermögen erfasst und wurde bis zur Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht formal abgenommen. Werthaltigkeit und Gewinnrealisierung hängen von der erfolgreichen Abnahme ab. Es bestehen die im Rahmen von langfristigem Projektgeschäft immanenten Risiken. Im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses dauern die Abnahmegespräche noch an. Die Geschäftsführung geht vom planmäßigen Abschluss des Auftrags aus. Darüber hinaus wurde dem Risiko dieses Auftrags mit einer deutlichen Wertberichtigung in Höhe von T€ 474 entsprechend Rechnung getragen.

Der Bestand des Unternehmens wird kurz- und mittelfristig als gesichert angesehen. Es wurden umfassende unternehmerische Möglichkeiten zum Erhalt des Unternehmens bzw. zur Stabilisierung getroffen.

Chancen ergeben sich insbesondere aus der strategischen Ausrichtung und einer Fortsetzung des Erholungskurses in der Maschinenbaubranche. Die Grundlegende strategische Ausrichtung des Unternehmens besteht in der Fokussierung auf ertragreiches Wachstum, Eigenproduktlancierung und Internationalisierung. Gleichzeitig wurden die eigenen Produktionskapazitäten zurückgefahren, um auf die aktuelle Marktsituation zu reagieren.

2. Voraussichtliche Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2024 verlief in den ersten fünf Monaten ergebnisseitig entlang der bestehenden Budgetplanung. Die Auftragseingänge in den ersten 5 Monaten lagen ca. 25% unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und folgen dem Branchentrend. Allerdings ist die Gesellschaft mit einem hohen Auftragsbestand von ca. 11 Mio. € gut in das Jahr gestartet. Für den Forecast 2024 legt die Gesellschaft folgende Planzahlen zugrunde, die dem ursprünglichen Budget 2024 entsprechen: geplante Gesamtleistung in Höhe von T€ 20.401 und damit ca. 3% über der Gesamtleistung des Berichtsjahres in Höhe von T€ 19.888. Für 2025 rechnet SAV mit einer Gesamtleistung von T€ 22.181.

Der Planung zugrunde liegende Annahmen sind eine wie oben skizzierte langsame konjunkturelle Erholung in 2024 und ebenfalls 2025, Intensivierung des externen Zukaufs und einer damit einhergehenden Steigerung der Materialquote, und insbesondere weiter zunehmendem Global Sourcing.

Das EBITDA im Forecast für die SAV GmbH im Geschäftsjahr 2024 beträgt T€ 2.113 (Vj. T€ 1.826), das Plan-EAT liegt bei T€ 685 (Vj. T€ 340).

Die eingeleiteten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung wie insbesondere der Reduktion der eigenen Produktionskapazitäten und damit Flexibilisierung der Wertschöpfungskette, der weitere Ausbau des Global Sourcing und Prozessoptimierungen mit entsprechenden verkürzten Durchlaufzeiten werden sich planmäßig im Geschäftsjahr 2025 in voller Höhe auswirken. Die Planungsrechnung für 2025 sieht mit T€ 1.484 ein positives Jahresergebnis (EAT) vor.

3. Forschung und Entwicklung

In 2018 und 2019 wurden die weiteren Entwicklungsfelder der SAV im Rahmen einer Innovationsinitiative neu strukturiert. Corona bedingt wurde die Priorität in 2020 und 2021 stärker auf Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Kostenoptimierung gesetzt. In 2022 und 2023 wurden die Produktinitiativen wieder fortgesetzt. 2024 werden diese Aktivitäten ergänzt durch eine Weiterentwicklung im Bereich der Magnetsteuerung.

Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten liegen weiterhin im Bereich der physikalischen Umsetzung von magnetischen Feldern in moderne und leistungsstarke Werkstücke der Spanntechnik, ferner Neuentwicklungen von hydraulischen, mechanischen und vakuumtechnischen Spannsystemen sowie die Kombination verschiedener Spanntechniken. Ergänzt werden diese Entwicklungen durch Automationslösungen denen vor dem Hintergrund zunehmendem Produktivitätsdrucks und Fachkräftemangel in unseren Kundensegmenten und -märkten eine immer größere Bedeutung zukommt.

 

Nürnberg, im Juni 2024

Dr. Stefan Hamm, Geschäftsführer

Patrick Rahn, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SAV GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAV GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAV GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landshut, 25.06.2024

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Bendel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dr. Oberste Padtberg, Wirtschaftsprüfer

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