TierOne Beteiligungs GmbHLiquidiert

53539 Kelberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 43663
Eingetragen
5.7.2012
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Erwerb, Halten und Veräußern von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung und/oder Herstellung und/oder Vertrieb von Zuliefererprodukten für die Nutzfahrzeug- oder Automobilindustrie und ähnlichen Bereichen tätig sind sowie das Erbringen von damit im Zusammenhang stehenden Beratungs-, Management- und Serviceleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

TierOne Beteiligungs GmbH

Grünwald

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

  31.12.2013 Konzern
Euro
31.12.2013 Pro-Forma
Euro
31.12.2012 Konzern
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.202.260,90 452.939,00 7.585.771,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.291.320,10 0,00 12.691,66
  18.493.581,00 452.939,00 7.598.463,14
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 12.628.046,40 12.605.382,40 12.262.545,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.923.300,34 9.471.846,34 11.566.725,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.207.571,00 1.021.195,00 1.074.341,00
4. Geleistete Anzahlungen uaf Anlagen im Bau 110.953,54 38.686,88 69.000,00
  23.869.871,28 23.137.110,62 24.972.612,18
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2,00 0,00
2. Beteiligungen 2.350,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 3.222,14
  2.350,00 2,00 3.222,14
  42.365.802,28 23.590.051,62 32.574.297,46
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.484.700,19 5.657.896,55 4.915.311,48
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.902.281,60 2.440.051,49 2.341.367,50
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.715.189,09 2.285.188,94 2.860.632,23
  12.102.170,88 10.383.136,98 10.117.311,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.308.833,90 8.094.547,58 7.095.687,58
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.591.850,18 487.760,68 496.969,15
  11.900.684,08 8.582.308,26 7.592.656,73
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 17.510.807,11 9.472.755,18 6.458.216,60
  41.513.662,07 28.438.200,42 24.168.184,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 334.968,71 151.180,01 147.651,88
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.738.428,35 3.150.118,50 2.299.343,12
  88.952.861,41 55.329.550,55 59.189.477,00

Passiva

     
  31.12.2013 Konzern
Euro
31.12.2013 Pro-Forma
Euro
31.12.2012 Konzern
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00
III. Gewinnrücklage -22.386,01 -22.386,00 0,00
IV. Bilanzverlust -6.529.928,31 -5.096.493,42 -3.964.343,12
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 813.885,97 973.156,52 665.000,00
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.738.428,35 3.150.118,50 2.299.343,12
  0,00 4.395,60 0,00
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 2.341.733,56 2.341.733,56 1.858.934,65
C. Rückstellungen      
1. Pensionsrückstellungen 290.334,00 290.334,00 265.696,00
2. Steuerrückstellungen 2.254.789,00 1.934.201,00 1.538.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.696.491,00 3.695.190,00 3.603.801,00
  7.241.614,00 5.919.725,00 5.407.497,00
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.485.875,17 9.117.943,77 9.415.991,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.827.496,46 8.589.008,56 8.138.574,58
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.850.556,04 2.894.823,60 2.476.501,54
- davon gegenüber Gesellschafter Euro 22.850.556,04 (Vj. Euro 2.476.501,54)      
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.856.922,69 18.856.922,69 24.677.000,29
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.265.907,71 7.604.997,77 7.214.977,94
- davon aus Steuern Euro 1.059.633,71 (Vj. Euro 417.507,22)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 14.480,88 (Vj. Euro 8.621,37)      
- davon gegenüber Gesellschafter Euro 1.270.523,65 (Vj. Euro 1.609.365,69)      
  75.286.758,07 47.063.696,39 51.923.045,35
E. Passive latente Steuern 4.082.755,78 0,00 0,00
  79.369.513,85 47.063.696,39 51.923.045,35
  88.952.861,41 55.329.550,55 59.189.477,00

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  2013 Konzern
Euro
2013 Pro-Forma
Euro
01.09. bis 31.12.2012 Konzern
Euro
1. Umsatzerlöse 167.397.894,68 140.919.391,93 40.776.166,27
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen      
  -893.972,46 -476.759,30 754.964,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.793.406,19 1.388.348,04 1.145.816,78
4. Gesamtleistung 168.297.328,41 141.830.980,67 42.676.947,68
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren      
  -99.040.943,28 -82.535.932,27 -25.130.917,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.039.427,63 -14.548.782,48 -4.144.940,00
  -117.080.370,91 -97.084.714,75 -29.275.857,30
6. Rohergebnis 51.216.957,50 44.746.265,92 13.401.090,38
7. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -20.149.303,38 -17.522.777,96 -5.445.261,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung      
  -3.884.691,95 -3.352.130,88 -1.163.142,07
  -24.033.995,33 -20.874.908,84 -6.608.403,08
8. Abschreibungen -18.779.192,73 -15.162.804,01 -7.141.852,71
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.938.774,20 -6.824.129,22 -2.551.436,73
10. Betriebsergebnis 464.995,24 1.884.423,85 -2.900.602,14
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.252,99 10.736,09 33.929,18
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.136.623,71 -2.331.939,39 -1.149.555,01
13. Finanzergebnis -3.003.370,72 -2.321.203,30 -1.115.625,83
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.538.375,48 -436.779,45 -4.016.227,97
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -70.688,43 -595.708,45 325.650,97
16. Sonstige Steuern -37.055,50 -20.926,07 -4.866,43
17. Konzernjahresfehlbetrag -2.646.119,41 -1.053.413,97 -3.695.443,43
18. Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 80.534,22 78.736,33 -245.864,35
19. Verlustvortrag -3.964.343,12 -3.964.343,12 -23.035,34
20. Bilanzverlust -6.529.928,31 -5.096.493,42 -3.964.343,12

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der vorliegende Konzernabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II.Konsolidierungskreis

Der Konzern besteht aus der TierOne Beteiligungs GmbH und 4 Tochtergesellschaften. Die Jahresabschlüsse der im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften sind auf den 31. Dezember 2013 aufgestellt.

Gesellschaft Sitz Anteil
in %
Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG Büchlberg 90
Herbert Beinbauer Verwaltungs GmbH Büchlberg 90
WMK Holding GmbH Kelberg 90
WMK Maschinenbau R. Wagner GmbH 1) Kelberg 90

1) Die WMK Maschinenbau R. Wagner GmbH ist 100%ige Tochter der WMK Holding GmbH.

Die Veränderung des Konsolidierungskreises hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen. Im Zuge der erstmaligen Einbeziehung der WMK Holding GmbH und der WMK Maschinenbau R. Wagner GmbH, beziehen sich die Vorjahreszahlen auf den Konzernabschluss bestehend aus der TierOne Beteiligungs GmbH, der Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG und der Herbert Beinbauer Verwaltungs GmbH.

Die Konsolidierung der WMK Holding GmbH, der WMK Maschinenbau R. Wagner GmbH, der Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG und der Herbert Beinbauer Verwaltungs GmbH, erfolgt im Konzernabschluss der TierOne Beteiligungs GmbH ("Konzern"). Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden in der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung zusätzliche Angaben (Pro-Forma) gemacht, die den Konsolidierungskreis des Vorjahres beinhalten.

Mit Vertrag vom 07.06.2013 wurden die Anteile an der WMK Holding GmbH von der Muttergesellschaft erworben. Im Folgenden wurden sämtliche Anteile mit Vertrag vom 16.09.2013 an die Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG abgetreten.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gem. § 301 (1) und § 301 (2) HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zu dem Zeitpunkt zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Der Erstkonsolidierungszeitpunkt der im Jahr 2013 erworbenen Tochterunternehmen war der 1. Juli 2013. Das Eigenkapital der Tochterunternehmen wurde dabei mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen im Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen war. Rückstellungen wurden nach § 253 (1) S. 2 und 3 sowie Abs. 3 bewertet.

Zum 1. Januar 2013 wurden fortgeführte stille Reserven aus der Erstkonsolidierung der Beinbauer KG für den Minderheitsgesellschafter in Höhe von TEUR 1.240 angepasst und regulär im Rahmen der Abschreibung in laufender Rechnung 2013 erfasst.

Aktive Unterschiedsbeträge werden zunächst ganz oder teilweise den Vermögensgegenständen der einzelnen Tochterunternehmen zugerechnet. Verbleibende aktive Unter-schiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert und gemäß § 309 (1) i.V.m. § 253 (3) HGB über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Schuldenkonsolidierung

Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind verrechnet worden. Eventualverbindlichkeiten werden in gleicher Weise konsolidiert.

Konsolidierungsmaßnahmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die sonstigen Erträge und Erträge aus der Beteiligung an Mitunternehmerschaften, sowie die zugehörigen Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen verrechnet worden.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Zwischenergebnisse aus Veräußerungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens innerhalb des Konzerns werden bei Wesentlichkeit eliminiert. Soweit das in den Konzernabschluss zu übernehmende Vorratsvermögen aus Lieferungen von einbezogenen Konzernunternehmen stammt, wird es mit den Konzernanschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die sich dabei ergebenden Zwischenergebnisse werden eliminiert.

Bei der Erstkonsolidierung wurden die in den Konzernabschluss erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden im Rahmen der Kaufpreisallokation neu bewertet bzw. respektive angesetzt, wobei insbesondere die im Auftragsbestand enthaltene Gewinnmarge in der Konzernbilanz als immaterielle Vermögensgegenstände angesetzt wurden. Wesentliche weitere Neubewertungseffekte resultieren aus dem Kundenstamm und den Vorratsbeständen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt. Der Konzernabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel 3 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Die Geschäfts- und Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben oder aber folgen der anteiligen Auflösung der passiven latenten Steuern, welche wiederum der Abschreibung der im Erstkonsolidierungszeitpunkt identifizierten stillen Reserven folgen

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Die Abschreibungen erfolgen nach linearer und teilweise degressiver Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst Vermögensgegenstände, die zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 in der Anschaffung oder Herstellung liegen, werden über fünf Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder zu den gesunkenen Wiederbeschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten sind außer Material und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Abschreibungen sowie der sonstigen Material und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Fertige Erzeugnisse wurden retrograd, vom Verkaufswert ausgehend, bewertet.

Für schwer gängige Artikel bzw. Überreichweiten wurden Wertberichtigungen mittels gestaffelter Abschläge vorgenommen.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für ausfallgefährdete Forderungen werden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % (Vorjahr: 2 %) auf den um die Einzelwertberichtigungen geminderten Netto Forderungsbestand berücksichtigt.

Die Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG und die WMK Maschinenbau R. Wagner GmbH haben jeweils mit der Raiffeisen Factor Bank einen Factoring-Vertrag zur Verbesserung der Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur abgeschlossen. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die Raiffeisen Factor Bank über. Zwecks Kundenpflege wird das Debitorenmanagement von den Gesellschaften durchgeführt. Zum Stichtag abgetretene und bereits bezahlte Forderungen, bei denen die Zahlungseingänge noch nicht an den Factor weitergeleitet wurden, werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB bilanziert. Per 31. Dezember 2013 bestehen aktive latente Steuern in den Einzelabschlüssen aus Bewertungsunterschieden bei Pensionsrückstellungen zwischen Handels- und Steuerrecht. Der daraus resultierende Aktivüberhang wird gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt.

Die im Konzernabschluss entstandenen Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen werden für aktive und passive Steuerlatenzen berechnet und saldiert ausgewiesen, sofern sie sich in späteren Jahren voraussichtlich ausgleichen.

9. Eigenkapital

Das Konzerneigenkapital entspricht dem Stammkapital der TierOne Beteiligungs GmbH.

10. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird gemäß R 6.5 EStR in Höhe der Anschaffungskosten für gefördertes Anlagevermögen gebildet und korrespondierend zu den Abschreibungen über den Zeitraum der jeweils betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer aufgelöst. Gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB wird der bisherige Ausweis beibehalten.

11. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB in der Fassung des BilMoG nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ohne Fluktuation unter Berücksichtigung der zugesagten Rentendynamik mit einem Rechnungszinssatz von 4,88 %, was dem pauschalen Zins für Restlaufzeiten von 15 Jahren zum 31. Dezember 2013 der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) entspricht. Zur Ermittlung des Wertansatzes wurde ein Gutachten eingeholt.

12. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB bewertet.

13. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

V. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen haben wir in dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weisen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 435.699,81 (Vj. EUR 347.648,57) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalansprüche wie nicht genommenen Urlaub und geleistete Überstunden, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Rechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Zinsen auf Steuernachzahlungen, Abfindungen sowie Mitarbeiterboni. Für die Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurden die Bewertungsparameter an die Erfahrungswerte der vergangenen Geschäftsjahre angepasst.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:

Betrag davon mit einer Restlaufzeit
  Stand 31.12.2013
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 13.486 6.145 4.651 2.690
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.827 11.827 0 0
3. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen (Gesellschafter) 22.851 0 19.956 2.895
4. Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.857 0 0 18.857
5. sonstige Verbindlichkeiten 8.267 4.805 3.195 267
Summe 75.288 22.777 27.802 24.709

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 4.633 (Vj. TEUR 4.107) Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen. Diese sind durch Eigentumsvorbehalte an den finanzierten Maschinen besichert.

Folgende Sicherheiten wurden für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegeben:

· Für das Gewerbeobjekt Passauer Straße 9, Büchlberg, ist eine Buchgrundschuld in Höhe von EUR 7.858.717,79 (Restschuld: TEUR 5.392) eingetragen.

· Für das Gewerbeobjekt Max-Grünbeck-Straße 5, Passau, ist eine Buchgrundschuld in Höhe von EUR 1.900.000,00 (Restschuld: TEUR 922) eingetragen.

· Einzelsicherungsübereignungen diverser Maschinen, Anlagen und Sachen in Höhe von EUR 2.804.057,24 .

· Raumsicherungsübereignung der Warenbestände mit Abtretung der Verkaufsforderungen (Pool).

5. Latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen bei den Pensionsrückstellungen. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 13,5 %.

Der zur Berechnung der passiven latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 27,7 %. Im Konzern resultieren passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen aus aufgedeckten stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung und betreffen die Vorräte und die immateriellen Vermögensgegenstände (Auftragsbestand und Kundenstamm).

6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

  TEUR
Mietverträge Büroausstattung 9
Leasingverträge Pkw 178
Leasingverträge Stapler und Hubwagen 122
Leasingverträge Maschinen 134
Beratungsvertrag 237
Immobilien-Leasingvertrag 3.632
  4.312

VI. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt:

Staat 2013
EUR
2012
EUR
Inland 141.628.968 34.860.542
Europäische Gemeinschaft 22.627.220 5.310.232
Drittländer 3.358.499 680.157
Erlösschmälerungen -216.793 -74.765
  167.397.894 40.776.166

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 553 (Vorjahr: TEUR 352).

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 863 (Vorjahr: TEUR 326) von in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen, die aus dem laufenden Geschäftsjahr und Vorjahren resultieren.

Des Weiteren wurden latente Steuererstattungen aus laufenden zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen in Höhe von TEUR 792 (Vorjahr: TEUR 0) angesetzt.

VII. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelbestand laut Cashflow beinhaltet flüssige Mittel der im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen Gesellschaften.

Der Finanzmittelbestand entspricht der Summe der Bilanzposition "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Diese Bestände unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen.

Die im Geschäftsjahr 2013 erworbenen Anteile am Eigenkapital der WMK Holding GmbH wurden vollständig aus Zahlungsmitteln beglichen.

VIII. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stellt sich wie folgt dar:

  2013
Angestellte 97
Gewerbliche Arbeitnehmer 479
  576

2. Organe der Muttergesellschaft

Geschäftsführer der TierOne Beteiligungs GmbH im Geschäftsjahr 2013 war:

· Michael Kring, Unternehmensberater.

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Honorare des Abschlussprüfers

Für den Abschlussprüfer Baker Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft werden für das Geschäftsjahr insgesamt TEUR 92 an Honorar abgerechnet. Davon entfielen auf Abschlussprüfungen TEUR 82. Die Honorare für Abschlussprüfungen enthalten die gesamten gezahlten bzw. noch zu zahlenden Honorare samt Auslagen für die Abschlussprüfung der Konzernrechnungslegung und deren Testierung sowie die Prüfung der vorgeschriebenen Einzelabschlüsse. Auf die TierOne Beteiligungs GmbH entfielen insgesamt Honorare für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 15.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Holding Blanc Bleu 2 S.a.r.l., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Holding Blanc Bleu 2 S.a.r.l., Luxemburg, stellt einen befreienden Konzernabschluss gemäß § 291 Abs. 2 HGB dar, wodurch die Gesellschaft von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen befreit ist. Der Konzernabschluss der Holding Blanc Bleu 2 S.a.r.l., Luxemburg, ist als größter Kreis im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Beinbauer Automotive GmbH & Co. KG, Büchlberg, nimmt die Befreiungsvorschrift gemäß § 264 b HGB in Anspruch.

 

Grünwald, den 28. März 2014

Michael Kring, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2013
EUR
Zugänge aus Erstkonsolidierung
EUR
Zugänge aus Kaufpreisallokation
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.281.381,58 226.868,90 18.381.525,61 301.818,10 0,00 32.191.594,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.598,21 1.328,34 3.930.803,11 0,00 0,00 3.945.729,66
  13.294.979,79 228.197,24 22.312.328,72 301.818,10 0,00 36.137.323,85
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.180.052,62 95.263,99 228.191,51 699.229,68 0,00 19.202.737,80
2. technische Anlagen und Maschinen 59.897.672,68 4.016.632,94 209.726,13 3.691.642,63 712.681,93 67.102.992,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.808.324,06 366.004,49 0,00 399.313,81 123.059,60 4.450.582,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.000,00 0,00 0,00 248.953,54 207.000,00 110.953,54
  81.955.049,36 4.477.901,42 437.917,65 5.039.139,66 1.042.741,53 90.867.266,56
III. Finanzanlagen            
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.222,14 2.347,00 0,00 2,00 3.221,14 2.350,00
  95.253.251,29 4.708.445,66 22.750.246,36 5.340.959,76 1.045.962,67 127.006.940,40
  Aufgelaufene Abschreibungen
  1.1.2013
EUR
Zugänge aus Erstkonsolidierung
EUR
Zugänge aus Kaufpreisallokation
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.695.610,10 188.700,20 10.842.356,08 262.666,91 0,00 16.989.333,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 906,55 1.327,34 652.175,67 0,00 0,00 654.409,56
  5.696.516,65 190.027,54 11.494.531,75 262.666,91 0,00 17.643.742,85
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.917.506,65 66.645,50 92.510,08 498.029,18 0,00 6.574.691,41
2. technische Anlagen und Maschinen 48.330.947,47 3.516.993,52 1.233.900,00 4.806.626,05 708.774,93 57.179.692,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.733.983,06 192.879,54 0,00 390.928,76 74.779,60 3.243.011,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  56.982.437,18 3.776.518,56 1.326.410,08 5.695.583,99 783.554,53 66.997.395,28
III. Finanzanlagen            
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  62.678.953,83 3.966.546,10 12.820.941,83 5.958.250,90 783.554,53 84.641.138,13
  Buchwerte
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.202.260,90 7.585.771,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.291.320,10 12.691,66
  18.493.581,00 7.598.463,14
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.628.046,40 12.262.545,97
2. technische Anlagen und Maschinen 9.923.300,34 11.566.725,21
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.207.571,00 1.074.341,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 110.953,54 69.000,00
  23.869.871,28 24.972.612,18
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.350,00 3.222,14
  42.365.802,28 32.574.297,46

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  2013 Konzern
TEUR
2013 Pro-Forma
TEUR
01.09. bis 31.12.2012 Konzern
TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit      
1. Konzernfehlbetrag -2.565.585 -974.678 -3.941.308
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 18.719.193 15.162.804 7.141.853
3. Veränderung der langfristigen Rückstellung 24.638 24.638 19.200
4. Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (Veränderung Sonderposten) 482.799 482.799 -351.609
5. Cash-Earnings (nach DVFA/SG*) 16.661.044 14.695.563 2.868.136
6. Gewinne aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens -76.254 -76.000 -106.280
7. Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 185.640 487.590 -2.951.032
8. Veränderung der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva 3.115.360 -1.259.005 -249.132
9. Veränderung der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva 638.160 2.425.798 989.449
10. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 20.523.950 16.273.946 551.141
Investitionstätigkeit      
11. Erlöse aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 338.664 337.915 533.500
12. Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -5.340.958 -5.203.124 -1.596.525
13. Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen -75.837 0  
14. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.078.132 -4.865.208 -1.063.025
Finanzierungstätigkeit      
15. Auszahlungen an Gesellschafter 0 0 -454.341
16. Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 1.896.865 0 1.852.231
17. Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten 0 -298.047 0
18. Einzahlungen aus erhaltenen Gesellschafterdarlehen 412.900 412.900 570.301
19. Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. -7.400.000 -7.400.000 -4.050.000
20. sonstige Änderungen im Eigenkapital -1.110.850 -1.109.052 0
21. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.201.085 -8.394.199 -2.081.809
22. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit 9.244.734 3.014.539 -2.593.692
23. konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 1.807.856 0 0
24. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.458.217 6.458.217 9.051.909
25. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 22. bis 24.) 17.510.807 9.472.755 6.458.217
26. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.12.2013 31.12.2013 31.12.2012
  TEUR TEUR TEUR
27. Kassenbestand und (kurzfristige) Guthaben bei Kreditinstituten 17.510.807 9.472.755 6.458.217

*) Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) und Arbeitskreis "Externe Unternehmensrechnung" der Schmalenbach-Gesellschaft / Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. (SG)

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  MUTTERUNTERNEHMEN  
  Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
EUR
Kumuliertes übriges Konzernergebnis Korrekturbetrag aus der Fremdwährungsumrechnung
EUR
Stand zum 01.09.2012 1.000.000,00 0,00 -23.035,34 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -3.941.307,78 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 -3.964.343,12 0,00
Stand zum 31.12.2012 1.000.000,00 0,00 -3.964.343,12 0,00
Stand zum 31.12.2012 / 01.01.2013 1.000.000,00 0,00 -3.964.343,12 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -2.565.585,19 0,00
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 -2.565.585,19 0,00
Stand zum 31.12.2013 1.000.000,00 0,00 -6.529.928,31 0,00
  MUTTERUNTERNEHMEN  
  andere neutrale Transaktionen
EUR
Eigenkapital gemäß Konzernbilanz
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand zum 01.09.2012 0,00 976.964,66 976.964,66
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -3.941.307,78 -3.941.307,78
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 -3.941.307,78 -3.941.307,78
Stand zum 31.12.2012 0,00 -2.964.343,12 -2.964.343,12
Stand zum 31.12.2012 / 01.01.2013 0,00 -2.964.343,12 -2.964.343,12
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -2.565.585,19 -2.565.585,19
Übriges Konzernergebnis -22.386,01 -22.386,01 -22.386,01
Konzerngesamtergebnis -22.386,01 -2.587.971,20 -2.587.971,20
Stand zum 31.12.2013 -22.386,01 -5.552.314,32 -5.552.314,32
  MINDERHEITSGESELLSCHAFTER  
  Minderheitenkapital
EUR
Kumuliertes übriges Konzernergebnis andere neutrale Transaktionen
EUR
Eigenkapital
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand zum 01.09.2012 1.119.341,00 0,00 1.119.341,00 2.096.305,66
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -454.341,00 -454.341,00 -4.395.648,78
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 -454.341,00 -454.341,00 -4.395.648,78
Stand zum 31.12.2012 1.119.341,00 -454.341,00 665.000,00 -2.299.343,12
Stand zum 31.12.2012 / 01.01.2013 1.119.341,00 -454.341,00 665.000,00 -2.299.343,12
Konzernjahresfehlbetrag -80.534,22 0,00 -80.534,22 -2.646.119,41
Übriges Konzernergebnis 0,00 229.420,19 229.420,19 207.034,18
Konzerngesamtergebnis -80.534,22 229.420,19 148.885,97 -2.439.085,23
Stand zum 31.12.2013 1.038.806,78 -224.920,81 813.885,97 -4.738.428,35

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die TierOne Beteiligungs GmbH, Grünwald

Wir haben den von der TierOne Beteiligungs GmbH, Grünwald, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzern-Bilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Anhang, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel - unter Einbeziehung der Buchführung der TierOne Beteiligungs GmbH, Grünwald für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. In Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 291 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. Abs. 2 HGB wurde kein Konzernlagebericht aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses, die unter Inanspruchnahme der Erleichterungen gemäß § 291 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. Abs. 2 HGB nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften erfolgt ist, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Wir weisen darauf hin, dass zum Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung die Erfüllung der Voraussetzungen des § 291 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. Abs. 2 HGB insoweit nicht beurteilt werden konnte, als diese Voraussetzungen ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllbar sind (§ 291 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 HGB).

 

München, den 28. März 2014

Baker Tilly Roelfs AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(vormals Rölfs RP AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Stahl, Wirtschaftsprüfer

Wilske, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013

Der Konzernsabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 19. Dezember 2014 gebilligt.

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