Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 12092
Eingetragen
27.4.1989
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit Primärpackmitteln aus Kunststoff, Schraubverschlüsse und Tropfeneinsätze für die pharmazeutische Industrie. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten, gleichartige oder ähnliche Geschäfte zu erwerben, sich an solchen in jeder Form zu beteiligen, deren Geschäftsführung auszuüben, überhaupt alle Maßnahmen zu ergreifen und alle Geschäfte vorzunehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks unmittelbar oder mittelbar dienlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dr. Eike Hoppmann
seit 12.2.2024
Geschäftsführer
Britta Pees
seit 25.9.2023
Prokura
Frank Busch
seit 19.9.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manuela Rosemarie Schweitzer
Oberhonnefeld-Gierend
100.000 DM
50.00%
Frank Busch
Neuwied
99.500 DM
49.75%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SENSOPLAST Packmitteltechnik GmbH

Oberhonnefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

der SENSOPLAST Packmitteltechnik GmbH

Das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft stand ganz im Zeichen der Konsolidierung hinsichtlich Umsatz und Absatz. Ein im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise leicht gestiegenes Umsatzniveau führte bei gleichzeitig erforderlichen Wertberichtungen des Vorratsvermögens auf Grund gesunkener Einstandspreise zu einem für das Unternehmen erfolgreichen Geschäftsjahr. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Herstellung und den Vertrieb von Schraubverschlüssen und Dosiersystemen aus Kunststoff, Elastomer und Glas. Mit 170 Mitarbeitern zählt die 1988 in Steimel gegründete Sensoplast Packmitteltechnik GmbH zu den größeren Unternehmen dieser Branche. Ein wichtiger Absatzmarkt ist hierbei die Arzneimittelindustrie.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation

Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,3 v.H. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in einem krisengeprägten Umfeld deutlich ins Stocken. Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/2024 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin als sehr schwach dar.

1.2 Branchenentwicklung

Nach einer Veröffentlichung des Bundesministeriums für Wirtschaft trägt die Gesundheitswirtschaft wie bereits im Vorjahr 12 % zum BIP bei. Die positive Entwicklung der Branche unserer Hauptkunden spiegelt sich tendenziell auch bei der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH wider: neben den Inlandserlösen, entwickeln sich auch die Exporte ins europäische Ausland und nach Übersee sehr erfreulich.

Ertragslage

1.1 Geschäftsentwicklung

Das Rohergebnis der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH erhöhte sich im Jahr 2023 deutlich um rd. 9 % auf TEUR 15.405. Hierbei entwickelten sich die Umsatzerlöse bzw. die Gesamtleistung deutlich positiv bei klar reduzierten Materialaufwendungen. Der erfreulich gestiegene Umsatz des Geschäftsjahres beruht zum einen auf der stetigen Optimierung der Lieferfähigkeit und zum anderen auf der erfolgreichen Neukundengewinnung. Hierzu trugen fast alle Sparten des Unternehmens bei, wobei allerdings die Sparte "originalitätsgesicherte Schraubverschlüsse" ursächlich für diese Umsatzkontinuität zeichnet.

1.2 Personalaufwand

Die Personalaufwendungen betragen 39,77% (2022: 36,12%) der Gesamtleistung. Damit sind die Personalaufwendungen dem allgemeinen Markttrend in der Bundesrepublik gefolgt. Bei der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH waren 2023 im Jahresdurchschnitt insgesamt 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (2022: 170). Die Teilzeitquote betrug ca. 31 %. Der Anteil der Frauen an der Belegschaft betrug 59 % (2022: 61 %) Die Zahl der Auszubildenden aller Fachrichtungen und Jahrgänge betrug 9,5.

Mit Nachhaltigkeitsleitlinien und -zielen verknüpft das Unternehmen ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen unter dem Dach des Geschäftszwecks. Ein wichtiger vertrauensbildender Baustein eines nachhaltigen Handelns ist die Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Vor dem Hintergrund eines sich immer mehr zum Angebotsmarkt entwickelnden Personalmarktes hat die Arbeitgeberattraktivität als Baustein für nachhaltiges Handeln eine gewachsene Bedeutung gewonnen.

Dies verdeutlicht auch der Stellenwert von Weiterbildung, der sich bei der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH seit Jahren auf hohem Niveau bewegt. Das Angebot umfasst Fach- und Branchenwissen, Führung und Management sowie Vertriebswissen.

Unter dem Begriff "Work-Life-Balance" wird den Schwerpunkten Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Demographie besondere Bedeutung geschenkt.

1.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um rd. 8,0% auf TEUR 4.909 gestiegen. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in erster Linie durch Miet-/Leasingaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen, Energiekosten sowie Verwaltungsaufwendungen geprägt. In allen Bereichen haben sich mehr oder weniger ausgeprägte Mehraufwendungen ergeben.

1.4 Abschreibungen

Die Abschreibungen stiegen leicht um TEUR 5 Euro auf TEUR 1.067 (2022: TEUR 1.062). Darin spiegelt sich die unverändert hohe Investitionstätigkeit der Gesellschaft wider.

1.5 Ergebnis nach Steuern

Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich deutlich um TEUR 273 auf TEUR 892 und ist im Wesentlichen einem erfolgreichen Kostencontrolling geschuldet.

Finanzlage

Die finanzielle Ausstattung der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH ist unverändert gut.

Das Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag TEUR 7.419 (2022: TEUR 6.809). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 betrug 63,0 % (2022: 58,0 %). Das Fremdkapital verminderte sich deutlich auf nunmehr TEUR 4.293 (2022: TEUR 5.052). Die Rückstellungen betrugen TEUR 1.266 (2022: TEUR 1.379). Die Verbindlichkeiten reduzierten sich auf Grund zügiger Tilgungen auf TEUR 3.027 zu (2022: TEUR 3.628).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verminderte sich auf TEUR 11.713.

Das Anlagevermögen verminderte sich durch planmäßige Abschreibungen um TEUR 733 auf TEUR 4.300.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich deutlich um TEUR 620 auf TEUR 7.280 (2022: TEUR 6.660). Um eine dauerhafte Lieferbereitschaft und Flexibilität in der Produktion zu gewährleisten, ist eine relativ umfangreiche Vorratshaltung erforderlich. Die Erhöhung des Umlaufvermögens beruht im Wesentlichen auf einer Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 480. Dagegen bewegte sich das Niveau der sonstigen Vermögensgegenstände fast auf Vorjahresniveau. Die liquiden Mittel erhöhten sich in der Stichtagsbetrachtung deutlich auf TEUR 971.

Chancen-/Risikobericht

Aufgrund des sich verändernden Unternehmensumfeldes und der Branche werden die Unternehmen vor allem aufgrund der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen - sowohl im Produktionsprozess als auch in der Forschung und Entwicklung - vor enorme Herausforderungen gestellt. Das Risiko, den Anschluss an die weitere Entwicklung und demzufolge notwendige Veränderung von Produkten und Prozessen zu verlieren, ist nicht zu unterschätzen. Gerade diese Herausforderung sieht Sensoplast als Chance, sich positiv vom Wettbewerb zu unterscheiden. Es gilt die Maxime, die Herausforderungen als Chance zu sehen, jedoch die Risiken am Markt und in der Branche nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.

Die Sensoplast Packmitteltechnik GmbH verfügt seit vielen Jahren über ein sehr umfassendes Risikomanagementsystem. Wesentliches Ziel ist die nachhaltige Sicherung des unternehmerischen Erfolgs durch frühzeitige Entwicklung präventiver Maßnahmen und individueller Reaktionsmöglichkeiten. Neben dem Risikomanagement nach KonTraG bilden Führungsinstrumente wie das Qualitäts- und Umweltmanagement weitere Bausteine der vorsichtigen und nachhaltigen Unternehmensphilosophie.

1.1 Risikoinventur 2023

Im Jahr 2023 hat sich die Risikosituation für die Sensoplast Packmitteltechnik GmbH trotz sich weltweit eintrübender Konjunkturdaten nur unwesentlich verändert. Es ergab sich in der Gesamtschau keine geänderte Risikoanfälligkeit für unser Unternehmen.

1.2 Risikomanagementsystem

Die Unternehmensstrategie bildet die Basis für die Risikopolitik der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH. Die Risikopolitik ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern und den satzungsmäßigen Auftrag auf Dauer zu gewährleisten. Das von der Geschäftsleitung eingeführte Risikomanagementsystem ist unternehmensweit verankert. Es regelt klare Zuständigkeiten und definiert die Verantwortung für einzelne Risikobereiche. Alle Mitarbeiter sind gehalten, sich risikobewusst zu verhalten.

Die im Unternehmen lokalisierten Risiken werden methodisch erfasst. Dabei werden Risiken nach der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet und klassifiziert. Zu jedem Risiko werden Maßnahmen zur Reduzierung aufgeführt. Die Frühwarnindikatoren werden regelmäßig aktualisiert und mit den Verantwortlichen erörtert.

Die systematisierten und transparent aufbereiteten Risikodaten werden der Geschäftsleitung der Gesellschaft jährlich vorgelegt.

Prognosebericht

Die militärische Konfliktsituation in Osteuropa sowie die weiter steigenden gesetzlichen Anforderungen sind die Herausforderungen, mit denen die Sensoplast Packmitteltechnik GmbH in den mehrjährigen Prognosezeitraum geht. Das Unternehmen erwartet daraufhin in den beiden kommenden Jahren ein deutliches Umsatzwachstum von jeweils über 10 Prozentpunkten und eine befriedigende Ergebnissituation.

Um dieses Wachstum zu generieren, bedarf es der sorgfältigen Akquise neuer Abnehmer im In- und Ausland.

Trotz der stagnierenden konjunkturellen Entwicklung sowie der sich eher negativ entwickelnden geopolitischen Rahmenbedingungen, wird seitens des Unternehmens in den nächsten Jahren mit Ergebniszuwächsen gerechnet.

Diese Annahmen können aufgrund ihrer immanenten Unsicherheiten von der letztlich reellen künftigen Entwicklung abweichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich für unser Unternehmen, bedingt auch durch die Schwächen der Wettbewerber, ein Nachfrageschub entwickelt. Der Auftragseingang für medizinische Schraubverschlüsse ist enorm gestiegen und bietet der Pharmabranche und damit auch der Sensoplast Packmitteltechnik GmbH einige Chancen.

 

Oberhonnefeld, den 27. März 2024

Geschäftsführung

Frank Busch

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.299.853,00 5.033.071,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.345,00 77.868,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.345,00 77.868,00
II. Sachanlagen 4.251.508,00 4.955.203,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.153.912,00 1.277.041,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.860.017,00 3.417.994,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.339,00 235.988,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.240,00 24.180,00
B. Umlaufvermögen 7.280.336,07 6.659.873,35
I. Vorräte 4.842.958,25 4.991.008,40
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 694.714,33 504.050,52
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.788.814,03 1.905.052,79
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.359.429,89 2.581.905,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.466.628,83 935.484,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.301.619,07 821.403,69
2. sonstige Vermögensgegenstände 165.009,76 114.080,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 12.874,33 3.110,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 970.748,99 733.380,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.124,00 42.657,71
D. Aktive latente Steuern 83.354,08 82.097,42
Aktiva 11.712.667,15 11.817.699,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.419.702,62 6.809.828,75
I. eingefordertes Kapital 63.911,49 63.911,49
1. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -38.346,89 -38.346,89
II. Bilanzgewinn 7.355.791,13 6.745.917,26
davon Gewinnvortrag 6.485.917,26 6.149.623,47
B. Rückstellungen 1.266.398,36 1.379.592,23
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 651.501,00 679.461,00
2. Steuerrückstellungen 264.592,86 102.201,23
3. sonstige Rückstellungen 350.304,50 597.930,00
C. Verbindlichkeiten 3.026.566,17 3.628.278,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.806.720,89 3.531.579,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.806.720,89 3.531.579,90
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 125.772,69 22.620,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 125.772,69 22.620,95
3. sonstige Verbindlichkeiten 94.072,59 74.077,65
davon aus Steuern 73.632,59 60.390,83
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 864,80 13.686,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 93.679,08 74.077,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 393,51 0,00
Passiva 11.712.667,15 11.817.699,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 20.838.640,22 19.356.742,16
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 338.713,96 -1.026.323,39
3. sonstige betriebliche Erträge 281.753,98 249.788,57
4. Materialaufwand 5.376.331,27 6.455.200,25
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.376.331,27 6.455.200,25
5. Personalaufwand 8.152.863,39 7.650.617,18
a) Löhne und Gehälter 6.882.681,33 6.376.180,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.270.182,06 1.274.436,96
davon für Altersversorgung 17.206,50 11.461,48
6. Abschreibungen 1.067.753,32 1.062.356,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.067.503,32 1.062.356,57
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 250,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.909.520,40 4.540.918,28
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95,27 1.966,84
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.691,56 20.823,31
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 336.668,97 285.541,87
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.256,66
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 7.764,51
11. Ergebnis nach Steuern 891.946,60 619.363,50
12. sonstige Steuern 20.072,73 21.069,71
13. Jahresüberschuss 871.873,87 598.293,79
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.485.917,26 6.149.623,47
15. Ausschüttung 2.000,00 2.000,00
16. Bilanzgewinn 7.355.791,13 6.745.917,26

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Sensoplast Packmitteltechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Oberhonnefeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: 12092

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 651.501,00 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 430.429,05 15.738,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 430.429,05 15.738,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.099.011,06 21.442,17 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.711.787,37 91.781,31 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.122,89 100.583,84 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.180,00 104.740,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.360.101,32 318.547,32 0,00
Summe Anlagevermögen 10.790.530,37 334.285,32 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 446.167,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 446.167,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.120.453,23
2. technische Anlagen und Maschinen 88.680,00 6.892.248,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.625.706,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -88.680,00 40.240,00
Summe Sachanlagen 0,00 10.678.648,64
Summe Anlagevermögen 0,00 11.124.815,69
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.561,05 45.261,00 0,00 0,00 397.822,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 352.561,05 45.261,00 0,00 0,00 397.822,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 821.970,06 144.571,17 0,00 0,00 966.541,23
2. technische Anlagen und Maschinen 3.293.793,37 738.438,31 0,00 0,00 4.032.231,68
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.289.134,89 139.232,84 0,00 0,00 1.428.367,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.404.898,32 1.022.242,32 0,00 0,00 6.427.140,64
Summe Anlagevermögen 5.757.459,37 1.067.503,32 0,00 0,00 6.824.962,69
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 48.345,00 77.868,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 48.345,00 77.868,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.153.912,00 1.277.041,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.860.017,00 3.417.994,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 197.339,00 235.988,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.240,00 24.180,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.251.508,00 4.955.203,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.299.853,00 5.033.071,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 8,4 (Vorjahr: TEUR 7,1)

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00) und ist unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Aktive latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuer am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 83.354,08. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR 1.256,66. Der bilanzierte Aktivwert resultiert aus der nach Handels- und Steuerrecht unterschiedlichen Bewertungen der Pensionsrückstellung sowie der unterschiedlichen Abschreibungsmethoden und unterliegt daher der Ausschüttungssperre.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 909.152,77 Euro (Vorjahr: 1.035.519,41 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und kleiner fünf Jahrebeträgt 1.541.740,88 Euro (Vorjahr: 2.069.497,25 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten größer fünf Jahre beträgt EUR 560.651,92 (Vorjahr : EUR 772.775,16).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von Euro 1.912.319,31.

Diese bestehen in erster Linie aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Mit einer vollständigen Inanspruchnahme wird gerechnet.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 6.149.623,47 einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck RT2018G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.219,00 (Vorjahr : EUR 34.007,00).

In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen niedriger angesetzt. Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs, 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind vor allem Rückstellungen für Personal (Urlaub, Tantiemen und Berufsgenossenschaft) i.H. von EUR 210.174,50 (Vorjahr : EUR 597.930,00) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter/Angestellte 154,00
leitende Angestellte 16,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 170,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 130,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 40,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Frank Busch ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Geschäftsführer: Dr. Eike Hoppmann ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Laut Handelsregister Amtsgericht Montabaur HRB 12092 ab dem 12.02.2024

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresübeschuss beträgt Euro 871.873,87.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von EUR 6.485.917,26 ergibt sich nach erfolgten bzw. beschlossenen Ausschüttungen ein Bilanzgewinn von Euro 7.355.791,13, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Oberhonnefeld, den 27. März 2024

Frank Busch

Dr. Eike Hoppmann

sonstige Berichtsbestandteile

 

21.05.2024

Frank Busch

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SENSOPLAST Packmitteltechnik GmbH, Oberhonnefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SENSOPLAST Packmitteltechnik GmbH, Oberhonnefeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SENSOPLAST Packmitteltechnik GmbH, Oberhonnefeld, für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Verschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Mai 2024

AUREN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Amberg, Wirtschaftsprüfer

Michael Spies, Wirtschaftsprüfer

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