BBS Automation Hallbergmoos GmbH
Dornierstraße 14, 85399 Hallbergmoos, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Xaver Johannes Utz seit 25.9.2025 | Prokura |
Christoph Behner seit 12.5.2022 | Prokura |
Markus Schmidt seit 17.1.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HEKUMA GmbHHallbergmoosJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A) Grundlagen des Unternehmens Die HEKUMA GmbH, Hallbergmoos (im Folgenden "HEKUMA" bzw. "Gesellschaft"), ist ein Sondermaschinenbauer, dessen Geschäftsmodell die Produktion von Maschinen der Hochleistungsautomation im gesamten Umfeld von Spritzgießprozessen, insbesondere im Bereich der Medizin- und Automobiltechnik, dem Konsumgüterbereich sowie dem Servicebereich umfasst. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar. Im Zentrum der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 stand die Entwicklung, Inbetriebnahme und End- Fakturierung von kundenspezifischen Maschinen, die sich auf manuelle, halbautomatische sowie vollautomatische Fertigungssysteme/-prozesse verteilen. Die zweite Säule der Geschäftstätigkeit umfasst für bestehende Anlagen und Maschinen den Verkauf von Ersatzteilen sowie den Montageaußendienst für die Wartung und Reparatur. Finanzielle und Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen wir unser Unternehmen steuern, sind Umsatzerlöse, Auftragseingang sowie Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. B) Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach einem Anstieg im Vorjahr (+2,9%) ist das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt im Kalenderjahr 2023 um -0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau verzeichnete hierbei mit -2,0% einen stärkeren Rückgang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Hintergrund ist insbesondere eine viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Im Dezember des Jahres 2023 ist die kalenderbereinigte Produktion im Maschinenbau nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um -6,2% gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Die Beschäftigtenzahl stieg leicht um +0,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die preisbereinigte Auftragseingangsbilanz für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Jahr 2023 um -12% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dieser Rückgang ist sowohl für das Inland mit -11%, als auch für das Ausland mit -13% zu verzeichnen. Der Auftragseingang der Gesellschaft hingegen war auch in 2023 geprägt durch kundenseitige Investitionsaktivitäten, die zu guten Auftragseingängen führten - wenn auch nicht in dem Maße wie im Vorjahr - und die Gesellschaft sich damit dem allgemeinen negativen Trend im Maschinen- und Anlagenbau widersetzen konnte. 2. Geschäftsverlauf Der Auftragseingang im Bereich Anlagen hat sich gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 17.683 auf TEUR 48.095 stark reduziert und ist damit leicht unter dem Planwert von TEUR 48.700. Wesentlichen Anteil hieran hat der Bereich Medical mit 57 %. Der Auftragseingang im Bereich Consumer Goods mit 27 % lag ebenfalls über den Erwartungen. Im Bereich Automotive lag der Auftragseingang bei 4 %, hier wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Im Bereich Service lag der Auftragseingang mit TEUR 5.661 leicht unter dem Planwert von TEUR 5.800. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 20.503 auf TEUR 37.722 stark erhöht. Dennoch konnten, bis auf den Bereich Automotive, in den Bereichen Consumer Goods und Medical sowie im Servicebereich die budgetierten Ziele in Höhe von TEUR 49.506 aufgrund von Lieferverzögerungen nicht erreichen. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres (vor vertraglicher Ergebnisübernahme) beläuft sich auf TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 98) und konnte unseren Erwartungen eines deutlich positivem Jahresergebnisses aufgrund Terminverschiebungen nicht erfüllen. 1.1. Ertragslage
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind mit TEUR 37.722 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahrs um TEUR 20.503 höher ausgefallen. Ursächlich hierfür waren Nachholeffekte in Bezug auf den Materialzulauf und damit auf die Fertigstellung der Anlagen. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Gesamtleistung um TEUR 12.821 gesteigert werden, aufgrund der Erhöhung der Bestände und des reduzierten Auftragsbestands und die damit verbundenen Anarbeitung der Aufträge. Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, hat sich gegenüber der Vergleichsperiode von 35,9 % auf 46,8 % erhöht, aufgrund eines gestiegenen Wareneingangs. Hier wirkten sich die Preiserhöhungen der Lieferanten weiter negativ aus. Der Personalaufwand ist mit TEUR 18.272 gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 1.386 gestiegen, bedingt durch die gestiegene Mitarbeiterzahl sowie allgemeine Lohn- und Gehaltssteigerungen im Vergleich zur Vergleichsperiode 2022. Der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 1.791 auf TEUR 5.439 erhöht, im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Energie- (+ TEUR 96) und Reisekosten (TEUR 346). Das Abschreibungsvolumen des Berichtsjahres verringert sich um TEUR 50 auf TEUR 1.023. Die Entwicklung begründet sich im Wesentlichen durch ein rückläufiges Anlagevermögen im Bereich der Sachanlagen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresergebnis vor vertraglicher Ergebnisübernahme in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 98) ab. Die Verbesserung ist insbesondere auf eine gestiegene Gesamtleistung zurückzuführen. Zusätzlich wirken sich margenstärkere Projekte der im Berichtszeitraum fakturierten und zum Stichtag nicht mehr im Bestand befindlichen Aufträge positiv auf das Jahresergebnis aus. 1.2. Finanzlage Die HEKUMA GmbH war im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023 jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen, da die Liquidität der Gesellschaft durch eine konzerninterne Finanzierung durch die Dürr Gruppe in ausreichendem Maße gewährleistet wurde. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 hat sich die Nettoliquidität (Saldo aus dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie dem Anteil der Finanzierungsverbindlichkeiten innerhalb des Bilanzpostens "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen") um TEUR 4.738 auf TEUR 16.321 verringert. Dies ist insbesondere begründet in einem höheren Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 5.752) sowie einer höheren Kapitalbildung in den Vorräten (+ TEUR 1.318). 1.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 6.658. Auf der Aktivseite zeigte sich im Wesentlichen der Effekt aus der Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um TEUR 8.605 und der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 11.727. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich ebenfalls um TEUR 5.752 erhöht in Folge des erhöhten Umsatzes. Auf der Passivseite ist über den vorgenannten Entwicklungen hinaus eine deutliche Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.351 aufgrund der Erhöhung der auftragsbezogenen Vorsorgedotierungen um TEUR 487 sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 4.723 zu verzeichnen. Letzteres begründet sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Cashpool-Verbindlichkeiten um TEUR 540 in Folge des erhöhten Forderungsbestands auf der Aktivseite. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 11.998 (Vorjahr: TEUR 11.998), wobei die Eigenkapitalquote aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme von 36,0 % auf 30,0 % gesunken ist. C) Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom Januar 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Oktober 2023. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,5 Prozent wachsen. Im Oktober hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,4 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Deutschland leide als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Die weltweite Wirtschaftsleistung sieht der IWF leicht im Aufwind - die aktuelle Prognose liegt um 0,2 Prozentpunkte höher als im World Economic Outlook (WEO) vom Oktober 2023. Laut IWF liegt die Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer über den Erwartungen der Experten. Auch die öffentlichen Finanzen vieler Länder hätten sich stabiler als angenommen erwiesen. Aufgrund dieser Einschätzung und einem Auftragseingangseinbruch bei den Spritzgussmaschinenherstellen werden Investitionen unserer Medical-Kunden im Zusammenhang mit Covid-19-relevanten Produkten u.a. auch aufgrund der starken Nachfrage in den Vorperioden weiter abnehmen. Bei primär nicht Covid-19-relevanten Produkten rechnen wir mit einem normalen bis verhaltenem Verlauf des Auftragseingangs. Hier sollten sich auch die Synergien aus dem Zusammenschluss mit der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH positiv sowie der neu hinzugekommen BBS-Gesellschaften positiv auswirken. Im Bereich Automotive rechnen wir auch im Geschäftsjahr 2024 mit keiner nennenswerten Belebung. Zu vergebende Aufträge werden weiterhin stark umkämpft sein und unter starkem Preisdruck stehen. Im Consumer-Segment rechnen wir auch im neuen Geschäftsjahr aufgrund des sehr guten Vorjahres mit einem gegenüber dem Vorjahr schwächeren Auftragseingang. Für 2024 erwarten wir weiterhin weitestgehend uneingeschränkte Reisetätigkeiten, so dass Kunden besucht werden können, Inbetriebnahmen und Serviceeinsätze wie geplant realisiert werden können und wieder ein moderates Maß erreichen. Zusammenfassend für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir trotz stark rückläufigen Auftragseingangs von einem leicht positiven Ergebnis (vor Ergebnisübernahme) aufgrund moderat steigender Umsatzerlöse aus. 2. Chancen- und Risikobericht Branchenbezogene Risiken Im Sondermaschinenbau bestehen besondere Kalkulationsrisiken, da unsere Maschinen in der Regel kundenspezifisch konstruiert werden. Aus diesem Grund optimieren wir unseren Prozess zur Angebotskalkulation laufend. Durch das frühzeitige Einbinden des Projektmanagements und der Fachabteilungen erreichen wir eine stabilere Ergebnissituation in den Projekten und eine verbesserte Liefertreue. Weiterhin investieren wir nach wie vor in Innovationen für den Ausbau bestehender Produktplattformen sowie die Schaffung neuer Plattformen. Covid-19-Risiken Wir gehen davon aus, dass die Corona-Infektionen im Geschäftsjahr 2024 keine gravierenden Auswirkungen mehr haben werden. Beschaffungsrisiken Da die Lieferketten bereits im Geschäftsjahr 2023 stabil waren, rechnen wir auch im Geschäftsjahr 2024 nicht mit nennenswerten Beeinträchtigungen. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Für Risiken, die aus Rechtsstreitigkeiten resultieren, wurden angemessene bilanzielle Vorsorgen getroffen, sofern die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Der Ausgang einzelner Verfahren kann jedoch nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass aufgrund der Beendigung dieser Verfahren Aufwendungen oder Erträge entstehen, soweit die hierfür gebildeten Vorsorgen über- oder unterschritten werden. Risiken aus Finanzinstrumenten In die Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen berücksichtigt. Allgemeine Risiken Allgemeine Risiken werden, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, durch Versicherungen gedeckt. Das implementierte monatliche Berichtswesen ermöglicht es grundsätzlich, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Im Geschäftsjahr 2024 sind keine bestandsgefährdenden Risiken aufgetreten und zurzeit auch nicht erkennbar. Risiken ergeben sich aus dem im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und seitdem im Oktober 2023 entfachten Krieg in Nahost. Ein kurzfristiges Ende der kriegerischen Handlungen ist derzeit nicht erkennbar. Es ist eher damit zu rechnen, dass sich die Konflikte weiter verschärfen. Dies könnte auch im weltweiten internationalen Umfeld zu weiteren Spannungen führen. Aufgrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine werden nach wie vor keine Anlagen, Ersatzteile oder Serviceeinsätze nach Russland verkauft. Zum aktuellen Zeitpunkt ergeben sich daher für die Gesellschaft nur allgemeine konjunkturelle Risiken aus dem Angriffskrieg und dem Krieg in Nahost. Chancen Aufgrund unserer Zugehörigkeit zur DÜRR Gruppe erwarten wir innerhalb des neuen Dürr-Segments "Production Automations Systems", in welcher sich neben teamtechnik auch die kürzlich akquirierte BBS befindet, weiter die Hebung von erheblichen Synergien. Dazu gehört insbesondere der Zugang zu einem erweiterten Kundenkreis mit einem breiteren Produktportfolio. Weiterhin sehen wir bessere Möglichkeiten für unseren Service in USA und China aufgrund der bestehenden Landesgesellschaften unseres Gesellschafters.
Hallbergmoos, 17. Mai 2024 HEKUMA GmbH Markus Schmidt, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften 1. Allgemeine Angaben Die HEKUMA GmbH mit Sitz in Hallbergmoos ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer 192498 registriert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Nach den in § 267 HGB definierten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB unterbleiben mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH, Freiberg am Neckar. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - sofern nicht zuvor bzw. nachfolgend gesondert dargestellt - im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibung. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Folgende Nutzungsdauern werden bei den einzelnen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zugrunde gelegt:
Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 (netto) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden durch eine permanente Inventur aufgenommen. Sie werden in den Vorräten ausgewiesen. Die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zum historischen Durchschnittspreis. Abwertungen wegen verminderter Gängigkeit der Artikel erfolgen nach einer beschaffungs- bzw. verbrauchsabhängigen Reichweitenermittlung nach gestaffelten Abschlagssätzen in Abhängigkeit der Lagerdauer. Die Staffelsätze für die Wertberichtigungen betragen 15 % / 25 % / 75 % bzw. 100 % der Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder, falls niedriger, verlustfrei zu Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Aufwendungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen (umfasst alle wertschöpfenden Fachbereiche wie Konstruktion, Software, Hardware, Montage, Elektrowerkstatt, Projektmanagement und Service) auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Beschäftigungsauslastung der Produktionsanlagen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert. Geleistete Anzahlungen werden mit dem umsatzsteuerlichen Nettowert der bezogenen Vorleistung angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt und werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit es sich um unverzinsliche Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände handelt, werden diese bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des um den einzelwertberichtigten und um die Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes von den Forderungen abgesetzt. Forderungen, die mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, werden einzelwertberichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB von Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten mit Vermögensgegenständen (Rückdeckungsversicherung), die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen). Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit und Sterbegeld wurden nach einem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren aufgestellt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags grundsätzlich unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wird das Abzinsungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Garantierückstellungen werden in Höhe der durchschnittlichen Aufwendungen der letzten drei Geschäftsjahre gebildet. In den Rückstellungen für ausstehende Selbstkosten sind die noch verbleibenden Inbetriebnahmeaufwendungen berücksichtigt. Die Ermittlung der Rückstellungen für Gleitzeit- und Langzeitkonten erfolgt auf Basis der individuellen Stundensätze des jeweiligen Mitarbeiters. Das Langzeitkonto wird mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz für eine 5-jährige Restlaufzeit abgezinst. Die Ermittlung der Rückstellung für das Lebensarbeitszeitkonto erfolgt anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Transaktion erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Derivative Finanzinstrumente Das Volumen der zum Bilanzstichtag ausstehenden Transaktionen stellt sich wie folgt dar:
Derivative Finanzinstrumente werden zur Begrenzung des Zahlungsstromrisikos, insbesondere für Währungs- und Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Oberster Grundsatz jeglichen Derivate-Einsatzes ist die Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften. Derivative Finanzinstrumente dürfen daher nur zum Schließen von offenen Risikopositionen, niemals zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt werden. Der Abschluss der derivativen Finanzinstrumente unterliegt einem standardisierten Berechtigungsprozess. Sie werden als Hedge-Instrumente eingesetzt, um Risiken aus Währungsschwankungen und Zinsänderungsrisiken zu eliminieren. Diese Hedge-Instrumente werden zusammen mit den ihnen zugeordneten Bilanzpositionen unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziert. Grund- und Sicherungsinstrumente werden im Rahmen von Bewertungseinheiten designiert. Devisentermingeschäfte und -optionen werden zur Devisenkurssicherung im Leistungsbereich eingesetzt. Für vertraglich fixierte Zahlungen bei Tochtergesellschaften der Dürr AG werden zentral Devisensicherungen abgeschlossen, welche unmittelbar an Tochtergesellschaften weitergeleitet werden. Entstandene Kaufpreisverpflichtungen oder Verkaufspreisforderungen werden mit dem entsprechenden Sicherungskurs des Termingeschäfts angesetzt. Die Absicherung von Währungsrisiken aus Fremdwährungen erfolgt mittels Mikrohedges. Die Effektivität der Sicherungsstrategien wird im Rahmen der Critical Term Match-Methode sichergestellt. Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen hinsichtlich des Nominalbetrags, dem zugrundeliegenden Risiko und Fristigkeit überein und reagieren jeweils gegensätzlich auf Marktpreisänderungen. Verschiebungen aus dem Grundgeschäft werden über Prolongationen der Sicherungsgeschäfte auf alter Kursbasis ausgeglichen. Hierbei werden auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Projektgeschäft kursgesichert. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten ermittelt. Hierbei gilt folgender Grundsatz: Devisenkontrakte werden einzeln mit ihrem Terminkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Terminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und abschlägen. Folgende Vermögensgegenstände, Schulden und schwebende Geschäfte werden zur Absicherung von Risiken in eine Bewertungseinheit einbezogen. Bei schwebenden Geschäften handelt es sich per Definition um nicht in Rechnung gestellte, jedoch zum Bewertungsstichtag im Auftragsbestand befindliche Transaktionen.
Per Saldo können in den Bewertungseinheiten Risiken in Höhe von Mio. EUR 0,010 ausgeschlossen werden. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagengitter. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden wegen verminderter Gängigkeit in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr TEUR 641) abgewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen zum Stichtag TEUR 0 (Vorjahr TEUR 83) den vertraglichen Verlustausgleichsanspruch gegen den Gesellschafter. Die Forderungen im Verbundbereich betreffen sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 334 (Vorjahr TEUR 40) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr TEUR 43). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten ausschließlich sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 739 (Vorjahr TEUR 629). Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Zum 31. Dezember 2023 steht ein unwiderruflich übertragenes und zweckbestimmtes Treuhandvermögen (Rückdeckungsversicherung) in Höhe von TEUR 482 (Vorjahr TEUR 399) zur Verfügung, das gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr TEUR 396) verrechnet wird.
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der HEKUMA GmbH beträgt TEUR 26 und ist damit unverändert zum Vorjahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für nachlaufende Projektkosten nach Abnahme in Höhe von TEUR 886 (Vorjahr TEUR 1.224) sowie personalbezogene Sachverhalte in Höhe von TEUR 3.557 (Vorjahr TEUR 3.116). Daneben bestehen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.728 (Vorjahr TEUR 1.205). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten aus konzerninterner Finanzierung in Höhe von TEUR 16.991 (Vorjahr TEUR 12.191) und aus der vertraglichen Ergebnisabführung TEUR 230 (Vorjahr TEUR 98) gegenüber dem Gesellschafter sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 778 (Vorjahr TEUR 742). Der Posten beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 872 (Vorjahr TEUR 591). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Anlagenumsätzen. Unter den Umsatzerlösen ist eine Anlage in Höhe von TEUR 500 ausgewiesen, bei der eine Teilgewinnrealisierung gem. § 252 Abs. 2 HGB für die bis zum Stichtag erbrachten abgrenzbaren Teilleistungen in Höhe von 90 % des jeweiligen Auftragswertes vorgenommen wurde. Es handelt sich um eine Anlage mit bereits erfolgter Werksabnahme durch den Kunden, für die lediglich die Vorortinbetriebnahme ausstehend ist. Die Anlagen wurden auf Kundenwunsch aufgrund einer zeitlichen Verzögerung des Einsatzes in der Produktion eingelagert. Der Kunde übernimmt die Einlagerungskosten und bestätigte schriftlich, dass sämtliche weiteren Risiken bei ihm liegen. Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 4 HGB wird entsprechend § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus Herabsetzungen von Einzelbzw. Pauschalwertberichtigungen sowie aus der Währungsumrechnung und aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung aus Rückstellungen für nachlaufende Projektkosten in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Zuführungen zu Rückstellungen, nicht auftragsbezogene Fremdarbeiten, Ausgangsfrachten, Wartungskosten (Software) und Wertberichtigungen auf Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind - wie im Vorjahr - keine nennenswerten periodenfremden Erträge enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Gesellschaft ist in den steuerlichen Organkreis der Muttergesellschaft integriert. III. Sonstige Angaben Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt waren bei der HEKUMA GmbH 189 Mitarbeiter (Vorjahr 169) beschäftigt (davon 75 Angestellte (Vorjahr 67), 113 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 101) und 1 leitender Angestellter (Vorjahr 1)). Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird seit dem 31. Dezember 2022 in den Konzernabschluss der Dürr AG, Stuttgart (kleinster und größter Konsolidierungskreis) eingebunden. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre:
Angaben zum Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars wird entsprechend § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angaben in einem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sind. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Hauptschuldner nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Abschluss der oben genannten Verträge dient der Verringerung der Kapitalbindung und des Verwertungsrisikos. Besondere Chancen und Risiken bestehen hieraus nicht. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung i. H. v. TEUR 230 wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH vollständig an diese abgeführt. Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes und ausländischer Mindeststeuergesetze Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft erwarten wir aus dem am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie aus ähnlichen ausländischen Mindeststeuergesetzen keine wesentlichen Auswirkungen. Nachtragsbericht Anhaltende Einschränkungen aufgrund des Ukraine-Konflikts und dem Krieg in Nahost können negative Auswirkungen auf die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage 2024 unserer Gesellschaft haben. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen im Lagebericht. Im Übrigen sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Hallbergmoos, den 17. Mai 2024 HEKUMA GmbH Markus Schmidt, Geschäftsführer Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HEKUMA GmbH, Hallbergmoos Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HEKUMA GmbH, Hallbergmoss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hekuma GmbH, Hallbergmoos, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 17. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Anja Lustig, Wirtschaftsprüferin Stephan Sick, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen