Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 20471
Eingetragen
20.10.2010
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Gegenstand
Durchführung von Transporten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Frank Huber
seit 20.10.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Christian Huber
Albaching
50.00%
Reinhard Huber
Albaching
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Huber Transport GmbH

Albaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Huber Transport GmbH wurde zum 01.10.2010 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist 83544 Albaching, Oberdieberg 15. Das Kerngeschäft des Transportunternehmens ist die Durchführung von Transportdienstleistungen.

Das Transportunternehmen führt mit eigenem Fahrpersonal schwerpunktmäßig Lebensmitteltransporte im Nah- und Fernverkehr durch. Deutschland und Italien sind die Hauptrelationen.

Die hierzu erforderlichen Fahrzeuge werden im Wesentlichen angemietet.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt durch globale Krisen, die das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr um 0,3 % sinken lies, kalenderbereinigt sank es um 0,1 %. Damit setzt sich die wirtschaftliche Erholung nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Neben der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zum 15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Dagegen wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Zudem wurde vermehrt Strom im Ausland eingekauft. Die bisher vorliegenden Außenhandelsdaten zeigen einen Anstieg der preisbereinigten Stromimporte im zweistelligen Prozentbereich bei gleichzeitig niedrigeren Stromexporten. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls, wenn gleich deutlich weniger, im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit weiter ein Problem für die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Zwar nahm laut Umfragen des ifo Instituts im Laufe des Jahres 2023 die Materialknappheit ab, allerdings berichteten im Jahresdurchschnitt noch knapp ein Drittel der Unternehmen von Engpässen. Zudem erhöhten sich infolge der Tarifabschlüsse die Lohnkosten. Daher legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ohne Energie, die 2022 bereits durchschnittlich um 14,0 % gestiegen waren, von Januar bis November 2023 nochmals um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei steigen vor allem die Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Da sich die Preissteigerungen auf der Erzeugerebene auch in den Verbraucherpreisen niederschlugen, kam zu verstärkten Kostendruck für die Unternehmen erschwerend eine spürbare Konsumzurückhaltung hinzu.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr - lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei steigen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren - im Unterschied zur Entwicklung auf der Erzeugerebene - noch höher als im Vorjahr. Die etwas niedrigere Inflationsrate und die Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten den Rückgang der privaten Konsumausgaben jedoch nicht verhindern.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Pandemie erstmals seit 14 Jahren zu einem Rückgang der Erwerbstätigenzahl geführt. Im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2022 kräftig gestiegen. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels.

Die Durchschnittslöhne stiegen im Jahr 2023 um 6,1 %, insbesondere weil es hohe Lohnabschlüsse und Inflationsausgleichzahlungen gab. Zudem wurde der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Oktober 2022 angehoben und es kamen mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hinzu als geringfügig Beschäftigte. In der Folge nahmen die Bruttolöhne und - gehälter im Jahr 2023 um 7,0 % zu.

Im internationalen Vergleich blieb die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 deutlich hinter den anderen großen EU-Mitgliedstaaten oder den großen Volkswirtschaften wie den USA oder China zurück. Als einziger der großen europäischen Staaten verzeichnete Deutschland einen Rückgang des preisbereinigten BIP. Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, stieg die Wirtschaftsleitung in Deutschland verglichen mit den anderen großen EU-Staaten am schwächsten.

Die Hochrechnung des Expertenkreises für die Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik beläuft sich korrigiert auf max. + 0,5 Prozent real bzw. + 8,5 Prozent nominal.

Vereinfachung und gravierende Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen, die zügige Umsetzung von Transparenz bei politischen Entscheidungen zur Vorbereitung von Veränderungen sowie eine logistikorientierte Perspektive bei allen Maßnahmen sind die Empfehlungen an die Politik.

Partnerschaftliche und flexible Kundenbeziehungen, eine modernisierte Unternehmenskultur und eine beschäftigtenorientierte Personalstrategie sowie der Fokus auf Investitionen zur Automatisierung und Kostensenkung sind die zentralen Erfordernisse für Unternehmen.

Die Prognose des Expertenkreises für die Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik in 2023 liegt nominal bei um die 5 Prozent - und damit unterhalb der allgemeinen Inflationsrate. Real ist im positiven Fall eine Stagnation zu erwarten.

Der Güterverkehr in Deutschland findet nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamtmodale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Die mittelfristigen Aussichten sind für alle Verkehrsträger positiv. Überdurchschnittliche Verkehrsleistungssteigerungen werden dem Straßengüterverkehr, dem Kombinierten Verkehr und der Luftfracht prognostiziert.

Geschäftsverlauf 2023

Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Die Minderungsrate entspricht 1,6 %. Die gestiegenen Personalaufwendungen betragen 12, 3 %. Durch Einsparungen bei allen sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einer Minderungsrate von 4,5 %, der Minderung des Finanzaufwands von 70,8 % und den sich reduzierenden Steuern vom Einkommen und Ertrag um 67,6 % konnte die Gesellschaft für 2023 dennoch ein positives Ergebnis vorweisen.

C. Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich eine positive Ertragslage. Es konnte ein EBIT von TEUR 96,1 (Vj.: TEUR 391,1), ein EBITDA von TEUR 98,9 (Vj.: TEUR 395,1), eine EBITDA Marge von 0,5 % (Vj.: 2,0 %), eine Eigenkapitalrentabilität von 6,84 % (Vj.: 40,6 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität von 2,0 % (VJ.: 8,8) erreicht werden.

Finanzlage

Die Finanzlage war in 2023 stets ausgeglichen. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihre fälligen Verbindlichkeiten begleichen.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich zusammen aus TEUR 7,8 Anlagevermögen und TEUR 2.816,8 Umlaufvermögen. Dem gegenüber stehen Eigenkapital in Höhe von TEUR 698,9 und Rückstellungen/Verbindlichkeiten von TEUR 2.125,7. Die Gesellschaft verzeichnet somit zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von rund 24,7 %, welche sich im Vergleich zum Vorjahr um 3, 7 % erhöhte.

Investitionen

In 2023 waren keine Investitionen erforderlich.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dargestellten Leistungsindikatoren entsprechen den finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft. Personal und Sozialbereich. Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr zum Stichtag 31.12.2023 um 8 angestiegen.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Gesamtwirtschaftlicher Prognosebericht

Das ifo Institut hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf 0,4 Prozent heraufgesetzt, von 0,2 Prozent bislang. Im kommenden Jahr dürfte es sich beschleunigen auf 1,5 Prozent. Lt. ifo gab es aber jetzt im II. Quartal wieder einen Dämpfer. Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Das zweite Halbjahr 2024 dürfte deutlich besser ausfallen als das erste. Gleichzeitig wird die Inflation abflauen, von 5,9 Prozent im vergangenen Jahr auf 2,2 Prozent in diesem und auf nur noch 1,7 Prozent im kommenden Jahr.

Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte die Kaufkraft der privaten Haushalte weiter an Stärke gewinnen und die gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Der weltweite Handel mit Waren und die globale Industrieproduktion dürften sich insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte weiter erholen. Dazu trage auch eine allmähliche Belebung der Investitionen bei, die von der Lockerung der Geldpolitik in den Industrieländern unterstützt werde. Das ifo Institut rechnet mit zwei weiteren Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank im laufenden Jahr.

Der Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024

Die Ausrichtung des Betriebes hat gezeigt, dass die Gesellschaft trotz der Folgen des andauernden Krieges in der Ukraine, des Nahost-Konflikts, politischer Unsicherheit sowie extrem steigender Diesel- und Mautkosten überstehen kann. Deshalb wird die Geschäftsausrichtung der Huber Transport GmbH weiter beibehalten. Unabhängig davon, werden wie bereits in den Vorjahren die weiteren Folgen und Entwicklungen schwer zu beurteilen sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsleitung von einem annähernden Umsatz wie in 2023 aus. Die EBIT-Marge und EBITDA-Marge soll aufgrund organisatorischer Maßnahmen auf dem Niveau von 2023 gehalten werden.

In 2022 wurde für 2023 mit einen konstanten Umsatz geplant. Das Ziel konnte nicht ganz erreicht werden. Der Umsatz ging um TEUR 318 zurück. Das EBIT, EBITDA und die Gesamtkapitalrentabilität konnte in 2023 nicht gehalten werden. Die Kennzahlen haben sich gegenüber 2022 verschlechtert. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus den etwas geringeren Transportdienstleistungen in 2023. Insbesondere ist die Umsatzreduzierung der geringeren privaten Konsumausgaben und damit der rückläufigen Transportaufträge zum Jahreswechsel 2023 geschuldet.

Risiken

Wir hoffen weiterhin, dem branchenspezifischen Fahrermangel entgegenwirken zu können und entsprechend dem Vorjahr die Anzahl unseres Fahrpersonals weiter auszubauen.

Bei den jedoch anhaltenden steigenden Energiepreisen wird man nach wie vor versuchen müssen, diese an die Kunden weitergeben zu können.

Im Personalbereich ist mit weiteren Erhöhungen der Personalaufwendungen und folglich der Sozialaufwendungen zu rechnen.

Allein die Personalkostensteigerung übertrifft die mögliche Erlössteigerungsquote. Sachkosteneinsparungen sind zwar noch geringfügig möglich, aber die Relation von Personalkosten zu Sach- und sonstigen Kosten zeigt deutlich das mangelnde Kompensationspotential in diesem Bereich. Insbesondere hat wird hier die Mauterhöhung stark zu buche schlagen.

Chancen

Wesentlicher Punkt zur Beständigkeit wird weiterhin die Qualität des Personals und die durch sie ausgeführten Dienstleistungen sein. Es gilt diese weiter aufrecht zu erhalten.

Der Betrieb ist gut aufgestellt. Durch die laufend überwachte und ständige Anpassung an die bestehenden Herausforderungen der Konjunktur sowie die geänderten Rahmenbedingungen der Wirtschaft betrachten wir unsere Position am Markt als gesichert.

 

Albaching, 3. September 2024

gez. Christian Huber

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.837,00 10.653,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.832,00 8.499,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 7.832,00 8.499,00
II. Sachanlagen 5,00 2.154,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5,00 2.154,00
B. Umlaufvermögen 2.816.757,54 3.079.198,22
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.815.146,01 2.871.674,67
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 155.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.660.146,01 2.871.674,67
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.611,53 207.523,55
Aktiva 2.824.594,54 3.089.851,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 698.889,97 651.108,29
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Gewinnvortrag 638.608,29 374.323,46
III. Jahresüberschuss 47.781,68 264.284,83
B. Rückstellungen 356.514,11 373.388,80
C. Verbindlichkeiten 1.769.190,46 2.065.354,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 192.076,14 192.718,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 362.692,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.577.114,32 1.509.943,63
Passiva 2.824.594,54 3.089.851,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.610.784,63 20.942.630,90
2. Personalaufwand 6.031.575,52 5.355.386,79
a) Löhne und Gehälter 4.942.933,66 4.402.246,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.088.641,86 953.140,49
davon für Altersversorgung 1.229,95 1.012,67
3. Abschreibungen 2.816,00 4.032,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.816,00 4.032,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.482.921,12 15.166.689,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.581,11
davon aus verbundenen Unternehmen 2.581,11
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 25.435,50
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 25.435,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.164,73 6.086,43
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39.106,69 120.715,82
9. Ergebnis nach Steuern 47.781,68 264.284,83
10. Jahresüberschuss 47.781,68 264.284,83

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Huber Transport GmbH, Albaching wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzende Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags wurden beachtet.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Huber Transport GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Albaching
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: HRB 20471

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte wurden im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für den erworbenen Firmenwert wurde auf 15 Jahre festgelegt, da die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um die Abschreibung bewertet. Das bewegliche Anlagevermögen wird unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Wenn Wertberichtigungen gebildet werden, werden diese von den jeweiligen Forderungen aktivisch abgesetzt.

Der Kassenbestand wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und gemäß § 253 Abs. 2 HGB eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und veröffentlich werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 10.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.000,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.300,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 15.300,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 25.435,50 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 25.435,50 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 50.735,50 0,00 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 10.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.000,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 15.300,00
Summe Sachanlagen 0,00 15.300,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 25.435,50
Summe Finanzanlagen 0,00 25.435,50
Summe Anlagevermögen 0,00 50.735,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1.501,00 667,00 0,00 0,00 2.168,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.501,00 667,00 0,00 0,00 2.168,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.146,00 2.149,00 0,00 0,00 15.295,00
Summe Sachanlagen 13.146,00 2.149,00 0,00 0,00 15.295,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 25.435,50 0,00 0,00 0,00 25.435,50
Summe Finanzanlagen 25.435,50 0,00 0,00 0,00 25.435,50
Summe Anlagevermögen 40.082,50 2.816,00 0,00 0,00 42.898,50
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 7.832,00 8.499,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.832,00 8.499,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5,00 2.154,00
Summe Sachanlagen 0,00 5,00 2.154,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.837,00 10.653,00

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten erworbene Firmenwerte mit 7.832,00 EUR

Das gezeichnete Kapital von 25.000,00 EUR wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen von 12.500,00 EUR auf das gezeichnete Kapital wurden vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Personalkosten 283.400,00 EUR (Vj.: 268.800,00 EUR) gebildet.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB enthält folgender Verbindlichkeitenspiegel:

unter 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 192.076,14 0,00 0,00 192.076,14
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 901.187,82 0,00 0,00 901.187,82
Sonstige Verbindlichkeiten 675.926,50 0,00 0,00 675.926,50
1.769.190,46 0,00 0,00 1.769.190,46

im Vorjahr stellten sich die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wie folgt dar:

unter 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 192.718,00 0,00 0,00 192.718,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 732.572,77 0,00 0,00 732.572,77
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 362.692,50 0,00 0,00 362.692,50
sonstige Verbindlichkeiten 777.370,86 0,00 0,00 777.370,86
2.065.354,13 0,00 0,00 2.065.354,13

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Bürgschaften von der Huber Transport und Logistik GmbH abgegeben.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

Die Abschreibungen auf Finanzalagen in 2022 betrafen außerplanmäßige Abschreibungen der Anteile an der Göschl Int. Transporte + Logistik GmbH, Albaching.

Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich 17.420,00 EUR aus Miet- und Pachtverträgen.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen Anteile:

Unternehmen Gesellschaftskapital
EUR
Anteil am Gesellschaftskapital
%
Jahresergebnis 2023
EUR
Göschl Transporte + Logistik GmbH, Albaching 100.000,00 100 -44.831,83

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft beschäftigt;

Arbeitnehmergruppen 2023
Angestellte 115
Geringfügig und kurzfristig Beschäftigte 24
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 139

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Christian Huber, Albaching, Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 47.781,68 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Albaching, 3. September 2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Christian Huber

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss der Huber Transport GmbH, zum 31.12.2023 ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde von der Wiesmaier und Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Weilheim, ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk mit Datum vom 04.09.2024 ersteilt, der nachstehend beigefügt ist.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Huber Transport GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Huber Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Huber Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weilheim, 4. September 2024

Wiesmaier und Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wiesmaier, Wirtschaftsprüfer

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