Axalta Coating Systems Germany GmbHLiquidiert
Christbusch 25, 42285 Wuppertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kolja Hosch seit 9.12.2015 | Prokura |
Stefanie Bongarth seit 9.12.2015 | Prokura |
Thomas Melzer seit 9.11.2015 | Prokura |
Matthias Harald Christoph Schönberg seit 9.11.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Mangold seit 21.7.2015 | Prokura |
Tobias Kamphausen seit 21.7.2015 | Prokura |
Matthias Alexander Dr. Vogt seit 6.5.2015 | Geschäftsführer |
Michael Glomp seit 3.3.2015 | Prokura |
Axel Wörmann seit 3.3.2015 | Prokura |
Thomas Michael Kopp seit 12.2.2014 | Prokura |
Christoph Rose seit 1.3.2013 | Prokura |
Rudolf Dietrich Kiefer seit 17.1.2013 | Prokura |
Albrecht Luick seit 17.1.2013 | Prokura |
Peter Braun seit 17.1.2013 | Prokura |
Ignacio Roman Navarro seit 16.12.2011 | Prokura |
Marcus Nünning seit 6.4.2011 | Prokura |
Ramon Pena seit 12.10.2010 | Prokura |
Wiebke Tag seit 4.8.2010 | Prokura |
Norbert Dr. Weckes seit 4.9.2009 | Prokura |
Roland Merta seit 9.11.2007 | Prokura |
Birgit Frischen seit 9.11.2007 | Prokura |
Ralf Scherrer seit 25.7.2007 | Prokura |
Jürgen Knorr seit 25.7.2007 | Prokura |
Heinz Stolz seit 25.7.2007 | Prokura |
Klemens Dr. Bartmann seit 25.7.2007 | Prokura |
Bettina, geb. Vogt Dr. Vogt-Birnbrich seit 25.7.2007 | Prokura |
Rüdiger Weinand seit 25.7.2007 | Prokura |
Holger Lassen seit 25.7.2007 | Geschäftsführer |
Frank Dipl.-Ing. Müller seit 25.7.2007 | Prokura |
Hans-Jürgen Dr. Fromm seit 25.7.2007 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Axalta Coating Systems Germany GmbH (vormals: DuPont Performance Coatings GmbH)WuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013LageberichtÜberblick und grundsätzliche ErläuterungenZum 1. Februar 2013 wurde der Verkauf der strategischen und global aufgestellten Geschäftseinheit DuPont Performance Coatings von DuPont an verschiedene Investmentfonds abgeschlossen. Diese wurden damit auch neue Eigentümer der DuPont Performance Coatings GmbH (nachfolgend kurz "DPC") in Deutschland. Die Strategische Geschäftseinheit "DuPont Performance Coatings" wurde der Öffentlichkeit nach ihrem Verkauf unter dem neuen Namen " Axalta Coating Systems" und damit als Synonym für die vollständige Ausrichtung eines neuen unabhängigen Unternehmens vorgestellt. Das neue Logo setzt sowohl den Namen "Axalta" als auch den Leistungsfokus des Unternehmens in Szene und soll in Zukunft ein durchgängiges, unverwechselbares Symbol für die Axalta-Gruppe, seine Produkte und Dienstleistungen sein. Als ehemals zur Herberts- (bis zum Jahre 1999) und der DPC-Gruppe (bis Anfang des Jahres 2013) gehörende Gesellschaft kann Axalta Coating Systems auf einem Fundament aus Erfahrung aufbauen, das sich auf über 145 Jahre in der Lackindustrie stützt, mit heute über 120.000 Kunden in 130 Ländern und einer breiten Palette an Lacksystemen. Von unserer Erfahrung profitiert nach wie vor jedes einzelne unserer 35 Werke auf der ganzen Welt. Unsere sieben Technikzentren weltweit sorgen weiterhin für innovative Technologie. Jeden Tag suchen wir nach neuen Wegen, unser Markenportfolio zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln, die die wachsenden Kundenanforderungen erfüllen. In 42 Schulungszentren auf sechs Kontinenten erfahren Kunden, wie unsere Produkte am besten verwendet werden. Der seit dem 1. Januar 2007 bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der DuPont Performance Coatings GmbH und dem bis zum 31. Januar 2013 alleinigen Gesellschafter DuPont de Nemours (Deutschland) GmbH (nachfolgend kurz "DPD") wurde zum Ablauf des 31. Dezember 2012 einvernehmlich aufgehoben. Zum 1. Februar 2013 verkaufte die DPD 100 % ihrer Anteile an der DPC an die Axalta Coating Systems Beteiligungs GmbH mit Sitz in Köln (vormals Germany Coatings Co. GmbH mit Sitz in München). Die DPC wurde sodann im Rahmen der Neuorganisation der Axalta-Gruppe mit Handelsregistereintrag vom 8. Mai 2013 in Axalta Coating Systems Germany GmbH (nachfolgend kurz "Axalta GmbH") umfirmiert. Mit Wirkung zum 1. April 2013 wurde zwischen der künftigen Organträgerin Axalta Coating Systems Beteiligungs GmbH und der Axalta GmbH eine Ergebnisabführungvereinbarung getroffen. Die Axalta GmbH produziert und vertreibt Lacke insbesondere im Automobilbereich sowie Spezialanwendungen wie Elektroisoliersysteme, wobei der Axalta-Konzern im volumenbezogen bedeutenderen Automobillackgeschäft weltweit zu den drei größten Anbietern dieser Branche gehört. In 2013 ist es bereits gelungen, den Namen "Axalta" im Markt für alle Geschäftsbereiche erfolgreich zu etablieren. Auf dem Beschaffungsmarkt werden Rohstoffe zur Eigenproduktion von Fertigwaren im Wesentlichen von Drittlieferanten bezogen; Handelswaren hingegen überwiegend von verbundenen Unternehmen. Die Aktivitäten der Axalta GmbH sind in die folgenden drei Geschäftseinheiten aufgegliedert: OEM, Refinish und Industrial Coatings. Der Geschäftsbereich OEM umfasst den Verkauf von Autoserienlacken und technischem Service an die Automobilhersteller sowie den Vertrieb von Lacken für Kunststoffe. Der Geschäftsbereich hängt in erheblichem Maße von der Konjunkturentwicklung der Automobilindustrie ab. Die Geschäftseinheit Refinishbietet Produkte und Dienstleistungen im Bereich Autoreparaturlacke an. Die rechtlich eigenständigen Gesellschaften und gleichzeitig als Marken im Markt tätigen Vertriebsgesellschaften Standox und Spies Hecker unterstützen hierbei den Geschäftsbereich Refinish. Die Geschäftseinheit Industrial Coatings umfasst zum Einen die Produktion und den Vertrieb von Pulverlacken am Standort Landshut, zum Anderen den reinen Vertrieb von Lacken für Lastkraftwagen, Sonderfahrzeuge und kleinindustrielle Serienanwendungen (Coating Solutions), Metal Coatings und Electrical Insulating Systems. Produktionsstandorte der Axalta GmbH befinden sich in Wuppertal und in Landshut; in Wuppertal werden Produkte aller Geschäftsbereiche hergestellt, während am kleineren Standort in Landshut ausschließlich die Produktion von Pulverlacken erfolgt. Der Standort Wuppertal selbst umfasst zwei räumlich voneinander getrennte Werke. Im Werk 1 des Standortes befinden sich Bereiche der Verwaltung und des Vertriebes sowie Teile der Fachlabore. Die Produktionsstätten in Wuppertal haben ihren Sitz im Werk 2 zusammen mit weiteren Vertriebs- und Laborbereichen sowie den Beschaffungsbereichen. Einen weiteren Standort unterhält das Unternehmen in Köln, in dem hauptsächlich Bereiche des Vertriebes und der Verwaltung untergebracht sind. Zur Optimierung der Lieferbereitschaft unterhält die Axalta GmbH ein Netz von Distributionsstandorten hauptsächlich in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in Wuppertal sind in ein globales Netzwerk von insgesamt sieben Forschungs- und Entwicklungs-Centern in Amerika, Europa und Asien integriert, in denen ein dynamisches Team bestehend aus über 1.200 Wissenschaftlern, wissenschaftlichen Assistenten und Ingenieuren nach neuen Produkten und Lösungen sucht, um Kundenanforderungen zu erfüllen, während gleichzeitig kontinuierlich an der Verbesserung bereits existierender Produkte gearbeitet wird. Axalta verfügt über ein Portfolio von mehr als 1.800 genehmigten Patenten und angemeldeten Patentanwendungen, die einen Eindruck über die Forschungs- und Entwicklungsfähigkeiten auf der Basis von mehr als 145 Jahren Erfahrung in der Farbindustrie vermitteln. In Laboren konzentriert sich die Forschung auf Polymere und Pigmente, die die Grundbausteine von Farben sind. Experten der Polymersynthese suchen nach neuen Harzen zur Entwicklung von Farbprodukten mit einer besseren Widerstandskraft gegen Kratzer und UV-Einstrahlung, die die richtige Viskosität und eine bessere Haftung haben und gegen Korrosion schützen. Farbtechniker bestimmen Pigmente und Farbstreuung, um die effizientesten Beschichtungen zu schaffen. Das Ziel besteht darin, Produkte zu entwickeln, die den regionalen klimatischen Erfordernissen entsprechen, die Kundenanforderungen erfüllen und dabei die lokal bestehenden Bestimmungen, Regelungen und Gesetze einhalten. Spezialisten suchen nach neuen Mess- und Prüftechniken. In den Karosserie- und Lackierwerkstätten können Reparaturen nur zufriedenstellend bewerkstelligt werden, wenn die Reparatur von Lackschäden in genauer Übereinstimmung mit der Farbe der anderen Oberflächen des Fahrzeugs gewährleistet wird. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2013 hat für die chemische Industrie ohne die erhoffte positive Trendwende, aber auch ohne Rückschläge begonnen. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (nachfolgend kurz "VCI") zur Chemiekonjunktur im ersten Quartal 2013 hervor, der am 15. Mai 2013 vom VCI in Frankfurt am Main veröffentlicht wurde. Die chemische Industrie konnte ihre Produktion demnach im ersten Quartal des Jahres 2013 nicht steigern. Die Erzeugerpreise stagnierten nach einem starken Jahresabschluss 2012 auf hohem Niveau. Wegen der stabilen Nachfrage der Kunden im In- und Ausland machten die Unternehmen aber weiterhin gute Geschäfte. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorquartal leicht zu. Die Chemieproduktion ist im ersten Quartal 2013 mit einem Rückgang von 0,5 % gegenüber dem Vorquartal nahezu stabil geblieben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Produktion um 0,7 %. Die Kapazitätsauslastung der Chemieanlagen war aber weiterhin gut und betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 84 %. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Chemikalienpreise von Januar bis März 2013 leicht um 0,3 %. Die Preisentwicklung blieb damit nach einem zeitweiligen Anstieg zum Jahresende ohne Dynamik. Im Vorjahresvergleich waren Chemikalien aber immer noch um rund 1,1 % teurer. Der Branchenumsatz stieg im Vergleich zum Vorquartal um 1,0 % auf € 45,8 Mrd. Gegenüber dem Vorjahr legten die Erlöse somit um 0,5 % zu. Die Auslandsnachfrage erwies sich erneut als tragende Säule des Chemiegeschäfts. Insgesamt war das Jahr 2013 für die Chemieindustrie kein einfaches Jahr, wie aus der VCI-"Prognose Chemiekonjunktur 2014" hervorgeht. Zwar bestätigte sich die Annahme, dass die Chemieproduktion über das gesamte Jahr 2013 um 1,5 % wuchs, der Umsatz legte aber wegen sinkender Preise kaum zu. Das Exportgeschäft stagnierte auf Vorjahresniveau, im Inland konnte die Branche mehr Produkte absetzen als im Vorjahr. (Quelle: Quartalsbericht - Bericht zur wirtschaftlichen Lage der chemischen Industrie im 1. Quartal 2013, VCI; Presseinformation vom 12. Dezember 2013, VCI) Geschäftsverlauf der Axalta GmbHDer allgemeine, wirtschaftliche Trend in der Geschäftsentwicklung der chemischen Industrie in Deutschland bestätigt sich in der Umsatzentwicklung der Axalta GmbH im Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis März 2013. Die verschlechterte Geschäftsentwicklung in 2012 durch die u.a. in Südeuropa vorherrschende Rezession erholte sich im ersten Quartal 2013 nur unwesentlich; diese konnten durch Exportzuwächse in Osteuropa und Mitteleuropa kompensiert werden. Die vorwiegend gute Konjunktur in Deutschland spiegelt sich auch in erhöhten Inlandsumsätzen wider. Der Fortbestand der guten Auftragslage konnte in allen Geschäftsbereichen durch ein- und mehrjährige Lieferverträge gewährleistet werden. Bei nahezu stabilen Umsatzerlösen im Vergleich zum Jahresdurchschnitt des Jahres 2012 wurden die Herstellungskosten im Rumpfgeschäftsjahreszeitraum von Januar bis März 2013 vornehmlich durch erhöhte Konzernumlagen und Lizenzabgaben an die Axalta Coating Systems LLC mit Sitz in den USA beeinflusst, was entsprechend negative Auswirkungen auf die variable Marge hatte. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt des Jahres 2012 weist das Bruttoergebnis vom Umsatz einen Rückgang von etwa 12,4 % aus. An Optimierungen insbesondere der Zulieferverträge in diesem Bereich wird fortlaufend gearbeitet, um diesem negativen Trend soweit als möglich entgegenzuwirken. Verschiedene Projekte in der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens in Beschaffung, Produktion, Lagerhaltung, Vertrieb und Verwaltung führten weiterhin zu wesentlichen Effizienzsteigerungen. Insgesamt führten die realisierten Top-Line-Growth-, Effizienz- und Kostenoptimierungsinitiativen, die in den letzten Jahren angelaufen sind, auch im Rumpfgeschäftsjahr 2013 zu nachhaltigen Verbesserungen des Geschäftsergebnisses des Unternehmens. Die Axalta GmbH ist damit in Deutschland strategisch optimal für die Zukunft aufgestellt und kann dem Druck des Marktes gefestigt entgegentreten. Ertragslage im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2013Aufgrund der unterschiedlich langen Geschäftsjahre von drei Monaten im Rumpfgeschäftsjahr 2013 gegenüber zwölf Monaten im Geschäftsjahr 2012 sind die nachfolgenden Aussagen insbesondere zur Ertragslage nur bedingt vergleichbar. Im Vergleich zum Durchschnitt des Geschäftsjahres 2012 endet das Rumpfgeschäftsjahr 2013 mit einem leichten Umsatzrückgang von insgesamt € 1,5 Mio bzw. 0,7 % bei einem Gesamtumsatz von € 213,4 Mio. Der Exportanteil in Ländern der Europäischen Union konnte dabei leicht um rund € 0,2 Mio bzw. 0,3 % gesteigert werden, während der Anteil am Umsatz mit nichteuropäischen Ländern um etwa € 2,0 Mio bzw. 4,7 % zurückging. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ebenfalls im Vergleich zu den Durchschnittswerten des Geschäftsjahres 2012 einen geringen Zuwachs von € 0,3 Mio bzw. 0,3 %. Vom Gesamtumsatz entfielen € 111,7 Mio (Durchschnittsvergleichswert Vorjahr € 115,4 Mio) auf den Geschäftsbereich Refinish, € 70,7 Mio (Durchschnittsvergleichswert Vorjahr € 68,8 Mio) auf den Geschäftsbereich OEM und € 31,0 Mio (Durchschnittsvergleichswert Vorjahr € 30,7 Mio) auf den Geschäftsbereich Industrial. Im Bereich der Rohstoff- und Energiebeschaffung stand ein leichter Rückgang der Chemikalienpreise auf weiterhin hohem Niveau einem anhaltenden Trend steigender Preise auf den Energiebeschaffungsmärkten gegenüber. Ferner führten auf der Grundlage neuer Vereinbarungen mit der Axalta Coating Systems USA, LLC erhöhte Lizenzgebühren und Konzernumlagen im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt von € 135,6 Mio zu einem Anstieg der Herstellungskosten auf € 143,9 Mio bzw. 6,1 %. Folglich sank die Bruttomarge bei unveränderten Absatzpreisen und leichtem Umsatzrückgang auf 32,6 % (Vorjahr 36,9 %). Das Bruttoergebnis vom Umsatz (€ 69,5 Mio) sank demnach um € 9,8 Mio bzw. 12,4 % verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresdurchschnittswert von € 79,3 Mio. Die variablen Vertriebskosten stiegen, bezogen auf den Jahresdurchschnitt des Vorjahres (€ 8,3 Mio), um € 0,9 Mio bzw. 2,7 % auf € 9,2 Mio. Bei den fixen Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten (€ 55,6 Mio) wurde ein Anstieg von € 6,4 Mio bzw. 3,2 % gegenüber dem durchschnittlichen Vergleichswert (€ 49,2 Mio) aus 2012 verzeichnet, unter anderem bedingt durch Aufwandsabgrenzung wie etwa der Urlaubsrückstellung. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen verringerte sich gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt (€ 5,8 Mio) um € 0,9 Mio. bzw. 16,1 % auf € 4,8 Mio. Im Wesentlichen stehen der Ausbuchung von Forderungen gegen die DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG aufgrund von Übertragungen mitarbeiterbezogener Verbindlichkeiten im Rahmen von Personaltransfers von € 3,0 Mio Erträge aus Rückstellungsauflösungen von € 1,6 Mio gegenüber. Die Ertragslage der Gesellschaft wird im Rumpfgeschäftsjahr 2013 insgesamt durch periodenfremde und neutrale Erträge in Höhe von € 1,9 Mio sowie durch periodenfremde und neutrale Aufwendungen von € 4,1 Mio beeinflusst. Im vorangegangenen gesamten Geschäftsjahr 2012 sind periodenfremde und neutrale Erträge von € 0,4 Mio und periodenfremde und neutrale Aufwendungen von € 1,1 Mio angefallen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis bleibt mit € -1,4 Mio weiterhin negativ, nahezu unverändert zum durchschnittlichen Vorjahresvergleichswert von ebenfalls € -1,4 Mio und in der Hauptsache auf insgesamt geringeren Zinserträgen (€ 0,3 Mio) bei gleichzeitig höheren Zinsaufwendungen (€ 1,8 Mio) beruhend. Die außerordentlichen Aufwendungen von € 1,4 Mio betreffen, wie in Vorjahren nachgeholte Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen im Zuge der zum 1. Januar 2010 vollzogenen Umstellung der Rechnungslegungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von € 1,4 Mio betreffen die Aufwendungen für die laufende Gewerbe- (€ 0,8 Mio) und Körperschaftsteuer (€ 0,6 Mio) inklusive Solidaritätszuschlag des Rumpfgeschäftsjahres von Januar bis März 2013. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit € 8,0 Mio um € 18,1 Mio hinter dem vergleichbaren durchschnittlichen Ergebnis des Vorjahres von € 26,1 Mio zurück. Diese Verschlechterung resultiert hauptsächlich aus dem operativen Ergebnis, welches um € 18,0 Mio bzw. - 65,5 % von durchschnittlich € 27,5 Mio im Vorjahr auf € 9,0 Mio im abgeschlossenen Rumpfgeschäftsjahr zurückgegangen ist. Der Jahresüberschuss des Rumpfgeschäftsjahres 2013 von € 5,2 Mio liegt um € 17,0 Mio bzw. - 76,7 % hinter dem zum Vergleich herangezogene Durchschnittsjahresergebnis des Geschäftsjahres 2012 von € 22,1 Mio (Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2012 € 88,5 Mio) zurück. Zu berücksichtigen sind dabei vor allem gestiegene Lizenzgebühren und Konzernumlagen wie auch die im Rumpfgeschäftsjahr 2013 nicht mehr bestehende Ergebnisabführung bzw. steuerliche Organschaft verbunden mit entsprechenden Ertragsteueraufwendungen von € 1,4 Mio. Die Gewerbesteueraufwendungen im Vorjahr von € 10,2 Mio resultierten aus einer rückwirkenden Besteuerung eines Einbringungsgewinns im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der DPC GmbH (heute Axalta GmbH) zum 1. Februar 2013 innerhalb von sieben Jahren nach dem zu Buchwerten erfolgten Formwechsel von einer GmbH & Co. KG in eine GmbH zum 1. Januar 2007. Vermögens- und Finanzlage zum 31. März 2013Die Bilanzsumme der Axalta GmbH ist um € 86,3 Mio auf € 442,5 Mio gesunken. Während das Anlagevermögen mit einem geringen Rückgang von € 1,0 Mio (- 1,0 %) auf € 98,3 Mio fast unverändert blieb, sank das Umlaufvermögen um € 85,3 Mio bzw. - 19,9 % auf € 342,4 Mio. Im Wesentlichen ist die Reduzierung der Bilanzsumme auf den Abfluss liquider Mittel von € 69,8 Mio (- 76,7 %) auf einen Bestand von € 21,2 Mio zurückzuführen. Des Weiteren verringerten sich die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren, an unfertigen Erzeugnissen und an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um insgesamt € 3,3 Mio (- 4,0 %) auf € 79,0 Mio. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken im Geschäftsjahr um € 12,2 Mio (- 4,8 %) auf € 242,1 Mio. In das Sachanlagevermögen wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von € 2,2 Mio getätigt. Die in Sachanlagen getätigten Investitionen blieben somit um € 0,5 Mio hinter den im Geschäftsjahr angefallenen Abschreibungen auf Sachanlagen von € 2,7 Mio zurück. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um € 13,3 Mio auf € 68,0 Mio. Gegen verbundene Unternehmen verringerten sich dagegen die ausgewiesenen Forderungen um € 29,3 Mio auf € 158,7 Mio, welche im Wesentlichen mit € 108,6 Mio Darlehensgewährungen und in geringerem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen. Der Finanzmittelbestand verminderte sich um € 69,8 Mio auf € 21,2 Mio. Der Rückgang der liquiden Mittel begründet sich vorwiegend mit der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2012 an den damaligen, alleinigen Gesellschafter DPD. Die Rückzahlung von an verbundene Unternehmen gewährten Darlehensforderungen belief sich im Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis März 2013 auf € 89,6 Mio, während Darlehen in Höhe von insgesamt € 67,6 Mio neu vergeben wurden. Die Eigenkapitalquote stieg zum Bilanzstichtag um 8,0 Prozentpunkte auf 43,5 % gegenüber 35,5 % im Vorjahr; zum Einen infolge des verringerten Bilanzvolumens und zum Anderen aufgrund des um das Jahresergebnis für das Rumpfgeschäftsjahr (€ 5,2 Mio) erhöhten Eigenkapitals von € 192,7 Mio (Vorjahr € 187,5 Mio). Das Eigenkapital deckt somit unverändert das Anlagevermögen vollständig sowie einen Anteil am kurzfristig gebundenen Umlaufvermögen von 27,6 % (Vorjahr 20,6 %). Nach wie vor ist die Gesellschaft mit einer soliden Eigenkapitaldecke ausgestattet. Zusammen mit dem Eigenkapital (€ 192,7 Mio) sichern hohe längerfristige Pensions- und pensionsähnliche Rückstellungen von € 109,5 Mio (Vorjahr € 107,9 Mio) sowie Konzern- (€ 23,6 Mio) und Lieferantenverbindlichkeiten (€ 62,6 Mio) die Finanzierung der Gesellschaft. Die Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um € 1,0 Mio von € 158,9 Mio im Vorjahresabschluss auf € 159,7 Mio im Berichtsjahr. Dabei erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um € 1,6 Mio die sonstigen Rückstellungen verminderten sich um € 2,3 Mio und die Steuerrückstellungen erhöhten sich um € 1,4 Mio. Die Verbindlichkeiten minderten sich um € 92,2 Mio auf € 90,1 Mio (Vorjahr € 182,3 Mio) vornehmlich durch Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 101,3 Mio auf lediglich € 23,6 Mio. Zurückzuführen ist der Rückgang im Wesentlichen auf die Zahlung von Verbindlichkeiten gegenüber dem ehemaligen alleinigen Gesellschafter DPD, in der Hauptsache aus der Ergebnisabführung für 2012 (€ 88,5 Mio). Des Weiteren sind die Konzernverbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen rückläufig, da im Hinblick auf die zum 1. Februar 2013 vollzogene Trennung vom DuPont-Konzern der Kreis der verbundenen Unternehmen deutlich kleiner geworden ist. MitarbeiterDie Axalta GmbH beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2013 durchschnittlich 2.185 (Vorjahr 2.177) fest angestellte Mitarbeiter. Das erste Quartal 2013 war geprägt durch vielfältige Maßnahmen im Zusammenhang mit der Verselbständigung der strategischen Geschäftseinheit DuPont Performance Coatings ("Stand-Alone Prozess"). Hierbei fanden umfangreiche Prozessänderungen statt und machten verschiedenste Trainingsmaßnahmen notwendig; dabei wurden funktionale und technische Kompetenzen vermittelt. Der Bildungsbedarf der Belegschaft wird über Umfragen, Stichproben oder Zielgruppen-Analysen erhoben. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 wurden alle Mitarbeiter zum Thema "Respekt für Menschen" trainiert. Sicherheits- und umweltrelevante Themen bildeten neben anderen Schwerpunkten aus dem Bereich unserer Kernwerte einen weiteren Schwerpunkt unserer Fortbildungsmaßnahmen. Das Vergütungssystem unterliegt im Wesentlichen den regionalen Tarifverträgen der Chemischen Industrie. Unfall- und UmweltschutzEiner unserer wichtigsten Kernwerte ist die Zusicherung, alle durch das gesamte Spektrum unserer Geschäftsaktivitäten von der Produktentwicklung und Herstellung, Verteilung bis hin zur Abfallentsorgung entstehenden Umwelteinflüsse auf ein Minimum zu reduzieren. Die gewissenhafte Einhaltung von Umweltgesetzen und Regelungen ist nur ein Ausgangspunkt. Jede unserer Fertigungseinrichtungen rund um die Welt erfüllt die Anforderungen nach ISO 14001. Unsere eigenen Umweltmanagementsysteme und -prozesse, unsere eigenen Environment, Health & Safety-Richtlinien (EH&S) setzen höhere Maßstäbe, die dafür sorgen, dass nachhaltige Verbesserungen verwirklicht werden können. Die für Axalta geltenden EH&S-Richtlinien und das Berichtswesen für den Bereich Unfall- und Umweltschutz sind aus den internen DuPont-Safety-Richtlinien übernommen worden und haben weiterhin Gültigkeit. Nachdem im Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 eine Zunahme von Unfällen und damit eine Verschlechterung der Unfallraten zu berichten war, hat sich die Situation im Rumpfgeschäftsjahr 2013 wieder wesentlich verbessert. Die Forcierung des Mitarbeitertrainings und anderer Maßnahmen, die die Eigenverantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters in Bezug auf bestehende Sicherheitsanforderungen unterstreicht, führte zu einer Verbesserung der sogenannten Total Recordable Rate (Unfallhäufigkeit bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden) der drei Standorte Wuppertal 0,12 (Vorjahr 0,34), Landshut 0,00 (Vorjahr 0,00) und Köln 0,00 (Vorjahr 0,00). Alle Unfälle wurden einzeln nach Ursache und Maßnahmen im Hinblick auf eine zukünftige Vermeidung analysiert. Seit der Einführung und Umsetzung einer konsequent CO²-orientierten Dienstwagenrichtlinie hat die Axalta GmbH in Deutschland die Emissionen seines Fuhrparks erheblich reduziert, ohne dabei Abstriche in Qualität und Modellvielfalt machen zu müssen. Der durchschnittliche CO²-Ausstoß pro Fahrzeug sank bei den PKW im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als 74 g/km auf derzeit 130 g/km; damit hat das Unternehmen bereits im Juni 2013 das für Jahr 2015 gesetzte Ziel von 130 g/km erfüllt. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Zum 1. April 2013 wurden die Geschäftsanteile von jeweils 100 % der Axalta GmbH an der Spies Hecker GmbH und an der Standox GmbH an die AXALTA Coating Systems Deutschland Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln verkauft. Ebenfalls mit Datum zum 1. April 2013 trat zwischen der Axalta Coating Systems Beteiligungs GmbH mit Sitz in Köln und der Axalta GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag in Kraft. Die Gesellschafterversammlung der Axalta GmbH beschloss am 22. April 2013 die Umfirmierung der Du Pont Performance Coatings GmbH in Axalta Coating Systems Germany GmbH; die entsprechende Eintragung im Handelsregister erfolgte 8. Mai 2013. Seit dem 29. Juli 2013 liegen Verträge zur Sicherung von fremden Verbindlichkeiten vor, die im Einzelnen Vereinbarungen zu folgenden Aspekten betreffen: Verpfändungen für alle bestehenden deutschen Bankkonten inklusive aller Unter- und Festgeldkonten, Globalabtretung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutscher Kunden, aus Versicherungsverträgen, aus Darlehen an deutsche verbundene Unternehmen und aus Nebenrechten, eingetragene Grundpfandrechte auf alle Grundstücke und Gebäude und Sicherungsübereignung aller Vorräte und des beweglichen Sachanlagevermögens in deutschen Standorten. Zum 1. Februar 2013 wurden neue Vereinbarungen mit der Axalta Coating Systems, LLC (USA) im Hinblick auf konzerninterne Umlagen von Kosten getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarungen wurden ebenfalls neue Modalitäten in Bezug auf Lizenzabgaben an die Axalta Coating Systems, LLC (USA) als Lizenzgeber, Teilung von Kosten der Axalta GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die Weiterbelastung von Prämien global abgeschlossener Versicherungsverträge vereinbart. Andere, wesentliche Sachverhalte von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Rumpfgeschäftsjahres März 2013 nicht eingetreten. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtErläuterungen zum Risikomanagementsystem Als Tochtergesellschaft eines vormals amerikanischen börsengelisteten Unternehmens (E. I. DuPont) ist die Axalta GmbH in das interne Kontrollgefüge einer Konzernobergesellschaft eingebunden, das innerhalb des Axalta-Konzerns ab dem 1. Februar 2013 fortgeführt wird. Das Risikomanagement innerhalb des Unternehmens wird durch geeignete Planungs- und Kontrollprozesse im Unternehmen sichergestellt. Chancen der künftigen Entwick l ung Ständige Änderungen zu einer zunehmend individualisierten und fragmentierten Nachfrage der Automobilindustrie machen eine enge Kooperation zwischen Axalta und seinen Kunden erforderlich; damit verbunden sind steigende Ansprüche an Produktmix, Qualität, Produktivität und Haltbarkeit. Chancen sieht Axalta in der innovativen Weiterentwicklung und Verwirklichung fortlaufender Konzepte zur Verbesserung der Technologien und Qualitätssicherung, von denen die Kunden profitieren. Beispielsweise steigert die letzte Generation der ElectroShield-27 electrocoat-Prozesse die Produktivität und Effektivität in der Fahrzeugherstellung. Die dritte Generation von Wasserbasislackprodukten für OEM- und Refinish-Kunden stellt verbesserte Deckeigenschaften in den Lackierprozessen bereit und verkürzt die Durchlaufzeiten. Risiken der künftigen Entwicklung Mit der Namensänderung in ""Axalta Coating Systems" bestand das Risiko, Marktanteile an die Konkurrenz zu verlieren. Werbekampagnen und Öffentlichkeitsinitiativen bei den Kunden konnten den Namen "Axalta Coating Systems" schon in 2013 als Nachfolger der Marke "Herberts" bzw. "DuPont Performance Coatings" im Automobil- und Industriemarkt etablieren und bekannt machen. Die Axalta GmbH ist wie jeder Automobilindustriezulieferer den Konjunkturschwankungen dieses Industriesektors ausgesetzt. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Branche durch gesamtwirtschaftliche Krisen wie die Schuldenkrise in Europa hat direkte Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Axalta GmbH. Ein weiteres Risiko dieser Branche besteht in der Abhängigkeit der Entwicklung von Rohstoff- und Energiepreisen. Angewandte Strategien zur Minimierung dieses Risikos können negative Auswirkungen auf die Herstellungskosten und die Marge mildern, jedoch kaum vermeiden. Als global operierendes Unternehmen unterliegt die Axalta GmbH den üblichen Wechselkursrisiken. Inwieweit sich Einflüsse aus der Wechselkursentwicklung zwischen den Währungen EURO und US-Dollar auf die konjunkturelle Entwicklung für das Exportgeschäft der deutschen und anderen europäischen Industriebetriebe ergeben werden, ist schwer abzuschätzen. Etwaige, den Bestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag 31. März 2013 und zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses nicht. Prognose Das Geschäftsjahr 2013 der Axalta GmbH ist dadurch geprägt, dass die Gesellschaft zwei aufeinanderfolgende Rumpfgeschäftsjahre eingelegt hat, und zwar vom 1. Januar bis zum 31. März und vom 1. April bis zum 31. Dezember. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft seit dem 1. Februar 2013 einem neuen, dem Axalta-Konzern angehört. Die Planung des gesamten Jahres 2013 sah gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 trotz rückläufig prognostizierter Absatzmengen auf dem europäischen Absatzmarkt ein insgesamt um 2,3 % höheres Umsatzvolumen vor, das - vergleichbar mit den zurückliegenden Geschäftsjahren - anteilig auf die Geschäftsbereiche Refinish (rd. 55 %), OEM (rd. 30 %) und Industrial Coatings (rd. 15 %) entfällt; tatsächlich entwickelten sich die Umsatzerlöse im gesamten Jahr 2013 mit einem leichten Minus von 1,5 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2012. Im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 wurde für das Geschäftsjahr 2013 bereits ein positives, vor allem durch den Geschäftsbereich Refinish getragenes Ergebnis prognostiziert. Für das Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis März 2013 ist dies mit einem Jahresüberschuss von € 5,2 Mio eingetreten, wobei zu berücksichtigen ist, dass ab dem 1. Februar 2013 von der Axalta Coating Systems, LLC (USA) belastete Umlagen und Entgelte von insgesamt € 8,6 Mio, außerordentliche Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen von € 1,4 Mio im Zuge der Umstellung auf das BilMoG und Ertragsteuern von € 1,4 Mio das Ergebnis belastet haben. Für das zweite Rumpfgeschäftsjahr von April bis Dezember 2013 ist zu berücksichtigen, dass weitere Konzernumlagen und -entgelte von € 42,8 Mio, beschlossene Restrukturierungsmaßnahmen von € 23,7 Mio sowie weitere außerordentliche Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen von € 4,2 Mio das Ergebnis belastet haben. Für das Geschäftsjahr 2014 wird - gemessen am Umsatz des gesamten Jahres 2013 von vorläufig € 855 Mio - ein Umsatzplus in Höhe von 4,0 % erwartet. Für das Jahresergebnis 2014 (vor Ergebnisabführung) wird auf der Grundlage derzeitiger Einschätzungen eine deutliche Verbesserung gegenüber dem gesamten Jahr 2013 erwartet. Für das Geschäftsjahr 2015 sieht die Umsatzprognose - gemessen am Umsatz des Jahres 2014 - ein Wachstum von 3,2 % vor. Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) wird unter ansonsten gleichbleibenden Prämissen und Markteinflussfaktoren gegenüber dem Vorjahr tendenziell leicht verbessert erwartet.
Wuppertal, den 7. Mai 2014 Die Geschäftsführung Otmar Hauck Holger Lassen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeinesDie Axalta Coating Systems Germany GmbH, Wuppertal (nachfolgend "Axalta GmbH"), ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB und wendet die Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften nach dem HGB (Handelsgesetzbuch) und dem GmbH-Gesetz an. Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wird gemäß § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist gerundet in Euro aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht einem Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2013 (im Folgenden "Rumpfgeschäftsjahr"). Die Vorjahreszahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012. Demzufolge steht einem dreimonatigen Zeitraum im Vorjahr ein Zeitraum von zwölf Monaten gegenüber, sodass der Jahresabschluss des Rumpfgeschäftsjahres 2013 zum 31. März 2013 insgesamt, insbesondere aber im Hinblick auf die Gewinn- und Verlustrechnung, nur bedingt vergleichbar ist. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es handelt sich dabei um entgeltlich erworbene Software und einen aktivierten Kundenstamm, die linear über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben werden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen, entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge bis einschließlich des Jahres 2007 wurden überwiegend degressiv abgeschrieben mit Übergang zur linearen Abschreibung, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Seit dem Geschäftsjahr 2008 erfolgen die Abschreibungen für Anlagenzugänge nach der linearen Methode. Mit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. Januar 2010 wurde vom Wahlrecht der Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der zuvor geltenden Vorschriften Gebrauch gemacht. Bei den Abschreibungen auf Gebäude wird eine Nutzungsdauer zwischen 10 und 50 Jahren zugrunde gelegt. Maschinen und maschinelle Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear zwischen 3 und 25 Jahren bzw. degressiv mit 20 % bzw. 30 % für Altanlagen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 150 im Einzelfall nicht übersteigen, wurden bis zum 31. Dezember 2009 im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Für Zugänge von Wirtschaftsgütern ab dem 1. Januar 2010, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter € 1.000 liegen, werden keine Sammelposten mehr gebildet, sondern es erfolgt eine sofortige aufwandswirksame Erfassung. Die Abschreibungen der bestehenden Sammelposten werden fortgesetzt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche langfristige Ausleihungen werden abgezinst. Die Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Bestände an Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu durchschnittlichen, dem Grad der Fertigstellung entsprechenden Herstellungskosten, die der fertigen Erzeugnisse zu durchschnittlichen Herstellungskosten. Sie enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, fertigungsbezogene Verwaltungskosten sowie durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht aktiviert. Wertberichtigungen im Vorratsvermögen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn Gründe vorliegen, die im Falle der unfertigen sowie fertigen Erzeugnisse und Handelswaren einen Erlös unterhalb der durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erwarten lassen. Dies liegt vor allem dann vor, wenn eine Bewertung der Bestände wegen gesunkener Absatzpreise oder hinsichtlich ihrer Gängigkeit infolge des anzuwendenden Niederstwertprinzips unterhalb der durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zu erfolgen hat. Im Falle von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren erfolgen Wertberichtigungen, wenn am Bilanzstichtag die letzten Anschaffungskosten unter dem jeweiligen Buchwert liegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen auf Forderungen angemessen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag, die im Folgejahr zu Aufwendungen führen. Das unter dem Eigenkapital ausgewiesene gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zu Nennwerten angesetzt. Bei der Bildung von Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungenerfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 5,00 % p.a., der dem für März 2013 von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Der Bewertung liegen die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen sind mit 2,75 % berücksichtigt, Rentensteigerungen mit 1,75 %. Ferner ist eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationsrate unterstellt. Alle Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung für pensionsfähige Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze werden durch Pensionskassenbeiträge finanziert. Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung für pensionsfähige Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze werden durch die Bildung von Pensionsrückstellungen finanziert. Pensionszusagen bestehen in der Form einer Beitragszusage (Pensionskasse, Alters- und Risikovorsorge I), einer beitragsorientierten Zusage (Alters- und Risikovorsorge II) sowie einer Zusage aus Entgeltumwandlung (Versorgungslohn). Die Bilanzierung und Bewertung der Verpflichtung aus Entgeltumwandlung (Versorgungslohn) erfolgt ebenfalls nach dem unter den Pensionsrückstellungen dargestellten Anwartschaftsbarwertverfahren. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Rückstellungen enthalten Aufstockungsbeträge, Abfindungsverpflichtungen und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,80 % p.a., in Anlehnung an den von der Deutschen Bundesbank im März 2013 veröffentlichten Zinssatzes bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Rechnungszinses von 5,00 % p.a. Es handelt sich dabei um den für März 2013 von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert und rentenähnliche Verpflichtungen sind zum Barwert angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungsbeträgen erfolgt gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Latente Steuern Die Gesellschaft ermittelt latente Steuern aus temporären Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen gemäß § 274 HGB. Als Obergesellschaft einer bis zum 31. März 2013 geltenden steuerlichen Organschaft mit der Standox GmbH und der Spies Hecker GmbH geschieht dies für den gesamten steuerlichen Organkreis. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB keinen Gebrauch, die Ermittlung der latenten Steuern ergibt einen Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern. Mit dem 1. April 2013 ist die Gesellschaft als Organgesellschaft in den steuerlichen Organkreis der AXALTA Coating Systems Deutschland Holding GmbH & Co. KG eingetreten, sodass zukünftig etwaige latente Steuern der Gesellschaft auf der Ebene des neuen Organträgers ausgewiesen werden. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Zeitwert des Deckungsvermögens aus der Rückdeckungsversicherung, der nur die Erfüllungsrückstände und nicht die Aufstockungsbeträge zur Altersteilzeitverpflichtung bzw. die Abfindungen abdeckt und den Anschaffungskosten bzw. dem beizulegendem Zeitwert entspricht, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.697. Dieser wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsrückstand aus Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 1.104) verrechnet. Daraus ergibt sich ein Aktivüberhang in Höhe von T€ 593, der unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen ist. Die nicht durch das Deckungsvermögen gesicherten Bestandteile aus Altersteilzeitverpflichtungen (Aufstockungsbeträge und Abfindungen) von T€ 646 sind unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund der zum 1. Januar 2010 durchgeführten Umstellung der Rechnungslegung auf das BilMoG ergab sich im Hinblick auf die Bewertung der Pensionsrückstellungen ein Unterschiedsbetrag von insgesamt T€ 20.950. Es wurde von der Übergangsvorschrift des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Im Rumpfgeschäftsjahr 2013 wurde ein Betrag von T€ 1.396 den Pensionsrückstellungen zugeführt und im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Der am Bilanzstichtag 31. März 2013 noch nicht passivierte Unterdeckungsbetrag beläuft sich auf T€ 4.187. Einem Verpflichtungsbetrag von T€ 114.123 steht damit ein Buchwert von T€ 109.936 gegenüber. Sonstige Rückstellungen
Die personalbezogenen Rückstellungen umfassen unter anderem auch Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Wertguthaben. Dabei werden im Rahmen eines sogenannten Wertkontenmodells die sich aus dem Tarifvertrag ergebenden Demografiebeträge sowie auch Entgeltbestandteile umgewandelt und in eine Rückdeckungsversicherung angelegt. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich zum 31. März 2013 auf T€ 4.314 und wird gemäß § 246 Absatz 2 HGB mit den dazugehörigen Verpflichtungen saldiert. Der übersteigende Betrag der Verpflichtungen wird mit T€ 958 unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Verbindlichkeiten
Alle zum 31. März 2013 ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Aufgliederung nach Regionen:
Aufgliederung nach Geschäftsfeldern:
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen, Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten Die Vertriebskosten weisen periodenfremde Aufwendungen von T€ 176 aus Kommissionen und die allgemeinen Verwaltungskosten weisen periodenfremde Aufwendungen von T€ 584 aus IT-Abschreibungen auf. Sonstige betriebliche ErträgeUnter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde von T€ 1.912 enthalten. Aus der Auflösung von Rückstellungen ergeben sich T€ 1.570 (Vorjahr T€ 379), aus der Auflösung einer im Vorjahr gebildeten Wertberichtigung auf eine sonstige Forderung T€ 186, aus Service- und Marketingleistungen an einen Großkunden T€ 107 sowie aus der Ausbuchung einer Verbindlichkeit T€ 48. Des Weiteren ergeben sich Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 7.578 (Vorjahr T€ 1.185). Aufgrund einer Änderung bei der Ermittlung der Salden aus Währungsumrechnungsdifferenzen sind die Angaben zum Vorjahreswert nicht vergleichbar. Materialaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB
Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 14 (Vorjahr T€ 568), die sich ausschließlich aus Verlusten aus Anlagenabgängen ergeben (Vorjahr T€ 40). Aus Fremdwährungskursverlusten ergeben sich T€ 6.606 (Vorjahr T€ 2.603). Wie auch im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge sind diese Angaben aufgrund einer Änderung bei der Ermittlung der Salden aus Währungsumrechnungsdifferenzen nicht mit dem Vorjahreswert vergleichbar. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus Darlehen an verbundene Unternehmen von T€ 184 (Vorjahr T€ 1.826), sowie T€ 68 an den ehemaligen Gesellschafter DuPont de Nemours Deutschland GmbH. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen von T€ 110 (Vorjahr T€ 1.772) sowie T€ 200 an den ehemaligen Gesellschafter DuPont de Nemours Deutschland GmbH. Auf Aufzinsungen von Rückstellungen entfallen T€ 1.441 (Vorjahr T€ 5.861); davon betreffen T€ 1.369 die Pensionsrückstellungen. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen (T€ 1.396) resultieren aus der anteiligen Zuführung des Unterschiedsbetrags aus der Übergangsvorschrift des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (BilMoG) zu den Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Nach Aufhebung des bis zum 31. Dezember 2012 bestehenden steuerlichen Organkreises mit der DuPont Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Wuppertal, als oberster Organträgerin bestand für die Axalta GmbH bis zum 31. März 2013 weiterhin eine steuerliche Organschaft zu den Tochtergesellschaften Standox GmbH und Spies Hecker GmbH. Die in diesem Organkreis im Rumpfgeschäftsjahr anfallende Körperschaft- (T€ 615) und Gewerbesteuer (T€ 787) sowie der Solidaritätszuschlag (T€ 30) werden in der Axalta GmbH als Organträgerin ausgewiesen. Zum 1. April 2013 ist die Axalta GmbH in eine steuerliche Organschaft mit der AXALTA Coating Systems Deutschland Holding GmbH & Co. KG als Organträgerin eingetreten. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen / Außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben (Bestellobligo) belaufen sich zum Bilanzstichtag 31. März 2013 auf T€ 3.303. Die Abwicklung der zugrunde liegenden einzelnen Investitionsvorhaben erstreckt sich teilweise über mehrere Jahre. Zum Bilanzstichtag 31. März 2013 bestehen zudem Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 16.374, deren Fälligkeit sich aus nachstehender Aufstellung ergibt. Aufgrund des eingelegten Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. März 2013 und der bestehenden Systematik in der Ermittlung der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wird ausnahmsweise von der Angabe der binnen eines Jahres fälligen Verpflichtungen abgewichen; stattdessen werden die Verpflichtungen angegeben, die in dem folgenden Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2013 fällig werden.
Die Axalta GmbH unterhält in Deutschland zur Optimierung der Lieferbereitschaft ein Netz von angemieteten Lagerräumen als Distributionsstandorte. Die Vorteile bestehen in der Vermeidung der Kapitalbindung und der Eigenbewirtschaftung von Immobilien und ermöglichen zeitnahe Maßnahmen, um auf gegebenenfalls geänderte Marktbedingungen reagieren zu können. Risiken bestehen nur, falls sich existierende Mietverträge nicht verlängern lassen. Die Axalta GmbH betreibt darüber hinaus eine Vielzahl von Lieferanten- und Kunden-Konsignationslägern. Bei den Lieferantenkonsignationslägern nutzt die Axalta GmbH die Vorteile der Versorgungssicherheit von Rohstoffen für die Produktion und die mit der Berechnungsabwicklung verbundenen geringen Kapitalbindungskosten. Konsignationsläger sind überwiegend bei Kunden des Geschäftsbereichs Autoserie (Automotive OEM Coatings) eingerichtet, um auch hier einen hohen Grad an Lieferbereitschaft gewährleisten zu können. Als Vorteile werden hier die Planungssicherheit und Losgrößenoptimierung bei der Produktion und Bereitstellung der Fertigprodukte gesehen. Hiermit verbundene Risiken sind eine erhöhte Kapitalbindung sowie mögliche wertmindernde Faktoren im Hinblick auf die bereitgestellten Produkte. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB liegen zum Abschlussstichtag 31. März 2013 nicht vor. Seit dem 29. Juli 2013 liegen Verträge zur Sicherung von fremden Verbindlichkeiten vor, die im Einzelnen Vereinbarungen zu folgenden Aspekten betreffen: Verpfändungen für alle bestehenden deutschen Bankkonten inklusive aller Unter- und Festgeldkonten, Globalabtretung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutscher Kunden, aus Versicherungsverträgen, aus Darlehen an verbundene deutsche Unternehmen und aus Nebenrechten, eingetragene Grundpfandrechte auf alle Grundstücke und Gebäude und Sicherungsübereignung aller Vorräte und des beweglichen Sachanlagevermögens in deutschen Standorten. Mit einer Inanspruchnahme hieraus ist gegenwärtig nicht zu rechnen. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Nachfolgend sind die im Rumpfgeschäftsjahr von Januar bis März 2013 getätigten Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen aufgeführt:
Aufstellung des Anteilsbesitzes
1 Jahresergebnis zum 31. März 2013 vor Ergebnisabführung 2 Eigenkapital und Jahresergebnis des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 3 vormals DuPont Tangier Free Zone SAS, Tanger, Marokko 4 vormals DuPont Performance Coatings Argentina S.R.L. 5 vormals DuPont Shinto Automotive Systems Co. Ltd. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das Rumpfgeschäftsjahr mit T€ 176 ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnis verwendung Es ist beabsichtigt, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.162 auf neue Rechnung vorzutragen. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die Axalta GmbH gehörte bis zum 31. Januar 2013 zum Konzernkreis der E.I. du Pont de Nemours and Company, Inc., Wilmington, Delaware / USA. Seit dem 1. Februar 2013 gehört die Axalta GmbH zum Konzern der Axalta Coating Systems Bermuda Co. Ltd., Hamilton / Bermuda. Der größte und der kleinste Kreis der verbundenen Unternehmen der Axalta GmbH umfasst das niederländische Mutterunternehmen, die Axalta Coating Systems Dutch Co. Top Coöperatief U.A., Amsterdam / Niederlande ("DutchCo") und sämtliche Tochterunternehmen. Da die Axalta GmbH und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der DutchCo zum 31. Dezember 2013 einbezogen werden, plant die Axalta GmbH entsprechend der Rechtsverordnung gemäß § 292 HGB darauf zu verzichten, einen handelsrechtlichen Teilkonzernabschluss und einen Teilkonzernlagebericht zu erstellen. Dieser Konzernabschluss der DutchCo soll in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und in Amsterdam / Niederlande oder über die Axalta GmbH in Wuppertal erhältlich sein. Der Konzernabschluss der DutchCo soll nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt werden. Wesentliche Unterschiede zwischen US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften werden nachfolgend erläutert. Anlagevermögen
Rückstellungen
Latente Steuern
Geschäftsführung
Mitglieder des Aufsichtsrats
*Arbeitnehmervertreter Bezüge der OrganeFür die Geschäftsführung sind im Rumpfgeschäftsjahr 1. Januar bis 31. März 2013 keine Aufwendungen angefallen. Auf den gleichen Zeitraum entfallen Aufwendungen für den Aufsichtsrat von T€ 21. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf T€ 114. An Pensionsverpflichtungen sind für diese Personengruppe T€ 4.474 unter den Pensionsrückstellungen passiviert.
Wuppertal, den 7. Mai 2014 Die Geschäftsführung Otmar Hauck Holger Lassen Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Axalta Coating Systems Germany GmbH (vormals DuPont Performance Coatings GmbH), Wuppertal, für das Rumpfge-schäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 7. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Frank Pattusch, Wirtschaftsprüfer ppa. Peter Wasserfuhr, Wirtschaftsprüfer Axalta Coating Systems Germany GmbH 1. Rumpfgeschäftjahr 2013 - TOP 5 - Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres laufend anhand schriftlicher und mündlicher Berichte der Geschäftsführung über die Lage, Entwicklung und Geschäftspolitik der Gesellschaft unterrichtet. Wesentliche Angelegenheiten, insbesondere alle Geschäftsvorgänge, die nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag der Zustimmung des Aufsichtsrats oder der Beratung mit dem Aufsichtsrat bedürfen, wurden in gemeinsamen Sitzungen am 31.01., 20.03., 11.07., 26.09. und 03.12.2013 mit der Geschäftsführung eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich insbesondere auch regelmäßig mit der Frage befasst, ob Fälle oder Verdachtsfälle von Unterschlagung, Betrug oder ähnlichen Straftaten vorgekommen seien; kein Mitglied des Aufsichtsrates hatte von derartigen Fällen oder Verdachtsfällen Kenntnis oder Hinweise auf derartige Fälle oder Verdachtsfälle erhalten. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.03.2013 nebst Lagebericht ist unter Einbeziehung der Buchführung durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Abschlussprüfer, vertreten durch die Herren Pattusch und Wasserfuhr, hat an den Verhandlungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss zum 31.03.2013 und den Lagebericht teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.03.2013 nebst Lagebericht auch selbst geprüft. Dem Bericht des Abschlussprüfers stimmt der Aufsichtsrat zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind vom Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss wird vom Aufsichtsrat gebilligt.
Köln, den 16. Juli 2014 Dr. Joseph Pearson, Vorsitzender des Aufsichtsrats Der Jahresabschluss zum 31.03.2013 wurde am 16.07.2014 festgestellt. |
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