DS Erste GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Dold seit 30.5.2022 | Geschäftsführer |
Sebastian Dold seit 30.5.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.60% | |
| 35.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
O. Dold Speditions- u. Transport GmbHBuchenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gebäude werden gemäß den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Für die Mitarbeiter der Gesellschaft besteht eine betriebliche Altersversorgung in Form von Direktversicherungen, die in der Bilanz nicht abgebildet sind. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden entgegen § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB 15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 15 sind: Bekanntheitsgrad des Namens Dold in der Region und bei den langjährigen Kunden. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 200.000 DM. Pensionsrückstellungen Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Der Rückstellungsberechnung liegen die aktualisierten Heubeck-Richttafeln 2018 G unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % zu Grunde. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt. Eine Negativabgrenzung wegen Lohn- und Gehaltssteigerungen ist unterblieben, da die Pensionszusage durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 01. Dezember 2014 eingefroren wurde. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 12.935 EUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Der aus der Umbewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz noch verbliebene Unterschiedsbetrag von 61.335,00 EUR wurde der Rückstellung in vollem Umfang zugefügt; eine Unterdeckung der Rückstellung liegt daher nicht mehr vor. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeitsspiegel Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Gesellschafterverbindlichkeiten in Höhe von T€ 50 enthalten. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Mithaftung aus Grundschulden über insgesamt 854.155,52 EUR. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Für die Bürgschaften haftet vorrangig Grundbesitz, dessen Wert die Bürgschaftsbeträge übersteigt. Außerdem kommen die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen stets pünktlich nach. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.951.660,51 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Verpflichtungen sind durch Eigentumsvorbehalt an den jeweils geleasten Wirtschaftsgütern gesichert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten wurden den Mitgliedern der Geschäftsführung im Berichtsjahr in Summe 138.900 € gewährt. Nachtragsbericht, Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Buchenbach, den 02.04.2024 gez. Oskar Dold gez. Daniel Dold gez. Sebastian Dold Anlagenspiegel zum 31.12.2023O. Dold Speditions- u. Transport GmbH
LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023O. Dold Speditions- und Transport GmbHBuchenbachInhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Risikobericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die O. Dold Speditions- und Transport GmbH wurde am 24.05.1991 gegründet und hat ihren Sitz in Buchenbach. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der O. Dold Speditions- und Transport GmbH ist die Durchführung von Transporten im gewerblichen Güternahverkehr, Güterfernverkehr und grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr. Das Unternehmen beschäftigt sich des Weiteren mit Lagerung, Baustoffhandel sowie dem Handel mit Rohstoffen und deren Entsorgung. Die Vermittlung von Transporten - national und international - sowie die Vermietung von Fahrzeugen aller Art ist dem Unternehmen angegliedert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren wir hauptsächlich im Bereich der Durchführung von Transporten im gewerblichen Güternahverkehr, Güterfernverkehr und grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr tätig. Die O. Dold Speditions- und Transport GmbH ist spezialisiert auf logistische Gesamtkonzepte. Wesentliche Standorte sind:
Die Strategie der O. Dold Speditions- und Transport GmbH bezieht sich auf:
Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Dienstleistungsstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Abwärtsbewegung hielt im abgelaufenen Berichtsjahr weiter an. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes Ruth Brand beruht die Dämpfung der Konjunktur auf den nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Entwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch die Entwicklung in der Logistikbranche. Laut dem eingetragenen Verein "Bundesvereinigung Logistik (BVL)" wurden im Jahr 2023 rund 327 Milliarden Euro Umsatz branchenübergreifend in der Logistik erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Wachstum von 2,5 Prozent (Vorjahr 8,5 Prozent), welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der O. Dold Speditions- und Transport GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche konnten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von 329.739,23 EUR erzielen. Auch für 2024 wird mit einer Fortsetzung des Aufschwungs gerechnet. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der O. Dold Speditions- und Transport GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Unter anderem dienen die finanziellen Leistungsindikatoren Rohertrag, Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Eigenkapitalquote der Geschäftsführung zur Unternehmenssteuerung. Bei allen Leistungsindikatoren ergaben sich im Berichtsjahr leichte Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr. 1. Ertragslage Der Rohertrag stieg von 7.010.471,28 EUR um 11,38 % auf 7.808.045,57 EUR. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 6,72 % gestiegen. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Anpassung der Gehälter an die vorliegende Inflation. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Die durch die Inflation anziehenden Rohstoffkosten und erhöhten Mautbelastungen konnten weitestgehend über die Verkaufspreise weitergegeben werden. 2. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 1.738.509,77 EUR (Vorjahr: 609.367,29 EUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf - 1.818.738,88 EUR (Vorjahr: 544.997,08 EUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf - 479.242,86 EUR (Vorjahr: - 530.693,06 EUR). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückführen. Wir rechnen damit, die derzeitige Verschuldung in Höhe von 58,64 % der Bilanzsumme weiter abbauen zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, gegenüber unseren Kreditgebern ein höheres Maß an Unabhängigkeit zu erreichen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von O. Dold Speditions- und Transport GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 6.986.034,80 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (6.693.437,41 EUR) um 4,37 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 68,56 % gekennzeichnet. Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich um 89.186,36 EUR auf 407.526,00 EUR verringert. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 704.348,69 EUR. Das Umlaufvermögen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich um 430.130,23 EUR. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 135.269,11 EUR. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Das Eigenkapital hat sich um 329.739,23 EUR auf 2.089.328,16 EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) beträgt nunmehr 29,90 %. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr ähnliches Ergebnis. Im Jahr 2024 sind weiterhin steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis. Unsere Kapazitäten waren in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beinahe vollständig ausgelastet. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir eine leichte Verbesserung des Rohergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Grundlage unserer Vorhersage ist das erste Quartal 2024. Die erwarteten Steigerungen beruhen im Wesentlichen auf der hohen Nachfrage nach logistischen Gesamtlösungen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Auf Grund der konjunkturellen Lage und der positiven Entwicklung der O. Dold Speditions- und Transport GmbH rechnet das Unternehmen auch im nächsten Jahr mit einem Umsatzzuwachs. Gestützt wird die Annahme durch die bestehenden organischen Kundenbeziehungen. Es wird erwartet, dass alle Geschäftsbereiche Wachstum verzeichnen, insbesondere die Logistik-Dienstleistungen und Fuhrleistungen. Für das Jahr 2025 wird eine Stabilisierung des Umsatzes auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Im Gegensatz dazu müssen auf der Kostenseite alle Möglichkeiten zur Kosteneinsparung genutzt werden, um die Produktivität weiter zu steigern und dem bestehenden Wettbewerbsdruck standzuhalten. Insbesondere im Bereich des Wareneinsatzes werden Möglichkeiten zur Einsparung erkannt, während bei den sonstigen Betriebsaufwendungen von einem konstanten Kostenniveau ausgegangen wird. Um zusätzliche Belastungen durch erhöhte Klimaschutzabgaben zu vermeiden, werden weiterhin Fahrzeuge umgerüstet und an die verschärften Umweltschutzanforderungen angepasst. Ob eine vollständige Kompensation der Abgabenbelastung möglich ist, hängt von der jeweiligen Wettbewerbssituation ab. Aufgrund der sich verschlechternden Markttendenzen werden die Rahmenbedingungen in Zukunft herausfordernder sein, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und des starken Wettbewerbs im Speditionsgewerbe. Trotz dieser Umstände bewerten wir die weitere Entwicklung unseres Unternehmens positiv. Zudem wird der starke Wettbewerb im Speditionsgewerbe durch die individuellen Lösungen des Unternehmens abgeschwächt. Im Kalenderjahr 2023 wurde eine neue Software im Unternehmen implementiert, um eine optimale Verzahnung aller Geschäftsprozesse in den Bereichen Spedition, Logistik, Disposition, Versand, Warehousing, Fuhrpark sowie alle inner- und überbetrieblichen sowie administrativen Prozesse auf effiziente und benutzerfreundliche Weise auch in der Zukunft zu gewährleisten. Wir sehen keine besonderen Risiken, die den Bestand, Umsatz oder das Ergebnis gefährden könnten und die über die im Lagebericht dargestellten branchenüblichen Risiken hinausgehen. Unser Unternehmen ist gut positioniert, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Die Marktposition des Unternehmens erscheint gefestigt. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt: Die Elemente des Risikomanagementsystems sind
Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:
Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Unser Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Auf der Beschaffungsseite sehen wir aufgrund unserer langfristigen und stabilen Geschäftsbeziehungen keine spezifischen Risiken. Allerdings müssen wir darauf hinweisen, dass eine Verlängerung des Ukrainekriegs zu weiteren Unterbrechungen in den Lieferketten führen könnte. Als Folge davon besteht die Möglichkeit einer Verknappungssituation, die zu signifikanten Preisanstiegen führen könnte. Wir behalten diese Entwicklungen aufmerksam im Blick und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch Sicherungsmaßnahmen und professionelle Partner reduziert. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist beständig. Es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Um das Liquiditätsrisiko zu minimieren und die ständige Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten, wird ein Liquiditätsplan erstellt. Dieser Plan wird kontinuierlich an aktuelle Veränderungen angepasst und dient als Grundlage für die strategische Verwendung von Geldmitteln. Falls bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren, verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Mahnwesen und Debitorenmanagement. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Logistikbranche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung und den vorliegenden Konzentrationsprozess zu sehen. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Dienstleistungsrisiken Das Unternehmen hat im regionalen Vergleich wenig Konkurrenz für logistische Gesamtkonzepte. Hinzu kommen Vorteile durch eigene Lagerhallen und Synergieeffekte bei den interdisziplinären Logistiklösungen. Dennoch besteht die Gefahr, dass Unternehmen ihre Lager- und Logistikbereiche wieder in ihre eigenen Strukturen eingliedern, um gegen Risiken wie die Lieferengpässe der letzten Jahre unabhängig abgesichert zu sein. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Darüber hinaus verbleibende Investitions- und Finanzierungsrisiken sind nicht erkennbar. Personalrisiken Die O. Dold Speditions- und Transport GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt wird sich mittelfristig nicht verbessern. Der altersbedingte Rückgang von LKW-Kraftfahrern kann nur zu einem geringen Teil durch nachrückende jüngere Fachkräfte kompensiert werden. Der Arbeitskräftemangel hat insbesondere bei kleineren Betrieben bereits zu Kapazitätsengpässen geführt. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieg haben diesen Effekt noch weiter verstärkt. Unser Unternehmen wirkt diesem Effekt mit Erfolg entgegen, was wir hauptsächlich durch branchenunübliche gute Arbeitsbedingungen und nachhaltig zufriedenen Mitarbeitern begründen. Umweltrisiken Signifikante unternehmensspezifische Umweltrisiken sind nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Unterschrift der Geschäftsführung
Buchenbach, den 02.04.2024 gez. Oskar Dold gez. Daniel Dold gez. Sebastian Dold Dem ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die O. Dold Speditions- u. Transport GmbH, Buchenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der O. Dold Speditions- u. Transport GmbH, Buchenbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der O. Dold Speditions- u. Transport GmbH, Buchenbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs-vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der O. Dold Speditions- u. Transport GmbH feststellen.
Sinzheim, den 06. Juni 2024 RWM
GmbH & Co. KG
gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer gez. Weber, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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