Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 5560
Eingetragen
9.4.1991
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Angel- und Sportgeräten, Zubehör und die Veranstaltung und Vermittlung von Reisen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Julian Feuerlein
seit 20.1.2022
Geschäftsführer
Dieter Balzer
seit 11.1.2005
Geschäftsführer
Stefan Krings
seit 11.1.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

36341 Lauterbach/Hessen, Knüllweg 3
700.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Balzer GmbH

Wartenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Balzer GmbH

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Balzer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Balzer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, 24. November 2023

EC Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Peter Hee, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 16.949,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.318,49 359.611,39
3. geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau 27.556,80 27.703,59
III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 268.184,40 268.184,40
707.061,69 672.450,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.339.650,93 5.726.505,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.043.159,51 1.309.437,94
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.322,42 27.739,54
6.391.132,86 7.063.682,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.681,10 39.226,61
7.137.875,65 7.775.359,63

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00
II. Kapitalrücklage 17.649,29 17.649,29
III. Gewinnvortrag 1.722.886,51 1.586.926,02
IV. Jahresüberschuss 43.250,48 385.960,49
2.483.786,28 2.690.535,80
B. Rückstellungen 312.143,03 444.208,90
C. Verbindlichkeiten 4.341.946,34 4.640.614,93
davon aus Steuern: € 125.391,15 (Vj.: € 162.276,22)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.965,09 (Vj.: € 1.860,03)
7.137.875,65 7.775.359,63

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/2023 2021/2022
1. Rohertrag 4.870.595,24 5.535.526,41
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.265.952,46 -2.354.892,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 371.440,96 -2.637.393,42 -362.267,95
davon für Altersversorgung: € 2.143,58 (Vj.: € 2.291,82)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -111.277,88 -141.446,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.140.915,32 -2.086.988,96
-18.991,38 589.930,32
5. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen: € 125.000,00 (Vj.: € 0,00) 125.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.780,61 22.585,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -106.258,59 -75.477,98 -65.462,81
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21.625,71 -152.930,03
9. Ergebnis nach Steuern 52.156,35 394.123,36
10. Sonstige Steuern -8.905,87 -8.162,87
11. Jahresüberschuss 43.250,48 385.960,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Balzer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wartenberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Gießen
Register-Nr.: 5560

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für übertragene Rücklagen nach § 6b EStG wurden in früheren Jahren ebenfalls Abschreibungen vorgenommen. Die niedrigeren Wertansätze wurden gemäß dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB beibehalten.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Insbesondere wurden Wertkorrekturen vorgenommen, wenn sich im Rahmen der retrograden Bewertung ergab, dass der Verkaufserlös den Wareneinsatz und eine angemessene Handelsspanne nicht mehr decken wird.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Ansatz einer angemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Bei erkennbaren Einzelrisiken wurden Einzelwerberichtigungen vorgenommen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 16.090,47 EUR (Vorjahr: 13.967,92 EUR).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Bewertungseinheiten

Die folgenden Grundgeschäfte wurden in die Bewertungseinheit einbezogen:

Bewertungseinheiten Betrag
EUR
Schulden 121.583,85
Schwebende Geschäfte 855.869,09

Durch die Bildung der Bewertungseinheit (Makro-Hedge) sollen Währungs-Risiken (US$) abgedeckt werden.

Die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme gleichen sich bis 22.02.2024 aus.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2022 Zugang Abgang kumulierte Abschreibungen Buchwert 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 234.848,66 0,00 0,00 234.846,66 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.537.695,22 0,00 0,00 1.537.695,22 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 768.796,70 182.430,54 150.625,00 389.283,75 411.318,49
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.703,59 414.587,97 414.734,76 0,00 27.556,80
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 268.184,40 0,00 0,00 0,00 268.184,40
2.837.228,57 597.018,51 565.359,76 2.161.825,63 707.061,69

Entwicklung der Abschreibungen:

Stand 1.10.2022 Abgang 2022/2023 Abschreibungen 2022/2023 kumulierte Abschreibungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 234.846,66 0,00 0,00 234.846,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.520.746,22 0,00 16.949,00 1.537.695,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.185,31 114.230,44 94.328,88 389.283,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.164.778,19 114.230,44 111.277,88 2.161.825,63

Verbindlichkeitenspiegel

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit
Bilanz bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren größer fünf Jahre davon gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 1.738.381,83 1.600.757,70 137.624,13 0,00 33.780,66
aus Lieferungen und Leistungen 848.579,51 730.531,49 118.048,02 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.754.985,00 1.753.437,78 1.547,22 0,00 0,00
4.341.946,34 4.084.726,97 257.219,37 0,00 33.780,66

Ein Teil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Geschäftsausstattung ist durch Sicherungsübereignung der finanzierten Gegenstände gesichert.

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht teilweise ein Eigentumsvorbehalt.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 217.808,23 EUR (Vorjahr: 60.597,58 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 553.243,65 EUR (Vorjahr: 287.812,82 EUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

2022/2023 2021/2022
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 43 48
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3 3

Namen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten an:

Herr Magister Dieter Balzer Geschäftsführer, Lauterbach
Herr Dipl.-Kfm. (FH) Marcel Beekhuis Geschäftsführer, Bad Hersfeld
Herr Julian Feuerlein Geschäftsführer, Zeil

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 660.059,64 EUR gewährt.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Wartenberg, den 24.11.2023

gez.

Herr Magister Dieter Balzer

Herr Dipl.-Kfm. (FH) Marcel Beekhuis

Herr Julian Feuerlein

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.09.2023 erfolgte am 29.01.2024.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Balzer GmbH führt den Bereiche Angelsport. Der Abverkauf der Sortimente Tauch- und Eissport wurde im vergangenen Geschäftsjahr begonnen und zum größten Teil auch durchgeführt. Im Angelsport tritt die Balzer GmbH als Vollsortimenter auf.

Die Angelgeräte werden überwiegend im Haus und in Zusammenarbeit mit Angel-Spezialisten entwickelt und designed. Die Produktion selbst findet hauptsächlich in Asien statt.

Der Vertrieb erfolgt ausschließlich an Wiederverkäufer, wie den Angelgeräteeinzelhandel, Sportartikelgeschäfte, und Großabnehmer.

Der Vertrieb in Deutschland wird im Direktvertrieb oder über Außendienstmitarbeiter vollzogen. Außerhalb dessen werden unsere Produkte direkt oder über Vertriebspartnerschaften in den jeweiligen Ländern angeboten. In Ungarn übernimmt den Vertrieb eine Tochtergesellschaft. In Österreich wird der Vertrieb aus Deutschland durch die eigene Vertriebsgesellschaft unterstützt.

2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 kann ein positives Ergebnis ausgewiesen werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz gesunken allerdings konnte ein annähernd hohes Niveau der Margen gehalten werden. Die Tochtergesellschaft in Österreich hat trotz gesunkenem Umsatz ein positives Ergebnis erreicht.

Auch bei der ungarischen Tochtergesellschaft ist ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Hier konnte kein positives Ergebnis erreicht werden.

Das niedrige Kostenniveau und das geschaffene Vertriebskonzept sind weiterhin sachdienlich.

Durch die angespannte wirtschaftliche Lage und die Unsicherheiten der Bevölkerung durch politische Entscheidungen hat sich eine starke Konsumzurückhaltung eingestellt, wodurch das abgelaufene Wirtschaftsjahr negativ beeinflusst wurde. Dies gilt in erster Linie für den Endverbraucher worauf der Handel allerdings in zweiter Linie reagiert, wenn der Abverkauf der Ware nicht wie geplant stattfindet.

Zwar haben sich die Frachtraten "normalisiert", dennoch bleiben Sie ein kritischer Faktor neben Rohstoffe, Arbeitskräfte und Produktionskapazitäten.

Energie ist der am stärksten zu fokussierende Engpassfaktor, weil Sie sich auf den Großteil anderer Faktoren direkt oder indirekt auswirkt. Die Beschaffungspreise werden demzufolge weiter steigen. Die Inflation und die hohen Abschlussforderungen der Gewerkschaften werden den Lohndruck weiter steigern.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertragslage des Unternehmens im GJ ist unbefriedigend, es wurde ein Jahresüberschuss von 43.250,48 € erwirtschaftet.

Die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen, beträgt ca. 0,99 %. Die Darlehen wurden vereinbarungsgemäß getilgt.

Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind leicht gesunken. Der Warenbestand ist im Vergleich zum Vorjahr maßgeblich zurückgegangen, weshalb ein Anstieg der Forderungen ggü Kunden zu verzeichnen ist. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt ca. 34,7%.

4. Chancen- und Risikobericht

Die intensive Zusammenarbeit mit Anglerpersönlichkeiten, dem Raubfischteam und Wallerteam hat eine erfolgreiche Informations- und Werbewirkung, welche sich positiv auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten für das Forellenangeln erweitert das Informationsspektrum und die Werbewirkung für diesen Bereich und insgesamt. Die Marke Balzer wird dadurch gestärkt.

Die Risiken liegen weiterhin in den Finanz- und Staatskrisen einiger EU Staaten. Die Entwicklungen in der Ukraine stellen ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar.

Hinsichtlich der Währungsrisiken sind für einen Großteil der benötigten US Dollar bereits Absicherungsgeschäfte durchgeführt worden.

Die wirtschaftliche und politische Entwicklung in Asien hat zu steigenden Produktionskosten geführt. Die Energieknappheit und die damit verbunden Maßnahmen zum Gegensteuern stellen ein bedeutendes Risiko dar. Die Weltrohstoffpreise sind zwar im Vergleich zum Vorjahr gesunken aber eine Reduktion der Produktionskosten konnte nicht herbeigeführt werden. Steigende Personalkosten Sicherheitsanforderungen und Umweltauflagen führten weiterhin zu steigenden Produktionspreisen. Die immer weiter zunehmende Bürokratie im Inland erschwert die Geschäftstätigkeit. Hier wird für die Zukunft keine Trendwende erwartet. Die Frachtraten bewegen sich auf normalem Niveau.

Der Anstieg des Konsums in der Freizeitbranche aus den Vorjahren flacht weiter ab. Die Bearbeitungszeit von Produktionsaufträgen hat sich weitestgehend normalisiert. Die Lieferketten unserer Lieferanten sind weiterhin als problematisch anzusehen. Der Transportmarkt hat sowohl in der Verfügbarkeit als auch in den Laufzeiten ein vertretbares Maß angenommen, was sich positiv auf die Lieferfähigkeit auswirkt.

Die Suche nach alternativen Produktionsstätten wird weiter forciert. Um die Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite abzufangen wurden Preiserhöhungen durchgeführt.

Die aktuelle gesellschaftliche Verunsicherung aufgrund des Ukraine Krieges, der politischen Entscheidungen im Rahmen der Klimatransformation und den steigenden Lebenshaltungskosten stellt ein Risiko dar. Hieraus kann sich das Investitionsverhalten von Menschen nachhaltig verändern, woraus wiederum auch eine Chance entstehen kann.

Die Entwicklung der Tochtergesellschaften in den Ländern Ungarn und Österreich stellt sowohl ein Risiko aber auch eine Chance dar.

Das Wachstum des Online-Handels bietet weiterhin gute Erfolgsaussichten aber auch das Risikopotential, was die Preisentwicklung und das Wegfallen stationärer Händler betrifft.

5. Prognosebericht

Die Weiterentwicklung der Produkte sorgt für eine Steigerung der Attraktivität und qualitativen Verbesserung des Sortiments. Wenn die Lieferfähigkeit weiter gehalten wird, können Umsatzzuwächse generiert werden.

Die Methodenprogramme in Kombination mit den zugehörigen Teamanglern werden sich weiterhin positiv auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Das Vertriebskonzept in Österreich und Ungarn wird positive Einflüsse auf den Umsatz haben.

Die Entwicklung in den Drittländern wird weiterhin als kritisch beurteilt.

6. Forschung und Entwicklung

Die Weiterentwicklung, Veränderung und Verbesserung der Produkte des Unternehmens wird fortlaufend durchgeführt. Das Raubfischprogramm wird weiter vorangetrieben und ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten und Entwicklern wird weiter forciert und gestärkt. Ebenfalls wird mit Experten die Produktlinie für das Forellenangeln verbessert und erweitert.

Die Zusammenarbeit mit den Angelteams wird auf Produktebene fortgeführt und verstärkt.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach Abschluss des Geschäftsjahres.

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